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Bruno123

Schon zu tief in den Fängen der DVAG?

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Bruno123

Guten Abend zusammen, 

 

meine Frau und ich sind vor kurzem von einem alten Kindergartenfreund von ihr angeschrieben worden (klingelt's schon?...). Um es kurz zu machen: Wir stecken gerade in einem Beratungsmarathon (jede Woche mehrere Stunden) und versuchen den besten Weg für unser gesamtes Vermögensmanagement zu finden... An sich hat uns das ganz gut in's Konzept gepasst, weil wir unsere Konten zusammen legen wollen und jetzt "so richtig" mit dem Thema AV los legen wollen. Eine Sache haben wir auch schon beim neuen Kollegen der DVAG abgeschlossen (BspV, komme ich später dazu) und bevor jetzt weitere Verträge abschließen, wollte ich mich dann doch mal genauer informieren und bin so hier im Forum gelandet.


Vieles von dem was ich hier bereits gelesen habe, trifft leider auch bei uns zu und daher wollte ich jetzt euch freundlich um Hilfe bitten unsere Situation und bisherigen Verträge zu bewerten und über eine Handlungsempfehlung freue ich mich natürlich auch... Danke schon einmal für's durchlesen. 

 

Bevor ich die Angaben mache noch eine Sache. Angefangen hat bei uns alles vor 2,5 Jahren mit einem Berater von SwissLife. Bei dem sind wir über ein Sponsoring von der Handballmannschaft meiner Frau gelandet. Da wir (vor allem ich) gerade in den Beruf eingestiegen bin, hat uns das gut gepasst und wir haben einige Dinge dort abgeschlossen... Für die Geldgeschäfte haben wir jeder je ein Konto bei der ING-Diba und der DKB. Zusätzlich haben wir noch ein Gemeinschaftskonto bei der DKB (alles kostenlos). Der Kollege von der DVAG hat uns jetzt dazu gebracht bei der Deutschen Bank unser Hauptkonto anzulegen und den Großteil der anderen Konten zu schließen. Der Vorteil den wir hätten, wäre eine sehr schicke und übersichtliche App in der wir unsere "Geldströme" abbilden und alles zusammengefasst haben. Die Grobstruktur bei der DB wäre dann wie folgt: Girokonto als Gehaltskonto >> Tagesgeldkonto >> div. Anlagekonten um z.B. Versicherungsbeiträge monatlich anzusparen und dann jährlich abbuchen zu lassen >> div. Depots um die AV zu strukturieren.

 

2. Basisangaben zur persönlichen Situation

Ich mache meine Angaben mal in blau, die meiner Frau in rot

 

2.1 Alter / Familienstand / Kinder / geplanter Renteneintritt

- 26 / verheiratet seit 08/2016 / 0 Kinder - 2 Kinder geplant beginnend in 3-4 Jahren / geplanter Renteneintritt mit 67 also 2058

- 27, Rest gleich (ein Jahr früher in Rente)

2.2 Berufliche Situation / Bruttojahreseinkommen / wieviel Geld bleibt bei Abzug aller Kosten im Monat übrig

- Ingenieur / 59.000€ / bisher habe ich mein Auto abgezahlt und den Rest vom Geld für Urlaube verwendet. Übrig war dann immer nichts

- Physiotherapeutin / 30.000€ / 500€

2.3 mtl. reserviertes Kapital für Altersvorsorge insgesamt

- 160€

- 80€

2.4 Risikotyp / Risikobereitschaft / Umgang mit Verlusten

- Risikobereitschaft ist vorhanden und Verluste bereiten mir kein Kopfzerbrechen. / Es sollte aber ein gesunder Mix aus mehreren Anlageklassen vorhanden sein.

- Alles mit Aktien und Fonds ist gruselig, keine Risikobereitschaft. Verluste sind seeeehr ärgerlich.

2.5 bisherige Risikovorsorge

- Haftpflichtversicherung bei der Gothaer Versicherung (beide)

- BU bei der Continentalen

- BU bei der Alten Leipziger

- Unfallversicherung bei der Gothaer Versicherung (beide)

- Krankentagegeld bei der Nürnberger (beide)

- Auslandsversicherung über ADAC Mitgliedschaft (beide)

2.6 Umfang der Absicherung (Einzelperson, Familie, Lebenspartner)

- siehe 2.5

2.7 bisherige Erfahrung mit Altersvorsorgeanlagen

- Ich habe ein eigenes Depot bei der ING-Diba und schon mal Aktien erfolgreich gekauft und verkauft (zählt das? ;-)); ansonsten wenig bis keine Erfahrung

 

3. Das 3-Säulenmodell und bisherige Ansprüche

 

3.1 Gesetzliche Rente

- Weiß ich nicht. Keiner von uns hat bisher ein Schreiben der Rentenversicherung bekommen. Wie finde ich das heraus?

3.2 kapitalbasierende, staatlich geförderte Rente wie Riester, Rürup, Eichel

- ja, Riester

- ja, Riester

3.3 Arbeitgeberfinanzierte Rente (bAV), AVWL-Zahlung möglich ?

- möglich

- nicht möglich

3.4 private Vorsorge aus Eigenmitteln (Lebensversicherungen, Fonds, ETFs usw. bei Fondspolicen bitte die WKN / ISIN des Fonds angeben)

- Fond für vermögenswirksame Leistungen / DE0009848119 / Laufzeit seit 11/2017 / Beitrag 40€ (26€ VL, 14€ Eigenbeitrag)

- Riester Rente (Details unten)

- fondsgebundene Rentenversicherung >> Dieser Vertrag war als "Sparbuch" für das Patenkind meiner Frau gedacht, damit die sich in 10 Jahren den Führerschein leisten kann. Das ist dabei heraus gekommen. Details unten

- Riester-BspV (Details unten) Den hat meine Frau mal bei der Sparkasse bekommen... Aktuell liegt dieser Vertrag still.

- Riester Rente bei der HDI (Details unten)

- BspV / seit 03/2018 / 1000€ Beitrag >> Das ist der Vertrag den wir jetzt schon abgeschlossen haben. Details unten

- GEPLANT (noch widerrufbar) TopZinspaket bei der Deutschen Bank eröffnen und 3.000€ in zwei Fonds (DWS Top Dividende und DWS Deutschland) zu investieren, danach je 100€ monatlich als AV.

- GEPLANT (noch widerrufbar) StepInvest 3.000€ in den Fond Deutsche Concept Caldemorgen

- TG danach noch 4000€ vorhanden

 

3.5 Zusammenfassung / Umrechnung in monatliches Rentenäquivalent

3.6 benötigte Rente und erwartete Rentenlücke nach bisheriger Kalkulation

Damit haben wir uns noch nicht auseinander gesetzt. Woher soll ich jetzt wissen wie viel Geld ich mal zum Leben brauche wenn ich 67 bin? Genug halt.

 

4. Sonstige Vermögenssituation (Wünsche und Ziele)

 

4.1 aktuelle Sparleistungen, bzw. geplante Sparleistung inkl. aktuellem Riester

- 1.800€ (1.000€ BspV; 200€ langfristige AV (siehe Fonds oben, noch nichts vorhanden); 300€ kurzfristige Notfälle/Urlaube/Reparaturen; 280€ Riester; 

4.2 Schulden

- keine

4.3 absehbare Investitionen (Urlaub, Auto, Wohnung)

- jedes Jahr Urlaub

- meine Frau hat jetzt mit der Ausbildung zur Osteopathin angefangen. Dauer ca. 6 Jahre. Kosten ca. 18.000€

- in 5 Jahren wollen wir das Haus meiner Mutter übernehmen und umbauen. Dafür müssen wir meine Geschwister (2) entsprechend auszahlen. Ich schätze etwas um die Größenordnung 400.000€ kommt da auf uns zu... Ist aber mit Sicherheit über mehrere Jahre streckbar der Umbau und die Auszahlung.

 

5. Bestehende Verträge oder Angebote

 

Riesterrente (genaue Bezeichnung der Police und Anbieter)

- Riesterrente bei der HDI TwoTrust Vario Riesterrente (FRWA15)

garantierte monatliche Rente 250€

Laufzeit (Beginn / Ende) 01.11.2015 / 01.11.2058

Wertsicherungsfond: HG000WS00012

freie Fondsanlagen: FR0010135103 und LU0323578657

Dynamik 6% (bisher 2x nein, 1x ja)

Sparrate 167€ pro Monat

Abgeschlossen bei SwissLife > Hier rät mit der Kollege der DVAG mich davon zu lösen und lieber mit einer BU zu kombinieren in Form einer fondgebundenen Lebensversicherung. Bisher habe ich aber noch nichts unterschrieben.

 

- Riesterrente bei der HDI TwoTrust Vario Riesterrente (FRWA15)

garantierte monatliche Rente 125€

Laufzeit (Beginn / Ende) 01.11.2015 / 01.11. 2057

Wertsicherungsfond: HG000WS00012

freie Fondsanlagen: FR0010135103 und LU0323578657

Dynamik 6% (bisher immer 2x nein, 1x ja)

Sparrate 80€ pro Monat

Abgeschlossen bei SwissLife > Diesen Vertrag würde unser Berater weiter laufen lassen und später die Kinderzulage dazu nehmen.

 

- Bausparkonto mit Riester-Förderung bei der LBS-U6+ R

Vertragssumme 50.000€

aktuelles Kapital 2.500€

Laufzeit (Beginn / Ende) 17.12.2013 / Still gelegt seit 2015

Abgeschlossen bei der Sparkasse und mit SwissLife stillgelegt > Hier haben wir keine Ahnung was wir damit machen sollen... Eine richtige Empfehlung gab es vom Berater nicht, außer still liegen zu lassen.

 

- Fondgebundene Rentenversicherung mit Garantie bei der Stuttgarter SLV-HYB15

FR0010135103 und LU0323578657 zu je 50%

Laufzeit seit 2015 bis 2057

Garantierte Mindestrente 51€

Beitrag 33€

>> Dieser Vertrag war als "Sparbuch" für das Patenkind meiner Frau gedacht, damit die sich in 10 Jahren den Führerschein leisten kann. Das ist dabei heraus gekommen. Eine eindeutige Aussage von unserem Berater haben wir hierzu noch nicht bekommen. Nur die Aussage, dass dieser Vertrag für den eigentlich gedachten Zweck keinen Sinn macht und wir hier was anderes machen sollten (Fond).

 

Rüruprente (genaue Bezeichnung der Police und Anbieter)

- keine Rüruprente, da haben wir uns erfolgreich geweigert :thumbsup:

 

Privathaftpflichtversicherung (Anbieter der Police)

- Privathaftpflichtversicherung bei der Gothaer

Versicherungssumme für Personen- Vermögens- und Sachschäden pauschal 10 Mio €

Versicherungssumme für Mietschäden > ???

Forderungsausfalldeckung > was heißt das?

deliktunfähige Kinder mitversichert > ja

andere Versicherungsleistungen > keine

Laufzeit (Beginn / Ende) 27.11.2017 / 27.11.2022

Beitrag 72€ pro Jahr

>> abgeschlossen bei SwissLife und seitdem wir verheiratet sind, haben wir sie zusammen gelegt.

 

BU Versicherung mit / oder ohne Sparen (genaue Bezeichnung der Police und Anbieter)

- BU Versicherung premiumBU bei der Continentalen ohne Sparen

vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente 1000€

Berufsgruppe > weiß ich nicht: Ingenieur 70% Bürotätigkeit

riskante Hobbys > keine

Laufzeit (Beginn / Ende) 01.09.2015 / 01.09.2058

WKN / ISIN des Fonds - kein Fond

Dynamik 6% (2x nein, 1x ja)

Beitrag 37€ pro Monat

>> Abgeschlossen bei SwissLife. Hierzu hat der Kollege von der DVAG geraten zu sich zu kommen und das ganze in Kombination mit einer Fondgebundenen Lebensversicherung abzuschließen. Ich weiß, dass der Beitrag hier sehr niedrig ist, aber gleich ein neuer Vertrag?... Ich könnte ja auch einfach die Dynamik hoch laufen lassen.

 

- BU Versicherung premiumBU bei der Continentalen ohne Sparen

vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente 1000€

Berufsgruppe > 2+ : Physiotherapeutin

riskante Hobbys > keine

Laufzeit (Beginn / Ende) 01.03.2015 / 01.09.2055

WKN / ISIN des Fonds - kein Fond

Dynamik 6% (2x nein, 1x ja)

Beitrag 66€ pro Monat

>> Abgeschlossen nach eigener Recherche. Hierzu will der Kollege von der DVAG den Vertrag erst einmal prüfen lassen, da er nicht glaubt ein besserse Angebot machen zu können.

 

sind aktuell Vorerkrankungen bei euch vorhanden, oder wurden diese im Vertrag vermerkt? 

Beschwerden und Beeinträchtigungen im Bereich der Peroneusehne links

 

Unfallversicherung (Erwachsene / und oder Kinder)

- Erwachsenen Unfallversicherung bei der Gothar Versicherung

Grundsumme 53.000€

Progression 600% bei Vollinadlidität

andere Zusätze Todesfallsumme 10.000€; Krankenhaus Tagegeld 20€

riskante Hobbys keine

Laufzeit (Beginn / Ende) 01.08.2016 / 01.08.2020

Beitrag 90€ pro Jahr

>> abgeschlossen bei SwissLife. Hierzu kam noch nichts von der DVAG.

 

- Erwachsenen Unfallversicherung bei der Gothar Versicherung

Grundsumme 53.000€

Progression 600% bei Vollinadlidität

andere Zusätze Todesfallsumme 10.000€; Krankenhaus Tagegeld 20€

riskante Hobbys keine

Laufzeit (Beginn / Ende) 01.04.2008 / 01.04.2010

Beitrag 90€ pro Jahr

>> abgeschlossen bei SwissLife. Hierzu kam noch nichts von der DVAG.

 

sind aktuell Vorerkrankungen bei euch vorhanden, oder wurden diese im Vertrag vermerkt? nein

 

- Kinder Unfallversicherung bei Versicherung XY

nicht vorhanden 

 

KFZ - Versicherung (Anbieter der Police)

 

KFZ-Versicherung bei der HUK

Automarke Volvo C30 R-Design / BJ 2011 / 110.000km

Haftpflicht Regionalklasse Wohnort(Franken) / Tarifgruppe B / SF 8 / 39%

Vollkasko Regionalklasse Wohnort(Franken) / Tarifgruppe B / SF 8 / 38%

Versicherungssumme 100 Mio

Leistung bei Personenschäden begrenzt auf 15 Mio

Selbstbeteiligung Vollkasko 300€ / Teilkasko 0€

Werkstattbindung ja

Kilometerleistung 12000 km/Jahr / könnte höher ausfallen

Beitrag 621€ jährlich (Ich zahle monatlich einen Beitrag auf ein DKB-Konto, dort wird jährlich abgebucht)

 

KFZ-Versicherung bei der HUK

Automarke Golf Polo / BJ 2009 / 105.000km

Haftpflicht Regionalklasse Wohnort(Franken) / Tarifgruppe R / SF 8 / 39%

Teilkasko Regionalklasse Wohnort(Franken) / Tarifgruppe R / SF 8 / 38%

Versicherungssumme 100 Mio

Leistung bei Personenschäden begrenzt auf 15 Mio

Selbstbeteiligung Teilkasko 150€ 

Werkstattbindung ja

Kilometerleistung 15000 km/Jahr

Beitrag 460€ jährlich 

 

Hausratversicherung (Anbieter der Police)

- keine

 

Rechtsschutzversicherung (Anbieter der Police)

- Rechtsschutzversicherung bei der ARAG

Welche Form der Rechtsschutzversicherung: Privat, Verkehr, Beruf, Wohnungs, Hausrecht- und Strafrechtssschutz

Deckungssumme Europa unbegrenzt

Deckungssumme weltweit 100.000€

Strafkaution Europa 200.000€

Strafkaution weltweit 100.000€

andere Versicherungsleistungen SB 0€

Laufzeit (Beginn / Ende) 24.09.2017 / 24.09.2020

Beitrag 25€ monatlich

 

Kinderinvaliditätsversicherung mit / oder ohne Sparen (genaue Bezeichnung der Police und Anbieter)

- keine

 

- Bausparvertrag ClassicFinanz15

Bausparsumme 125.000€

Abschlussgebühr 1,6%

Zins für das Bausparguthaben 0,2%

Effektiver Jahreszins bei ClassicFinanz15 3,16% (Zuteilung bei 40%)

Effektiver Jahreszins bei NiedrigZins15 1,64% (Zuteilung bei 50%)

Laufzeit Beginn 03/2018

Sparbeitrag 1.000€

> Plan ist hier zum Zeitpunkt der Finanzierung abzuwägen ob eine Finanzierung über die Bank auch ok ist und den BspV dann zur Ablösung zu nehmen. Mein Ziel ist auf jeden Fall den BspV mit 50% der Summe zur Zuteilung zu bekommen, weil wir dann das Niedrigzins 15 Paket wählen können. Diesen Vertrag haben wir bei der DVAG bereits abgeschlossen.

 

 

So. Ich hoffe ich habe nichts vergessen und habe mich einigermaßen klar ausgedrückt. 

 

Die wichtigsten Fragen für uns sind folgende: 

- Was mache ich mit dem Riestervertrag von mir? Weiterlaufen lassen, oder stoppen und mit Verlust auflösen? Dazu passt die Frage: 

- Wie gestalten wir unsere Altersvorsorge? Sie mit Riester und ??? Ich mit fondgebunder Lebensversicherung und zusätzlichen Fonds?

- Was macht meine Frau mit dem Bausparkonto mit Riesterförderung? Gibt es hierzu eine sinnvolle Verwendung?

- Ist der Bausparvertrag, den wir abgeschlossen haben, in Ordnung (leistungstechnisch)? 

 

Ich freue mich auf eure Antworten. Wenn ich noch etwas ergänzen soll, tue ich das mit bestem Wissen und Gewissen. 

 

Grüße
Bruno

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beamter97
vor 45 Minuten schrieb Bruno123:

3.1 Gesetzliche Rente

- Weiß ich nicht. Keiner von uns hat bisher ein Schreiben der Rentenversicherung bekommen. Wie finde ich das heraus?

kannst Du bei der DRV anfordern:

 

https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

 

Versicherungslauf/Rentenauskunft musst Du anfordern. Geht an die bei der DRV gespeicherte Adresse, die auch auf der letzten SV-Jahresmeldung deines Arbeitgebers steht. Da steht auch die SozialVersicherungs-Nr. drauf.

 

ab Alter 27 solltest Du(ihr) jährlich eine Renteninformation bekommen. Deren Aussagekraft ist aber "dürftig".

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Xeronas

Man möge noch beachten, dass man erst die Wartezeit/Beitragsmonate erfüllt haben muss, um eine Rentenauskunft zu erhalten. 

Andernfalls erhält man lediglich eine Wartezeitauskunft.

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Seabushy

Zur DVAG gibt es hier ja sogar einen eigenen Faden. Insgesamt ist hier die einhellige Meinung: Weg so schnell es geht!

Grundsätzlich solltet ihr m.M.n. folgenden "Fahrplan" abarbeiten:

 

1. Wie viel Geld steht pro Monat überhaupt als Sparleistung zur Verfügung? (ggfs. Haushaltsbuch führen) Bis dahin erstmal alles "übrige" Geld auf einem Tagesgeldkonto parken. Dort gibt es wenigstens ein bisschen Zinsen und ihr verschafft euch Zeit. Rücklagen für alles o.g. berücksichtigen.

2. Versicherungslage klären. Was habt ihr und was braucht ihr? Das geht auch sehr gut ohne "Berater". Da seid ihr denke ich schon ganz gut aufgestellt.

    Detail: Was soll die Unfallversicherung absichern? Euch gegenseitig? Zu den Vertragsdetails kann ich hier nicht viel sagen, ich halte eine solche aber für verzichtbar. Ebenso das Krankentagegeld, sofern ihr nicht selbstständig seid.

3. Dann, und erst dann: Altersvorsorge-Planung starten. Und zwar: Wieviel Geld - für welche Art von AV - Produktauswahl

    Detail: Wenn der Plan mit dem Haus wirklich fest steht, würde ich erstmal alles Kapital dafür auf Seite legen. Finanzierung und Auszahlung der Geschwister wollen gestemmt werden!

 

Lese ich das richtig, dass ihr jeweils 2 BU-Verträge habt? Ist das so gewollt?

 

Den Bausparvertrag würde ich nicht wählen (bzgl. Finanzierung), da gibt es zu viele Unwägbarkeiten. Hohe Abschlussgebühren, keine Zinsen - und das Bausparmodell steht zur Zeit allgemein doch auf wackligen Füßen.

 

Kombi-Produkte (Verischerung und Sparen) sind sehr unflexibel und nehmen euch dich Möglichkeit, dass Sparen bei Engpässen einzustellen, ohne den Schutz der Versicherung einzubüßen. -> i.d.R. eine schlechte Wahl, unabhängig vom speziellen Produkt.

 

Ein Rentenprodukt als Sparbuch für den Führerschein halte ich für ungeeignet, Kündigung wäre wohl angebracht und dann einen einfachen, flexiblen Sparplan, z.B. VTB Flex.

 

Wenn ihr weiter Riestern wollt, könnte auch ein Übertrag in ein anderes Produkt in Frage kommen. Informieren, dann entscheiden und für die Produktwahl ggfs. einen UNABHÄNGIGEN Experten zu Rate ziehen.

 

So, hoffe, ich habe nix vergessen... doch sehr viele Infos im ersten Post...

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Xeronas
vor 12 Minuten schrieb Seabushy:

2. [...]

    Detail: Was soll die Unfallversicherung absichern? Euch gegenseitig? Zu den Vertragsdetails kann ich hier nicht viel sagen, ich halte eine solche aber für verzichtbar. Ebenso das Krankentagegeld, sofern ihr nicht selbstständig seid.

Die Unfallversicherung sichert den Fall von unfallbedingter Invalidität und deren finanzielle Folgen ab. Über Sinn oder Unsinn lässt sich da gegebenenfalls tatsächlich vortrefflich diskutieren.
Zu deiner Meinung bezüglich Krankentagegeld: Nein. Einfach nur Nein. Wie kommst du darauf, dass ein KT lediglich für Selbstständige sinnvoll sei?

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Nachdenklich

Guten Morgen,

 

Ihr schreibt:

vor 10 Stunden schrieb Bruno123:

An sich hat uns das ganz gut in's Konzept gepasst, weil wir unsere Konten zusammen legen wollen und jetzt "so richtig" mit dem Thema AV los legen wollen.

Andererseits gebt Ihr an:

vor 10 Stunden schrieb Bruno123:

2.4 Risikotyp / Risikobereitschaft / Umgang mit Verlusten

- Risikobereitschaft ist vorhanden und Verluste bereiten mir kein Kopfzerbrechen. / Es sollte aber ein gesunder Mix aus mehreren Anlageklassen vorhanden sein.

- Alles mit Aktien und Fonds ist gruselig, keine Risikobereitschaft. Verluste sind seeeehr ärgerlich.

Ich will jetzt gar keine Stellung beziehen, wer von Euch die richtige (erfolgversprechende) Haltung hätte. Ich möchte nur darauf hinweisen, daß die unterschiedlichen Auffassungen eigentlich gegen zusammengelegte Konten für die Altersvorsorge sprechen. Das muß ja geradezu Konflikte geben.

 

 

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BlackCatzchen
· bearbeitet von BlackCatzchen
vor 11 Stunden schrieb Bruno123:

Die wichtigsten Fragen für uns sind folgende: 

- Was mache ich mit dem Riestervertrag von mir? Weiterlaufen lassen, oder stoppen und mit Verlust auflösen? Dazu passt die Frage: 

Ich bin persönlich kein Freund von Riester, ist mir zu unflexibel. Die Kombi mit BU klingt ja sehr abenteuerlich, mein Gedanke ist da eher: Finger weg!

Ich würde ihn einfach nur stillegen, solange es keinen Grund gibt ihn auszuzahlen.

Bei deiner Frau macht es denke ich mal Sinn zu riestern aufgrund der späteren Kinderförderung.

 

Zitat

- Wie gestalten wir unsere Altersvorsorge? Sie mit Riester und ??? Ich mit fondgebunder Lebensversicherung und zusätzlichen Fonds?

bAV + privates ETF-Depot?

Ich persönlich würde mir für jede der 3 Schichten eine Sache raussuchen und die konsequent duchhalten. 

 

Zitat

- Was macht meine Frau mit dem Bausparkonto mit Riesterförderung? Gibt es hierzu eine sinnvolle Verwendung?

Ihr dürft das Guthaben entnehmen, wenn ihr es für eine "wohnwirtschaftliche Verwendung" nutzt, dann müsst ihr die Zulagen nicht zurückzahlen.
Das umfasst mitlerweile glaube ich sogar Immobilienfonds.

Bei Wohnriester muss man immer das Wohnförderkonto im Hinterkopf behalten, und das ist ein ziemlicher Klotz am Bein.

Je nachdem wie viel Prozent des Guthabens Zulagen und wie viel Eigenkapital sind, würde ich persönlich das Guthaben glaube ich förderschädlich entnehmen und die Förderungen zurückzahlen, mir wäre der Klotz am Bein und die gebundene Verwendung keine 2500€ wert, OBWOHL ihr in nächster Zeit ja durchaus Verwendung für einen Bausparer hättet.

Aber das müsst ihr entscheiden. Mir sind die Zulagen und Steuererleichterung die damit verbundenen Auflagen und Rentenabzüge durch das Wohnförderkonto nicht wert.

 

Zitat

- Ist der Bausparvertrag, den wir abgeschlossen haben, in Ordnung (leistungstechnisch)?

 

- Bausparvertrag ClassicFinanz15

Bausparsumme 125.000€

Abschlussgebühr 1,6%

Zins für das Bausparguthaben 0,2%

Effektiver Jahreszins bei ClassicFinanz15 3,16% (Zuteilung bei 40%)

Effektiver Jahreszins bei NiedrigZins15 1,64% (Zuteilung bei 50%)

Laufzeit Beginn 03/2018

Sparbeitrag 1.000€

> Plan ist hier zum Zeitpunkt der Finanzierung abzuwägen ob eine Finanzierung über die Bank auch ok ist und den BspV dann zur Ablösung zu nehmen. Mein Ziel ist auf jeden Fall den BspV mit 50% der Summe zur Zuteilung zu bekommen, weil wir dann das Niedrigzins 15 Paket wählen können. Diesen Vertrag haben wir bei der DVAG bereits abgeschlossen.

1,6% Gebühr sind hoch, aber noch im Rahmen. Gibt Anbieter mit 1,0%

Wie lange plant ihr ihn zu besparen?

Die Zinswerte sind primär uninteressant, wenn wir nicht wissen wie lange die Bindung ist. 1,64% ist super, auf eine Kredit-Laufzeit von 5 jahren dann schon wieder schlecht.

Die Zinsbindung ist interessant, es bringt euch nichts, wenn ihr 1,64% effektiv habt, dann aber eure Rückzahlrate verdreifachen müsstet und das Geld nicht da ist.

Hier könnt ihr mal grob vergleichen, wie Badenia im Vergleich abschneidet.

 

Abschließend: DVAG - meistens lieber meiden ;)

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Matthew Pryor
· bearbeitet von Matthew Pryor
vor 14 Minuten schrieb BlackCatzchen:

1,6% Gebühr sind hoch, aber noch im Rahmen. Gibt Anbieter mit 1,0%

Mal eine Frage an unseren Meister der nichtssagenden Floskeln: Was genau heißt denn im Rahmen? Gibt es Anbieter, die mehr verlangen? Und was könnte den Unterschied ausmachen zwischen 1 und 1,6? Vielleicht die Tatsache, dass bei einer Abschlussgebühr i.H.v. 1,6% oftmals das Anrecht auf kostenneutrale Verdopplung der Bausparsumme besteht? Und so aus 1,6 0,8, 0,86 oder 0,93 werden? Und ist das nicht eher weniger als 1?

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BlackCatzchen
· bearbeitet von BlackCatzchen
vor 2 Stunden schrieb Matthew Pryor:

Mal eine Frage an unseren Meister der nichtssagenden Floskeln: Was genau heißt denn im Rahmen? Gibt es Anbieter, die mehr verlangen? Und was könnte den Unterschied ausmachen zwischen 1 und 1,6? Vielleicht die Tatsache, dass bei einer Abschlussgebühr i.H.v. 1,6% oftmals das Anrecht auf kostenneutrale Verdopplung der Bausparsumme besteht? Und so aus 1,6 0,8, 0,86 oder 0,93 werden? Und ist das nicht eher weniger als 1?

In letzter Zeit fühlst du dir sehr schnell auf den Schlips getreten und legst jedes Wörtchen Anderer auf die Goldwaage.

Entschuldigung, dass es hier auch Leute gibt, die in diesem Bereich nicht beruflich unterwegs sind und einfach nur versuchen, einen freundschaftlichen Rat/Denkanstoß zu geben, aber leider nicht die üblichen konkreten Wortlaute im Finanz/Vericherungswesen kennen und sich daher teilweise etwas unpassend ausdrücken.

Ich konkretisiere:

Das Entgeld liegt bei Bausparverträgen zwischen 1% und 1,6%, damit ist die gezahlte Abschlussgebühr die Höchstmögliche.

Soweit ich aus meinem damals abgeschlossenen Vertrag weiss, lässt die Badenia eine kostenneutrale Verdopplung nicht zu, lege mich hier aber nicht fest.
Für wie wahrscheinlich hältst du es denn, dass bei einer Sparrate von 1000€ monatlich und dem Gedanken, den Bausparer als Ablösung für einen Kredit zu benutzen, genug Geld da ist um das Kapital davor nochmal zu verdoppeln?

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Seabushy
vor 1 Stunde schrieb Xeronas:

Die Unfallversicherung sichert den Fall von unfallbedingter Invalidität und deren finanzielle Folgen ab. Über Sinn oder Unsinn lässt sich da gegebenenfalls tatsächlich vortrefflich diskutieren.
Zu deiner Meinung bezüglich Krankentagegeld: Nein. Einfach nur Nein. Wie kommst du darauf, dass ein KT lediglich für Selbstständige sinnvoll sei?

Diskussionsgrundlage? Einfach nur NEIN zu schreiben hilft weder dem Themenöffner noch mir. Da fehlt mir das Verständnis.

 

Die Gehälter befinden sich unterhalb der Grenze, um in die PKV zu wechseln. Und der Arbeitgeber und danach die GKV zahlen Krankengeld. Die Einbußen sind hier im Verhältnis zum Nettogehalt m.W.n. gering.

Selbstständige haben diese Absicherung nicht.

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Matthew Pryor
· bearbeitet von Matthew Pryor
vor 7 Minuten schrieb Seabushy:

Diskussionsgrundlage? Einfach nur NEIN zu schreiben hilft weder dem Themenöffner noch mir. Da fehlt mir das Verständnis.

 

Die Gehälter befinden sich unterhalb der Grenze, um in die PKV zu wechseln. Und der Arbeitgeber und danach die GKV zahlen Krankengeld. Die Einbußen sind hier im Verhältnis zum Nettogehalt m.W.n. gering.

Selbstständige haben diese Absicherung nicht.

Vielleicht hilft es deinem Verständnis, die Lücke des TO nach Entgeltfortzahlung durch den AG zu berechnen? Wäre ein erster Schritt für eine Diskussion, eher zumindest als "halte ich für verzichtbar". Vielleicht kommst du dann auch zu dem Schluss, dass abhängig Angestellter ungleich abhängig Angestellter ist, insbesondere bei Einkommen, die deutlich über der Beitragsbemessungsgrenze liegen (womit nicht zwingend der TO gemeint ist, eher grundsätzlich, den TO betrifft es aber selbstredend auch), die abschließend auch das maximal durch die Krankenkasse gezahlte Krankengeld deckelt.

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Xeronas
· bearbeitet von Xeronas
vor 12 Minuten schrieb Seabushy:

Diskussionsgrundlage? Einfach nur NEIN zu schreiben hilft weder dem Themenöffner noch mir. Da fehlt mir das Verständnis.

 

Die Gehälter befinden sich unterhalb der Grenze, um in die PKV zu wechseln. Und der Arbeitgeber und danach die GKV zahlen Krankengeld. Die Einbußen sind hier im Verhältnis zum Nettogehalt m.W.n. gering.

Selbstständige haben diese Absicherung nicht.


Das Spiel spiele ich gerne mit... nehmen wir als Beispiel mal einen pflichtversicherten AN, welcher ca. das Durchschnittseinkommen von 36.000€ p. a. / 3.000 p. m. verdient.

Das Krankengeld errechnet sich in diesem Fall aus 90% des letzten Nettos (1710€) abzgl. SozV Beiträge für GRV, AV und SPV - macht grob überschlagen ein Krankengeldanspruch von 1.500€.
Wenn du die daraus resultierende Verdienstlücke von 400€ als gering ansiehst, ist das in Ordnung. Mir wäre sehr unwohl, eine solch große Lücke verschmerzen zu müssen.

Da der TO tatsächlich noch wesentlich mehr verdient und somit die Versorgungslücke wächst - von der Deckelung des KG-Anspruchs durch Verdienst über BBG KV ganz zu schweigen -  ist es einfach unverantwortlich von der KT-Absicherung abzuraten.

Edit: MP war schneller, Aussagen gelten aber natürlich unverändert...

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 23 Minuten schrieb Seabushy:

Die Gehälter befinden sich unterhalb der Grenze, um in die PKV zu wechseln. Und der Arbeitgeber und danach die GKV zahlen Krankengeld.

Nunja, hängt von der Lebenssituation ab. Beim TO mag es unproblematisch sein. Hier eine Beispielrechnung von Finanztip (ja, böse Affiliate-Seite:P) https://www.finanztip.de/gkv/krankengeld/

 

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Matthew Pryor

Mit BBG aus 2017. Ich mag Finanztip. Die Titanic der Finanzseiten.

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odensee
vor 16 Minuten schrieb Matthew Pryor:

Mit BBG aus 2017. Ich mag Finanztip. Die Titanic der Finanzseiten.

1) Es steht deutlich lesbar auf der Seite, und das an verschiedenen Stellen: "Zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2017", "Stand: 21. Dezember 2017", "Beitragsbemessungsgrenze 2017"

2) Für eine überschlägige Abschätzung der finanziellen Konsequenzen einer längeren Erkrankung an Hand von Beispielen(!) reicht es.

3) Du hättest ja, wie @Xeronas, einfach ein paar Zahlen nennen können. Aber seit man dir irgendwas böses im Forum getan hat, kommt ja leider wenig konstruktives von dir.

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Matthew Pryor

Ich hatte es an anderer Stelle mal aus meiner Sicht erläutert, was ich für nicht konstruktiv halte. Dazu zählt, dem TO Beispiele an die Hand zu geben, die ihn gar nicht betreffen. So wie du das hier machst. Aber Hauptsache, man hat sich auch zu diesem Thema mal geäußert. Was bitteschön ist denn an deinen Beiträgen ach so konstruktiv? Immer wieder denselben Sermon schreiben? Konstruktiv wäre für den TO bspw. ein Verweis auf die gesetzliche Norm, da ist das haarklein erläutert. Nennt sich dann SGB V, § 44. Und solange hier von dir und anderen Strategen nichts anderes kommt als dünne und auch fehlerhafte Affiliateseiten, sehe ich nicht ein, hier mehr Zeit als nötig zu investieren. Das gerade du dann mangelnde Konstruktivität kritisierst, bestätigt mich in meiner Linie.

 

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lunareactor
· bearbeitet von lunareactor

Ein paar Gedanken zu den Geldanlageprodukten bzw. Konten:

 

vor 14 Stunden schrieb Bruno123:

Für die Geldgeschäfte haben wir jeder je ein Konto bei der ING-Diba und der DKB. Zusätzlich haben wir noch ein Gemeinschaftskonto bei der DKB (alles kostenlos). Der Kollege von der DVAG hat uns jetzt dazu gebracht bei der Deutschen Bank unser Hauptkonto anzulegen und den Großteil der anderen Konten zu schließen. Der Vorteil den wir hätten, wäre eine sehr schicke und übersichtliche App in der wir unsere "Geldströme" abbilden und alles zusammengefasst haben.

 

Was hat euch zum Wechsel bewogen? Habt ihr mal das Preis- und Leistungsverzeichnis des neuen Kontos mit den alten Kontos verglichen, insbesondere im Bereich kostenfreie Abhebung, Verfügbarkeit Geldautomaten, Kosten Kreditkarte + Auslandsnutzung Kreditkarte, Depotkosten und Kosten Wertpapiergeschäfte? Falls dieses PLV gilt (https://www.dvag-produktinformationen.de/files/2012/04/DB421-Preis-und-Leistungsverzeichnis.pdf), dann finde ich die Konditionen des Deutsche Bank-Produkts unattraktiv (z. B. ~30 EUR Depotgebühre/p.a.; 20 EUR Kreditkarte p.a.; 1% Ordergebühren, mindestens 30 EUR pro Transaktion). Eine bunte App war ja hoffentlich nicht der einzige Wechselgrund.

 

 

Zitat

- GEPLANT (noch widerrufbar) TopZinspaket bei der Deutschen Bank eröffnen und 3.000€ in zwei Fonds (DWS Top Dividende und DWS Deutschland) zu investieren, danach je 100€ monatlich als AV.

- GEPLANT (noch widerrufbar) StepInvest 3.000€ in den Fond Deutsche Concept Caldemorgen

- TG danach noch 4000€ vorhanden

Warum genau diese Fonds und diese Produkte? Habt ihr euch Gedanken über eure generelle Asset Allocation gemacht, insbesondere auch mit Bezug auf euren Hauskauf? Viele verfechten hier, dass man Aktieninvestments nur bei längeren Investitionszeiträumen durchführen sollte (z. B. 10 Jahre und mehr). Das wäre bei eurem geplantem Hauskauf in absehbarer Zukunft ja nicht gegeben.

Darüber hinaus sind für mich beide dieser Produkte mehr oder weniger Lockangebote, die über den Festzinsanteil eher risikoaverse Anleger/Anfänger in teure aktive Fonds lotsen.

 

Beispiel StepInvest: Nach 12 Monaten ist man vollständig investiert, bis dahin erhält man auf den sinkenden festverzinsten Anteil 2% p.a.. Wenn man das mal als Entnahmeplan auf den Zinsanteil ausrechnet, ergibt das ~28 EUR Zinsen (https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmeplan.php?paramid=4ffqe7vu79). Dafür hat man dann nach einem Jahr einen aktiven Mischfonds mit ~1,6% Kostenbelastung + Erfolgsbezogene Vergütung an der Backe (gibt unterschiedliche Anteilsklassen mit unterschiedlichen Kostenbelastung, ich habe als Beispiel mal LC genommen, siehe https://www.dws.de/total-return-strategien/lu0599946893-deutsche-concept-kaldemorgen-lc/). 

Man merkt: Die Zinsen sollten kein Entscheidungskriterium sein. Entweder man ist von den Fonds restlos überzeugt, und will sie haben, dann kann man solche Angebote ggf. mitnehmen (ähnlich wie Kontoeröffnungsprämien oder Depotumzugsprämien).
Wenn man aber nicht restlos überzeugt ist, sollte man sich lieber breiter informieren und ggf. auch nach anderen Produkten umsehen (z. B. kostengünstigere ETF, dazu gibt es hier im Forum genügend Informationen).

 

Meiner Meinung nach wäre die freie Anlage in kostengünstige, marktbreite ETFs bei euren alten Banken (z. B. Sparplan bei DKB, Einmalkäufe bei Ing Diba) zielführenden gewesen, wenn eine Aktienanlage im Sinne der gewünschten Asset Allokation überhaupt in Frage kommt.

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Matthew Pryor
vor 13 Stunden schrieb Bruno123:

Privathaftpflichtversicherung (Anbieter der Police)

- Privathaftpflichtversicherung bei der Gothaer

Versicherungssumme für Personen- Vermögens- und Sachschäden pauschal 10 Mio €

Versicherungssumme für Mietschäden > ???

Forderungsausfalldeckung > was heißt das?

deliktunfähige Kinder mitversichert > ja

andere Versicherungsleistungen > keine

Laufzeit (Beginn / Ende) 27.11.2017 / 27.11.2022

Beitrag 72€ pro Jahr

>> abgeschlossen bei SwissLife und seitdem wir verheiratet sind, haben wir sie zusammen gelegt.

 

 

Grüße
Bruno

Aber da wir ja hier alle so viel Wert auf Konstruktivität™ legen, beginnen wir mit einer einfachen Aufwärmübung für die Beinmuskulatur. Seht mal zu, dass ihr, wenn es schon die Gothaer sein soll, die Plus-Deckung mit einschließt. Dann wären zumindest Personenschäden der versicherten Personen untereinander abgedeckt. Dieser Mangel wird gerne übersehen, wenn es darum geht, bspw. bei Eheschließung einen Vertrag für beide oder doch lieber 2 Verträge, für jeden einen eigenen, abzuschließen. Variante 1 spart zwar Geld, hinterlässt mitunter aber nicht unerhebliche Lücken im Versicherungsschutz.

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odensee
· bearbeitet von odensee
vor 25 Minuten schrieb Matthew Pryor:

 Immer wieder denselben Sermon schreiben?

Interessanterweise habe ich mich hier im Forum noch nie zur Höhe der "Versorgungslücke" geäussert. Wie du auf "immer wieder" kommst, ist mir ein Rätsel.

 

Zitat

Konstruktiv wäre für den TO bspw. ein Verweis auf die gesetzliche Norm, da ist das haarklein erläutert. Nennt sich dann SGB V, § 44.

Der TO hat, so wie ich das sehe, die grundsätzliche Sinnhaftigkeit einer Krankentagegeldversicherung gar nicht angezweifelt. Sonst hätte er ja keine. Und aus seinem Beitrag wird nicht mal klar, ob er eine Alternative zur Nürnberger sucht. Warum in aller Welt soll er dann im SGB lesen? Und §44 ist sowieso nicht zielführend. Es ist dann doch schon eher § 47.

 

Hingegen hat @Seabushy die Sinnhaftigkeit einer Krankentagegeldversicherung für Angestellte in Zweifel gezogen. Und ihm habe ich geantwortet. Mit einer Beispielrechung, die möglicherweise nicht 100% stimmt, aber deutlich macht, wie hoch eine Lücke sein kann. Mehr wollte ich nicht. Wo sind denn die Fehler in dieser Berechnung (abgesehen von BBG2017, was aber dokumentiert wurde)?

 

Und auch nach längerem Suchen finde ich keinen Beitrag von dir, in dem du auf Fragen des TO eingehst? Nein, nach Krankentagegeld hat er nicht gefragt.

 

Zitat

Das gerade du dann mangelnde Konstruktivität kritisierst, bestätigt mich in meiner Linie.

Immer gerne....

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Matthew Pryor
· bearbeitet von Matthew Pryor
vor 6 Minuten schrieb odensee:

Interessanterweise habe ich mich hier im Forum noch nie zur Höhe der "Versorgungslücke" geäussert. Wie du auf "immer wieder" kommst, ist mir ein Rätsel.

Wie ich auf "immer wieder" komme, erkläre ich dir "immer gerne": Indem ich mich auf das Allgemeine beziehe, nicht auf das Spezielle. Also in diesem Fall ist die Antwort nicht "Versorgungslücke", und auch nicht "42", sondern eher "5763". And counting.

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Columbus83
· bearbeitet von Columbus83

Allgemein:

 

Trifft nicht ganz deine Fragen, allerdings würde ich nochmal ein paar der Sachversicherungen vergleichen, z.B. bei Check24.

 

Zum Beispiel gibt es beim Überfliegen eine bessere Rechtsschutzversicherung für den gleichen Preis bei einem anderen Anbieter. Ebenso würde ich die KFZ-Versicherung nochmal prüfen, vielleicht kannst du nochmal ein besseres Angebot von einer anderen Versicherung einholen.

 

Zum Thema Riestervertrag:


Du weisst schon, dass es für Kinder Zulagen bei Riester gibt? Insofern kannst du ihn auch erstmal ruhen lassen und dann sehen, ob in Zukunft der Vertrag weiterhin Sinn macht, denn die Zulagen abzugreifen macht ansich den Reiz bei Riester aus.

 

Zum Thema DVAG:

 

Ansonsten ist die DVAG natürlich daran interessiert, möglichst viele Verträge abzuschließen. Warum ihr von der DKB zur DB gewechselt habt, ist für mich aus reinen Fakten schleierhaft. Ich denke, da habt ihr euch was aufschwatzen lassen, was ihr gar nicht braucht. Von daher würde ich dringend raten von allen netten Bekannten, die zufällig auch Versicherungen verticken und die nur euer bestes wollen (nämlich euer Geld), Abstand zu gewinnen.

 

Tipp:

 

  • Ein gutes Buch über Finanzen sollte als Grundlage dienen, grobe Fehler in Zukunft zu vermeiden.
  • Grundsätzlich Sachversicherungen (eventuell jährlich) selbst prüfen, ob es nicht günstigere Angebote gibt.
  • Ständiger Wechsel bei Lebensversicherungen (Rürup, Riester etc.) kostet Geld. Berater, Makler usw. verdienen Geld an dir mit jedem Neuabschluss eines Vertrages. Die Provisionen werden in den ersten Jahren des Versicherungsvertrages fällig. Von daher ist ein Wechsel nach ein paar Jahren ansich unsinnig, denn bei nächsten Neuvertrag wird wieder in den ersten Jahren die Provision fällig. Daher ist ein Wechsel bei LVen nach ein paar Jahren nur in seltensten Fällen zu empfehlen.

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Matthew Pryor
vor 7 Minuten schrieb Columbus83:

Zum Beispiel gibt es beim Überfliegen eine bessere Rechtsschutzversicherung für den gleichen Preis bei einem anderen Anbieter. Ebenso würde ich die KFZ-Versicherung nochmal prüfen, vielleicht kannst du nochmal ein besseres Angebot von einer anderen Versicherung einholen.

Da du dich mit dem Thema Rechtschutz im Allgemeinen wahrscheinlich gut auskennst, kannst du bestimmt darlegen, welcher Tarif das sein soll und was genau daran "besser" ist. 

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Columbus83
· bearbeitet von Columbus83
vor 46 Minuten schrieb Matthew Pryor:

Da du dich mit dem Thema Rechtschutz im Allgemeinen wahrscheinlich gut auskennst, kannst du bestimmt darlegen, welcher Tarif das sein soll und was genau daran "besser" ist. 

Also ich kenne mich in der Hinsicht niemals so gut wie du aus, denn du weisst wirklich alles zum Thema Versicherungen. Allerdings kann ich auch keine konstruktiven Antworten von dir zu den Fragen des TE erkennen. Das einzige was ich erkennen kann ist, dass du Laien in einem Laienforum vorwirfst, sie würden nicht richtig beraten. Was soll das Ganze denn bringen?

 

Wenn dir die Antworten alle nicht gefallen und wir hier nur Quatsch erzählen, dann kläre doch den TE genaustens auf, was er verbessern kann und soll, aber nur alles schlecht zu reden und selbst keine Fragen beantworten zu wollen, ist einfach nur destruktiv. Oder du gibst weiterhin ein gutes Beispiel dafür ab, warum Versicherungsmakler so einen "guten" Ruf haben. Es bleibt dir überlassen.

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Nachdenklich
vor 3 Minuten schrieb Columbus83:

Es bleibt dir überlassen.

Genau so sehe ich das! Jeder hat die Möglichkeit daran mitzuwirken, wie er gesehen wird.

Es gibt Menschen, die mit ihrem Kommunikationsverhalten das Bild mitprägen, das man sich von Ihnen macht.

Aggressive Reaktion auf abweichende Auffassungen und Verächtlichmachen von anderen ist eine Verhaltensweise, die zumindest bei mir kein Vertrauen bildet.

 

  

 

  

  

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Matthew Pryor
vor 3 Minuten schrieb Columbus83:

Also ich kenne mich in der Hinsicht niemals so gut wie du aus, denn du weisst wirklich alles zum Thema Versicherungen. Allerdings kann ich auch keine konstruktiven Antworten von dir zu den Fragen des TE erkennen. Das einzige was ich erkennen kann ist, dass du Laien in einem Laienforum vorwirfst, sie würden nicht richtig beraten. Was soll das Ganze denn bringen?

Ich habe dir eine Frage gestellt. Was ist daran so schwer zu verstehen? Noch einmal, einfach und wie ich hoffe verständlich: 

Zitat

Zum Beispiel gibt es beim Überfliegen eine bessere Rechtsschutzversicherung für den gleichen Preis bei einem anderen Anbieter.

Da könntest du jetzt schlicht und ergreifend sagen: Tarif X bei Anbieter Y. Ist unter den gleichen Voraussetzungen, wie sie der TO vorgibt, deutlich besser. Begründung: Weil isso. Natürlich müsstest du dafür die gleichen Parameter anlegen, wie der Tarif des TO nach seinen Angaben. Ach halt, scheitert ja schon daran, dass wir Stand jetzt unter Anderem gar nicht wissen, ob es ein Single- oder Familientarif ist. Aber du siehst natürlich quasi im Vorbeifliegen schon genau, dass...ja was eigentlich? Mehre dich doch diesbezüglich mal aus. Oder halte dich mit solch konstruktiven™ Aussagen einfach mal zurück.

 

vor 3 Minuten schrieb Columbus83:

 

Wenn dir die Antworten alle nicht gefallen und wir hier nur Quatsch erzählen, dann kläre doch den TE genaustens auf, was er verbessern kann und soll, aber nur alles schlecht zu reden und selbst keine Fragen beantworten zu wollen, ist einfach nur destruktiv. Oder du gibst weiterhin ein gutes Beispiel dafür ab, warum Versicherungsmakler so einen "guten" Ruf haben. Es bleibt dir überlassen.

Vielleicht mache ich das, vielleicht nicht. Das überlasse ich mir selbst. Einstweilen begnüge ich mich damit, dem TO mal aufzuzeigen, was hier so alles an halbseidenen Antworten kommt. Das reicht mir vorerst. Ein konstruktiver™ Vorschlag kam im Übrigen schon, den hast du vielleicht überlesen. Wäre aber auch nicht weiter wild.

vor 4 Minuten schrieb Nachdenklich:

Genau so sehe ich das! Jeder hat die Möglichkeit daran mitzuwirken, wie er gesehen wird.

Es gibt Menschen, die mit ihrem Kommunikationsverhalten das Bild mitprägen, das man sich von Ihnen macht.

Aggressive Reaktion auf abweichende Auffassungen und Verächtlichmachen von anderen ist eine Verhaltensweise, die zumindest bei mir kein Vertrauen bildet.

Hach je....Wirklich, das macht mir ernsthaft zu schaffen. Wo es mir doch hier einzig und allein darum ging und geht, neue Freunde und Anerkennung zu gewinnen. 

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