heldic

Diversifizierter 300€ ETF Sparplan

  • Vanguard
  • Weltportfolio
  • ETF
  • Sparplan
  • Kommer
  • Strategie
  • Anlage
  • Portfolio
  • ING-DiBa
38 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von heldic
Verkehrte ISIN an einer Stelle

Hallo zusammen!:) 

 

Ich habe mich die letzten Wochen mit der Zusammenstellung eines ETF Sparplans für 2018 und die folgenden Jahre beschäftigt und wollte das Resultat mal von euch auf Herz und Nieren durchleuchten lassen um gegebenenfalls Anpassungen durchzuführen. Zunächst also gemäß der Richtlinien:

 

Über meine Person

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Bisher habe ich größtenteils Einmalanlagen getätigt.

Ich habe ich meine erste Aktie zwar vor ca. 5 Jahren gekauft, aber würde mitnichten sagen, dass ich deshalb über 5 Jahre Erfahrung mit Geldanlagen verfüge. Ich habe mich letztes Jahr erstmals verstärkt für ETFs interessiert und mich umgeschaut.

Mit dem Jahreswechsel und der Steuerreform, sowie meinem Wechsel zur ING-DiBa und den dort verfügbaren Sparplänen, habe ich mir endlich mehr Zeit genommen, bin ein wenig tiefer in die Materie eingetaucht und habe neue Faszination gewonnen.


2. Darstellung von bereits vorhandener Fondspositionen (Fondsbezeichnung und ISIN angeben):

Mein Broker ist die ING-DiBa und ich halte aktuell Positionen in:

  • ISHARES MDAX UCITS ETF (DE0005933923)
  • ISHARES NASDAQ-100 U.ETF (DE000A0F5UF5)
  • ISHS CORE DAX UCITS ETF (IE00B1FZS350)
  • SAP SE (DE0007164600) -- War meine erste Aktie, hat also quasi emotionalen Wert :) 

 

Neuerdings (2018) auch: 

  • iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF (IE00B1FZS350)
  • Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (IE00B3RBWM25)
  • Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (IE00B8GKDB10)

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage:

Ich habe Interesse am Marktgeschehen und gucke täglich auf meine Positionen im Portfolio. Grundsätzlich bin ich bereit Zeit aufzuwenden, möchte diese aber eher für Research verwenden und definitiv nicht aktiv traden. Einen Tag auslassen darf keinen Abbruch tun und ein 2 Wochen Urlaub (und zwar auch vom Portfolio) sollte auch nicht unmöglich sein.  

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten:

Ich kriege zwar definitiv Magengrummeln wenn die Kurse 50% einbrechen sollten, würde aber sagen ich investiere rational. Verluste sitze ich entsprechend aus und vertraue aufs Langfristige. 

Was ich definitiv nicht befürworte und noch nie getan habe sind Stop-Loss Verkäufe von ETF Positionen. 

 

5.Alter

24

 

6. Berufliche Situation

Festangestellt

 

7. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft?

Nein

 

8. Aktive und/oder passive Fonds gewünscht

Passiv

 

9. Anlagehorizont

Langfristige Anlage. Ich hoffe sie nie verkaufen zu müssen ;) . 

Aber zumindest mal >15 Jahre

 

10. Zweck der Anlage

Altersvorsorge 

 

11. Einmalanlage und/oder Sparplan?

Sparplan

 

12. Anlagekapital:

300€/Monat zzgl. des bestehenden Portfolios. 

 

________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

So. Pflicht erfüllt - jetzt zum eigentlichen:

Die Strategie können diejenigen die des Angelsächsischen mächtig sind dem angehängten Bild entnehmen, aber ich möchte noch ein paar Kommentare hinzufügen.

  • Die ING-DiBa hat eine Mindest-Sparrate von 50€, weshalb bei 300€ jede Position mindestens ein Gewicht von 16.667% hat. Entsprechend bin ich bezüglich der Allokation der Positionen eingeschränkt.
  • Bspw. beim Bond hatte ich alternativ an dem iShares Euro Covered Bond (IE00B3B8Q275) überlegt, aber der ist leider genauso wenig via Sparplan verfügbar wie der Vanguard Dividend Appreciation. Ich habe mich also an ETFs gehalten, die auch via ING-DiBa Sparplan verfügbar sind (as of 23.03.2018).
  • Cash/Tagesgeld + Notgroschen sind dem Ganzen natürlich vorgelagert. 

 

Portfolio.png

 

 

Ein paar Fragen meinerseits: 

  • Die Positionen in DAX/MDAX/NASDAQ - würdet ihr diese bei Kursgewinnen/Kursverlusten liquidieren und das freiwerdende Kapital gemäß des vorgeschlagenen Sparplans in das Portfolio investieren? Bisher bin ich unschlüssig. Mir gefällt das Portfolio oben wesentlich besser, es ist definitiv weniger volatil und mir gefallen ausschüttende ETFs. Aktuell (bis 29.03.2018) könnte ich die Positionen verkaufen und den Erlös via Tradegate gebührenfrei in die 5 Positionen investieren. Aber andererseits tendiere ich dazu DAX/MDAX/NASDAQ auch weiterhin zu halten, primär um die Kosten der Trades zu vermeiden und weil ich insbesondere den NASDAQ positiv sehe. Was meint ihr dazu? Das ist zugegebenermaßen natürlich ein wenig irrational und losgelöst vom passiven Ansatz des Sparplans, aber shifted mein Portfolio ein wenig Richtung Silicon Valley & Tech Aktien (was mir gefällt), sowie Deutschen Positionen (was historisch gewachsen ist, aber nicht unbedingt schlecht m.M.n.)?
  • Ich habe in mehreren Beiträgen gelesen, das man sich neben TER auch die TD anschauen sollte. In den entsprechenden Morningstar-Reviews sind die ausgewählten ETFs da mehrheitlich gut weggekommen, aber hier ist wohl ein Risiko. Was meint ihr dazu?  
  • Da ich den Freibetrag noch nicht ausschöpfe, habe ich zunächst ausschüttende ETFs bevorzugt. Insbesondere durch die Steuerreform 2018 sollte das ja auch in Zukunft hoffentlich kein Problem darstellen?
  • Was haltet ihr von meinem Ansatz Dividenden emittierende Positionen mit einzubeziehen um einen beruhigenden Cashflow zu generieren und eine Art "Passive Income" (I know: Get HYPED :D). Ich habe mich da bspw. an den beiden Videos unten orientiert und Gerd Kommer äußert sich hierzu m.E.n. auch nicht unbedingt negativ...?
  • Ich habe oben bereits erwähnt, dass ich mit der Wahl des Bonds gehadert habe und auch immer noch ein wenig schaue ob ich was besseres finde. Falls hier jemand ein passendes risikoarmes Substitut parat hat, sehr gern!

 

 

Um euch ein wenig Zeit zu ersparen:

Vanguard FTSE All-World UCITS ETF

  1. http://www.morningstar.co.uk/uk/etf/snapshot/snapshot.aspx?id=0P0000WAHE 
  2. https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B3RBWM25

 

Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF

  1. http://www.morningstar.co.uk/uk/etf/snapshot/snapshot.aspx?id=0P0000YVD3
  2. https://www.justetf.com/de-en/etf-profile.html?isin=IE00B8GKDB10

 

Vanguard FTSE Emerging Markets UCITS ETF

  1. http://www.morningstar.co.uk/uk/etf/snapshot/snapshot.aspx?id=0P0000WAHF
  2. https://www.justetf.com/de-en/etf-profile.html?isin=IE00B3VVMM84

 

iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF

  1. http://www.morningstar.co.uk/uk/etf/snapshot/snapshot.aspx?id=0P0000GGYS
  2. https://www.justetf.com/de-en/etf-profile.html?isin=IE00B1FZS350

 

iShares Euro High Yield Corporate Bond UCITS ETF EUR (Dist)

  1. http://www.morningstar.co.uk/uk/etf/snapshot/snapshot.aspx?id=0P0000PYVX
  2. https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B66F4759

 

 

Und für die, die es nicht kennen (hat mir geholfen und vor allem Spaß gemacht):

 

 

 

 

Außerdem:

@Ramstein - Ich habe ein paar deiner Beiträge in anderen Threads, inklusive dem großen "ETF-Depot aufbauen" verfolgt und wollte an der Stelle mal ein großes Danke raushauen!! Hat mir wirklich weitergeholfen und ich hoffe ich konnte viele der Tipps erfolgreich umsetzen und Fehler vermeiden. :) 

 

 

Ich freue mich über konstruktives Feedback! Vielen Dank! :)

 

heldic

 

 

 

EDIT: Hab bemerkt, dass eine ISIN verkehrt war, daher der späte Edit. 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Schwachzocker

Du kannst Dir das Feedback denken:

 

  • Zu viele Positionen bei zu geringer Sparrate
  • ausgewachsene Homebias
  • fragwürdige und unbegründete Übergewichtung von Tech- und Dividendenwerden
  • Der Immobilienteil dürfte eine Übergewichtung von Immobilienaktien sein, die in einem ETF-Weltportpolio ohnehin vorhanden sind.
  • High Yield Bonds sind alles andere, aber nicht sicher
  • Für den Thread "ETF-Depot aufbauen" bedankst Du Dich, beachtest ihn jedoch nicht im Ansatz.
  •  

War das nun konstruktiv? Keine Ahnung!

 

Nun wirst Du gleich sagen: "Ich fühle mich aber wohl! Ich schlafe gut! Ich habe damit erotische Gefühle!"

Warum fragst Du uns dann?

 

Zitat

Gerd Kommer äußert sich hierzu m.E.n. auch nicht unbedingt negativ...?

Was sagt es aus, wenn sich jemand zu einem Thema nicht negativ äußert? Nichts!

Zu Oldtimern hat Herr Kommer sich auch nicht negativ geäußert. Warum also nicht darin investieren? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von heldic

Hallo @Schwachzocker,

 

Vielen Dank für dein Feedback! 

Zumindest halte ich es für größtenteils konstruktiv, insbesondere sprichst du neben einigen der von mir unter "Fragen" geäußerten Punkte allgemeinere Fehler an. 

 

1 hour ago, Schwachzocker said:
  1. Zu viele Positionen bei zu geringer Sparrate
  2. ausgewachsene Homebias
  3. fragwürdige und unbegründete Übergewichtung von Tech- und Dividendenwerden
  4. Der Immobilienteil dürfte eine Übergewichtung von Immobilienaktien sein, die in einem ETF-Weltportpolio ohnehin vorhanden sind.
  5. High Yield Bonds sind alles andere, aber nicht sicher
  6. Für den Thread "ETF-Depot aufbauen" bedankst Du Dich, beachtest ihn jedoch nicht im Ansatz.

 

Einige davon habe ich in der Tat kommen sehen. Ich ändere mal die Punkte in eine Nummerierung und nehme hier Stellung, damit wir meine Fehler leichter ausbügeln können. Also Hosten runter:

  • zu 1.: Habe ich mir in der Tat gedacht und hadere ich auch selbst noch mit. Ich hatte alternativ nur an den zwei All-Worlds überlegt. Oder nur die zwei All-Worlds + den EM - Rest in Tagesgeld. Damit wären es 2, bzw. 3 Positionen.
  • zu 2. + 3.1: Ich gehe davon aus, dass sich der ausgewachsene Homebias auf die vorhandenen DAX/MDAX Positionen (~20k) bezieht. Die sind nun leider schon vorhanden, sollen aber definitiv nicht weiter bespart werden. Ich sehe den Kauf selbst mittlerweile auch eher als Fehler an, frage deshalb ja auch explizit danach, ob ihr diese tendenziell auch unter Kosten liquidieren und reinvestieren würdet. Alternative Ansicht: Die 3 Papiere repräsentieren zwar einen Bias Richtung Home/Tech (und da stimme ich ja 100% zu), aber mit der Zeit sollte das zumindest stetig weniger werden. 
  • zu 3.2: Mir gefällt die Idee stetiger Rückflüsse, weshalb habe ich in dem Post oben geschildert: Zum einen als zusätzliche Liquiditätsreserve zum halbjährlichen Rebalancing, zum anderen ist zumindest der Vanguard All World High Yield zwar auf Dividenden fokussiert, aber betreibt laut Morningstar zumindest gesundes Risikomanagement und hält verhältnismäßig viele Positionen (siehe auch https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9506/EQUITY/overview - insbesondere der Punkt "Anlagestrategie"). Außerdem fand ich hier folgenden Artikel gut: http://www.morningstar.co.uk/uk/news/165249/investing-in-high-dividend-etfs.aspx 
  • zu 4.: Danke für den Hinweis. Ich hatte mir für den Vanguard All World folgendes angeschaut: https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/produktart/detailansicht/etf/9505/EQUITY/portfolio und dem nicht entnommen, dass hier schon Immobilienaktien enthalten sind. Der Property ETF wäre vermutlich auch der erste den ich weggelassen hätte, was zu 1. passt und das Risiko ein wenig mindern sollte. 
  • zu 5.: Zugegeben, der Widerspruch steckt auch ein wenig im Namen. Ich suche hier nach Ersatz. 
  • zu 6.: "Nicht im Ansatz" finde ich persönlich hart an der Stelle. Ich habe zumindest durchaus versucht viele Tipps umzusetzen und nie vorgegeben dem 1:1 gefolgt zu sein. Aber ich habe gerade erneut drüber geschaut und sehe ein, dass ich inzwischen an einigen Stellen abgewichen bin und überdenke das nochmal. Danke für den mahnenden Zeigefinger! :) 

 

1 hour ago, Schwachzocker said:

Nun wirst Du gleich sagen: "Ich fühle mich aber wohl! Ich schlafe gut! Ich habe damit erotische Gefühle!"

Warum fragst Du uns dann?

 

Was sagt es aus, wenn sich jemand zu einem Thema nicht negativ äußert? Nichts!

Zu Oldtimern hat Herr Kommer sich auch nicht negativ geäußert. Warum also nicht darin investieren? 

 

Mitnichten! Ich weiß nicht wieso du davon ausgehst ich sei beratungsresistent. Ich halte viel von Feedback und maße mir ganz sicher nicht an Dinge besser zu verstehen als das breite Plenum und die Experten hier im Forum. Sicher hat jedes Portfolio irgendwo eine persönliche Note, aber ich würde nicht fragen wenn ich nicht bereit wäre meine Strategie dann auch entsprechend abzuändern. Bspw. könnte ich mir vorstellen dein Feedback einfließen zu lassen, den Immo-ETF rauszuschmeißen und den High Yield Bond entweder wegzulassen oder zumindest zu substituieren. 

 

Der zweite Punkt ist natürlich absolut richtig, der Zusatz war schwach von mir. Oldtimer liegen mir aber schlichtweg nicht ;) 

 

Erneut: Vielen Dank!

 

heldic

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Immobilien sind laut ICB einer von 19 Supersectors (2. Ebene), Dein Link stellt nur die 10 Industries (1. Ebene) dar und auf diesem Level ist real estate Teil von Financials (siehe http://www.ftse.com/products/downloads/ICBStructure-Eng.pdf?_ga=2.225270170.147842726.1521877041-1712601590.1516376277). Darunter gäbe es noch 41 Sektoren und 114 Untersektoren wenn man es genau wissen will.

 

Die Verteilung auf Supersector Ebene vom FTSE All-World findest Du z.B. hier http://www.ftse.com/Analytics/FactSheets/Home/DownloadSingleIssue/GAE?issueName=AWORLDS

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

@CobbDouglas auch dir vielen Dank!

Das bestätigt die von @Schwachzocker angesprochene potentielle Übergewichtung von Immobilien dann wohl. Danke! Wird angepasst. 

 

heldic

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Ich würde mir in erster Linie mal anschauen wie sich die Sektorverteilung bei Mischung von All-World und High-Dividend Yield verändert (die Werte dazu findest Du für beide im High Dividend Factsheet unter http://www.ftse.com/products/indices/High-Dividend-Yield ) und ob das Deinen Gedankengängen entspricht. Im Endeffekt gewichtest Du damit vor allem Öl&Gas, Banken, Telekom und Versorger hoch und andere Sektoren, vor allem Technologie, Industrie und Retail, runter im Vergleich zu nur All-World. Insgesamt korrelieren die beiden fast vollständig, nur hat der high dividend yield dabei eine geringere Rendite. Ob man mit dem mischen, außer einer Rendite genau in der Mitte, viel gewinnt kannst Du Dir selber überlegen. Kann natürlich durchaus bewusst so gemacht werden um die bisherige Übergewichtung(en) auszugleichen, macht die Sache aber nicht einfacher.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von heldic

Erneut: Danke! 1a Feedback :) 

 

Die fast vollständige Korrelation ist bewusst. Primär hatte ich durch die Mischung beabsichtigt den Cashflow ein wenig zu erhöhen um so früher den Freibetrag vollständig auszunutzen, da der MDAX/DAX Berg thesaurierend ist (wie gesagt, Fehler). Allerdings missfällt mir der Shift zu den angesprochenen Sektoren schon. Durch die bestehenden Anteile im NASDAQ habe ich hier zwar sowieso aufzuholen, aber ich sollte mir die Gewichtung von All World/All World High Yield nochmal genau anschauen. Was hälst du von meiner Hinzunahme des EM ETF? Findest du EM in den All World ETFs unterrepräsentiert? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Joseph Conrad

Dein Beitrag zeigt das du das Thema Geldanlage in ETF als Hobby für dich entdeckt hast. Das ist schon mal das A und O.

 Nur mit Spaß an Wirtschaft, Börse, Aktien bleibst du am Ball und kannst dir langfristig ein Vermögen aufbauen.

Möglichst bald solltest du aber deinen jugendlichen Spieltrieb und deine Sammelleidenschaft bändigen. :-*

Bei einer 300,- Euro Monatsrate und vielen Fonds werden tüchtig Kaufkosten auf dich zukommen.

Bilde dir mittelfristig ein Weltportfolio nach deinem Geschmack. Mit allen Regionen und Größen.

Da wäre es wohl zuerst am sinnvollsten vorläufig einen einzigen Weltfonds zu besparen. Bei ausreichendem Volumen kannst du dann aufsplitten.

Z.B auch in Small caps. Meine Mindestgröße pro Fonds ist oder war immer so ca. 5000,- Euro. Diese gilt es rasch zu erreichen. Binnen Jahres oder Zweijahresfrist.

So verzettelst du dich nicht anfänglich mit zahlreichen Minipositionen und Kleinstbeträgen. 

 

EM finde ich ist in All World ETF unterrepräsentiert. Ich fahre seit über 20-25 Jahren immer so 25-30%. das muss aber jeder für sich entscheiden. genauso der Sinn oder die Notwendigkeit des Small cap Anteils. Der liegt bei mir auch viel höher.

 

Gruß

Joseph

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Verzetteln ist wohl der richtige Ausdruck, um das mal kurz durchzurechnen (nur auf die 175 Euro pro Monat bezogen):

 

Würdest Du nur den All World nehmen gingen z.B. 10,3 Euro in Oil&Gas, beim EM wären es 14,6 Euro, bei High Dividend 18,1 Euro und bei Deiner Mischung 14,0. Du gewichtest einmal (High Dividend) deutlich und einmal (EM) leicht nach oben. Ebenso bei Banken (19,2 Euro All World, 30,7 Euro High Dividend, 33,3 EM bzw 27,5 bei der Mischung). Andersrum würdest Du Industrial Goods zweimal runter gewichten, Real Estate und Technology dafür jeweils einmal rauf und einmal runter, im Endeffekt wärst Du in beiden Fällen wieder nahe bei der All World Gewichtung. Warum die Rechenspiele? Einerseits um die absoluten Beträge zu zeigen (macht es wirklich den riesen Unterschied?) und gleichzeitig auch um zu zeigen dass das entweder gar keinen Effekt hat (die Umgewichtungen heben sich auf) oder man sich eben in eine Richtung bewegt die man eigentlich gar nicht will (war Deine Idee primär Banken und Oil&Gas überzugewichten?)

 

Ich würde es auch einfach halten und bei der einzig relevanten Schraube, der Aktienquote, gut überlegen was für Dich passt. Darüber kannst Du viel einfacher (und in Bezug auf Spesen billiger) steuern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von heldic

Vielen dank auch an @Joseph Conrad und erneut an @CobbDouglas !

 

Zunächst zu @Joseph Conrad:

 

43 minutes ago, Joseph Conrad said:

Dein Beitrag zeigt das du das Thema Geldanlage in ETF als Hobby für dich entdeckt hast. Das ist schon mal das A und O.

Nur mit Spaß an Wirtschaft, Börse, Aktien bleibst du am Ball und kannst dir langfristig ein Vermögen aufbauen.

Sehr richtig und ich hoffe dass ich den Spaß lange weiterhin habe :)

 

43 minutes ago, Joseph Conrad said:

Möglichst bald solltest du aber deinen jugendlichen Spieltrieb und deine Sammelleidenschaft bändigen. :-*

Ich musste schmunzeln, und sicherlich hast du Recht. Ich versuche das übriggebliebene jungendliche Ungestüm zu bändigen ;) 

 

43 minutes ago, Joseph Conrad said:

EM finde ich ist in All World ETF unterrepräsentiert. Ich fahre seit über 20-25 Jahren immer so 25-30%. das muss aber jeder für sich entscheiden. genauso der Sinn oder die Notwendigkeit des Small cap Anteils. Der liegt bei mir auch viel höher.

Danke für die Einschätzung. Mir persönlich sind die All World insbesondere zu US-heavy. Deshalb wollte ich da etwas gegensteuern (Da steckt schon wieder quasi "aktiv" drin :unsure:)

 

____________________________________________________________________________________

 

Nun zu @CobbDouglas:

 

32 minutes ago, CobbDouglas said:

Verzetteln ist wohl der richtige Ausdruck, um das mal kurz durchzurechnen (nur auf die 175 Euro pro Monat bezogen):

 

Würdest Du nur den All World nehmen gingen z.B. 10,3 Euro in Oil&Gas, beim EM wären es 14,6 Euro, bei High Dividend 18,1 Euro und bei Deiner Mischung 14,0. Du gewichtest einmal (High Dividend) deutlich und einmal (EM) leicht nach oben. Ebenso bei Banken (19,2 Euro All World, 30,7 Euro High Dividend, 33,3 EM bzw 27,5 bei der Mischung). Andersrum würdest Du Industrial Goods zweimal runter gewichten, Real Estate und Technology dafür jeweils einmal rauf und einmal runter, im Endeffekt wärst Du in beiden Fällen wieder nahe bei der All World Gewichtung. Warum die Rechenspiele? Einerseits um die absoluten Beträge zu zeigen (macht es wirklich den riesen Unterschied?) und gleichzeitig auch um zu zeigen dass das entweder gar keinen Effekt hat (die Umgewichtungen heben sich auf) oder man sich eben in eine Richtung bewegt die man eigentlich gar nicht will (war Deine Idee primär Banken und Oil&Gas überzugewichten?)

 

Ich würde es auch einfach halten und bei der einzig relevanten Schraube, der Aktienquote, gut überlegen was für Dich passt. Darüber kannst Du viel einfacher (und in Bezug auf Spesen billiger) steuern.

Ehrlich gesagt habe ich mir in erster Linie die Gewichtung der Regionen angeschaut und wollte EM mit reinnehmen, weil ich 51.62% US zu viel und EM (speziell Asien) unterrepräsentiert finde. Allerdings widerstrebt mir die von dir sehr schön aufgezeigt explizite Gewichtung der Sektoren Oil&Gas & Banken. Und der All World High-Yield is Resultat des Versuchs das Ausschöpfen des Freibetrags durch höhere Dividenden zu beschleunigen.

 

 

heldic

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Zur Ausschöpfung der Freibetrags, ich bin nicht aus Deutschland und kenne mich daher mit der steuerlichen Situation bei euch nicht aus, aber ich meine dass das im Jahr 2018 in Deutschland keine (nennenswerte) Rolle mehr spielt?

 

Das umgewichten nach Regionen ist hier sehr populär, nur wird aus meiner Sicht dabei gerne die damit zwangsläufig einhergehende Umgewichtung nach Sektoren und auch anderen Merkmalen (z.B. Größe) übersehen. Daran muss nichts falsch sein, bewusst sollte man sich dem halt sein. Ich persönliche halte die Sektoren für relevanter wie das Herkunftsland, schlicht weil die Unternehmen die Gewicht in den besprochenen Indizes haben in der Regel sowieso global diversifiziert sind. Auch da gibt es natürlich Ausnahmen bzw. Branchen wo das weniger stark der Fall ist (Versorger wären vermutlich ein Beispiel).

 

Durch Umgewichtung nimmt man halt nie die "fehlenden" (weil nicht handelbaren) Unternehmen dazu sondern gewichtet immer nur die anders die ohnehin vertreten sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

Korrigiert mich falls ich mich irre, aber zur Situation um den Freibetrag:

Zunächst plane ich Ausschüttungen zu reinvestieren, entsprechend sollte der häufig bei Thesauriern gepriesene Zinseszinseffekt nicht verlorengehen und ausschüttende ETFs passen auch zu meiner Affinität für Cashflow. Als nächstes stellte sich mir dann die Frage wann ich die Steuern zahle, denn jedes Jahr hat der Deutsche Bürger dank Sparerfreibetrag 801€ steuerfreie Einkünfte aus Kapitalvermögen. Durch meinen langfristigen Anlagehorizont gehe ich davon aus, dass ich den Freibetrag in X Jahren stets ausschöpfe. Weiterhin gehe ich davon aus, dass ich ein Nicht-Ausschöpfen nicht nachträglich geltend machen kann. Ein früheres Erreichen der Obergrenze sollte folglich meine Gesamtsteuerlast reduzieren, weshalb ich zu dem Schluss kam, dass ein Beschleunigen durch den All World High-Yield vorteilhaft sein kann. 

 

 

14 minutes ago, CobbDouglas said:

Das umgewichten nach Regionen ist hier sehr populär, nur wird aus meiner Sicht dabei gerne die damit zwangsläufig einhergehende Umgewichtung nach Sektoren und auch anderen Merkmalen (z.B. Größe) übersehen. Daran muss nichts falsch sein, bewusst sollte man sich dem halt sein. Ich persönliche halte die Sektoren für relevanter wie das Herkunftsland, schlicht weil die Unternehmen die Gewicht in den besprochenen Indizes haben in der Regel sowieso global diversifiziert sind. Auch da gibt es natürlich Ausnahmen bzw. Branchen wo das weniger stark der Fall ist (Versorger wären vermutlich ein Beispiel).

 

Durch Umgewichtung nimmt man halt nie die "fehlenden" (weil nicht handelbaren) Unternehmen dazu sondern gewichtet immer nur die anders die ohnehin vertreten sind.

Sehr schön gesagt, sehr entwaffnend. Ich würde mich definitiv auch zu denjenigen zählen, die das übersehen haben und mir gefällt deine Argumentation.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von heldic

Hallo @Walter White,

 

vielen Dank für deine Hilfe. Und ja, die letzten 24h und die Hinweise von @CobbDouglas, @Schwachzocker und @Joseph Conrad haben mich auch an vielen Stellen belehrt. Aktuell tendiere ich dazu den Sparplan zu ändern und nur die zwei Vanguard All World zu besparen, mit etwas schwächerer Gewichtung auf dem All World High-Yield. 

 

Und zu der Antwort in dem anderen Thread: Der sichere Anteil bei mir (Cash, Tagesgeld, Festgeld) ist für mich losgelöst von dem Portfolio. Dadurch dass ich den "sichereren" Bond (RK2? - was ist schon sicher außer der Tod) jetzt zusätzlich rausgenommen habe, werde ich den wirklich sicheren Anteil auch erhöhen und beschränke mich damit auf RK1 und RK3. 

 

Ein Nachtrag noch: Eine Frage die ich oben schon mal geäußert habe, beschäftigt mich nach wie vor: 

Quote

Die Positionen in DAX/MDAX/NASDAQ - würdet ihr diese bei Kursgewinnen/Kursverlusten liquidieren und das freiwerdende Kapital gemäß des vorgeschlagenen Sparplans in das Portfolio investieren? Bisher bin ich unschlüssig. Mir gefällt das Portfolio oben wesentlich besser, es ist definitiv weniger volatil und mir gefallen ausschüttende ETFs. Aktuell (bis 29.03.2018) könnte ich die Positionen verkaufen und den Erlös via Tradegate gebührenfrei in die 5 Positionen investieren. Aber andererseits tendiere ich dazu DAX/MDAX/NASDAQ auch weiterhin zu halten, primär um die Kosten der Trades zu vermeiden und weil ich insbesondere den NASDAQ positiv sehe. Was meint ihr dazu? Das ist zugegebenermaßen natürlich ein wenig irrational und losgelöst vom passiven Ansatz des Sparplans, aber shifted mein Portfolio ein wenig Richtung Silicon Valley & Tech Aktien (was mir gefällt), sowie Deutschen Positionen (was historisch gewachsen ist, aber nicht unbedingt schlecht m.M.n.)?

Ich frage mich halt ob ich auf den 3 Titeln sitzen bleiben soll, was mein Portfolio noch auf lange Zeit in Schieflage halten würde was die Gewichtung angeht, oder ob ich in den im Moment nur halbsauren Apfel beiße und Tabula Rasa mache, auch wenn ich dann die Verkaufskosten zahlen muss. Ich meine gemäß meines ersten Statements in dieser Antwort natürlich nicht mehr die 5 Positionen, sondern die zwei All World ETFs. Ich wüsste aber auch noch nicht wie ich das sinnvoll begründet entscheiden soll.

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Walter White

vor 33 Minuten schrieb heldic:

Aktuell tendiere ich dazu den Sparplan zu ändern und nur die zwei Vanguard All World zu besparen, mit etwas schwächerer Gewichtung auf dem All World High-Yield. 

Wie gesagt, wenn du weißt in was du investierst, dann ist natürlich alles machbar; nur jetzt heißt es nach Liquidität und RK1 Aufbau des Depots.

 

Wenn das Ziel mit dem High Yield ist, den Europaraum etwas stärker zu wichten, neben dem Dividendeninstrument, kann man das tun, Überschneidungen fielen hier nicht so dramatisch ins Gewicht bei mäßiger Beimischung. Ob das Sinn für dich macht, musst du dir aber selbst beantworten, Wobei sich prinzipiell über die Frage streiten lässt, ob Langfristinvestoren, denen das Kapitalwachstum wichtig ist, wirklich Dividendenfonds brauchen. Aber das ist eine andere Frage.

Kennst du das Tool Instant xRay von Morningstar? Du kannst es ja mal füttern mit den beiden ETFs und dir selbst mal ein Bild machen.

 

Hier auch noch mal ein lesenswerter Artikel für dich, es macht immer Sinn seine Pläne von mehreren Blickwinkeln zu beleuchten bevor mal durchstartet, handelt zwar von einem anderen Div. Index, aber spricht ja für sich.  Viel Erfolg!

 

Zitat:

 

 

"Dieser Index zählt zu den etabliertesten Dividenden-Indizes im deutschsprachigen Raum. Das erste Produkt, das die Performance dieses Index abbildet, wurde bereits 2005 lanciert. Heute gibt es mehrere DivDAX-Tracker am Markt. Doch das macht den Index nicht empfehlenswerter. Er vereint die 15 Top-Dividendenzahler im DAX 30, die nach Marktkapitalisierung gewichtet werden. Auch wenn er auf Branchenebene deutlich diversifizierter als die ersten beiden Indizes unserer Auswahl, so ist er mit 15 Titeln hoch konzentriert. Die fünf größten Positionen (BASF, Allianz, Daimler, Siemens und Bayer) machen rund 50 Prozent des Indexgewichts aus. Hinzu kommt noch ein weiterer Malus: Der Index setzt sich ausschließlich aus den Top-Dividendenzahlern der Vergangenheit zusammen. Es gibt also keinerlei Kontrollmechanismen, die sicherstellen, dass es sich bei den Indexwerten um nachhaltige Dividendenzahler handelt."

 

Quelle

 

EDIT: Hier mal deine Beiden ETFs im Tool:

 

http://tools.morningstar.de/de/xray/default.aspx?LanguageId=de-DE&PortfolioType=2&SecurityTokenList=0P0000M2Y1]22]0]ETEXG$XETR|0P00016SS7]22]0]ETEXG$XETR&values=80.00|20.00&CurrencyId=EUR&from=editholding

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von heldic

22 minutes ago, Walter White said:

Wenn das Ziel mit dem High Yield ist, den Europaraum etwas stärker zu wichten, neben dem Dividendeninstrument, kann man das tun, Überschneidungen fielen hier nicht so dramatisch ins Gewicht bei mäßiger Beimischung. Ob das Sinn für dich macht, musst du dir aber selbst beantworten, Wobei sich prinzipiell über die Frage streiten lässt, ob Langfristinvestoren, denen das Kapitalwachstum wichtig ist, wirklich Dividendenfonds brauchen. Aber das ist eine andere Frage.

Kennst du das Tool Instant xRay von Morningstar? Du kannst es ja mal füttern mit den beiden ETFs und dir selbst mal ein Bild machen.

Nein kannte ich bisher noch nicht. Aber ist gebookmarked! Ich durchleuchte die beiden mal genauer. 

Mein Gefallen an dem Dividendenfond ist folgendes:

  1. Konstanter Cashflow, wirkt beruhigend und erfreut mich immer. Zumindest bisher freue ich mich i.d.R. wenn ich Dividenden wirklich sehe in Form von grünen Zahlen. Und ich kann mir vorstellen dass mir das in einem richtigen Bärenmarkt (sollte der denn wirklich bald kommen) stetige Dividenden schlicht dem Gemüt und dem Schlaf gut tun. 
  2. Die Dividenden waren ursprünglich auch als Cash fürs Rebalancing gedacht Aber zugegeben, bei den zwei ETFs jetzt nicht mehr wirklich das Ding, da die wie @CobbDouglas bereits festgestellt hat eine fast vollständige Korrelation zwischen den beiden besteht.

 

Danke für den Artikel! Ich war bisher ausschließlich auf der englischen Seite von Morningstar unterwegs und habe jetzt erstmal zu stöbern :) 

Zu deinem Zitat: In dem All World High-Yield ETF sind laut Factsheet momentan 1254 Titel (https://api.vanguard.com/rs/gre/gls/1.1.0/documents/1519/de), daher sehe ich den schon deutlich anders als den DivDax, aber prinzipiell ist es auf jeden Fall nach wie vor ein anderer Blickwinkel!

Hast du den von mir oben verlinkten Morningstar Artikel gesehen? (http://www.morningstar.co.uk/uk/news/165249/investing-in-high-dividend-etfs.aspx)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor 47 Minuten schrieb heldic:

 

oder ob ich in den im Moment nur halbsauren Apfel beiße und Tabula Rasa mache, auch wenn ich dann die Verkaufskosten zahlen muss.

 

 

Mich persönlich stören solche Kleckerpositionen in meinem Depot. Das lenkt nur ab. Dann verkaufst du eben die unerwünschten Positionen. Die paar Gebühren werden dich nicht verarmen lassen. Das wäre Kleinkrämerei und Erbsenzählerei.:-* So ein ETF Depot muss zu dir passen und du musst dich damit wohlfühlen. Auch in stürmischen Zeiten. Alles wo du nicht voll hinter stehst würde ich stets rausschmeißen. 

 

Gruß

Joseph

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

16 minutes ago, Joseph Conrad said:

 

Mich persönlich stören solche Kleckerpositionen in meinem Depot. Das lenkt nur ab. Dann verkaufst du eben die unerwünschten Positionen. Die paar Gebühren werden dich nicht verarmen lassen. Das wäre Kleinkrämerei und Erbsenzählerei.:-* So ein ETF Depot muss zu dir passen und du musst dich damit wohlfühlen. Auch in stürmischen Zeiten. Alles wo du nicht voll hinter stehst würde ich stets rausschmeißen. 

 

Gruß

Joseph

Das klingt ja quasi romantisch ;) 

Über den Teil entscheide ich am Montagabend, dann sehe ich was es konkret bedeuten würde und platziere gegebenenfalls die Orders. Auf alle Fälle lasse ich es euch im Anschluss wissen! 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von Walter White

vor 33 Minuten schrieb heldic:

bereits festgestellt hat eine fast vollständige Korrelation zwischen den beiden besteht

Genau, deswegen macht das m.E. wenig Sinn auf einen Div. Index zu setzen, hier und jetzt.

 

Ich wollte die beiden DIV Indexe auch nicht vergleichen, ich kenne den Unterschied, wollte aufzeigen, das ein All World ETF auch "grüne" Dividenden ausschüttet; ob und wie man das jetzt noch hebeln kann, ist eine andere Sache; 10 Dividendenstarken Einzeltitel, irgendein DIV Index, oder wie auch immer wollte ich nicht hinterfragen. Wenn du das hebeln möchtest, musst du wissen, das auf der anderen Seite der ETF auch kostet, und das musst du bei deinem Investment in solch einen DIV.Index immer mit einbeziehen. In eine Zitrone musst du immer beißen.

Wie Josef Conrad schon schreibt, man kann Erbsen auch filetieren. Aber noch mal, du musst glücklich mit der Auswahl sein, nur sollte sie auch ein wenig logisch sein, ne? Mehr wollte ich nicht sagen. Es ist dein Depot, und ob nun ein o. zehn ETFs, den Mehrwert musst du für dich erkennen und hinterfragen.

 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von heldic

12 minutes ago, Walter White said:

Genau, deswegen macht das m.E. wenig Sinn auf einen Div. Index zu setzen, hier und jetzt.

 

Ich wollte die beiden DIV Indexe auch nicht vergleichen, ich kenne den Unterschied, wollte aufzeigen, das ein All World ETF auch "grüne" Dividenden ausschüttet; ob und wie man das jetzt noch hebeln kann, ist eine andere Sache; 10 Dividendenstarken Einzeltitel, irgendein DIV Index, oder wie auch immer wollte ich nicht hinterfragen. Wenn du das hebeln möchtest, musst du wissen, das auf der anderen Seite der ETF auch kostet, und das musst du bei deinem Investment in solch einen DIV.Index immer mit einbeziehen. In eine Zitrone musst du immer beißen.

Wie Josef Conrad schon schreibt, man kann Erbsen auch filetieren. Aber noch mal, du musst glücklich mit der Auswahl sein, nur sollte sie auch ein wenig logisch sein, ne? Mehr wollte ich nicht sagen. Es ist dein Depot, und ob nun ein . zehn ETFs, den Mehrwert musst du für dich erkennen und hinterfragen.

 

 

 

 

 

Ich sehe den Sinn darin, dass man einerseits den Fokus vom Index zumindest ein wenig auf die Dividendentitel schiebt und schlicht die Rückflüsse im Schnitt erhöht auf Kosten von Kursgewinnen. Zusätzlich verschiebt man die Sektoren/Regionen Gewichtung ein wenig. Das hatte @CobbDouglas auch schon beleuchtet, mehr Gewicht auf Europa, weniger auf den USA finde ich gut. Die Sektorengewichtung würde ich mir ein wenig anders wünschen, aber ich vermute das gehe ich an, wenn ich die Sparrate erhöhe. Zunächst also primär der Vanguard All World (IE00B3RBWM25).

 

Inzwischen gefällt es mir auf alle Fälle. Und es fühlt sich durch euer Feedback fundierter an, auch wenn ich mir durchaus Mühe gegeben und vorher selbst ein wenig Research betrieben habe. 

 

Vielen Dank! :) 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 18 Minuten schrieb heldic:

Ich sehe den Sinn darin, dass man einerseits den Fokus vom Index zumindest ein wenig auf die Dividendentitel schiebt

 

Wie lange wirst du noch Zeit von Forenmitgliedern gewidmet bekommen, statt einfach zu lesen und die Erkenntnis zu haben, dass dieser Weg ein Irrtum ist?

 

@Leonhard_E hat dazu ein paar passende Links in seiner Signatur (gehabt):

http://zendepot.de/was-taugen-dividendenstrategien/

http://www.cbsnews.com/news/why-a-high-dividend-stock-strategy-isnt-a-good-approach/

http://frugalisten.de/die-dividenden-strategie-der-grosse-selbstbetrug/

http://www.nzz.ch/finanzen/fonds/dividendenaktien-etf-vorbehalte-gegenueber-einer-beliebten-idee-ld.111653

 

 

vor 18 Minuten schrieb heldic:

und schlicht die Rückflüsse im Schnitt erhöht auf Kosten von Kursgewinnen. Zusätzlich verschiebt man die Sektoren/Regionen Gewichtung ein wenig. Das hatte @CobbDouglas auch schon beleuchtet, mehr Gewicht auf Europa, weniger auf den USA finde ich gut. Die Sektorengewichtung würde ich mir ein wenig anders wünschen, aber ich vermute das gehe ich an, wenn ich die Sparrate erhöhe.

 

Die Begründung ist ebenfalls Käse. Wenn du "Rückflüsse" willst: dann verkaufe eben Fondsanteile oder nehme Aktienfonds, die Dividendenzahlungen regelmäßig ausschütten. Es braucht für "Rückflüsse" keine Dividendenstrategie. Verschiebung von Sektoren/Regionen ohne eine vernünftige Basis dafür zu haben halte ich ebenfalls für Unsinn und Überoptimierung eines Anfängers an der falschen Stelle.

 

Denke lieber über Asset Allocation nach. Der Aufbau eines Aktien-Weltdepots ist in den Foren-FAQs erschöpfend beschrieben und unendlich oft durchdiskutiert. Du wirst als Anfänger höchstwahrscheinlich hier keine neuen Erkenntnisse finden. Wo du aber etwas für dich gewinnen kannst: eine zu deiner Lebenssituation passende Asset Allocation aufbauen. Ja, ich muss das immer wieder wiederholen, weil auch hier wieder nur kleinteilig ETF-Auswahl betrieben wird, ohne Blick auf die große Gesamtheit deines Vermögens. Zudem schreibst du, dass dein Anlageziel Altersvorsorge wäre. Altersvorsorge für einen 24-jährigen Angestellten beginnt meines Erachtens mit ganz anderen Dingen, eine Aktien-ETF-Auswahl kommt drängt sich erst sehr spät auf, wenn Geld herumliegt, was nach der Finanzierung des Lebens vor der Rente langfristig nicht benötigt wird. Vorher kommen Dinge wie Absicherung existenzieller Risiken, Aufbau einer Liquiditätsreserve, Sparen für mittelfristige große Ausgaben wie Immobilienkauf usw.

 

Mag sein, dass du die FAQ-Threads gelesen hast. Verständnis für die Inhalte sehe ich noch nicht viel.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

vor einer Stunde schrieb heldic:

...

  1. Konstanter Cashflow, wirkt beruhigend und erfreut mich immer. Zumindest bisher freue ich mich i.d.R. wenn ich Dividenden wirklich sehe in Form von grünen Zahlen. 

Jetzt weiß ich endlich, was an Dividendenzahlung so toll ist: Sie erzeugen bei einigen Anlegern grüne Zahlen.

Bei meinem Broker werden die in ganz normalen schwarzen Zahlen angezeigt. Zudem ist der Zuwachs an Dividendenvermögen identisch mit dem Rückgang des Kurses. Bei ohnehin fallenden Kursen werden Dividendenzahlungen den Kursrückgang also optisch verstärken.

 

Wenn Du beunruhigt bist, dann ist Deine Aktienquote zu hoch. So einfach ist das!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 19 Minuten schrieb Schwachzocker:

Jetzt weiß ich endlich, was an Dividendenzahlung so toll ist: Sie erzeugen bei einigen Anlegern grüne Zahlen.

 

Ich glaube es geht hierbei weniger um Farben. Eine ausgezahlte Dividende wird nachdem was ich so mitbekommen habe von vielen Anlegern als Gewinn betrachtet, eine Belohnung, die wohl Glücksgefühle auslöst. Und dies völlig unabhängig davon, ob die Dividende nun aus der Substanz der Aktiengesellschaft ausgeschüttet wird und das Unternehmen schwächt, oder aus Geschäftsgewinnen, die dann zu ausbleibenden Investitionen im Unternehmen führen o.ä. Spielt alles keine Rolle: Dividendenzahlung = Gewinn = Belohnung = Glücksgefühle. :thumbsup:

 

Schlaue Fondsmanager machen sich das zu Nutze und verkaufen Anlegern Fonds mit Dividendenstrategien. Obwohl diese Fondsmanager wahrscheinlich selber genug Finanzbildung haben, um zu wissen, dass vergangene Dividendenkennzahlen kein sinnvoller Indikator für die Auswahl der Aktien mit einer hohen erwarteten Performance in der Zukunft ist. Man liefert den weniger gebildeten Anlegern eben das, was diese Anleger haben wollen.

 

Dieses Forum kann dagegen helfen, aufzuklären.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben

17 minutes ago, tyr said:

 

Wie lange wirst du noch Zeit von Forenmitgliedern gewidmet bekommen, statt einfach zu lesen und die Erkenntnis zu haben, dass dieser Weg ein Irrtum ist?

Entschuldige falls dich meine (für dein Verständnis sicherlich naive) Fragen ärgern. Aber es hat dich zumindest persönlich niemand gezwungen deine Zeit zu verschwenden (hoffe ich) und wie lange hätte ich denn lesen sollen, bis das Fragen erlaubt ist? 

Ich habe versucht mich gründlich zu informieren und dem Informationswirrwarr zumindest ein wenig Herr zu werden. Wenn ich sicher gewesen wäre dass das geglückt ist, oder jeder Neuling solange lesen soll, bis er mit den richtig eingefleischten Experten auf Augenhöhe mitreden kann - dann widerspricht das dem was ich bspw. in 

lesen kann. Ich habe es vorgestellt, mich vorab informiert, alle Infos über mich angefügt und mir Mühe gegeben es auch zu begründen - im Gegensatz zu anderen. Tut mir leid, dass ich deinen Eintrittsbarrieren offensichtlich nicht genüge. 

 

 

Danke für die Artikel, die habe ich in der Tat noch nicht gesehen. Von den in der Studie erwähnten Gründen (Grund #1 – Verlustaversion, Grund #2 – Post-decision-regret, Grund #3 – Impulskontrolle), finde ich viel von dem was ich oben geäußert habe wieder. Entsprechend hast du mir hiermit den gesuchten Kommentar geliefert, der mir explizit einen Grund aufzeigt wieso ich vielleicht den High-Yield Fond doch rauslassen sollte. Vielen Dank dafür!

 

36 minutes ago, tyr said:

... Überoptimierung eines Anfängers an der falschen Stelle.

... schlimmer noch: Versuchte Überoptimierung vermutlich. 

 

 

38 minutes ago, tyr said:

Denke lieber über Asset Allocation nach. Der Aufbau eines Aktien-Weltdepots ist in den Foren-FAQs erschöpfend beschrieben und unendlich oft durchdiskutiert. Du wirst als Anfänger höchstwahrscheinlich hier keine neuen Erkenntnisse finden. Wo du aber etwas für dich gewinnen kannst: eine zu deiner Lebenssituation passende Asset Allocation aufbauen. Ja, ich muss das immer wieder wiederholen, weil auch hier wieder nur kleinteilig ETF-Auswahl betrieben wird, ohne Blick auf die große Gesamtheit deines Vermögens. Zudem schreibst du, dass dein Anlageziel Altersvorsorge wäre. Altersvorsorge für einen 24-jährigen Angestellten beginnt meines Erachtens mit ganz anderen Dingen, eine Aktien-ETF-Auswahl kommt drängt sich erst sehr spät auf, wenn Geld herumliegt, was nach der Finanzierung des Lebens vor der Rente langfristig nicht benötigt wird. Vorher kommen Dinge wie Absicherung existenzieller Risiken, Aufbau einer Liquiditätsreserve, Sparen für mittelfristige große Ausgaben wie Immobilienkauf usw.

Vielen Dank für deine Einschätzung an der Stelle - nehme ich nochmal mit!  

 

 

19 minutes ago, Schwachzocker said:

Jetzt weiß ich endlich, was an Dividendenzahlung so toll ist: Sie erzeugen bei einigen Anlegern grüne Zahlen.

Bei meinem Broker werden die in ganz normalen schwarzen Zahlen angezeigt. Zudem ist der Zuwachs an Dividendenvermögen identisch mit dem Rückgang des Kurses. Bei ohnehin fallenden Kursen werden Dividendenzahlungen den Kursrückgang also optisch verstärken.

 

Wenn Du beunruhigt bist, dann ist Deine Aktienquote zu hoch. So einfach ist das!

Kurz in die Konsole, ein wenig CSS und ich färb sie dir wie du willst Baby ;) 

Spaß beiseite, es sind die Psychologischen Aspekte die @tyr mit den Artikeln eingebracht hat. Und es hat mir weitergeholfen

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 9 Minuten schrieb heldic:

Entschuldige falls dich meine (für dein Verständnis sicherlich naive) Fragen ärgern. Aber es hat dich zumindest persönlich niemand gezwungen deine Zeit zu verschwenden (hoffe ich) und wie lange hätte ich denn lesen sollen, bis das Fragen erlaubt ist? 

 

Für Fragen ist das Forum da. Ich bin unbegeistert darüber, dass du nicht bereit bist, dazu zu lernen in Sachen Dividendenstrategie. Ich würde von dir erwarten, dass du wenn du etwas nicht verstehst Fragen von deiner Seite kommen. Ich sehe das Verständnis bei dir noch nicht und auch keine Fragen zum Posting von @Walter White.

 

 

 

Zitat

Ich habe versucht mich gründlich zu informieren und dem Informationswirrwarr zumindest ein wenig Herr zu werden. Wenn ich sicher gewesen wäre dass das geglückt ist, oder jeder Neuling solange lesen soll, bis er mit den richtig eingefleischten Experten auf Augenhöhe mitreden kann - dann widerspricht das dem was ich bspw. in 

lesen kann. Ich habe es vorgestellt, mich vorab informiert, alle Infos über mich angefügt und mir Mühe gegeben es auch zu begründen - im Gegensatz zu anderen. Tut mir leid, dass ich deinen Eintrittsbarrieren offensichtlich nicht genüge. 

 

 

Die Argumentation "ich armer Anfänger" bringt dich nicht weiter.

 

Zitat

Danke für die Artikel, die habe ich in der Tat noch nicht gesehen. Von den in der Studie erwähnten Gründen (Grund #1 – Verlustaversion, Grund #2 – Post-decision-regret, Grund #3 – Impulskontrolle), finde ich viel von dem was ich oben geäußert habe wieder. Entsprechend hast du mir hiermit den gesuchten Kommentar geliefert, der mir explizit einen Grund aufzeigt wieso ich vielleicht den High-Yield Fond doch rauslassen sollte. Vielen Dank dafür!

 

:thumbsup:

 

Zitat

 

Spaß beiseite, es sind die Psychologischen Aspekte die @tyr mit den Artikeln eingebracht hat. Und es hat mir weitergeholfen

 

 

 

Auch für dich der Hinweis, dich mehr deiner Portfoliostruktur zu widmen, weniger der Aktien-ETF-Auswahl, die hier im Forum schon unzählige Male bis in die allerkleinsten Details ausdiskutiert wurde:

 

sowie

 

Ebenfalls hier die Frage: wie groß ist denn dein geplanter risikoarmer Portfolioteil heute in Prozent, wie groß in 5 und in 20 Jahren?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden