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Matthew Pryor
Keine Ahnung ob es hier im Forum oder ein anderes Forum war war aber diese Wahl wurde dahingehend kritisiert, dass ich hier als Laie doch überhaupt nicht abschätzen könnte was ich bräuchte, da sich die KFZ-Versicherung i.d.R. sehr in wichtigen Details unterscheiden würden. Da müsste schon ein Berater dran.

Lieber Holgerli,dass kann man(n) so oder so sehen wink.gif.Richtig ist,dass die KFZ-Haftpflicht als Pflichtversicherung schon recht stark reglementiert ist und von sich aus ein eher homogenes Leistungsniveau hat.Ich für meinen Teil finde den KFZ-Bereich durchaus interessant,da es im Bereich der Kaskoversicherung doch z.T. recht deutliche Leistungsunterschiede gibt und ich als "Sachtyp" auch diesen Bereich für meine (treuen) Kunden ausführlich berate.Da hat aber natürlich jeder Vermittler eine eigene Meinung zu.

Es lässt sich aber aus meiner Sicht festhalten,dass auch hier entweder ein ausführliches Tarifstudium nötig ist oder die Aufgabe der richtigen Tarifauswahl einem Vermittler überlassen werden sollte.Geht schon los bei den unterschiedlichen Rückstufungsmodellen im Schadensfall...Da kann ich für meinen Teil dann nicht mehr von einem "genormten" markt sprechen.Aber vielleicht haben die anderen Vermittler hier da einfach andere Erfahrungen gemacht!Und ich weiß auch was Torsten meint...

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

Berater für ne stinknormale KFZ, ja nee ... is klar.

 

Das existenzielle Risiko ist die KFZ Haftpflicht. Die schützt dich vor ungerechtfertigten Ansprüchen Dritter und zahlt bei geklärtem Verschulden deinerseits (ohne Vorsatz). Schädigst du eine Person schwer, ist die finanzielle Folge spätestens mit Regress der Sozialversicherungsträger existenziell gefährdend. Zudem gilt das Prinzip der Gefährdungshaftung, sprich der reine Betrieb eines KFZ ist schon eine Gefährdung ...

 

Daher ist die KFZ Haftpflicht eine der gesetzlich verpflichtenden Versicherungen in Deutschland.

 

KFZ Teilkasko und Vollkasko haben ein maximales Risiko im Auge: Die Karre ist hin ... Ob das bei der Masse der Autos ein existenzielles Risiko ist ... fraglich.

 

Anders als bei der KFZ Haftpflicht gibt es aber viele Unterschiede bei diesen Produkten. Wenn ich gern einen Zwitscher aber dann trotzdem mit meinem bis Anschlag finanzierten 60.000 Euro Auto fahren muss ... wirds aus eigener Dämlichkeit vielleicht sogar zu existenziellen Unterschieden zwischen den Anbietern führen ... :lol:

 

Meine Einstellung ist halt, dass man sich nicht gegen jeden Mist bis Oberkante Unterlippe versichern muss. Ich würde selbst auch nie eine Privatrechtsschutz abschließen, ganz ehrlich.

 

---

 

Natürlich gibts den Sachtypen, genau wie den Leben- und den Krankentypen. Und wenn der Sachtyp Alex seine treuen Kunden in dem Bereich berät, dann hat er einen Grund. Eben die Kundenbindung seiner treuen Kunden.

 

Kann mir aber auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass Alex bei den üblichen September/ November Anrufen "eh könnse mir ma n Angebot für mei Polo rechnen ..." von Nichtbestandskunden nicht einfach höflich auflegt.

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gerp

Gibt es für die Interrisk Netto Tarife einen Onlinerechner für die Beiträge?Bei uns steht im Sommer ein Umzug an und ich würde gerne die Versicherungspreise vergleichen, ob sich am neuen Wohnort die Interrisk noch lohnt.die Seite über die ich die bestehende Versicherung abgeschlossen habe, vermittelt die Tarife leider nicht mehr und hat dementsprechend auch keinen Online Rechner mehr.

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

Einen Online-Rechner für die Nettotarife gibt es nicht und online kannst du sie auch nicht abschließen. Wie der neue Wohnort gestuft ist, kannst du dem normalen Rechner der IR entnehmen: http://www.interrisk.de/hausrat_online_rechner.html

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gerp
1397324043[/url]' post='883574']

Einen Online-Rechner für die Nettotarife gibt es nicht und online kannst du sie auch nicht abschließen. Wie der neue Wohnort gestuft ist, kannst du dem normalen Rechner der IR entnehmen: http://www.interrisk...ne_rechner.html

 

Der neue Wohnort ist gleich eingestuft, aber die Größe der Wohnfläche ist unterschiedlich. Ich habe jetzt grob mit dem gleichen Rabatt, den ich jetzt habe, gerechnet und werde mir dann ein Angebot zur Umstellung von der Interrisk zukommen lassen.

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mscj

Wir haben einen courtagefreien Tarif und liegen bei 70-75 Euro für den Familientrarif mit 50 Millionen Absicherung.

 

Hallo gerp,

 

wie bist du an diesen Tarif (InterRisk XXL, Haftpflicht) gekommen? Ich finde nur den Tarif für 96,39 €.

 

Danke

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gerp

Wir haben einen courtagefreien Tarif und liegen bei 70-75 Euro für den Familientrarif mit 50 Millionen Absicherung.

 

Hallo gerp,

 

wie bist du an diesen Tarif (InterRisk XXL, Haftpflicht) gekommen? Ich finde nur den Tarif für 96,39 €.

 

Danke

 

Die Seite, über die ich abgeschlossen habe, betreibt leider kein Privatkundengeschäft mehr. Makler scheinen Dir den Tarif auch vermitteln zu können.

 

 

 

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TTT

Hi,

 

ich habe mich nun mal mit einem Makler in Verbindung gesetzt. Empfohlen wurden mir für PHV und Hausrat jeweils die VHV. Die Versicherungsbedingungen erscheinen mir soweit auch ganz ok.

 

Die PHV ist etwas günstiger (im Klassik Garant Tarif) als die Interrisk XXL, dafür ist die Hausrat (ebenfalls Klassik Garant) ein wenig teurer. Insgesamt nimm es sich nicht viel und die Angebote waren immerhin schon mal günstiger als das, was der Onlinerechner der VHV heraus schmeißt...

 

Meinungen dazu?

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polydeikes

Das Bedingungswerk der VHV Top Tarife zählt mMn zu den sehr guten am Markt. Ich hatte wiederholt schlechte Erfahrungen mit der Leistungspraxis der VHV, rühre die daher gar nicht mehr an. Aber das sind nur individuelle Erfahrungen und keinesfalls repräsentativ.

 

Die Empfehlung halte ich für unbedenklich.

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TTT

Das Bedingungswerk der VHV Top Tarife zählt mMn zu den sehr guten am Markt. Ich hatte wiederholt schlechte Erfahrungen mit der Leistungspraxis der VHV, rühre die daher gar nicht mehr an. Aber das sind nur individuelle Erfahrungen und keinesfalls repräsentativ.

 

Die Empfehlung halte ich für unbedenklich.

 

Die "VHV Top Tarife" sind dann die "Klassik Garant" Tarife plus dem Baustein "Exklusiv?

 

Kannst du etwas mehr zu deinen Erfahrungen mit der Leistungspraxis der VHV sagen? Denn letztendlich zählt ja vor allem, was die Versicherung leistet, wenn es mal drauf ankommt...

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polydeikes

Richtig, "Exklusiv" ist die Deckungserweiterung, somit der "Top Tarif" im Sinne von maximal angebotene Leistungen.

 

Genau kann ich schon aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht werden. Es ging um Maklerbetreuung / den Versuch Schäden in andere Kategorien zu stecken, nach Schadensmeldung des VN, mit Maklerbriefkopf ging es plötzlich / wiederholte "Diskussionen" um wirklich offensichtliche Leistungspflicht ...

 

Ich hab bisher mit ganzen 5 (!) VHV Policen zu tun gehabt, die sind inzwischen alle aus gutem Grund in Folge eines Schadensfalls umgedeckt. Also repräsentativ ist dieser Erfahrungsschatz nun wirklich nicht. Sollte auch nicht deine Entscheidungsgrundlage sein.

 

Waren Jugendsünden, als ich noch versucht habe mir einen Sachbestand aufzubauen :lol: ...

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

Übrigens, es gibt einen äußerst umfangreichen Deckungsvergleich als Mitbewerbervergleich für die PHV bspw. seitens der IR. Die IR kommt da auf 346 beste Lösungen, die VHV auf 157. Nicht das Mitbewerbervergleiche nun die ideale Beratungsgrundlage wären, ist aber schon eine "deutliche" Aussage.

 

Unser Sachprofi Alex wird sicher noch kommentieren. :lol:

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gerp
· bearbeitet von gerp

Kann mir jemand den Vorsorgebetrag erklären?

Ich bin gerade am überlegen, ob ich in der neuen Wohnung den m2 mit 650 Euro oder 700 versichere. Bei 650 Euro kommen 10% Vorsorgebetrag hinzu, bei 700 Euro 30% (Interrisk XXL).

Heißt das, dass die Versicherungssumme im Schadensfall auf bis zu 10 bzw. 30% mehr ansteigen kann, wenn ich einen Schaden in der Höhe nachweisen kann? Also wären bei angenommenen 50.000 Euro Versicherungssumme im Grunde 55.000 versichert und bei 60.000, die dann über 700 pro m2 liegen, wären 78.000 Euro versichert?

Danke

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polydeikes
· bearbeitet von polydeikes

Standard sind 10 % Vorsorge gem. AHB.

 

Am Beispiel einer Schadensrechnung:

 

Entschädigung = ( Schaden * (Versicherungssumme + Vorsorge) ) / Versicherungswert

 

---

 

Hier mal das Beispiel, der Versicherungswert (Wert des Hausrats) läge leicht über der Versicherungssumme:

 

X = (10.000 * (60.000 + 6000)) / 65.000

 

-> Schaden wird voll bezahlt ...

 

---

 

Mal ohne Vorsorge und Versicherungssumme ist deutlich niedriger als Versicherungswert:

 

X = (10.000 * 45.000) / 65.000

 

-> es werden nur 6923 Euro von den 10.000 Euro Schaden bezahlt.

 

---

 

In der Praxis kommt noch eine Kostenpauschale hinzu. Kosten sind alles, was nicht direkt Schaden ist. Ein Beispiel wären Aufräumkosten ...

 

Ums mal arg zu übertreiben: Die Wohnung brennt völlig aus, der Hausrat ist vernichtet. Es entstehen aber auch Kosten für das Räumen der Wohnung ... Schutt, Asche ... usw. usf. ...

 

Daher fehlt bei den obigen Formeln quasi das (Versicherungssumme + Vorsorge + Kosten) für diese Fälle.

 

Bestimmte Kosten sind zusätzlich gem. Bedingungen in Summe und teils auch in Bezug auf die Zeit gedeckelt, beispielsweise Kosten für ein Hotel. Anbieter a zahlt für x Tage, Anbieter b für y Tage ... so als Beispiel.

 

---

 

Ausreichend und verständlich erklärt?

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gerp

Ausreichend und verständlich erklärt?

 

Danke, ich glaube ich habs verstanden. Zwischen 700 und 650 €/m2 liegen jaehrlich insgesamt 16€ an Beitrag, dann gehe ich lieber auf Nummer sicher falls doch mal was Größeres passieren sollte.

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TTT
· bearbeitet von TTT

Übrigens, es gibt einen äußerst umfangreichen Deckungsvergleich als Mitbewerbervergleich für die PHV bspw. seitens der IR. Die IR kommt da auf 346 beste Lösungen, die VHV auf 157. Nicht das Mitbewerbervergleiche nun die ideale Beratungsgrundlage wären, ist aber schon eine "deutliche" Aussage.

 

Unser Sachprofi Alex wird sicher noch kommentieren. :lol:

 

Danke für den Hinweis. Die Vergleiche sind interessant. Für die Hausrat gibt es übrigens ebenfalls so einen Vergleich (allerdings von 2012).

Klar wird so ein Vergleich immer vor allem die positiven Merkmale der eigenen Produkte hervorheben aber andererseits sind die Vergleiche ja schon sehr ausführlich und außerdem konnte ich von der Konkurrenz keine ähnlichen vergleiche finden...

 

Ich werde den Makler mal nach seinen Erfahrungen mit der Interrisk Fragen und wo er die Mehrwerte der VHV sieht.

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polydeikes

Im Zweifelsfall dokumentieren lassen. Wenn im Beratungsprotokoll nur steht, dass der Kunde Tarif X der Pfefferminzia wollte, hast du keine Handhabe bei Deckungslücken.

 

Also wenigstens muss dann bspw. rein, welche Tarife betrachtet wurden und warum der Vermittler Tarif X empfiehlt. Die Formulierung "Kunde folgt Vermittlervorschlag" oä. ist dann in Ordnung.

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Matthew Pryor
Klar wird so ein Vergleich immer vor allem die positiven Merkmale der eigenen Produkte hervorheben aber andererseits sind die Vergleiche ja schon sehr ausführlich und außerdem konnte ich von der Konkurrenz keine ähnlichen vergleiche finden...

Einen derart umfangreichen und detailverliebten Vergleich wirst du nicht finden.Ich habe mir mal den Spaß gegönnt und mich anhand des Vergleichers durch diverse Bedingungswerke gewühlt.Da gibt es eigentlich nichts,was fehlen würde.

Zumal die Vergleiche der Interrisk mehr oder minder durch die Bank Top-Tarife analysieren.

Tendenz geht klar zur Interrisk aufgrund der gebotenen Leistungen,persönliche Erfahrungen mit der IR lasse ich an dieser Stelle außen vor.

Auch von mir der Rat,den dir Torsten gegeben hat:Lasse dir von dem Vermittler eine umfangreiche Beratungsdokumentation erstellen,anhand derer dargelegt wird,warum der Vermittler die VHV favorisiert bzw. wo er die VHV im Vorteil sieht.

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TTT

Hmm, nun hat der Makler noch die HDI in den Raum geworfen - bzw. mir ein Angebot erstellt. Die Bedingungen erscheinen mir auch nicht schlecht.

 

Wie sind eure Meinungen/Erfahrungen zur HDI?

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TTT
1399272331[/url]' post='887888']

Tendenz geht klar zur Interrisk aufgrund der gebotenen Leistungen,persönliche Erfahrungen mit der IR lasse ich an dieser Stelle außen vor.

 

Schade eigentlich. Persönliche Erfahrungen zur IR würden mich ja schon interessieren, da ich auf Grund der Bedingungen auch zur iR tendiere... Aber letztendlich zählt ja eher wie sich die Versicherung im Schadensfall gibt, als was auf dem Papier steht...Sind deine Erfahrungen positiv oder negativ?

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polydeikes

Aber letztendlich zählt ja eher wie sich die Versicherung im Schadensfall gibt, als was auf dem Papier steht...

 

Ehrlich gesagt ist das absoluter Nonsens. Zu 99 % ist bei Versicherungen einzig und allein das Papier interessant, denn genau dafür bezahlst du.

 

ABER

 

Man muss schon einmal zwischen den Versicherungstypen unterscheiden. Zunächst, Summen oder Schadensversicherung. Beide Varianten haben eingebaute, natürliche gesetzliche und bedingungstechnische Fallstricke.

 

Bei einer Haftpflichtversicherung hast du immer die Thematik Par. 242 BGB, im Prinzip ein Freifahrtsschein in die Glückseeligkeit des Versicherers. Dieser Par. findet sich auch in bspw. manchen BU Bedingungswerken (keine Schadensversicherung!) wieder, hat bei solchen Summensversicherungen aber nichts zu suchen und auch keine Relevanz, wenn er nicht in den Bedingungen drin steht.

 

Zusätzlich zu solchen gesetzlichen Fallstricken steht im Bedingungswerk nicht was du bekommst, sondern was der Versicherer tun kann, damit du es nicht bekommst. Zwei Gesellschaften können jeweils einen Absatz zu einer Leistung schreiben, dieser aber völlig unterschiedliche Qualität in Sachen Verbindlichkeit haben.

 

Grundeinstellung ALLER Versicherer beim Schreiben der Bedingungswerke: "Die Mehrheit der Kunden wird sich zu Unrecht Leistungen erschleichen, wenn die Bedingungen." Und rein statistisch gesehen ist das bei der PHV bspw. absolut korrekt.

 

Einziger Sonderstatus der PHV: Was nicht durch Gesetz, AHB, Tarif ausgeschlossen ist, ist drin ... (im Sinne des ersten Absatzes der Musterbedingungen).

 

-----

 

Daaaavon abweichend: Müssen die Richtlinien zur Schadensfallbearbeitung der Gesellschaften nicht zwangsweise dem eigenen Bedingungswerk entsprechen. Nur was drin ist, ist drin ... auch wenn der Versicherer ablehnt. Hat man den versierten Makler, zeigt der das dem Versicherer dann schon auf ...

 

---

 

Und abschließend bleibt die Wahl sich zu entscheiden ...

 

Ausschließlichkeitsvertreter: Hat vielleicht eine Regulierungsvollmacht ... bspw. 1000 Euro ... zahlt dir ggf. sogar einen kleinen Schaden direkt vor Ort aus der Tasche ... Keine Gesellschaft, kein Bedingungswerk kann mit sowas / Kulanz mithalten ... ABER das findet eben nur statt, wenn der Rest der Verträge auch dort ist, man sozusagen sehr guter Kunde ist ...

 

Dann sind aber ggf. in den existenziellen Risiken ganz andere, wesentlich drastischere Deckungslücken, dafür gibts 70 Euro Schäden auch dann erstattet, wenn jeder am Markt aktive Versicherer längst ablehnen würde ...

 

Beim Makler und Tarif X kriegst den 70 Euro Schaden (zurecht?) nicht bezahlt, Dafür aber evlt. bei der Versicherung y einen existenziellen Schaden bezahlt ...

 

Aber gar nicht so relevant denn ...

 

Hat der A-Vermittler geschlampt, haftet wenn überhaupt nur die Gesellschaft und DU musst beweisen, dass der Vermittler geschlampt hat. Hat der Makler geschlampt, muss er beweisen, dass er nicht geschlampt hat ...

 

---

 

Schlussfolgerungen: "Versicherung X zahlt lieber als Versicherung Y" ist völliger Nonsens ...

 

Man kann sich auf verschiedene Weisen seine Wünsche erfüllen ... sei es der Herr Kaiser von der Pfefferminzia Versicherung (wo der Kunde des Herrn Kaiser König ist) ... sei es der Makler und seine Haftung ... sei es generell eine saubere Dokumentation ... sei es ein Toptarif ...

 

Jeder erwachsene Mensch kann frei entscheiden, was er denn gern tun möchte. Und mit diesen Entscheidungen muss er selbst und ganz allein Leben ... egal was irgendwer vorher für Erfahrungen gemacht hat.

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Cr4z
· bearbeitet von Cr4z

Ich hänge mich an dieser Stelle einfach mal an den Thread, ich hoffe das ist ok :)

 

Ich (mitte zwanzig, Singel, jetzt durch Zweitstudium nicht mehr bei Eltern mitversichert) bin auch auf der Suche nach einer PHV und habe von meiner Volksbank ein Angebot von der R+V, dass 67€ / Jahr kostet. Der Preis ist allerdings nur in Verbindung mit dem Erwerb von Genossenschaftsanteilen gütlig (was mit aktuell über 5% Rendite aber auch kein Weltuntergang wäre). Ein BU Angebot habe ich auch, dass will ich jetzt aber mal außen vor lassen. Über die R+V PHV finde ich relativ wenig, hier im Thread - den ich wirklich sehr informativ finde - auch nichts.

 

Der Preis kommt mir vergleichsweise hoch vor, weil in den 67€ die Ermäßigung ja schon enthalten ist. Details: Versicherungssumme: 15 Mio (Höchstersatzleistung für Vermögensschäden je Versicherungsfall: 3 Mio, max Ersatzleistung je Geschädigte Person 5 Mio), allerdings z.b. Forderungsausfalldeckung (hier: EigenschutzPlus) mit hoher SB von 1500. Die restlichen auch hier im Thread angesprochenen wichtigen Punkte sind enthalten.

 

Da hier viele Leute lesen, die deutlich mehr Wissen in diesem Bereich haben als ich, würde ich mich über eine kurze Einschätzung freuen, ob das R+V Angebot in Ordnung ist, oder ob man vielleicht doch lieber einen anderen Versicherer wählen sollte?

 

 

Vielen Danke und Grüße

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tyr

Wenn du was ordentliches im Bereich Privathaftpflicht willst:

Interrisk XXL: https://www.interrisk.de/haftpflicht.html

oder auch

Haftpflichtkasse Darmstadt: https://www.haftpflichtkasse.de/hk/public/privatkunden/haftpflicht/

 

Einfach eine hohe Selbstbeteiligung wählen, die du in der Lage bist, irgendwie zu zahlen. Dann wird der Beitrag auch bei hoher Absicherung günstig.

 

Die Haftpflichtversicherung ist nicht dazu da, verkraftbaren Kleinkram wie ein vom Bekannten fallen gelassenes Smartphone zu ersetzen, sondern dir deine wirtschaftliche Existenz zu retten, wenn du z. B. für Personenschäden haftest, was in die Millionen gehen kann. Deshalb: hohe Selbstbeteiligung.

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Matthew Pryor
Wenn du was ordentliches im Bereich Privathaftpflicht willst:
Hier fehlt zunächst einmal eine umfangreiche,wenigstens 12 Seiten umfassende Risikobedarfsanalyse.Pauschale Empfehlungen,was "ordentlich" sein soll,erachte ich daher als skandalös.Zumal,wenn sie von einem Laien ohne nähere begründung ausgesprochen werden.

 

max Ersatzleistung je Geschädigte Person 5 Mio

An diesem Punkt könnte man das Buch eigentlich auch schon schließen.Meines Wissens nach bietet die R&V aber wenigstens 2 verschiedene Tariflinien an.Es könnte sich als hilfreich erwiesen,wenn die exakte Tarifbezeichnung noch genannt werden würde.

Zum Forderungsausfall im Speziellen:Es gelten die dem Vertrag zugrunde liegenden Bedingungen,es sei denn,es wird geklauselt (will heißen,bestehende Ausschlüsse werden "durch die Hintertür" wieder eingeschlossen).Spreche bitte den Berater der R&V auf diesen Punkt an und lasse dir erklären,inwieweit vorsätzliches Handeln des Schädigers eingeschlossen wäre.

Aber bitte nicht anhand blumiger Formulierungen,sondern der harten Versicherungswährung:der Vertragsbedingungen.

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