blueprint 4. Januar vor einer Stunde von Schwimmer2: Wen kannst Du empfehlen? Bezüglich der kostenlosen Sparpläne ist die schon weiter oben mal genannte ING z.B. kostenlos und auch recht zuverlässig. Ich würde mich natürlich nicht nur nach den kostenlosen Sparplänen orientieren, sondern einen Broker suchen, der insgesamt zu meinen Bedürfnissen passt. Aber auf keinen Fall würde ich einem teuren Broker Geld für eine 'Arbeit' geben, die die meisten anderen kostenlos für mich machen und die auch gar keine tatsächliche Arbeit für den Broker darstellt. Neobroker kann man sich auch anschauen, wenn man keinen Service braucht oder diverse andere Anbieter. Die einschlägigen Brokervergleiche z.B. von der Zeitschrift Börse Online können da gut helfen - die Vergleiche sind auch kostenlos online verfügbar. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nudel 6. Januar · bearbeitet 6. Januar von Nudel In Bezug auf den damaligen Umzug von Smartbroker von der DAB zur Baader (2023) wollte ich jetzt im Dezember 2025 nochmal mein Postfach bei der DAB sichern, da ich dachte, dass es noch bis zum 31.12.2025 zugänglich wäre. Leider war das eine Fachinformationen, denn auf Nachfrage hat die DAB den Zugang schon zum 31.10.2025 gesperrt. Ich habe damals nur einen einfachen Sparplan auf den A1JX52 gehabt und einmal eine Bundesanleihe darüber gekauft. Im Postfach der DAB habe ich dann die entsprechenden Kaufbelege und Dividenabrechnungen dafür erhalten. Ich habe beim neuen Smartbroker (Baader) entsprechende Einbuchungsdokumente zum Wechsel bekommen mit den Infos: Einstandskurs, Kaufdatum und Anzahl der Stücke Damals habe ich die Daten quer geprüft und die waren in Ordnung, sodass ich darüber Informationen habe. Reichen diese Infos aus, oder sollte ich jetzt nochmal den Weg gehen, um mir die alten Dokumente zu sichern? Auf Nachfrage würde die DAB die Dokumente nur noch einzelnd postalisch verschicken für schlanke 10€ pro Dokument. Für jeden Kaufbeleg und jede Dividendenzahlung würde das dann sicherlich mehrere 100€ ergeben, sodass ich das ungern machen würde. Wie seht ihr das, sind die Belege zum Kauf und den Dividenden wichtig, z.B. aus steuerlichen Gründen? Oder reicht es, dass ich die Daten zum Einstandskurs, Kaufdatum und Anzahl der Stücke habe? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chris84 12. Januar Am 6.1.2026 um 13:22 von Nudel: Wie seht ihr das, sind die Belege zum Kauf und den Dividenden wichtig, z.B. aus steuerlichen Gründen? Oder reicht es, dass ich die Daten zum Einstandskurs, Kaufdatum und Anzahl der Stücke habe? Wenn es um den Vorabsteuerabzug geht, dann brauchst du im Grunde die Unterlagen nur für deine eigene Buchführung, denn üblicherweise kümmert sich dein Broker bereits um die korrekte Versteuerung. Anders sieht es aus wenn du bspw. eine Nichtveranlagungsbescheinigung oder ein ausländisches Währungskonto hast, in diesem Fall sind alle Dokumente für die korrekte Versteuerung essentiell. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 12. Januar vor 1 Stunde von Chris84: Wenn es um den Vorabsteuerabzug geht, dann Was bitte ist ein Vorabsteuerabzug? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 12. Januar vor 4 Minuten von Sapine: Was bitte ist ein Vorabsteuerabzug? Offensichtlich meint der Neuling Steuerabzug auf Vorabpauschalen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter Grimes 12. Januar · bearbeitet 12. Januar von Peter Grimes vor 3 Stunden von Sapine: Was bitte ist ein Vorabsteuerabzug? Mit einem "ab" weniger ein Begriff aus der Buchhaltung. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint 13. Januar vor 13 Stunden von Peter Grimes: Mit einem "ab" weniger ein Begriff aus der Buchhaltung. Vorabsteuerzug? Ist das der, der gerade in Deutschland ins rollen kommt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter Grimes 13. Januar Fast ... Nun ja, war 'ne Fifty-fifty-chance ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
blueprint 13. Januar vor einer Stunde von Peter Grimes: Fast ... Nun ja, war 'ne Fifty-fifty-chance ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chris84 13. Januar Irgendwas mit "...steuer" eben. Aber egal ob man des nun "Vorabpauschale" oder anders nennt, es ist jedenfalls weg, bzw. das Geld hat dann ein anderer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 13. Januar Eines steht fest: Unser Finanzminister braucht viel Geld! Das gilt umso mehr, wenn er für die Refinanzierung höhere Zinsen zahlen muss. Da kommt die höhere Vorabpauschale nächstes Jahr sicher gut. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ineedadollar 14. Januar vor 21 Stunden von Sapine: Eines steht fest: Unser Finanzminister braucht viel Geld! Das gilt umso mehr, wenn er für die Refinanzierung höhere Zinsen zahlen muss. Da kommt die höhere Vorabpauschale nächstes Jahr sicher gut. Historisch gesehen besteht aber auch eine ca. 25%ige Chance, dass er komplett in die Röhre guckt. Wir dann aber in diesem Jahr auch Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu 14. Januar vor 3 Stunden von Sapine: Wie kalkulierst Du die 25 %? Anzahl Jahre mit negativer Kursentwicklung geteilt durch Anzahl alle Jahre? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ineedadollar 14. Januar vor 4 Stunden von Sapine: Wie kalkulierst Du die 25 %? Übernommen aus Kommers "Souverän Investieren vor und im Ruhestand" für ein globales Weltportfolio 100% Aktien. Anteil Kalenderjahre mit negativer Nominalrendite ist angegeben mit 26%. Aber nicht persönlich validiert, wird schon stimmen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 15. Januar vor 14 Stunden von chirlu: Anzahl Jahre mit negativer Kursentwicklung geteilt durch Anzahl alle Jahre? So könnte man rechnen, aber das war nicht so in der Vergangenheit. Ist natürlich auch Frage der Auswahl von Jahren. vor 13 Stunden von ineedadollar: Übernommen aus Kommers "Souverän Investieren vor und im Ruhestand" für ein globales Weltportfolio 100% Aktien. Anteil Kalenderjahre mit negativer Nominalrendite ist angegeben mit 26%. Aber nicht persönlich validiert, wird schon stimmen Ich fürchte die Vorabpauschale interessiert sich nicht für die Realrendite sondern für die Nominalrendite. Es waren in der Vergangenheit deutlich weniger als 25 % mit einer Rendite nahe oder unter null. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ineedadollar 15. Januar vor 2 Stunden von Sapine: Ich fürchte die Vorabpauschale interessiert sich nicht für die Realrendite sondern für die Nominalrendite. Wo bitte habe ich was von Realrendite geschrieben? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 15. Januar Dachte da stand Realrendite. Vermutlich habe ich mich getäuscht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
BörsenOpa 15. Januar Moin zusammen, ich grätsche hier mal mit einem neuen Thema rein, weil ich glaube, dass meine Frage hier im Anfängerteil gut aufgehoben ist. Nachdem der Entschluss gefallen ist, mein Depot umzubauen, weiss ich aber noch nicht, welche ETFs überhaupt in Frage kommen. Fest steht (bisher), dass es ein World, ein ACWI, ein ACWI IMI oder eine Kombination World/EM wird. Eine Mischung mit einem World ex USA steht auch im Raum, falls die vorher getroffene Auswahl zu USA-lastig wird. Die ETFs sollen „normal“ Cap-gewichtet sein. Eine Mischung mit einem Equal weight habe ich verworfen (KISS). Ebenso habe ich eine kleine Beimischung FM verworfen. Um erst einmal eine "gute" Gesamtrichtung zu bekommen ist ein FM oder ein equal weight Anteil nicht erforderlich; vielleicht kommt das irgendwann später dazu. Ich habe mir mal die verschiedenen „Standard“-ETFs angesehen. Viele davon sind in US Dollar, so dass der Wechselkurs einen zusätzlichen Effekt hat. Welche der ETFs kommen für ein Euro-Depot in Frage? Insbesondere suche ich je einen Fond für World (Industriestaaten), ACWI (Industriestaaten und Schwellenländer), ACWI IMI (Industriestaaten, Schwellenländer und Small Caps) sowie nur EM (Schwellenländer). Durch die Vielzahl der angebotenen ETFs bin ich enorm verwirrt und weiß nicht, worauf ich achten soll. Ich bitte um Hinweise, worauf man achten muss, ggf. andere Vorschläge (FTSE statt MSCI) und Anmerkungen dazu, ob ein ETF in US-Währung sinnvoll erscheint. Grüße aus dem Hohen Norden Andreas Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gurkentruppe 15. Januar · bearbeitet 15. Januar von gurkentruppe Die Fondswährung ist erstmal egal, es kommt auf die Inhalte an. Da hast Du bei Aktien von außerhalb des Euro-Raums eben Fremdwährungen drin, insbes. US-Dollar. Nach üblicher Ansicht empfiehlt sich aber bei globalen Aktien-ETFs kein Hedging der Wechselkurse, weil die Schwankungen der Aktienkurse größer sind als die der Wechselkurse und außerdem die großen Unternehmen (Apple & Co. ...) Einnahmen aus vielen Währungen erzielen. Ich würde mal sagen, wenn Du Dir bereits klar darüber bist, wieviel Risiko Du fahren willst, also wie hoch der Aktienanteil in Deinem Portfolio sein soll, dann reicht für diesen Anteil für den Normalbürger ein einziger globaler ETF, z.B. FTSE All-World oder MSCI ACWI IMI. Eine Aufteilung in verschiedene ETF könntest Du machen, wenn Du unbedingt von der Marktkapitalisierung abweichen willst, aber dafür muss man schon gute Gründe haben, zB wie Du sagst "zu US-lastig". Wenn Du den US-Anteil reduzieren wolltest, dann brauchst Du z.B. drei ETF, um die Welt abzudecken: - USA (zB S&P 500 ETF) in der gewünschten Größenordnung - vielleicht 40% - MSCI Ex USA zB 45 % - MSCI EM vielleicht 15 % Das nur als Beispiel, wenn Du davon überzeugt bist, dass die US-Aktien in Zukunft schlechter laufen werden als der Rest der Welt. Ich persönlich weiß das nicht und würde daher im Zweifel eher die ein-ETF-Lösung mit FTSE All-World empfehlen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 15. Januar · bearbeitet 15. Januar von stagflation vor 26 Minuten von BörsenOpa: Nachdem der Entschluss gefallen ist, mein Depot umzubauen, Gute Idee, aber dann mache es doch so, dass es gut wird. Anlegen funktioniert in vier Schritten: Anlageziele definieren. Ich nehme an, dass es um eine Anlage von 10 Jahren und mehr geht? Risiko festlegen. Das ist der entscheidende Schritt. Wählt man zu wenig Risiko, ist die Rendite zu gering. Wählt man zu viel Risiko, können die möglichen Verluste zu groß werden. Anhand des Risikos kann man die Aufteilung in risikoreichen und risikoarmen Anteil festlegen. Wie ist Dein gewünschtes Risiko und Deine Aufteilung? Anlageklassen für den risikoreichen Teil wählen: Aktien, risikoreiche Anleihen, Rohstoffe, Gold. In vielen Fällen ist ein breit diversifizierter Aktien-ETF ausreichend und eine gute Wahl. Anlageprodukte wählen. Für den risikoarmen Anteil wählt man kurz laufende Bundesanleihen. Oder kurz laufendes Tagesgeld oder Festgeld bei einer seriösen Bank, maximal bis zur Grenze der gesetzlichen Einlagensicherung. Für den risikoreichen Anteil wählt man einen World- oder All-World ETF. Wir sehen es häufig, dass Einsteiger die wichtigen Schritte 1-3 überspringen und gleich mit Punkt 4 starten. Das ist aber verkehrt. Wichtig ist die Wahl des Risikos. Für den risikoreichen Teil kannst Du beispielsweise den Vanguard FTSE All-World ETF nehmen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gurkentruppe 15. Januar · bearbeitet 15. Januar von gurkentruppe Da die Frage oft wieder kommt und hier der Anfänger-Thread ist, könnte man vielleicht ein paar Musterportfolios für Anfänger aufstellen, oder haben wir die schon? Musterportfolio 1: Ziel: auf längere Sicht (> 10 Jahre) realer Vermögenserhalt (nach Inflation und Steuern) 25 % Aktien: Vanguard FTSE All-World (oder sonstiger All-world-ETF) 75 % Tagesgeld (oder, wenn dieser Betrag > 100.000,- €, dann lieber in einen Geldmarktfonds wegen der Grenze der Einlagensicherung) Musterportfolio 1a, ebenfalls auf längere Sicht (> 10 Jahre) mit dem Ziel realer Vermögenserhalt, aber mit mehr Diversifizierung (auch Anleihen) im risikoreichen Teil: 40 % Vanguard Life Strategy 60 % Equity (enthält globale Aktien und globale Anleihen) 60 % Tagesgeld oder Geldmarktfonds Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
gurkentruppe 15. Januar · bearbeitet 15. Januar von gurkentruppe Musterportfolio 1b, wie vorher bei 1a, nur jetzt für diejenigen, die im Anleihenteil keine amerikanischen Staatsanleihen haben wollen: 24 % Aktien: Vanguard FTSE All-world oder sonstiger All-world-ETF 16 % mittel bis längere Anleihen nur in Euro, z.B. iShares Euro Aggregate Bond ETF 60 % Tagesgeld oder Geldmarktfonds Musterportfolio 1c, wie vorher bei 1a, aber nun für die USA-Skeptiker, die sowohl im Anleihenteil wie auch im Aktienteil den Anteil der USA reduzieren wollen: - 10 % Aktien USA, zB S&P 500 ETF - 10 % Aktien MSCI Ex-USA - 4 % Aktien MSCI EM IMI - 16 % mittel bis längere Anleihen nur in Euro, z.B. iShares Euro Aggregate Bond ETF - 60 % Tagesgeld oder Geldmarktfonds ... und wenn man lieber mehr Risiko möchte, dann skaliert man den Aktienteil in allen diesen Kombinationen eben höher zu Lasten der Geldmarkt/Tagesgeld-Position. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag