Naim

2000 EUR monatlich anlegen

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sowas nennt man "Regionenwette" und ist bäh.

70/30 enthält implizit uebrigens auch drei Regionenwetten, je eine auf EM und USA, und eine gegen Europa. Insbesondere die letzten beiden scheinen mir bei den derzeitigen KGV10-Leveln nicht besonders klug. Kann man aber natuerlich dennoch machen, nur sollte man wissen, was man tut.

 

Die Pro-EM Wette erkenne ich auf Anhieb, aber warum auch pro USA und contra Europa verstehe ich gerade nicht direkt. Nach MCap ist das doch präzise abgebildet oder überseh ich was?

 

Naja, Markt ist eben nicht gleich Markt. In den USA (und auch in GB) ist der Kapitalmarkt ganz anders organisiert und viel wichtiger als z.B. in Deutschland. Daher sind .... wenn man nur auf die reine Aktienbörsenkapitalisierung schaut, die USA und GB gemessen an ihrer Wirtschaftskraft in diesen Indices stark überproportional vertreten und z.B. Deutschland ist entsprechend unterrepräsentiert. Es gibt eben auch Märkte jenseits der reinen Börsenkapitalisierung. Die USA haben z.B. irgedwas zwischen 22-23% Anteil am Welt-BIP, sind aber mit etwa der Hälfte im MSCI World vertreten.

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Oh Mann, mir werden die DInge immer klarer. Um den Kommer nachzubilden, macht man einfach das 4er-Depot aus dem Einführungsthread. Mein Beispiel wäre:

 

4 ETFs:

 

  • Europa: 30% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Nordamerika: 30% COMSTAGE MSCI USA TRN UCITS ETF ETF120
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Ginge das? Natürlich würden die immobilien und die Rohstoffe fehlen. Die will ich aber jetzt nicht. Da ich jetzt nochmal viel anchgelesen habe, würde ich mich mit eienr solchen Verteilung gut fühlen. Ist jetzt natürlich keine Revolution, und eigentlich das, was schon in der EInführung steht, aber ich will die DInge ja auch so einigermaßen begreifen.

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4 ETFs:

 

  • Europa: 30% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Nordamerika: 30% COMSTAGE MSCI USA TRN UCITS ETF ETF120
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Ginge das?

 

Na, ich weiß nicht so recht - das weicht schon ziemlich von der allgemeinen Lehre hier ab ... ;)

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Posted · Edited by Naim

Oh weh, wieso denn? Nehme alles zurück .- mir ist nichts klar!

 

Die Aufteilung habe ich aus dem Einführungsthread und kommer teilt sein risikobehaftetes Portfolio ebenfalls in etwa so auf. Wie wäre denn die "reine Lehre"? :-)

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Posted · Edited by Licuala

Das war ironisch gemeint ... :-

 

Entspricht dem "Standarddepot", welches hier gefühlte 100x täglich abgefragt und empfohlen wird.

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Jetzt fällt mir echt ein Stein vom Herzen! Hätte schon gedacht, ich hätte garnichts kapiert!

 

Somit träfen folgende Aussagen zu:

 

- Das Portfolio bildet den Weltmarkt weitgehend ab

- Das Portfolio ist nach Kommer gewichtet, lässt allerdings immos und rohstoffe weg

- Das Portfolio ist fast sparplanfähig (USA-Fond geht nicht. Gibts da Alternativen?)

- Das Portfolio eignet sich für einen langen Anlagezeitraum

- Das Portfolio lässt eine Rendite von 5% p.a. zu, dem Risiko entsprechend

 

Oh weh, mal sehen, ob ihr das auch so seht, bzw. welche Ergänzungen da noch kommen.

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Posted · Edited by pillendreher

Oh weh, wieso denn? Nehme alles zurück .- mir ist nichts klar!

 

Die Aufteilung habe ich aus dem Einführungsthread und kommer teilt sein risikobehaftetes Portfolio ebenfalls in etwa so auf. Wie wäre denn die "reine Lehre"? :-)

 

Wenn du jetzt noch Small-Caps für Europa und Nordamerika hinzunimmst, dann! wären wir wieder bei der reinen Lehre oder dem 6er ETF-Depot. :P (für den Aktien-Teil).

 

Merkst du es, es ist alles 3 mal durchgekaut, ich glaube es reicht.

 

Zusatz: Das Portfolio lässt übrigens genauso eine Performance von -5% p.a. zu, das sollte dir auch klar sein.

 

 

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Posted · Edited by Malvolio

Oh Mann, mir werden die DInge immer klarer. Um den Kommer nachzubilden, macht man einfach das 4er-Depot aus dem Einführungsthread. Mein Beispiel wäre:

 

4 ETFs:

 

  • Europa: 30% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Nordamerika: 30% COMSTAGE MSCI USA TRN UCITS ETF ETF120
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Ginge das? Natürlich würden die immobilien und die Rohstoffe fehlen. Die will ich aber jetzt nicht. Da ich jetzt nochmal viel anchgelesen habe, würde ich mich mit eienr solchen Verteilung gut fühlen. Ist jetzt natürlich keine Revolution, und eigentlich das, was schon in der EInführung steht, aber ich will die DInge ja auch so einigermaßen begreifen.

 

Das kann man sicher so machen. Es gibt auch noch einen Comstage North America, glaube ich (statt nur USA). Die ganz reine Lehre kann man eh nicht erreichen. Der EURPE 600 ist ja auch wieder nach der Börsenkapitalisierung gewichtet und nicht nach dem BIP-Anteil. Man darf sich da nicht der Illusiion hingeben, sowas exakt abbilden zu können. Es ist alles nur eine Annäherung. Man darf sich da nicht verrückt machen.

 

Mit der Zeit sollte man natürlich auch andere Anlageklassen, insb. Renten / Zinsanlagen einbeziehen.

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Posted · Edited by Naim

Oh weh, wieso denn? Nehme alles zurück .- mir ist nichts klar!

 

Die Aufteilung habe ich aus dem Einführungsthread und kommer teilt sein risikobehaftetes Portfolio ebenfalls in etwa so auf. Wie wäre denn die "reine Lehre"? :-)

 

Wenn du jetzt noch Small-Caps für Europa und Nordamerika hinzunimmst, dann! wären wir wieder bei der reinen Lehre oder dem 6er ETF-Depot. :P (für den Aktien-Teil).

 

Merkst du es, es ist alles 3 mal durchgekaut, ich glaube es reicht.

 

Zusatz: Das Portfolio lässt übrigens genauso eine Performance von -5% p.a. zu, das sollte dir auch klar sein.

 

 

 

Merke ich. Dennoch danke für die Anmerkungen. Für Euch ist das alles total logisch und einfach. Ich bin selber im Kaffee-Forum unterwegs und schreibe da sehr viel. Da kommen jeden Tag Unbedarfte, die Irgendwas zu einer Espressomaschine wissen wollen. Über Trinkgewohnheiten, geschmackliche Ziele etc. kommen die dann zu der "richtigen" Maschine. Das sind immer die gleichen Mühlen/Maschinen-Kombis. Für mich ist das nichts besonderes, dennoch versuche ich täglich zu helfen. Daher kenne ich das sehr gut. Immer die gleichen fragen und Antworten. Aber wenn man sich nicht wirklich gut auskennt, ist so ein Thread eine unglaublich gute Hilfe. Daher nochmal an alle: Herzlichen Dank! Ich weiß, das für Euch das nicht interessant ist! Kenne ich von anderer Seite her sehr gut (siehe oben).

 

Ich lasse das jetzt mal sacken. Dann werde ich mal sehen, was ich mache. Am besten fühlt sich die 4er-variante an, die ja - bei steigendem Vermögen - ja auch in eine 6er umgewandelt werden kann. Mein Ziel ist jetzte rst mal, im Gesamtvermögen die Aktienquote zu erhöhen, und das sollte sos chon gehen.

 

Rendite ist Prämie für das Risiko.

 

Oh Mann, mir werden die DInge immer klarer. Um den Kommer nachzubilden, macht man einfach das 4er-Depot aus dem Einführungsthread. Mein Beispiel wäre:

 

4 ETFs:

 

  • Europa: 30% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Nordamerika: 30% COMSTAGE MSCI USA TRN UCITS ETF ETF120
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Ginge das? Natürlich würden die immobilien und die Rohstoffe fehlen. Die will ich aber jetzt nicht. Da ich jetzt nochmal viel anchgelesen habe, würde ich mich mit eienr solchen Verteilung gut fühlen. Ist jetzt natürlich keine Revolution, und eigentlich das, was schon in der EInführung steht, aber ich will die DInge ja auch so einigermaßen begreifen.

 

Das kann man sicher so machen. Es gibt auch noch einen Comstage North America, glaube ich (statt nur USA). Die ganz reine Lehre kann man eh nicht erreichen. Der EURPE 600 ist ja auch wieder nach der Börsenkapitalisierung gewichtet und nicht nach dem BIP-Anteil. Man darf sich da nicht der Illusiion hingeben, sowas exakt abbilden zu können. Es ist alles nur eine Annäherung. Man darf sich da nicht verrückt machen.

 

Mit der Zeit sollte man natürlich auch andere Anlageklassen, insb. Renten / Zinsanlagen einbeziehen.

 

Stimmt. Habe derzeit aber sehr viel festverzinsliches, daher möchte ich die Aktienquote erhöhen, die bei meinem Gesamtvermögen nur etwa 25% ausmacht, wenn überhaupt. Wenn ich noch meine Antiquitäten dazurechne, dann fällt die Aktienquote noch maehr. Daher ist es für mich wichtig, in den kommenden Jahren die Aktienquote zu erhöhen. Dann schaun mer mal.

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Das sind immer die gleichen Mühlen/Maschinen-Kombis.

 

Oh, interessant - welche sind das?

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Bei den Mühlene - je nach Preis - gehts bei der Demoka an, über die Macap bis zur Mazzer.

 

Bei den Maschinen fragt man erst Ein- oder Zweikreiser bzw. Dualboiler, abhängig vom Trinkverhalten.

 

Über das vorgegebene Budget gibts in jeder Preisklasse die entsprechende macchina.

 

Wenn Du einen tipp brauchst, bist du herzlich eingeladen!

 

 

www.kaffee-netz.de

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Zweikreiser wäre schön: SAB Alice mit E61 Brühgruppe empfehlenswert?

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Naja, Markt ist eben nicht gleich Markt. In den USA (und auch in GB) ist der Kapitalmarkt ganz anders organisiert und viel wichtiger als z.B. in Deutschland. [...] Es gibt eben auch Märkte jenseits der reinen Börsenkapitalisierung. [...]

Richtig, aber ich habe nie verstanden, warum man deshalb die deutschen an der Börse gehandelten Unternehmen übergewichten soll.

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Zweikreiser wäre schön: SAB Alice mit E61 Brühgruppe empfehlenswert?

Ich würde eher auf einen Vierkreiser bzw. Quadboiler setzten. Da könnte man dann auch noch SmallBeans beimischen.

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Zweikreiser wäre schön: SAB Alice mit E61 Brühgruppe empfehlenswert?

 

Trinkgewohnheit? Warum Zweikreiser? E61 wegen was? Optik? => Problematisch wegen der Temperatur. Schau mal im Forum nach der Xenia. Ein ganz neu entwickeltes Konzept. Im Prinzp eine "Forumsmaschine".

 

Dennoch, die SAb Alice ist eine schöne und solide Maschine. Günstiger wäre die Oscar, allerdings muss man die Optik mögen.

 

Weitere Fragen: Willst Du PID, Mengendosierung, Rota- oder Vibrapumpe? Gar Festwasseranschluss?

 

Oder bist Du nur Espressotrinker und eine Einkreiser würde Dir reichen? Dann schau mal bei Vibiemme nach.

 

Oder Du magst gerne helle Röstungen und brauchst unbedingt mal eine gradgenaue Einstellung - dann kannst mal bei La Spaziale (Vivaldi) vorbeischauen oder - du bist ja hier im Werpapierforum und vermögend:-) - bei Kees van der Westen oder traditioneller noch bei La Marzocco. Lass aber die Finger von der neuen Mini - sowas stellt man sich nicht hin!

 

Außerdem glaube ich, dass HH nicht zu Dir passt.

 

Lass uns das aber im entsprechneden Forum debattieren. Oder mach hier einen neuen Faden auf oder schreib mir den PM:-)

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Posted · Edited by troi65

  • Europa: 30% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Nordamerika: 30% COMSTAGE MSCI USA TRN UCITS ETF ETF120
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Ginge das?

Verstehe nicht , wie man ursprünglich von 2 ETFs , zwischenzeitlich mal 3 ETFs ( a la Holzmeier ) dann auf die Standardlösung mit 4 ETFs am Schluss kommt.:w00t:

Oder gehören 2-er Lösung, 3-er Lösung nicht auch zum Standard ?

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Naja, Markt ist eben nicht gleich Markt. In den USA (und auch in GB) ist der Kapitalmarkt ganz anders organisiert und viel wichtiger als z.B. in Deutschland. [...] Es gibt eben auch Märkte jenseits der reinen Börsenkapitalisierung. [...]

Richtig, aber ich habe nie verstanden, warum man deshalb die deutschen an der Börse gehandelten Unternehmen übergewichten soll.

 

Ich glaube die Idee ist, dass bei einem größeren regionalen Ereignis primär alle Unternehmen in dieser Region betroffen sind.

Wenn du dann zu stark in den USA vertreten bist, nur weil es dort einfach mehr börsennotierte Unternehmen gibt, trifft es dich eben stärker.

Mit der Übergewichtung der wenigeren börsennotierten Unternehmen in anderen Regionen versucht man das in diesem Ansatz zu kompensieren.

 

Der Zusammenhang zum BIP ist für mich aktuell jedoch schleierhaft, da im Zuge der Globalisierung das regionale BIP vom Firmensitz der Unternehmen (bzw. dem Ort der Börsennotierung) entkoppelt ist.

Wahrscheinlich wurde dies aber auch schon zig-mal durchgekaut und kann man sich eine Kennzahl nach Belieben aussuchen, das BIP hat nur in den vergangenen Jahren mal funktioniert.

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Wahrscheinlich wurde dies aber auch schon zig-mal durchgekaut und kann man sich eine Kennzahl nach Belieben aussuchen, das BIP hat nur in den vergangenen Jahren mal funktioniert.

Das sehe ich ähnlich. Aber die Standard-Depots 70/30 und 30/30/30/10 haben weder mit dem aktuellen BIP noch mir irgend etwas anderem zu tun. Das sind einfach nur irgendwelche runden Zahlen, die hier aber komischerweise niemand in Frage stellt.

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Warum sollte man die Zahlen in Frage stellen? Das ist ein Ansatz, der mehr Freunde findet als der passive Mcap-Ansatz.

 

So wichtig ist das ohnehin nicht. Wichtig für die Performance ist die Portfoliostruktur (Asset Allocation).

 

Zur Findung der zum eigenen Bedarf passenden AA bräuchten wir mal eine Diskussion, wie man dazu einen Sticky-Thread aufbauen könnte. Solange es für die grobe Aufteilung des Portfolios in Anlageklassen und damit zur Risikosteuerung gar keinen Sticky gibt lohnt es sich meines Erachtens kaum, über Feinheiten wie eine neue BIP-Gewichting zu diskutieren, was ja viel weniger die Performance beeinflusst.

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Posted · Edited by Hellerhof

Wahrscheinlich wurde dies aber auch schon zig-mal durchgekaut und kann man sich eine Kennzahl nach Belieben aussuchen, das BIP hat nur in den vergangenen Jahren mal funktioniert.

Das sehe ich ähnlich. Aber die Standard-Depots 70/30 und 30/30/30/10 haben weder mit dem aktuellen BIP noch mir irgend etwas anderem zu tun. Das sind einfach nur irgendwelche runden Zahlen, die hier aber komischerweise niemand in Frage stellt.

 

Beides sind Zahlen, wenn auch runde, die sich ca. 2008 etabliert haben und das damalige BIP annähernd widerspiegeln. Versuche die 4-ETF-Lösung auf 38% für die EM zu ändern sind ins Leere gelaufen. Ich wage es aber nicht, über die Gründe zu spekulieren ;)

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Posted · Edited by Malvolio

Naja, Markt ist eben nicht gleich Markt. In den USA (und auch in GB) ist der Kapitalmarkt ganz anders organisiert und viel wichtiger als z.B. in Deutschland. [...] Es gibt eben auch Märkte jenseits der reinen Börsenkapitalisierung. [...]

Richtig, aber ich habe nie verstanden, warum man deshalb die deutschen an der Börse gehandelten Unternehmen übergewichten soll.

 

Das liegt doch auf der Hand. Wenn man die deutsche Wirtschaft wirklich abbilden wollte müsste man natürlich eigentlich auch die NICHT börsengehandelten Sektoren einbeziehen. Das kann man per ETF aber natürlich nicht. Daher substituiert man den nicht abbildbaren Anteil mit der Gruppe, die ihr mutmaßlich am ähnlichsten ist ... und das sind vermutlich am ehesten die deutschen (europäischen) börsengehandelten Unternehmen. Das ist natürlich wieder nur eine Annäherung, aber vermutlich tendenziell besser, als statt dessen USA überzugewichten. Wenn wir von größeren Vermögen sprechen kann man noch nach Small-Caps, Mid-Caps und anderen Anlageklassen diversifizieren. Aber es wird immer ein Kompromiss bleiben.

 

Das "Marktportfolio" im Sinne der Portfoliotheorie ist quasi leider nur ein unerreichbarer Idealtypus. Wenn Du Dir einfach einen DAX-ETF kaufen würdest, hättest Du dank der sehr großen Auslandstätigkeit der enthaltenen Unternehmen auch schon fast ein "Weltportfolio", angesicht eines Auslandsanteils am Umsatz der DAX-Unternehmen von fast 80%. ;)

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Das sehe ich ähnlich. Aber die Standard-Depots 70/30 und 30/30/30/10 haben weder mit dem aktuellen BIP noch mir irgend etwas anderem zu tun. Das sind einfach nur irgendwelche runden Zahlen, die hier aber komischerweise niemand in Frage stellt.

 

Naja, doch. Zumindest habe ich schon einmal die Frage gestellt, warum trotz doch sehr unterschiedlicher Konstruktion die Standardlösungen im Backtest quasi gleich laufen.

Denke das geht in eine ähnliche Richtung. Ob jetzt ~60% NA oder 30% NA sollte intuitiv einen größeren Unterschied ausmachen.

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Oh weh, wieso denn? Nehme alles zurück .- mir ist nichts klar!

 

Die Aufteilung habe ich aus dem Einführungsthread und kommer teilt sein risikobehaftetes Portfolio ebenfalls in etwa so auf. Wie wäre denn die "reine Lehre"? :-)

 

Wenn du jetzt noch Small-Caps für Europa und Nordamerika hinzunimmst, dann! wären wir wieder bei der reinen Lehre oder dem 6er ETF-Depot. :P (für den Aktien-Teil).

 

Merkst du es, es ist alles 3 mal durchgekaut, ich glaube es reicht.

 

Zusatz: Das Portfolio lässt übrigens genauso eine Performance von -5% p.a. zu, das sollte dir auch klar sein.

 

 

 

 

 

 

...ich dachte, der Stoxx Europe 600 besteht aus jeweils 200 Large, Mid und Small Caps?

 

 

 

 

 

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Wenn du jetzt noch Small-Caps für Europa und Nordamerika hinzunimmst, dann! wären wir wieder bei der reinen Lehre oder dem 6er ETF-Depot. :P (für den Aktien-Teil).

 

Merkst du es, es ist alles 3 mal durchgekaut, ich glaube es reicht.

 

Zusatz: Das Portfolio lässt übrigens genauso eine Performance von -5% p.a. zu, das sollte dir auch klar sein.

 

 

 

 

 

 

...ich dachte, der Stoxx Europe 600 besteht aus jeweils 200 Large, Mid und Small Caps?

 

In der Stoxx Definition aber nicht in der MSCI Abgrenzung

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...ich dachte, der Stoxx Europe 600 besteht aus jeweils 200 Large, Mid und Small Caps?

 

Nein, Der Stoxx Europe 600 umfasst den Stoxx Large 200 , Stoxx Mid 200 und Stoxx Small 200.

 

Allerdings sind die Aktien im Stoxx Small 200 keine Small-Caps, sondern eher Mid-Caps. Das small bezieht sich bloß darauf, dass es die 200 kleinsten der 600 größten Unternehmen ist, aber dennoch habe diese eine recht ordentliche Marktkapitalisierung.

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