Hamsterrad

Hamsterrad Depot Diskussion

397 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

 

an dieser Stelle möchte ich Euch Platz für Kommentare, Anregungen, Lob und Kritik zu dem vorgestellten Musterdepot bieten.

 

Leider ist Beiträge schreiben ein noch viel größerer Zeitfresser als lesen, so daß es ggf. ein wenig dauert, bis Ihr eine Rückmeldung von mir erhaltet.

 

Fühlt Euch trotzdem frei eine Nachricht zu hinterlassen :)

 

(Ich bin derweil wieder im Hamsterrad)

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Geschrieben

Schönes Depot nach dem alten juro'schen Grundkonzept. :thumbsup:

Muss mir deine Filtersystematik die Tage nochmal genauer ankucken. Aber das Ergebnis wird dem geplantem Zweck sicher dienlich sein.

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Geschrieben · bearbeitet von Hamsterrad

Schönes Depot nach dem alten juro'schen Grundkonzept. :thumbsup:

 

Danke für die Blumen :)

 

Leider werde ich es aus Zeit- und Wissensmangel nicht schaffen, das Musterdepot so zu führen / dokumentieren, wie Juro es bei seinen getan hat.

Aber das was ich an Auswertungen schaffe und an Erkenntnissen erlange, habe ich vor online zu stellen. Ggf. hilft es Jemandem da draußen :)

 

 

Muss mir deine Filtersystematik die Tage nochmal genauer ankucken. Aber das Ergebnis wird dem geplantem Zweck sicher dienlich sein.

 

Ich hoffe die Filterung ist dienlich - da ich am 07.04. das Depot umgestellt habe. Wenn dem nicht so sein sollte, wäre es ein teurer Irrtum crying.gif

 

Allerdings habe ich im Vorfeld einige Trockenübungen durchgeführt (welche Unternehmen würden bei gleichbleibenden Daten nach der Startbefüllung in den nächsten 2 Jahre nachgekauft). Das Ergebnis sah ganz brauchbar aus. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Depot entwickeln wird :) (Hoffentlich besser als diese Woche - die meisten Unternehmen sind rot :- )

 

 

Die Umstellung hat erstaunlich gut funktioniert. 15 Verkäufe und 47 Käufe sowie 5 fiktive Käufe in unter 2 1/2 Stunden. Bis auf einen Trade sind alle als Realtime Trade über Lang und Schwarz gelaufen. Gute Vorbereitung (Checkliste, Tradeliste, ...) zahlt sich doch aus :thumbsup: Die Belege zu kontrollieren und die Daten in Excel zu erfassen hat jedenfalls deutlich länger gedauert...

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Nach einer Woche Realbetrieb ein kurzes Fazit:

 

Bisher hat das Aktiendepot die Erwartungen erfüllt. Es schwankt nicht stärker als das ehemalige ETF Depot und kann sich auch gegen die Vergleichsindexes behaupten. Die Performanceunterschiede sind minimal und können auch der Ermittlung der Referenzwerte bei den ETFs sowie der unregelmäßigen Kursstellung von Frankfurt geschuldet sein.

  • Aktiendepot -1,07%
  • iShares Dow Jones Global Titans 50 -1,42%
  • iShares MSCI World -2,15%

Einzig meinen Spieltrieb muß ich im Zaum halten. Bereits eine Woche nach Auflegung des Index spuken mir schon zwei, drei Unternehmen im Kopf herum, die ebenfalls wunderbar in den Index passen würden :blushing:

 

 

Von der Gebührenfront gibt es ebenfalls positive Nachrichten. Die DAB Bank war so freundlich, mir bei den Umschichtungskosten entgegen zu kommen. Für den Tausch selbst nützt mir das zwar nichts mehr, aber für die Nachkäufe stehen gut 9% der angefallenen Umschichtungskosten in Form von Trading Guthaben bereit :thumbsup:

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Geschrieben

Die DAB will sich ihren neuen "Großkunden" warm halten. :D

 

Sich der eigenen Schwächen bewusst sein ist die Voraussetzung, dass man kontrolliert damit umgeht. Wenn der Spieltrieb stark ist, kann eine begrenzte Erlaubnis zum Spielen ein gangbarer Weg sein, ohne viel Risiko einzugehen (z.B. begrenztes Kapital für 1-2 Positionen), von mehr würde ich dringend abraten, solange Du nicht mehr Zeit dafür hast.

 

Deine Depotzusammenstellung ist insgesamt etwas "träger" als ein Durchschnittsindex. D.h. Du hast jetzt etwas weniger Verluste aber bei Kursanstiegen voraussichtlich auch weniger Gewinne. Das Depot wird sich ähnlicher zu den Titanen entwickeln als zum MSCI World.

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Geschrieben

Schön das Du den Weg hierher gefunden hast Sapine :)

 

 

Die DAB will sich ihren neuen "Großkunden" warm halten. :D

 

Sowohl die Anzahl als auch das Volumen meiner jährlichen Trades wird sich durch die Umstellung von ETFs auf Aktien nicht ändern - von der einmaligen Umstellung einmal abgesehen. Falls ich zu den Großkunden zähle, dann bereits vor der Umstellung.

 

Soweit mir bekannt unterscheidet die DAB Bank drei Kundengruppen. Normale Kunden, Premium Trader (>= 500 Trades p. a.) und Premium Investoren (großes Vermögen, wobei dieses im Gegensatz zu den Anzahl der Trades nie genau definiert wird) ( Quelle ). Ich würde die Grenze bei 200.000 Euro vermuten, da ab dieser auch Anlageberatung durchgeführt wird ( Quelle ).

 

Eigentlich ist es aber auch egal - Trading Guthaben kann man (fast) immer gebrauchen :D

 

 

Deine Depotzusammenstellung ist insgesamt etwas "träger" als ein Durchschnittsindex. D.h. Du hast jetzt etwas weniger Verluste aber bei Kursanstiegen voraussichtlich auch weniger Gewinne. Das Depot wird sich ähnlicher zu den Titanen entwickeln als zum MSCI World.

 

Ich würde auch vermuten, das sich die Zusammenstellung eher wie die Titanen verhält als wie der breite Markt. Zum Vergleich ziehe ich aber beide Indexes heran (rein aus Interesse). Zumindest heute hat sich das Depot gegenüber dem ehemaligen ETF Depot gut geschlagen. Der Verlust wäre bei den ETFs deutlich höher gewesen.

 

Kursgewinne sehen immer schön aus, sind mir aber weniger wichtig. Ein stabiler und möglichst hoher Cashflow ist mir eindeutig wichtiger.

 

 

Sich der eigenen Schwächen bewusst sein ist die Voraussetzung, dass man kontrolliert damit umgeht. Wenn der Spieltrieb stark ist, kann eine begrenzte Erlaubnis zum Spielen ein gangbarer Weg sein, ohne viel Risiko einzugehen (z.B. begrenztes Kapital für 1-2 Positionen), von mehr würde ich dringend abraten, solange Du nicht mehr Zeit dafür hast.

 

Spieltrieb ist vielleicht das falsche Wort. Mir sind noch ein paar Unternehmen eingefallen, die sich ebenfalls gut im Portfolio machen würden. Allerdings nicht zum traden, sondern investieren. Mal sehen wie ich mit den Gedanken umgehe. 50 ist eine so schöne, glatte, runde Zahl - und wahrscheinlich würden 5 weitere Unternehmen am Ergebnis auch nichts Wesentliches mehr verändern. Erstmal sollte es daher so bleiben wie es ist.

 

Zuwachs hat das Depot trotzdem heute Nacht bekommen - eine Stockdividende mit freundlichen Grüßen der Banco Santander. Eigentlich ein sehr gutes Verfahren - es fällt keine spanische Quellensteuer an und wenn ich im Projekt bin, werden Dividenden ohnehin wieder in Aktien angelegt. Für diese Ausschüttung hatte ich aufgrund der verstrichenen Entscheidungsfrist keine Wahl mehr zwischen Cash und Aktien, wobei ich aufgrund der Vorteile denke ich auch zukünftig zu den Aktien greifen würde.

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Nach drei Wochen Realbetrieb bin ich weiterhin zufrieden mit der Umstellung. Eigentlich sogar sehr zufrieden.

 

  • Eine erhöhte Volatilität kann ich weder gegenüber dem abgewickelten ETF Depot, noch gegenüber den Vergleichsindexes feststellen.
  • Alle möglichen Varianten der Dividendenzahlung (Stockdividende, Dividende ohne / mit anrechenbarer / mit erstattungsfähiger Quellensteuer) sind auch bereits schon mindestens einmal aufgetreten ohne das ich graue Haare dabei bekommen hätte :) Einzel- und Auslandsaktien scheinen (bis jetzt) auch nicht schwieriger zu sein als ETFs.
  • Da ich mir nicht von 50 Aktien die Dividendentermine notieren werde, ist jeder Blick aufs Konto wie Ostern. Mal sehen, was sich heute dort findet.
  • Und der in meinen Augen wichtigste Punkt: Ich habe endlich wieder das Gefühl an Unternehmen beteiligt zu sein - in den Nachrichten, auf der Arbeit, in der Freizeit, überall sehe ich Dividendenlieferanten. Der ETF Brei aus über 2.000 Unternehmen ließ dieses "meins" Gefühl einfach nicht aufkommen.

 

Nach den Dividendenzahlungen dürften dann die nächsten spannenden Themen auf der Agenda noch die ersten Splits und Spin Offs werden. Mal sehen wann sich dieser Bereich zum Erkenntnisgewinn anmeldet.

 

Für den 01.05. plane ich erst einmal die ersten Berichte / Diagramme online zu stellen.

 

 

Weiterhin beschäftigt bin ich mit Unternehmen, die sich auch gut im Index machen würden. 15 sind es mittlerweile. Wie ich mit diesen Ideen umgehe, weiß ich allerdings noch nicht. Aktienmessie wollte ich eigentlich nicht werden, und auch der Aufwand für das Depot will immer mit bedacht werden. Zumindest in den letzten Wochen lag dieser signifikant höher als erwünscht - allerdings mußte auch erst einmal das Grundgerüst geschaffen und Dinge zum ersten Mal erlebt werden. Dies war bei Erstellung des ETF Depots ähnlich - ich hoffe daher weiterhin darauf, das der Aufwand noch zurückgehen wird.

 

Die Unternehmen mit Priorität eins bis drei sind bereits vollständig im Depot enthalten. Hier noch die 15 Prio 4 und 5 Unternehmen:

 

Finanzwerte (Prio 4)

BLACKROCK INC / US09247X1019

 

Nichtzyklische Konsumgüter (Prio 4)

ALTRIA GROUP INC / US02209S1033

ANHEUSER-BUSCH INBEV NV / BE0003793107

DIAGEO PLC / GB0002374006

RECKITT BENCKISER GROUP PLC / GB00B24CGK77

SABMILLER PLC / GB0004835483

KIMBERLY-CLARK CORP / US4943681035

L'OREAL / FR0000120321

GENERAL MILLS INC / US3703341046

 

Rohstoffe (Prio 4)

SYNGENTA AG-REG / CH0011037469

 

Finanzwerte (Prio 5)

AMERICAN INTERNATIONAL GROUP / US0268747849

 

Gesundheitswesen (Prio 5)

SANOFI / FR0000120578

GLAXOSMITHKLINE PLC / GB0009252882

 

Nichtzyklische Konsumgüter (Prio 5)

HENKEL AG & CO KGAA VORZUG / DE0006048432

LINDT & SPRUENGLI AG-REG / CH0010570759

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Geschrieben

Verstehe ich es richtig? Du hast aktuell 50 Werte gekauft und willst jetzt noch weitere 15 kaufen?

 

Aktienmessie wollte ich eigentlich nicht werden

 

Setz Dir ein Limit und HALT Dich dran. Disziplin ist wichtig bei Geldanlagen.

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Geschrieben

Verstehe ich es richtig? Du hast aktuell 50 Werte gekauft und willst jetzt noch weitere 15 kaufen?

 

Setz Dir ein Limit und HALT Dich dran. Disziplin ist wichtig bei Geldanlagen.

 

47 Werte habe ich neu gekauft - drei hatte ich ja schon.

 

Und ja, eigentlich hätte ich gerne noch 15 weitere Werte. Ich kaufe schon mein ganzes Leben lieber Finanzprodukte als Konsumgüter. Des einen Handy / Fernseher / Auto ist des anderen Tagesgeld / Fonds / Aktie. Daher kommt auch meine Sparquote. Ich kaufe mir lieber ein paar Aktien als einen neuen Fernseher. Bei Produkten überlege ich vor jedem Kauf, ob ich dieses wirklich benötige. Häufig komme ich zu dem Ergebnis, das dem nicht so ist. Generell sollte man vorsichtig damit sein, zusätzliche Verbindlichkeiten zu erwerben - denn nichts anderes sind Konsumgüter. Sie erzeugen Aufwand und fressen Zeit und Geld.

 

Ähnliche Gedanken werde ich mir auch bei den Aktien machen müssen. Aus ursprünglich drei ETFs sind über die Jahre auch 10 geworden. Bei Einzelwerten könnte dies noch mehr ausarten. Allerdings sollte es auch eine natürliche Grenze geben - wenn ich alle Unternehmen die den Selektionskriterien entsprechen gekauft habe. So viele können das eigentlich nicht mehr sein :rolleyes:

 

Das Thema ist allerdings nicht akut. Für signifikante Zukäufe fehlt die notwendige Liquidität. Es bleibt also noch Zeit, um sich um diesen Punkt Gedanken zu machen.Vor August sollte es auf der Baustelle ruhig bleiben.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Als jemand, dem 15 - 20 (max. 25) Aktien reichen, macht es für mich keinen Unterschied, ob man nun 50 oder 65 Werte im Depot hat. Aber ich wette, wenn du 65 Werte im Depot hast, wirst du dir weitere Titel kaufen wollen!? wink.gif Unter den o. g. Nichtzyklikern befinden sich einige Tabak- und Alkoholwerte. Über die Risiken bist du dir im Klaren? Das gilt auch für Syngenta? Wieso ordnest du den Agrochemiekonzern bei Rohstoffunternehmen ein? Was reizt dich an AIG? Es gibt deutlich bessere Versicherer: http://www.wertpapie...versicherungen/

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Geschrieben

Als jemand, dem 15 - 20 (max. 25) Aktien reichen, macht es für mich keinen Unterschied, ob man nun 50 oder 65 Werte im Depot hat. Aber ich wette, wenn du 65 Werte im Depot hast, wirst du dir weitere Titel kaufen wollen!? wink.gif

 

Das möchte ich nicht ausschließen. Deswegen ist es wahrscheinlich ganz gut, das die Märkte derzeit hoch stehen und ich aufgrund der sinkenden Tagesgeldrenditen mehr Geld in Festgeldern geparkt habe, als ich eigentlich wollte. Das zwingt zum Nachdenken ob und wie viele zusätzliche Werte es noch braucht.

 

 

Unter den o. g. Nichtzyklikern befinden sich einige Tabak- und Alkoholwerte. Über die Risiken bist du dir im Klaren? Das gilt auch für Syngenta? Wieso ordnest du den Agrochemiekonzern bei Rohstoffunternehmen ein? Was reizt dich an AIG? Es gibt deutlich bessere Versicherer: http://www.wertpapie...versicherungen/

 

Die Branchenzuordnung entspricht der MSCI Kategoriesierung - auch wenn ich diese nicht immer glücklich finde. Bei vielen Unternehmen ist es aber auch schwer, diese zuzuordnen, so man nicht auf unzählige Branchen und Subbranchen verteilen möchte.

 

Tabakwerte finden sich bereits drei im Depot - zumindest zusätzliche Risiken sollte ich mir durch einen vierten Wert nicht einkaufen. So teuer und sinnlos rauchen ist, glaube ich nicht an ein verschwinden der Branche. Klagen gegen die Konzerne könnten, insbesondere in den USA, ein Thema bleiben. Die geleisteten Zahlungen sollten aber auf den Produktpreis umlegbar sein. Die Wenigsten hören aufgrund von steigenden Preisen mit dem Rauchen auf...

 

Risiken für Alkoholwerte? Eine muslimische Welt? :lol:

Nein, Spaß beiseite. Mir ist bekannt, das der Bierkonsum rückläufig ist. Aber zumindest die großen Unternehmen sollten ihren Schnitt machen können. Alkohol dürfte ebensowenig aus unserer Kultur verschwinden wie Tabak.

 

Syngenta würde ich als europäisches Gegenstück zu Monsanto einstufen und daher als Ergänzung des Depots sehen. Was der eine verliert, sollte der andere gewinnen.

 

AIG hat es aufgrund der Selektionskriterien auf die Liste geschafft:

Die American International Group Inc. (AIG) ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Versicherungen. Neben dem Kerngeschäft Versicherungen und Lebensversicherungen hat sich die Gesellschaft in den letzten Jahren auch auf die Bereiche Pensionen, Financial Services und Asset Management konzentriert. Über ein 130 Länder umfassendes Netzwerk bietet AIG kommerziellen, institutionellen wie auch individuellen Kunden seine Dienstleistungen an. Dabei untergliedert der Konzern seine operative Tätigkeit in die drei Segmente Property Casualty (Sach- und Haftpflichtvers.), Life Retirement (Lebensversicherungen und Renten) und Other (z.B. Kreditversicherungen). Die Stammaktien der Gesellschaft sind neben New York noch in Paris, der Schweiz und Tokyo gelistet.

 

Klingt nach einer US Version der Allianz. Ich würde hier die Ergänzung analog dem Paar Monsanto / Syngenta sehen. Die Position ist insgesamt etwas schwierig, da der Name AIG nicht unbelastet ist. Aufgrund der Kriterien würde das Unternehmen aber genau ins Raster passen.

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Geschrieben

Mir machen weder die 65 Titel Angst noch möglicherweise die 70, nur irgendwo muss dann Schluss sein? Du sagst selbst Du hast keine Zeit, dann solltest Du die Weichen in Deinem eigenen Interesse richtig stellen. Statt dann laufend weiter neue Aktien zu kaufen, solltest Du bestehende Positionen aufstocken.

 

Die AIG hat mächtig geschwankt 2008 wenn ich recht erinnere und den größten Quartalsverlust in der Geschichte aller Aktiengesellschaften eingefahren. Danach haben die USA dem Unternehmen mit dreistelligen Milliardenbeträgen unter die Arme gegriffen. Stichwort to big to fail. Wie viel davon noch offen steht, muss ich passen.

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Mir machen weder die 65 Titel Angst noch möglicherweise die 70, nur irgendwo muss dann Schluss sein? Du sagst selbst Du hast keine Zeit, dann solltest Du die Weichen in Deinem eigenen Interesse richtig stellen. Statt dann laufend weiter neue Aktien zu kaufen, solltest Du bestehende Positionen aufstocken.

 

In der Tat muß irgendwo Schluß sein, alleine schon um das Konzept, die Idee hinter der Auswahl nicht zu verwässern. 50 war eine schöne, runde, sympathische Zahl (analog der Titanen). Ggf. habe ich aufgrund des Zeitmangels und der Sympathie für die Zahl zu früh aufgehört die Unternehmen durchzusehen und mich zu informieren. Zeitdruck führt selten zu perfekten Ergebnissen - aber wenn ich die Umstellung anfang April nicht durchgeführt hätte, wäre es dieses Jahr schwierig geworden. Schlecht ist der aktuelle Stand jedoch nicht - wie geschrieben, bin ich mit ihm sehr zufrieden. Ich fühle mich damit deutlich wohler als zuletzt mit den ETFs.

 

Leider bin ich jemand, dem perfekt gerade gut genug ist - und so läßt es mir keine Ruhe, ob ich nicht das ein oder andere quasi obligatorische Unternehmen vergessen habe. Für die Überlegung ob und wie viele Unternehmen ich noch aufnehmen könnte / sollte / müßte ist die Situation deutlich entspannter. Die große Umstellung ist vollzogen, der Zeitdruck ist weg. Zukäufe ließen sich wesentlich einfacher nebenbei bewältigen als eine Komplettumstellung. Wobei die Entscheidung dazu noch nicht gefallen ist, weder zu dem ob noch zu dem welche Unternehmen.

 

Erst einmal würde das Aufstocken bestehender Positionen anstehen. Wenn ich die durchschnittliche jährliche Sparleistung der letzten 10 Jahre zu Grund lege, wird es derer um die 20 pro Jahr geben. Das Geld für die ersten Nachkäufe habe ich im Rahmen der Startbefüllung allerdings bereits verbraten, so daß ich mir nicht sicher bin, wann genau ich damit starte. Geld wäre zwar prinzipiell noch vorhanden, allerdings muß ich die Liquidität im Auge behalten. Mit Festgeldern kann man leider nichts kaufen...

 

 

Die AIG hat mächtig geschwankt 2008 wenn ich recht erinnere und den größten Quartalsverlust in der Geschichte aller Aktiengesellschaften eingefahren. Danach haben die USA dem Unternehmen mit dreistelligen Milliardenbeträgen unter die Arme gegriffen. Stichwort to big to fail. Wie viel davon noch offen steht, muss ich passen.

 

AIG hat während der Finanzkrise in der Tat nicht die beste Figur gemacht. Den Wert wollte ich mir aufgrunddessen noch einmal genauer ansehen. Grundsätzlich sollte das Unternehmen aber gut passen.

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AIG hat während der Finanzkrise in der Tat nicht die beste Figur gemacht. Den Wert wollte ich mir aufgrunddessen noch einmal genauer ansehen. Grundsätzlich sollte das Unternehmen aber gut passen.

Also AIG hätte während der großen Finanzkrise beinahe den Lehman gemacht. Das Chapter 11 wie bei General Motors und LyondellBasell konnte nur durch die Rettung des Staates abgewendet werden. Das spricht für mich nicht gerade von einem guten Management. In Deutschland ist AIG übrigens mit der Marke WÜBA vertreten: http://www.aig.de/home_3194_411811.html

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Also AIG hätte während der großen Finanzkrise beinahe den Lehman gemacht. Das Chapter 11 wie bei General Motors und LyondellBasell konnte nur durch die Rettung des Staates abgewendet werden. Das spricht für mich nicht gerade von einem guten Management. In Deutschland ist AIG übrigens mit der Marke WÜBA vertreten: http://www.aig.de/ho...194_411811.html

 

Fehler machen wir leider alle. Für mich entscheident wären die Antworten auf die Fragen ob noch Altlasten aus der Zeit vorhanden sind und ob man aus den Fehlern etwas gelernt hat.

 

 

Gleichwohl würde ich mich nicht zu sehr auf die 15 Werte stürzen. Diese schwirren mir zwar zur Zeit im Kopf herum, aber endgültig ist die Liste nicht. Lindt habe ich z. B. ebenfalls aufgenommen, wüßte aber noch nicht, wie ich die Position realisieren sollte. Sonderlich kleinanlegerfreundlich ist die Stückelung jedenfalls nicht...

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Also ich habe mich mit AIG nie näher beschäftigt, da mich die jüngere Vergangenheit von einem Investment ganz einfach zurückschrecken lässt. Vielleicht äußert sich ja ein anderer User (oder sogar Aktionär) diesbezüglich? Eventuell werde ich zu gegebener Zeit im entspr. Branchenthread auch mal angelsächsische Unternehmen wie AIG näher unter die Lupe nehmen.

 

Wenn wir die Vergangenheit mal ausblenden, sieht AIG gegenwärtig von den Kennzahlen her eigentlich ganz gut aus: http://www.finanzen.net/bilanz_guv/American_International_Group

Die Eigenkapitalquote liegt mit 17,86% (2012) deutlich über dem Branchendurchschnitt und die Verbindlichkeiten konnten von 964,6 Mrd. $ (2007) auf 450,6 Mrd. $ gesenkt werden. Die Dividende ist eher noch mickrig, das sollte sich aber bestimmt bald ändern. Zu beachten ist aber, dass AIG von Solvency II betroffen ist.

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Eventuell werde ich zu gegebener Zeit im entspr. Branchenthread auch mal angelsächsische Unternehmen wie AIG näher unter die Lupe nehmen.

 

Würde mich freuen :)

 

 

Wenn wir die Vergangenheit mal ausblenden, sieht AIG gegenwärtig von den Kennzahlen her eigentlich ganz gut aus: http://www.finanzen....rnational_Group

Die Eigenkapitalquote liegt mit 17,86% (2012) deutlich über dem Branchendurchschnitt und die Verbindlichkeiten konnten von 964,6 Mrd. $ (2007) auf 450,6 Mrd. $ gesenkt werden. Die Dividende ist eher noch mickrig, das sollte sich aber bestimmt bald ändern. Zu beachten ist aber, dass AIG von Solvency II betroffen ist.

 

Sollte mit der verwendeten Methode zur Unternehmensselektion sogar ein blindes Huhn wie ich einmal ein Korn finden...? :lol:

 

 

Den ersten Monatsbericht habe ich gestern Abend übrigens noch online gestellt - ich war ohnehin gerade dabei die Daten zu aktualisieren.

 

Durch die Anpassung der Stammdaten hat sich bei Ländern und Währungen noch einmal eine Verschiebung ergeben. Ursprünglich habe ich die Daten 1 : 1 von iShares übernommen, allerdings wurden dabei die RDS Anteile Großbritannien zugeschlagen. Zumindest für die von mir gehaltenen A Shares erscheint mir die Zuordnung zu den Niederlanden / dem Euro passender.

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Hallo Hamsterrad,

 

ich wollte nur schreiben das ich hier richtig gerne mitlese und dein Vorhaben weiter beobachte!! Du machst das richtig gut. :thumbsup:

 

 

 

Viele Grüße

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ich wollte nur schreiben das ich hier richtig gerne mitlese und dein Vorhaben weiter beobachte!! Du machst das richtig gut. :thumbsup:

 

Wahrscheinlich sehe ich mein Musterdepot (bzw. dessen Veröffentlichung) selbst zu negativ, da ich keine richtige Schöpfungshöhe erkennen kann. Im Gegensatz zu anderen greife ich auf viele vorgefertigte Bausteine zurück, und auch das Scannen der Unternehmensprofile auf Buzzwords halte ich für keine herausragende Leistung. Umso mehr freut es mich zu lesen, das ich nicht nur bei Sapine und Schildkröte Interesse wecken konnte :)

 

 

Vielleicht hat die Dokumentation des Depots, über den Erkenntnisgewinn für mich hinaus, doch einen Mehrwert für diese Community. Und wenn es die Erkenntnis ist, das Menschen wie ich die Finger von Einzelaktien lassen sollten :lol:

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Geschrieben · bearbeitet von CorvusCorax

Ein wirklich interessanter Thread. :)

Eine durchweg schöne Auswahl an Unternehmen, ein Bekannter von mir hat ein recht ähnliches Depot. Der hat über viele Jahre hinweg eine wahre Sammel-Leidenschaft für Aktien entwickelt und steuert laut eigener Aussage inzwischen auf eine dreistellige Unternehmens-Anzahl zu. :D

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Ein wirklich interessanter Thread. :)

Eine durchweg schöne Auswahl an Unternehmen, ein Bekannter von mir hat ein recht ähnliches Depot. Der hat über viele Jahre hinweg eine wahre Sammel-Leidenschaft für Aktien entwickelt und steuert laut eigener Aussage inzwischen auf eine dreistellige Unternehmens-Anzahl zu. :D

 

Hi, auf eine dreistellige Unternehmensanzahl? Wow.......ich könnte mir so etwas später auch mal vorstellen. Das könnte eine interessante Renten-Beschäftigung sein, die Zahlen der Unternehmen zu verfolgen...

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Mir machen weder die 65 Titel Angst noch möglicherweise die 70, nur irgendwo muss dann Schluss sein? Du sagst selbst Du hast keine Zeit, dann solltest Du die Weichen in Deinem eigenen Interesse richtig stellen. Statt dann laufend weiter neue Aktien zu kaufen, solltest Du bestehende Positionen aufstocken.

 

In der Tat muß irgendwo Schluß sein, alleine schon um das Konzept, die Idee hinter der Auswahl nicht zu verwässern. 50 war eine schöne, runde, sympathische Zahl (analog der Titanen). [...] Ich fühle mich damit deutlich wohler als zuletzt mit den ETFs.

 

Leider bin ich jemand, dem perfekt gerade gut genug ist - und so läßt es mir keine Ruhe [...]

Da bedingt wohl das Eine das Andere, oder? Du findest, dass du keine Zeit hast, verbringst aber scheinbar endlos viel Zeit damit, für den Anleger recht einfach gehaltene Dinge wie Aktien-ETFs kompliziert und extrem Zeit-aufwändig selber zu machen, um deinem Perfektions-Qualitätsanspruch näher zu kommen. Du schreibst, dass du dich jetzt wohler fühlst, aber dir doch etwas keine Ruhe lässt.

 

Keine Zeit weil Perfektionsanspruch und Unzufriedenheit. Um die Unzufriedenheit mit der Qualität aufzulösen machst du es dann extrem aufwändig selber. Die Details lassen dir dann wieder keine Ruhe. Der Aufwand führt wieder zu: keine Zeit.

 

Ein Teufelskreis, oder?

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Ein wirklich interessanter Thread. :)

Eine durchweg schöne Auswahl an Unternehmen, ein Bekannter von mir hat ein recht ähnliches Depot. Der hat über viele Jahre hinweg eine wahre Sammel-Leidenschaft für Aktien entwickelt und steuert laut eigener Aussage inzwischen auf eine dreistellige Unternehmens-Anzahl zu. :D

 

Danke für die Blumen :)

 

Eine dreistellige Aktienanzahl wird es bei mir aber wohl nicht werden. Wenn es die Zeit erlaubt hat, habe ich den MSCI World nach weiteren interessanten Unternehmen durchsucht. Zu den 50 bereits gekauften sowie den 15 interessanten, o. g., sind nur noch zwei dazu gekommen, die ggf. auch in Frage kommen würden:

  • ASTRAZENECA PLC / GB0009895292
  • UNITED PARCEL SERVICE-CL B / US9113121068

So wie es ausschaut erreicht der Selektionsprozeß sein natürliches Ende. Es sind einfach keine Unternehmen mehr da, die den Kriterien entsprechen...

D. h. selbst wenn ich alle, die ich noch interessant finde, erwerben würde, länge ich immer noch unter 70 Unternehmen.

 

 

Da bedingt wohl das Eine das Andere, oder? Du findest, dass du keine Zeit hast, verbringst aber scheinbar endlos viel Zeit damit, für den Anleger recht einfach gehaltene Dinge wie Aktien-ETFs kompliziert und extrem Zeit-aufwändig selber zu machen, um deinem Perfektions-Qualitätsanspruch näher zu kommen. Du schreibst, dass du dich jetzt wohler fühlst, aber dir doch etwas keine Ruhe lässt.

 

Keine Zeit weil Perfektionsanspruch und Unzufriedenheit. Um die Unzufriedenheit mit der Qualität aufzulösen machst du es dann extrem aufwändig selber. Die Details lassen dir dann wieder keine Ruhe. Der Aufwand führt wieder zu: keine Zeit.

 

Ein Teufelskreis, oder?

 

Es gab und gibt eine Reihe von Gründen, warum die ETF Lösung nicht mehr zu mir paßt(e). Das hat(te) jedoch weniger mit Perfektion und Qualität zu tun - denn schlecht war die ETF Zusammenstellung nicht.

 

Noch vor allen anderen, zumeist objektiven Gründen, würde ich einen in hohem Maße subjektiven nennen: Durch den Fondsmantel und die schiere Masse an Unternehmen geht jedes Gefühl dafür verloren, an einem Unternehmen beteiligt zu sein. Heute kann ich mir einen Werbeblock im Fernsehen anschauen und leise mitzählen... meins, meins, meins... Ein tolles Gefühl. Und ein Gefühl, welches kein Fonds zu wecken vermag.

 

Die Umstellung war die richtige Entscheidung - egal ob es sich objektiv / betriebswirtschaftlich rechnet oder nicht. Und ob es jetzt 50 oder 70 Unternehmen werden - mit der Zeit werde ich mein "Idealgewicht" wohl finden. Und dann ist es einfach nur noch schön :)

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Geschrieben

Ich bin ein wenig irritiert - heute ist die Telefónica Dividende gutgeschrieben worden.

 

Aus der Abrechnung:

ausländische Quellensteuer 21% => war mir bekannt

davon erstattungsfähige Quellensteuer 6% => ist mir neu

 

Ich war aufgrund meiner Recherchen davon ausgegangen, das die spanische Quellensteuer vollständig erstattungsfähig ist :huh:

~47,38% Abzüge ist schon echt übel :blink:

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Ich bin ein wenig irritiert - heute ist die Telefónica Dividende gutgeschrieben worden.

 

Aus der Abrechnung:

ausländische Quellensteuer 21% => war mir bekannt

davon erstattungsfähige Quellensteuer 6% => ist mir neu

 

Ich war aufgrund meiner Recherchen davon ausgegangen, das die spanische Quellensteuer vollständig erstattungsfähig ist :huh:

~47,38% Abzüge ist schon echt übel :blink:

 

Deine Recherchen waren wohl nicht "tiefgehend" genug

 

z.B.

http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Quellensteuer-Geld-zurueck-fuer-Auslandsanleger-2243135

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