Chemstudent

Diskussion zum Einführungsthread "ETF-Depot aufbauen"

391 posts in this topic

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Am 23.1.2017 um 20:06 schrieb blabla10:

@Ramstein: In deiner unmaßgeblichen ETF Liste nennst du den HSBC S&P 500 offensichtlich als Empfehlung für Nordamerika. In deinem eigenen Depot setzt du aber auf den MSCI North America von comstage und erwähnst auch, dass auf Grund des BIP von Kanada (in etwa so hoch wie Deutschland) doch gar nicht so unbedeutend ist. Statt den von dir gekauften MSCI North America von comstage gäbe es auch eine etwas teurere Variante von iShares, die ausschüttend ist. Geh ich richtig in der Annahme, dass du hier zwischen günstiger (=S&P 500) und besser abdeckend (=MSCI North America) abwägst?

 

Edit: Vertipper korrigiert.

 

Ich schieb das nochmal hoch. Oder ist das keine Frage, die eine Antwort verdient?

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Vor der Korrektur des Vertippers war eine Antwort m. E. unverdient. :P

 

Welchen der ETFs nimmst, ist deine Entscheidung, denn die Liste ist ja unmaßgeblich. :thumbsup: So richtig falsch ist keiner der Genannten.

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Posted · Edited by rufusct

https://www.msci.com/www/blog-posts/allocating-to-emerging-markets/0537350913

 

fand ich ganz interessant. Macht m.E. auch deutlich, dass es auch abseits von BIP und (float) market cap noch andere "sinnvolle" Gewichtungen gibt. Leider nur fuer EM.

 

Ob sowas in einem Einfuehrungsthread verlinkt werden sollte, mag ich nicht beurteilen, aber eventuell hilft es Leuten, sich nicht zu viel (oder zu wenig?) Gedanken ueber die Aufteilung des Aktienanteils zu machen.

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Ich bin neu hier und auch noch ein Anfänger in diesem Bereich. Mein Plan ist, mir einen ETF-Sparplan mit einem Einsatz von ca. 500 € monatlich einzurichten.

Wie wäre denn die Kostenbetrachtung im Vergleich zu einem normalen Order, also nicht als Sparplan? Wenn ich z.B. einmal pro Jahr 6000 € in ETF anlegen würde?

Bei meinem Online-Broker würde der Sparplan mit monatlichen Kosten von 1,5 % zu Buche schlagen.

Bei der Einmalanlage hingegen, von 6.000 € in ETF, ergeben 4,90 € + 0,25 % vom Ordervolumen = 19,90 €. Wenn ich 1,5 % von 6.000 € nehme bin ich bei 90 €, also ca. 70 € mehr. Oder habe ich hier bei der Berechnung etwas übersehen? 

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Posted · Edited by odensee

vor 21 Minuten schrieb Kenny Dixon Jr:

Bei der Einmalanlage hingegen, von 6.000 € in ETF, ergeben 4,90 € + 0,25 % vom Ordervolumen = 19,90 €. Wenn ich 1,5 % von 6.000 € nehme bin ich bei 90 €, also ca. 70 € mehr. Oder habe ich hier bei der Berechnung etwas übersehen? 

Konditionen von der comdirect? Ja, der Sparplan ist teurer. Du kannst aber sparen, in dem du

1) einen ETF aus dem Kostenlos-Angebot der comdirect nimmst oder

2) einen für Sparpläne günstigeren Anbieter suchst https://www.justetf.com/de/etf-sparplan/sparplan-vergleich.html  oder

3) Einzelkäufe in Höhe von mindestens 500 Eur bei der ING-Diba machst.

 

so ein bisschen ist deine Anfrage hier mMn off-topic, ich weiß aber auch nicht, wo die Frage besser gepasst hätte.:rolleyes:

 

edit: zu "2)" Flatex: 0,90 Euro pro Sparrate, allerdings plus "ATC" (additional trading costs), noch mehr kann man natürlich mit kostenlosen ETF-Sparplänen sparen

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Ich schwanke momentan etwas zwischen Comdirect und Consorsbank. Von den Gebühren her sind die ja wohl gleich, aber ich empfinde die Comdirect-Seite etwas übersichtlicher (Darstellung der ETF, Auswahlverfahren, Listung usw.). Vor allem gefällt mir ein Punkt sehr gut: Man hat (im Unterschied zu den anderen Brokern) die Möglichkeit, EINEN Sparplan anzulegen und für diesen dann die Diversifikation einzurichten, als über die Unterteilung des Gesamtbetrages in Einzelbeträge auf verschiedene ETFs prozentual die Aufsplittung des Gesamtbetrages vorzunehmen. 

Es ist zwar nur eine Formsache, aber doch die elegantere Art, dann ein- oder zweimal jährlich das Rebalancing vorzunehmen, oder? 

Sorry, wenn die Frage wieder nicht ganz hier rein passt, aber ich bin eben neu in diesem Metier hier.

 

 

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Das Thema "Broker für Sparpläne" werde ich nie aufnehmen, da a) ich dazu keine Erfahrungen haben und b) sich das zum oft ändert.

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Posted · Edited by troi65

Beim Nachprüfen, wieviele Finanzwesir-Artikel im Aufbau-Thread verlinkt sind ( nach meiner Zählung 2:) ), ist mir en passant aufgefallen, dass in dem Teil für den Schwerpunkt Anleihen der Link zu Licualas ETF für Pfandbriefe u. Anleihen ins Nirvana führt.

Die werte Stechpalme hat vor längerer Zeit sämtliche Produktempfehlungen zu meinem Bedauern aus dem Mischungs-Thread geschmissen.

Der Link an der Stelle  ist deshalb nicht mehr zielführend, zumal auf Licualas Thread sicher an anderer Stelle bereits verlinkt wurde.

Du wirst die Stelle sicher finden; ich finde es beknackt, dass das neue Forum keine Postingnummern mehr enthält.

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vor 2 Stunden schrieb troi65:

Beim Nachprüfen, wieviele Finanzwesir-Artikel im Aufbau-Thread verlinkt sind ( nach meiner Zählung 2:) ), ist mir en passant aufgefallen, dass in dem Teil für den Schwerpunkt Anleihen der Link zu Licualas ETF für Pfandbriefe u. Anleihen ins Nirvana führt.

 

Ja, seit dem Software-Update funktionieren Links auf nicht-erste Beiträge in Fäden nicht mehr. Da gibt es bei mir noch viele von. Diesen habe ich jetzt korrigiert.

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Posted · Edited by Ramstein

Ich habe mich mal wieder etwas dem Thema ETF-Depot (Schwerpunkt Anleihen)  gewidmet. Kommentare willkommen.

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Vielen Dank für die ganze Arbeit; ich lese eifrig mit. Ich interessiere mich sehr für diese Thematik, insbesondere High-Yield-Anleihen zur Diversifikation des risikobehafteten Teils des Portfolios. Auch wenn Du überlegst, ob eine Investition in den J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond UCITS ETF (IE00B2NPKV68) ein "Sündenfall" für Dich sein könnte, für jemanden wie mich ist das ein sehr spannender ETF (Investitionen in einzelne High-Yield-Anleihen würde ich mir nicht zutrauen, schon gar nicht aus den Schwellenländern). Jetzt bräuchte man nur noch eine intakte Glaskugel um zu prüfen, ob die >5% Koupon und die entsprechende Ausschüttungsrendite auch in Zukunft zu halten sind...

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Posted · Edited by otto03

vor 18 Minuten schrieb danbucan:

Vielen Dank für die ganze Arbeit; ich lese eifrig mit. Ich interessiere mich sehr für diese Thematik, insbesondere High-Yield-Anleihen zur Diversifikation des risikobehafteten Teils des Portfolios. Auch wenn Du überlegst, ob eine Investition in den J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond UCITS ETF (IE00B2NPKV68) ein "Sündenfall" für Dich sein könnte, für jemanden wie mich ist das ein sehr spannender ETF (Investitionen in einzelne High-Yield-Anleihen würde ich mir nicht zutrauen, schon gar nicht aus den Schwellenländern). Jetzt bräuchte man nur noch eine intakte Glaskugel um zu prüfen, ob die >5% Koupon und die entsprechende Ausschüttungsrendite auch in Zukunft zu halten sind...

 

Das sind die beiden unwichtigen Zahlen bei der Beurteilung eines solchen Konstruktes

 

wichtig sind:

Effektivverzinsung

mod. Duration

Duration

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Was ist der Vorteil von den beiden iShares Kurzläufern:

iShares Euro Corporate Bond 1-5yr UCITS ETF A0RPWQ / IE00B4L60045 (3,2 Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

iShares Euro Corporate Bond ex-Financials 1-5yr UCITS A0RPWP / IE00B4L5ZY03 (3,2 Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

 

gegenüber den beiden Varianten mit ca. 2,5-3 Jahren längerer durchschnittlicher Restlaufzeit?

iShares Euro Corporate Bond UCITS ETF A0RGEP / IE00B3F81R35 (5,8Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

iShares Euro Corporate Bond ex-Financials UCITS ETF A0RPWN / IE00B4L5ZG21 (6,2 Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

 

Habe die vier mal hier gegenübergestellt: http://www.fondsweb.de/fondsvergleich/IE00B4L60045-IE00B4L5ZY03-IE00B3F81R35-IE00B4L5ZG21

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vor 20 Minuten schrieb Relich:

Was ist der Vorteil von den beiden iShares Kurzläufern:

iShares Euro Corporate Bond 1-5yr UCITS ETF A0RPWQ / IE00B4L60045 (3,2 Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

iShares Euro Corporate Bond ex-Financials 1-5yr UCITS A0RPWP / IE00B4L5ZY03 (3,2 Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

 

gegenüber den beiden Varianten mit ca. 2,5-3 Jahren längerer durchschnittlicher Restlaufzeit?

iShares Euro Corporate Bond UCITS ETF A0RGEP / IE00B3F81R35 (5,8Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

iShares Euro Corporate Bond ex-Financials UCITS ETF A0RPWN / IE00B4L5ZG21 (6,2 Jahre durchschnittliche Restlaufzeit)

 

Habe die vier mal hier gegenübergestellt: http://www.fondsweb.de/fondsvergleich/IE00B4L60045-IE00B4L5ZY03-IE00B3F81R35-IE00B4L5ZG21

Die Frage gehört in diesen Thread nicht rein.

 

Das eine sind Kurzläufer, das andere sind gemischte Laufzeiten. Wenn du nach dem Vorteil von Kurzläuferfonds gegenüber dem Fonds mit gemischten Laufzeiten fragst hast du m. E. beides nicht verstanden und solltest keinen dieser Fonds kaufen, sondern noch mehr Grundlagen lernen.

 

Die Performance und Vergangenheitsverläufe an zu schauen und zu vergleichen hilft nichts, wenn man nicht versteht, wie die im Index enthaltenen Papiere funktionieren.

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Am 11.5.2014 um 09:10 schrieb Ramstein:

Anleihe-ETFs als höher verzinster Tagesgeld-/Sparbrief-Ersatz

Morningstar schreibt dazu (17.3.2017): Bei Euro-Kurzläufern lautet das Motto: No Risk, No Fun, No Return. Dabei schneiden 2 ETFs recht gut ab:

Aber natürlich sollte man sich vor dem Kauf auf der Emittentenwebsite das Profil und die Schwankungen anschauen und sehen, ob das zum eigenen Anlageziel passt.

Würde neben Emittent noch den Indexsponsor als "Pflichtprogramm" hinzufügen. Da sind auch Überraschungen im Factsheet möglich.

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Am 5/11/2014 um 03:01 schrieb Ramstein:

Einstieg

Immer wieder stellt sich auch die Frage, wie man einen größeren Betrag anlegt. Einfach kaufen, oder schrittweise in den Markt einsteigen? Statistisch gesehen verringert man über den schrittweisen Einstieg das Risiko, Verluste zu erleiden, man senkt aber die zu erwartende Rendite (siehe Vanguard Studie dazu). Man steigert aber nicht die durchschnittliche zu erwartende Rendite. Dennoch ist die gängige Empfehlung, größere Summen in zwei bis 5 halbjährlichen Teilbeträgen zu investieren, insbesondere wenn die Aktien schon relativ hoch stehen wie momentan (Sommer 2016).

 

In Eingangspost funktioniert der Vanguard-Link nicht mehr. Der ist jetzt hier zu finden: https://personal.vanguard.com/pdf/s315.pdf

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Danke. Ist korrigiert.

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Posted · Edited by Ramstein

In BIP und Marktkapitalisierung: was ist der "richtige Mix" habe ich das Thema schon einmal angerissen. Aber überzeugt bin ich noch nicht. Der eigentliche Knackpunkt ist doch, was die Marktkapitalisierung aussagt. Wird nur der Free Float genommen, oder das gesamte Aktienkapital? Wie wird berücksichtigt, dass in machen Ländern (Deutschland) viele Firmen nicht börsennotiert, sondern in Familienbesitz sind?

 

Der Wesentliche Punkt aber ist nicht nur meines Erachtens, dass Firmensitz und Firmenumsatz weit auseinanderklaffen. Und das nicht nur bei Musterexemplaren wie Nestle, Glencore oder Shell. Auch die deutschen Unternehmen sind nicht so "deutsch". Hier eine Tabelle zu den DAX-Werten  (Quelle: PN-Diskussion mit Forums-Urgestein); nicht mehr ganz aktuell, aber die Zahlen sprechen für sich:

 

590de01c40292_DAXUmsatzverteilung2014.png.212087b25c75fe078484e14f946b09dd.png

 

"Deutschland übergewichten" ist nicht so einfach durch das kaufen eines DAX-ETF zu machen. Und das ist natürlich nicht nur in Deutschland so. Amazon, Apple, Boeing, Coke: die Liste ist lang: Wo machen die ihren Umsatz? Genauso mit den Tech-Firmen/Produzenten in Asien.

 

Frage: Hat jemand aktuellere und globale Daten zum Marktvolumen der Unternehmen in den Regionen? Es hat doch sicher schon mal jemand eine Untersuchung dazu gemacht. Gibt es eine ETF, der darauf aufbaut?

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z.B. hier für den S&P 500 bzw. teilweise für die enthaltenen Unternehmen.

 

Ich habe vor einiger Zeit selber Berechnungen zur EMU-Übergewichtung angestellt. Wenn ich mich recht erinnere war das Ergebnis, dass man bei einer EMU-Übergewichtung Währungsrisiko reduziert, sich aber dafür zusätzliches Marktrisiko einhandelt, da die im MSCI EMU Index enthaltenen Unternehmen zyklischer sind als die im MSCI World. 

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Hier MSCI ACWI und Revenue Exposure:

Economic exposure_ACWI.png

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Als kleines Bonbon für Stickies-Leser habe ich jetzt die exzellente Präsentation von @kleinerfisch vom Forentreffen zur Steueränderung eingefügt.

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Posted · Edited by Max1983

Hallo,

 

ich baue mir grade mein Depot auf bzw. ich sparre es seit ca. 2 Jahren. Ich habe einen 50% MSCI-World, einen 20% MSCI EMU Small Cap ( MSCI Europe Small Cap gabs nicht) und 30%  MSCI Emerging Marktes. Für den small Cap habe ich mich entschieden, weil ich das Kommer Buch gelesen habe... Ist auch ok? Oer überwiegen die Nachteile über die Vorteile?

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vor 4 Stunden schrieb Max1983:

ich baue mir grade mein Depot auf bzw. ich sparre es seit ca. 2 Jahren. Ich habe einen 50% MSCI-World, einen 20% MSCI EMU Small Cap ( MSCI Europe Small Cap gabs nicht) und 30%  MSCI Emerging Marktes. Für den small Cap habe ich mich entschieden, weil ich das Kommer Buch gelesen habe... Ist auch ok? Oer überwiegen die Nachteile über die Vorteile?

 

Du bist hier falsch. Hier geht es um den allgemeine Fragen zum Referenzbeitrag, nicht um Fragen zu Einzeldepots. 

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Sorry , wenn ich hier mit einer Frage reinplatze , die Mischfonds betrifft , ich würde meiner Tochter lieber ETFs empfehlen , kenne mich da aber nicht aus .

Mein Problem , ich wurde gefragt , meine Hoffnung , dass ihr mir hier einen Tipp geben könnt .

 

Meine Tochter hat ein Konto bei der Volksbank eröffnet und der Sachbearbeiter hat ihr gleich zwei Mischfonds angedient in denen sie anlegen soll , vielleicht sind die ja auch gar nicht so schlecht ?

Wenngleich man natürlich sofort die hohen Gebühren sieht und gut gelaufen scheint zumindest einer nicht zu sein , der andere ist neu aufgelegt .

 

Gibt`s hier Meinungen dazu ? Hält jemand von euch so etwas  , gibt es Alternativen als ETFs zu den angebotenen Mischfonds ?

 

Danke vorab..

 

UniRak Nachhaltig Konservativ | Union Investment

 

UNISTRATEGIE: KONSERVATIV Fonds Kurs | 531410 | DE0005314108 | finanzen.net

 

 

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Siehe Beitrag von Ramstein direkt über Dir.

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