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In die PKV gehen? Lohnt es sich noch oder zu großes Risiko.

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245 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Du siehst doch selbst, auf was du dich bezogen hast. Der Link hat mich interessiert, und es war augenfällig, dass du dir selbst widersprichst. Gut, nicht zum ersten Mal. Und nein, im Allgemeinen lese ich diesen deinen ganzen Sermon nicht von Anfang bis Ende.

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vor 1 Stunde schrieb Matthew Pryor:

Du siehst doch selbst, auf was du dich bezogen hast. Der Link hat mich interessiert, und es war augenfällig, dass du dir selbst widersprichst.

Sag doch einfach, dass dir das entgangen ist (bzw. du dich selektiv nur für bestimmte Teile meines Beitrags "interessiert" hast und den Rest ignoriert hast) und die Sache ist gegessen. Ich bin da auch nicht nachtragend, wirklich nicht - sowas passiert.

 

 

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Ich bevorzuge es nach wie vor, das zu sagen, was ich meine. Für deine wiederholten logischen Kurzschlüsse bist du selbst verantwortlich. Wem du was nachträgst - nun, das empfinde ich als genauso mäßig spannend wie deine Ergüsse.

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Geschrieben

Die Frage ist doch nicht allgemein zu beantworten, sondern nur ganz persönlich:

- Meine Tochter hätten als Kassenpatient in unserer Stadt keinen nah erreichbaren (unter 10 km) Kinderarzt bekommen.

- Ich hätte auf als Kp auf einen Orthopäden 3 Monate statt eine Woche warten müssen und habe nun den bekommen den ich haben wollte!

- Ich bekomme die Medizin verschrieben, von der ich weiß dass sie wirkt

- Ich kann meist am selben Tag noch zum Facharzt und komme auch dran.   

- Ich werde als PKV Patient ab und an überbehandelt und ich zahle viel dafür

Aber: Wenn es um die Gesundheit geht und man in jüngeren Jahren die Chancr hat, würde ich immer wieder den Weg in die PKV gehen.

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vor 18 Minuten schrieb McScrooge:

Die Frage ist doch nicht allgemein zu beantworten, sondern nur ganz persönlich:

Was sagen uns solche Episoden? Ich kenne auch einige...

 

- Ich war als Kassenpatient innerhalb einer Stunde beim Orthopäden in der Sprechstunde. Ein Anruf meiner Hausärztin, dass es dringend ist, hat gereicht.

- Ich war als Kassenpatient innerhalb 24 Stunden in der Sprechstunde eines Hautarztes (der Wartezeiten von mehreren Monaten im Angebot hat). Ein Hinweis auf eine schwarze Hautverfärbung hat gereicht.

- Ich war als Kassenpatient innerhalb 30 Minuten in der Sprechstunde eines Augenarztes. Ein Hinweis darauf, dass ich nur noch Sterne auf einem Auge sehe, hat gereicht. 

 

(Zum Glück ist alles wieder im grünen Bereich...)

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vor 34 Minuten schrieb McScrooge:

...

- Ich hätte auf als Kp auf einen Orthopäden 3 Monate statt eine Woche warten müssen und habe nun den bekommen den ich haben wollte!

- Ich bekomme die Medizin verschrieben, von der ich weiß dass sie wirkt

 

:wacko:

 

vor 12 Minuten schrieb odensee:

Was sagen uns solche Episoden? Ich kenne auch einige...

 

:thumbsup: 

Deckt sich mit meinen Erfahrungen im Freundeskreis (aus Patienten- und aus Arztsicht)

Generell wäre ich als Patient (egal ob Kasse oder Privat) froh, einen Arzt möglichst selten aufsuchen zu müssen.

 

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vor 9 Stunden schrieb pillendreher:

Generell wäre ich als Patient (egal ob Kasse oder Privat) froh, einen Arzt möglichst selten aufsuchen zu müssen.

Ich auch.

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Ein neuerliches Urteil im sog. "Treuhänderstreit", wieder einmal zu Ungunsten der privaten Krankenversicherer, in diesem Fall (erneut) der DKV:

Quelle: Versicherungsbote

 

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Geschrieben

Der Markt der PKV wird zunehmend kleiner ...

_________________________________________

Potsdam - 26.06.2018

Brandenburgs rot-rote Koalition im Landtag möchte künftig Beamte auch in der gesetzlichen Krankenversicherung unterstützen. In einem am Dienstag vorgelegten Antrag für die Parlamentssitzung in dieser Woche heißt es, die Landesregierung solle im Januar 2019 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Damit solle ab 2020 die Möglichkeit geschaffen werden, Landesbeamten mittels einer pauschalen Beihilfe als Arbeitgeberanteil die Hälfte der Kosten für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung zu ersetzen.

Bislang gibt es eine solche pauschale Beihilfe für Beamte nur für die private Krankenversicherung. Laut SPD-Fraktionschef Mike Bischoff sind allerdings Tausende Landesbeamte gesetzlich versichert.

Die Fraktionen von SPD und Linke sehen die geplante Änderung nach eigenen Angaben auch als ersten Schritt auf dem Weg zu einer sogenannten Bürgerversicherung, mit der der Trennung in gesetzliche und private Absicherung entgegengewirkt werden soll. Die CDU warb dafür, die neue Unterstützung für Landesbeamte noch schneller einzuführen. Als erstes Bundesland hat Hamburg die pauschale Beihilfe bereits verabschiedet. Sie tritt dort zum 1. August in Kraft.

 

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/unterstuetzung-fuer-beamte-bei-gesetzlichen-krankenkassen-30687496

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Geschrieben

Und was bedeutet das für Nicht-Beamte-Versicherte?

Die Beamten sind meines Wissens nach doch in separaten Tarifen und werden bei der Beitragsberechnung nicht mit den Vollversicherten zusammengequirlt.

Werden dann auch bei den Beamten die "schlechten Risiken" eher in die GKV gehen und nur die guten Risiken in der PKV bleiben? Auswirkungen?

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Geschrieben · bearbeitet von MannohneGeld

vor 2 Stunden schrieb B2BFighter:

Der Markt der PKV wird zunehmend kleiner ...

_________________________________________

Potsdam - 26.06.2018

Brandenburgs rot-rote Koalition im Landtag möchte künftig Beamte auch in der gesetzlichen Krankenversicherung unterstützen. In einem am Dienstag vorgelegten Antrag für die Parlamentssitzung in dieser Woche heißt es, die Landesregierung solle im Januar 2019 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Damit solle ab 2020 die Möglichkeit geschaffen werden, Landesbeamten mittels einer pauschalen Beihilfe als Arbeitgeberanteil die Hälfte der Kosten für eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung zu ersetzen.

Bislang gibt es eine solche pauschale Beihilfe für Beamte nur für die private Krankenversicherung. Laut SPD-Fraktionschef Mike Bischoff sind allerdings Tausende Landesbeamte gesetzlich versichert.

 

Die Fraktionen von SPD und Linke sehen die geplante Änderung nach eigenen Angaben auch als ersten Schritt auf dem Weg zu einer sogenannten Bürgerversicherung, mit der der Trennung in gesetzliche und private Absicherung entgegengewirkt werden soll. Die CDU warb dafür, die neue Unterstützung für Landesbeamte noch schneller einzuführen. Als erstes Bundesland hat Hamburg die pauschale Beihilfe bereits verabschiedet. Sie tritt dort zum 1. August in Kraft.

 

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/unterstuetzung-fuer-beamte-bei-gesetzlichen-krankenkassen-30687496

 danke für die Info, endlich mehr Konkurrenz zur PKV und durch die Unterstützung des Gesetzgebers wird die GKV noch attraktiver

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Gerade mal die Zahlen gecheckt. Mit Hamburg und Brandenburg haben dann 100.000 von 1.850.000 Landesbeamten die Wahl.

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vor 11 Stunden schrieb Ramstein:

Werden dann auch bei den Beamten die "schlechten Risiken" eher in die GKV gehen und nur die guten Risiken in der PKV bleiben? Auswirkungen?

Warum "auch"? Mir wäre nicht bekannt, dass belastbares Datenmaterial existiert, wie sich "schlechte" und "gute" Risiken auf die beiden Systeme verteilen. Aber ich lasse mich gerne aufklären!

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Geschrieben · bearbeitet von B2BFighter

vor 14 Stunden schrieb Ramstein:

Und was bedeutet das für Nicht-Beamte-Versicherte?

Die Beamten sind meines Wissens nach doch in separaten Tarifen und werden bei der Beitragsberechnung nicht mit den Vollversicherten zusammengequirlt.

Werden dann auch bei den Beamten die "schlechten Risiken" eher in die GKV gehen und nur die guten Risiken in der PKV bleiben? Auswirkungen?

 

vor 2 Stunden schrieb Matthew Pryor:

Warum "auch"? Mir wäre nicht bekannt, dass belastbares Datenmaterial existiert, wie sich "schlechte" und "gute" Risiken auf die beiden Systeme verteilen. Aber ich lasse mich gerne aufklären!

 

Mir selbst sind hierzu auch keine validen Daten bekannt.

Allerdings möchte ich behaupten, dass die Beamtenkohorte als Kollektiv betrachtet ein besseres Risikoprofil hat, als Angestellte und Selbstständige. Einfach aus dem Grund, dass bei einer Verbeamtung auf Lebenszeit bereits durch eine Gesundheitsprüfung des Dienstherren die größten Risiken aussortiert werden, folglich keine (Pflicht)Versicherung in der PKV zu Stande kommt und diese in der GKV verbleiben.

 

Insgesamt muss man einfach sehen, dass es hier hauptsächlich um die Neukunden geht. Junge Studenten, welche sich aufgrund der Berufswahl (z.B. Lehrer) verbeamten lassen. Die PKV gewinnt seit 2012 nur noch im Beamtenbereich mehr Neukunden , als versterben oder das PKV System verlassen. Die Segmente Angestellte/Selbständige sind rückläufig. Ich hatte weiter oben bereits belegt, dass der Anteil der Beihilfeberechtigten PKV Versicherten die 50% Grenze überschreiten wird. Jeder Beamte war ein Garant dafür automatisch in die PKV zu kommen (für die Ewigkeit). Alleine die Tatsache, dass nun ein zweites Bundesland den jungen Beamten die Wahlmöglichkeit lässt in der GKV zu verbleiben indem man künftig auch Beamte mit Arbeitgeberbeiträgen in gesetzlichen Krankenversicherung unterstützen wird, erschwert den PKV (Neukunden) Markt.

 

Erstaunlich finde ich, dass momentan schon tausende Landesbeamte Brandenburgs gesetzlich versichert sein sollen. Und das obwohl sie die 15,5% Beitrag alleine zu tragen haben und keinen Beihilfeanspruch geltend machen können. Die PKV unterschätzt die politische Lage momentan gewaltig - hier beginnt der Anfang vom Ende, wenn weitere Bundesländer nachziehen...

 

 

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Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb B2BFighter:

Erstaunlich finde ich, dass momentan schon tausende Landesbeamte Brandenburgs gesetzlich versichert sein sollen. Und das obwohl sie die 15,5% Beitrag alleine zu tragen haben und keinen Beihilfeanspruch geltend machen können. Die PKV unterschätzt die politische Lage momentan gewaltig - hier beginnt der Anfang vom Ende, wenn weitere Bundesländer nachziehen...

Naja, gerade wenn ich als Beamter eher in einer niedrigeren Gehaltsstufe einsortiert bin oder wenn das Einkommen mal sinkt durch z.B. eine Teilzeitbeschäftigung, Beurlaubung oder Elternzeit, dann kann die gesetzlichen Krankenversicherung von Vorteil sein, da die private Versicherung voll weiter gezahlt werden muss. Daher verstehe ich schon, dass die Entscheidung vielen nicht leicht fällt.

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Dazu dann vielleicht noch die Familienversicherung. Bei niedriger Gehaltsstufe kann man über die 15,5% eben auch Frau + Kinder mit abdecken.

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Geschrieben

Und so wird es für die GKV wahrscheinlich teurer, nicht billiger...

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Warum sollte es? Einfach mal ein Hintergrundrauschen ohne Substanz in den Ring zu werfen ist immer bequem. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hinweisen, die zu einem anderen Ergebnis kommt.

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Geschrieben · bearbeitet von Okabe

Ich gehe dabei von der Annahme aus, dass sich überwiegend Beamte mit vergleichsweise schlechter Gesundheit (also vor allem die, die heute die Öffnungsaktion nutzen) und/oder mit geringem Einkommen und Familie bzw. geplanter Familie dann lieber gesetzlich versichern, weil es günstiger ist. Wenn sich von den restlichen Beamten 50% für PKV und 50% für GKV entscheiden, dann geht das insgesamt negativ für die GKV und semi-negativ für die PKV aus (da weniger Mitglieder). Damit es für die GKV nicht negativ ausgeht, dürfte die Wahl zwischen PKV und GKV nicht durch die von mir genannten Faktoren beeinflusst werden - wird sie aber mit Sicherheit. Man muss ja nur schauen, wie schon hier im Forum die Diskussionen geführt werden, ob nun GKV oder PKV langfristig günstiger ist und wenn ja unter welchen Umständen.

 

PKV und GKV verlieren also. Wer gewinnt? Na, die Beamten, die bisher deutlich mehr gezahlt haben, weil sie entweder weniger Zuschuss zur GKV bekommen haben oder trotz der vergleichsweise hohen Kosten die PKV gewählt haben.

 

Unterm Strich wird die Situation dadurch gerechter als vorher und das ist gut so. Noch besser wäre es mMn. wenn man die Beihilfe und den AG Zuschuss ganz abschafft, sodass jeder den Beitrag zahlt, den er eben zahlen muss. Dafür kann man dann ja einmalig diese Zuschüsse auf das Gehalt/Einkommen addieren. Dann sehen Arbeitnehmer mal, wieviel sie wirklich für die Krankenversicherung zahlen und es wird Gerechtigkeit hergestellt zwischen unterschiedlichen Beiträgen zur PKV/GKV.

 

Dann gibt es noch das Argument, dass AGs eine Motivation hätten, für geringere GKV Beiträge zu sorgen, weil sie ja bei einer Erhöhung ebenfalls mehr zahlen müssen. Da ist sicherlich etwas dran, aber ich habe das Gefühl, dass man hier einen eher merkwürdigen Lösungsansatz für ein Problem wählt, das eigentlich anders gelöst werden sollte.

 

EDIT: Achja zu deiner Studie @Matthew Pryor. In dieser geht es ja nicht um eine Wahlmöglichkeit wie zur Zeit, sondern um etwas anders, nämlich eine generelle Pflicht zur GKV für alle Beamten bzw. alle neuen Beamten wie bei Angestellten. Das ist ja ein ganz anderes Szenario. Mal ganz davon abgesehen, geht der Teaser in deinem Link bei 60Mio Euro einsparungen wohl davon aus, dass auf einen Schlag 94% aller Beamten von der PKV zur wechseln. Halte ich sehr fraglich - selbst wenn ein großer Teil aufgrund der Versicherungspflichtgrenze keine Wahl hätte.

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Geschrieben

vor 13 Minuten schrieb Okabe:

Noch besser wäre es mMn. wenn man die Beihilfe und den AG Zuschuss ganz abschafft, sodass jeder den Beitrag zahlt, den er eben zahlen muss. Dafür kann man dann ja einmalig diese Zuschüsse auf das Gehalt/Einkommen addieren. Dann sehen Arbeitnehmer mal, wieviel sie wirklich für die Krankenversicherung zahlen

:thumbsup:

Das hat zwar nichts mit Wertpapieren zu tun, ist hier im Forum also off-topic, aber gesellschaftspolitisch halte ich den Gedanken für unbedingt richtig.

 

 

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