Ingenieur, 26, Auswahl BU Versicherung

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Geschrieben · bearbeitet von dave91

Hallo zusammen,

 

vor ziemlich genau einem Jahr konnte ich mein Masterstudium der Fahrzeugtechnik abschließen und bin seit Juli 2017 im Beruf. Nun plane ich schon eine ganze Weile an einer sinnvollen Strategie zur Risikoabsicherung und zur Geldanlage. In diesem Thema soll es um die Auswahl einer geeigneten BU-Versicherung, also die Risikoabsicherung gehen. Im Vorfeld habe ich mich bereits recht umfangreich informiert (auch über den Leitfaden hier im Forum ) und habe dann von einem Versicherungsmakler drei Angebote bekommen. Gerechnet wurde in allen Fällen bis 65 Jahre, 1500 € BU-Rente. Ich bin 26 Jahre alt, Berufsgruppe 1+ und ohne Vorerkrankungen.

 

Folgende Prämien wurden errechnet:

Anbieter - Brutto / Netto

1) Alte Leipziger SecurAL (BV10) - 76,16 € / 59,40 €

2) Die Bayerische BU PROTECT Prestige - 77,44 € / 53,43 €

3) Canada Life - 43,13 € / 43,13 €

 

Kurz zusammengefasst bietet die AL das vollständigste Leistungspaket zum höchsten Preis. Größtes Manko der Bayerischen und Canada Life ist meiner Meinung nach die einmalige Möglichkeit der befristeten Anerkenntnis der BU (CL: 12 Monate, Die Bayerische: 36 Monate).

 

Ein weiterer Unterschied ist der Ausschluss einer AU-Klausel bei der CL, bei den beiden anderen ist diese enthalten. Wobei mir an dieser Stelle der Unterschied nicht klar ist: Wenn arbeitsunfähig bin, liegt doch eine (min. 50%ige) Berufsunfähigkeit vor? Wo schlummert hier die Gefahr?

 

Ein ähnlich gelagerter Punkt ist der Anspruch auf BU durch Pflegebedürftigkeit: Die CL wird leistungspflichtig, wenn mindestens 3 definierte Kriterien der Pflegebedürftigkeit vorliegen, die anderen beiden Versicherer bereits ab einem erfüllten Punkt. Ist das als relevant anzusehen? Meine Ansicht dazu: Wenn ich pflegebedürftig bin, liegt mit ziemlicher Sicherheit auch eine min. 50%ige Berufsunfähigkeit vor.

 

Letztendlich würde ich mich über ein paar Tipps und Hinweisen zur Entscheidungsfindung sehr freuen. Ich finde das Angebot der Canada Life sehr interessant, vor allem in Betracht des Preises bei den doch ordentlichen Leistungen. Etwas unsicher bin ich jedoch, ob die Einschränkungen in der Leistung hinzunehmen sind.

 

Edit: Ich bin auf diesen Artikel aus 2015 gestoßen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bu-versicherung-diese-versicherer-zahlen-a-1047662.html

Bei der Leistungsquote liegt die Canada Life bei vernichtenden 27 %. Ist dieser Wert realistisch?

 

Rückfragen beantworte ich gerne.

Gruß,

dave

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Geschrieben

Moin,

 

in aller Kürze:
- Selbstständige BU bis 65 halte ich für nicht ganz ungefährlich, nur um ein paar Euro Beitrag zu sparen? Besser: 67 und ggfls. vorher kündigen/reduzieren

- Berufsgruppe sollte immer anhand einer detaillierten Tätigkeitsbeschreibung vom Versicherer festgelegt werden, alles andere ist Berufsgruppen-Bingo

- wie kam die Auswahl der drei Gesellschaften zustande? Sieht mir ein bisserl nach dem üblichen Dart-Pfeil werfen aus

- außer dem befristeteten Anerkenntnis gibts schon noch ein paar weitere Unterschied, die man zumindest mal besprochen haben sollte...
(Verkehrsdelikte - ABC Stoffe - Regelungen beim längeren Ausscheiden aus dem Berufsleben - Meldepflichten im Falle der BU-Leistung... mehr fallen mir jetzt auf die Schnelle nicht ein)
- AU Klausel ist m.E. nicht unbedingt zielführend, um das eigentliche Problem (=Einkommensverlust nach 6 Wochen Krankheit) zu lösen. Und Nein: eine AU ist nicht automatisch eine BU (einfach gehalten: AU=vorübergehend, BU=vor. dauerhaft)
- Pflegebedürftigkeit siehst Du richtig: Besagt, wenn Du nicht wegen Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall BU bist, kannst Du trotzdem Leistung bekommen, wenn Du Pflegefall bist.... = Marketing-Gag
- Um die Leistungsunterschiede bewerten zu können, muss man sie erstmal ausfindig machen 

- Vergiss dieses ganze Prozessquoten Geschwurbel... hier meldet jede Gesellschaft (besser: Lässt von einem AZUBI aus der Leistungsabteilung melden), was sie für richtig hält. Hier gibts keine klaren Definitionen über die zugrunde liegenden Parameter -
auch das, was eigentlich als BU Versicherung angesehen wird, ist von Gesellschaft zu Geselschaft unterschiedlich.

Tipps zur Entscheidungsfindung:
- Unterschiede in den AVB sauber identifizieren und bewerten.
- Anamnese sauber aufbereiten (Arztakte etc.)

- Tätigkeitsbeschreibung erstellen
- Beides im Rahmen einer Risikovoranfrage bei den Versicherern einreichen

 

Dann hast Du eine vernünftige Entscheidungsbasis.

Hoffe, das hilft weiter.

BTW: Halte 1.500.- für reichlich knapp, denke hier ist keine saubere Bedarfsermittlung erfolgt. Sollte man oben in der Liste noch ergänzen.

 

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Geschrieben · bearbeitet von Matthew Pryor

vor 15 Stunden schrieb dave91:

Hallo zusammen,

 

vor ziemlich genau einem Jahr konnte ich mein Masterstudium der Fahrzeugtechnik abschließen und bin seit Juli 2017 im Beruf. Nun plane ich schon eine ganze Weile an einer sinnvollen Strategie zur Risikoabsicherung und zur Geldanlage. In diesem Thema soll es um die Auswahl einer geeigneten BU-Versicherung, also die Risikoabsicherung gehen. Im Vorfeld habe ich mich bereits recht umfangreich informiert (auch über den Leitfaden hier im Forum ) und habe dann von einem Versicherungsmakler drei Angebote bekommen. Gerechnet wurde in allen Fällen bis 65 Jahre, 1500 € BU-Rente. Ich bin 26 Jahre alt, Berufsgruppe 1+ und ohne Vorerkrankungen.

 

Folgende Prämien wurden errechnet:

Anbieter - Brutto / Netto

1) Alte Leipziger SecurAL (BV10) - 76,16 € / 59,40 €

2) Die Bayerische BU PROTECT Prestige - 77,44 € / 53,43 €

3) Canada Life - 43,13 € / 43,13 €

Man scheint über den Preis verkaufen zu wollen. EA 65 verstehe ich nicht. Bis 67 würde dich bei der AL bspw. einen Aufschlag von 10 € je Monat kosten. Im "schlimmsten" Fall (der ja hoffentlich eintritt, dass du nämlich niemals Rentenleistungen erhalten wirst), zahlst du knapp 5000 € mehr innerhalb der nächsten knapp 40 Jahre. Demgegenüber steht ein potentieller Verlust von 36000 € (und das dann auch nur unter der Voraussetzung, dass sich die Rente nicht erhöht).

Verkürzen geht immer. Verlängern könnte schwierig werden. Ich würde auch vorausschauend denken: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass eine Verlängerungsoption bei Verlängerung der Regelaltersgrenze das nächste "Ding" der BU-Versicherer wird. Da könnte es dann sein, das ein Endalter von 67 Bedingung wird. Das ist aber derzeit nebensächlich. Spare nicht unnötig am falschen Ende. Zumal die Angebote ohne garantierte Rentensteigerung gerechnet sind, oder? Falls ja, sollte das auch noch einmal überdacht werden.

 

Zitat

 

Kurz zusammengefasst bietet die AL das vollständigste Leistungspaket zum höchsten Preis. Größtes Manko der Bayerischen und Canada Life ist meiner Meinung nach die einmalige Möglichkeit der befristeten Anerkenntnis der BU (CL: 12 Monate, Die Bayerische: 36 Monate).

 

Ein weiterer Unterschied ist der Ausschluss einer AU-Klausel bei der CL, bei den beiden anderen ist diese enthalten. Wobei mir an dieser Stelle der Unterschied nicht klar ist: Wenn arbeitsunfähig bin, liegt doch eine (min. 50%ige) Berufsunfähigkeit vor? Wo schlummert hier die Gefahr?

