Saudi-Arabien

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41 posts in this topic

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Bild: Saudi-Land ist abgebrannt

 

Der Kontraindikator fasst zusammen. Ist sicher keine seriöse Analyse, aber die Probleme gibts ja schon länger.

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Am 20.10.2016 um 09:14 schrieb Rubberduck:

BTW: Drei USD-Anleihen (verschiedene Laufzeiten) mit Stückelung 200k+1. Eher nix für Kleinsparer.

 

Goldman Sachs Emerging Markets Debt Portfolio ist übrigens nicht signifikant investiert.

Vermutlich noch zu seriös. ;)

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Saudi-Arabien hat leider nichts außer Öl zu bieten. Für Moslems gibts noch die Haddsch, aber die spielt wirtschaftlich wohl nicht die große Rolle. Meines Wissens ist die Veranstallung sogar recht teuer für den Staat.

 

Die Königsfamilie hat in den letzten Jahrzehnten einen Wohlfahtsstaat aufgebaut der das westeuropäische Niveau überschreitet. Zum einen bieten sich hier Einspaarmöglichkeiten zum anderen wird der Druck aufs Königshaus größer wenn gespart werden muss.

 

Ich gehe davon aus, wenn das Thema Öl wirtschalftlich mal erledigt ist wird innerhalb von einer maximal zwei Generationen der Wohlstand dort wieder verschwunden sein. Die Region hat sonst wenig bis nichts zu bieten.

 

Ich kann mir Badeurlaub am Roten Meer oder Persischen Golf gut vorstellen. Tourismus ist das einzige was mir einfällt.

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Sehr interessanter Artikel.
Wer -so wie ich- öfter in KSA ist, sieht wie es rumort.

Es war schon immer etwas schwierig als Expat vor Ort. Mittlerweile ist es aber teilweise wirklich unangenehm dort. Und es wird nicht mehr nur hinter vorgehaltener Hand schlecht über die Sauds gesprochen.

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Posted · Edited by Schildkröte

Zitat

Saudi-Arabien ist durch seine Ölexporte eines der reichsten Länder der Welt; nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (kaufkraftbereinigt) stand es 2016 weltweit auf Rang 14. Im Index der menschlichen Entwicklung lag es 2016 auf Rang 38. Dank seines Reichtums kann es sich leisten, seine Bevölkerung mit großzügigen Sozialleistungen zu versorgen, und sichert so politische Stabilität im Inneren. Zunehmender Druck auf den Staatshaushalt durch denÖlpreisverfall seit Anfang 2015 zwingt das Land allerdings seine Einnahmequellen zudiversifizieren.[10] Mit dem Reformvorhaben „Vision 2030“ soll dies verwirklicht werden.

... 
Saudi-Arabien ist die größte Volkswirtschaft im arabischen Raum, so ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 38-mal so groß wie das des Jemen und 16-mal so groß wie das von Ägypten. Das Land stellte 1993 einen Beitrittsantrag für die WTO und wurde 2005 aufgenommen. Der Beitritt hat die Internationale Öffnung des saudischen Marktes beschleunigt.[106] Die Wertpapierbörse ist der Tadawul.

Das Königreich erwirtschaftete 2006 den größten Überschuss aller Zeiten (ca. 70 Milliarden US-Dollar bei einem Aktivsaldo von 150 Milliarden US-Dollar) und übertraf damit den Rekordüberschuss von 2005 (ca. 55,5 Milliarden US-Dollar) erheblich. Nach den Bodenschätzen ist der Dienstleistungssektor, insbesondere der Tourismus mit alljährlich mehr als drei Millionen[107] Pilgern, ein wichtiges Wirtschaftsgut.

Das reale Wirtschaftswachstum lag 2015 bei 3,5 %. Die Währung im Königreich ist derSaudi-Riyal, er hat eine feste Wechselkursbindung zum US-Dollar. 12 % der Saudis erwirtschaften in der Landwirtschaft 3 % des BIP, während 25 % der Beschäftigten in der Industrie tätig sind. Mit 63,7 % des BIP erwirtschaftet dieser Sektor den größten Gewinn. Mit 63 % Beschäftigung im Dienstleistungssektor ist dieser der größte Sektor. Dort werden 33 % des BIP erwirtschaftet.

Im Jahre 2015 führte Saudi-Arabien Waren im Werte von 201,5 Milliarden US-Dollar (davon Öl und Ölprodukte: ca. 90 %) aus, während sich die Importe auf 163,8 Milliarden US-Dollar beliefen, sodass – wie in den Vorjahren – in der Handelsbilanz ein stabiler Überschuss von 37,7 Milliarden US-Dollar bestand der in den letzten Jahren aufgrund des Ölpreisverfalls abnahm. Die wichtigsten Empfängerländer saudi-arabischer Ausfuhren sind die China, Japan, die USA und inzwischen auch Südkorea und Indien; die wichtigsten Einfuhrländer sind die USA, China, Japan, Deutschland und Südkorea. Die Einfuhren aus Deutschland nehmen kontinuierlich zu, so ist der Import von Maschinen aus Deutschland im Jahre 2006 um 55,2 % und der Import von Eisen- und Stahlerzeugnissen um 90,16 % gestiegen.[108] Im Jahr 2015 führte Saudi-Arabien Waren im Wert von 7,3 Mrd. Euro aus Deutschland ein. Die Ausfuhren beliefen sich auf 0,9 Milliarden Euro.[109]

Im Jahr 2005 sollen die ca. sechs Millionen Gastarbeiter Überweisungen in ihre Heimatländer in Höhe von 14 Milliarden US-Dollar getätigt haben. Das Land hält hohe Devisenreserven (492 Mrd. USD im April 2017).[110][111]

Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes misst, belegte Saudi-Arabien Platz 29 von 138 Ländern (Stand 2016-17).[112] Im Index der Wirtschaftlichen Freiheit belegte das Land 2017 Platz 64 von 180 Ländern.[113]

Die wichtigsten Bodenschätze Saudi-Arabien sind: Erdöl, Erdgas, Gold, Kalkstein, Gips,Marmor, Ton, Salz, Eisenerz undPhosphor.[114]

Quelle Wikipedia

 

Es gab ja bisher noch gar keinen eigenen Thread zu diesem Land. Anlass für mich, diesen Thread anzulegen, ist dieser FAZ-Artikel:

 

Zitat

In Saudi-Arabien soll für 20 Milliarden Dollar ein gigantischer Industriekomplex entstehen. Die beiden führenden Unternehmen des Landes planen die weltgrößte Anlage, in der Rohöl zu Chemikalien verarbeitet wird. Dazu unterzeichneten der Ölriese Saudi Aramco und der Petrochemiekonzern Saudi Basic Industries (Sabic) an diesem Sonntag eine entsprechende Absichtserklärung.

 

Der für 2018 geplante Börsengang von Saudi Aramco droht zu kippen. Anbei eine Übersicht zu im nationalen Leitindex Tadawul gelisteten Aktien. Einzelaktien sind sehr riskant, insbesondere aus Schwellenländern. Daher bieten sich ETFs durchaus als Alternative an. Auch Anleihen aus Saudi-Arabien lassen sich erwerben. Die Börse in Riad soll künftig nicht mehr nur arabischen Anlegern vorbehalten bleiben. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass Saudi-Arabien's Börse stark mit dem Ölpreis korreliert

 

Nachtrag:

Saudi-Arabien gehört dem GCC an:

 

Zitat

Der Golf-Kooperationsrat (englisch Gulf Cooperation Council, GCC; offiziell Kooperationsrat der Arabischen Staaten des Golfes; arabisch مجلس التعاون لدول الخليج العربية, DMG Maǧlis at-taʿāwun li-duwal al-ḫalīǧ al-ʿarabiyya, englisch Cooperation Council for the Arab States of the Gulf, CCASG), bzw. verkürzt Golfrat, ist eine internationale Organisation, die sechs der sieben Staaten der Arabischen Halbinsel umfasst. Er wurde am 25. Mai 1981 in Abu Dhabi durch Kuwait, Bahrain, Saudi-Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman gegründet, um diese Staaten gegen die Auswirkungen der Islamischen Revolution im Iran im Jahr 1979 und des Ersten Golfkriegs 1980 abzuschirmen.[1]

Die Organisation strebt die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder in der Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen ihnen an, wozu 1982 im Rahmen des Unified Economic Argument der Warenverkehr liberalisiert wurde. Für 2005 wurde eine Zollunion beschlossen, die schließlich auf das Jahr 2003 vorgezogen wurde. Bis 2010 war die Einführung einer gemeinsamen Währung vorgesehen. Unterschiedliche politische Ziele und eine Reihe trennender Fragen behindern jedoch die Integrationsbemühungen.

Quelle Wikipedia 

 

In den GCC kann ebenfalls via ETFs investiert werden, ggf. auch ohne Saudi-Arabien. Der Saudi Riyal ist an den US-Dollar gekoppelt.

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Posted · Edited by Rubberduck

Du hattetst doch hier KLick im Anleihenforum einen Thread aufgemacht. Brauchen wir zwei? Wenn der Börsengang doch noch kommt,macht sowieso irgendein Newbie einen neuen auf...

 

 

Grundsätzlich stellt sich die Frage, was für Kleinsparer überhaupt investierbar (ETF, Zertifikat, Fonds) ist.

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Anleihen sollten natürlich im Anleihebereich diskutiert werden und einzelne Unternehmen im Aktienbereich. Der gesamte Wirtschaftsstandort ist jedoch meines Erachtens in diesem Subforum richtig placiert. Für eine Gesamtbetrachtung ist das unerlässlich. Erste Anhaltspunkte, um in Saudi-Arabien zu investieren, habe ich ja bereits gegeben. Es können gerne weitere Hinweise gemacht werden, welche ich ggf. gerne nachträglich in den Eröffnungspost einfügen kann. 

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Dann hätte ich aber mindestens die ETFs für Saudi Arabien und GCC erwartet.

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vor 45 Minuten schrieb Ramstein:

Dann hätte ich aber mindestens die ETFs für Saudi Arabien und GCC erwartet.

 

Vielen Dank für den Hinweis! :thumbsup:. Ich habe den Eingangspost entsprechend überarbeitet. 

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Gibt es Informationen über die Arbeitsethik in Saudi-Arabien. Zwei Generationen von Saudies haben einen leistungsfreien Wohlstand bekommen, wie wir ihn selbst im Westen nicht kennen. Dazu kommt noch der Islam der Frauen im öffentlichen Leben stark einschränkt. Wie zuverlässig das Rechtssystem, was sicherlich auf islamischem Recht beruht, kann ich nicht beurteilen. Aber alles sicherlich keine Argumente für das Land.

 

Ich vermute ohne die Öldollar läuft in Saudi-Arabien nicht viel.

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Posted · Edited by Schildkröte

In der aktuellen Printausgabe vom Handelsblatt ist ein Artikel über die beiden saudi-arabischen Chemiekonzerne Sabic und Aramco (Sabic ist nach Umsatz immerhin der viertgrößte Chemiekonzern der Welt). Der Tenor des Artikels geht dahin, dass diese Konzerne sich von der zyklischen Petrochemie lösen und sich verstärkt der profitableren Basischemie hinwenden wollen, sowohl organisch als auch durch Übernahmen. Als Beispiel kann das Kautschuk - Joint Venture zwischen Saudi Aramco und Lanxess genannt werden (Kerngeschäft von Lanxess, Saudi Aramco liefert den Rohstoff). 

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Zitat

Nach zwei Jahren Austerität will der saudische Staat 2018 die Wirtschaft wieder ankurbeln und für weiteres Wachstum sorgen. Er will 2018 insgesamt 1111 Milliarden Rial (296 Milliarden Dollar) ausgeben. Das wird voraussichtlich 42 Prozent der Wirtschaftsleistung entsprechen. ... Die saudische Regierung erwartet für 2018 zudem ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent auf umgerechnet 696 Milliarden Dollar. Die Nicht-Öl-Wirtschaft soll um 3,7 Prozent wachsen. Trotz dieses Stimulus soll die Fiskaldisziplin der vergangenen Jahre aufrechterhalten werden ... Zum 1. Januar 2018 führt Saudi-Arabien, wie alle sechs Staaten des Golfkooperationsrats (GCC), eine Mehrwertsteuer von 5 Prozent ein. Dadurch nehmen die Nicht-Öl-Einnahmen des Staats weiter zu. ... 2018 schlägt positiv zu Buche, dass sich der Ölpreis erholt hat und bei über 60 Dollar stabil bleibt. Zusätzliche Einnahmen fließen dem Haushalt durch eine effizientere Steuereintreibung zu. Die größten Budgetposten sind, wie im Vorjahr, die Erziehung, auf die etwa ein Drittel entfällt, sowie das Militär, das Gesundheitswesen und die Ausgaben für die Infrastruktur. Die Steigerung des Ausgabenwachstums flacht ab, weil die Kürzung der Subventionen für Wasser, Strom und Benzin wirksam wird.

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

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Zitat

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) führen ab dem 1. Januar 2018 eine Mehrwertsteuer ein. Viele Produkte und Dienstleistungen werden ab dem neuen Jahr mit fünf Prozent besteuert, teilten die zuständigen Steuerbehörden der beiden Staaten mit. Die Einführung der Mehrwertsteuer soll angesichts sinkender Ölpreise die Staatseinnahmen auf eine breitere Basis stellen und für stabile Finanzen sorgen.

Hier der vollständige FAZ-Artikel.

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Zitat

Wir sehen GCC-Anleihen als wachsende Anlageklasse mit Merkmalen von sowohl Schwellen- als auch Industrieländern und als einen Bereich, dem viele globale Anleger – wenn nicht gar die meisten von ihnen – keine ausreichende Beachtung schenken.

Zum einen finden GCC-Anleihen in den meisten wichtigen Benchmark-Indizes keine Berücksichtigung oder sind dort nur geringfügig repräsentiert. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass die Region im Bloomberg Barclays Global Aggregate Index[4] eine Allokation von lediglich 0,4 % hat, und im JP Morgan EMBI Global von 1,4 %.[5]

...

steigende Investitionen, um die Wirtschaft der GCC-Staaten weg vom Öl und hin zu Dienstleistungssektoren zu verlagern, die schneller wachsen und für langfristiges Wachstum besser positioniert sind. Hier zu zählen beispielsweise Technologie, Gesundheit und Tourismus.

Hier der vollständige Aufsatz von Franklin Templeton.

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Posted · Edited by Sascha.

Wir haben momentan einen weltweiten, wirtschaftlichen Aufschwung und Saudi Arabien geht es schlecht.

Wie würde es Saudi Arabien gehen, wenn wir einen wirtschaftlichen Abschwung hätten?

Warscheinlich doch noch wesentlich schlechter.

Die USA fördern immer mehr Schieferöl und die Saudis kommen mit Innovationen oder Neuerungen nicht vorwärts.

 

Die Russen fördern ihr eigenes Öl. Die USA fördert ihr eigenes Öl. Die EU kauft warscheinlich bald eher bei Russland und den USA, weil

die kein Geld in den Unruheherd schütten wollen und China kauft auch lieber von den Russen und beginnt auch selber im Meer Öl zu fördern.

Den Saudis laufen auf mittlere bis lange Sicht die Kunden weg.

 

Ich sehe momentan keinen Grund speziell in Saudi Arabien zu investieren.

Die Zeit, in der das Land durch den Ölverkauf starkes Wachstum und Wohlstand erzeugen konnte sind warscheinlich vorbei.

 

Dazu kommt das was oben geschrieben wurde.

Am 1.12.2017 um 10:01 schrieb Warlock:

Arbeitsethik

 

Am 1.12.2017 um 10:01 schrieb Warlock:

Rechtssystem

 

Am 1.12.2017 um 10:01 schrieb Warlock:

Zwei Generationen von Saudies haben einen leistungsfreien Wohlstand bekommen

Dort gibt es keine Leistungsgesellschaft.

 

Das Land hat große Probleme.

 

[EDIT] Achja. Die Automobilindustrie versucht momentan von Ölerzeugnissen unabhängig zu werden.

Und die Autos welche noch mit Benzin und Diesel fahren, müssen durch die neuen Regelungen zu den genaueren Angaben zu den "realen Verbräuchen", jetzt auch von Werk aus sparsamer werden.

Zusammengenommen wird dadurch der Ölbedarf weniger stark wachsen als in der Vergangenheit. Evtl. sogar sinken. Was auch schlecht für den Ölpreis und Saudi Arabien sein dürfte.

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vor 1 Stunde schrieb Sascha.:

Wir haben momentan einen weltweiten, wirtschaftlichen Aufschwung und Saudi Arabien geht es schlecht.

--> Ja, weil der Ölpreis gefallen ist

 

vor 1 Stunde schrieb Sascha.:

Wie würde es Saudi Arabien gehen, wenn wir einen wirtschaftlichen Abschwung hätten?

Warscheinlich doch noch wesentlich schlechter.

--> Nicht unbedingt. Steigt der Ölpreis, dann geht es Saudi Arabien auch wieder besser. Ob der Ölpreis das im nächsten Abschwung tut, ist natürlich fraglich.

 

vor 1 Stunde schrieb Sascha.:

Die USA fördern immer mehr Schieferöl und die Saudis kommen mit Innovationen oder Neuerungen nicht vorwärts.

 

Die Russen fördern ihr eigenes Öl. Die USA fördert ihr eigenes Öl. Die EU kauft warscheinlich bald eher bei Russland und den USA, weil

die kein Geld in den Unruheherd schütten wollen und China kauft auch lieber von den Russen und beginnt auch selber im Meer Öl zu fördern.

Den Saudis laufen auf mittlere bis lange Sicht die Kunden weg.

--> Das glaube ich nicht, denn die weltweite Nachfrage steigt weiterhin

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Saudi-Arabien hat die holländische Krankheit, ich denke man wird sie bald mal in saudische umbennenen. Bei der gigantischen Menge an Öldollars die sechs Dekaden lang in das Land geflossen sind hätte es wohl kaum jemand besser machen können. Begehrlichkeiten wenn Geld da ist, kennen wir ja alle.

 

Solange wie Öl gefördert werden kann wird es auch weitergehen, die Frage ist was kommt danach?

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vor 4 Stunden schrieb Sascha.:

Zusammengenommen wird dadurch der Ölbedarf weniger stark wachsen als in der Vergangenheit. Evtl. sogar sinken. Was auch schlecht für den Ölpreis und Saudi Arabien sein dürfte

der Ölbedarf wird steigen, alles oder fast alles hat Bestandteile die ursprünglich vom erdöl kommen, ja sogar  pharmazieprdoukte, kaugummi und hautcreme

 

und da die weltbevökerung weiter wachsen wird, wird der bedarf keinesfalls abnehmen,

 ich sehe eher die wirtschaft saudi-arabiens durch die vielen konflikte vor ort bedroht

 

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Posted · Edited by Schildkröte

Bisher hat sich Aramco nicht in die Karten gucken lassen. Angesichts des für (momentan) Ende 2019 geplanten Börsenganges gibt es diesbezüglich jedoch erste Bewegungen. 

 

Zitat

"Bloomberg" hat einen Abschluss für das erste Halbjahr 2017 ausgewertet, erstellt nach dem internationalen Bilanzstandard IFRS. ... Salman rechnet mit 100 Milliarden Dollar Erlös für einen 5-Prozent-Anteil, den er an ausländische Kapitalgeber abgeben mag. Das würde einen Börsenwert von zwei Billionen Dollar ergeben, mehr als das Doppelte des bisherigen Spitzenreiters Apple. ... Im ersten Halbjahr 2017 blieben demnach 33,8 Milliarden Dollar netto übrig, mehr als die auch schon Schwindel erregenden 28,9 Milliarden Dollar von Apple. Und das in einem Zeitraum, als der Ölpreis mit durchschnittlich 53 Dollar je Fass noch deutlich tiefer lag als heute. Der Bericht bestätigt die sensationell niedrigen Produktionskosten, die Aramco dank der ergiebigen Ölquellen in der heimischen Wüste genießt. ... Außerdem wies Aramco zum Bilanzstichtag nur 1,3 Milliarden Dollar Schulden aus, gemessen an der Größe des Unternehmens also fast keine. ... So richtig glücklich kann Aramco mit dem Status als profiabelstes Unternehmen der Welt nicht sein. Denn die Firma verdient ja nur etwas mehr als Apple, will aber mehr als doppelt so viel wert sein - und das in einer Branche, die inzwischen an der Börse deutlich pessimistischer betrachtet wird. Außerdem dürften Anleger einen Abschlag dafür verlangen, dass sie nur einen winzigen, einflusslosen Minderheitsanteil bekommen und dem politischen Großrisiko im Nahen Osten einschließlich der Willkür der königlichen Regierung ausgesetzt werden. ... die Bilanz zeigt auch, wie wenig die Firma aus ihren niedrigen Produktionskosten macht; zur Ineffizienz tragen auch firmeneigene Sozial- und Bildungsprogramme bei, die den Lebensstandard im Land sichern

Hier der vollständige Artikel aus dem manager magazin. 

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Posted · Edited by Rubberduck

HB: Börsengang Aramco abgesagt

 

Wann wenn nicht jetzt hätte man das machen sollen?

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