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Anfängerfragen zu Fonds, ETFs und Fondsdepots

Empfohlene Beiträge

blueprint
vor 1 Stunde von Anjin-san:

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem ETF oder mehreren die vergleichsweise höhere Ausschüttungen haben als meine Vanguard FTSE All-World ETF WKN A1JX52

Sie Verlauf oben:

IE0005AJA0P1 L&G Global Quality Dividends UCITS ETF - USD DIS

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No.Skill

ETF-Sparplan vs. Einmalanlage: Wie große Geldsummen investieren?

 

In dem heutigen Video widmen wir uns der Frage, auf welche Arten man sinnvollerweise einen größeren Geldbetrag in den Aktien-ETF investieren könnte. Insbesondere schauen wir uns dazu drei Strategien im Hinblick auf Rendite, Risiko und Psychologie an: a) Sofortiges Investment b) Schrittweises Investieren c) Regelbasierte Investition gemäß Trendfilter

 

Für Eilige: das Fazit.

 

Für noch Eiligere:

 

Hauptfazit (typisch für solche Videos 2025/2026): Lump-Sum schlägt in den meisten Fällen langfristig den Sparplan – aber viele Menschen fühlen sich mit gestaffeltem Einstieg wohler.

 

Grüße No.Skill

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Skuggasteg

Ich überlege gerade, bei Neukäufen von meiner bisherigen Mischung MSCI World / EM auf einen einzigen globalen ETF umzusteigen. Zum Beispiel MSCI ACWI, oder noch besser ACWI IMI. Bin aber auch für FTSE-Produkte offen. Meine Hauptmotivation ist, mittelfristig den Verwaltungsaufwand weiter zurückzufahren. Was sind die "üblichen Verdächtigen", die hier gerne als 1-ETF-Lösung empfohlen werden?

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SlowHand7

Welcher Verwaltungsaufwand? Es ist doch kein Aufwand zwei oder drei ETFs zu besparen.

Wenn du EM dabei haben willst dann nimm halt den FTSE.  :)

 

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wadi1982

Mal eine doofe Frage die hier sicherlich immer wieder in regelmäßigen Abständen kommt.

Wie verhaltet ihr euch wenn das Depot "rot" wird.

 

Ich hatte gerade nachschauen wollen wie lange der Freitstellungsauftrag gesetzt war und dabei die "rote" Rendite gesehen.

 

Bei den aktuellen Ereignissen in der Welt sicher normal.

Als Neueinsteiger allerdings ungewohnt dort ein "Minus" zu sehen.

Hatte eigentlich auch vor das Depot zu zu lassen, musste aber wissen wie lange der Freistellungsauftrag geht :-D.

 

Der Anlagehorizont ist bei uns noch > 20 Jahre (bzw. > 40 Jahre beim Junior).

Einfach zu machen und ignorieren (wäre mein Plan), oder vielleicht sogar nutzen und mehr investieren ?

 

Wie macht ihr das ?

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Schwachzocker
vor 5 Minuten von wadi1982:

Wie macht ihr das ?

Ich gehe nach dem Plan vor, den ich mir zuvor festgelegt habe. Wenn das Verhältnis zwischen sicheren und riskanten Anlagen zu sehr von der Wunschallokation abweicht, kaufe ich entsprechend nach bzw. verkaufe ich entsprechend.

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wadi1982

Naja, da ich erst am Anfang stehe ist, wie sicherlich bei vielen Anfängern, die Verteilung zu stark auf dem sicheren Teil.

Von daher einfach den Plan weiter verfolgen die Verteilung auf 50:50 zu bringen und dann beobachten.

Wie gesagt ist als Anfänger schon komisch da ich bisher nie in Banking Apps rote Zahlen hatte :-D

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 5 Minuten von wadi1982:

...

Wie gesagt ist als Anfänger schon komisch da ich bisher nie in Banking Apps rote Zahlen hatte :-D

Die Farbe der Zahlen ist egal. Hauptsache das Rote ist nicht Dein Herzblut.

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Moneycruncher
vor 13 Minuten von wadi1982:

Von daher einfach den Plan weiter verfolgen die Verteilung auf 50:50 zu bringen und dann beobachten.

Wenn Du z.B. einmal im Jahr die gewünschte Verteilung wieder herstellst, musst Du nicht mal "beobachten".

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Wishmueller
vor 16 Minuten von wadi1982:

Der Anlagehorizont ist bei uns noch > 20 Jahre (bzw. > 40 Jahre beim Junior).

Einfach zu machen und ignorieren (wäre mein Plan), oder vielleicht sogar nutzen und mehr investieren ?

 

Wie macht ihr das ?

 

Da ich mal unterstelle, dass Du ein breit diversifiziertes Depot hast (anstelle weniger riskanter Einzeltitel), wäre "einfach zu machen und ignorieren" sicherlich die Königsklasse im Umgang mit Börsenturbulenzen. Aber das schafft halt nicht jeder (ich auch nicht), insofern muss man es "aushalten". Auch das ist ein Lernprozesss im Laufe eines Anlegerlebens. 

 

"Vielleicht sogar nutzen und mehr investieren" würde allenfalls Sinn machen, wenn Du ohnehin vorhattest, zu investieren. Oder wie der geschätzte Kollege schreibt: auf Wunschallokation anpassen. Wenn Dein Ziel 50:50 ist und sich Dein Risiko-Anteil durch eine Korrektur signifikant verkleinert, dann würde ein Nachkauf zumindest in der Größen-Ordnung bis 50:50 Sinn machen. Dafür müsste es meiner Meinung nach aber noch deutlicher als bisher korrigieren, da man ja auch nicht jeden erstbesten Kursanstieg wieder abverkauft, nur um die Zielgröße bei der Allokation zu erreichen.

 

Long story short: aller Anfang ist schwer, und wenn man mit Verlusten startet, umso mehr. Sollte einen aber nicht davon abhalten, langfristig sollte es sich auch für Dich auszahlen..... :)

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wadi1982

Nochmal danke euch allen. Ja, das wichtigste hat sicher gefehlt. Beide Depots besparen nur den Vanguard All World (A2PKXG / IE00BK5BQT80).

 

Also weiter "set and forget"

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 36 Minuten von wadi1982:

Beide Depots besparen nur den Vanguard All World (A2PKXG / IE00BK5BQT80).

Also weiter "set and forget"

:thumbsup:  -> Performance A2PKXG

1 Woche  -1,2%, 1 Monat -2,8%, 3 Monate +0,7%, 6 Monate +2,4%, 1 Jahr +12,7%, 3 Jahre +56,1%, 5 Jahre +62,9% 

 

Tipp: Gegen das "Muffensausen" hilft ein ausreichend großer sicherer Depotanteil, dann kann dir der Stand des Aktienteils eigentlich egal sein.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Es ist normal, dass einem das alles nicht ganz geheuer ist. Das Auf und Ab muss gefühlt werden, sonst gewöhnt man sich nie daran. 

 

Überleg Dir ein Regelwerk, wie du Dich wann verhalten willst und versuche Dich daran zu halten. Da könnte beispielsweise so etwas drin stehen: 

1) Wenn die Kurse gesunken sind, verdoppele ich im laufenden Monat wenn möglich die Sparrate im Aktienteil

2) Die monatliche Sparrate orientiert sich an der Depotgewichtung im Verhältnis zur Wunschallokation. 

3) Einmal im Jahr/halbjährlich/vierteljährlich wird bei Abweichung von der Zielallokation die monatliche Sparrate angepasst, bis das Gleichgewicht wieder erreicht ist. 

 

Es gibt da viele Möglichkeiten. Finde heraus, was Dir am besten hilft, Kursverlusten nicht hilflos gegenüber zu stehen. 

 

Viel Glück! 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 7 Stunden von wadi1982:

Mal eine doofe Frage die hier sicherlich immer wieder in regelmäßigen Abständen kommt.

Wie verhaltet ihr euch wenn das Depot "rot" wird.

 

Alles verkaufen, bevor die Kurse noch weiter fallen! :narr:

 

Nein, im Ernst: genau dafür gibt es das Kapitel "Was tun im Aktiencrash?" im Kommer. Das ist das wichtigste Kapitel von allen!

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Walter White
· bearbeitet von Walter White
vor 22 Stunden von wadi1982:

Naja, da ich erst am Anfang stehe ist, wie sicherlich bei vielen Anfängern, die Verteilung zu stark auf dem sicheren Teil.

Von daher einfach den Plan weiter verfolgen die Verteilung auf 50:50 zu bringen und dann beobachten.

Wie gesagt ist als Anfänger schon komisch da ich bisher nie in Banking Apps rote Zahlen hatte :-D

Stehst du am Anfang ist es nicht schlimm, sondern förderlich für dich rote Zahlen im Depot zu haben; du kaufst/sparst immer günstig nach. Was bessere kann dir anfangs, die ersten Jahre nicht passieren. Also einfach den Sparplan entspannt laufen lassen und je nach Risikotragfähigkeit auf 50:50 gehen. Die ersten Jahre kann es immer wieder passieren das die Kurse ins Rot abdriften, das ist ganz normal und auf lange Sicht überflüssig sich da Gedanken zu machen. Irgendwann, nach 10-15 Jahren kommt der Punkt da kommst du nicht mehr in die roten Zahlen auch bei einer schärferen Korrektur da das Depot/der ETF i.d.R. schon gut gelaufen ist. Und wenn doch, so what; ich hab mir immer gesagt bei Rot kaufen, bei Grün laufen.

