gurkentruppe Donnerstag um 23:02 Ja, oder so einen Algorithmus schreiben, bei dem bestimmte Präferenzen abgefragt werden und dann ein Musterdepot ausgeworfen wird... Das überlege ich mir mal irgendwann, aber jetzt erstmal gute Nacht allerseits! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BörsenOpa Freitag um 17:53 Moin zusammen, erst einmal vielen Dank für die vielen Hinweise. Ich habe die wichtigen Teile unten zitiert und kommentiert: vor 19 Stunden von gurkentruppe: Die Fondswährung ist erstmal egal, es kommt auf die Inhalte an. Guter Hinweis, danke. Ich hatte es nur bei meinem NASDAQ ETF gesehen, dass der Index im letzten Jahr 20% gestiegen ist, der ETF aber nur 6%.....ja, weil der Doller 13% gefallen ist. vor 19 Stunden von gurkentruppe: Ich würde mal sagen, wenn Du Dir bereits klar darüber bist, wieviel Risiko Du fahren willst, also wie hoch der Aktienanteil in Deinem Portfolio sein soll, dann reicht für diesen Anteil für den Normalbürger ein einziger globaler ETF, Das Risiko ist 50/50. Ja, ein einzelner ETF wäre gut und einfach, aber ich glaube, dass ich doch ein kleines bisschen gewichten möchte vor 20 Stunden von gurkentruppe: Ich persönlich weiß das nicht und würde daher im Zweifel eher die ein-ETF-Lösung mit FTSE All-World empfehlen. Das habe ich auch schon gedacht, aber der 10% Anteil EM ist wohl doch sehr gering. vor 19 Stunden von stagflation: Gute Idee, aber dann mache es doch so, dass es gut wird. DAS ist das Ziel vor 19 Stunden von stagflation: Anlegen funktioniert in vier Schritten: Anlageziele definieren. Ich nehme an, dass es um eine Anlage von 10 Jahren und mehr geht? Risiko festlegen. Das ist der entscheidende Schritt. Wählt man zu wenig Risiko, ist die Rendite zu gering. Wählt man zu viel Risiko, können die möglichen Verluste zu groß werden. Anhand des Risikos kann man die Aufteilung in risikoreichen und risikoarmen Anteil festlegen. Wie ist Dein gewünschtes Risiko und Deine Aufteilung? Anlageklassen für den risikoreichen Teil wählen: Aktien, risikoreiche Anleihen, Rohstoffe, Gold. In vielen Fällen ist ein breit diversifizierter Aktien-ETF ausreichend und eine gute Wahl. Anlageprodukte wählen. Für den risikoarmen Anteil wählt man kurz laufende Bundesanleihen. Oder kurz laufendes Tagesgeld oder Festgeld bei einer seriösen Bank, maximal bis zur Grenze der gesetzlichen Einlagensicherung. Für den risikoreichen Anteil wählt man einen World- oder All-World ETF. Wir sehen es häufig, dass Einsteiger die wichtigen Schritte 1-3 überspringen und gleich mit Punkt 4 starten. Das ist aber verkehrt. Wichtig ist die Wahl des Risikos. Für den risikoreichen Teil kannst Du beispielsweise den Vanguard FTSE All-World ETF 1. Es ist so, dass ich wahrscheinlich nicht mehr verbrauchen werde. Wir haben vor 4 Jahren das Haus verkauft und nach Bezahlung der Restschuld etwas übrig gehabt, was wir seitdem anlegen. Was GENAU mit dem geld passieren wird, ist noch nicht klar; wahrscheinlich wird es vererbt. Mit unseren Renten kommen wir über die Runden, Entnahmen sind nicht erforderlich. Bisher haben wir auch nur die Zinsen aus dem Festgeld entnommen. 2. 50/50 das steht fest und bleibt auch erstmal so 3. Aktien. Kein Gold, keine Rohstoffe, kein High Yield 4. Ein Teil des risikoarmen Geld liegt auf dem Tagesgeldkonto und ist, auf mehrere Tranchen verteilt, jeweils für zwei bis 3 Jahre festgelegt. Die Grenzen der gesetzlichen Einlagensicherung sind eingehalten; in keinem Land liegen mehr als 100.000 Euro. Über den riskanten Teil mache ich mir ja gerade Gedanken. Cap weighted und equal weighted zu mischen habe ich verworfen, um es nicht unnötig kompliziert zu machen. Im Raum steht die 1-ETF-Lösung mit Schwellenländern. Alternativ ein World-ETF (Industrieländer) und ein EM - ETF bzw ein ETF mit Industrie- und Schwellenländern und einen kleinen Teil EM-ETF. Mir sind die 10% EM in einem gemischten Fonds (Industrieländer und Schwellenländer) doch etwas wenig. Ich überlege auch, 5-10% in 1-3 andere ETFs anzulegen (Stoxx 50 Europa und/oder NASDAQ und/oder World Technologie). vor 19 Stunden von gurkentruppe: Da die Frage oft wieder kommt und hier der Anfänger-Thread ist, könnte man vielleicht ein paar Musterportfolios für Anfänger aufstellen, oder haben wir die schon? Ich habe keine gefunden. Eine Liste mit "guten" ETFs wäre prima. Wenn man dort jeweils 1-3 ETFs aufführt für Welt, Welt und EM, Welt und EM und Small Caps, nur EM......vielleicht noch Frontier Markets, USA einzeln, Europa einzeln. Ich sehe es ja jetzt bei mir. Ich weiß, was ich suche, aber ich kann mich da nicht entscheiden. vor 18 Stunden von Sapine: Da könnte man hunderte Depots aufzählen. ...oder noch mehr Danke an alle, die geantwortet haben. Für weitere Ideen, Vorschläge, Anmerkungen bin ich natürlich offen. Grüße an alle Andreas Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Freitag um 18:38 · bearbeitet Samstag um 15:08 von stagflation vor 21 Stunden von BörsenOpa: 1. Es ist so, dass ich wahrscheinlich nicht mehr verbrauchen werde. Wir haben vor 4 Jahren das Haus verkauft und nach Bezahlung der Restschuld etwas übrig gehabt, was wir seitdem anlegen. Was GENAU mit dem geld passieren wird, ist noch nicht klar; wahrscheinlich wird es vererbt. Mit unseren Renten kommen wir über die Runden, Entnahmen sind nicht erforderlich. Bisher haben wir auch nur die Zinsen aus dem Festgeld entnommen. 2. 50/50 das steht fest und bleibt auch erstmal so 3. Aktien. Kein Gold, keine Rohstoffe, kein High Yield 4. Ein Teil des risikoarmen Geld liegt auf dem Tagesgeldkonto und ist, auf mehrere Tranchen verteilt, jeweils für zwei bis 3 Jahre festgelegt. Die Grenzen der gesetzlichen Einlagensicherung sind eingehalten; in keinem Land liegen mehr als 100.000 Euro. Okay, das hört sich schon besser an! vor 21 Stunden von BörsenOpa: Über den riskanten Teil mache ich mir ja gerade Gedanken. Cap weighted und equal weighted zu mischen habe ich verworfen, um es nicht unnötig kompliziert zu machen. Im Raum steht die 1-ETF-Lösung mit Schwellenländern. Alternativ ein World-ETF (Industrieländer) und ein EM - ETF bzw ein ETF mit Industrie- und Schwellenländern und einen kleinen Teil EM-ETF. Mir sind die 10% EM in einem gemischten Fonds (Industrieländer und Schwellenländer) doch etwas wenig. Ich überlege auch, 5-10% in 1-3 andere ETFs anzulegen (Stoxx 50 Europa und/oder NASDAQ und/oder World Technologie). Gut. Die Leitlinie aus CAPM ist maximale Diversifikation. Mit einem All-World ETF ist man schon gut dabei. Möglich wäre auch, den EM-Anteil etwas zu erhöhen. Also vielleicht 90% All-World ETF und 10% EM ETF. Oder Du nimmst den Gerd Kommer ETF. Alles Weitere (STOXX 50 Europa und/oder NASDAQ und/oder World Technologie) solltest Du nur machen, wenn Du schlüssig nachweisen kannst, dass es die Diversifikation verbessert. Ansonsten lasse es besser - weil es Dein Portfolio komplizierter und wahrscheinlich schlechter macht. In vielen Fällen gibt es eine Verbesserungsmöglichkeit. Du sagst, Du willst mit 50% Risiko anlegen. Und Du willst es erreichen mit 50% All-World ETF (Aktien) 50% Tagesgeld/Festgeld/Bundesanleihen mit kurzer Restlaufzeit Das ist eine gute Lösung. Man kann aber durchaus Global Aggregate Anleihen zum risikoreichen Teil hinzunehmen und damit die Sharpe Ratio des Portfolios verbessern. Das obige 50/50 Portfolio wäre von Risiko und Rendite ungefähr äquivalent zu 60% LifeStrategy 80 ETF (80% Aktien, 20% Global Aggregate Anleihen) 40% Tagesgeld/Festgeld/Bundesanleihen mit kurzer Restlaufzeit oder 70% LifeStrategy 60 ETF (60% Aktien, 40% Global Aggregate Anleihen) oder ARERO (60% Aktien mit erhöhtem EM-Anteil, 25% Anleihen, 15% Rohstoffe) 30% Tagesgeld/Festgeld/Bundesanleihen mit kurzer Restlaufzeit Vorteile dieser Varianten sind: weniger Geld im risikoarmen Anlageteil (kann für mache Anleger bedeutsam sein, insbesondere bei größeren Anlagebeträgen) weniger Schwankungen des risikoreichen Teils, weniger Verlust im risikoreichen Teil bei einem Crash etwas bessere Sharpe Ratio (etwas besseres Rendite/Risiko Verhältnis) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine Freitag um 18:39 vor 51 Minuten von BörsenOpa: Über den riskanten Teil mache ich mir ja gerade Gedanken. Cap weighted und equal weighted zu mischen habe ich verworfen, um es nicht unnötig kompliziert zu machen. Im Raum steht die 1-ETF-Lösung mit Schwellenländern. Alternativ ein World-ETF (Industrieländer) und ein EM - ETF bzw ein ETF mit Industrie- und Schwellenländern und einen kleinen Teil EM-ETF. Mir sind die 10% EM in einem gemischten Fonds (Industrieländer und Schwellenländer) doch etwas wenig. Ich überlege auch, 5-10% in 1-3 andere ETFs anzulegen (Stoxx 50 Europa und/oder NASDAQ und/oder World Technologie). Und schon bist Du wieder bei reichlich kompliziert angelangt. Statt Industrieländer ETF mit einem EM ETF zu mischen, wo Du jedes Jahr die rechte Balance wiederherstellen musst, ist es günstiger beispielsweise einen All-World zu nehmen und bei entsprechender Präferenz beispielsweise noch 10 % EM hinzu zu fügen. Damit muss man deutlich weniger ausgleichen. Warum willst Du Europa stärker gewichten aber die Pazifik Region genauso wie die USA unter gewichten? Ich würde eher den MSCI World ex USA als zusätzliche Beimischung nehmen, um möglichst breit aufgestellt zu sein. Aber wenn es Europa sein soll, dann bitte nicht so einen konzentrierten ETF wie den STOXX 50 Europa. Schau Dir mal STOXX Europe 600 an oder den MSCI Europe oder den FTSE Developed Europe und vergleiche die. Nasdaq und Tech gehört in die Ecke der aktuellen Modethemen. Ich vermute man wird Dich davon nicht abhalten können. Es ist eine Wette, die aufgehen oder in die Hose gehen kann. In jedem Fall musst Du nicht über Equal Weight nachdenken, wenn Du hier genau das Gegenteil tust. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein Freitag um 19:15 vor einer Stunde von BörsenOpa: Mir sind die 10% EM in einem gemischten Fonds (Industrieländer und Schwellenländer) doch etwas wenig. Ich überlege auch, 5-10% in 1-3 andere ETFs anzulegen (Stoxx 50 Europa und/oder NASDAQ und/oder World Technologie). Zuerst sind dir Schwellenländer in einem Welt-ETF zu schwach vertreten, weswegen du sie durch Hinzunahme eines Schwellenländer-ETFs übergewichten möchtest. Dann sind dir aber wieder Europa und die grossen US-Techs zu wenig vertreten, und du gewichtest diese auch über, so das am Ende womöglich wieder die Gewichtung nach Marktkapitalisierung herauskommt. Warum nimmst du dann nicht gleich einen einzigen Welt-ETF wie den Vanguard FTSE All-World? Weil du es besser weisst als Goldman Sachs und Kollegen, wieviel ein bestimmtes chinesisches oder deutsches Unternehmen genau wert ist? Ist dir klar, dass ein Welt-ETF eigentlich gar nicht in erster Linie nach Ländern gewichtet, sondern nur nach der Marktkapitalisierung der einzelnen Unternehmen, sprich, dem Wert, der diesen von der Gesamtheit der Marktteilnehmer im Schnitt zugesprochen wird? Dass sich die Gewichtungen in einem Welt-ETF je nach Marktlage ändern und die 10% für Schwellenländer nicht fix sind? Was machst du, wenn du Schwellenländer übergewichtet hast und dann die grosse Krise im China-Taiwan-Konflikt ausbricht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BörsenOpa Samstag um 13:58 Moin zusammen, vielen Dank für die weiteren Kommentare; hier meine Anmerkungen dazu: vor 18 Stunden von stagflation: Gut. Die Leitlinie aus CAPM ist maximale Diversifikation. Mit einem All-World ETF ist man schon gut dabei. Möglich wäre auch, den EM-Anteil etwas zu erhöhen. Also vielleicht 90% All-World ETF und 10% EM ETF. Oder Du nimmst den Gerd Kommer ETF. Deswegen ist die Entscheidung dahingehend gefallen, dass es ein All-World (Vanguard) bzw. ein ACWI (SPDR) wird. Welcher es sein wird, muss ich noch entscheiden. Der Kommer-ETF ist ein ESG-ETF.....möchte ich nicht (aber die Idee ist gut; danke. vor 18 Stunden von stagflation: Alles Weitere (STOXX 50 Europa und/oder NASDAQ und/oder World Technologie) solltest Du nur machen, wenn Du schlüssig nachweisen kannst, dass es die Diversifikation verbessert. Ansonsten lasse es besser - weil es Dein Portfolio komplizierter und wahrscheinlich schlechter macht. Natürlich kann ich das nicht schlüssig nachweisen. Ich geh davon aus, dass ein NASDAQ ETF oder Tech ETF besser läuft als als ein All World ETF. Wenn man die beimischt, sollte die Performance leicht besser werden. Ausserdem wäre ein Depot mit nur 1 ETF auch ziemlich langweilig, oder? Ich kann das auch nicht rational begründen, aber irgendwie hätte ich so etwas schon gern im Depot. vor 18 Stunden von stagflation: In vielen Fällen gibt es eine Verbesserungsmöglichkeit. Du sagst, Du willst mit 50% Risiko anlegen. Und Du willst es erreichen mit 50% Tagesgeld 50% Aktien-ETF Nicht 50% Tagesgeld. Die risikoarmen 50% sind Tagesgeld und kurzlaufendes Festgeld (2-3 Jahre). vor 18 Stunden von stagflation: Das ist eine gute Lösung. Man kann aber durchaus Global Aggregate Anleihen hinzunehmen und damit die Sharpe Ratio des Portfolios verbessern. Das obige 50/50 Portfolio wäre von Risiko und Rendite ungefähr äquivalent zu 60% LifeStrategy 80 ETF 40% Tagesgeld oder 70% LifeStrategy 60 ETF oder ARERO (hat einen höheren EM-Anteil und einen kleinen Teil Rohstoffe) 30% Tagesgeld Vorteile dieser Varianten sind: weniger Geld im risikoarmen Anlageteil (kann für mache Anleger bedeutsam sein, insbesondere bei größeren Anlagebeträgen) weniger Schwankungen des risikoreichen Teils, weniger Verlust im risikoreichen Teil bei einem Crash etwas bessere Sharpe Ratio (etwas besseres Rendite/Risiko Verhältnis) Du schreibst: kann man hinzunehmen.......wozu hinzu? Betiehen sich deine Vorschläge auf den risikoarmen Teil? Oder auf das Gesamtpaket? Da der LifeStrategy bereits in sich eine Aufteilung Aktien/Anleihen hat, vermute ich, dass du das gesamte Paket (100%) meinst. vor 18 Stunden von Sapine: Und schon bist Du wieder bei reichlich kompliziert angelangt. Ja, das stimmt. Danke für den Rüffel (ist keine Ironie!); ich brauche wohl wirklich jemanden, der mir klar und deutlich sagt, dass das alles zu umständlich ist. vor 18 Stunden von Sapine: Statt Industrieländer ETF mit einem EM ETF zu mischen, wo Du jedes Jahr die rechte Balance wiederherstellen musst, ist es günstiger beispielsweise einen All-World zu nehmen und bei entsprechender Präferenz beispielsweise noch 10 % EM hinzu zu fügen. Damit muss man deutlich weniger ausgleichen. OK, danke für den Hinweis. Mir war nicht bewußt, dass 90% All-World und 10% EM einfacher zu handhaben sind als 80% World und 20% EM. vor 18 Stunden von Sapine: Warum willst Du Europa stärker gewichten aber die Pazifik Region genauso wie die USA unter gewichten? Ich würde eher den MSCI World ex USA als zusätzliche Beimischung nehmen, um möglichst breit aufgestellt zu sein. Aber wenn es Europa sein soll, dann bitte nicht so einen konzentrierten ETF wie den STOXX 50 Europa. Schau Dir mal STOXX Europe 600 an oder den MSCI Europe oder den FTSE Developed Europe und vergleiche die. Die beiden STOXX 50 laufen "gut", daher dachte ich, die kann man klein beimischen. Das hat nichts damit zu tun, dass USA und Pazifik untergewichtet werden sollen. vor 18 Stunden von Sapine: Nasdaq und Tech gehört in die Ecke der aktuellen Modethemen. Ich vermute man wird Dich davon nicht abhalten können. Es ist eine Wette, die aufgehen oder in die Hose gehen kann. In jedem Fall musst Du nicht über Equal Weight nachdenken, wenn Du hier genau das Gegenteil tust. Zum einen erwarte ich, dass diese beiden übersurchschnittlich abschneiden werden (ich kann das aber nicht fundamental begründen) und habe daher an eine kleine Beimischung gedacht. Ausserdem wäre das Depot dann nicht ganz so "eintönig" vor 17 Stunden von Rotenstein: Zuerst sind dir Schwellenländer in einem Welt-ETF zu schwach vertreten, weswegen du sie durch Hinzunahme eines Schwellenländer-ETFs übergewichten möchtest. Dann sind dir aber wieder Europa und die grossen US-Techs zu wenig vertreten, und du gewichtest diese auch über, so das am Ende womöglich wieder die Gewichtung nach Marktkapitalisierung herauskommt. Ja, die Möglichkeit besteht, dass am Ende dann wieder alles gewichtet ist wie in einem All-World. Es geht mir nur darum, eine kleine Beimischung vorzunehmen, da ich vermute, dass diese ETFs besser laufen werden als der Durchschnitt. Wie oben erwähnt, ich kann das nicht rational begründen oder fundamental belegen. vor 17 Stunden von Rotenstein: Warum nimmst du dann nicht gleich einen einzigen Welt-ETF wie den Vanguard FTSE All-World? Weil du es besser weisst als Goldman Sachs und Kollegen, wieviel ein bestimmtes chinesisches oder deutsches Unternehmen genau wert ist? Ist dir klar, dass ein Welt-ETF eigentlich gar nicht in erster Linie nach Ländern gewichtet, sondern nur nach der Marktkapitalisierung der einzelnen Unternehmen, sprich, dem Wert, der diesen von der Gesamtheit der Marktteilnehmer im Schnitt zugesprochen wird? Dass sich die Gewichtungen in einem Welt-ETF je nach Marktlage ändern und die 10% für Schwellenländer nicht fix sind? Das ist das Ergebnis meiner Überlegungen. Es wird der FTSE All-World von Vanguard oder der MSCI ACWI von SPDR. In diesen sollen 95% des Aktienanteils investiert werden. Ob ich eine Beimischung von 1-2 ETFs von zusammen 5% machen werde, muss ich nochmal überdenken. Eine Erhöhung des EM-Anteils würde entfallen. vor 17 Stunden von Rotenstein: Was machst du, wenn du Schwellenländer übergewichtet hast und dann die grosse Krise im China-Taiwan-Konflikt ausbricht? Das Problem habe ich ja immer, dass eine Krise dort ausbricht, wo ich investiert bin. Was mache ich denn, wenn ich EM nicht übergewichte und ein Konflikt nicht ausbricht? Habe ich dann etwas verschenkt? Ich bitte darum, dass ihr kurz etwas zu den beiden ETFs schreibt. Wahrscheinlich ist es egal, welchen man da nimmt. Der Vanguard hat eine TER von 0,19 (SPDR 0,12), ein Volumen von 28.408Mio (SPDR 7.601Mio) und umfaßt 4.220 Aktien und somit ca. 90-95% der weltweiten Marktkapitalisierung (SPDR 2.517 Aktien bei ca. 85% der weltweiten Marktkapitalisierung). Der Vanguard wäre mein Favorit, aber er ist teurer (allerdings nur sehr geringfügig). Ich wünsche allen ein schönes Wochenende! Andreas Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu Samstag um 14:14 10 minutes ago, BörsenOpa said: Es geht mir nur darum, eine kleine Beimischung vorzunehmen, da ich vermute, dass diese ETFs besser laufen werden als der Durchschnitt. Wie oben erwähnt, ich kann das nicht rational begründen oder fundamental belegen. Niemand kann das sinnvoll begründen. Wenn es jemand könnte, würde sich die Bewertung sofort aendern und fortan wäre wieder unbekannt, was besser läuft. Es wäre sinnvoll sich das verständlich zu machen. Du kannst aber auch einfach auf deine Vermutung hören und die ETF kaufen. Mit 50% Wahrscheinlichkeit trifft deine Vermutung ein. 16 minutes ago, BörsenOpa said: Wahrscheinlich ist es egal, welchen man da nimmt So ist es. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Theobuy Samstag um 14:53 vor 20 Stunden von BörsenOpa: Ich weiß, was ich suche, aber ich kann mich da nicht entscheiden. Ich würde mich als erstes für einen Index entscheiden und dann die verfügbaren Produkte auf diesen Indes auswählen. TER, TD, Volumen, wie lange schon am Markt, welcher Fondsanbieter können Kriterien sein. Ich habe mich seinerzeit für hinreichend große und dann die günstigsten gem. TER entschieden. TD ist zudem auch in Ordnung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rotenstein Samstag um 15:02 · bearbeitet Samstag um 15:07 von Rotenstein vor einer Stunde von BörsenOpa: Ich bitte darum, dass ihr kurz etwas zu den beiden ETFs schreibt. Wahrscheinlich ist es egal, welchen man da nimmt. Der Vanguard hat eine TER von 0,19 (SPDR 0,12), ein Volumen von 28.408Mio (SPDR 7.601Mio) und umfaßt 4.220 Aktien und somit ca. 90-95% der weltweiten Marktkapitalisierung (SPDR 2.517 Aktien bei ca. 85% der weltweiten Marktkapitalisierung). Der Vanguard wäre mein Favorit, aber er ist teurer (allerdings nur sehr geringfügig). Mir war jetzt nicht ganz klar, welche beiden ETFs du genau meinst, aber hier eine Übersicht einiger Welt-ETFs, die Schwellenländer mit einschliessen und einiges an Historie haben: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00B3RBWM25,IE00B3YLTY66,IE00B44Z5B48,IE00B6R52259 Welchen man da nimmt, ist ziemlich egal. Es gibt zudem inzwischen noch mehr vergleichbare Welt-ETFs, etwa von Invesco oder Amundi. Die geringen Unterschiede in der Rendite über die letzten >13 Jahre erlauben keine Vorhersage für die Zukunft. Ich wäre mir auch nicht ganz sicher, dass die Rendite bis auf die letzte Kommastelle korrekt und gleich für alle vier ETFs berechnet wurde. Schaut man sich die letzten drei Jahre an, verändert sich die Reihenfolge im übrigen schon wieder: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/tabelle/isins/IE00B3RBWM25,IE00B3YLTY66,IE00B44Z5B48,IE00B6R52259 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Samstag um 15:06 vor einer Stunde von BörsenOpa: Du schreibst: kann man hinzunehmen.......wozu hinzu? Beziehen sich deine Vorschläge auf den risikoarmen Teil? Oder auf das Gesamtpaket? Da der LifeStrategy bereits in sich eine Aufteilung Aktien/Anleihen hat, vermute ich, dass du das gesamte Paket (100%) meinst. Beides. Global Aggregate Anleihen gehören zum risikoreichen Teil. (im Gegensatz zu Bundesanleihen mit kurzer Restlaufzeit, die zum risikoarmen Teil gehören). Aber natürlich wirkt sich das auf das Gesamt-Anlagevermögen aus. Ich habe meinen obigen Post verbessert, damit er verständlicher wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Barqu Samstag um 15:22 25 minutes ago, Theobuy said: Ich würde mich als erstes für einen Index entscheiden und dann die verfügbaren Produkte auf diesen Indes auswählen Aus praktischen Gründen ist davon in diesem Fall abzuraten. Beim MSCI ACWI IMI gibt es derzeit nur 1 Produkt, ebenso Amundi All World. Besser: sich entscheiden, ob DM und EM nach Marketcap dabei sein sollen und dann alle passenden Produkte miteinander vergleichen, da die indices sich kaum unterscheiden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BörsenOpa vor 4 Stunden Moin zusammen, danke für die weiteren Hinweise! Am 17.1.2026 um 15:14 von Barqu: So ist es. Habe ich befürchtet (dass es keinen Favoriten gibt). Andererseits isses so auch einfachDie Entscheidung ist gefallen. Vielen Dank an alle, da man keinen "falschen" nehmen kann. Am 17.1.2026 um 15:53 von Theobuy: ch würde mich als erstes für einen Index entscheiden und dann die verfügbaren Produkte auf diesen Indes auswählen. TER, TD, Volumen, wie lange schon am Markt, welcher Fondsanbieter können Kriterien sein. Ich habe mich seinerzeit für hinreichend große und dann die günstigsten gem. TER entschieden. TD ist zudem auch in Ordnung. Ich hatte 2 in der Endauswahl; den ACWI von SPDR unhd den FTSE All World von Vanguard. Ich habe mich für den Venguard entschieden. Er ist zwar teurer, aber größer und umfangreicher. Am 17.1.2026 um 16:02 von Rotenstein: Welchen man da nimmt, ist ziemlich egal. Es gibt zudem inzwischen noch mehr vergleichbare Welt-ETFs, etwa von Invesco oder Amundi. Die geringen Unterschiede in der Rendite über die letzten >13 Jahre erlauben keine Vorhersage für die Zukunft. Ich wäre mir auch nicht ganz sicher, dass die Rendite bis auf die letzte Kommastelle korrekt und gleich für alle vier ETFs berechnet wurde. Schaut man sich die letzten drei Jahre an, verändert sich die Reihenfolge im übrigen schon wieder: Die Unterschiede sind aber gering, egal, wer gerade einen Tick besser ist. Am 17.1.2026 um 16:06 von stagflation: Ich habe meinen obigen Post verbessert, damit er verständlicher wird. Danke; jetzt habe ich es auch verstanden Ich habe aber trotzdem erst einmal davon abgesehen; trotzdem guter Hinweis. Am 17.1.2026 um 16:22 von Barqu: Aus praktischen Gründen ist davon in diesem Fall abzuraten. Beim MSCI ACWI IMI gibt es derzeit nur 1 Produkt, ebenso Amundi All World. Besser: sich entscheiden, ob DM und EM nach Marketcap dabei sein sollen und dann alle passenden Produkte miteinander vergleichen, da die indices sich kaum unterscheiden. Die Indicies sind "quasi-identisch" in der Rendite, deshalb den Vanguard, der größer und umfangreicher ist, auch wenn er minimal teurer ist. Die Entscheidung ist gefallen. Danke an alle Diskussionsteilnehmer und Tipgeber. Gruß an alle Andreas Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag