Sparplan für Vermögensaufbau

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144 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Horax

Servus

 

ich beschäftige mich seit einer Weile (1 Jahr) mit dem Thema Aktien speziell dem Vermögensaufbau für die Rentenvorsorge und suche Rat bei Erfahrenen Anlegern und erhoffe mir ein paar Tipps und Informationen von euch, damit ich die Portfolios weiter bearbeiten kann.

 

Erfahrener Börsianer oder Neuling:

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Ich habe bisher keine Erfahrung mit dem praktischen Handel an der Börse. Jedoch lese ich seit 1 Jahr kontinuierlich Bücher, PDF-Dateien und Co, um mich in das Thema einzuarbeiten.

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Hier sind keine Vorhanden!

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage 

Für die Verwaltung des Fonds steht jedes Wochenende zur freien Verfügung, in der Woche ist ausschließlich ein kleiner Blick drin.

Somit ist es für mich möglich bereits bei geringen prozentualen Abweichungen (5% - 10%) reagieren zu können.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

In diesem Themenbereich kann ich mich nicht selbst einschätzen, da ich bisher noch keine Erfahrung machen durfte. Aus diesem Grund setze ich lieber die Risikobereitschaft etwas herab, sodass ich davon ausgehe das meine Toleranz für Verluste nicht wirklich hoch sind. 

 

Persönliche Angaben:

1. Alter

Ich bin 24 Jahre (bald 25 Jahre) 

 

2. Berufliche Situation

Ich habe dieses Jahr mein Studium beendet und werde in den nächsten Tagen meine Arbeit als Beamter wahrnehmen. 

Neben dem Studium habe ich circa 6 Monatsgehälter sparen können, welche mir als Notgroschen dienen sollen.

 

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Nein. 

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

40 Jahre, bis ich im Jahr 2057 in Rente gehe. Schön, wenn man dies bereits weiß. 

 

2. Zweck der Anlage

Die Anlage dient als Rentenvorsorge, bzw. als Differenzbetrag. Da wir circa 70% vom letzten Monatsgehalt staatliche Rente bekommen, möchte ich die restlichen 30% mit dem Fond ausgleichen.

Zudem möchte ich ab einem bestimmten Punkt sagen können, dass ich mir ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Gedanken mehr um meine finanzielle Situation machen muss und die Arbeit aus Spaß an der Freude ausführen kann. 

Sonst wäre ich in die zivile Wirtschaft gegangen :-)

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Ich möchte kontinuierlich einen ETF-Sparplan besparen und das Rebalancing per Zukauf durchführen (bis zu einem gewissen Betrag), sowie bei schwachen Börsenjahren bzw. bei einem Crash mich teilweise mit Einzelaktien eindecken, sowie dem ETF-Portfolio finanziell aufstocken.

 

4. Anlagekapital

Auf den ETF-Sparplan wollte ich monatlich 500€ einbezahlen, wobei dieser Betrag in den nächsten Monaten noch erhöht werden kann.

Zusätzlich stehen mir neben dem Notgroschen noch angesparte 30k€ zur Verfügung.

 

 

Folgende zwei Sparpläne würden mich interessieren. Verbesserungsvorschläge sind auf alle Fälle gestattet und gewünscht!

 

Portfolio 1:

Portfolio 1.png

 

Bei diesem Portfolio handelt es sich um die All-Weather-Strategie von Ray Dalio, jedoch in leicht abgewandelter Art.

Dieser schlägt folgendes vor und erreicht damit folgende Statistik:

All-Weather-Portfolio.png

Anzumerken ist, dass sich Ray Dalio hauptsächlich auf dem amerikanischen Markt bezieht und auch der Backtest sich darauf bezieht.

Somit empfiehlt er natürlich auch nur den S&P500 als Index für den risikoreichen Anteil, sowie amerikanische Anleihen für den risikoarmen Anteil.

Diese Portfoliozusammenstellung soll für folgende Wirtschaftsereignisse gewappnet sein:

- Inflation --> Rohstoffe, TIPS

- Deflation --> Anleihen

- Wirtschaftswachstum --> Aktien

- Rezession --> Anleihen, TIPS

 

Nun stellt sich mir hier Frage ob Anleihen zum derzeitigen Zeitpunkt Sinn machen?

 

Wie man eventuell an meiner Portfoliozusammenstellung erkennt, habe ich die Strategie von Ray Dalio nicht komplett übernommen, da ETF´s ja hervorragend für die Diversifikation ist.

Aus diesem Grund habe ich für den:

- 30%-igen Aktienanteil mir den MSCI World und Emerging Markets,

- 55%-igen Anleihenanteil bestehend aus:

a) 40% aus Staatsanleihen-ETF ( Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und den USA) nach dem Rating: Investment Grade

b) 15% aus TIPS, also Inflationsgeschütze Anleihen (USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland, Japan, Kanada, Spanien, Australien, Schweden und Andere) nach dem Rating: Investment Grade 

- 15%-igen Rohstoffanteil (dieser setzt sich aus den 7,5% Rohstoffen + 7,5% Gold zusammen), da es hier bereits ETF´s gibt die Gold und weitere Rohstoffe zusammenfassen und beinhalten.

 

Wird diese Anlageform auch in Zukunft kontinuierlich Rendite erwirtschaften und die Verluste gering halten?

 

Ziel des Portfolios ist kontinuierlich Gewinn zu erwirtschaften, egal in welcher wirtschaftlichen Lage der Markt sich gerade befindet. Denn ich weiß selber nicht, wie ich reagiere, wenn auf einmal 30 oder 40% von meiner Ersparnis weg sind.

 

Portfolio 2:

Ein zweites Portfolio mit einem etwas höheren Risiko, aber einer besseren Rendite von David Swensen:

Portfolio David Swensen.png

Portfolio Statistik 01 David Swensen.png

Portfolio Statistik 02 David Swensen.png

 

Diesen würde ich wie folgt persönlich aufbauen:

Portfolio 2.png

 

Ich habe den Immobilienanteil weggelassen, da ich hier nicht weiß welchen man nehmen kann und ich mich somit lieber raus halte, da ich nicht weiß wie dieser agiert bei welcher Marktphase.

Ggf. könnte ich hier noch Rohstoffe mit einfügen, zwecks Diversifikation, wodurch ich dann einen Teil von Gerd Kommer mit anwende.

Bildschirmfoto 2017-03-19 um 22.11.05.png

 

 

Folgende Literatur habe ich hauptsächlich verwendet:

- Souverän Investieren mit Indexfonds & ETFs von Gerd Kommer

- Money - Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit von Tony Robbins

 

Was könnt ihr mir raten? Das Buch von Kommer werde ich nochmal überfliegen für die wichtigen Aspekte aus seiner Sicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

edit 1: Ggf. kann das Portfolio 2 mit einem Pazifik-ETF-Anteil erweitert werden, so würde noch ein Aspekt von Gerd Sommer mit involviert werden.

Bzw. was haltet ihr von einem reinen Portfolio nach Gerd Kommer?

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Geschrieben · bearbeitet von Mirage

Servus Horax,

 

Ich kann leider auf viele Dinge nicht eingehen weil mir dort auch noch das Wissen fehlt da ich eher neu hier bin. Meiner Meinung nach hast du aber den Schritt uebersprungen deine Asset allocation festzulegen, folgende Punkte sind mir aufgefallen und helfen dir vielleicht als Anregung.

 

 

Hast du darueber nachgedacht anstatt Anleihen das Geld als Festgeld anzulegen? Dies wird hier oft empfohlen.

Das Erste Depot hat 30% RK3 und 70% RK2 (Ich denke die Bonds sind RK2 zuzuordnen?) das Zweite Depot hat 70% RK3 und 30% RK2.

Anstatt auf Beispiel Depots zu schauen solltest du nicht erst einmal fuer dich festlegen wie gross der RK3 Anteil sein darf, damit wuerde sich doch die Frage erledigen welches Depot besser ist fuer dich.

 

 

vor 12 Stunden schrieb Horax:

Somit ist es für mich möglich bereits bei geringen prozentualen Abweichungen (5% - 10%) reagieren zu können.

Was meinst du damit, wie willst du reagieren? Wenn du eine Buy and Hold Strategie verfolgen willst geht es ja eben nicht darum moeglichst schnell zu reagieren sonder Kursschwankungen auszusitzen.

 

vor 12 Stunden schrieb Horax:

Ziel des Portfolios ist kontinuierlich Gewinn zu erwirtschaften, egal in welcher wirtschaftlichen Lage der Markt sich gerade befindet. Denn ich weiß selber nicht, wie ich reagiere, wenn auf einmal 30 oder 40% von meiner Ersparnis weg sind.

Ich weiss nicht wie du dir das genau vorstellst, wenn es einen Boersencrash gibt koennen deine Aktien gerne 50% einbrechen, das heisst bei einem Anteil von 70% in Aktien verlierst du 35% deines Depotwertes. Das bringt mich wieder auf meinen Punkt das du dir ueber deine Asset allocation erst einmal klar werden solltest, denn Depot Nr. 2 und niemals Einbrueche von 30-40% haben zu wollen vertraegt sich ueberhaupt nicht.

 

Du hast als Litaratur nicht dieses Forum aufgezaehlt ich gehe also davon aus die hast die Stickies nicht gelesen. Arbeite diese doch erst einmal durch, besonders Investieren fuer Einsteiger.

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Geschrieben · bearbeitet von Horax

Servus,

 

danke für deine Anregungen.

Ich habe meine Vermögensplanung noch etwas umstrukturiert.

 

vor 4 Stunden schrieb Mirage:

Hast du darueber nachgedacht anstatt Anleihen das Geld als Festgeld anzulegen? Dies wird hier oft empfohlen.

Das Erste Depot hat 30% RK3 und 70% RK2 (Ich denke die Bonds sind RK2 zuzuordnen?) das Zweite Depot hat 70% RK3 und 30% RK2.

Anstatt auf Beispiel Depots zu schauen solltest du nicht erst einmal fuer dich festlegen wie gross der RK3 Anteil sein darf, damit wuerde sich doch die Frage erledigen welches Depot besser ist fuer dich.

Das habe ich ganz vergessen mit darzustellen.

Ich habe ein Gesamtvermögen von 40k€ in meiner Studienzeit ansparen können.

Davon werde ich 15k€ (ca. 6 Monatsgehälter) als Notgroschen auf ein Tagesgeldkonto anlegen. 

Die restlichen 25k€ wollte ich bei meinem Dad mit in Immobilien investieren, sodass ich hier auch etwas diversifiziert bin und einen Bruchteil an zusätzliche Einnahmen generieren kann. Eine eigene Immobilie ist für die 25k€ zu gering.

Von meinem Gehalt werde ich 500€ (wird in den nächsten Monaten noch angehoben werden) in ein ETF-Sparplan kontinuierlich einzahlen, sowie halbjährig 10g Gold kaufen wollen.

Nach Abzug von Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Unterhaltung (=Freizeitbeschäftigung), ETF-Sparplan und der halbjährigen Investition in Gold bleibt ein Betrag X noch über (welcher noch von mir ermittelt werden muss da ich gerade alle Versicherungen abschließe die ich benötige, sowie in den nächsten Wochen mit meiner Freundin zusammenziehen werde (Geld für Umzug wurde bereits abgezogen / berücksichtigt)) der zusätzlich auf das Tagesgeldkonto vom Notgroschen eingezahlt wird für Urlaubsreisen. 

 

Für die Übersicht:

- Tagesgeldkonto: 15k€ als Notgroschen, sowie regelmäßige Einzahlungen (Betrag X) für den Urlaub

- Mitinvestition in Immobilien bei meinem Dad: 25k€ --> Um später selbst eine Wohnung zu kaufen und zu vermieten.

- ETF-Sparplan: 500€ monatlich

- halbjähriger physischer Goldkauf von 10 Gramm: monatlich 50€ zusätzlich sparen

edit 1: - Girokonto: 5000€ für sonstige Kosten.

 

Mein Ziel:

Hauptsächlich die Vorsorgeplanung in Form der Begleichung der Differenz zwischen Gehalt und Rente, sowie die Erlangung der finanziellen Sicherheit, sodass ich mir keine Gedanken mehr an Geld bzw. Finanzen mehr machen muss. 

 

vor 4 Stunden schrieb Mirage:
vor 16 Stunden schrieb Horax:

Somit ist es für mich möglich bereits bei geringen prozentualen Abweichungen (5% - 10%) reagieren zu können.

Was meinst du damit, wie willst du reagieren? Wenn du eine Buy and Hold Strategie verfolgen willst geht es ja eben nicht darum moeglichst schnell zu reagieren sonder Kursschwankungen auszusitzen.

Das Portfolio muss ja in regelmäßigen Abständen auf ihren Ursprungswert gesetzt werden. Da ich jedes Wochenende Zeit für meine Vermögensplanung investieren kann, kann ich bereits bei einer Abweichung von 5-10% des ETF-Portfolios reagieren und rebalancen. 

z.B. Ausgangsportfolio:

Aktien = 70%

Anleihen = 30%

Nach einer Weile sieht dann die Verteilung eventuell so aus:

Aktien = 80% 

Anleihen = 20%

Diese Gewichtung ist zu risikoreich, so dass ich rebalancen muss, dass es wieder auf die ursprüngliche Verteilung (siehe Ausgangsportfolio) zurückfällt.

Ich hoffe das war verständlich.

 

vor 4 Stunden schrieb Mirage:
vor 16 Stunden schrieb Horax:

Ziel des Portfolios ist kontinuierlich Gewinn zu erwirtschaften, egal in welcher wirtschaftlichen Lage der Markt sich gerade befindet. Denn ich weiß selber nicht, wie ich reagiere, wenn auf einmal 30 oder 40% von meiner Ersparnis weg sind.

Ich weiss nicht wie du dir das genau vorstellst, wenn es einen Boersencrash gibt koennen deine Aktien gerne 50% einbrechen, das heisst bei einem Anteil von 70% in Aktien verlierst du 35% deines Depotwertes. Das bringt mich wieder auf meinen Punkt das du dir ueber deine Asset allocation erst einmal klar werden solltest, denn Depot Nr. 2 und niemals Einbrueche von 30-40% haben zu wollen vertraegt sich ueberhaupt nicht.

Genau, da ich noch nie einen Börsencrash miterlebt habe und ich auch nicht weiß, wie ich reagieren werde (wie groß meine Risikobereitschaft ist), wenn auf einmal 50% meines Aktienanteils weg sind, wollte ich die Portfoliostrukturierung von Ray Dalio übernehmen, da diese im Backtest ja sehr gut Abschnitt. 

Jedoch werde ich hier am heutigen Tag zu einem späteren Zeitpunkt nochmals darauf eingehen, da ich hier noch etwas strukturiert habe, damit es keine Überschneidungen gibt mit meinen Investitionen in physisches Gold und Immobilien. 

Da ich mit dem Musterportfolio von Ray Dalio nicht sehr zufrieden bin mit der Diversifikation und ich den Rohstoffanteil nicht verstehe, nachdem ich dies gelesen habe von http://homemade-finance.de/ist-ein-rohstoff-etf-sinnvoll/:

Zitat

Wenn schon nicht die Rendite für die Anlageklasse der Rohstoffe spricht, was ist dann mit einer besseren Diversifikation. Kann ein ETF in die Richtung ein Portfolio wenigstens stabiler machen?

Wie bereits gesagt, man kann in der Grafik von vorhin gut erkennen, dass Rohstoffe während der letzten Finanzkrise ebenfalls massiv abgestürzt sind. Das macht auch Sinn, denn Unternehmen die jetzt weniger produzieren brauchen auch weniger Rohstoffe, die Nachfrage fällt also. Kurzfristig gibt es da natürlich Parallelen, gerade in Extremsituationen.

Das heißt in normalen Zeiten, wo an den Finanzmärkten alles seinen gewohnten Gang geht und man keine Diversifikation braucht sind Rohstoffe vielleicht ein Beitrag aber in Zeiten wo man Diversifikation am Dringendsten benötigen würde, da laufen die Rohstoffmärkte gleich mit den Aktienmärkten und der schöne Diversifikationseffekt ist dahin.

Das heißt auch der Diversifikation ist der Nutzen von einem Rohstoff ETF zweifelhaft.

Zum Punkt:

vor 4 Stunden schrieb Mirage:

Du hast als Litaratur nicht dieses Forum aufgezaehlt ich gehe also davon aus die hast die Stickies nicht gelesen. Arbeite diese doch erst einmal durch, besonders Investieren fuer Einsteiger.

Ja ich habe viel gelesen um einen allgemeinen Überblick über die Börse und dem Vermögensaufbau zu bekommen, darunter waren Bücher von Graham, Gerd Sommer und Co.

Letztlich habe ich mich für die langfristige passive Investition entschieden, wobei mir die Bücher von Gerd Kommer "Souverän investieren" und von Tony Robbins "Money" sehr weitergeholfen haben.

Die Stickies habe ich bereits zu einem früheren Zeitpunkt gelesen, wobei ich diese nochmals durchgehen werde heute.

 

Grüße

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Horax
Ergänzung

Hier der Anhang für zwei Portfolios die ich mir erstellt habe. In eines davon würde ich gerne investieren. Was meint ihr?

 

Portfolio 1:

edit 1: Bitte nicht auf die Zahlen so aufhängen, immer auf ganze zahlen auf-/abrunden.

Allwetter WORLD .pngAllwetter WORLD Statistik.pngAllwetter WORLD 02 Risiko.png

 

Portfolio 2

Allwetter WORLD 02.pngAllwetter WORLD 02 Statistik.pngAllwetter WORLD 02 Risiko.png

 

 

Was sollte ich verändern?

Mein Ziel ist ein kontinuierlicher Vermögensaufbau ohne große Schwankungen, da ich nicht weiß wie groß meine Risikotoleranz ist.

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Geschrieben · bearbeitet von troi65

Die Stickies scheinst Du in der Tat nicht mehr gelesen zu haben, weil dort - aus nur bedingt nachvollziehbaren Gründen -  regelmäßig Renten-ETFs durch Festgeld ersetzt werden.

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Geschrieben

@troi65, meinst du mit Renten-ETF das komplette Portfolio oder das Asset Anleihen?

 

Wenn es sich auf die Anleihen bezieht, dann steht im ersten Post meine Frage, ob es heutzutage Sinn macht in Anleihen zu investieren aufgrund der Niedrigzinspolitik.

 

Bezieht sich deine Aussage auf das gesamte Portfolio, dann ist es so aufgebaut das es nicht sehr schwankungsfreudig ist, denn mit meinen 24 Jahren habe ich persönlich noch keinen Crash erlebt usw.

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Geschrieben

vor 12 Minuten schrieb troi65:

Die Stickies scheinst Du in der Tat nicht mehr gelesen zu haben, weil dort - aus nur bedingt nachvollziehbaren Gründen -  regelmäßig Renten-ETFs durch Festgeld ersetzt werden.

 

Ist es nicht so, dass dies dort für kurzlaufende Investmentgrade-Anleihen gesagt wird? HY-Bond-ETFs können für Kleinanleger, die in diese Assetklasse investieren wollen, durchaus ihren Reiz haben.

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Geschrieben

vor 23 Minuten schrieb Horax:

 

Wenn es sich auf die Anleihen bezieht, dann steht im ersten Post meine Frage, ob es heutzutage Sinn macht in Anleihen zu investieren aufgrund der Niedrigzinspolitik.

 

Die Forumsmehrheit würde wohl sagen , dass "sichere" IG-Anleihen derzeit keinen Sinn machen....

Schlägt sich m.W. auch bei den Stickies nieder.

Da ich nicht unbedingt dieser Mehrheit ( jedenfalls vollständig ) zugehöre, habe ich das nicht so auf dem Schirm ( ich selber mische deutschen Pfandbrief-ETF mit gleichfalls deutschen Sparbriefen ).

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Geschrieben · bearbeitet von Mvp

Hi Horax, 

 

da du einige Basics bereits beachtet hast gibt es nur noch 2 Fragen, auf die man deine Postings herunterbrechen kann:

 

1. Verteilung risikoarm / risikoreich

 

2. Zusammenstellung der Teile: Aufteilung Aktien-ETF-Teil, Wahl des risikolosen Teils

 

Zu 1: Wie du selber sagst musst du dich selbst rantasten. Aber bei einem Sparplan geht das doch sehr gut. Wenn du an deine Strategie glaubst kannst du dich bei jedem Kursrückgang in den ersten 5-10 Jahren freuen, wenn die Preise für deinen nächsten Kauf fallen. Da du Beamter wirst und keine Immobilie zur Selbstnutzung anzustreben scheinst, würde ich dir empfehlen nicht zu vorsichtig an die Verteilung von risikoarm/risikoreich heranzugehen. Nach 3-4 Jahren hast du gerade einmal die Summe im Feuer, die du jetzt für eine Immoinvestition direkt verwendest. Dann, mit um die 30 und genaueren Vorstellungen zur Lebenssituation, kann man das Verhältnis ja nocheinmal neu bewerten. 

 

zu 2: Lege dich doch erstmal fest, nach welcher in der passiven Anlage genutzten Heuristik du in etwa die gängigen Regionen gewichten willst. Marktkapitalisierung, BIP, 1/n (30/30/30/10). Alle anderen Gewichtungen oder Auswahlen können aufgrund fehlender Kenntnisse der Zukunft hier kaum ernsthaft diskutiert werden. Dann sieh dir die % an und überlege welche Indizes man dazu wie kombinieren kann und ob es dafür passende Produkte gibt.

 

Zum risikoarmen Teil: Staatsanleihen in Fremdwährung sind für mich nicht risikoarm! Neulich wieder Analysen gelesen, dass wenn die EZB mit einiger Verzögerung der Fed folgt und die Leitzinsen anhebt der "Gleichgewichtspreis" des Euro bei 1,30 Dollar ist. Diese Analysen haben zwar kaum wert, aber das Risiko wird deutlich oder? 

Wenn dann: Investment Grade in Euro. Und da sehe ich, wie viele, derzeit kein günstiges Szenario für Staatsanleihen-ETF. Ich setze daher fürs erste auf Fest- und Tagesgeld.

 

Das war jetzt viel aus "Investieren für Einsteiger", mehr braucht es aber auch nicht, wenn man keine eigenen Strategien durchsetzen will oder davon überzeugt ist, dass dies verlässlich keinen Mehrwert bringt.

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Geschrieben · bearbeitet von Horax

 

Vielen Dank an Alle die sich hier beteiligen und mir bei meinem Plan helfen und unterstützen!

 

vor 3 Stunden schrieb Ramstein:

Ist es nicht so, dass dies dort für kurzlaufende Investmentgrade-Anleihen gesagt wird? HY-Bond-ETFs können für Kleinanleger, die in diese Assetklasse investieren wollen, durchaus ihren Reiz haben.

HY-Bonds sind doch sehr risikoreich und würden doch mehr in die RK3 wandern, oder sehe ich dies falsch? Ziel für mich war eine Risikosenkung, auch wenn dadurch ggf. Rendite verloren geht.

 

vor 2 Stunden schrieb troi65:

Die Forumsmehrheit würde wohl sagen , dass "sichere" IG-Anleihen derzeit keinen Sinn machen....

Schlägt sich m.W. auch bei den Stickies nieder.

Da ich nicht unbedingt dieser Mehrheit ( jedenfalls vollständig ) zugehöre, habe ich das nicht so auf dem Schirm ( ich selber mische deutschen Pfandbrief-ETF mit gleichfalls deutschen Sparbriefen ).

Ich wollte gerne mit den Anleihen das Risiko des Portfolios senken und mich bei starken Kursrückgängen absichern. 

Wie jedoch bereits hier beschrieben:

vor 2 Stunden schrieb Mvp:

Zum risikoarmen Teil: Staatsanleihen in Fremdwährung sind für mich nicht risikoarm! Neulich wieder Analysen gelesen, dass wenn die EZB mit einiger Verzögerung der Fed folgt und die Leitzinsen anhebt der "Gleichgewichtspreis" des Euro bei 1,30 Dollar ist. Diese Analysen haben zwar kaum wert, aber das Risiko wird deutlich oder? 

Wenn dann: Investment Grade in Euro. Und da sehe ich, wie viele, derzeit kein günstiges Szenario für Staatsanleihen-ETF. Ich setze daher fürs erste auf Fest- und Tagesgeld.

Also sollte man, wenn man in Anleihen investieren möchte, darauf achten das diese Währungsgesichert sind? Damit das Währungsrisiko ausscheidet?

Jedoch hebt sich das Währungsrisiko laut Gerd Kommer, auf: 

Zitat

Langfristig (über Zeiträume ab circa 10-15 Jahren) schwanken Wechselkurse tendenziell um einen Mittelwert.... Anders als im Aktienanteil eines global diversifizierten Portfolios sollte man im Anleihenanteil (...) keine Wechselkursrisiken eingehen. Seite 244, 246

...kurzfristige Staatsanleihen höchster Bonität in der Heimatwährung des Anlegers ...risikoärmste Anlage. Seite 253

Bei näherer Betrachtung der Factsheet´s der Anleihen ETF´s ist mir aufgefallen dass,

- IE00B3F81K65: die Währung USD ist, mit einer Durchschnittslaufzeit von 9,5 Jahren, wodurch das Währungsrisiko gegeben ist

- IE00B3B8PX14: die Währung USD ist, mit einer Durchschnittslaufzeit von 13,6 Jahren, wodurch das Währungsrisiko weitergehend neutralisiert wäre.

 

Habt ihr zufällig solche Anleihen die per Sparplan bei der Comdirect bespart werden können? Ich schaue mich auch mal um.

 

vor 2 Stunden schrieb Mvp:

1. Verteilung risikoarm / risikoreich

 

Zu 1: Wie du selber sagst musst du dich selbst rantasten. Aber bei einem Sparplan geht das doch sehr gut. Wenn du an deine Strategie glaubst kannst du dich bei jedem Kursrückgang in den ersten 5-10 Jahren freuen, wenn die Preise für deinen nächsten Kauf fallen. Da du Beamter wirst und keine Immobilie zur Selbstnutzung anzustreben scheinst, würde ich dir empfehlen nicht zu vorsichtig an die Verteilung von risikoarm/risikoreich heranzugehen. Nach 3-4 Jahren hast du gerade einmal die Summe im Feuer, die du jetzt für eine Immoinvestition direkt verwendest. Dann, mit um die 30 und genaueren Vorstellungen zur Lebenssituation, kann man das Verhältnis ja nocheinmal neu bewerten. 

Laut @otto03 und seinem Thread ist eine 70/30 Aufteilung zwecks Rendite sehr ratsam. Und was du schreibst ist richtig. Mit einem Sparplan kann man gut Einkaufen bei Kursrückgängen, doch bei einer 70/30 Aufteilung und einem Einbruch des Aktienmarktes würde die gesamt Performance des Portfolios einbrechen und ggf. in den Minusbereich rutschen. Was ich mit der Portfoliostrukturierung nach Ray Dalio versuche zu vermeiden bzw. den Kursrückgang stark abzudämpfen.

Wo ich dir aber Recht gebe ist die Tatsache, dass ich monatlich 500€ einzahle und nicht einmalig 10.000€ und mehr. D.h. mit der Einmalanlage sind Kursrückgänge "gefährlicher" als ein Sparplan.

Somit könnte man mehr Risiko eingehen um mehr Rendite zu erwirtschaften bis zu einem gewissen Punkt.

 

vor 2 Stunden schrieb Mvp:

2. Zusammenstellung der Teile: Aufteilung Aktien-ETF-Teil, Wahl des risikolosen Teils

 

zu 2: Lege dich doch erstmal fest, nach welcher in der passiven Anlage genutzten Heuristik du in etwa die gängigen Regionen gewichten willst. Marktkapitalisierung, BIP, 1/n (30/30/30/10). Alle anderen Gewichtungen oder Auswahlen können aufgrund fehlender Kenntnisse der Zukunft hier kaum ernsthaft diskutiert werden. Dann sieh dir die % an und überlege welche Indizes man dazu wie kombinieren kann und ob es dafür passende Produkte gibt.

Also ich wollte nach dem BIP den Aktienanteil strukturieren, da laut Kommer:

Zitat

...schlug die BIP-Methode ... historisch die Marktkapitalisierungsmethode... S. 251

Klar kann sich dies auch ändern, aber ich werde trotzdem den Aktien-Anteil so strukturieren wollen.

Auch fühle ich mich wohler, wenn ich die Aktienstruktur wie in Portfolio 2 nehme. Kann daran liegen, dass es durchdachter ausschaut.

Ggf. könnte noch eine Aufteilung in Large- & Smal-Caps erfolgen, aber hierfür würden 500€ Sparrate nicht ausreichen, außer ich verändere das Verhältnis zwischen Aktien und Anleihen.

 

edit 1:

Habe von @odensee folgendes gefunden und werde mir dies zu Gemüte führen:

Zitat

(Deutsche Staats)anleihen (und ETFs auf solche)

Anleihen mit sehr guter Bonität (AAA) bieten hohe Sicherheit aber nur minimale Renditen. Die Tabelle in Ramsteins "Anleihen für Dummies" (http://www.wertpapie...en-fur-dummies/) spricht eine klare Sprache. Davon abgesehen ist "Anleihen für Dummies" eine Empfehlung!

Ein Spezialfall sind inflationsindexierte Anleihen (z.B. Inflationsindexierte Bundeswertpapiere) mit diesen wird ein realer Werterhalt (vor Steuern natürlich) angestrebt. Siehe dazu auch den Beitrag von Peter Grimes weiter unten.

Aktuell wird z.B. hier im Forum an verschiedenen Stellen aber auch z.B. von Finanztip von Rentenfonds abgeraten: http://www.finanztip...onds-verkaufen/

Pfandbriefe (und ETFs auf solche)

Pfandbriefe (https://de.wikipedia...wiki/Pfandbrief) bieten hohe Sicherheit

Am Beispiel: http://www.fondsweb....0002635265-R120 sieht man: Schwankungen sind durchaus vorhanden, es geht nicht immer "bergauf" aber über mehrere Jahre ein solides Verhalten. Fraglich allerdings: was passiert, sollten 2016 die Zinsen im Euro-Raum wieder ansteigen?

Performance (1 Jahr) von +1,62% ist, aufgrund der Flexibilität, o.k.

Zu ETFs auf Staatsanleihen und Pfandbriefen noch angemerkt: werden Pfandbriefe und AAA-Anleihen bis zur Endfälligkeit gehalten, ist "100%-Werterhalt" (nominal) "garantiert". Während der Laufzeit können die Kurse aber schwanken: Zinserhöhungen führen zu niedrigeren Kursen, Zinssenkungen zu höheren Kursen. Daraus folgt, dass Anleihen- und Pfandbrief-ETFs zumindest über kürzere Zeitträume auch zu Nominal-Verlusten führen können. Siehe dazu auch die Anleihen-Threads hier im Forum.

 

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Geschrieben

vor 17 Stunden schrieb Horax:

.......

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

In diesem Themenbereich kann ich mich nicht selbst einschätzen, da ich bisher noch keine Erfahrung machen durfte. Aus diesem Grund setze ich lieber die Risikobereitschaft etwas herab, sodass ich davon ausgehe das meine Toleranz für Verluste nicht wirklich hoch sind. .........

 

3. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Ich möchte kontinuierlich einen ETF-Sparplan besparen und das Rebalancing per Zukauf durchführen (bis zu einem gewissen Betrag), sowie bei schwachen Börsenjahren bzw. bei einem Crash mich teilweise mit Einzelaktien eindecken, sowie dem ETF-Portfolio finanziell aufstocken.............

 

Wird diese Anlageform auch in Zukunft kontinuierlich Rendite erwirtschaften und die Verluste gering halten?

 

Ziel des Portfolios ist kontinuierlich Gewinn zu erwirtschaften, egal in welcher wirtschaftlichen Lage der Markt sich gerade befindet. Denn ich weiß selber nicht, wie ich reagiere, wenn auf einmal 30 oder 40% von meiner Ersparnis weg sind.

 

Mein Eindruck ist, dass die Risikotoleranz des TO in der Tat nicht hoch ist, eher sehr niedrig. Das Ziel, dass ein Portfolio immer - unabhängig von der Marktlage - Gewinn erwirtschaftet, scheint mir  realtitätsfern. Ein Index kann auch fallen, auch mal 30%, und dann fällt der ETF, der den jeweiligen Index als Basis hat, auch.

Und es ist ja schön und gut, wenn der TO sich bei einem Crash dann noch zusätzlich mit Aktien eindecken will, aber die Garantie, dass die Aktien dann auch wieder steigen, gibt es nicht. Wenn er sonst nicht in Aktien investieren will, dann sollte er auch bei einem Crash die Finger davon lassen.

Bei dem ausgeprägten Sicherheitsdenken des TO würde ich nur einen ganz kleinen Teil an der Börse investieren, ca 10-15% und den Rest in Sparpläne und/oder Festgelder tun.

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Geschrieben

vor 3 Minuten schrieb Horax:

Laut @otto03 und seinem Thread ist eine 70/30 Aufteilung zwecks Rendite sehr ratsam. Und was du schreibst ist richtig. Mit einem Sparplan kann man gut Einkaufen bei Kursrückgängen, doch bei einer 70/30 Aufteilung und einem Einbruch des Aktienmarktes würde die gesamt Performance des Portfolios einbrechen und ggf. in den Minusbereich rutschen.

Ist dir klar, dass es bei "70/30" nicht um die Aufteilung "risikoarm/risikoreich" sondern um die Aufteilung zwischen "developed markets" und "emerging markets" im Aktienbereich geht?

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Geschrieben · bearbeitet von Horax
Grafik eingefügt

vor einer Stunde schrieb odensee:

Ist dir klar, dass es bei "70/30" nicht um die Aufteilung "risikoarm/risikoreich" sondern um die Aufteilung zwischen "developed markets" und "emerging markets" im Aktienbereich geht?

Jetzt ist es klar! Danke für den Hinweis.

 

Aber würdet Ihr dazu raten, aufgrund meines Profils ertseinmal auf einen höheren Aktien-Anteil zu gehen als auf Anleihen?

 

edit 1:

So würde ich auch ein Portfolio einrichten, ausgerichtet nach BIP.

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.45.34.png

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.46.05.png

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.45.54.png

 

Ich habe gerade festgestellt, dass der ISIN IE00B0M62X26, WKN A0HGV1(zusätzlich Inflationsgeschützt) die Rendite vernichtet und die Volatilität steigert, daher würde der wieder rausfallen. Siehe Statistik weiter unten!

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Geschrieben

vor 23 Minuten schrieb beijing84:

Mein Eindruck ist, dass die Risikotoleranz des TO in der Tat nicht hoch ist, eher sehr niedrig. Das Ziel, dass ein Portfolio immer - unabhängig von der Marktlage - Gewinn erwirtschaftet, scheint mir  realtitätsfern. Ein Index kann auch fallen, auch mal 30%, und dann fällt der ETF, der den jeweiligen Index als Basis hat, auch.

Und es ist ja schön und gut, wenn der TO sich bei einem Crash dann noch zusätzlich mit Aktien eindecken will, aber die Garantie, dass die Aktien dann auch wieder steigen, gibt es nicht. Wenn er sonst nicht in Aktien investieren will, dann sollte er auch bei einem Crash die Finger davon lassen.

Bei dem ausgeprägten Sicherheitsdenken des TO würde ich nur einen ganz kleinen Teil an der Börse investieren, ca 10-15% und den Rest in Sparpläne und/oder Festgelder tun

Es kann auch sein, dass ich eine hohe Risikotoleranz habe, doch ich würde mich da lieber ran tasten wollen.

Das Portfolio von Ray Dalio für Privatanleger hat ein solches Ergebnis erzielt, dass es fast in jeder Marktlage einen Rendite erwirtschaftet hat. Wenn es mal 10% fällt ist es nicht schlimm, doch wenn es mal 30% oder mehr sind, dann kann ich jetzt mich nicht einschätzen wie ich mich da verhalte.

 

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Geschrieben

vor 7 Minuten schrieb Horax:

Es kann auch sein, dass ich eine hohe Risikotoleranz habe, doch ich würde mich da lieber ran tasten wollen.

Das Portfolio von Ray Dalio für Privatanleger hat ein solches Ergebnis erzielt, dass es fast in jeder Marktlage einen Rendite erwirtschaftet hat. Wenn es mal 10% fällt ist es nicht schlimm, doch wenn es mal 30% oder mehr sind, dann kann ich jetzt mich nicht einschätzen wie ich mich da verhalte.

 

eigentlich sogar eine gute Entscheidung, so an die Sache heran zu gehen. Ich glaube, das viele ihre Risikotoleranz viel zu hoch einschätzen.

Wenn Du merkst, es könnte etwas mehr Risiko sein, kannst Du das jederzeit ändern.

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Geschrieben

Die Risikotoleranz steigt  gewöhnlich mit dem Alter, dem Depotvolumen und der Anlagedauer. Irgendwann kommt ein Crash in jedem Anlegerleben. Wenn dann der Buchverlust derart groß ist, werden ihn die meisten von uns aussitzen wollen bzw. müssen. Ich habe schon 2 richtige Börsencrashs mitgemacht und bin jedes Mal schußhärter geworden. Weil es stets wieder nach Oben und zu neuen Höhen ging. Ich hoffe , das dies auch in Zukunft so sein wird. 

 

Deine Portfolio Variante 2 finde ich gut. Ich habe allerdings noch europäische und amerikanische Nebenwerte beigefügt. Anleihen würde ich zur Zeit noch über Festgeld ersetzen.

 

10g Gold zu kaufen halte ich für weniger günstig. Das Geld würde ich in Aktien fließen lassen. Wenn überhaupt Gold dann größere Barren ab 100g.

 

Gruß

Joseph

 

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Geschrieben · bearbeitet von Horax
Anleihen hinzugefügt

vor 37 Minuten schrieb west263:

eigentlich sogar eine gute Entscheidung, so an die Sache heran zu gehen. Ich glaube, das viele ihre Risikotoleranz viel zu hoch einschätzen.

Wenn Du merkst, es könnte etwas mehr Risiko sein, kannst Du das jederzeit ändern.

Danke.

vor 30 Minuten schrieb Joseph Conrad:

 

Die Risikotoleranz steigt  gewöhnlich mit dem Alter, dem Depotvolumen und der Anlagedauer. Irgendwann kommt ein Crash in jedem Anlegerleben. Wenn dann der Buchverlust derart groß ist, werden ihn die meisten von uns aussitzen wollen bzw. müssen. Ich habe schon 2 richtige Börsencrashs mitgemacht und bin jedes Mal schußhärter geworden. Weil es stets wieder nach Oben und zu neuen Höhen ging. Ich hoffe , das dies auch in Zukunft so sein wird. 

 

Das denke ich auch, dass einige Neuen sich hier etwas überschätzen. Aber wie bereits hier erläutert wurde ist es auch relevant wie ich mein Vorsorgeplan anlege, als Einmalanlage oder als Sparanlage. Wie bereits @Mvp dies kurz näher erläutert hat.

 

vor 30 Minuten schrieb Joseph Conrad:

Deine Portfolio Variante 2 finde ich gut. Ich habe allerdings noch europäische und amerikanische Nebenwerte beigefügt. Anleihen würde ich zur Zeit noch über Festgeld ersetzen.

Danke, aber mit 500€ als Sparanlage würden es zu viele ETF´s sein die bespart werden müssen und mit der Aufteilung bin ich doch gut diversifiziert, oder?

 

vor 30 Minuten schrieb Joseph Conrad:

10g Gold zu kaufen halte ich für weniger günstig. Das Geld würde ich in Aktien fließen lassen. Wenn überhaupt Gold dann größere Barren ab 100g

Ich denke 100g sind zu teuer. 

Bei den 10 Gramm wollte ich auch den Durchschnittspreiseffekt ausnutzen, wie bei meinem Sparplan. Aber prinzipiell würdest du, wenn du in Gold investierst, einmalig eine große Menge kaufen?

 

Ich habe eine Inflationsgeschütze Anleihe (ISIN IE00B0M62X26, WKN A0HGV1) gefunden, die in Euro gehandelt wird. Jedoch nur in Frankreich (45%), Italien (30%), Deutschland (17%) und Spanien (7%) beinhaltet.

Mal sehen was sich noch so findet. In Anleihen würde ich schon gerne anlegen, damit im Falle eines starken Kursrückganges von Aktien das Depot gesichert ist. 

edit 1:

- ISIN FR0010737544, WKN LYX0EE

- ISIN LU0444605645, WKN ETF500

- ISIN IE00B0M62X26, WKN A0HGV1(zusätzlich Inflationsgeschützt)

 

Das Risiko/Rendite-Verhältnis von den Drei würde wie folgt aussehen:Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.40.33.png

 

Die Rendite von den Drei würde wie folgt aussehen:

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.40.17.png

 

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Geschrieben

Du bist auf jeden Fall ausreichend diversifiziert. Kleine Goldbarren sind deutlich teurer als größere Goldbarren.

 

 

Gruß

Joseph

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Geschrieben · bearbeitet von Horax

vor 7 Minuten schrieb Joseph Conrad:

Kleine Goldbarren sind deutlich teurer als größere Goldbarren.

Das habe ich auch festgestellt. Dann lieber ein Jahr sparen und dann eine größere Menge kaufen?

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Ja. Die größeren gegossenen Barren sind auch viel schöner. Ab 100 g sehen sie hübsch aus.:wub:

 

Gruß

Joseph

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Geschrieben · bearbeitet von Horax

Alles klar, dann werde ich dies so handhaben.

 

Es ist schwieriger als gedacht für sich das perfekte Portfolio zu finden. :blink:

 

Nochmal alle Nachrichten zusammengefasst:

Es stehen 2 Portfolios zur Verfügung mit unterschiedlich großem Aktien-Anteil.

Das erste besteht aus 70% Aktien und 30% Anleihen.

vor 2 Stunden schrieb Horax:

So würde ich auch ein Portfolio einrichten, ausgerichtet nach BIP.

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.45.34.png  0   

 

David Swensen.png

 

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.45.54.png  0   94 kB

 

 

2. Portfolio:

Nach BIP strukturiert, die selben Anleihen und Indizes wie Portfolio 1, nur in einer anderen Verteilung nach Ray Dalio für Privatanleger:

All-Wetter-WORLD DIV.png

All-Wetter-WORLD DIV Statistik.png

All-Wetter-WORLD DIV Rendite.png

 

Portfolio 1 würde eine Gesamtrendite von 88% und das Portfolio 2 von 65% über den selben Zeitraum erreichen

 

Die Anleihen sind noch nicht endgültig geklärt, wird sich aber noch klären. Ich mag diese bereits besparen, da auch hier etwas Rendite abgeworfen wird.

Folgende stehen zur Auswahl: 

vor einer Stunde schrieb Horax:

- ISIN FR0010737544, WKN LYX0EE

- ISIN LU0444605645, WKN ETF500

- ISIN IE00B0M62X26, WKN A0HGV1(zusätzlich Inflationsgeschützt)

 

Das Risiko/Rendite-Verhältnis von den Drei würde wie folgt aussehen:Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.40.33.png

 

Die Rendite von den Drei würde wie folgt aussehen:

Bildschirmfoto 2017-03-20 um 17.40.17.png

 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Es gibt ex ante kein "perfektes Portfolio". Die Vorstellung, du könntest mit Daten der Vergangenheit ein für die Kursentwicklung in der Zukunft "perfektes Portfolio" zusammenstellen halte ich für einen Irrtum. Einen Hoax.

 

Hier mal ein Satz einer KAG (iShares):

Zitat

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung und bietet keine Garantie für einen Erfolg in der Zukunft.

 

Lese bitte diesen Satz und denke darüber nach.

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Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

vor einer Stunde schrieb Horax:

...

Danke, aber mit 500€ als Sparanlage würden es zu viele ETF´s sein die bespart werden müssen...

Das ist bereits jetzt der Fall.

 

Zitat

...mit der Aufteilung bin ich doch gut diversifiziert, oder?

Du bist meiner Ansicht nach über diversifiziert.

Du verteilest Kleckerbeträge auf zu viele Positionen. Das verursacht tendenziell höhere Handelskosten.

 

Zitat

In Anleihen würde ich schon gerne anlegen, damit im Falle eines starken Kursrückganges von Aktien das Depot gesichert ist. 

Wäre es denn mit Tages- oder Festgeld statt Anleihen nicht gesichert?

 

Zitat

Die Rendite von den Drei würde wie folgt aussehen:...

Nein, die wird so nicht aussehen, sondern die sah in der Vergangenheit so aus. Diese Kursgewinne kamen zustande, weil die Zinsen gefallen sind. Ist Dir das bewusst?

 

Mein Vorschlag:

 

1.) Überlegen wieviel Aktienrisiko zu möchtest und prozentual nur soviel in Aktien anlegen.

2.) Bei einer Sparrate von 500,- EUR nicht mehr als zwei ETFs. Wie wäre es mit 70% World und 30% EM?

3.) Den sicheren Anteil in Tages- oder Festgeld (unabhängig vom Notgroschen)

4.) In regelmäßigen Zeitabständen schauen, ob die Gewichtung aus dem Ruder gelaufen ist und dort nachschießen, wo es am schlechtesten gelaufen ist.

5.) Ruhig bleiben, und nicht alles auf einmal machen wollen. Draufsatteln kann man immer noch. Das gilt auch für den Plan mit dem Gold.

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Geschrieben · bearbeitet von Horax

vor einer Stunde schrieb tyr:

Hier mal ein Satz einer KAG (iShares):

Zitat

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung und bietet keine Garantie für einen Erfolg in der Zukunft.

 

Lese bitte diesen Satz und denke darüber nach.

Das stimmt durchaus, aber es muss doch etwas dran sein, wenn ein Portfolio mehrere Krisen durchgemacht hat und dabei nur minimal an der Gesamtperformance einbüßen musste.

 

vor 45 Minuten schrieb Schwachzocker:
Zitat

Die Rendite von den Drei würde wie folgt aussehen:...

Nein, die wird so nicht aussehen, sondern die sah in der Vergangenheit so aus. Diese Kursgewinne kamen zustande, weil die Zinsen gefallen sind. Ist Dir das bewusst?

Das mit den Anleihen habe ich ausersehen falsch formuliert, natürlich sind das Vergangenheitsdaten!

 

vor 45 Minuten schrieb Schwachzocker:

Mein Vorschlag:

 

1.) Überlegen wieviel Aktienrisiko zu möchtest und prozentual nur soviel in Aktien anlegen.

2.) Bei einer Sparrate von 500,- EUR nicht mehr als zwei ETFs. Wie wäre es mit 70% World und 30% EM?

3.) Den sicheren Anteil in Tages- oder Festgeld (unabhängig vom Notgroschen)

4.) In regelmäßigen Zeitabständen schauen, ob die Gewichtung aus dem Ruder gelaufen ist und dort nachschießen, wo es am schlechtesten gelaufen ist.

5.) Ruhig bleiben, und nicht alles auf einmal machen wollen. Draufsatteln kann man immer noch. Das gilt auch für den Plan mit dem Gold.

 

Zu 1)

Das ist gerade mein Problem. Da ich noch nie ein Crash miterlebt habe, kann ich dies nicht einschätzen. Aber lieber schätze ich mich nicht so risikofreudig ein, als ich dann im tatsächlichen Fall überreagiert, weil der Anteil doch zu hoch war.

Hier halte ich mich gedanklich wahrscheinlich zu sehr fest mit der Einmalanlage. Denn wenn ich am Tag X mehre k€ investiere und später ein Crash stattfindet und die Einlage nur noch 50% Wert ist, würde ich mich sehr ärgern!

Allerdings verfolge ich ja ein Sparplan was heißt, das ich kontinuierlich einzahle, egal ob ein Jahreshoch entsteht oder ein Crash vorliegt. Ich zahle brav mein Sparbetrag, wodurch ich ein Durchschnittsrendite bekomme, die möglichst über 5% liegen sollte. Zu dem habe ich den Faktor Zeit auf meiner Seite, denn ich kann 40 Jahre kontinuierlich anlegen, wodurch Verluste locker ausgeglichen werden können.Dies spricht für eine deutliche Anhebung des Aktienanteils!!!

 

Zu 2)

Die Überlegung hatte ich auch, doch was mir am World nicht gefällt ist der extrem hohe amerikanische Anteil. Natürlich könnte ich noch einen Deutschen-ETF hinzufügen, somit hätte ich auch 3 ETF´s (einer weniger als jetzt). Der Punkt bzgl. Kosten ist natürlich ein gutes Argument

Diesen habe ich auch gelesen: https://www.wertpapier-forum.de/topic/44765-einsteiger-portfolio-mit-drei-etfs/ Daher wäre die 3er-Variante eher an zu raten.

 

Zu 3)

Das heißt die 30% (wenn wir mal annehmen ich investiere in 70% Aktien) kommen direkt auf das Tagesgeldkonto und sobald die Zinsen ihr hoch haben und wieder gesenkt werden sollen, gehe ich in Anleihen rein?

 

Zu 4)

Rebalancing wollte ich sowieso regelmäßig durchführen in dem ich Geld nachschieße.

 

Zu 5)

Das ist glaube ich ein typischer Anfängerfehler.

 

 

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vor 20 Stunden schrieb Horax:

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont

40 Jahre, bis ich im Jahr 2057 in Rente gehe. Schön, wenn man dies bereits weiß. 

 

2. Zweck der Anlage

Die Anlage dient als Rentenvorsorge, bzw. als Differenzbetrag. Da wir circa 70% vom letzten Monatsgehalt staatliche Rente bekommen, möchte ich die restlichen 30% mit dem Fond ausgleichen.

Zudem möchte ich ab einem bestimmten Punkt sagen können, dass ich mir ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Gedanken mehr um meine finanzielle Situation machen muss und die Arbeit aus Spaß an der Freude ausführen kann. 

 

Bei dieser Ausgangslage würde ich mit 100 Prozent-Aktienanteil im Depot starten und Anleihen weglassen. Warum? Da Du Beamter bist, wirst Du eine monatliche Pension in Höhe von 71,75 Prozent (Deiner letzten Bezüge vor Eintritt in den Ruhestand) erhalten. Schuldner ist ein Land oder der Bund, je nachdem, wo Du Deinen Dienst verrichten wirst. Diese 71,75 Prozent sind RK1 und haben in puncto Sicherheit die Qualität deutscher Staatsanleihen.

 

Um es anders auszudrücken: Durch jedes volle Dienstjahr, dass Du gearbeitet haben wirst, steigern sich Deine Pensionsansprüche um 1,79375 Prozent bis sie schließlich den (maximalen) Betrag von 71,75 Prozent erreichen. Damit erbringt Du bereits jedes Jahr eine "Sparleistung" in RK1. Dass siehst Du nur nicht auf Deiner Gehaltsabrechnung, da Du dem Staat nichts von Deinem Bruttogehalt abgeben musst. Der Effekt ist aber der gleiche wie wenn Du jedes Jahr einen entsprechenden Geldbetrag in eine private Rentenversicherung einzahlen würdest.

 

Bei den 28,25 Prozent, die Du noch dazu haben möchtest, halte ich es für völlig irrsinnig, in Deinem Alter auf weitere RK1- und/oder RK2-Anlagevehikel zu setzen. Denk doch  nur mal an die Daumenregel 100 - Lebensalter = Aktienanteil ! Also alles in Aktien, weil dies erfahrungsgemäß die größte Rendite bringen wird, gerade bei einem Anlagehorizont von 40 Jahren.

 

Außerdem: Du willst monatlich 500 Euro zur Altersvorsorge anlegen. Wenn Du mit Eintritt in den Ruhestand Dein Anlageziel erreicht hast, wirst Du die 500 Euro nicht mehr sparen müssen, sondern hättest die 500 Euro monatlich zur freien Verfügung. Dein Anlageziel wären also nicht 28,25 Prozent, sondern 28,25 Prozent - 500 Euro.

 

Überdies verstehe ich nicht, was Du mit "dass ich mir ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Gedanken mehr um meine finanzielle Situation machen muss". Du bist Beamter. Du bist finanziell bis ans Lebensende abgesichert. Du musst Dir um Deine finanzielle Situation keine Gedanken mehr machen, außer Du nimmst größere Schulden auf (z. B. Hauskauf) oder hast dich nicht vernünftig abgesichert (Haftpflicht, Dienstunfähigkeit).

 

vor 2 Stunden schrieb Horax:

Es kann auch sein, dass ich eine hohe Risikotoleranz habe, doch ich würde mich da lieber ran tasten wollen.

Das Portfolio von Ray Dalio für Privatanleger hat ein solches Ergebnis erzielt, dass es fast in jeder Marktlage einen Rendite erwirtschaftet hat. Wenn es mal 10% fällt ist es nicht schlimm, doch wenn es mal 30% oder mehr sind, dann kann ich jetzt mich nicht einschätzen wie ich mich da verhalte.

 

Welche Verhaltensalternativen gibt es denn für Dich? Alles verkaufen? Nichts mehr anlegen? Und Dich dann ärgern, weil Du beim danach einsetzenden Aufschwung nicht mehr dabei warst?

Jack Bogle sagt hierzu: "Don't peek."

Der Finanzwesir erklärt Dir, warum Dich Schwankungen bei langfristiger Anlage nicht zu stören brauchen.

 

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