Schaue ich mal 30 Jahre in den vergilbten Rückspiegel hatte sich bisher jede Korrektur gelohnt, auch wenn es sich, ja das gebe ich zu, nicht sonderlich gut anfühlte wenn das der ETF/das Depot mal um 30% abstürzte, ich aber trotz allem einfach mal mal mit einem kleinen Vermögen nachgekauft hatte. Irgendwann nach Monaten oder gar Jahren kam der Bumerang aber immer mit voller Wucht zurück. 

 

Fazit: komische Rote Zahlen sind nichts schlimmes, siehe es als große Chance für die entfernt liegende Zukunft. Kostet der Kasten Cola anstatt 13,99 nur 8,99 findest du das ja auch bestimmt geil,ne. B-) Viel Erfolg auf dem langem Weg.  

 

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wadi1982

Vielen Dank nochmal euch allen. Dann lassen wir das mal so ..... bis auf den Kasten Zuckerwasser ;-)

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Tropentraum

Wie lange hat eine Bank Zeit, Nachrichten der Fondsgesellschaft / Firma  an den Anteilseigner weiterzuleiten?

 

Konkrete Anlässe waren bei mir dieses Jahr:

 

- Aktiensplit 1:5. Die Information wurde erst ca. 10 Tage nach dem Split von der Bank an mich weitergeleitet. Und ich war sehr überrascht und konnte es mir gar nicht erklären, dass die Aktie von einem Tag auf den anderen von 75 € pro Stück auf 15 € pro Stück gefallen war. Ohne, dass ich irgendwelche schlechten Nachrichten zu der Firma finden konnte.

 

- Heute erst hatte ich Informationen von der Bank im Postfach, die sich auf Änderungen bei meinen zwei SPDR-ETFs beziehen. Die Änderungen sind bereits am 13.5.26 in Kraft getreten. Und auch hier hatte ich mich gewundert, warum der Kurs plötzlich so runtergegangen ist. Die Info habe ich aber erst 10 Tage später erhalten.

 

Ist das so in Ordnung? Gibt es für die Bank keine Fristen, in denen sie den Kunden rechtzeitig über Änderungen bei Wertpapieren informieren muss?

Normalerweise würde ich erwarten, dass ich die Infos vor dem Inkrafttreten der Änderungen erhalten müsste, oder nicht?

 

Mein Depot ist bei der BNP Paribas.

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west263
vor 1 Stunde von Tropentraum:

Und ich war sehr überrascht und konnte es mir gar nicht erklären, dass die Aktie von einem Tag auf den anderen von 75 € pro Stück auf 15 € pro Stück gefallen war. Ohne, dass ich irgendwelche schlechten Nachrichten zu der Firma finden konnte.

Erstmal ist es doch was gutes, wenn man keine schlechten Nachrichten zu einem ETF findet ;)

Da Du ja schon auf der Suche warst, hast Du dabei die Info zum Split gefunden?

 

Es sind ja zwei Parteien involviert und die erste Frage muss ja sein, wann hat die Kapitalgesellschaft die Information rausgegeben und dann an die Banken und Broker weitergegeben. und erst wenn die Bank diese hat, kann sie die an den Kunden weitergeben. 

 

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tibesti

Nein, die Depotbank ist in der Regel nicht verpflichtet, den Kunden aktiv und vorab über einen bevorstehenden Aktiensplit zu informieren. Die eigentliche Ankündigung und Durchführung ist eine Maßnahme des Unternehmens selbst. 

Informationsquelle: Solche Kapitalmaßnahmen werden meistens im Vorfeld vom Unternehmen auf dessen Investor-Relations-Seiten, in Finanzmedien oder über amtliche BaFin-Bekanntmachungen veröffentlicht.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

@Tropentraum: PDF-Dokumente enthalten oft einen Zeitstempel mit dem Erzeugungsdatum der PDF-Datei. In PDF-Viewern findet man diesen meist unter "Eigenschaften" oder "Properties". Manche PDF-Viewer zeigen zusätzlich Zeitstempel aus dem Dateisystem - hier muss man aufpassen, dass man sich den Erzeugungs-Zeitstempel anschaut.

 

Anhand dieses Erzeugungs-Zeitstempels kann man ungefähr abschätzen, wie lange das Dokument unterwegs war.

 

Der Reiseweg ist u.U. recht lang: wenn es eine Mitteilung von der Kapitalgesellschaft ist, läuft das Dokument möglicherweise folgendermaßen: Kapitalgesellschaft -> Zentralverwahrer/Lagerstelle -> Broker -> Dein Postfach. Wenn es ein Dokument von Deinem Broker ist, ist der Weg natürlich kürzer.

 

Außerdem muss man unterscheiden zwischen allgemeinen Mitteilungen und kundenspezifischen Mitteilungen. Allgemeine Mitteilungen werden u.U. nicht gleich nach dem Generieren abgeschickt, sondern evtl. erst noch intern geprüft. Kundenspezifische Mitteilungen werden häufig sofort versendet. Bei den Brokern gibt es bestimmt niemanden, der alle Wertpapier-Abrechnungen noch einmal überprüft. Das wäre viel zu teuer.

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Tropentraum

Danke für Eure Antworten! :)

 

Jetzt habe ich nochmal nachgesehen. Ich habe bisher nur eine Einzelaktie. Und zwar die Kawasaki Heavy Industries. 

Die Info zum Split ist auf den 13.3.26 datiert. In meinem Postfach der Paribas war die Nachricht am 30.3.26.

 

Wenn ich Euch richtig verstehe, muss ich mich selbst um Infos kümmern, oder? Und müsste also regelmäßig auf den Seiten der ETF-Anbieter nachschauen, ob sich bei meinen ETFS etwas ändert?

 

Ich hatte den naiven Glauben, dass ich -wie bei Preissteigerungen von Versicherungen z.B. - rechtzeitig die Info bekommen muss, damit ich mich entscheiden kann.

Das scheint hier nicht so zu sein. 

Jetzt bin ich ein bißchen schlauer als vorher, danke!

 

 

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Sapine

Meiner Erfahrung nach bekomme ich von meiner Bank (maxblue oder 1822direkt) solche Informationen vorab. Natürlich kann die Bank nur weiterleiten, was ihr übermittelt wird. D.h. die Frage wäre in diesem Fall, ob die Bank die Information rechtzeitig erhalten hat. 

 

Unabhängig davon, muss man bei Einzelaktien mehr Recherche betreiben als bei ETFs. https://global.kawasaki.com/en/corp/ir/

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 6 Stunden von Tropentraum:

Wenn ich Euch richtig verstehe, muss ich mich selbst um Infos kümmern, oder? Und müsste also regelmäßig auf den Seiten der ETF-Anbieter nachschauen, ob sich bei meinen ETFS etwas ändert?

 

Ganz so hart würde ich es nicht sagen. Ich schaue bei meinen Wertpapieren nicht regelmäßig nach Änderungen.

 

Es kommt natürlich auf die Wertpapiere an und wie man anlegt. Wenn man gängige große Fonds oder DAX-Aktien hält, erfährt man auch viel durch die Presse. Oder hier durch das Wertpapier-Forum. Wenn man exotische Aktien hält, berichtet die Presse nicht davon - dann muss man sich selbst darum kümmern.

 

Was den Aktiensplit angeht: wenn der plötzlich Kurs stark steigt oder fällt, kann man davon ausgehen, dass es einen Aktiensplit gegeben hat. Dann kann man auch gezielt danach suchen. Wichtig sind auch gute Chart-Tools wie Ariva, die Aktiensplits anzeigen und bei denen man einstellen kann, ob Aktiensplits in die Kurse eingerechnet werden sollen oder nicht.

 

Hier für Kawasaki, der unbereinigte Kurschart:

 

image.png.5d423bcd9e59c59aa4cbbd840c794c38.png

Quelle: Ariva, S=Split, D=Dividende

 

Und jetzt der gleiche Charts noch einmal um Splits, Dividenden und Bezugsrechte bereinigt, damit man die Wertentwicklung sieht:

 

image.png.6e625e325c1d448f0608568bd3824464.png

Quelle: Ariva

 

Interessanter sind Splits oder Reverse Splits, bei denen sich der Kurs nur wenig ändert. Die sieht man nicht ohne Weiteres in der Kursentwicklung, weil das im täglichen Auf und Ab untergeht. Manchmal sieht man es an einer Änderung der Aktien-Stückzahl, die man hat. Manchmal bekommt man etwas Geld für einen Ausgleich oder eine Abfindung überwiesen. Bei solchen Fällen muss man überlegen, ob einen das überhaupt interessiert - oder ob man es laufen lässt.

 

Aber klar: wenn etwas Merkwürdiges passiert, sollte man recherchieren. Oft hilft ein Blick zu Ariva oder ähnlichen Tools, manchmal muss man die "Investor Relations" Seiten des Unternehmens durchstöbern.

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein

Oder man schreibt sich einen KI-Prompt, der nach Dividenden, Kapitalmaßnahmen, etc. usw. für die interessanten Wertpiere sucht und führt den regelmäßig aus.

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hattifnatt
vor 8 Stunden von Tropentraum:

Und müsste also regelmäßig auf den Seiten der ETF-Anbieter nachschauen, ob sich bei meinen ETFS etwas ändert?

Blöde Frage: Warum sind solche Splits für dich überhaupt relevant? Sie ändern ja nichts am Investmentcase.

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