Naim

2000 EUR monatlich anlegen

189 posts in this topic

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Am einfachsten erscheint mir da die 70/30 Methode. Aber es stimmt schon. Bis man schaut sind 100.00 EUR angespart und dann ist das nicht mehr so lustig. Hier ist das Aufteilen auf verschiedene Fonds beruhigender.

 

Das soll aber jetzt nicht heißen, dass mein Anlagehorizont nur 2 Jahre beträgt. Der liegt bei etwa 30 Jahren. Aber ich überlege mir Schritte, die ich nach und nach gehen kann.

 

 

Ich finde es auch beruhigender bei großen Summen und langem Anlagehorizont in verschiedene Fonds investiert zu sein. Das ist empirisch natürlich nicht abzleiten und eher ein psychologisches Phänomen. Ich mische sogar ETF´s und aktive Fonds und verstoße damit gegen das Dogma des "Entweder - Oder".

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Allerdings sind die Aktien im Stoxx Small 200 keine Small-Caps, sondern eher Mid-Caps. Das small bezieht sich bloß darauf, dass es die 200 kleinsten der 600 größten Unternehmen ist, aber dennoch habe diese eine recht ordentliche Marktkapitalisierung.

 

Im STOXX 600 sind ca. 150 Small-Caps nach MSCI Definition und machen ca 5% dort aus. (also zb 5% von 30% = 1,5% gesamt) Eine Mischung der SC im MSCI nach MK ergäbe aber 15% SC und über 900 Unternehmen. Also sind SCs drinne, aber keine vernünftige Abdeckung.

 

 

Ich finde es auch beruhigender bei großen Summen und langem Anlagehorizont in verschiedene Fonds investiert zu sein. Das ist empirisch natürlich nicht abzleiten und eher ein psychologisches Phänomen. Ich mische sogar ETF´s und aktive Fonds und verstoße damit gegen das Dogma des "Entweder - Oder".

 

Das würde ich auch nicht als Dogma bezeichnen ! Generell spricht bei striktem buy&Hold auch nichts dagegen 2 oder mehr verschiedene Anbieter eines Fonds/ETFs zu wählen, etwa nach 20.000€ einfach einen neuen Fonds zu besparen, es entstehen keine zusätzlichen Kosten, nur beim endgültigen Verkauf, findet dieser, was wahrscheinlich ist, in Teilschritten statt, gibt es gar keinen nachteiligen Effekt.

 

 

 

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Warum sollte man die Zahlen in Frage stellen? Das ist ein Ansatz, der mehr Freunde findet als der passive Mcap-Ansatz.

"Warum sollte man die BILD in Frage stellen? Das ist eine Zeitung, die mehr Freunde findet als seriöse Blätter."

 

"Warum sollte man RTL in Frage stellen? Das ist ein Sender, die mehr Freunde findet als ..." usw.

 

Die Anzahl der Anhänger ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal.

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Die BIP (-nahe) Gewichtung ist kein passiver Ansatz, sondern meines Erachtens eine Strategie. Die Strategie gewinnt kaum an Qualität, wenn man noch ein bischen mehr an den Zahlen dreht und die Gewichtung mehr an die aktuellen BIP-Werte anpasst.

 

Die Diskussion über den nicht vorhandenen Foren-Konsens zur Findung einer individuell zumindest grob passenden AA blendest du genau so aus wie viele andere. Obwohl das viel entscheidender für die Performance des Portfolios ist als der Punkt, ob nun 30, 35 oder 40% Schwellenländer im Aktienteil des Portfolios der richtige Anteil ist.

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Posted · Edited by Flughafen

Die monatliche Sparrate 2000€ kommt mir bei

 

* 30 Jahren Laufzeit,

* einer Bereitschaft in Aktienmärkte zu gehen,

* der relativen Rentensicherheit eines Beamtenjobs

 

als viel zu hoch für das Ziel Altersvorsorge vor. Sie ist eher dafür geeignet, um im hohen Alter als Multimillionär zu enden. Für das reine Altersvorsorge-Ziel halte ich das definitiv über das Ziel hinaus geschossen. Wenn noch andere Ziele gesetzt werden oder Du kein Problem hast, einen Teil des Geldes zu vererben, dann kein Problem. Sonst lohnt es sich darüber nachzudenken und entweder die Ziele oder die Sparleistung zu überdenken.

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Die BIP (-nahe) Gewichtung ist kein passiver Ansatz, sondern meines Erachtens eine Strategie. Die Strategie gewinnt kaum an Qualität, wenn man noch ein bischen mehr an den Zahlen dreht und die Gewichtung mehr an die aktuellen BIP-Werte anpasst.

 

Jeder hat das Recht auf seine eigenen Definitionen. Meinem Verständnis nach ist die BIP-Gewichtung ein Versuch der Annäherung an das .... leider ohnehin nicht erreichbare ... "Marktportfolio". Um mal Richard Roll zu zitieren:

 

"The market portfolio in practice would necessarily include every single possible available asset, including real estate, precious metals, stamp collections, jewelry, and anything with any worth. The returns on all possible investments opportunities are unobservable." (https://en.wikipedia.org/wiki/Roll%27s_critique)

 

Um das "Marktportfolio" müsste man also alle Bereiche der Wirtschaft abdecken .... auch die nicht-börsengehandelten. Da ist die BIP-Gewichtung .... wenn natürlich auch nur eine heuristische Annäherung .... meiner bescheidenen Meinung nach durchaus ein plausibler und pragmatischer Ansatz .... wenn natürlich auch unvollkommen aber mutmaßlich repräsentativer als ein MSCI World bei dem die Gewichtung zu mehr als zwei Dritteln auf die großen AGs aus nur drei einzelnen Ländern (USA, Japan, GB) beruht.

 

Das man eine BIP-Gewichtung wieder auch nur rudimentär mit den gängigen (nach Börsenkapitalisierung gewichteten) Indices abbilden kann und das z.B. ein durchschnittlicher DAX Wert einen Auslandsanteil am Umsatz von 70%-80% auch nicht nur deutsch ist, macht die Sache natürlich nicht einfacher. Daher ist eine Ausbalancierung bis in die dritte Nachkommastelle sicher ein schönes Hobby, aber eben nur eine Scheingenauigkeit. "Passiv" heißt für mich, dass man eine gewähltes (angenähertes Markt-)Portfolio über den Planungszeitraum beibehält, ohne spekulativ auf irgendwelche Trends zu setzen. Wie man so etwas pragmatisch umsetzt, da gibt es eben viele Möglichkeiten über die man trefflich streiten kann. Für mich persönlich ist für kleine bis mittlere Beträge die 30-30-30-10 für den Aktienanteil eine durchaus plausible Vorgehensweise. Aber das kann man natürlich auch anders sehen.

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Nur als Hinweis:

 

Den Stoxx 600 kann man auch über den COMSTAGE STOXX ® EUROPE 600 NR UCITS ETF (WKN ETF060) abdecken.

 

Den kauft man im Sparplan z.B. bei Comdirect gratis und ist lt. Holzmeier ein steuereinfacher Thesaurierer.

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Die monatliche Sparrate 2000€ kommt mir bei

 

* 30 Jahren Laufzeit,

* einer Bereitschaft in Aktienmärkte zu gehen,

* der relativen Rentensicherheit eines Beamtenjobs

 

als viel zu hoch für das Ziel Altersvorsorge vor. Sie ist eher dafür geeignet, um im hohen Alter als Multimillionär zu enden. Für das reine Altersvorsorge-Ziel halte ich das definitiv über das Ziel hinaus geschossen. Wenn noch andere Ziele gesetzt werden oder Du kein Problem hast, einen Teil des Geldes zu vererben, dann kein Problem. Sonst lohnt es sich darüber nachzudenken und entweder die Ziele oder die Sparleistung zu überdenken.

 

Du ziehst die falschen Schlüsse. Richtig wäre, einen Beamtenlaufbahn einzuschlagen. 2000€ nach Abzug von Miete und Lebenserhaltungskosten und womöglich Auto, Reisen etc. mit Anfang 20 übrig zu haben, klingt nach viel.

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Posted · Edited by Naim

Die Sparleistung wähle ich deshalb so hoch, weil ich meinen Aktienanteil insgesamt erhöhen möchte. Um auf eine 50/50 Positione zu kommen, brauche ich 50.000EUR Aktien. Die kann ich in den kommenden zwei Jahren gut ersparen. Wenn das dann so weit ist, werde ich weiter nachdenken. Entweder, ich lasse die Sparrate so oder ich splitte oder was weiß ich. Wichtig ist für mich, dass ich in die Gänge komme.

 

Außerdem - was spricht dagegen mit 60 oder so Millionär zu sein? Vielleicht habe ich dann keinen Bock mehr auf malochen und ich sage Servus? Dann brauchst schon die Kohle.

 

Auch widerstrebt es mir, das Geld zum fenster rauszuwerfen. Wir pflegen einen einfach Lebensstil, bei dem es aber an nichts fehlt. Wir sind zufrieden, haben gute Jobs, die uns erfüllen. Ich wüsste nicht, was ich mir wünschen soll. Ein mehr an x bringt ja nicht mehr Zufriedenheit. Die wächst schon in einem selber - ganz ohne geld.

 

Wir haben gute Einkommen - warum nicht sparen? 2.000 EUR ist kein problem. Das praktiziere ichs chon seit einiger TZeit - alles aber in festverzinsliche Anleihen. Und jetzt muss ich mal die Aktienquote erhöhen.

 

Welche Ziele soll ich denn haben? Eigenheim? Ich bleibe Mieter. Wenn ich mit 60 dann mal ein Haus kaufen will, dann habe ich genug angespart und bezahle das in einem Schwung. Ohne Kredit. Für den Seelenfrieden und bei voller Flexibilität.

 

Ach ja - bin Anfang 30...

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Auch widerstrebt es mir, das Geld zum fenster rauszuwerfen. Wir pflegen einen einfach Lebensstil, bei dem es aber an nichts fehlt. Wir sind zufrieden, haben gute Jobs, die uns erfüllen. Ich wüsste nicht, was ich mir wünschen soll. Ein mehr an x bringt ja nicht mehr Zufriedenheit. Die wächst schon in einem selber - ganz ohne geld.

....

Welche Ziele soll ich denn haben? Eigenheim? Ich bleibe Mieter. Wenn ich mit 60 dann mal ein Haus kaufen will, dann habe ich genug angespart und bezahle das in einem Schwung. Ohne Kredit. Für den Seelenfrieden und bei voller Flexibilität.

 

Sympathische Ansichten ... :thumbsup:

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Die Diskussion über den nicht vorhandenen Foren-Konsens zur Findung einer individuell zumindest grob passenden AA blendest du genau so aus wie viele andere.

Stimmt, damit kenne ich mich nicht mit aus. Die ganze Theorie stammt wohl auch aus Zeiten, als es noch Zinsen gab, was das Thema aktuell noch schwieriger macht.

 

Da ist die BIP-Gewichtung meiner bescheidenen Meinung nach durchaus ein plausibler und pragmatischer Ansatz

Einverstanden. Aber dann sollte man konsequent 25-25-10-40 fahren. Der Arero macht es auch. Es geht hier ja nicht um die "dritte Nachkommastelle", sondern um die zweite Vorkommastelle.

 

Ich sage nicht, dass 30-30-10-30 verkehrt ist, aber ich wundere mich, dass die Zahlen von fast jedem anstandslos akzeptiert werde, ohne dass mal einer nachfragt, welche Idee dahinter steckt.

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Die Sparleistung wähle ich deshalb so hoch, weil ich meinen Aktienanteil insgesamt erhöhen möchte. Um auf eine 50/50 Positione zu kommen, brauche ich 50.000EUR Aktien. Die kann ich in den kommenden zwei Jahren gut ersparen. Wenn das dann so weit ist, werde ich weiter nachdenken. Entweder, ich lasse die Sparrate so oder ich splitte oder was weiß ich. Wichtig ist für mich, dass ich in die Gänge komme.

 

Außerdem - was spricht dagegen mit 60 oder so Millionär zu sein? Vielleicht habe ich dann keinen Bock mehr auf malochen und ich sage Servus? Dann brauchst schon die Kohle.

 

Auch widerstrebt es mir, das Geld zum fenster rauszuwerfen. Wir pflegen einen einfach Lebensstil, bei dem es aber an nichts fehlt. Wir sind zufrieden, haben gute Jobs, die uns erfüllen. Ich wüsste nicht, was ich mir wünschen soll. Ein mehr an x bringt ja nicht mehr Zufriedenheit. Die wächst schon in einem selber - ganz ohne geld.

 

Wir haben gute Einkommen - warum nicht sparen? 2.000 EUR ist kein problem. Das praktiziere ichs chon seit einiger TZeit - alles aber in festverzinsliche Anleihen. Und jetzt muss ich mal die Aktienquote erhöhen.

 

Welche Ziele soll ich denn haben? Eigenheim? Ich bleibe Mieter. Wenn ich mit 60 dann mal ein Haus kaufen will, dann habe ich genug angespart und bezahle das in einem Schwung. Ohne Kredit. Für den Seelenfrieden und bei voller Flexibilität.

 

Ach ja - bin Anfang 30...

 

Auch mir gefallen deine Ansichten. Ein fettes Polster in der Rückhand zu haben ist mehr als beruhigend. Ganz besonders dann wenn man sich beim Sparen nicht dafür kasteien und einschränken muss. Die Sparrate halte ich auch keineswegs für zu hoch. Es ist ja nicht auf zwei Steintafeln eingemeißelt wofür diese Gelder einmal dienen. Altersvorsorge ist hier nur eine Option unter vielen. Ich war heilfroh als ich mich mit unter Fünfzig endlich von meinen Immobilienschulden befreien konnte. Ein Haus "in einem Schwung" kaufen zu können hat schon seinen Charme.

 

Gruß

Joseph

 

 

 

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  • Europa: 30% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Nordamerika: 30% COMSTAGE MSCI USA TRN UCITS ETF ETF120
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Ginge das?

Verstehe nicht , wie man ursprünglich von 2 ETFs , zwischenzeitlich mal 3 ETFs ( a la Holzmeier ) dann auf die Standardlösung mit 4 ETFs am Schluss kommt.:w00t:

Oder gehören 2-er Lösung, 3-er Lösung nicht auch zum Standard ?

 

Splitte Europa noch in STOXX 600 Europe 15% und Europe SC 15%

sowie USA ETF120 15% und USA SC 15%

dann hast du 6 ETF und ein ausgewogenes Aktien Depot mit Small Caps.

Du wirst sie sowieso irgendwann einfügen wollen. Spätestens wenn du die heilige Schrift den "Kommer" gelesen hast.whistling.gif

Warum nicht gleich richtig loslegen. Deine Sparrate ist doch hoch genug dafür.

 

Gruß

Joseph

 

 

 

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ein ausgewogenes Aktien Depot mit Small Caps.

Kannst Du noch begründen, warum 50% SmallCaps ausgewogen sein soll?

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Posted · Edited by Nasenwasser

Da ist die BIP-Gewichtung meiner bescheidenen Meinung nach durchaus ein plausibler und pragmatischer Ansatz

Einverstanden. Aber dann sollte man konsequent 25-25-10-40 fahren. Der Arero macht es auch. Es geht hier ja nicht um die "dritte Nachkommastelle", sondern um die zweite Vorkommastelle.

 

Ich sage nicht, dass 30-30-10-30 verkehrt ist, aber ich wundere mich, dass die Zahlen von fast jedem anstandslos akzeptiert werde, ohne dass mal einer nachfragt, welche Idee dahinter steckt.

Vielleicht sollte man mittlerweile umschwenken und 30/30/10/30 nicht mehr unbedingt als BIP-Annäherung propagieren, sondern diese Zusammensetzung anders begründen. Ich selbst fahre diese Verteilung ebenfalls. Ich sehe sie aber nicht als BIP-basiert, sondern würde sie als "gewichtete Gleichverteilung" innerhalb der großen Regionen bezeichnen. Der Ansatz 25/25/25/25 wäre ja die standardmäßige Gleichverteilung, aber da ist Pacific, sowohl was MCap als auch BIP angeht, meiner Meinung nach überrepräsentiert. Ich denke, da ist der gewichtete Ansatz ein guter Kompromiss, wenn man sich mangels Kristallkugel nicht anmaßen möchte zu entscheiden, welche Region übergewichtet werden sollte. Ich gebe jeder der drei großen die gleiche Chance, eben weil ich nichts weiß, und Pacific nehme ich hinzu, um die Region nicht ganz zu vernachlässigen.

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"gewichtete Gleichverteilung"

Okay, jetzt brauchen wir aber noch einen Namen für das ebenfalls beliebte 70/30.

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"gewichtete Gleichverteilung"

Okay, jetzt brauchen wir aber noch einen Namen für das ebenfalls beliebte 70/30.

 

Im Gegensatz zu 30/30/10/30 ist hier der DM Teil MCAP gewichtet, MCAP DM/EM mit EM MCAP Übergewichtung gegen ACWI wegen BIP, MCAP Gewichtung mit BIP Korrektur zugunsten EM,

 

MCAP Gewichtung mit mit BIP-induzierter EM Schiefe

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ein ausgewogenes Aktien Depot mit Small Caps.

Kannst Du noch begründen, warum 50% SmallCaps ausgewogen sein soll?

 

Weil das Gerd Kommer so empfiehlt und ich das persönlich für mich als ausgewogen empfinde. Ich glaube auch , das Nebenwerte und auch Emerging Markets Aktien langfristig eine gegenüber dem Gesamtmarkt höhere zu erwartende Rendite haben. Es sind ja hier noch nicht mal 50% SC, da Pazifik und EM nur mit large und mid caps vertreten sind. Wie viel SC Beimischung präferierst du denn ?

 

Gruß

Joseph

 

 

 

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Posted · Edited by asherah

 

Okay, jetzt brauchen wir aber noch einen Namen für das ebenfalls beliebte 70/30.

 

Im Gegensatz zu 30/30/10/30 ist hier der DM Teil MCAP gewichtet, MCAP DM/EM mit EM MCAP Übergewichtung gegen ACWI wegen BIP, MCAP Gewichtung mit BIP Korrektur zugunsten EM,

 

MCAP Gewichtung mit mit BIP-induzierter EM Schiefe

 

Es lag mir lange auf der Zunge, jetzt werde ich es los: BIP Wachstum indiziert historisch keine steigenden Börsenkurse. Für viele:

 

Kommer höchst dero selbst ! https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiBwMn81azMAhUGWhoKHaxIDHUQFggvMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.tfvv.de%2Ffiles%2FAufsaetze%2FWachstum%2520Kommer.pdf&usg=AFQjCNEvLlBux7eR_AS0c2m5j3EpNC8mLA

 

http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=667507

 

Die Übergewichtung von EM ist eine Regionenwette bzw. die Hoffnung auf höhere Rendite für die Übernahme eines höheren Risikos. Und das Risiko wird höher (Möchtegern Sultan in der Türkei, Strengere Parteilinie in China, Impeachment in Brasilien etc). Kann gut sein, dass 30/30/30/10 weiter aufgeht. Kann aber auch anders kommen.

 

Abgesehen davon ist der Anteil der in dem EM erzielten Umsätze bei dem large cap Unternehmen durchaus beträchtlich.

 

Nun bin ich auch wieder ruhig.

 

P.S. 25/35/10/15/10/5 (Europa, USA, Pac., EM, REITS glob, REITS EU) - BIP indizierte MK Gewichtung mit REIT Tilt :- :D

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Wie viel SC Beimischung präferierst du denn ?

 

Ich finde alle Mischungsverhältnisse von Standardwerten und SmallCaps okay. Meinetwegen auch 100% SmallCaps für jemanden der jung ist und hohes Risiko gehen kann.

 

Aber "ausgewogen" wäre für mich die Aufteilung von MSCI: 85% Standardwerte (LargeCap+MidCap) und 15% SmallCaps.

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ein ausgewogenes Aktien Depot mit Small Caps.

Kannst Du noch begründen, warum 50% SmallCaps ausgewogen sein soll?

Wo kamen gerade nochmal die 50% SC her?

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Posted · Edited by Naim

Verstehe nicht , wie man ursprünglich von 2 ETFs , zwischenzeitlich mal 3 ETFs ( a la Holzmeier ) dann auf die Standardlösung mit 4 ETFs am Schluss kommt.:w00t:

Oder gehören 2-er Lösung, 3-er Lösung nicht auch zum Standard ?

 

Splitte Europa noch in STOXX 600 Europe 15% und Europe SC 15%

sowie USA ETF120 15% und USA SC 15%

dann hast du 6 ETF und ein ausgewogenes Aktien Depot mit Small Caps.

Du wirst sie sowieso irgendwann einfügen wollen. Spätestens wenn du die heilige Schrift den "Kommer" gelesen hast.whistling.gif

Warum nicht gleich richtig loslegen. Deine Sparrate ist doch hoch genug dafür.

 

Gruß

Joseph

 

 

 

 

Sähe dann so aus:

 

6 ETFs:

 

  • Europa: 15% ISHARES STOXX EUROPE 600 (DE) WKN: 263530
  • Europa Small Cap 15% ISHARES MSCI EMU SMALL CAP UCITS ETF A0X8SE
  • Nordamerika: 15% ISHARES MSCI NORTH AMERICA UCITS ETF A0J206
  • USA Small Cap 15% ISHARES MSCI USA SMALL CAP UCITS ETF A0X8SB
  • Pazifik: 10% COMSTAGE MSCI PACIFIC TRN UCITS ETF ETF114
  • Emerging Markets: 30% COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF ETF127

Würden die ETFs passen als Auswahl? Doof ist natürlich, dass die SC-ETF nicht sparplanfähig sind. Gibts da welche? Auch sind die Kosten gegenüber 70/30 höher. Aber da weiß ich nicht, inwiefern da 0,3% beim TER was in Bezug auf die Rendite ausmachen. Ich überlege es mir mal und lasse es mir durch den Kopf gehen.

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Du solltest den Thread schließen lassen - sonst wirst du noch 3x umgedreht^^

Warum bleibst du nicht bei der 4-ETF-Lösung. Klang doch vor 2-3 Tagen schon als "Beschluß".

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Ich schrieb nur, dass ich mir das durch den Kopf gehen lasse. Für Tipps und Meinungen bin ich sehr dankbar. Ich recherchiere ja auch abseits des Forums und bei meinem Finanzwissen ist denke ich, jede Info nicht unschädlich:-9 Wie gesagt, es ist nicht mein Gebiet. ich möchte aber nachvollziehen, weshalb ich mich für Dinge entscheide und weshalb dagegen. Schnell schnell ist nicht so meins.

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Wo kamen gerade nochmal die 50% SC her?

s.u.

 

Splitte Europa noch in STOXX 600 Europe 15% und Europe SC 15%

sowie USA ETF120 15% und USA SC 15%

dann hast du 6 ETF und ein ausgewogenes Aktien Depot mit Small Caps.

Da fehlt noch der iShares MSCI Emerging Markets Small Cap UCITS ETF (DE000A0YBR04)

Der sollte als Ausschütter jetzt auch freundlich sein.

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