Maciej

Friedrich & Weik Wertefonds

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Friedrich & Weik Wertefonds

 

Homepage: www.fw-fonds.de

Kategorie: Multi Asset / Real Assets

 

Anteilsklasse R (für Privatanleger, keine Mindestanlage)

ISIN: DE000A2AQ952

WKN: A2AQ95

 

Anteilsklasse I (ab 500.000 EUR)

ISIN: DE000A2AQ960

WKN: A2AQ96

 

 

Anlagephlosophie

 

Die langjährig bewährten Empfehlungen von Marc Friedrich und Matthias Weik sind die Grundlage für den antizyklisch agierenden Fonds. In Zeiten von Währungs- und Finanzkrisen bieten Sachwerte den bestmöglichen Schutz. Daher setzt sich das Anlageportfolio neben physischen Edelmetallen und Aktien aus weiteren Sachwerten, wie beispielsweise Immobilien, Wald, Ackerland und Diamanten, sowie Cash – also echtes Bargeld, das sich in Tresoren und nicht auf Konten befindet – zusammen. Von Investitionen in Staatsanleihen, dem Wertpapierverleih sowie dem Investment in moralisch und ethisch fragwürdige Unternehmen sowie der Spekulation mit Nahrungsmitteln wird abgesehen.

 

Kenndaten

 

Benchmark: Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) Deutschland + 3,0% p.a.

Fondsmanager Aktien: Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung

Fondsmanager Minen & Real Assets: Plutos Vermögensverwaltung AG

Domizil: Deutschland

Währung: Euro

Vertriebszulassung: Deutschland

Ertragsverwendung: ausschüttend

Auflagedatum: 02.01.2017

Performance Fee: 7,5% über Benchmark, High-Water-Mark-Prinzip (HWM)

KVG: HANSAINVEST

Verwahrstelle: DONNER & REUSCHEL AG

Verwaltungsgebühr: 1,60% p.a. (Klasse R); 1,0% p.a. (Klasse I)

Ausgabeaufschlag: bis zu 3,0% (Klasse R); 0,0% (Klasse I)

 

Also die nächsten "Börsenexperten", deren Namen für einen Fonds herhalten sollen. ;) Ich finde die Idee, die Fonds-Performance an der Verbraucherinflation zu messen, ganz interessant. Ebenso, die Cashbestände physisch vorzuhalten (gibt es bereits einen Fonds, der das macht?). Performance-Gebühr und Ausgabeaufschlag sind im Vergleich mit anderne Fonds ja noch moderat. Da die Allokation von der Tendenz her meinem eigenen Portfolioaufbau entspricht, werde ich in den Fonds selbst kein Geld stecken, bin allerdings sehr auf die weitere Entwicklung gespannt.

 

(Alle Angaben stammen von der oben genannten Homepage.)

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Ebenso, die Cashbestände physisch vorzuhalten (gibt es bereits einen Fonds, der das macht?).

Mir ist keiner bekannt, ich verstehe aber auch nicht, welchen Sinn das hat, solange man als Anleger das Geld in der Praxis nur in Form von Buchgeld in den Fonds herein und aus dem Fonds heraus bekommt. Gegen welches Krisenszenario schützt es die Anleger, dass der Fonds Bargeld im Tresor liegen hat?

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Gegen welches Krisenszenario schützt es die Anleger, dass der Fonds Bargeld im Tresor liegen hat?

Es schützt gegen negative Guthabenzinsen und Bankpleiten.

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Am 15.1.2017 um 05:58 schrieb Maciej:

Es schützt gegen negative Guthabenzinsen und Bankpleiten.

Bizarr, die NAV wird üblicherweise nahezu tagegleich veröffentlicht und . . . 

 

Gehen die jeden Tag zum Tresor um Einzahlungen/Rückgaben an die KAG abzurechnen ?

 

Einfach mal nur eine Überlegung . . .

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Zitat

Smart Investor im Gespräch mit Marc Friedrich, Friedrich & Weik Vermögenssicherung UG, über den neuen Friedrich & Weik Wertefonds (WKN: A2AQ95) und den unausweichlichen Weg in die Negativzinsen.

 

Ich weiss nicht, neben dem - meiner Meinung nach - unausgegorenen Konzept zweier Weltuntergangspropheten überzeugt mich eine UG als Investmentfirma nicht wirklich.

Hatten die wirklich keine 12,5 tausend Euro im Tresor, um eine richtige Firma zu gründen?

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@ Cai Shen: 

 

Stopp. Das kann auch andere Überlegungen beinhalten. Auch ich habe eine UG weil mein Steuerberater ganz klar sagt, dass dies günstiger ist als eine GmbH. Also Abschlusskosten, Erstellung der Bilanz etc. 

 

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Posted · Edited by fireball

UG im Investmentbereich da gibt es nur 1 Argument für ....

was für eine Aussenwirkung hat denn sowas. 

 

Aber klar es werden wohl die 2,30 Euro weniger an Kosten sein, sollen doch eine GbR Gründen die ist noch billiger und man benötigt viel weniger Buchhaltung  :D

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Posted · Edited by Cai Shen

GbR - ja bist du wahnsinnig, dann müssten die Anlagehelden ja persönlich mit Haus und Hof haften.

Dann lieber so eine plüschige 1 Euro UG, die man mit HRA Eintrag für unter 1.000 auf die Beine stellt und dann mit wertvollem Konzept und *innovativen* Ideen auf die - durch Bücher verunsicherte :) - Investorengemeinde loslässt.

 

Ick freu mir schon auf die Antwort des frisch angemeldeten Marketingbeauftragten.

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@Cai Shen

 

stopppppppp was soll das jetzt mit deiner Ironie? Die Herren haben 3 Bücher geschrieben und die Leitzinssenkung vorhergesagt und die Senkung des Garantiezinses bei Versicherungen. 

 

Aber viel wichtiger Sie haben erkannt das Deutschland seine Schulden nicht zurückzahlt trotz Rekordsteuereinnahmen. Das kann ja nur schief gehen, deshalb lieber einen Teil in Cash in Banknoten halten. 

 

Und bitte bleibt jetzt mal ernst in diesem Thema und vergrault Ricky nicht gleich als neuen User.

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Am Sonntag, 29. Januar 2017 um 22:52 schrieb pianopaule:

Bizarr, die NAV wird üblicherweise nahezu tagegleich veröffentlicht und . . . 

 

Gehen die jeden Tag zum Tresor um Einzahlungen/Rückgaben an die KAG abzurechnen ?

 

Einfach mal nur eine Überlegung . . .

 

So wie ich das verstanden habe, wird das Bargeld noch nicht mal von der Fondsgesellschaft selbst gehalten, weil Bargeld anscheinend keine der möglichen Anlagen ist, in die ein Fonds investieren darf. Das ganze wird dann nochmal irgendwie extra ausgelagert (wird erklärt in einem der Videos zu dem Fonds).

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Hier ein Video:

 

 

Ghost_69 :-*

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Der F&W Fonds stammt ganz klar aus der Marketingküche.
Initiator sind ein Fondsvermittler aus Wiesbaden und ein sogenannter Maklerpool aus Hamburg.
Von F&W kommt eigentlich nur der Name, denn eine über eine Erlaubnis als Fondsmanager oder Anlageberater verfügen die beiden NICHT.

 

Immerhin wurde mit Plutos und Knösel & Ronge zwei erfahrene Vermögensverwalter eingebunden, das ist aber auch schon die einzige gute Nachricht.
Denn die Kosten sind mit rd. 2% plus Gewinnbeteiligung doch überdurchschnittlich  hoch. 

 

Im Übrigen liegt das Stammkapital der F&W UG doppelt so hoch wie vermutet, laut Handelsregister sind es nicht 1Euro, nein es sind sogar 2Euro ! ! !
Wann kommt denn nun der Crash, seit der Weltuntergangsankündigung sind schon ein paar Jahre vergangen.
In Berlin hat man daraufhin sogar den Weiterbau des Flughafens eingestellt ;-)

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Ein Jahr ist vorüber, der Fonds konnte aber nicht die Performance erzielen, die er angestrebt hatte. Der Fonds verbucht auf Jahressicht einen Verlust von 3%, angestrebt waren 1,8% (HVPI Stand Nov.) + 3%, also das Ziel um fast 8% verfehlt. Ich weiß nicht wie die "Real Assets" im letzten Jahr abgeschnitten haben, aber zumindest anhand der Performance der anderen Anlageklassen (Gold +/- 0, Minenaktien -9%, Aktien +6%, Cash +/- 0) und der auf der Homepage angegebenen Portfolioaufteilung ist das Ergebnis nachvollziehbar.

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Das Problem dieser Krisenfonds ist, wenn die Krise auf sich warten lässt

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Bei den Herren Friedrich und Weik lief es im letzten Jahr nicht so gut wie beim Kollegen Müller. Der Fonds notierte zum Jahresende mit ca. 6,5% im Minus und setzt damit die Verluste aus dem Vorjahr fort. Trotz zusammen etwa 50% Cash- und Goldquote waren die Verluste im Aktien- und Minenbereich zu hoch, um sich wenigstens auf einen neutralen Jahresabschluss zu retten.

 

Einen Überblick über die aktuelle Zusammensetzung des Fonds gibt es hier. Etwas überraschend finde ich die Kategorie Real Assets, die aktuell nur aus einer Immobilien-Anleihe und einem Silber-ETF besteht. Da hätte ich mehr Beteiligungen im Immobilien-, Land- oder sonstigem Rohstoffebereich erwartet. Aktuell ist der Fonds fast zur Hälfte eine Wette auf den Edelmetallsektor. "Minimierte Risiken durch hohe Diversifikation" geht meiner Meinung nach besser.

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