Chips Aktiendepot

243 posts in this topic

Posted · Edited by Schildkröte

In der Tat habe ich bei manchen Unternehmen das Wachstum angezweifelt. Bei anderen Unternehmen habe ich das Wachstum hingegen ausdrücklich hervorgehoben, jedoch teilweise darauf hingewiesen, dass die Aktie derzeit (sehr) teuer ist. Das sollte auch offensichtlich sein, selbst wenn man meinen Schreibstil nicht mag.

Also magst du meinen Schreibstil auch nicht? Ok, ich versuch mich zusammen zu reißen ;)

 

Also wie gesagt: Ich bin etwa Anfang des Jahres zu einem Batzen Geld gekommen. Welche Aktien hättest du denn gekauft oder wärst du eher bei einem Cash-Quote von 80-90% geblieben, um das weniger teure Tage zu warten? Aktien mit hohem Wachstum und niedrigem KGV wird es wohl nie geben.

Glücklicherweise habe ich Dein Luxusproblem nicht. Ich bin bereits gut investiert und kaufe immer mal wieder was nach, wenn Geld über ist. Des Weiteren habe ich angesichts deutlicher Überbewertungen, aber zum Teil auch, weil ich nicht mehr hinter dem einen oder anderen Depotwert stand, zuletzt einige Aktien verkauft. Die Erlöse wurden anderweitig reinvestiert.

 

Dein ganzes Geld brach liegen zu lassen, ist sicher keine gute Lösung. Auch wenn das manche Anhänger der Cash is King - Fraktion (schon länger) anders sehen. Auf einen Schlag all in zu gehen, davon würde ich Dir jedoch abraten. Stattdessen solltest Du meines Erachtens tranchenweise kaufen. Achte dabei auf Qualität, Wachstum, Bewertung, Burggraben, Rentabilität etc. Zwischen den Käufen kannst Du Dich weiter in Unternehmen, den Markt, Deine Strategie usw. einarbeiten

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Ok, Easyjet hab ich noch für 19,25 ca. verkauft. Die sind innerhalb von 2 Tagen auf 13€ pro Stück runter. Gut, dass ich die Fundamentaldaten gut analysiert habe, was zu der Verkaufsentscheidung geführt hab. Geschäftsberichte zu studieren hat eben auch seine Vorteile.

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Liegt sicherlich nicht am Brexit. ;)

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Liegt sicherlich nicht am Brexit. ;)

 

Als ob der Brexit einen Einfluss auf eine britische Airline hätte. Welch abwegiger Gedanke. :shock:

 

Darüber ist viel geschrieben worden. Hier CNN als Beispiel.

 

Nur gut, dass Chips da noch gerade so herausgekommen ist. Aber mit den Fundamentaldaten dürfte das wenig bis gar nichts zu tun haben.

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Und die Gewinnwarnung hat nicht mit den Fundamentaldaten zu tun.

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Posted · Edited by Chips

Also war das stundenlange Studium aller Kennzahlen und Jahresberichte für den Ar****?

 

Man könnte ja meinen, Ryanair könnte davon profitieren, wenn der Erzrivale sich so schwer tut, aber die sind seit dem Brexit auch schon gut 20% runter.

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Hallo zusammen,

 

hier mal ein aktueller Stand meines Depots. Seit dem letzten Mal wurde kein Kauf oder Verkauf getätigt.

Wie es aktuell aussieht, hat sich der Verkauft von Gilead Science und Easyjet als Glücksgriffe erwiesen.

Am 18.5 hab ich verkauft:

Easy Jet zu 19,30. Die stehen aktuell bei 12,70€. Das ist ein Minus von gut 35%. Ich hab zwar auch mit Verlust verkauft (etwa 7-8%?), aber der Verkauf war goldrichtig.

Gilead Science. Die hab ich zu etwa 74€ verkauft und tummeln immer noch auf dem Niveau herum. Etwas darunter.

KUKA für 102€, da hätt ich mehr bekommen können, aber in the heat of the moment...

 

Gekauft hab ich stattdessen:

Align Technology für 70€, die jetzt bei 84€ stehen, was ein Plus von 18% entspricht.

Bayer für 89, die jetzt bei 95€ knapp 7% höher stehen

Unilever gut 3% höher.

TJX nachgekauft, die gut 5% gewonnen haben.

 

Ansonsten schneide ich gegen alle großen Indizes relativ gut ab. Natürlich war es Glückssache, dass ich meine Aktien in einer Zeit gekauft hab, in der alle Aktien relativ niedrig standen. Aber hätte ich an den gleichen Handelstagen ETFs von einem der großen Indizes gekauft, hätte ich schlechter abgeschnitten.

 

Ich will mich hier nicht mit Selbstlob überschütten. Mir ist klar, dass das alles nur eine Momentaufnahme ist und ich eben Glück hatte.

 

 

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Was meint ihr zu Versicherungen? Mich schreckt aktuell ab, dass die die nächsten Jahre 0,0 Wachstum haben, sogar eher negativ soll das EPS wachsen. Klar, 5% Dividende zahlen die HannRück wie auch Allianz und Munich Re), aber sollten die Gewinen zurückgehen, würden die ja auch gekürzt werden (auch wenn die Munich Re vorgibt, das nicht tun zu werden, 2-3 schlechte Jahre kann man verkraften, aber dann?).

Ich hab noch einen Free Trade und überlege, dass meine HannRück zu einem Trauerspiel wie Banken verkommen könnte in den nächsten Jahren. Da würde es wohl eher Sinn machen, gegen einen Maschinenbau-Deustcehn zu tauschen:

 

- Krones

- Grammer

- Bertrandt

- Kion

 

aber dazu muss ich mir erst noch Gedanken machen.

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Was meint ihr zu Versicherungen? Mich schreckt aktuell ab, dass die die nächsten Jahre 0,0 Wachstum haben, sogar eher negativ soll das EPS wachsen. Klar, 5% Dividende zahlen die HannRück wie auch Allianz und Munich Re), aber sollten die Gewinen zurückgehen, würden die ja auch gekürzt werden (auch wenn die Munich Re vorgibt, das nicht tun zu werden, 2-3 schlechte Jahre kann man verkraften, aber dann?).

Ich hab noch einen Free Trade und überlege, dass meine HannRück zu einem Trauerspiel wie Banken verkommen könnte in den nächsten Jahren. Da würde es wohl eher Sinn machen, gegen einen Maschinenbau-Deustcehn zu tauschen:

 

- Krones

- Grammer

- Bertrandt

- Kion

 

aber dazu muss ich mir erst noch Gedanken machen.

 

Ich glaube, dass solche Diskussionen hier nicht her gehören, weil sie nicht Chips Aktiendepot betreffen.

 

Insgesamt halte ich die von dir aufgezählten Werte für gerade so fair bis 50% zu teuer. Da bei mir Kapitalerhalt vor geht, kaufe ich solche Zykliker nur nach einem starken Einbruch (z.B. Grammer bei 22 € vor ein paar Monaten, danach verkauft als sie wieder meiner Meinung nach eine Überbewertung hatten) und wenn sie im Vergleich zur Vergangenheit deutlich günstiger als im Durchschnitt bewertet sind. Das ist bei keinem Wert aktuell der Fall. Bisher hat sich in der Mehrheit der Fälle mein Vorgehen ausgezahlt.

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Hallo Frank,

 

also ich hab auch schon mal überlegt, Hannover Rück zu verkaufen. Könnte durchaus so sein, dass sich die in der nächsten Zeit so wie die Deutsche Bank oder Commerzbank entwickeln. Andererseits denke, kann ein Finanzwert nicht schaden.

Da ich aber eine Niedrigdividendenstrategie verfolge, überlege ich, ein Dickschiff wie Shell mal bald über Bord zu werfen.

 

Deine Vorschläge sind nicht schlecht. Aber ich verliere auch immer mehr den Geschmack an zyklischen Unternehmen.

- Grammer ist die letzten Monate immens gestiegen. Die Wachstumsaussichten sind hoch, aber es soll auch Übernahmephantasien geben. Allerdings niedrige EK-Quote.

- KION: Gehört zur Hälfte dem chinesischen Staat. Ich weiß nicht.

- Bertrandt. Die hab ich hier auch schon mal vorgeschlagen, aber wieder verworfen

 

Krones dagagen gefällt mir. Für Maschinenbau ein sehr unzyklisches Geschäft. EK-Quote von knapp 40% ist gut, Gesamtkapitalrendite von über 5% passt für so ein kapitalintensives Geschäft. Wachstum stabil.

Der Kurs aktuell wäre auch relativ attraktiv, aber das sollte egal sein.

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Hallo zusammen,

 

ich spiele nun mit dem Gedanken, die Bayer-Aktie wieder abzustoßen. Leider ist mein Plan nicht aufgegangen.

Der Plan war:

Bei dem ersten Angebot ein gar nicht so schlechter Deal. Da der Aktienkurs von Bayer so gefallen ist, werden sie das Angebot nicht erhöhen. Sollte Monsanto absagen, steigt Bayer wieder auf das alte Niveau.

 

Nun hat sich was geändert. Bayer zahlt nun deutlich mehr. Und sollte das Kartellamt den Deal nicht durchwinken, bezahlt Bayer 3Mrd. an Ausfallprämie. Das ist vor Steuern ein halber Jahresgewinn von Bayer.

Dazu kommt das Schuldenrisiko. Eigenkapitalquote sinkt, Kapitalerhöhungen.

 

Monsanto selber soll in den nächsten Jahren ordentlich wachsen. Und mir gefällt auch die Kapitalrendite von über 10% die letzten Jahre. Der schlechte Ruf ist aber durchaus ein Faktor. Und etwa 30% EK-Quote ist nur auf dem Niveau von Bayer heute. 44% Aufschlag auf den Marktpreis sind aber massiv.

 

Alternativen fallen mir zu genüge ein:

- KWS Saat. Niedrigere Rendite, aber familiengeführt, ähnliches Wachstum, EK-Quote > 50%

- Nike

- Visa (Wachstumsmaschinen)

- Abbott

- Cerner

- Krones

-> and many more

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Posted · Edited by Seraphi

Da stimme ich dir zu. Bin auch der Meinung, egal wie der Deal nun endet, der Bayer Kurs wird erst mal gegen Süden gehen.

Übernahme -> KE

Keine Übernahme -> Break-up Fee

 

Monsanto steht da etwas besser da, auch wenn jetzt einige mit 50:50 Wahrscheinlichkeit kommen, sehe ich hierbei eher eine 65:35 Chance (geringe Überschneidungen) ... da Bayer sich für diesen Deal absolut neu ausgerichtet hat und ihn auch unbedingt will, auch sicher mit Kompromissen.

 

Bezüglich interessanter Alternativen würde ich noch bis nach den US Wahlen warten.

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Posted · Edited by Chips

Ich überlege ernsthaft Bayer gegen Stratec und HannRücl gegen VISA zu tauschen.

Gesagt getan. Hat erstmal goldrichtig ausgesehen, aber dann hat Stratec abgekackt und HannRück ist losgestartet :)

 

Was ich auch spannend finde ist der Wettkampf zwischen Alphabet und Amazon. Man ist die eine Aktie mehr wert, mal die andere. (ich weiß, hat nichts mit Unternehmenswert zu tun).

 

P: Ach verdammt, jetzt ist der ganze letzte Beitrag weg. Bearbeiten vs. zitieren...

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Ich überlege, Chevron zu veräußern. Die Euphorie zu höheren Ölpreisen teile ich nicht. Allerdings könnten noch 60-70$ drin sein. Ich teile diese Meinung hier:

http://www.businessinsider.de/studie-stellt-sich-gegen-analysten-darum-bleibt-der-oelpreis-niedrig-2016-11

 

Chevron hab ich für etwas unter 80€ gekauft, weil ich sicher war, dass die irgendwann wieder auf 100€ steigen und dann wollt ich sie verkaufen. Das ist nun erreicht. Nur dachte ich, dass das nicht zu einem Ölpreis von 50$ passiert. Nun stellt sich die Frage, ob Chevron noch Potential nach oben bietet.

Für den Verkauf spricht:

1. Beabsichtigtes Ziel bei Kauf erreicht.

2. Hab mit Shell, BHP und BASF dann immer noch Öl im Depot.

3. Chevron ist die letzten Wochen ziemlich gut gelaufen.

4. Ölpreise steigen womöglich nicht soo hoch.

5. Es stehen noch andere tolle Werte auf meiner Watchlist.

 

Gegen den Verkauf spricht:

1. Sparerpauschbetrag ausgeschöpft.

2. Chevron gefällt mir gefühlsmäßig eigentlich besser als Shell oder BHP.

3. stabiler Dividendenaristokrat

 

Vielleicht sollte ich lieber Shell oder BHP verkaufen, aber die haben noch nicht den Zielkurs erreicht.

 

Oder ich mach einfach gar nix laugh.gif

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Posted · Edited by James

Oder ich mach einfach gar nix laugh.gif

:thumbsup:

 

Anleger lassen Ihre Verluste oft zu lange laufen, und veräußern ich Gewinne zu früh... kommt mir da irgendwie in den Kopf. Ich würde Chevron weiterhin halten, den ich denke das auch bei aktuellen Kursen der Wert zum halten geeignet ist. Der Ölkurs hat sich nicht drastisch verändert und dennoch hat sich der Wert erholt. Was erwartet du:

 

1) bei steigenden Ölpreisen? -> Ich höhere Gewinne demzufolge steigende Kurse

2) wenn sie weiter Ihre Kosten senken ? -> selber wie oben, höhere Gewinne, steige Kurse!

 

Ich sehe daher aktuell keinen Grund, warum du verkaufen solltest, auch wenn du deinen persönlich gesetzten Verkaufkurs erreicht hast.

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Oder ich mach einfach gar nix laugh.gif

:thumbsup:

 

Anleger lassen Ihre Verluste oft zu lange laufen, und veräußern ich Gewinne zu früh... kommt mir da irgendwie in den Kopf.

Genauso könnte man sagen, dass Anleger ihre Verluste zu oft realisieren (eben am Tiefpunkt) anstatt wieder auf steigende Kurse zu warten und Gewinne nicht veräußert, weil sie zu gierig sind siehe Dot.Com-Blase.

 

Ich würde Chevron weiterhin halten, den ich denke das auch bei aktuellen Kursen der Wert zum halten geeignet ist. Der Ölkurs hat sich nicht drastisch verändert und dennoch hat sich der Wert erholt. Was erwartet du:

 

1) bei steigenden Ölpreisen? -> Ich höhere Gewinne demzufolge steigende Kurse

2) wenn sie weiter Ihre Kosten senken ? -> selber wie oben, höhere Gewinne, steige Kurse!

 

Ich sehe daher aktuell keinen Grund, warum du verkaufen solltest, auch wenn du deinen persönlich gesetzten Verkaufkurs erreicht hast.

 

Hach, mich juckts eben am Finger. Ich würde eben gerne andere Werte aufstocken (zB. Edwards Lifescience oder Stratec Biomedical). Aber hast recht, ich muss stark sein. unsure.gif

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Mir geht es genauso bei Gazprom. Aber ich werde auch versuchen noch nicht zu verkaufen und kräftig weiter mit mir zu ringen, um nicht schon jetzt zu verkaufen.

Allerdings ist die Frage warum du bei Chevron an Board bleiben willst? Bist du der Meinung, dass das Unternehmen unterbewertet ist, oder glaubst du an sich bessernde Rahmenbedingungen. Da du Letzteres bereits verworfen hast, bleibt noch die erste Frage.

Ich glaube ebenfalls nicht an weitere Preissteigerungen beim Öl, zumindest nicht mittelfristig, halte Gazprom jedoch als Unternehmen für unterbewertet (bitte keine Diskussion hierüber).

Welche positiven Katalysatoren siehst du hier bei Chevron, welche zu einer Steigerung des Unternehmenswertes führen könnten?

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Mir geht es genauso bei Gazprom. Aber ich werde auch versuchen noch nicht zu verkaufen und kräftig weiter mit mir zu ringen, um nicht schon jetzt zu verkaufen.

Allerdings ist die Frage warum du bei Chevron an Board bleiben willst? Bist du der Meinung, dass das Unternehmen unterbewertet ist, oder glaubst du an sich bessernde Rahmenbedingungen. Da du Letzteres bereits verworfen hast, bleibt noch die erste Frage.

Ich glaube ebenfalls nicht an weitere Preissteigerungen beim Öl, zumindest nicht mittelfristig, halte Gazprom jedoch als Unternehmen für unterbewertet (bitte keine Diskussion hierüber).

Welche positiven Katalysatoren siehst du hier bei Chevron, welche zu einer Steigerung des Unternehmenswertes führen könnten?

 

Naja, grundsätzlich halte ich die drei großen Ölkonzerne (Shell, Chevron, Exxon) für grundsolide Dividendenbringer(ein Panzer). Das geschäft ist zyklisch, aber die Dividende steht. Eigenkapital haben sie auch alle genug und ich finde, dass Öl nach einige Jahrzehnte eine große Rolle in der Weltwirtschaft spielen wird. Dazu hab ich mein Depot eigentlich als Buy&Hold konzepiert, hab aber einige zyklische Werte gekauft, weil diese mittelfristig steigen sollten.

 

Die Fragen, die ich mir stelle:

1. Soll ich Chevron als grundsoliden Wert aus dem Depot entfernen? Es ist kein Wachstumswert, aber 6-7% Rendite pro Jahr sollten relativ sicher sein.

2. Wenn ich Chevron verkaufe, kauf ich einen anderen Panzer wie zB. Diageo oder Unilever nachkaufen oder kauf ich heiße Wachstumskandidaten wie zB. athenahealth oder Nike (wobei da bzgl. Risiko auch Welten zwischen den Wachstumswerten liegen wie man anhand der beiden Beispiele sieht)

 

Übrigens noch andere Preisziele:

- BHP: 20€

- Leoni: 40€

- BMW VZ: 90€

- Shell: ? (weiß noch nicht)

- BASF: ?

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Mal ne Frage:

Was haltet ihr davon, zB. 10% des Depotwertes in sehr spekulative Aktien zu stecken, die man dann teilweise mit 3-4% Gebühren kauft. So Alles oder Nichts Wetten. Va. aus dem Bereich der disruptiven Technologien (zB. Bioprinting) könnte man sich doch zB. für 250€ kaufen (10€ gebühren) und dann nach 5 Jahren steht man bei 2500€ oder eben bei 0€.

 

Positiv:

Es befriedigt mein Zockergene

Negativ:

Hohe Gebühren und kein höherer Erwartungswert als wenn ich mir eine solide Aktie wie JNJ kaufe.

 

Macht sowas jemand?

 

So als Idee hätte ich da:

Agenus

Organovo

Fibrogen

ConforMIS

Natus

NuVasive

Morphosys

Medigene

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Im Worst Case würden die durchschnittlichen Kursgewinne der übrigen 90% das auf ein Nullsummenspiel begrenzen. Im Idealfall erhöhst Du damit die Performance des gesamten Depots. Die Frage ist nur, wie stark? Nehmen wir mal an, Du schaffst einen Mehrwert in diesem Teildepot von durchschnittlich 10%. Dann sind das aufs gesamte Depot bezogen gerade mal 1% mehr. Lohnt sich der zeitliche Mehraufwand dafür? Traust Du Dir nachhaltig (!?) eine entsprechend höhere Performance im spekulativen Teildepot zu, damit es sich tatsächlich spürbar (!) im Gesamtdepot bemerkbar macht? Wenn es Dir nur um die Befriedigung eines Spieltriebes geht, wäre vielleicht Wikifolio eine Alternative.

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Mich würde Interessieren ob du nach Kosten und Steuern an dein im Eingangspost genanntes Ziel herankommst gerne auch besser als ein ETF zu sein. Beim queerlesen hatte ich den Eindruck du bist recht viel am handeln. Hattest zum Start nen paar Glücksgriffe wie du sagst.

Du bist jetzt knapp nen Jahr dabei dein Depot zu pflegen vieleicht ein guter Zeitpunkt mal Bilanz zu ziehen zumal die letzte Bilanz im August war. Bin gespannt am besten wären natürlich Daten aus Portfolioperformance falls vorhanden.

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vor 7 Stunden schrieb Chips:

zB. für 250€ kaufen (10€ gebühren) und dann nach 5 Jahren steht man bei 2500€ oder eben bei 0€.

 

 

Wie du schon geschrieben hast, sollte der Erwartungswert bei Marktrendite liegen....abzüglich der höheren Kosten...d.h. deswegen deutlich unter Marktrendite. Also ziemlich sinnlos.

 

Du befriedigst damit deine Zockergene, gleichzeitig stapazierst du damit deine Nerven. Ich glaube nicht, dass du dich im Ergebnis damit besser fühlst. 

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@bounce und @schildkröte

Danke, ich weiß ja eigentlich, dass es keinen Sinn macht, so ein Organovo oder Agenus zu kaufen, aber irgendwie steh ich drauf, Aktien zu halten. Sonst hätt ich ja einen schnöden ETF. Ich finde, es fühlt sich einfach echter an, Unternehmen direkt zu besitzen und an ihnen zu partizipieren. Va. ist es auch transparent. Und Organovo hört sich eben ziemlich revolutionär an. Da schlägt das Herz womöglich höher.

 

Und man muss sich auch fragen, wie man damit klar kommt, wenn das Teil mal durch die Decke ginge. Das ist psychologisch wohl ähnlich schwer zu verkraften wie wenn man es kauft und es auf Null sinkt. Oder wie geht ihr mit verpassten Möglichkeiten um?

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Organovo: Ohne irgendwas zu wissen/zu kennen zu dem Unternehmen....In einem Studienfach hatte ich während des Studium das Thema "Tissue Engineering". Ein Kollege hatte an einer anderen Uni gleiches und kennt sich auch gut mit 3D-Druck aus. Der Markt ist sehr klein, es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten, oft ändert sich etwas und zudem gibt es noch hunderte solcher Klitschen, die in dem Bereich tätig sind und alle ihr Glück versuchen. 

 

Wie ich mit verpassten Chancen umgehe? Ich habe eine Liste mit fast 600 Unternehmen, da gibt es sehr sehr viele verpasste Chancen. Die schiere Anzahl hat mich abstumpfen lassen :D Zumal ich nicht (mehr) auf Unternehmen setze, die klein und finanzschwach sind (darunter befinden sich oftmals die Raketen), diesen Nervenkrieg überlasse ich gerne anderen. 

 

Das ist selektive Wahrnehmung. Den verpassten Chancen stehen nämlich deutlich mehr Verlierer gegenüber. Der Unterschied ist hier, dass du dich weniger darüber freust, nicht die Verlierer gekauft zu haben als du dich ärgerst, die Raketen nicht gekauft zu haben....selbst wenn unter dem Strich ein minus steht. 

 

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Am 20.2.2017 um 19:24 schrieb Wusel83:

Mich würde Interessieren ob du nach Kosten und Steuern an dein im Eingangspost genanntes Ziel herankommst gerne auch besser als ein ETF zu sein. Beim queerlesen hatte ich den Eindruck du bist recht viel am handeln. Hattest zum Start nen paar Glücksgriffe wie du sagst.

Du bist jetzt knapp nen Jahr dabei dein Depot zu pflegen vieleicht ein guter Zeitpunkt mal Bilanz zu ziehen zumal die letzte Bilanz im August war. Bin gespannt am besten wären natürlich Daten aus Portfolioperformance falls vorhanden.

 

Ja kann man machen. Zur Rendite:

Ich hatte theoretisch ab 1.1.16 das Geld im Depot, aber ich hab den Großteil erst ein paar Wochen später gekauft. Natürlich vom Timing her perfekt. Also könnte ich die Rendite vom SP500 ab 1.1.16 nehmen und mit meiner vergleichen. Ich mach das aber so, dass ich so tue, als hätte ich für 1000€ den SP500 gekauft, immer wenn ich an einem Tag für 1000€ Aktien gekauft habe. Ansonsten wäre der SP500 nur bei 21% im Plus.

 

Seit August hat es keine Bewegungen mehr gegeben. Das liegt va. daran, weil bei der Consorbank jeder Trade 10€ kostet. Das war bei DAB günstiger.

 

 

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Zu den Einzelwerten:

IT-Riesen

Dazu muss man nicht viel sagen. Starkes, gleichmäßiges Umsatzwachstum. Außer bei Amazon auch beim Gewinn stabil 15% jedes Jahr mehr. Super. Alphabet ist vom Kurs her nicht so stark gefallen und ist deswegen nicht so stark wie die beiden anderen gestiegen. Priceline war meine kleinste Position. Amazon sehr stark. Alle 3 will ich noch lange halten. Selbst Priceline könnte ich mir in 10-20 Jahren noch gut vorstellen.

 

DAX

BMW entwickelt sich relativ schwach. Als Zykliker hätte ich da in dem Marktumfeld mehr erwartet. Ein Verkauf schwirrt immer in meinem Kopf rum. Ganz anders bei SAP. Sichere Bank. Aktie für die Ewigkeit.

 

MDAX

Fuchs (25%) ist für mich eine sichere Bank, die ich nicht hergeben würde. Leoni werde ich bei etwas über 40€ wohl hergeben (42%) und hat als Superzykliker dann seinen Dienst getan. 

 

Öliges

Chevron werde ich wohl als sichere Bank behalten. Einer von BASF, Shell und BHP wird mich in nächster Zeit wohl verlassen, was auch von Anfang an so geplant war. Von der Entwicklung hatte ich da nahezu perfektes Timing.

 

MedTec

Ich mag MedTec-Aktien. Align Technology kann meiner Ansicht nach nur steigen, Edwards Lifescience schwankt in letzter Zeit massiv, aber mag ich auch. Hohe Renditen, viel Eigenkapital, hohes Wachstum. Genau mein Geschmack. Thermo Fisher ist da deutlich weniger volatil und gibt mir ein gutes Gefühl, diese zu halten. Alle 3 hab ich vor, noch lange zu halten.

 

Dividendenpanzer

McDonalds, Johnson&Johnson und Unilever. Der Fels in der Brandung. Da geht nicht viel nach oben und unten. Auch Chevron zähle ich als sichere Dividende zu den Dividendenpanzern. Alle drei gesetzt.

 

Wachsende

VISA mag wohl irgendwie jeder. Wachstum hoch, Kursverlauf genauso. TJX ist vom Kursverlauf her enttäuschend im Vergleich zum Rivalen Ross Stores. Ich war vor ein paar Monaten mal in einem TK MAXX. Ich fands grauenhaft, aber der Laden war voll. Ich denke für die Zukunft auch eine gute Wahl. Stratec BioMedical war ein paar Tage nach dem Kauf gleich 15% im Plus, dann aber der tiefe Fall. Der einzige Wert im Minus, aber va.VISA ist für die Ewigkeit gesetzt.

 

 

Trades, die klasse waren:

Der Verkauf von Gilead und Easyjet waren aus heutiger Sicht richtig und beide wären deutlich im Minus.

Tages, die sch***** waren:

Hätte ich Bayer behalten und nicht gegen Stratec getauscht, wäre ich heute wohl glücklicher. Bayer hat nämlich seitdem 20% zugelegt und Stratec minus 2. VISA bewegt sich nun auf einem Nivea von Hannover Rück

 

Was bringt die Zukunft?

1-3 Zykliker werden werden wohl gekauft und bald kommt frisches Cash. Bei den Zukäufen stehen MedTec und High-Tec Unternehmen im Fokus. Zielgröße bleibt: 30 Einzelaktien.

 

 

 

 

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