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Chips Aktiendepot

213 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Chips

hallo zusammen,

 

heute will ich mal mein Depot vorstellen. Ich bin Ende 20 und hab vor, mein Aktiendepot sehr lange zu halten.

 

Ziel des Depots: Langfristiger Vermögensaufbau und mich damit wohl fühlen. Am liebsten ein wenig besser abschneiden als ETFs. :)

Ziel des Threads: Meinungsaustausch mit Tipps für mich und Anregungen für andere.

 

Auswahlkriterien:

- Familie; Hat eine Familie im Unternehmen viel zu sagen, sind unsre Intressen gleich ausgerichtet, nämlich langfristig

- Marken. Neben Kapital und Innovationskraft wohl der Burggraben schlechthin.

- Selber nutzen: Kann ich das Produkt selber nutzen, um so besser.

- Eigenkapital: Gut für Krisen und gut, um Dividenden stabil zu halten

- Gesamtkapitalrendite: Von hohen Renditen werde ich magisch angezogen. Eigenkapitalrendite finde ich ziemlich aussagelos. Letztlich geht es darum, wie viel ein Unternehmen einsetzt und was damit für Werte (Gewinne) erwirtschaftet werden

- am besten steigende Gewinne und Umsätze in den letzten Jahren

(- am besten nicht auf einem ATH kaufen. Hab ich gleich bei McD falsch gemacht. Ist aber wohl nur Psychologie.)

(-KGV: eigentlich ziemlich wichtig, aber ständig veraltet, da jede neue Information die Gewinnprognose ändert und somit das KGV)

 

 

Strategie (Änderung 13.4.):

Diese erarbeite ich in der nächsten Zeit noch. Grundsätzlich:

- Buy & Hold, wobei auch Werte dabei sein können, die ich nicht vor habe, ewig zu halten.

- Gebühren und Steuern niedrig halten. In Frage kommen nur Aktien aus den USA, GB, Deutschland, (Singapur und Hongkong).

- ich strebe an, in etwa 25-30 Titel zu halten.

- zur Diversifizierung sollte ein gute Mischung aus Wachstumswerten (in der Regel ohne Dividenden und mit hohen KGV), Platzhirschen (stabile Dividenden, weniger Wachstum) und Branchenwetten wie zB. Ölfirmen (mit womöglich langen Wartephasen auf Gewinne) sein.

- die Dividendenrendite soll auf alle Fälle unter 2,5% gehalten werden. Angestrebt wird 1,5% bis 2%. (ich will Steuern erst viel später bezahlen, um das Kapital noch bis dahin zu "verzinsen")

- ich weiß zu keiner Zeit, ob Kurse fallen oder steigen, aber auf lange Sicht gehe ich davon aus, dass sie um 5-10% pro Jahr steigen. Das bedeutet, dass Cash immer möglichst schnell investiert werden sollte. Jeder Tag kostet 5-10% geteilt durch 365 an Rendite.

Die Aktien in Branchen einzuordnen halte ich für schwierig. Ist Amazon.com ein kein Konsumgüterwert, und Wal-Mart schon? Dazu rechne ich Cash bei der Rendite mit ein.

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Hier kommt noch eine kurze Erklärung, warum ich die jetzigen Aktien ausgewählt habe und welche Werte ich mir noch holen will

 

 

Alphabet:

Ich liebe Google. Alles für mich umsonst, userfreundlich und toll. Ja, sie sind sehr hoch bewertet, aber Google hat einen sehr dicken, tiefen Burggraben um sich gebaut. Ich bin immer beeindruckt, um wie viel besser Googles Suchmaschine ist. Auch Google Maps, mit dem sich wohl noch sehr viel Geld verdienen lässt, ist einfach nur super. Ja, viele neue Projekte wie zB. Google Glasses sind gescheitert. Aber das gehört einfach dazu und zeugt von Innovationskraft und -wille.

Amazon.com:

Wie Google bin ich auch ein großer Fan von Amazon.com. Die Verbindung aus Laden und nun Online-Streaming und Musik finde ich sehr gut ergänzend. Dazu Amazon-Prime, durch das eine hohe Kundenbindung erreicht wird, finde ich großartig. Denn wenn Amazon mal nicht am günstigsten ist, meint meine Freundin: "Lass uns trotzdem bei Amazon kaufen. Da hab ich Prime und es ist morgen da.". Die Ambitionen, den Paketdienst selber in die Hand zu nehmen ist eine Chance, aber birgt auch ein Risiko. Langfristig muss man aber ein Risiko eingehen, sonst ist man schon gescheitert. Achja, die Amazon Web Services sind auch ein Zukunftsmarkt. Wie bei Google mit relativ jungen, charismatischem Gründer.

(Gewinne kommen noch)

BASF:

Standardwert. Langfristig kann man damit nicht viel falsch machen.

BMW:

Wie BASF zyklisch, aber eine sehr starke Marke. Zudem im Bereich Elektroauto sehr aktiv, falls sich das mal wirklich durchsetzen sollte. Die Rendite fällt dagegen sehr mager aus, dazu ist die EK-Quote bei knapp 25% relativ niedrig. Die Dividende dagegen ist sehr hoch und vom Kurs her ist viel Potential nach oben.

BHP:

Rohstoffe wird man immer brauchen. Ich wollte sie nur unter 10€ kaufen, aber die Fallgeschwindigkeit war zu groß. Also hab ich beschlossen, sie sollte erstmal wieder ein wenig steigen, bevor ich zu schlage. Hab sie nun doch noch für unter 10€ bekommen. Die Dividendenrendite sollte sehr hoch sein. Kürzungen könnten kommen, aber ich denke, dass es eventuell nochmal ohne gehen könnte.

EasyJet:

Ryanair oder Easyjet. Ryanair hat sich vom Kurs nur etwas besser entwickelt (außer 2015), zahlt aber im Gegensatz zu Easyjet keine Dividende. Grundsätzlich mag ich Ryanair mehr, va. deren CEO, aber 300% Kursplus + 3% Dividende in 4-5 Jahren sind besser.

Edwards LifeScience:

Mein Wert mit dem höchsten KGV, ich glaub um die 30. Trotzdem wollte ich die, da das Wachstum die letzten Jahre sehr hoch war, dazu die Gesamtkapitalrendite sehr hoch ist, genauso wie das Eigenkapital. Dazu kann ist es schön, was fürs Herz zu haben. Wer sie nicht kennt:

Fuchs Petrolup:

Schmierstoffe. Ich hab keine Ahnung, was genau die herstellen. Rendite und Wachstum sind überdurchschnittlich. Dazu ne Familie am Steuer und bei Krisen relativ unanfällig. Mehr muss ich nicht wissen.

Gilead Sciences:

Gilead klingt wie EW sehr wissenschaftlich, also ein Kauf. Wegen der Hepatits-C Pille (bzw. der zwei Pillen) wohl der am Einfachsten zu analysiernden Werte. Ich denke, die vorhergesagten EPS-Prognosen sind zu hoch, aber erreichbar. Das Risiko durch Merck, die ebenfalls ein gutes Hep-C-Präperat herausbringen und Gilead nur ein One-Hit-Wonder ist, ist groß. Jedoch rechtfertigt das nicht den niedrigen Kurs. Selbst bei 30% niedrigerem EPS wäre das Unternehmen hochprofitabel und hätte viel Geld, um sich durch Zukäufe weniger abhängig von einer Pille zu machen.

Hannover Rück:

Einen Versicherer wollt ich mindestens haben. Die Allianz hat für meinen Geschmack zu wenig EK (weit unter 10%), also fielen die raus. Münchner Rück oder Hannover Rück? Hannover wuchs die letzten Jahre recht gut. Oben drauf gibt es einen reinen Rückversicherer (Munich Re hat ja noch Ergo) und 2%-Punkte mehr EK als die Munich Re. Also ein Kauf.

KUKA:

Ich fand das Video mit dem Roboter gegen einen Tischtennis-Profi cool. KUKA baut Roboter für die Gegenwart, die eben keine Zukunftsphantasie sind und einen realen Nutzen haben. Dabei verbessern sie sich kontinuierlich. Naja, wollte ich haben.

McDonalds:

Ich bin nicht der größte Fan von McD, aber er ist schnell, günstig und kann sich gut anpassen. Immer wieder kommt ein Skandal und McD reagiert. Das ist deren Stärke. Konkurrenz von den Burgerrestaurants bzw. Sytemgastronomien? Null. Die sprechen komplett andere Kunden an. Das normale Wirtschhaus muss sich da eher fürchten. Diese schicken Modeburgerläden sind weder günstig noch schnell. Dazu kennt man sie nicht. Man stelle ich vor, man ist mit Frau und Kinder in einer Stadt unterwegs. Hunger. Wo geht man wohl hin?

Priceline.com:

Ich gehe davon aus, dass Reisen in noch stärker zum Statussymbol der Zukunft werden. Nur wie kann ich daran teilhaben. Priceline.com hält sehr viel vom Markt und ist die letzten Jahre sehr stark gewachsen. Dazu eine hohe Rendite und EK-Quote. Der wohl größte Konkurrent spielt noch gar nicht mit: Alphabet.

 

Shell:

Ähnlich wie bei BHP. Nur etwas weniger Branchenwette, weniger Dividendenrendite und weniger Angst. Öl ist nach wie vor der wichtigste Rohstoff und wird es die nächsten Jahrzehnte auch bleiben. (achso, außer man zählt Wissen bzw. Informationen als Rohstoff :) )

SAP:

Ich prophezeie SAP eine große Zukunft. Unternehmenssoftware/Standardsoftware/ERP-Software. Jedes Unternehmen braucht sie. Das Betriebssystem für Unternehmen. Je mehr SAP haben, desto mehr profitieren alle davon. Und Fakt ist, dass heute viele, viele Unternehmen nur mit Excel arbeiten. Von Unternehmen in Schwellen- und Entwicklungsländern will ich gar nicht erst reden. SAPs Marktanteil ist hoch und man kann sie nur schwer vom Thron stoßen.

 

 

 

Wachtlist:

Ich hab jetzt noch Geld für etwa 4 Positionen. Davon sollten mind. zwei Dividendenpanzer sein. Oder Aristokraten, falls jemandem der Begriff besser gefällt. Die Dividende sollte idealerweise zwischen 3-4% liegen bei max. 75% Ausschüttungsquote und die Dividende sollte seit Langem nicht gekürzt worden sein.

In der engere Wahl fallen:

- Johnson&Johnson: viel EK, viel Rendite, etwa 3% Dividende bei 50% Ausschüttungsquote. KGV ist auch ok und halte ich bei so stabilen Werten sogar für aussagekräftig.

- Unilever: starke Marken und hohe Rendite. Die EK-Quote ist leider etwas schwach geworden in der letzten Zeit.

- Coca Cola: starke Marke, gibts in 50 Jahren immer noch. Das niedrigere EK beunruhigt mich.

- 3M: für einen industienahen Wert hohe Rendite. Das KGV erscheint mir immer recht hoch.

- noch ein Versicherer? Munich Re oder Aflac gefallen mir gut

- Diageo: starke Marken,britischer Aristokrat

- Exxon oder Chevron wären auch nicht schlecht. Ich finde es beeindruckend, wie gut sich die beiden bei derartig gesunkenen Ölpreisen halten.

- P&G? HCP?

 

 

Und noch andere:

- TJX Corp: Hohe Rendite und hohes Wachstum. Also weiß ich nicht, ob ich mir eine Aktie im Kleidungsgeschäft holen soll. Ross Stores wäre eine Alternative, aber schneidet in Artikeln, in denen verglichen wird, fast immer schlechter ab.

- VF Corp: Hier ein Hersteller von Bekleidung und Zubehör. Ich bin skeptisch. Wäre auch Arsitokrat.

- Bertrandt: Warum mal nicht ein kleiner Automobilzulieferer. Mit hoher Rendite und steigem Wachstum.

- Biogen: Gefällt mir auch, aber hab eigentlich schon Gilead.

- Becton Dickinson.

- Robinson Worldwide: Logistik wird doch immer mehr gebraucht. Warum nicht einer mit hoher Rendite?

- Hormel-Foods: War schon fast gekauft, als ich ein paar Skandal-Videos vom Schweineschlachten gesehen hab. Muss ich noch genauer untersuchen, wie die mit dem Video umgegangen sind.

- Nucor: Gefällt mir von der Unternehmensphilosophie voll gut. Mickrige Rendite und hohes KGV allerdings nicht. Wäre aber auch Aristokrat

- Las Vegas Sands: Ich will das Marina Bay Sands Hotel besitzen. hrrr.

- Daimler, VW Leoni. Es gäbe schlechteren Entscheidungen...

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Geschrieben

Hallo Chips,

danke für das Profil :thumbsup:

Irgendwie verstehe ich deine Strategie nicht so ganz. Zockst du - oder investierst du langfristig?

Deine Sektoren sind noch etwas komisch, Bloomberg kann hier helfen.

Du bist ziemlich rasch und ziemlich krass eingestiegen. Das war wohl Crashbedingt. Wonach richten sich deine Einstiegspunkte?

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Hallo Chips,

danke für das Profil :thumbsup:

Irgendwie verstehe ich deine Strategie nicht so ganz. Zockst du - oder investierst du langfristig?

Deine Sektoren sind noch etwas komisch, Bloomberg kann hier helfen.

Du bist ziemlich rasch und ziemlich krass eingestiegen. Das war wohl Crashbedingt. Wonach richten sich deine Einstiegspunkte?

 

Hallo. Also das mit dem Zocken hab ich nur beigefügt, weil mir ETFs und Fonds zu langweilig sind(ich korrigiere das, um Verwirrung zu vermeiden). Ende 2016 wurde ein Fonds, in dem bisher diese Summe steckte, aufgelöst (ua. wegen Gebühren). Das Ziel war, das Geld in ein diversiviziertes Einzelaktiendepot umzuwandeln. Das Glück war auf meiner Seite und die Kurse fielen, also hab ich noch ein wenig abgewartet. Eine Cashquote von 10% strebe ich für "Notfälle" an, so dass bei unerwarteten Kurssturzen zugeschlagen werden kann.

 

Wobei mir die Einstiegspunkte nicht soo wichtig sind. Ich kann nicht beurteilen, in welche Richtung es weiter geht und warten ist auf lange Sicht sicherlich die schlechtere Option.

 

Die Sektoren kann man so oder so wählen. Amazon und Alphabet werden zB. bei Bloomberg ganz wo anders eingeordnet wie etwa bei Ariva.

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HCP?

 

...ist zu derzeitigen Kursen sicherlich reizvoll. Als Langfristinvestment sicherlich sinnvoll. Trotz glänzender Vergangenheit sollte man zukünftige Risiken (HCR) aber nicht ausser acht lassen. Alternativen prüfen (OHI, HCN, VTR). Ich empfehle hier seekingalpha.com als Lektüre.

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Na ja, die Einordnung von Amazon als IT Unternehmen finde ich schon eher unpassend. Aber musst du selbst wissen.

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HCP?

 

...ist zu derzeitigen Kursen sicherlich reizvoll. Als Langfristinvestment sicherlich sinnvoll. Trotz glänzender Vergangenheit sollte man zukünftige Risiken (HCR) aber nicht ausser acht lassen. Alternativen prüfen (OHI, HCN, VTR). Ich empfehle hier seekingalpha.com als Lektüre.

HCR als größter Mieter beschert 23% aller Mieteinnahmen laut Zahlen 2015. Das habe ich beim Erst-Kauf auch nicht wahrgenommen. Zweitgrößter Mieter ist Brookdale mit 10%.

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Danke für die Depotvorstellung! BHP Billiton hat gerade die Dividende gekürzt. Als RDS-Aktionär stelle ich mir derzeit die Frage, ob Olmultis dies den Bergbaumultis gleichtun werden (müssen).

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Na ja, die Einordnung von Amazon als IT Unternehmen finde ich schon eher unpassend. Aber musst du selbst wissen.

 

Ja, du hast völlig recht. Ach, ich hab einfach mal noch die Sektoren so hingetippt, damit da auch was steht. IT-Unternehmen als Gattung ist eh fragwürdig. Ist Google nicht eher ein Werbe-Unternehmen und SAP ein Unternehmensberater? Hm, schwierig.

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Danke für die Depotvorstellung! BHP Billiton hat gerade die Dividende gekürzt. Als RDS-Aktionär stelle ich mir derzeit die Frage, ob Olmultis dies den Bergbaumultis gleichtun werden (müssen).

 

Möglich wäre alles. Der Ölpreis könnte auch heuer auch wieder auf 50$ und mehr steigen. Ich denke, bevor Exxon oder RDS ihre Dividende kürzen, muss schon viel passieren. Shell schüttet zB. etwa 12Mrd. 4% seiner Bilanzsumme aus bei 50% EK-Quote. Der starke Ölpreisverfall hat den Gewinn fast auf 0 gedrückt. Nun wird man die Investitionen entsprechend anpassen, so dass das der Gewinn bei gleichem Ölpreis 2016 sicherlich wieder höher ausfallen wird. Exxon schüttet selbst 2015 nur 2/3 seines EPS aus.

 

Ich finde, große Ölfirmen sind eine sichere Bank. Der Kurs mag schwanken, aber auf lange Sicht ist das egal.

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Du kannst mal hier schauen. http://de.4-traders....05/unternehmen/ - auch für anderen Unternehmen finden sich dort gute Daten.

 

Danke, schöne Seite. Bin bis jetzt hauptsächlich bei Finanzen.net und Ariva rumgegeistert.

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HCP?

 

Schau dir mal die Einnahmen im Vergleich zu ihren Fremdkapitalzinsen an und dazu Dividenden gegenüber FCF. Ich finde, der Laden steht auf recht wackligen Beinen, und das nicht erst seit gestern.

 

- Bertrandt: Warum mal nicht ein kleiner Automobilzulieferer. Mit hoher Rendite und steigem Wachstum.

 

Das die sich so gut halten können, hat mich gewundert. Ein großer Teil des Umsatzes kommt durch Arbeitnehmerüberlassung zu Stande, politsch gibt es hier seit über einem Jahr deutlichen Gegenwind. Zudem drücken die Autohersteller die Kosten (BMW soll seit einiger Zeit wohl stark drücken) und Leiharbeiter sollten die ersten sein, denen in einer Krise gekündigt wird.

 

- Becton Dickinson.

 

Interessant, zwar viele einfache Produkte, aber gute Marktstellung und sehr präsent. Wobei ich den Eindruck habe, dass die gerade bei Injektoren den Trend verschlafen haben (hinsichtlich angebotener Technologien + Patente), aber hier trotzdem oft die Pen Needles + Cartridges bzw. Syringes liefern.

 

Leoni

 

Starker Zykliker mit mickrigen Renditen + FCF, halte ich langfrstigig aber für einen aussichtsreich, vor allem, wenn günstig gekauft.

 

Amazon als IT-Unternehmen einstufen

 

So unpassend finde ich das gar nicht, die machen ja noch mehr, außer "feste Waren" zu verkaufen.

 

einige (alle?) der aufgeführten Konsumwerte

 

Finde ich allesamt überbewertet. Kaum Wachstum, sehr hoch bewertet, zwar teils einigermaßen gute Dividendenrendite, aber dafür auch eine hohe Ausschüttungsquote, was den Spielraum für Erhöhungen schrumpfen lässt bzw. bei weiterem Gewinnrückgang gar das Risiko von Dividendenkürzungen besteht, wovon ich allerdings nicht ausgehe. Sehe ich das richtig, dass bei Coca Cola und P&G der Gewinn die letzten Jahre dahingeschmolzen ist? Interessant ist, dass die Kurse trotzdem immer weiter gestiegen sind. Was wohl daran liegt, dass viele (wie auch hier im Forum), auf "sichere" Konsumwerte die letzten Jahre setzen. Ich denke, die werden früher oder später auch noch unter die Räder kommen.

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Geschrieben

Dein Wert mit dem höchsten KGV ist Amazon und zwar mit 114...das Problem bei Amazon ist, dass sie ein sehr hohen Umsatz haben, aber nur sehr wenig Gewinn machen. Amazon wird in Zukunft noch sehr stark wachsen, das ist klar...ist halt nur die Frage ob man nicht lieber auf den nächsten stärkeren Kursrutsch nach unten warten sollte?

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HCP?

 

Schau dir mal die Einnahmen im Vergleich zu ihren Fremdkapitalzinsen an und dazu Dividenden gegenüber FCF. Ich finde, der Laden steht auf recht wackligen Beinen, und das nicht erst seit gestern.

 

- Bertrandt: Warum mal nicht ein kleiner Automobilzulieferer. Mit hoher Rendite und steigem Wachstum.

 

Das die sich so gut halten können, hat mich gewundert. Ein großer Teil des Umsatzes kommt durch Arbeitnehmerüberlassung zu Stande, politsch gibt es hier seit über einem Jahr deutlichen Gegenwind. Zudem drücken die Autohersteller die Kosten (BMW soll seit einiger Zeit wohl stark drücken) und Leiharbeiter sollten die ersten sein, denen in einer Krise gekündigt wird.

 

- Becton Dickinson.

 

Interessant, zwar viele einfache Produkte, aber gute Marktstellung und sehr präsent. Wobei ich den Eindruck habe, dass die gerade bei Injektoren den Trend verschlafen haben (hinsichtlich angebotener Technologien + Patente), aber hier trotzdem oft die Pen Needles + Cartridges bzw. Syringes liefern.

 

Leoni

 

Starker Zykliker mit mickrigen Renditen + FCF, halte ich langfrstigig aber für einen aussichtsreich, vor allem, wenn günstig gekauft.

 

Amazon als IT-Unternehmen einstufen

 

So unpassend finde ich das gar nicht, die machen ja noch mehr, außer "feste Waren" zu verkaufen.

 

einige (alle?) der aufgeführten Konsumwerte

 

Finde ich allesamt überbewertet. Kaum Wachstum, sehr hoch bewertet, zwar teils einigermaßen gute Dividendenrendite, aber dafür auch eine hohe Ausschüttungsquote, was den Spielraum für Erhöhungen schrumpfen lässt bzw. bei weiterem Gewinnrückgang gar das Risiko von Dividendenkürzungen besteht, wovon ich allerdings nicht ausgehe. Sehe ich das richtig, dass bei Coca Cola und P&G der Gewinn die letzten Jahre dahingeschmolzen ist? Interessant ist, dass die Kurse trotzdem immer weiter gestiegen sind. Was wohl daran liegt, dass viele (wie auch hier im Forum), auf "sichere" Konsumwerte die letzten Jahre setzen. Ich denke, die werden früher oder später auch noch unter die Räder kommen.

 

Also gut, das mit den REITs lass ich dann vorerst mal. Das ist für mich von den Kennzahlen her auch noch nicht so recht greifbar.

Die Personalüberlassungen erklärt wohl auch, warum die Rendite so hoch bei Bertrandt ist. Bleibt meiner Ansicht nach ein attraktiver Wert, wenn man sich die Wachstumshistorie ansieht.

Leoni ist aktuell sehr günstig, aber wird von Tag zu Tag günstiger. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die mal wieder den Weg nach oben finden. Allerdings warte ich wohl eher noch, dass sie wieder zurück zu 30€ kommen.

 

Konsumwerte scheinen alle recht teuer zu sein (außer natürlich Hugo Boss *räusper*). Bei JohnsonNJ kann man aber wohl nicht viel falsch machen. Coca Cola wird es wohl auch immer geben und war 3M schon jemals günstig?

 

Dein Wert mit dem höchsten KGV ist Amazon und zwar mit 114...das Problem bei Amazon ist, dass sie ein sehr hohen Umsatz haben, aber nur sehr wenig Gewinn machen. Amazon wird in Zukunft noch sehr stark wachsen, das ist klar...ist halt nur die Frage ob man nicht lieber auf den nächsten stärkeren Kursrutsch nach unten warten sollte?

 

Amazon hatte einen stärkeren Kursrutsch, als ich sie gekauft habe. Der Gewinn ist meiner Ansicht nach deswegen so mickrig, da Bezos total auf Expansion setzt. Wenn dann wirklich mal jeder Mensch auf der Welt Primekunde ist, dann folgen Gewinne :) Das KGV hat in dem Sinne keine Bedeutung für mich. Wenn Amazon wollte, könnten die locker mehr Gewinn machen, aber die wollen lieber wachsen.

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Geschrieben

Also gut, das mit den REITs lass ich dann vorerst mal. Das ist für mich von den Kennzahlen her auch noch nicht so recht greifbar.

Informier dich, vielleicht irre ich mich auch. Aber ich hatte den Eindruck, dass die Zahlen eigenartig aussehen, habe aber außer Zahlen und Unternehmenspräsentationen mich nicht tiefer damit beschäftigt.

Die Personalüberlassungen erklärt wohl auch, warum die Rendite so hoch bei Bertrandt ist. Bleibt meiner Ansicht nach ein attraktiver Wert, wenn man sich die Wachstumshistorie ansieht.

Vergangenheitswerte sagen nichts über die zukünftige Entwicklung aus.

Leoni ist aktuell sehr günstig, aber wird von Tag zu Tag günstiger. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die mal wieder den Weg nach oben finden. Allerdings warte ich wohl eher noch, dass sie wieder zurück zu 30€ kommen.

Eigenartige Logik, du wartest und willst erst kaufen, wenn die Aktien wieder teurer sind. Lass uns Geschäfte machen... :w00t: Ich würde mich nicht wundern, wenn die bald bei 15 € oder noch tiefer stehen, um dann einen Sprint auf 40 € und wieder zurück hinzulegen.

Konsumwerte scheinen alle recht teuer zu sein (außer natürlich Hugo Boss *räusper*). Bei JohnsonNJ kann man aber wohl nicht viel falsch machen. Coca Cola wird es wohl auch immer geben und war 3M schon jemals günstig?

 

Consumer Cyclicals sind meines Wissens zur Zeit nicht teuer, aber mit denen geht es in schlechteren Marktzeiten auch entsprechend runter. Ich denke, Hugo Boss ist eine interessante Angelegenheit...wenn die nochmal 30 oder mehr Prozent fallen.

JNJ find ich auch interessant, wenn auch 20% zu teuer.

Was nützt dir als Aktionär, wenn es Coca Cola immer geben wird, wenn aber Jahr für Jahr der Gewinn etwas abbröckelt bzw. es 10 Jahre dauert, bis die in das Bewertungsniveau hereingewachsen sind (Wachstum vorausgesetzt)?

3M war schon günstiger, ist aber zur Zeit auch nicht zu teuer:

MarketWatch

ValueLine Report

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Geschrieben

Interessantes Portfolio, @Chips. :thumbsup:

Hab den Faden mal abonniert. Etwas mehr Cash wäre aktuell vielleicht wünschenswert. Weiss nicht, ob du's schon erwähnt hast oder nicht:

wieviel frisches Geld in Realtion zum Portfoliowert kannst du aktuell monatlich in etwa zuschiessen?

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Geschrieben

Leoni ist aktuell sehr günstig, aber wird von Tag zu Tag günstiger. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die mal wieder den Weg nach oben finden. Allerdings warte ich wohl eher noch, dass sie wieder zurück zu 30€ kommen.

Eigenartige Logik, du wartest und willst erst kaufen, wenn die Aktien wieder teurer sind. Lass uns Geschäfte machen... :w00t: Ich würde mich nicht wundern, wenn die bald bei 15 € oder noch tiefer stehen, um dann einen Sprint auf 40 € und wieder zurück hinzulegen.

Die Logik ist die: Eine Aktie fällt und fällt und fällt. Ich will aber erst kaufen, wenn es wieder einen Aufwertstrend gibt. Ich hab mich missdrücklich ausgedrückt. Der Trend sollte eben wieder nach oben zeigen, bevor ich kaufe. Ob ich diesen Plan auch umsetze, weiß ich nicht. Ich wollt Leoni eigentlich schon bei 30€ kaufen. Dann fielen die weiter und ich wurde gegen Niedrigmargen-Aktien eigentlich skeptisch.

 

Konsumwerte scheinen alle recht teuer zu sein (außer natürlich Hugo Boss *räusper*). Bei JohnsonNJ kann man aber wohl nicht viel falsch machen. Coca Cola wird es wohl auch immer geben und war 3M schon jemals günstig?

 

Consumer Cyclicals sind meines Wissens zur Zeit nicht teuer, aber mit denen geht es in schlechteren Marktzeiten auch entsprechend runter. Ich denke, Hugo Boss ist eine interessante Angelegenheit...wenn die nochmal 30 oder mehr Prozent fallen.

JNJ find ich auch interessant, wenn auch 20% zu teuer.

Inwiefern ist JNJ zu teuer?

 

 

Was nützt dir als Aktionär, wenn es Coca Cola immer geben wird, wenn aber Jahr für Jahr der Gewinn etwas abbröckelt bzw. es 10 Jahre dauert, bis die in das Bewertungsniveau hereingewachsen sind (Wachstum vorausgesetzt)?

Inwiefern kann man bei Bertrandt nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, aber bei Coca Cola schon?

 

Interessantes Portfolio, @Chips. :thumbsup:

Hab den Faden mal abonniert. Etwas mehr Cash wäre aktuell vielleicht wünschenswert. Weiss nicht, ob du's schon erwähnt hast oder nicht:

wieviel frisches Geld in Realtion zum Portfoliowert kannst du aktuell monatlich in etwa zuschiessen?

Danke.

Nicht viel. Geplant wären in etwa 15% vom aktuellen Depotwert (ohne Cash) im Jahr zu addieren.

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Geschrieben

Inwiefern ist JNJ zu teuer?

 

Inwiefern kann man bei Bertrandt nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, aber bei Coca Cola schon?

 

zu JNJ: Schau dir die durchschnittlichen Kennzahlen der letzten 10-15 Jahre an. Mir notieren die etwas zu hoch im Vergleich zum Durchschnitt.

 

Ich schließe bei Cola nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft. Ich habe nur deine Aussage wiederholt, dass es die in Zukunft auch noch geben wird und hinzugefügt, dass dir das als Anleger nicht viel bringt, wenn das Geschäft bergab geht und/oder die Bewertung so hoch ist, dass die erstmal lange brauchen, um "hineinzuwachsen".

 

Bei Bertrandt haben sich die regulatorischen Rahmenbedingungen geändert, schon daher finde ich es nicht sinnvoll, von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Ich habe mal etwas recherchiert, aber keine Informationen finden können, wieviele Leute bei Bertrandt mittels Arbeitnehmerüberlassung beim Kunden arbeiten, eigentlich müsste das in den Geschäftsbericht rein. Aber dort wie auch in deren Präsentationen waren recht wenige Informationen zu finden, außer allgemeines blabla, wie interessant die Branche doch ist.

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Geschrieben

Inwiefern ist JNJ zu teuer?

 

Inwiefern kann man bei Bertrandt nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen, aber bei Coca Cola schon?

 

zu JNJ: Schau dir die durchschnittlichen Kennzahlen der letzten 10-15 Jahre an. Mir notieren die etwas zu hoch im Vergleich zum Durchschnitt.

Also laut Ariva war nur 2008 bis 2010 unter dem jetzigen KGV. Die letzten 5 Jahre waren es immer zwischen 18 und 19 und vor 2007 war man auch jenseits der 20.

 

 

Ich schließe bei Cola nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft. Ich habe nur deine Aussage wiederholt, dass es die in Zukunft auch noch geben wird und hinzugefügt, dass dir das als Anleger nicht viel bringt, wenn das Geschäft bergab geht und/oder die Bewertung so hoch ist, dass die erstmal lange brauchen, um "hineinzuwachsen".

Ok, ich verstehe deine Bedenken. Gibt es denn Konsumgüterhersteller (Alltag), die aktuell kaufbar wären? Ok, außer MMM.

 

Bei Bertrandt haben sich die regulatorischen Rahmenbedingungen geändert, schon daher finde ich es nicht sinnvoll, von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Ich habe mal etwas recherchiert, aber keine Informationen finden können, wieviele Leute bei Bertrandt mittels Arbeitnehmerüberlassung beim Kunden arbeiten, eigentlich müsste das in den Geschäftsbericht rein. Aber dort wie auch in deren Präsentationen waren recht wenige Informationen zu finden, außer allgemeines blabla, wie interessant die Branche doch ist.

Du hast recht. Ich hab mich da auch mal schlau gemacht und in Foren wird ja ziemlich geschimpft über die, va zwecks niedriger Bezahlung. Das gäbe mir kein gutes Gefühl, die zu halten.

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Geschrieben · bearbeitet von bounce

Du hast recht. Ich hab mich da auch mal schlau gemacht und in Foren wird ja ziemlich geschimpft über die, va zwecks niedriger Bezahlung. Das gäbe mir kein gutes Gefühl, die zu halten.

 

Das muss nichts heißen, damit verdienen Ingenieurdienstleister schließlich ihr Geld: Ingenieure/Techniker günstig anheuern und dann an die Autoherstellern teurer verleihen. Damit machen die seit Jahren gutes Geld und es gibt genug, die das mit machen. Zumal ich auch denke, dass die Autofirmen weniger direkt anstellen als vielmehr über Dienstleister gehen, um damit Kosten zu sparen (was verständlich ist, wenn man sich die IG-Metall Tarife mal anschaut) und die Leute schneller loszuwerden in wirtschaftlich schlechteren Zeiten . Wobei mir wie gesagt nicht klar ist, wie hoch der Anteil an Zeitarbeitern ist und ich hinsichtlich Regularien Risiken sehe. Im Geschäftsbericht steht übrigens, dass etwas mehr als 40% des Umsatzes mit dem Volkswagenkonzern gemacht werden. Wobei VW ja auch 29% der Anteile hält, so gesehen ist das fast schon eine Tochtergesellschaft.

 

Meine Amadeus FiRe Aktien hatte ich vor langer Weile auch abgestoßen, weil ich einerseits das sehr negative Sentiment hinsichtlich Zeitarbeit als kritisch erachtet habe und andererseits mich damals selbst im Bewerbungsprozess befand und ich den Eindruck hatte, dass 90% aller Stellenanzeigen von Zeitarbeitsfirmen kommen (und die Anzeigen meisten doppelt waren bzw. dahinter sich keine wirkliche Stelle befand) und es in dieser Branche dutzende, wenn nicht gar hunderte mittelgroße/Große Unternehmen gibt, die alle das gleiche machen....Amadeus FiRe haben sich damals dennoch weiterhin wacker geschlagen (ist ein Vermittler für BWLer, nicht Ingenieure).

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Geschrieben

@Bounce

 

Du magst recht haben, aber wenn ich eine Aktie besitze bzw kaufe, geht es mir immer um den Wohlfühlfaktor. Amadeus Fire hab ich auch schon öfter angeschauen, bin aber skeptisch. Wie gesagt: Über Bertrandt wie über Leiharbeit allgemein, wird immer oft geschimpft, also ist mein Wohlfühlfaktor eher niedrig.

 

@Ölaktien

 

Ich hab mir nun gedacht, neben JNJ auch noch meinen Anteil an Ölaktien zu erhöhen. Nun stellt sich die Frage, ob ich einfach mehr Shell-Aktien kaufen sollte oder mir noch Exxon bzw. Chevron dazu hole. Ich rechne mit einem Ölpreis um die 45-50$ bis Jahresende.

 

Für Shell spräche: Ich sehe nicht wirklich ein Risiko, dass die mal Existenzprobleme bekommen. Auch die Dividende sehe ich nicht in Gefahr, die ja gerade enorm hoch liegt (bei 8%). Die Übernahme von der BT Group war etwas ungünstig und demnach teuer, aber auf lange Sicht wird das Shell nicht schaden.

Nachteil: Würde ich Shell kaufen, würden die wohl um die 10% vom Depotanteil ausmachen und ein relativ hohes Klumpenrisiko. Auch wenn ich nicht an Shell zweifle, man weiß ja nie.

 

Dann stellt sich die Frage: Exxon oder Chevron.

Für Chevron spricht, dass sie stärker vom Ölpreis abhängig sind und ich von steigenden Ölpreisen ausgehe. Die letzten zwei Jahre hat Chevron auch etwa 35% vom Kurs verloren (in USD gemessen).

Für Exxon spricht, dass die ingesamt stabiler vom Preis her wären und einfach eine Wucht sind. Etwa so groß wie Chevron und Shell zusammen. Sehr starkes Downstream geschäft. Allein deren Chemiefirma zählt zu den 5 Größten der Welt.

 

 

Was haltet ihr für die bessere Wahl, wenn man bedenkt, dass ich schon Shell habe?

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Geschrieben

Vorrangig besteht doch die Frage ,warum der Anteil an Öl-Aktien überhaupt erhöht werden muss oder soll.

 

 

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Geschrieben

Vorrangig besteht doch die Frage ,warum der Anteil an Öl-Aktien überhaupt erhöht werden muss oder soll.

 

 

 

Weil ich denke, dass wir grad an einem ziemlich tiefem Punkt im Zyklus stehen. Also ich denk, der Ölpreis steigt noch in diesem Jahr bis etwa 50 Dollar.

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@Ölaktien

 

Ich hab mir nun gedacht, neben JNJ auch noch meinen Anteil an Ölaktien zu erhöhen. Nun stellt sich die Frage, ob ich einfach mehr Shell-Aktien kaufen sollte oder mir noch Exxon bzw. Chevron dazu hole. Ich rechne mit einem Ölpreis um die 45-50$ bis Jahresende.

 

 

Wenn man davon ausgeht, dass der Ölpreis nicht auf Dauer so niedrig bleiben wird, warum nicht. Du solltest bedenken, dass Du auch mit BASF und BHP bereits an der Ölpreisentwicklung hängst. Also ein Stück weit stellt sich die Frage, wie "ölig" Du Dein Portfolio gestalten möchtest.

 

Ich halte RDS und würde bei deutlichen Kursrückgängen eventuell aufstocken. Zur Zeit decke ich das Thema aber lieber über Anleihen ab, da ich - so wie Du - davon ausgehe, dass die größeren Ölgesellschaften nicht pleitegehen, aber ich rechne auch nicht damit, dass sie bald in die alten Gewinnzonen zurückkehren werden. Das macht dann die ein oder andere Ölaktie zu einer Anleihe mit Aktienrisiko.

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@Ölaktien

 

Ich hab mir nun gedacht, neben JNJ auch noch meinen Anteil an Ölaktien zu erhöhen. Nun stellt sich die Frage, ob ich einfach mehr Shell-Aktien kaufen sollte oder mir noch Exxon bzw. Chevron dazu hole. Ich rechne mit einem Ölpreis um die 45-50$ bis Jahresende.

 

 

Wenn man davon ausgeht, dass der Ölpreis nicht auf Dauer so niedrig bleiben wird, warum nicht. Du solltest bedenken, dass Du auch mit BASF und BHP bereits an der Ölpreisentwicklung hängst. Also ein Stück weit stellt sich die Frage, wie "ölig" Du Dein Portfolio gestalten möchtest.

 

Ich halte RDS und würde bei deutlichen Kursrückgängen eventuell aufstocken. Zur Zeit decke ich das Thema aber lieber über Anleihen ab, da ich - so wie Du - davon ausgehe, dass die größeren Ölgesellschaften nicht pleitegehen, aber ich rechne auch nicht damit, dass sie bald in die alten Gewinnzonen zurückkehren werden. Das macht dann die ein oder andere Ölaktie zu einer Anleihe mit Aktienrisiko.

 

Du Erläuterung macht Sinn. Welche Anleihen hast Du derzeit wenn ich hier so direkt fragen darf?

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