Bolanger 18. August vor 11 Stunden von morini: Der Vorteil besteht darin, dass dieser Zinssatz zeitlich nicht limitiert ist. Der Nachteil besteht darin, dass es Wertschwankungen geben kann und die Einlagensicherung begrenzt ist. Wwarum sollte die Tradin 212 auch signifikant mehr Zinsen in einem Geldmarktfonds erwirtschaften als es jeder andere außerhalb der Tradin 212 auch könnte? Wo gibt es diese GMF mit 3,5% Zinsen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini 18. August · bearbeitet 18. August von morini vor 4 Stunden von Bolanger: Der Nachteil besteht darin, dass es Wertschwankungen geben kann und die Einlagensicherung begrenzt ist. Wwarum sollte die Tradin 212 auch signifikant mehr Zinsen in einem Geldmarktfonds erwirtschaften als es jeder andere außerhalb der Tradin 212 auch könnte? Wo gibt es diese GMF mit 3,5% Zinsen? Um welche Geldmarktfonds es sich handelt, weiß ich leider nicht. Das Folgende macht auch mich stutzig, zumal da die Einlagensicherung selbst bei einer Anlagesumme von unter 100.000 € offenbar nicht greift, wenn ich das richtig sehe: Zitat Das bei einem QMMF angelegte Geld wird als Investition behandelt und nicht als ein bei einer Bank gehaltenes Geld. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass der QMMF seine risikoarme Strategie nicht beibehält, ist der Schutz wie bei jeder Anlage nicht verfügbar. Wir wählen alle QMMFs sorgfältig aus, um sicherzustellen, dass sie hoch liquide und wertbeständig sind und ihren stark regulierten Status beibehalten. Wenn ein QMMF, in den deine Barmittel investiert sind, an Wert verliert, kann sich dies auf den Wert deiner nicht investierten Barmittel im QMMF auswirken. Um dieses Risiko einzugrenzen, wählen wir jedoch nur hochwertige QMMFs und überwachen sie regelmäßig. Hier erfährst du mehr über die Risiken von QMMFs und wie wir diese unter Kontrolle halten. Also besser Finger weg von Trading 212 und stattdessen lieber weiterhin "lästiges" Tagesgeld-Hopping betreiben? Hier mal ein Link, auf den ich gestoßen bin: https://www.kritische-anleger.de/trading212/depot/ Scalable Capital und Trade Republic fahren offenbar eine ähnliche Strategie wie Trading 212, sodass man auch bei diesen beiden Brokern vorsichtig sein sollte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
enma 18. August vor 7 Stunden von morini: Hier mal ein Link, auf den ich gestoßen bin: https://www.kritische-anleger.de/trading212/depot/ Der offenbar automatisch generierte Text unter diesem Link ist in Teilen irreführend, da Trading 212 keine Bank ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini 24. August · bearbeitet 24. August von morini Am 18.8.2026 um 09:39 von Bolanger: Wo gibt es diese GMF mit 3,5% Zinsen? Das hier ist einer der qualifizierten Geldmarktfonds (QMMF) von Trading 212: JPMorgan Liquidity Funds - EUR Liquidity LVNAV Select (dist.) (ISIN LU2599140782) Zumindest mein Geld ist teilweise dorthin verschoben worden. Der größte Teil ist zur Deutschen Bank, Helaba und J.P. Morgan übergegangen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin 24. August · bearbeitet 24. August von rotten.demin vor 12 Minuten von morini: Am 18.8.2026 um 09:39 von Bolanger: Wo gibt es diese GMF mit 3,5% Zinsen? JPMorgan Liquidity Funds - EUR Liquidity LVNAV Select (dist.) (ISIN LU2599140782) Wohl eher nicht: https://am.jpmorgan.com/de/de/asset-management/adv/products/jpm-eur-liquidity-lvnav-select-dist-lu2599140782 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister 25. August Am 24.8.2026 um 18:24 von rotten.demin: Wohl eher nicht: https://am.jpmorgan.com/de/de/asset-management/adv/products/jpm-eur-liquidity-lvnav-select-dist-lu2599140782 Ich kann bestätigen, dass es der Fonds ist. Was der Fonds für eine Rendite hat, spielt keine Rolle - man tritt die Rendite des Fonds an Trading 212 ab und erhält im Gegenzug einen variablen Zins von Trading 212 (derzeit 3,5%) - genauso ist es auch bei Trade Republic. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 26. August vor 7 Stunden von whister: Was der Fonds für eine Rendite hat, spielt keine Rolle - man tritt die Rendite des Fonds an Trading 212 ab und erhält im Gegenzug einen variablen Zins von Trading 212 (derzeit 3,5%) Und Trading 212 übernimmt dann auch eine Einlagensicherung? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini 26. August · bearbeitet 26. August von morini vor 1 Stunde von Bolanger: Und Trading 212 übernimmt dann auch eine Einlagensicherung? Nein, bei einem Geldmarktfonds gibt es keine Einlagensicherung bis 100.000 €. Hier trägt nicht Trading 212 sondern der Kunde das Kursrisiko. Der Kurs eines Geldmarktfonds kann fallen. Du hast es weiter oben ja auch schon geschrieben gehabt. Auch der Kurs des sehr beliebten Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C Acc. (WKN: DBX0AN) ist über mehrere Jahre, bis ins Jahr 2022 hinein, gefallen, was man sehr gut am 10-Jahres-Chart erkennen kann: https://www.onvista.de/etf/Xtrackers-II-EUR-Overnight-Rate-Swap-UCITS-ETF-1C-Acc-ETF-LU0290358497 Geldmarktfonds sind zwar relativ sicher, aber keinesfalls so sicher wie Tagesgeld. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister 26. August vor 7 Minuten von morini: Auch der Kurs des sehr beliebten Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C Acc. (WKN: DBX0AN) ist über mehrere Jahre, bis ins Jahr 2022 hinein, gefallen, was man sehr gut am 10-Jahres-Chart erkennen kann: https://www.onvista.de/etf/Xtrackers-II-EUR-Overnight-Rate-Swap-UCITS-ETF-1C-Acc-ETF-LU0290358497 Das lag jedoch an den Niedrigzinsen, und falls Trading 212 eine solche schleichende negative Rendite nicht ausgleichen wollte, könnte man das Geld abziehen. Selbstverständlich kann ein Geldmarktfonds theoretisch auch schnell fallen – dann würde der Schaden beim Kunden sehr wahrscheinlich bleiben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 26. August vor 26 Minuten von morini: Geldmarktfonds sind zwar relativ sicher, aber keinesfalls so sicher wie Tagesgeld. Sicher im Sinne von: Kursverlust oder Pleite der Bank bzw. Fondsgesellschaft? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini 26. August · bearbeitet 26. August von morini vor 26 Minuten von Schlumich: Sicher im Sinne von: Kursverlust oder Pleite der Bank bzw. Fondsgesellschaft? Das Risiko eines Kursverlustes trägt der Anleger. ETFs gehören zum Sondervermögen und sind daher sehr gut vor Insolvenz geschützt, wobei das Geld bei Betrug theoretisch wohl auch verloren gehen könnte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gravity 26. August vor 18 Minuten von Schlumich: Sicher im Sinne von: Kursverlust oder Pleite der Bank bzw. Fondsgesellschaft? ... möglicher Kursverlust (insbesondere bei zu kurzer Haltdedauer) und mögliche Aussetzung der Rückkäufe und Rücknahme durch den Emittenten wegen § 98 Abs. 2 KAGB Zitat Die Kapitalverwaltungsgesellschaft darf die Ausgabe, Zeichnungen, Rückkäufe und Rücknahme der Anteile aussetzen, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, die eine Aussetzung unter Berücksichtigung der Interessen der Anleger erforderlich erscheinen lassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 26. August Dann verstehe ich den deal bei Trading 212 nicht. Sie investieren in den GMF. Die Rendite tritt man and Trading 212 ab und erhält dafür einen anderen, zumindest vorübergehend, festen Zinssatz? vor 10 Stunden von whister: Was der Fonds für eine Rendite hat, spielt keine Rolle - man tritt die Rendite des Fonds an Trading 212 ab und erhält im Gegenzug einen variablen Zins von Trading 212 (derzeit 3,5%) Geht der höhere Zinssatz bei Trading212 mit einem höheren Ausfallrisiko einher? Wie gehen Kursschwankungen in die Gesamtrenditebetrachtung ein? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
JackN 26. August Die Differenz aus der Rendite des GMF (und der Zinssätze der Partnerbanken) zu den 3,5% gezahlten Zinsen gleicht Trading212 offensichtlich aus dem Marketing Budget aus. Das ist der Deal. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
morini 26. August · bearbeitet 26. August von morini vor 34 Minuten von JackN: Die Differenz aus der Rendite des GMF (und der Zinssätze der Partnerbanken) zu den 3,5% gezahlten Zinsen gleicht Trading212 offensichtlich aus dem Marketing Budget aus. Das ist der Deal. So sehe ich das auch. Der derzeit relativ hohe Zinssatz von 3,5 % p.a. wird offenbar quersubventioniert. Es geht nun einmal darum, in Deutschland neue Kunden zu gewinnen, die zu einem späteren Zeitpunkt ihr Geld für den Kauf von Wertpapieren verwenden. Außerdem ist davon auszugehen, dass Trading 212 als Großkunde von mehreren Banken (Deutsche Bank, Helaba und J.P. Morgan) eine bessere Verzinsung erhält, als wir sie als Privatkunden erhalten würden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar 26. August · bearbeitet 26. August von satgar vor 5 Stunden von morini: So sehe ich das auch. Der derzeit relativ hohe Zinssatz von 3,5 % p.a. wird offenbar quersubventioniert. Das ist auch letztlich genau dasselbe, wie es alle Banken mit Sonderkonditionen machen, wie Chase mit 4%, obwohl der Einlagenzins das nicht hergibt. Egal welchen Weg der Anbieter geht: wenn er mehr Zinsen dem Endkunden gibt, als er generell durch die EZB oder welche Vehikel auch immer (GMF) erlösen kann, legt er das selber im Sinne von Marketingbudget drauf. Die einen begrenzen es daher zeitlich strickt, wieder andere begrenzen den Anlagebetrag für den Endkunden (nur 50k), wieder andere lassen alles offen, halten sich aber in Ihren Bedingungen offen, den Aktionszins jederzeit beenden zu dürfen. Sollte es 212 also zu teuer oder riskant werden, stoppen Sie das mit den 3,5% halt per sofort. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
whister 26. August vor 1 Stunde von Bolanger: Geht der höhere Zinssatz bei Trading212 mit einem höheren Ausfallrisiko einher? Wie gehen Kursschwankungen in die Gesamtrenditebetrachtung ein? Kursschwankungen werden von Trading 212 wegabstrahiert – für den Endkunden sieht es aus wie ein normales Konto ohne jegliche Kursschwankungen. Das funktioniert natürlich nur, solange Trading 212 gewillt ist, das so zu tun. Das trifft aber auch auf andere Player zu - Trade Republic, Scalable und Robinhood machen es genauso. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 26. August vor 3 Stunden von morini: Das Risiko eines Kursverlustes trägt der Anleger. ETFs gehören zum Sondervermögen und sind daher sehr gut vor Insolvenz geschützt, wobei das Geld bei Betrug theoretisch wohl auch verloren gehen könnte. Das ist mir klar. Deswegen hatte ich gefragt, wie (und warum) du das Risiko so einschätzt. Ich sehe es eher so, dass Tagesgeld ein höheres "Risiko" (und hier meine ich NICHT die Kursschwankung) hat, als ein Geldmarkt-ETF (eben weil Sondervermögen. Der Punkt von @gravityist dabei natürlich auch zu berücksichtigen, wobei ich das Risiko einer verzögerten Auszahlung persönlich geringer gewichten würde, wie die Pleite einer Bank. Somit bleibt für mich (!): Tagesgeld ist "risikoreicher" als ein GMF. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
W.Heisenberg 26. August vor einer Stunde von Schlumich: Somit bleibt für mich (!): Tagesgeld ist "risikoreicher" als ein GMF. Aber nicht unter 100k Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schlumich 26. August vor einer Stunde von W.Heisenberg: Aber nicht unter 100k Das ist - zumindest theoretisch - korrekt... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Avendo 27. August Wie kommst du darauf? Mal angenommen die Deutsche Bank und die Commerzbank melden am selben Tag Insolvenz an. Wo soll das Geld herkommen um Einlagen unter 100k komplett auszuzahlen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 27. August Wenn das Timing des Zugriff entscheidend ist, ist die Einlagensicherung nicht der schnellste Weg. Ob das entscheidender Faktor ist oder sein kann muss im Einzelfall entschieden werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 27. August vor 30 Minuten von Avendo: Wie kommst du darauf? Mal angenommen die Deutsche Bank und die Commerzbank melden am selben Tag Insolvenz an. Wo soll das Geld herkommen um Einlagen unter 100k komplett auszuzahlen? Hier soll es herkommen: Entschädigungseinrichtung deutscher Banken Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber 27. August vor einer Stunde von Avendo: Wie kommst du darauf? Mal angenommen die Deutsche Bank und die Commerzbank melden am selben Tag Insolvenz an. Wo soll das Geld herkommen um Einlagen unter 100k komplett auszuzahlen? Welchen Wert hätten denn wohl die "Geldmarktinstrumente", in die Geldmarktfonds investieren, an diesem ominösen Tag X noch? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Megatron 27. August · bearbeitet 27. August von Megatron Das gesetzlich gefordert Zielvermögen der Einlagensicherungsfonds liegt bei 0,8% der gedeckten Einlage. Das langt um die Volksbank Schmalkalden abzufangen, wenn sie sich wieder im Rotlicht Milieu verzockt hat, ist aber bei einer systemischen Krise wohl kaum geeignet alles abzufedern. Man verlässt sich wohl eher darauf dass die systemrelevanten Banken "To Big To Fail" sind. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung springt auch der Staat nicht ein, dass tut er z.B. in den USA. aber nicht in der EU. An dieser Stellen werden dann gerne Quellen zitiert "Man geht aber davon aus, dass...". Gut möglich dass man bevor das Volk mit Mistgabeln in Berlin auftaucht dann trotzdem einspringt, einen Anspruch hat man darauf aber nicht. Das ganze hat was von "die Renten sind sicher" GMF investieren weltweit, in in Euro denominierten IG Anleihen, staatliche und private Emittenten. Wie groß ist da die Wahrscheinlichkeit dass die nun alle ausfallen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag