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Dividenden-Pirat

Ferrari

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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat

ferrari-1556137_1280.jpg

 

Unternehmensprofil:

 

Ferrari N.V. ist ein weltbekannter Hersteller von Luxussportautos und Formel 1 Rennfahrzeugen. Im Januar 2016, nach der Ausgliederung aus dem Fiat Chrysler Konzern als eigenständiges Unternehmen, wurden die Ferrari Aktien an der Mailänder Börse notiert. In der Geschichte des Rennsports nahm Ferrari bereits 900 Mal an einem Grand Prix Rennen teil. Der erste Sportwagen unter der Marke Ferrari, der 125 S, wurde bereits 1947 in der Fabrik in Maranello, Italien gebaut. Alle Fahrzeuge werden in Maranello, Italien konstruiert und produziert und über ein weltweites Händlernetzwerk in über 60 Ländern verkauft. Der registrierte Firmensitz der Ferrari N.V. ist in den Niederlanden und der operative Hauptsitz in Maranello, Italien.

 

Fundamental:

 

Bildschirmfoto 2018-04-20 um 18.19.33.png

 

Ferrari hat den Vorteil, sie entscheiden selber wie viele Autos sie bauen möchten. 

Bis 2022 soll der EBIT auf 2 Mrd € steigen.

Ferrari wird einen Stadt SUV in den Verkehr bringen.

Auch liegt Ferrari voll mit dem Trend, dass die reichen immer reicher werden. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage.

 

Bildschirmfoto 2018-04-20 um 18.22.39.png

 

Mit einer Nettomarge für 2017 von 15,72% liegt Ferrari deutlich vor anderen Autobauern.

 

BMW: 8,65%

VW: 4,92%

Daimler: 6,4%

 

Dividende:

 

Bildschirmfoto 2018-04-20 um 18.24.01.png

 

Die Dividende ist solide mit einer geringen Ausschüttungsquote. 

Auch läuft aktuell ein Aktienrückkaufprogramm

 

Aktionärsstruktur 

 

Bildschirmfoto 2018-04-20 um 18.25.16.png

 

Mit starken Aktionären ist der Freefloat bei 64% welches eine gewisse "Sicherheit" gibt

 

Fazit:

 

Mit starken Aktionären sowie steigendem Wohlstand ist Ferrari ein solides Investment. Den Luxus zu haben, aktuell selber zu bestimmen wie viele Autos wann produziert werden ist vorteilhaft und macht es für das Unternehmen Planbar. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist die Nettomarge beeindruckend. Ein solide Dividende wird gezahlt und ein Aktienrückkaufprogramm läuft.

Auch sollten E-Autos von Ferrari ihren Reiz haben.

Wer in die Branche der Automobilhersteller investieren möchte muss Ferrari mit betrachten. 

 

Dennoch bin ich nicht investiert. Finde das Unternehmen aber spannend.

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patient4711
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Gut analysiert! Es heißt zwar immer: investier in nichts was 4 Räder hat aber Ferrari ist nun wirklich kein 08/15 Autobauer. Der Stock Ticker ist übrigens RACE:MIL B-)

 

Die Aktie ist laut Screener reichlich teuer: um 35 P/E...

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redwood
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Ich bin in alle Richtungen offen und muss sagen, deine Analyse spricht mich an. Da werde ich mich wohl mal ausführlicher informieren. Dass es E-Autos von Ferrari gibt oder geben soll, ist bislang komplett an mir vorübergegangen. Da sind wohl bei mir noch einige Wissenslücken zu stopfen. 

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Dividenden-Pirat
Posted · Edited by Dividenden-Pirat

Zum Thema E-Ferrari:

 

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/neuer-gegner-auf-der-ueberholspur-ferrari-will-tesla-mit-e-auto-herausfordern-5917810

 

 

Teuer mit 36 KGV in der Tat. Dennoch halte ich das Geschäft für nichts so anfällig wie das von VW. Die Nachfrage ist höher als das Angebot und das lässt Preissteigerung zu. Zumal jemand der bei einem Ferrari verhandeln will... der Falsche Kunde für das Produkt ist :P

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Chips
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Also dass bei einem Luxusprodukthersteller die Margen höher sind, ist erwartbar. Man verkauft aber eben schlichtweg nicht so viel. Die Exklusivität, also dass das Produkt nur wenige kaufen können, ist ja ein großes Verkaufsargument. 

Nichtsdestotrotz ist Ferrari eine bärenstarke Marke, die jedoch kein Selbstläufer ist. Aston Martin, Jaguar, Bugatti, Lamborgini etc. kennt auch jeder. 

 

Mit einem KGV von 30 bei so einem zyklischem Geschäft und aktuell 20% EK-Quote? Nix für mich. 

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Dividenden-Pirat
Posted
vor 6 Stunden schrieb Chips:

Also dass bei einem Luxusprodukthersteller die Margen höher sind, ist erwartbar. Man verkauft aber eben schlichtweg nicht so viel. Die Exklusivität, also dass das Produkt nur wenige kaufen können, ist ja ein großes Verkaufsargument. 

Nichtsdestotrotz ist Ferrari eine bärenstarke Marke, die jedoch kein Selbstläufer ist. Aston Martin, Jaguar, Bugatti, Lamborgini etc. kennt auch jeder. 

 

Mit einem KGV von 30 bei so einem zyklischem Geschäft und aktuell 20% EK-Quote? Nix für mich. 

 

Ich vermute, dass ein Unternehmen wie Ferrari weniger Probleme haben würde in einer Wirtschaftskrise, weil sie den Absatz selber bestimmen können. 

 

Die Verteilung der Absätze nach Regionen finde ich ansprechend. 2015 wurden gerade einmal etwas mehr 1.000 Autos produziert als im vergleich zu 2008. 

 

 

Bildschirmfoto 2018-04-22 um 18.30.29.png

 

Sollte es eine Wirtschaftskrise geben, sollten davon

 

Mercedes - 2,29 Mio. verkaufte Autos / Käufer

BMW - 2,09 Mio. verkaufte Autos / Käufer

Audi - 2,09 Mio. verkaufte Autos / Käzfer

 

mehr betroffen sein als 8,398 Käufer von Ferrari.

 

Der Preis der Aktie ist definitiv hoch und die Aktie ist heiß. Aber eine Solide selbstbestimmte Absatzentwicklung und eine Preissetzungsmacht ist mir lieber als ein Dieselskandal gebeuteltes Unternehmen. 

 

Ich fahre selber einen BMW und überlege als nächstes mir einen neuen zu kaufen oder für das gleiche Geld eine andere Marke mit mehr Ausstattung. 

Der Einstieg in den Bereich SUV sollte auch Erfolg bringen. Man kauft sich kein SUV von Ferrari weil man damit durch das Gelände fährt nein man will zeigen, dass man sogar mit einem Ferrari ins Gelände fahren würde.

Ein Kunde von Ferrari kauft sich nicht einen Ferrari weil er ihn braucht sondern weil er ihn sich leisten will. 

 

 

 

 

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morini
Posted · Edited by morini

Wie sieht es eigentlich mit der Besteuerung der Dividende aus, wenn man als Deutscher Ferrari-Aktien im Depot hat?

 

Muss man sich zuviel gezahlte Steuer per Antrag vom italienischen Fiskus zurückholen? Falls dies nämlich der Fall sein sollte, wäre das im Fall Ferrari für mich ein absolutes K.O.-Kriterium, da mir das viel zu aufwendig und angesichts der Langsamkeit der italienischen Behörden viel zu langwierig wäre.

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JS_01
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vor 2 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

Sollte es eine Wirtschaftskrise geben, sollten davon

 

Mercedes - 2,29 Mio. verkaufte Autos / Käufer

BMW - 2,09 Mio. verkaufte Autos / Käufer

Audi - 2,09 Mio. verkaufte Autos / Käzfer

 

mehr betroffen sein als 8,398 Käufer von Ferrari.

 

Wenn Mercedes 200.000 Autos weniger verkauft, sind das 10 % Rückgang. Einen solchen Rückgang (=800 Stück) halte ich in einer richtigen Krise auch für Ferrari realistisch.

 

vor 2 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

Der Preis der Aktie ist definitiv hoch und die Aktie ist heiß. Aber eine Solide selbstbestimmte Absatzentwicklung und eine Preissetzungsmacht ist mir lieber als ein Dieselskandal gebeuteltes Unternehmen.

 

Ferrari hat nur deswegen keine Probleme mit Abgaswerten, weil für Autobauer mit weniger als 10.000 Neuzulassungen im Jahr Sonderrechte gelten. Was ist, wenn diese abgeschafft werden? Die Folge wäre ein wahnsinnig hoher Entwicklungsdruck (oder ein Rückzug von den europäischen Märkten).

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Dividenden-Pirat
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vor 1 Stunde schrieb morini:

Wie sieht es eigentlich mit der Besteuerung der Dividende aus, wenn man als Deutscher Ferrari-Aktien im Depot hat?

