Laser12

Branchenrotation

Posted · Edited by Laser12

So wie es im Moment aussieht, bewegen wir uns im Bereich einer Zinswende nach oben. Damit kommen wir dem Zeitpunkt näher, an dem die Aktien gemäß Intermarket-Zyklus nach Süden drehen.

 

Es gibt einige Ansätze, die Aktien nach der Zinsentwicklung rotieren lassen, z.B.:

 

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Quelle: FAZ.net

 

Mir scheint, dass diese Aufstellung teilweise auf ältere Literatur Bezug nimmt: "Eisenbahngesellschaften".

 

Einerseits habe ich bisher kaum brauchbare Nachweise gefunden, dass diese Rotation tatsächlich längerfristig funktioniert. Andererseits gehe ich entsprechend vor, indem ich in Phasen steigender Zinsen den Depotanteile von Banken und Versicherungswerten reduziere.

 

Daneben ist mir aufgefallen, das Rohstoff-, Pharma- und nicht-zyklische Konsumwerte sich in Crashphasen relativ gut entwickeln. Diese Beobachtungen würde ich gerne objektivieren.

 

Falls Ihr entsprechende Literaturhinweise habt, wäre es nett, wenn Ihr Bescheid geben könntet.

 

 

Notizen für später:

- Dow Transport läuft Dow Jones Average Industrial vor.

- Dow Utilities läuft gegen die Zinsentwicklung.

 

 

Branchenthreads:

Telekommunikation

Tabak

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Dazu habe ich auch noch einen Gedanken:

 

Welche Branchen wann übergewichtet werden sollen ist durch Laser12´s Darstellung klar geworden.

Aber welche Aktien von jeder Branche nimmt man?

 

Dazu eine Aussage (aus dem Gedächnis) von dem Großinvestor Georg Soros:

 

Er kauft immer 2 Aktien aus jeder Branche:

a. den Marktführer der Branche, erkannbar am Umsatz, Marktkapitalisierung etc.

b. die schlechteste Aktie aus dieser Branche. Der Hintergedanke: Zieht die komplette Branche an, ist das Aufholpotential hier um ein vielfaches größer.

 

Da niemand sich an allen Branchen mit Dutzenden von Aktien einkaufen kann, halte ich das für eine gute Strategie.

Was meint ihr zu Georg Soros Vorgehen?

 

Onassis

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Er kauft immer 2 Aktien aus jeder Branche:

a. den Marktführer der Branche, erkannbar am Umsatz, Marktkapitalisierung etc.

b. die schlechteste Aktie aus dieser Branche. Der Hintergedanke: Zieht die komplette Branche an, ist das Aufholpotential hier um ein vielfaches größer.

b. halte ich für ganz schlecht: Häufig ist es so, dass die Verlierer auch Verlierer bleiben. Rein technisch den letzten in einem Markt zu kaufen, halte ich für zu riskant. Was auch immer zur schlechtesten Aktien qualifiziert: mit einigen kurzen fundamentalen und/oder technischen Überlegungen wird man eine bessere Aktie finden.

 

a. scheint mir schon eher geeignet. Dieses "big ist beautyful" ist mir aber wie die meisten Standardaussagen zu einfach.

 

Von Zertifikaten bin ich kein Freund, Indexaktien wären aus meiner Sicht auch eher 2. Wahl bzw. nicht unbedingt für alle Branchen kostengünstig zu haben.

 

Ich rege an, dass wir langfristig für jede Branche einige Referenzwerte auflisten. Mit Pharma kann ich demnächst anfangen.

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Ich habe das Buch wieder gefunden:

"Geldanlage mit George Soros" von Robert Slater.

 

Dort unter Anlagestrategie Nr. 24 "Nehmen Sie die beste und die schlechteste Aktie" steht detailiert geschrieben:

 

a. die beste Aktie:

"Eines mußte das beste Unternehmen der Branche sein, denn dessen Aktie würden alle anderen Marktteilnehmer als erste kaufen wollen.

Diese Kaufaufträge würden den Aktienkurs in die Höhe treiben"

 

b. die schlechteste Aktie:

"Das andere Unternehmen sollte das schlechteste der Branche sein, jenes mit dem höchsten Verschuldungskoeffizienten, mit der schlechtesten Bilanz.

Dieses Unternehmen würde am stärksten unterbewertet sein, also würde man eine Stange Geld verdienen können, wenn der Aktienkurs letztendlich stieg."

 

Weitere Aktien der Branche wurden dann von Georg Soros nicht mehr beachtet.

 

Und nun Laser12 zu deinen Pharmaaktien, hier würde ich die folgenden Aktien vorschlagen:

Bereich Pharma:

beste Aktie: Schwarz Pharma WKN: 722190

schlechteste Aktie: Curasan AG WKN: 549453

 

Wobei die Auswahl jetzt relativ schnell getroffen wurde.

Theoretisch muss man sich alle Geschäftsbericht durchlesen um einen optimalen Vergleich zu erhalten.

Das wollte ich mir jetzt aber am Ostermontag nicht antun :D

 

Onassis

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Wie würdest du eigentlich die Bereiche Generika/Medezintechnik/Biotechnologie im dem Kontext der Intermarketanalyse sehen?

 

So ganz nachvollziehen kann ich manches der obigen Aufstellung nicht. Warum sollte gerade Anheuser-Busch oder Heineken nach Zinserhöhungen steigen? Die Frage ist worauf diese Aufstellung beruht, mehr auf volkswirtschaftlichen Erkenntnissen oder auf statistischen Auswertungen?

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Wie würdest du eigentlich die Bereiche Generika/Medezintechnik/Biotechnologie im dem Kontext der Intermarketanalyse sehen?

 

So ganz nachvollziehen kann ich manches der obigen Aufstellung nicht. Warum sollte gerade Anheuser-Busch oder Heineken nach Zinserhöhungen steigen? Die Frage ist worauf diese Aufstellung beruht, mehr auf volkswirtschaftlichen Erkenntnissen oder auf statistischen Auswertungen?

Das habe ich bisher wohl noch nicht klar genug voneinander abgegrenzt:

Die Intermarketanalyse trifft die Aussage über Gesamtmärkte.

Innerhalb des Aktienmarktes ist die Branchenrotation etwas anderes, hat also mit der Intermarketanalyse nichts zu tun.

 

Wie ich oben schrieb, habe ich bisher keine systematische Untersuchung zur Branchenrotation gefunden. Es scheint aber von mehreren Leuten so genutzt zu werden und steht bisher auch zu keiner fundierten Aussage im Widerspruch.

 

Die obige Grafik würde ich nicht einfach stumpf 1:1 umsetzen. Die Chemiebranche z.B. würde ich bei steigenden Zinsen eher untergewichten und nicht übergewichten. Davon abgesehen, habe ich bisher grundsätzlich nichts Chemisches im Depot.

 

Generika, Pharmahandel, Kosmetik würde ich in obiger Aufstellung wie Pharmawerte sehen.

 

Medizintechnik würde ich spalten: Fresenius Medical Care würde ich mit zu Pharma nehmen, Medtronic dagegen eher zum Untergewichten.

 

Biotechnologie würde ich ebenfalls untergewichten. Auch Biotech ist bei mir eher eine theoretische Betrachtung. Ich sah nie einen Grund, in die Branche zu investieren.

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Ja stimmt, sorry hab die Begriffe durcheinandergewirbelt...

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Posted · Edited by Konfuzius

Was unterscheidet Brauereien (übergewichten) und Autohersteller (untergewichten) bei Zinserhöhungen.

 

Brauereien werden genauso Kredite haben wie Autohersteller und die Fremdfinazierung wird teurer werden.

 

 

Wieso profitieren Banken nicht von Zinserhöhungen, zumindest von leichten?

 

Im Aktivbereich werden Zinserhöhungen sofort weiter gegeben, im Passivbereich folgt man bei einer Zinserhöhung erst mit Zeitverzug. Also steigt die Zinsschere Aktiv versus Passiv erstmal bei einer Zinserhöhung, zumindest kurzfristig.

 

 

Warum man Papierhersteller bei Zinserhöhungen überwichten sollte ist mir ebenfalls ein Rätsel. Nun gut es ist ein Rohstoff, aber auch da wird dei Fremfinanzierung teurer.

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Moin,

 

nach diesem "]Modell stehen wir jetzt in "early recovery".

 

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Zykliker und Industriewerte bilden eventuell schon ein top, aber das würde ich noch abwarten. Technologie läuft aber noch nicht zu extrem. Biotechnologie läuft allerdings in eine Fahnenstange. Bei den Rohstoffen als nächstem Sektor sind wir noch nicht, obwohl es so langsam Stabilisierungsversuche gibt. Es gibt noch Restbewegungen im Bereich Healthcare und Banken. Dass Energie, nicht zyklischer Konsum und Versorger durch sind, ist am Chart eindeutig zu erkennen.

 

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Herzlichen Dank, Laser, für diese Übersicht. Ich war kurz davor selbst so eine Grafik zusammenzubasteln, hast mir also einiges an Sucharbeit erspart. :thumbsup:

 

Dass Energie, nicht zyklischer Konsum und Versorger durch sind, ist am Chart eindeutig zu erkennen.

Wie ist dieses Modell denn jetzt genau zu verstehen? Besonders die obere Grafik überfordert mich etwas. Sollte man in den entsprechenden Phasen in den jeweiligen Sektor wechseln oder ist in der Grafik schon der zu erwartende Hochpunkt dargestellt? Aus antizyklischer Sicht sehen bspw. die Versorger ja jetzt durchaus attraktiv aus. Wären die gemäß diesem Modell jetzt trotzdem zu meiden?

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Der Thread ist schon fast acht Jahre alt. Zeit genug, das Gesagte auf Praxistauglichket zu überprüfen.

 

Dass an der Börse die Branchen rotieren, das lässt sich immer wieder feststellen.

 

Branchen , die gut gelaufen sind, werden von anderen Branchen abgelöst, die zurückgeblieben sind. Wann das geschieht, das ist die Frage.

 

Im vorigen Jahr wurden immer wieder Konsumwerte zum Kauf empfohlen, weil diese sich besonders prächtig entwickelt hatten.

 

Ich hatte immer wieder vor Käufen bzw. Nachkäufen gewarnt. Die Bilanz der Konsumwerte im Jahr 2013 war ernüchternd. Die Kurse entwickelten sich im Vergleich zum Index und zu anderen Branchen unterdurchschnittlich.

 

Bei Höchstkursen und KGV von 20 und mehr packe ich auch nicht die beste Aktie der Welt an. Auch solche Unternehmen zeigen Kursschwäche , wie z.B. jetzt KO und MCd.

 

Noch lieber greife ich zu den Favoriten einer Branche, die absolut gemieden werden.

 

Da mann nie weiß, welche Branche nun über- und welche unterperformt, sollte man aus Gründen der Diversifikation und Depotstabilität die meisten Branchen und immer die Top 1 Unternehmen im Depot haben.

 

2013 war ich mit dieser Strategie sehr zufrieden. Die Konsumwerte und Pharmawerte bewegten sich kaum, die Technologiewerte waren besser als erwartet, und die Finanzwerte und einige "fallen angels" sich prächtig erholten.

 

So wurden die Verluste bei den Versorgern und den Rohstoffwerten mehr als ausgeglichen, die jetzt aber sich stablisieren , sogar merklich zurückgeführt werden.

 

Wichtig ist das Gesamtergebnis. Und das war 2013 hervorragend , auch seit März 2009. Mich interessiert überhaupt nicht, was der Dax oder irgendein Index oder das Depot von Buffett oder von Herrn ETF oder Lieschen Müller.

Darüber denke ich nicht nach. Ein reicher Mann hat das mal gut auf den Punkt gebracht.

 

"Wenn ich mir das größte Schiff kaufe, das tollste Auto leiste, das dickste Konto besitze, dann kommt einer , der noch ein größerer Schiff, größeres Auto ...." und mich darüber ärgere, werde ich nie zufrieden."

Wer sich immer mit anderen vergleicht, wird nie zufrieden.

 

Zufriedenheit lernt mann nicht von wohlhabenden Menschen , sondern von armen Menschen und oder durch die permanente Besinnung auf seine Entwicklung.

Wohlstandskids können mit solchem Sermon nichts anfangen.

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Sollte man in den entsprechenden Phasen in den jeweiligen Sektor wechseln

ja

 

Aus antizyklischer Sicht sehen bspw. die Versorger ja jetzt durchaus attraktiv aus. Wären die gemäß diesem Modell jetzt trotzdem zu meiden?

Versorger wären nach diesem Modell zu früh. Das ist allerdings Basis US-Markt, da sind deutsche Sondereinflüsse wie der Atomausstieg nicht drin. Wenn man sich heute deutsche Versorger ansieht, würde ich mal auf die Eigenkapitalquoten sehen. Die finde ich teilweise Besorgnis erregend.

 

Solche Sektorrotationen sind schön und gut. Ich würde aber genau wie von 35sebastian erwähnt, nicht alles auf eine Branche setzen.

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Posted · Edited by Cai Shen

Besonders die obere Grafik überfordert mich etwas.

Geht auf John J. Murphy zurück, Autor diverser Bücher über technische Analyse / Intermarketanalyse und "geistiger Vater" von Stockcharts.com

 

Rote Linie = Marktzyklus = Börse = geht der Wirtschaftlichen Entwicklung (Grüne Linie) 6-9 Monate voraus

 

Also rot (Kurse) betrachten, grün (Gewinne) ignorieren (bzw. ex-post Kontrollfunktion, ob man richtig gelegen hat)

 

Ich würde aber genau wie von 35sebastian erwähnt, nicht alles auf eine Branche setzen.

Genau das führt die Grafik jedoch im Schilde, immer nur dort investiert zu sein, wo Party ist :P

 

PS: die untere Grafik würde unglaublich an Übersicht gewinnen, wenn nur die aktuell besten und schlechtesten Branchen dargestellt werden.

 

Das ist allerdings Basis US-Markt, da sind deutsche Sondereinflüsse wie der Atomausstieg nicht drin.

Egal, im Top-down Ansatz 1) die stärkste Branche und 2) die performantesten Unternehmen innerhalb der gewählten Branche auswählen.

In welchem Land die Unternehmen stehen und veraltete Fundamentaldaten sind dem Techniker letztendlich schnuppe.

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Die ...... Pharmawerte bewegten sich kaum,

Schaust du mal hier: Performance zwischen 28% und 55% im letzten Jahr.

(Es fiel mir auf, da ich noch als "Altlast" den DWS HEALTH CARE TYP 0 habe und auch der +35% gemacht hat.)

 

 

 

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Die ...... Pharmawerte bewegten sich kaum,

Schaust du mal hier: Performance zwischen 28% und 55% im letzten Jahr.

(Es fiel mir auf, da ich noch als "Altlast" den DWS HEALTH CARE TYP 0 habe und auch der +35% gemacht hat.)

 

 

 

 

Bei der Bewertung der Branchen habe ich nie das Gesamte im Blick , vor allem nicht ETFs. Da weiß ich ja nicht auf Anhieb, was in der "Tüte" ist.

 

ich betrachte mehr meine Pharmawerte PFe und GSK, die in den letzten Jahren sich gut erholt hatten, aber im letzten Jahr eher mäßig abgeschnitten hatten.

enn zu Healthcare aber auch Biotechnologie und Medizintechnik zählen, also Z.B. Amgen und MDT , das waren auch bei mir richtige Renner :wub: Amgn - richtig gigantisch.

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Ich würde aber genau wie von 35sebastian erwähnt, nicht alles auf eine Branche setzen.

Genau das führt die Grafik jedoch im Schilde, immer nur dort investiert zu sein, wo Party ist :P

 

PS: die untere Grafik würde unglaublich an Übersicht gewinnen, wenn nur die aktuell besten und schlechtesten Branchen dargestellt werden.

 

Das ist allerdings Basis US-Markt, da sind deutsche Sondereinflüsse wie der Atomausstieg nicht drin.

Egal, im Top-down Ansatz 1) die stärkste Branche und 2) die performantesten Unternehmen innerhalb der gewählten Branche auswählen.

In welchem Land die Unternehmen stehen und veraltete Fundamentaldaten sind dem Techniker letztendlich schnuppe.

Wie weit man alles auf eine Karte setzt oder diversifiziert, kann ja jeder selbst festlegen.

 

Was die Gestaltung der Grafik angeht, bin ich offen. Die Quelle ist angegeben und kann für andere Darstellungen genutzt werden.

 

James P. O'Shaughnessy ist der Hinweis zu verdanken, dass die Kombination von technischen und fundamentalen Ansätzen die höchste Performance bringt. Insofern ist mir alles außer Technik nicht "schnuppe".

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Das steht doch alles außer Frage, die Grafik entstammt nur einer rein technisch eingestellten Website, wird unter anderem im Buch eines Technik-Gurus besprochen und der Ansatz "Branchenrotation" beinhaltet nun einmal, dass man im Sinne höchster Renditen gerade nicht diversifiziert.

 

Die Fundamentaldaten sind nach Veröffentlichung 2-6 Monate alt und laufen für den Ansatz Branchenrotation zu stark nach. Da jede Branche nur wenige Monate führend in der Preis-Performance / relativen Stärke ist, kommen die "fundamentalen" Signale (Quartals, Halbjahresberichte, Produktionsdaten etc) zu spät. Soweit John. J. Murphy.

 

Natürlich kann man die vergangenen Fundamentaldaten extrapolieren, um die zukünftigen Daten zu erraten. Solche Vorhersagen funktionieren dann nach Montier wiederum nicht.

 

James P. O'Shaughnessy hat zwar empirische Daten zu den Branchen ausgewertet und Schlüsse gezogen, zum Thema Branchenrotation meines Wissens nach nicht beigetragen. Sein Ansatz gefällt mir, bestimmt ca. 80% der Aktienauswahl meines Depots.

 

Meine Beiträge nicht als grundsätzliche Kritik verstehen, wollte die verlinkte Grafik nur in den (technischen) Kontext rücken, in dem sie erstellt wurde.

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