Da darf auch gerne mal der Vermittler seine Arbeit machen! Eine AU-Klausel erleichtert mitunter den Zugang zu Leistungen. Kann man machen, ist eine 1-b-Lösung bei Arbeitsunfähigkeit, aber grundsätzlich nicht zu beanstanden, falls Vertragsbestandteil. Andererseits aus meiner Sicht kein KO-Kriterium, falls nicht angeboten. Grundsätzlich: Nur weil du wegen einer Grippe ein paar Tage krankgeschrieben bist (und demnach arbeitsunfähig), bist du noch lange nicht bedingungsgemäß berufsunfähig und damit "leistungswürdig".

 

Zitat

 

Ein ähnlich gelagerter Punkt ist der Anspruch auf BU durch Pflegebedürftigkeit: Die CL wird leistungspflichtig, wenn mindestens 3 definierte Kriterien der Pflegebedürftigkeit vorliegen, die anderen beiden Versicherer bereits ab einem erfüllten Punkt. Ist das als relevant anzusehen? Meine Ansicht dazu: Wenn ich pflegebedürftig bin, liegt mit ziemlicher Sicherheit auch eine min. 50%ige Berufsunfähigkeit vor.

 

Letztendlich würde ich mich über ein paar Tipps und Hinweisen zur Entscheidungsfindung sehr freuen. Ich finde das Angebot der Canada Life sehr interessant, vor allem in Betracht des Preises bei den doch ordentlichen Leistungen. Etwas unsicher bin ich jedoch, ob die Einschränkungen in der Leistung hinzunehmen sind.

Beachte bei der Canada Life abgesehen vom Leistungsumfang immer eines: Du bist nicht überschussberechtigt, daher Tarifbeitrag = Zahlbeitrag. Bedeutet allerdings auch, dass du als Leistungsempfänger ebenfalls keine Überschussbeteiligung erhältst. Heißt: Einmal xxx €, immer xxx €. Hier muss eigentlich zwingend eine garantierte Rentensteigerung zusätzlich abgeschlossen werden, um den Nachteil gegenüber anderen Versicherern auszugleichen (die die Rente mal mehr, mal weniger über die Überschüsse erhöhen). Das wiederum relativiert den niedrigen Preis! Bitte unbedingt mit dem Vermittler besprechen, der sollte das noch etwas ausführlicher erläutern.

 

Zitat

 

Edit: Ich bin auf diesen Artikel aus 2015 gestoßen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bu-versicherung-diese-versicherer-zahlen-a-1047662.html

Bei der Leistungsquote liegt die Canada Life bei vernichtenden 27 %. Ist dieser Wert realistisch?

 

Rückfragen beantworte ich gerne.

Gruß,

dave

Realistisch vielleicht, relevant ist das nicht.

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Geschrieben

Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten!

 

Dann will ich mal versuchen, ein paar Unklarheiten zu beseitigen. Zum Endalter von 65 Jahren: Das ist tatsächlich ein wenig Spekulation die aufgeht, wenn die Berufsunfähigkeit möglichst spät eintritt. Dann wäre mit 65 ein frühzeitiger Eintritt in die gesetzliche Rente möglich. Ich werde da nochmal in mich gehen, ob es ein kalkulierbares Risiko ist.

 

Eine Bedarfsermittlung wurde sehr wohl erstellt, die Sinnhaftigkeit muss ich erstmal hinnehmen: Es wird zugrunde gelegt, dass ein Anspruch von ca. 1300€ Erwerbsminderungsrente besteht. Im ungünstigsten Falle, der halben Erwerbsunfähigkeitsrente, bin ich mit 1500€ knapp unter dem jetzigen Netto-Einkommen. Mit einem höheren Betrag einzusteigen halte ich nicht für nötig, irgendwo muss auch der Beitrag im Rahmen bleiben, dann lieber regelmäßg erhöhen über die Dynamik oder Sonderereignisse.

 

Die Auswahl der drei Versicherer ist über das Portal des Maklers geschehen: Nach Auswahl der gewünschten Eckdaten waren das die drei Anbieter mit der besten Leistung (Alte Leipziger), einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis (Bayerische) und der Canada Life, als mit Abstand günstigstes Angebot mit annehmbaren Bedingungen.

 

Meine Patientenakte von der KRankenkasse der letzten 5 Jahre liegt mir bereits vor, eine Risikovoranfrage würde über den Vermittler erfolgen, selbstverständlich mit detaillierter Tätigkeitsbeschreibung.

 

Zu den Angeboten:

Die AL und die Bayerische bieten eine Rentensteigerung von 1,83 % im Leistungsfall, allerdings als Überschussbeteiligung - also nicht garantiert.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von BlackCatzchen

vor 17 Stunden schrieb dave91:

Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die ausführlichen Antworten!

 

Dann will ich mal versuchen, ein paar Unklarheiten zu beseitigen. Zum Endalter von 65 Jahren: Das ist tatsächlich ein wenig Spekulation die aufgeht, wenn die Berufsunfähigkeit möglichst spät eintritt. Dann wäre mit 65 ein frühzeitiger Eintritt in die gesetzliche Rente möglich. Ich werde da nochmal in mich gehen, ob es ein kalkulierbares Risiko ist.

 

Zu den Angeboten:

Die AL und die Bayerische bieten eine Rentensteigerung von 1,83 % im Leistungsfall, allerdings als Überschussbeteiligung - also nicht garantiert.

Du gehst bei deiner BU Planung von 67 Jahren aus und bist jetzt 26, vielleicht ist das Renteneintrittsalter in 40 Jahren bei 70 (oder noch höher?), dann musst du mehr als 5 Jahre überbrücken im schlimmsten Fall. Was machst du dann? Das wäre mir zu viel Spekulation/Risiko für das bisschen Ersparnis.

Eine garantierte Rentensteigerung würde ich (edit) auf jeden Fall mitnehmen, alleine schon um der Inflation gegenzusteuern bei langer BU.

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Geschrieben

vor 14 Stunden schrieb BlackCatzchen:

Eine garantierte Rentensteigerung würde ich auf jeden Fall mitnehmen, alleine schon um der Inflation gegenzusteuern bei langer BU.

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

Hmm, 

mit dem "Mitnehmen" ist das so eine Sache ... ;-)  - ebenfalls mit solchen pauschalen Empfehlungen.
a) kostet eine "garantierte Rentenerhöhung im Leistungsfall"  den Versicherten Beitrag - nicht gerade wenig!
b) verschlechtert sich noch mit jeder weiteren, angenommenen Dynamik der Leistungsgrad (wird teurer bei kürzerer Restdauer)
c) wäre also zu prüfen, ob man sich mit höherer Startsumme, OHNE garantierte Erhöhung, bei gleichem Beitrag - nicht wohler fühlt.

Können wir eben nicht entscheiden, daher Vorsicht mit so pauschal rausgehauenen Tipps - zumal es u.U. dazu führen könnte, daß ein Versicherer, der genau diese Option nicht anbietet evtl. ungerechtfertigterweise durchs Raster fällt.

 @dave91 - sieht mir insgesamt nicht nach einer strukturierten Vorgehensweise aus....
Bevor man die Versicherer in günstig, preiswert etc. einsortiert, gilt es doch erstmal im Rahmen einer Risikovoranfrage zu klären, WIE die Versicherer auf einen Antrag reagieren würden....(Gesundheit, Tätigkeit etc.)
da die Versicherer keinesfalls alle gleichartig reagieren, kann das Bild dadurch nochmal durcheinander gewürfelt werden.... oft genug erlebt, daß der preiswerte Wunschversicherer mit einem Leistungsausschluß um die Ecke kam...

 

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Geschrieben

vor 45 Minuten schrieb Peter Wolnitza:

Hmm, 

mit dem "Mitnehmen" ist das so eine Sache ... ;-)  - ebenfalls mit solchen pauschalen Empfehlungen.
a) kostet eine "garantierte Rentenerhöhung im Leistungsfall"  den Versicherten Beitrag - nicht gerade wenig!
b) verschlechtert sich noch mit jeder weiteren, angenommenen Dynamik der Leistungsgrad (wird teurer bei kürzerer Restdauer)
c) wäre also zu prüfen, ob man sich mit höherer Startsumme, OHNE garantierte Erhöhung, bei gleichem Beitrag - nicht wohler fühlt.

Danke für die Klarstellung, hab die gewünschte Betonung in meinem oberen Beitrag noch ergänzt. Mir ist es bei einer Risikoabsicherung den Aufpreis wert, das muss aber jeder für sich entscheiden. Ich hab allerdings meine BU auch als Student abgeschlossen und konnte daher meine Startsumme nicht sehr großzügig festsetzen (aber wohlwissend dass man sie bei besonderen Lebensereignissen anpassen kann).

 

Liebe Grüße

 

BlackCatzchen

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Geschrieben · bearbeitet von Peter Wolnitza

Ist natürlich immer nett, hinterher zu editieren... lässt denjenigen, der drauf geantwortet hat, immer in einem etwas merkwürdigen Licht erscheinen...sei es drum...

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Der Wortlaut ist genau gleich geblieben, es war nur etwas missverständlich geschrieben, daher die spezielle Betonung auf ICH. Das Zitat und deine Klarstellung/Einwand sind ja weiterhin korrekt.
 

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vor 21 Stunden schrieb dave91:

Die AL und die Bayerische bieten eine Rentensteigerung von 1,83 % im Leistungsfall, allerdings als Überschussbeteiligung - also nicht garantiert.

Woher stammen die Zahlen?

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Geschrieben

vor 5 Stunden schrieb Peter Wolnitza:

 @dave91 - sieht mir insgesamt nicht nach einer strukturierten Vorgehensweise aus....

Bevor man die Versicherer in günstig, preiswert etc. einsortiert, gilt es doch erstmal im Rahmen einer Risikovoranfrage zu klären, WIE die Versicherer auf einen Antrag reagieren würden....(Gesundheit, Tätigkeit etc.)
da die Versicherer keinesfalls alle gleichartig reagieren, kann das Bild dadurch nochmal durcheinander gewürfelt werden.... oft genug erlebt, daß der preiswerte Wunschversicherer mit einem Leistungsausschluß um die Ecke kam...

 

Das Vorgehen war folgendermaßen:

1) Generelle Informationsbeschaffung über das Thema BU über mehrere Quellen, dann erste Anfragen auf Basis des BU-Tests von Finanztest

2) Erkenntnis, das ein Anschluss ohne professionelle Hilfe nicht sinnvoll ist - Darauf folgten Gespräche mit 2 Vertretern (Hannoversche und Alte Leipziger) und einem Versicherungsmakler

3) Zusammenstellung der drei Angebote ( s.o.)

 

wie wäre das Vorgehen deiner Meinung nach besser? Ich stelle es mir schwierig vor, ZU ERST eine Risikoanfrage durchzuführen, bevor Angebote vorliegen. Eine Risikovoranfrage ist der nächste Schritt, dafür muss doch aber erstmal sondiert werden, was grundsätzlich in Frage kommt. Und an genau diesem Punkt befinde ich mich, Vergleich der Bedingungen und AUswahö möglicher Anbieter. Selbstverständlich ist auch Preis- Leistung dabei ein Kriterium. Da ich aber kein Experte auf dem Gebiet bin, sind Tipps willkommen.

 

vor einer Stunde schrieb Matthew Pryor:

Woher stammen die Zahlen?

Die Zahlen stammen aus den vorliegenden Angeboten. Es sind jedoch 1,85 % und nicht 1,83 % ;)

 

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Beinahe vergessen. Polydeikes und meine Wenigkeit haben eine umfangreiche Übersicht rund um das Thema BU erstellt. Könnte helfen. Treten sie näher, schauen sie herein.

vor 16 Stunden schrieb dave91:

Ich stelle es mir schwierig vor, ZU ERST eine Risikoanfrage durchzuführen, bevor Angebote vorliegen. Eine Risikovoranfrage ist der nächste Schritt, dafür muss doch aber erstmal sondiert werden, was grundsätzlich in Frage kommt. Und an genau diesem Punkt befinde ich mich, Vergleich der Bedingungen und AUswahö möglicher Anbieter. Selbstverständlich ist auch Preis- Leistung dabei ein Kriterium. Da ich aber kein Experte auf dem Gebiet bin, sind Tipps willkommen.

 

Die Zahlen stammen aus den vorliegenden Angeboten. Es sind jedoch 1,85 % und nicht 1,83 % ;)

 

Dafür müsstest du die Tipps ja auch mal annehmen und in deinen Vergleich mit einbeziehen. Warum bspw. die CL der günstigste Anbieter ist, dürfte dir ja nun klar sein. Ziehst du daraus nun entsprechende Schlüsse oder läuft es schlussendlich darauf hinaus, dass auf Basis von Vergleichsprogrammen entschieden werden soll?

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