Wie sieht Eure ETF-Auswahl für 2018 aus ?

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28 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Michael-29

Da es ab 2018 ja eine Reform der Besteuerung von Investmentfonds gibt würde mich mal interessieren wie Euer Depot bei der 2er/3er/4er oder einer weiteren Variante aussehen würde.

 

Ich habe bislang überwiegend Swapper von Comstage

 

ETF 012   Comstage  S & P 500

ETF 127   Comstage Emerging Markets

ETF DBX1EM  db x-trackers MSCI Emerging Markets Index UCITS ETF 1C

 

ETF 60        ComStage STOXX ® Europe 600 NR UCITS

ETF DBX1A db x-trackers Stoxx® Europe 600 UCITS ETF (DR) 1C

 

EM Markets und Stoxx 600 habe ich von 2 Anbietern, da es mal Aktionen gab. Diese könnte man ja zusammenlegen

 

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Geschrieben

Ich warte erst mal ab, wie der Anwendungserlass aussieht und ob es dann eventuell Klagen gibt, oder Umstellungen bei den Fondsgesellschaften. Wie wird das mit Domizil und  Quellensteueranrechnung? 

 

Jetzt zu spekulieren ist reine Zeitverschwendung.

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Geschrieben

Dito. Ich bin zwar optimistisch, dass es grundsätzlich besser wird, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen ;-]

 

Solange kaufe ich halt bei meinen bislang definitiv steuereinfachen vorhandenen ETFs nach oder investiere in Einzelaktien B-)

 

MfG 

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Geschrieben

vor 21 Minuten schrieb Michael-29:

Ich habe bislang überwiegend Swapper von Comstage

Ich auch... (ich habe praktisch nur "World"). Wie gehe ich damit um?

 

1) Siehe Back-Boker und Ramstein. Ich ändere vorerst nichts.

2) In vorauseilendem Gehorsam :lol: habe ich eine Neuanlage in einen replizierenden ETF getätigt (HSBC)

3) Ein Teil liegt "im Versicherungsmantel", da spielt es (hoffentlich) sowieso keine Rolle.

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Geschrieben

Einfach weiter alles in den SPDR ACWI IMI

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Geschrieben

Ich habe nur Swapper von Comstage.

Bis Ende des Jahres kaufe ich einfach jeden Monat diese stur weiter ein.

Wenn ich 2018 wechseln müsste, brechen mir die Gebühren  auch nicht das Bein.

Ich habe ja  kein Abgeltungssteuer freies Depot mehr.

 

 

Gruß

Joseph

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vor 9 Minuten schrieb Joseph Conrad:

Wenn ich 2018 wechseln müsste, brechen mir die Gebühren  auch nicht das Bein.

Die Gebühren sind uninteressant. Du müsstest bei einem Wechsel aber alle Gewinne jetzt versteuern und verlierst damit den Effekt der "Steuerstundung".

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Geschrieben

vor 55 Minuten schrieb Ramstein:

Ich warte erst mal ab, wie der Anwendungserlass aussieht und ob es dann eventuell Klagen gibt, oder Umstellungen bei den Fondsgesellschaften. Wie wird das mit Domizil und  Quellensteueranrechnung? 

 

Jetzt zu spekulieren ist reine Zeitverschwendung.

Weiß jemand, wann dieser Anwendungserlass ergeht?

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Geschrieben

So wie ich das in meinem Bereich kennengelernt habe: kurz vor knapp.

Blöd wär halt der 30.12.2017.

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Geschrieben

Dann hält man mal am besten die Füße still und wartet auf den Erlass. Vorher gibt es aber von @Holzmeier noch Zusatzinfos im Steuer-Thread, hat er grade geschrieben. Da bin ich schon sehr gespannt.

Interessant dürfte für die Meisten der Umgang mit den Swappern sein, hier v. a. comstage, weil diese sehr verbreitet sind.

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vor einer Stunde schrieb odensee:

Die Gebühren sind uninteressant. Du müsstest bei einem Wechsel aber alle Gewinne jetzt versteuern und verlierst damit den Effekt der "Steuerstundung".

 Stimmt. :ermm:

Das ist ja auch der Grund warum der Staat das bei den Swappern vielleicht abwürgt.

Es hilft alles nichts : Abwarten 

 

Gruß

Joseph

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Geschrieben

Nach Holzmeier wird der Steuerstundungseffekt tatsächlich "abgewürgt", er wird kaum mehr feststellbar sein, wenn überhaupt.

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Geschrieben

vor 4 Minuten schrieb Naim:

Nach Holzmeier wird der Steuerstundungseffekt tatsächlich "abgewürgt", er wird kaum mehr feststellbar sein, wenn überhaupt.

Es ging mir nicht um den ab 2018 nicht mehr (bzw. minimal) vorhandenen Steuerstundungseffekt, sondern darum, dass alle bisher aufgelaufenen und thesaurierten Gewinne sofort versteuert werden, wenn man jetzt verkauft. Wenn man dagegen die betroffenen Swapper weiter hält, kann man durchaus von dem bis heute aufgelaufenen "Stundungseffekt" auch in der Zukunft noch profitieren.  Daher: abwarten....

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Geschrieben · bearbeitet von Naim

@odensee, ich habe Dich schon verstanden. Dennoch wird der Effekt für Neuanlagen ab 2018 praktisch zunichte gemacht. Dazu stellt sich noch die frage, ob die Swapper ab 2018 dann in den Genuss der Teilfreistellung kommen oder nicht. Daher kann es sinnvoll sein, auf Replizierer zu gehen. Ausschüttend oder thesaurierend wird vermutlich egal sein. Ich bin aber schon auf die Ausführungen von Holzmeier gespannt.

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Habe bisher auch nur Comstage Swapper. Werde mal prüfen müssen, ob sich eine (teilweise) Umstellung auf Ausschütter zur Ausschöpfung des Pauschbetrags lohnt.

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Geschrieben · bearbeitet von odensee

vor 40 Minuten schrieb Naim:

@odensee, ich habe Dich schon verstanden.

Wirklich? ;) Dein anschließendes Erwähnen von Neuanlagen lässt mich da ein ganz kleines bisschen zweifeln. Denn bei der Ausgangsfrage und den Antworten von Ramstein, Joseph Conrad und mir ging es ja gerade um bestehende Anlagen. Und da sind die Gebühren nun wirklich das geringste Übel.

 

Zitat

Dennoch wird der Effekt für Neuanlagen ab 2018 praktisch zunichte gemacht.

Stimmt. Siehe aber Ausgangsfrage.

 

Zitat

Dazu stellt sich noch die frage, ob die Swapper ab 2018 dann in den Genuss der Teilfreistellung kommen oder nicht.

Das ist nicht die "Dazu"-Frage, sondern die Kernfrage, um die es geht. Wenn die Teilfreistellung für comstage-Swapper kommt, wäre es grober Unfug, dann umzuschichten. Denn dann nimmt man die "gestundeten" Steuern auch weiter mit und alles wird gut. Bis zum nächsten Kräsch. Oder bis zur Abschaffung der Abgeltungssteuer.

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Geschrieben

Habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt, aber so wie Du meine Antwort ergänzt hast, habe ich das auch gemeint.

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Geschrieben

Ich plane die beide SC-ETFs (USA und Europe) gegen einen World SC zu tauschen und einen Teil der MSCI World und EM gegen den MSCI AC World (evtl. IMI).

Ersteres um auch die anderen Regionen drin zu haben, zweiteres um den Aktienanteil mit nur einem einzigen Trade anpassen zu können ohne die Aufteilung gravierend zu ändern.

Gesendet von meinem LG-V500 mit Tapatalk

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Geschrieben

und wie sieht es jetzt Ende des Jahres aus ?

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Geschrieben

an meinem Depot ändert sich, auch mit der Reform, nichts.

Es war vor 2018 gut so und auch im nächsten Jahr ist es gut so.

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Geschrieben

vor 34 Minuten schrieb west263:

an meinem Depot ändert sich, auch mit der Reform, nichts.

Es war vor 2018 gut so und auch im nächsten Jahr ist es gut so.

 

Wie sieht denn dein Depot aus?

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Geschrieben

Ich habe vor einigen Jahren mit dem heute noch beliebten (und vor allem damaligen) "Forenstandard" 30/30/30/10 angefangen.

Bin aber mittlerweile soweit, dass ich mich auch mit einem sechstelligen Depot mit einer 1-ETF-Lösung zufrieden geben würde. Daher verfolge ich auch mit Interesse den parallelen "Vanguard Total World"-Faden.

 

Aber mal schauen, et kütt wie et kütt ...

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Mir gefällt die BIP-Gewichtung als Mittel gegen Regionen-Überbewertungen, daher steuereinfaches 3er Depot + TG/FG.

 

3er Depot:

 

 

Ich kann mir jedoch ebenso vorstellen, auf SPDR MSCI ACWI IMI umzustellen oder auf einen Portfolio-ETF umzusteigen, um den Aufwand und Kaufkosten zu reduzieren. Es ist daher die Frage, wie sehr man mit dem Anlagekonzept einer 1-Fonds-Lösung zufrieden ist. Kann man mit der Marktkapitalisierungsgewichtung von ACWI (IMI) bzw. FTSE All World leben? Kann man mit der Portfoliostruktur eines Portfolio-ETF leben? Wenn man soweit ist, zu akzeptieren, dass "gut genug" reicht (oder sogar nach Anlegerschwächen besser wäre) und man eben nicht für die letzten theoretischen Prozent Performance oder Nachsteuer-Performance viel Aufwand für selber gewichten und selber rebalancen treiben und dies konsequent über Jahrzehnte tun will kann so eine 1-Fonds Lösung ggf. individuell die bessere Wahl sein.

 

Ab 2018 werden einige in 2017 noch steuerhässliche Möglichkeiten interessanter, also vielleicht ab Januar 2018 nochmal neu diskutieren.

 

Zudem, wer seinen Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft hat: billige Fondspolicen bieten die Möglichkeit, Fondserträge zu stunden (keine Vorabpauschale), dies geht dann z. B. für MSCI World ETF (Comstage ETF110, db-x DBX1MW) im Cosmosdirekt flexiblen Vorsorgeplan Invest oder flexiblen Vorsorgekonto invest, oder ARERO DWS0R4 Portfolio-ETF:

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von Pullunder26

vor 44 Minuten schrieb tyr:

Mir gefällt die BIP-Gewichtung als Mittel gegen Regionen-Überbewertungen, daher steuereinfaches 3er Depot + TG/FG.

 

3er Depot:

 

 

Ich kann mir jedoch ebenso vorstellen, auf SPDR MSCI ACWI IMI umzustellen oder auf einen Portfolio-ETF umzusteigen, um den Aufwand und Kaufkosten zu reduzieren. Es ist daher die Frage, wie sehr man mit dem Anlagekonzept einer 1-Fonds-Lösung zufrieden ist. Kann man mit der Marktkapitalisierungsgewichtung von ACWI (IMI) bzw. FTSE All World leben? Kann man mit der Portfoliostruktur eines Portfolio-ETF leben? Wenn man soweit ist, zu akzeptieren, dass "gut genug" reicht (oder sogar nach Anlegerschwächen besser wäre) und man eben nicht für die letzten theoretischen Prozent Performance oder Nachsteuer-Performance viel Aufwand für selber gewichten und selber rebalancen treiben und dies konsequent über Jahrzehnte tun will kann so eine 1-Fonds Lösung ggf. individuell die bessere Wahl sein.

 

Ab 2018 werden einige in 2017 noch steuerhässliche Möglichkeiten interessanter, also vielleicht ab Januar 2018 nochmal neu diskutieren.

 

Zudem, wer seinen Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft hat: billige Fondspolicen bieten die Möglichkeit, Fondserträge zu stunden (keine Vorabpauschale), dies geht dann z. B. für MSCI World ETF (Comstage ETF110, db-x DBX1MW) im Cosmosdirekt flexiblen Vorsorgeplan Invest oder flexiblen Vorsorgekonto invest, oder ARERO DWS0R4 Portfolio-ETF:

 

 

 

In welchem Verhältnis nutzt du das 3er Depot? 50:20:30? Wie hältst du es mit dem rebalancing?

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Geschrieben

Ich bespare bei der Diba kostenfrei ein 30/30/30/10 Depot mit DEKA USA, ishares Stoxx Europe, Comstage EM und Comstage Pacific.
Ganz klassisch halt.

Ich überlege, ob ich zukünftig für Nordamerika den Comstage Northamerica bespare, da ich bei den Ausschüttungen etwas bremsen möchte.

Und wenn sich die Lage in 2018 eingeschwungen hat, werde ich wohl einen World SC sowie Frontier Markets dazu nehmen.

Das überzeugt mich. Ramstein hat das auch so in der Art, glaube ich...

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