"Ethische" ETF für Anfänger

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Posted · Edited by kafkaesk93

Je nach dem ob man Staatsanleihen als Nachhaltige Investition ansieht oder nicht kann man überlegen ob man ganz bewusst das Swap-Exposure und den damit einhergehenden Assetklassentausch mancher ETFs bevorzugt.

 

Gruß kafkaesk93

 

PS: Wenn man es richtig Nachhaltig möchte könnte man die Langfristigen Steuerersparnisse an karitative Einrichtungen weiter geben.

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Posted · Edited by Staatenverbund

Ich werde einen Sparplan bei einer Wohnungsbaugenossenschaft auflegen. Wurde mir von der Bewegungsstiftung empfohlen. Wahrscheinlich bei 1892. Da bezahle ich einen nicht verzinsten Genossenschaftsanteil über 300 Euro und kann dann am Renditesparen teilnehmen. Da bekomme ich einen momentanen Zinssatz von 1,73 ( Berechnung ) und darüber hinaus hohe Prämien bei langfristigem Engagement (ab dem 14. Jahr 50 Prozent auf das, was ich in dem Jahr einzahle).

 

Auch wenn ich den Eindruck gewinne, dass Du an einer kritischen Auseinandersetzung mit Deiner Herangehensweise nicht sonderlich interessiert bist:

 

Zum einen: Ja, 50% in eine Wohngenossenschaft wäre auch mir deutlich zu riskant.

 

Zum anderen: Du hast auf dem Schirm, dass "Prämiensparen" vor allem ein Produkt ist, um Leute zu ködern, die nicht rechnen können, weil man mit grossen, aber bedeutungslosen Zahlen werben kann? Dass man bei langfristigem Engagement eine sinkende Rendite hat?

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Hallo,

 

der nächste Eintrag hat etwas gedauert, weil ich mit diversen Akteuren gesprochen habe. Weitere Finanzexperten, Nachhaltigkeitsbanken wie GLS, Bewegungsstiftung etc. Am hilfreichsten war das Gespräch mit einem Think Tank im Bereich Nachhaltigkeit. Die werden auch von Investoren mit mehreren Milliarden im Rücken konsultiert. Sie haben eine ganz klare Nachhaltigkeitsstrategie, sehen aber beispielsweise best in class zumindest derzeit als wenig hilfreich.

Dazu gibt übrigens von der NGO Südwind eine interessante Studie: http://www.suedwind-...che-geldanlagen

 

Den größten Nutzen von Nachhaltigkeitsfonds sehen sie darin, dass das Thema in der Bevölkerung und der Finanzwelt verankert wird und dadurch Nachfrage generiert wird. So hat heute jedes große Unternehmen einen Nachhaltigkeitsexperten. Das heißt, wie bei den erneuerbaren Energien bewirkt die Nachfrage in der Bevölkerung - die sich unter anderem in der Nachfrage nach Ökofonds manifestiert - dass das Thema für die Politik interessant wird. Und anschließend für Investoren. DIe Schelte von Müller hat beispielsweise dazu geführt, dass milliardenschwere Investoren anfangen, sich aktiv einen Kopf um Nachhaltigkeit zu machen.

 

Nach all diesen Gesprächen komme ich für mich zu folgendem Ergebnis:

 

  • Einen geringen Teil meines Geldes habe ich bereits in Genossenschaftsanteile der GLS-Bank investiert. Dadurch steigt die Eigenkapitalquote der Bank, die somit Geld in sinnvolle Projekte investieren kann. Finanzieller Gewinn: derzeit 2 - 3 Prozent Dividende pro Jahr. Risiko: bei Insolvenz sind nicht nur die Anteile wertlos, es besteht auch Nachschusspflicht in gleicher Höhe. Die Kündigungszeit beträgt 5 Jahre.

  • Ich werde einen Sparplan bei einer Wohnungsbaugenossenschaft auflegen. Wurde mir von der Bewegungsstiftung empfohlen. Wahrscheinlich bei 1892. Da bezahle ich einen nicht verzinsten Genossenschaftsanteil über 300 Euro und kann dann am Renditesparen teilnehmen. Da bekomme ich einen momentanen Zinssatz von 1,73 ( Berechnung ) und darüber hinaus hohe Prämien bei langfristigem Engagement (ab dem 14. Jahr 50 Prozent auf das, was ich in dem Jahr einzahle). Ich habe eine dreimonatige Kündigungsfrist. Gesichert ist das Geld durch die Genossenschaft an sich und die Mitgliedschaft im nationalen Genossenschaftsfonds, der von den meisten Wohnungsbaugenossenschaften getragen wird. Und in den 20 Jahren seit Bestehen nie angetastet wurde. Da werde ich 50 Prozent meines Geldes hineinstecken. Die Investition ist regional, es wird Wohnraum geschaffen und die 1892 verlangt nach den mir derzeit vorliegenden Informationen faire Mieten und renoviert regelmäßig.

  • Ich werde die restlichen 50 Prozent in einen ETF-Sparplan investieren und den Ertrag, der über der Inflation liegt, an Nachhaltigkeitsorganisationen spenden

Bist du eigentlich weiblich? Bisher habe ich eigentlich nur Frauen kenne gelernt die so krass weltfremd und verblendet sind.

 

Ein paar Jahre Arbeiten im Ausland würden dir bestimmt gut tun.

 

 

 

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Posted · Edited by secah

Bist du eigentlich weiblich? Bisher habe ich eigentlich nur Frauen kenne gelernt die so krass weltfremd und verblendet sind.

 

Ein paar Jahre Arbeiten im Ausland würden dir bestimmt gut tun.

 

 

:lol: sehr geil! Ich bin männlich und habe 18 Jahre im Ausland gearbeitet. Keinen Bock darauf haben, dass Kinder in Tantalminen für mich krepieren ist also weltfremd und weiblich? Was für ein sexistischer Scheiß. Gestern habe ich einen Freund verabschiedet, der als Fotograf für drei Monate nach Erbil fährt und sich ansehen kann, wie die Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet u.a. mit Rheinmetall-Waffen massakriert wird. Man kann natürlich auch darauf sch*****n, wie es anderen geht. Das überlasse ich dann aber lieber Menschen wie dir. Ich habe dir nichts mehr zu sagen.

 

 

Auch wenn ich den Eindruck gewinne, dass Du an einer kritischen Auseinandersetzung mit Deiner Herangehensweise nicht sonderlich interessiert bist:

 

Zum einen: Ja, 50% in eine Wohngenossenschaft wäre auch mir deutlich zu riskant.

 

Zum anderen: Du hast auf dem Schirm, dass "Prämiensparen" vor allem ein Produkt ist, um Leute zu ködern, die nicht rechnen können, weil man mit grossen, aber bedeutungslosen Zahlen werben kann? Dass man bei langfristigem Engagement eine sinkende Rendite hat?

 

Wo gewinnst du diesen Eindruck? Zu Beginn der Diskussion war ich der Meinung, dass ich niemals auf dem Sekundärmarkt in beliebige Aktien investieren werde, jetzt werde ich genau dies tun. Ich habe jeden einzelnen Ratschlag hier sehr ernst genommen und für mich überlegt, wie ich ihn einordne und dann Experten dazu befragt. In deinem Fall habe ich beispielsweise mit Südwind darüber gesprochen, welchen Einfluss Triodos denn tatsächlich auf Unternehmen hat. Und als Konsequenz die Studie verlinkt, dass zumindest best in class derzeit wenig bringt. Das ist 180 Grad von meiner Eingangsthese entfernt.

 

Den Hinweis mit den 50 Prozent von mehreren Teilnehmern hier nehme ich sehr ernst und werde entsprechend umdisponieren. Obwohl das ja nur 50 % der neu zu investierenden Summe wären. 75 Prozent des Gesamtvolumens gehen wie iengangs erwähnt in die gesetzliche Alterssicherung, das Presseversorgungswerk und eine Unitised with proft. Es handelt sich bei den her angesprochenen 50 Prozent also genau genommen um 12,5 Prozent.

 

Das mit der sinkenden Rendite verstehe ich nicht. Gehen wir einfach mal davon aus, dass es bei den 1,75 Prozent bleibt. Dann ist das je nach Inflation viel oder wenig. Die Prämie bei besagtem Modell bringt mir aber konstant 50 Prozent der eingezahlten Summe. In 14 Jahren wären das also bei 1000 Euro pro Jahr: 1000 +17,5 + 500 = 1517,5. Siehe auch hier. Ich habe nachgefragt, wo der Haken ist, weil man in meinen Augen eine solche Zahlung nicht refinanzieren kann. Tun sie aber seit 100 Jahren. Meine nächste Sorge war, dass sie die Mieter auspressen und enorme Mieten verlangen. Ich habe aber keine Beschwerde gefunden und recherchiert, dass die Wartezeit für Wohnungen bis zu 10 Jahre beträgt, weil die so beliebt sind. Ich freue mich aber über jede fundierte Kritik.

 

Je nach dem ob man Staatsanleihen als Nachhaltige Investition ansieht oder nicht kann man überlegen ob man ganz bewusst das Swap-Exposure und den damit einhergehenden Assetklassentausch mancher ETFs bevorzugt.

 

Das habe ich leider nicht verstanden, kannst du das bitte noch mal erklären?

 

 

Hier übrigens der schon ertwas ältere Finanztest-Artikel zum Sparen bei Genossenschaften

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Je nach dem ob man Staatsanleihen als Nachhaltige Investition ansieht oder nicht kann man überlegen ob man ganz bewusst das Swap-Exposure und den damit einhergehenden Assetklassentausch mancher ETFs bevorzugt.

 

Das habe ich leider nicht verstanden, kannst du das bitte noch mal erklären?

 

 

Sind den z.B. Staatsanleihen der Eurozone für dich nachhaltige Investitionen?

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Das habe ich leider nicht verstanden, kannst du das bitte noch mal erklären?

Sind den z.B. Staatsanleihen der Eurozone für dich nachhaltige Investitionen?

Selbst wenn du Staatsanleihen der Eurozone nicht für nachhaltig hälst (der Rest der Welt sieht das momentan anders), was genau soll dir denn der Assetklassen-Tausch über Swap-ETFs bringen? Entwickelt sich das Trägerportfolio besser als der Index so ist der ETF dem Swappartner die Differenz schuldig. Als Anleger hast du davon Null Vorteil.

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Posted · Edited by kafkaesk93

Sind den z.B. Staatsanleihen der Eurozone für dich nachhaltige Investitionen?

Selbst wenn du Staatsanleihen der Eurozone nicht für nachhaltig hälst (der Rest der Welt sieht das momentan anders), was genau soll dir denn der Assetklassen-Tausch über Swap-ETFs bringen? Entwickelt sich das Trägerportfolio besser als der Index so ist der ETF dem Swappartner die Differenz schuldig. Als Anleger hast du davon Null Vorteil.

 

Ich meinte Nachhaltigkeit nicht in Finanzieller sondern Moralisch/Ethischer Hinsicht.

 

Da der TO gerne in Aktien investieren würde aber ca. 99 % aller Unternehmen seiner persönlichen Vorstellung von Nachhaltigkeit nicht entsprechen, könnte er womöglich den Assetklassentausch von Swap-ETFs nutzen?

 

Gruß kafkaesk93

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Wo gewinnst du diesen Eindruck? Zu Beginn der Diskussion war ich der Meinung, dass ich niemals auf dem Sekundärmarkt in beliebige Aktien investieren werde, jetzt werde ich genau dies tun. Ich habe jeden einzelnen Ratschlag hier sehr ernst genommen und für mich überlegt, wie ich ihn einordne und dann Experten dazu befragt. In deinem Fall habe ich beispielsweise mit Südwind darüber gesprochen, welchen Einfluss Triodos denn tatsächlich auf Unternehmen hat. Und als Konsequenz die Studie verlinkt, dass zumindest best in class derzeit wenig bringt. Das ist 180 Grad von meiner Eingangsthese entfernt.

 

Hmm, ja, ich ahne, die Formulierung war unglücklich - was ich meinte, ist, dass ich den Eindruck habe, dass du hier die Meinungen anderer Leute (Du weisst übrigens, dass "Experte" ein Schimpfwort ist? ;-) relativ zusammenhanglos hinschreibst, aber wenig zu deinen eigenen Gedankengängen und Erkenntnissen aus diesen Meinungen, was es schwierig macht, z.B. mögliche Missverständnisse aufzuklären, da die "Experten" selbst natürlich hier nicht zugegen sind.

 

Den Hinweis mit den 50 Prozent von mehreren Teilnehmern hier nehme ich sehr ernst und werde entsprechend umdisponieren. Obwohl das ja nur 50 % der neu zu investierenden Summe wären. 75 Prozent des Gesamtvolumens gehen wie iengangs erwähnt in die gesetzliche Alterssicherung, das Presseversorgungswerk und eine Unitised with proft. Es handelt sich bei den her angesprochenen 50 Prozent also genau genommen um 12,5 Prozent.

 

Das hatte ich in der Tat nicht mehr auf dem Schirm - ob das so sinnvoll ist, kommt wohl stark darauf an, was die konkreten Ziele und Summen und und und sind. Aber um dir eine Vorstellung zu geben, warum das tendentiell riskant ist: Stell dir mal vor, es wird irgendwann aufgedeckt, dass bei der Genossenschaft, in die du investiert hast, großflächig die Bilanzen gefälscht und Geld veruntreut wurde oder ein Mitarbeiter Lehman-Zertifikate unwiderstehlich fand, was wäre dann?

 

Das mit der sinkenden Rendite verstehe ich nicht. Gehen wir einfach mal davon aus, dass es bei den 1,75 Prozent bleibt. Dann ist das je nach Inflation viel oder wenig. Die Prämie bei besagtem Modell bringt mir aber konstant 50 Prozent der eingezahlten Summe. In 14 Jahren wären das also bei 1000 Euro pro Jahr: 1000 +17,5 + 500 = 1517,5. Siehe auch hier.

 

Erstmal: Bei monatlicher Einzahlung und jährlicher Zinsgutschrift wären das ca. 8,75 EUR Zinsen auf die Neueinzahlungen, da das Geld ja erst ab Einzahlung verzinst wird (der genaue Wert hängt von den genauen Einzahlungszeitpunkten ab).

 

Was die Rendite angeht: Die Rendite ist das Verhältnis zwischen dem Ertrag und der für den Ertrag notwendigen Investition. Um die 50%-Prämie zu erhalten, ist eine Investition in Höhe der Einzahlungen über 14 Jahre zzgl. der über 14 Jahre anfallenden Zinsen und Prämien notwendig, das wären bei einer jährlichen Einzahlung von 1000 EUR insgesamt ca. 17070 EUR, dafür gäbe es dann am Ende des 14. Jahres ca. 290 EUR Zinsen und 500 EUR Prämie, also insgesamt ca. 790 EUR, oder ca. 4,77%. Im folgenden Jahr wären die Investitionssumme ca. 20681 EUR, dafür gäbe es ca. 353 EUR Zinsen und wieder 500 EUR Prämie, eine Rendite von ca. 4,47% - usw. bis auf ca. 3,06% im 25. Jahr, was näherungsweise die gleiche Rendite wie im dritten Jahr wäre, da gibt's nämlich ca. 2,93%, was aber zwischenzeitlich auch erstmal wieder auf ca. 2,69% im zehnten Jahr absinkt.

 

Je mehr Guthaben du ansammelst, desto weniger fällt die Neuanlage in Relation zum Bestand ins Gewicht, deshalb ist es Kundenverarschung, damit zu werben.

 

(Wohlgemerkt ist das die Rendite des jeweiligen Jahres, nicht die Durschnittsrendite bis dahin, die ist natürlich eher niedriger, da die vorherigen Jahre schlechter verzinst sind, und es ist alles unter Annahme eines gleichbleibenden Zinssatzes.)

 

Ich habe nachgefragt, wo der Haken ist, weil man in meinen Augen eine solche Zahlung nicht refinanzieren kann. Tun sie aber seit 100 Jahren. Meine nächste Sorge war, dass sie die Mieter auspressen und enorme Mieten verlangen. Ich habe aber keine Beschwerde gefunden und recherchiert, dass die Wartezeit für Wohnungen bis zu 10 Jahre beträgt, weil die so beliebt sind. Ich freue mich aber über jede fundierte Kritik.

 

Der Haken ist, dass du derjenige bist, der veräppelt werden soll, indem man deine irreführende Intuition ausnutzt, und das wird man dir natürlich nicht auf die Nase binden. Allerdings ist wahrscheinlich, dass, wen immer du da im Kundenservice drankriegst, das genauso wenig durchschaut wie du und dich nicht absichtlich täuscht. Und es ist sogar wahrscheinlich, dass nichtmal die Finanzmathematiker, die sich das konkrete Produkt ausgedacht haben, direkt in Täuschungsabsicht handeln, sondern dass die ihrerseits aufgrund von Marktdruck handeln, weil Kunden diese tollen Prämien bei der Konkurrenz sehen und dann lieber dort anlegen als bei der Genossenschaft, die "nur" 3,5% im Jahr bietet.

 

(Wohlgemerkt will ich damit nicht sagen, dass Prämiensparen zwingend eine schlechte Idee ist - wenn die Rendite stimmt, muss man sich ja nicht zwingend daran stören, dass die Konstruktion des Produktes darauf ausgelegt ist, Leute in die Irre zu führen. Man sollte sich nur im Klaren sein, dass das der Fall ist, und sich nicht selber in die Irre führen lassen.)

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Posted · Edited by secah

@Staatenverbund

 

danke für die Berechnung, jetzt verstehe ich! Ich bastele mir jetzt erst einmal eine Tabelle und rechne mir den konkreten Zinssatz für jedes einzelne Jahr aus. Zum Risiko - die dürfen das Geld zumindest nicht anderweitig anlegen

um einen werden die Gelder ausschließlich in unserem eigenen Wohnungsbestand und nicht zur Kreditvergabe an Dritte oder risikoreiche Geldanlagen eingesetzt... Zum anderen sichern Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung die Spareinlagen ihrer Mitglieder über einen Selbsthilfefonds ab.
Das schließt nicht alle Risiken aus, minimiert sie aber. Und auch bei Aktien kann der Weg nach unten führen. Hiervon muss ich jetzt mal den jährlichen Gesamtzins rechnen. Ich warte noch auf jemanden mit Excel-Kenntnissen.

 

Zu den Meinungen der Gesprächspartner - einige der Gespräche haben mehr als zwei Stunden gedauert. Das ist schwierig zusammenzufassen. Ich habe jeweils eure Argumente gesammelt und die Gegenseite damit konfrontiert, als wären es meine. Und in den meisten Fällen gab es Gegenwehr, es blieb aber leider beim Gesprächspartner beim Bauchgefühl. "Das stimmt so nicht". Wenn ich dann nach konkreten Zahlen gefragt habe, kam wenig nach. Zum Beispiel hat mir die GLS den Ökovision empfohlen. Dann habe ich dem Gesprächspartner die Zahlen vorgerechnet, die ich hier auch reingestellt habe. Es endete damit, dass er zugab, dass da kein Gewinn für mich rausspringen kann, ich sogar mit der geplanten Anlegesumme wahrscheinlich Verluste machen werde. Meine Position ist ja, dass ich auf jeden Fall die Inflation wieder reinbekommen möchte. Also haben wir uns über die weiteren Auswirkungen unterhalten - was richte ich konkret an, wenn ich am Sekundärmarkt Rheinmetall kaufe. Denn ich bin bereit, weniger Geld zu verdienen, wenn ich dadurch langfristig etwas verändere. Sein Hauptargument war, dass ich Unternehmen durch einen hohen Aktienkurs stärke (Übernahmen, Neuausschüttungen etc). Das nehme ich ernst, es reicht mir aber nicht. Das heißt, immer dann, wenn man mir keine konkreten Rechnungen oder Studien zeigen konnte, habe ich das Argument zur Kenntnis genommen, aber nicht als ausschlaggebend eingeordnet. Ich möchte mir mein Urteil aufgrund von konkreten Zahlen bilden.

 

In etwa drei Wochen treffe ich normalerweise einene der Hauptverantwortlichen für den Nachhaltigkeitsindex des Dow Jones. Mal sehen, was der so sagt.

 

Nach wie vor suche ich aber noch einen MSCI World und einen Emerging markets, die ich steuereinfach und günstig als Sparplan auflegen kann. Den Link von Sapine zu Ramstein habe ich gesehen und mir die Seite durchgelesen. Ramstein schreibt ja:

 

 

An anderer Stelle wird aber darauf hingewiesen, bloß ETFs mit deutschem Domizil zu wählen. Da ich meine Steuer immer selbst mache, will ich das natürlich so einfach wie möglich gestalten....

 

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen Comstage und DAB bei den ETFs?

Ist der oben genannte db x-trackers MSCI World Index UCITS ETF 1C LU0274208692

der gleiche wie dieser bei der DAB:

DB X-TRACKERS MSCI WORLD INDEX UCITS ETF

 

 

Und der oben genannte COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS LU0635178014

der gleiche wie dieser:

COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF

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Gleiche ISIN gleicher ETF, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

 

Meines wissens gibt es keinen ETF mit deutschem Domizil auf World und EM, aber wenn du welche findest, sag Bescheid.

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Die von Dir genannten Swapper sind bisher steuerlich unproblematisch auch mit ausländischem Domizil. Versteuert wird erst beim Verkauf und das erledigt die Bank für Dich. Hast Du Deinen Sparerpauschbetrag schon ausgeschöpft (was ich jetzt mal vermute), musst Du eigentlich weiter nichts beachten.

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Posted · Edited by bondholder

Siehe auch hier. Ich habe nachgefragt, wo der Haken ist, weil man in meinen Augen eine solche Zahlung nicht refinanzieren kann. Tun sie aber seit 100 Jahren. Meine nächste Sorge war, dass sie die Mieter auspressen und enorme Mieten verlangen. Ich habe aber keine Beschwerde gefunden und recherchiert, dass die Wartezeit für Wohnungen bis zu 10 Jahre beträgt, weil die so beliebt sind. Ich freue mich aber über jede fundierte Kritik.

Ich sehe keinerlei Anhaltspunkte für die Sorge, dass die Finanzierungskosten dieser Wohnungsgenossenschaft über ihre Spareinrichtung besorgniserregend hoch sein könnten.

Seite 25 des Geschäftsberichtes 2013 (als PDF) der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG:

post-15858-0-39817000-1411158449_thumb.png

 

Der durchschnittliche Zinsaufwand aller Einlagen der Spareinrichtung liegt seit 2010 konstant unter 3 Prozent p.a. Außerdem muß die Genossenschaft für die Einlagen der Spareinrichtung insgesamt deutlich niedrigere Zinsen zahlen als für die anderen Kredite [Fremdkapital-Zinsen ohne Spareinlagen].

 

Seite 31:

Aufgrund weiterer Zinssenkungen und der Struktur unserer Spareinlagen wird sich in diesem Bereich die Durchschnittsverzinsung, die im Geschäftsjahr 2,4 % betrug, zumindest kurz- und mittelfristig unter dieses Niveau entwickeln.

Zum Mietpreiskonzept der 1892 eG empfehle ich diese Broschüre:

Die Wohnwertmiete der 1892 eG-08_2014.pdf

 

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erst einmal danke für die Informationen und Anregungen!

 

 

Ich habe eben wegen der ETFs noch mal mit der DAB telefoniert. So richtig vertrauenserweckend war das nicht. Immerhin habe ich jetzt die Information, dass "nichtganze" Aktienanteile bei Verkauf von der DAB übernommen und anteilig gezahlt werden. Ansonsten war der Mensch zwar sehr nett, hatte aber weniger Ahnung als ich. Und ich habe schon wenig Ahnung. Könntet ihr mir bitte sagen, ob folgende meiner Annahmen korrekt sind:

 

- SWAP ist ein wenig riskanter als physisch, wird aber dadurch gemildert, dass maximal 10 Prozent des Gesamtwertes vom SWAP-Kontrahenten genutzt werden dürfen. Bedeutet das, dass 90% immer Sondervermögen und geschützt sind? Oder bringe ich das komplett durcheinander?

- Bei den zwei genannten Fonds ( Depot Lux, SWAP, thesaurierend) bekomme ich jedes Jahr von der DAB einen Wisch mit meinem Gewinn/Verlust, den ich dem Finanzamt weitermelde und versteuere (stünde ja im Gegensatz zu deiner Aussage sapine). Wenn ich verkaufe, wird die zu entrichtende Steuer verrechnet mit dem bereits gezahlten Geld.

- Es könnte theoretisch in Zukunft ein Ausgabeaufschlag erhoben werden, die Verwaltungsgebühr kann sich ändern.

- Ich kann jederzeit meine Anteile verkaufen. Bei zu erwartenden Auszahlungen pro Fonds von unter 20.000 Euro kann ich wahrscheinlich einfach direkt verkaufen und muss nicht ewig darauf warten, dass ich die loswerde.

 

Zu 1892:

Also, irgendwas versteh ich da nicht. Gebe ich in den Rechner monatlich 100 Euro ein, dann errechnet er mir für das erste Jahr 11,25 Euro Zinsen und 1211.25 € Guthaben bei 0 Prämie. Weder sind 11,25 Euro die angegeben 1,73%, noch verstehe ich, wieso das Guthaben höher sein soll als eingezahlte Summe plus Zinsen. Versteht ihr das?

 

Danke @bondholder für die Links, das Berechnungskonzept für die Mieten erscheint mir fair, der Wohnungsbestand ausreichend hoch.

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Zu 1892:

Also, irgendwas versteh ich da nicht. Gebe ich in den Rechner monatlich 100 Euro ein, dann errechnet er mir für das erste Jahr 11,25 Euro Zinsen und 1211.25 € Guthaben bei 0 Prämie. Weder sind 11,25 Euro die angegeben 1,73%, noch verstehe ich, wieso das Guthaben höher sein soll als eingezahlte Summe plus Zinsen. Versteht ihr das?

 

 

Ich hab die Broschüre nicht gelesen, aber für mich klingen die Zahlen plausibel.

-12*100+11,25?

-Bei einem Sparplan mit 100€ und 1,73% Verzinsung komme ich nach einem Jahr auf 11,22€, passt also auch gerundet.

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Bevor ich mir jetzt die Finger wund schreibe zum Thema Swap. Kurzversion: Das Risiko ist sogar noch kleiner als von Dir beschrieben, weil die meisten ETFs die 10 % nicht ausschöpfen und selbst die noch abgesichert werden. Bei ETFs ohne Swaps gibt es übrigens auch Risiken, Stichwort Wertpapierleihe um nur eines der gängigen zu nennen.

Ausführlicher lies hier:

https://www.wertpapier-forum.de/topic/34144-die-mischung-machts/?do=findComment&comment=636258

 

Die Besonderheit bei swappenden Thesaurierern ist, dass eben gar keine ausschüttungsgleiche Erträge auflaufen (siehe Bundesanzeiger, wo die Wert 0 Euro drin stehen). Daher muss jährlich nichts versteuert werden. Allerdings steigt vereinfacht ausgedrückt der Wert Deiner Anteile, als ob die Dividenden reinvestiert worden wären. Wenn Du dann irgendwann in ferner Zukunft Anteile verkaufst, musst Du die Wertsteigerung versteuern, ganz gleich ob sie ihre Ursache in Kurssteigerungen der Aktien oder per Swap abgebildete Ausschüttungen handelt. Aufwand für Dich ist Null, da die Steuern beim Verkauf automatisch von der Bank abgeführt werden. Da in den Jahren zuvor nichts versteuert wurde, musst Du Dich auch nicht um eine Rückerstattung bemühen, was Dir bei anderen ausländischen Thesaurierern mit ausschüttungsgleichen Erträgen passieren könnte.

 

Ein zukünftiger Ausgabeaufschlag muss Dich nicht stören. In dem Fall würdest Du einfach dann nach einer passenden Alternative suchen, in die Du von da ab investierst. Der Schaden für Dich wäre praktisch null, wenn Du es rechtzeitig bemerkst. Eine Erhöhung der Verwaltungsgebühr wäre schon ärgerlicher, da Du dann Deine Anteile vermutlich am besten verkaufen würdest. Dadurch fallen dann Steuern auf die Kurssteigerungen an. Solche Klauseln stehen praktisch bei allen Fonds im Kleingedruckten und kürzlich hat Union Investments davon auch Gebrauch gemacht. Dennoch schätze ich die Gefahr bei ETFs eher gering ein. Momentan werden die eher billiger als teurer erfreulicherweise. In den USA sind sie freilich noch günstiger.

 

Die ETFs sollten alle sehr marktgängig sein, ein Verkauf auch von größeren Einheiten als 100k sollte innerhalb weniger Tage abgewickelt werden können. Allerdings würde ich so große Orders nie ohne Limit erteilen.

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danke für die Berechnung, jetzt verstehe ich! Ich bastele mir jetzt erst einmal eine Tabelle und rechne mir den konkreten Zinssatz für jedes einzelne Jahr aus. Zum Risiko - die dürfen das Geld zumindest nicht anderweitig anlegen

um einen werden die Gelder ausschließlich in unserem eigenen Wohnungsbestand und nicht zur Kreditvergabe an Dritte oder risikoreiche Geldanlagen eingesetzt... Zum anderen sichern Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung die Spareinlagen ihrer Mitglieder über einen Selbsthilfefonds ab.
Das schließt nicht alle Risiken aus, minimiert sie aber.

 

Natürlich sind Bilanzmanipulation und Veruntreuung nicht erlaubt - was nicht heisst, dass sie nicht vorkommen. Wieviel Liquidität hat die Sicherungseinrichtung in Relation zu den Einlagen der 1892? Hast du wirklich eine Vorstellung von dem Risiko, oder wiederholst du da nur das Marketinggeschwafel?

 

Und auch bei Aktien kann der Weg nach unten führen.

 

Weswegen du wohl genau den gleichen Hinweis gekriegt hättest, wenn du die Idee vorgebracht hättest, die Hälfte deines Vermögens in Telekom-Aktien zu investieren - das Risiko, um das es hier geht, ist das was man als Klumpenrisiko bezeichnet, und das gibt es bei praktisch allen Anlageformen.

 

Und so oder so ist "das hat aber auch Risiko!" kein sinnvoller Risikovergleich - um eine sinnvolle Entscheidungsgrundlage zu haben, muss man schon gleiche Risikoarten der Höhe nach vergleichen.

 

Hiervon muss ich jetzt mal den jährlichen Gesamtzins rechnen. Ich warte noch auf jemanden mit Excel-Kenntnissen.

 

Wenn's dir hilft (selber nachrechnen ist aber natürlich eine gute Idee :-):

 

1  1008.65 1.73 1.73
2  2034.75 1.73 1.73
3  3108.60 2.91 2.38
4  4211.03 2.84 2.58
5  5342.53 2.79 2.65
6  6503.61 2.76 2.68
7  7694.77 2.73 2.70
8  8916.54 2.71 2.70
9 10169.44 2.69 2.70
10 11454.03 2.67 2.69
11 12860.83 3.40 2.81
12 14391.97 3.98 2.99
13 16049.60 4.42 3.18
14 17835.91 4.75 3.39
15 19653.12 4.46 3.51
16 21501.77 4.21 3.59
17 23382.40 4.00 3.63
18 25295.57 3.82 3.65
19 27241.83 3.67 3.65
20 29221.77 3.53 3.64
21 31235.95 3.41 3.62
22 33284.98 3.31 3.60
23 35369.46 3.21 3.57
24 37490.01 3.12 3.54
25 39647.23 3.05 3.50

 

(Jeweils am Jahresende Kontostand, Rendite des Jahres (%), Effektivzins der Gesamtanlage (%), angenommene Einzahlung zur Monatsmitte, 1000 EUR/Jahr, die Genauigkeit ist vermutlich übertrieben.)

 

Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen Comstage und DAB bei den ETFs?

 

Comstage ungleich Comdirect! Comstage gibt ETFs raus, Comdirect und DAB sind Banken, die (u.a. Comstage-)ETFs an Endkunden verhökern.

 

Ich denke, ich würde dir dringend empfehlen, dich ein bisschen mehr mit den Grundlagen zu beschäftigen, sodass du die Produkte und die zugrundeliegenden Mechanismen und damit die Abwägungen verstehst. Wenn Swapper einfach besser wären als Replizierer (oder umgekehrt), stünde das sicher schon genau so in den relevanten Threads - dass es da nicht steht, ist ein Hinweis darauf, dass das Abwägungssache ist, und die Abwägung wird dir niemand abnehmen können, dafür musst du schon selber verstehen, welche Argumente jeweils für das eine oder das andere sprechen. Und es könnte dir helfen, Produkte wie Prämiensparen zu durchschauen - und vielen anderen Unfug, den Banken und Co. dir mit unlauteren Argumenten anzudrehen versuchen.

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:lol: sehr geil! Ich bin männlich und habe 18 Jahre im Ausland gearbeitet. Keinen Bock darauf haben, dass Kinder in Tantalminen für mich krepieren ist also weltfremd und weiblich? Was für ein sexistischer Scheiß. Gestern habe ich einen Freund verabschiedet, der als Fotograf für drei Monate nach Erbil fährt und sich ansehen kann, wie die Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet u.a. mit Rheinmetall-Waffen massakriert wird.

 

:-)

 

Hier sind die Produkte von Reihnmetal:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall#Produkte

Kannst du mir genau sagen welche dieser Produkte dein imaginärer Freund hier angeblich in Erbil gesehen haben will? Oder hast du diesen Blödsinn schlichtweg frei erfunden? In keinem Krisengebiet wird westliche Ruestungstechnk in nennenswertem Umfang eingesetzt, das liegt schlichtweg daran dass man mit Handfeuerwaffen überhaupt kein Geld verdienen kann. Geld wird mit Panzern, Fregatten, Bombern, Trägern und Ubooten verdient.

Im Irak wird nahezu ausschließlich uralter Dreck aus der Ex-SU eingesetzt.

 

Und wo du denn genau gelebt und gearbeitet haben willst würde mich doch auch interessieren? Darf man das Erfahren? In Österreich?

 

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Und wo du denn genau gelebt und gearbeitet haben willst würde mich doch auch interessieren? Darf man das Erfahren? In Österreich?

 

 

MAN darf das mit Sicherheit. Menschen mit deinen Umgangsformen nicht. Bin ich froh, mich nicht in deinem Umfeld bewegen zu müssen!

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@staatenverbund

 

danke noch mal für das Ausrechnen! Echt lieb! Ich bin da mit Excel erbärmlich gescheitert :blushing:

 

Wie viel Geld im Sicherungsfonds der Genossenschaften ist, kann mir hoffentlich morgen der GDW beantworten. Bin mal gespannt, ob die das auch tun. Hinzu kommt aber, dass selbst bei einer Insolvenz der Genossenschaft ja immer noch die Häuser als Verkaufsasse zur Verfügung stehen.

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Posted · Edited by Ramstein

Wie viel Geld im Sicherungsfonds der Genossenschaften ist, kann mir hoffentlich morgen der GDW beantworten. Bin mal gespannt, ob die das auch tun.

Was würde dir eine Aussage "50 Millionen" sagen, sofern du das abzudeckende Risiko nicht kennst. Kennst du das?

 

Trivialerweise hättest du Google genommen und nach max. 30 Sekunden gefunden: Selbsthilfefonds zur Sicherung von Spareinlagen von Wohnungsgenossenschaften mit den netten Sätzen

 

(3) Der GdW tritt bei Schwierigkeiten infolge einer allgemeinen Liquiditätskrise der Kreditwirtschaft nicht ein.

 

(4) Weder die Mitglieder des GdW noch die ihnen angeschlossenen Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung (§ 1) und deren Einleger oder sonstige Dritte haben einen Anspruch auf Hilfeleistung aus Mitteln des Fonds.

Mit anderen Worten: Die gesetzliche Garantie von 100.000 Euro je Einleger bei Banken hast du bei Genossenschaften nicht.

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Wie viel Geld im Sicherungsfonds der Genossenschaften ist, kann mir hoffentlich morgen der GDW beantworten. Bin mal gespannt, ob die das auch tun.

Was würde dir eine Aussage "50 Millionen" sagen, sofern du das abzudeckende Risiko nicht kennst. Kennst du das?

 

Trivialerweise hättest du Google genommen und nach max. 30 Sekunden gefunden: Selbsthilfefonds zur Sicherung von Spareinlagen von Wohnungsgenossenschaften mit den netten Sätzen

 

(3) Der GdW tritt bei Schwierigkeiten infolge einer allgemeinen Liquiditätskrise der Kreditwirtschaft nicht ein.

 

(4) Weder die Mitglieder des GdW noch die ihnen angeschlossenen Wohnungsgenossenschaften mit Spareinrichtung (§ 1) und deren Einleger oder sonstige Dritte haben einen Anspruch auf Hilfeleistung aus Mitteln des Fonds.

Mit anderen Worten: Die gesetzliche Garantie von 100.000 Euro je Einleger bei Banken hast du bei Genossenschaften nicht.

 

 

Hallo Ramstein,

 

die Presseabteilung ist erst wieder ab Montag besetzt. So lange muss ich warten. Punkt 3 und 4 sind ja interessant, danke für den Hinweis. Die darf mir die Dame dann am Montag mal erklären.

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die Presseabteilung ist erst wieder ab Montag besetzt. So lange muss ich warten. Punkt 3 und 4 sind ja interessant, danke für den Hinweis. Die darf mir die Dame dann am Montag mal erklären.

Wenn du deine Investitionsentscheidungen nach den Aussagen einer Tante von der Pressestelle triffst, erübrigt sich wohl die weitere Diskussion.

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die Presseabteilung ist erst wieder ab Montag besetzt. So lange muss ich warten. Punkt 3 und 4 sind ja interessant, danke für den Hinweis. Die darf mir die Dame dann am Montag mal erklären.

Wenn du deine Investitionsentscheidungen nach den Aussagen einer Tante von der Pressestelle triffst, erübrigt sich wohl die weitere Diskussion.

 

Lieber Ramstein,

 

was genau ist dein Problem? Jede einzelne Antwort dient lediglich dazu, zu stänkern. Der Sachverhalt als solcher interessiert dich nicht im Geringsten. Du bist komplett voreingenommen und einseitig. Als korrigierende Instanz schätze ich das durchaus. Aber es geht dir nur ums Rechtbehalten und das Cruisen im "Gottmodus" durch deine eigene Gedankenwelt. Das führt dazu, dass du blind bist und lediglich Bestätigungen deiner eigenen Wahrheiten suchst. Als Beispiel:

 

"Der GdW tritt bei Schwierigkeiten infolge einer allgemeinen Liquiditätskrise der Kreditwirtschaft nicht ein"

 

Verwendest du als Rundumschlag für etwas, das du weder begreifst, noch begreifen willst. Das bezieht sich nicht auf die 48 der Baugenossenschaften mit Sparanlage, sondern auf die anderen. Ist dir aber egal, hauptsache einen rausgehauen. Und deswegen spreche ich eben mit der Presseabteilung. So wie mit jedem anderen auch. Und anschließend suche ich mir dann wieder Menschen, die das kritisch hinterfragen. Dir wäre lieber, ich bete deine Thesen an und dackele dir hinterher. Aber wehe, ich rede mit der Gegenseite.

 

Und deswegen bin von uns beiden ich der Journalist.

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Und deswegen bin von uns beiden ich der Journalist.

Du meinst, weil du selbst nicht auf die Idee gekommen bist, die GdW-Satzung zu lesen?

 

Frei nach Ludwig Thoma: Er war ein guter Jurist Journalist und auch sonst von mäßigem Verstande.

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Und deswegen bin von uns beiden ich der Journalist.

Du meinst, weil du selbst nicht auf die Idee gekommen bist, die GdW-Satzung zu lesen?

 

Frei nach Ludwig Thoma: Er war ein guter Jurist Journalist und auch sonst von mäßigem Verstande.

 

 

du liegst wahrscheinlich oben in allen Punkten falsch und dein Rückzuggefecht ist mehr als traurig. Die Satzung hatte ich lange gefunden. Aber da sie keine konkrete Zahl enthält, war sie erst einmal irrelevant für mich. Und statt vor meinen Forenbuddies rumzuprollen, was ich in wie viel Sekunden finde, habe ich lange den nächsten Schritt eingeleitet. Get yourself a life.

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