 

Muss man sich zuviel gezahlte Steuer per Antrag vom italienischen Fiskus zurückholen? Falls dies nämlich der Fall sein sollte, wäre das im Fall Ferrari für mich ein absolutes K.O.-Kriterium, da mir das viel zu aufwendig und angesichts der Langsamkeit der italienischen Behörden viel zu langwierig wäre.

 

Es ist eine N.V. mit Sitz in den Niederlanden. Ich nehme an 15% Quellsteuer wie üblich.

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hund555
Posted

Wo zahlt eigentlich Ferrari seine Steuern? Niederlande oder Italien?

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finisher
Posted · Edited by finisher
vor 16 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

 

Ich vermute, dass ein Unternehmen wie Ferrari weniger Probleme haben würde in einer Wirtschaftskrise, weil sie den Absatz selber bestimmen können. 

 

Die Verteilung der Absätze nach Regionen finde ich ansprechend. 2015 wurden gerade einmal etwas mehr 1.000 Autos produziert als im vergleich zu 2008. 

 

Sollte es eine Wirtschaftskrise geben, sollten davon

 

Mercedes - 2,29 Mio. verkaufte Autos / Käufer

BMW - 2,09 Mio. verkaufte Autos / Käufer

Audi - 2,09 Mio. verkaufte Autos / Käzfer

 

mehr betroffen sein als 8,398 Käufer von Ferrari.

 

 

Dazu noch ein Grafik aus dem Geschäftsbericht 2017:

 

Ferrari.png

 

Ungefähr 600 Ferraris wurden während der Rezession 2008/2009 weniger verkauft. 

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Schildkröte
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vor 23 Stunden schrieb Dividenden-Pirat:

Der Preis der Aktie ist definitiv hoch und die Aktie ist heiß. Aber eine Solide selbstbestimmte Absatzentwicklung und eine Preissetzungsmacht ist mir lieber als ein Dieselskandal gebeuteltes Unternehmen. 

 

Du gibst also zu, dass die Aktie extrem teuer ist, spekulierst aber auf noch extremere Kurse? Einstellige KGVs sind bei Autobauern keine Seltenheit, haben sich in der Vergangenheit allerdings nicht selten als value traps erwiesen. Und bevor jetzt erneut das Argument kommt, Ferrari sei doch ein Premiumanbieter, verweise ich einfach auf die historischen KGVs von Porsche VOR der Krise (damals noch nicht die Dach-Holding von VW, sondern tatsächlich ein Luxusautobauer). 

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Dividenden-Pirat
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Gerade eben schrieb Schildkröte:

 

Du gibst also zu, dass die Aktie extrem teuer ist, spekulierst aber auf noch extremere Kurse? Einstellige KGVs sind bei Autobauern keine Seltenheit, haben sich in der Vergangenheit allerdings nicht selten als value traps erwiesen. Und bevor jetzt erneut das Argument kommt, Ferrari sei doch ein Premiumanbieter, verweise ich einfach auf die historischen KGVs von Porsche VOR der Krise (damals noch nicht die Dach-Holding von VW, sondern tatsächlich ein Luxusautobauer). 

 

Ich habe Ferrari nicht gekauft, habe es aber auf meiner Watchlist.

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Schildkröte
Posted
vor 16 Minuten schrieb Dividenden-Pirat:

Ich habe Ferrari nicht gekauft, habe es aber auf meiner Watchlist.

 

Das geht aus Deinen Beiträgen aber so nicht hervor und hier lesen auch unerfahrene Leute mit. 

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Dividenden-Pirat
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Gerade eben schrieb Schildkröte:

 

Das geht aus Deinen Beiträgen aber so nicht hervor und hier lesen auch unerfahrene Leute mit. 

 

Ich bin selber noch Anfänger. Sorry. Ich nehme es oben in den Beitrag mit rein.

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morini
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Am 22.4.2018 um 22:31 schrieb Dividenden-Pirat:

 

Es ist eine N.V. mit Sitz in den Niederlanden. Ich nehme an 15% Quellsteuer wie üblich.

 

Offenbar bist du dir aber auch nicht sicher, ob dem wirklich so ist. Kann jemand anderes Näheres zu diesem Thema sagen?

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Schildkröte
Posted
vor 1 Stunde schrieb morini:

Offenbar bist du dir aber auch nicht sicher, ob dem wirklich so ist. Kann jemand anderes Näheres zu diesem Thema sagen?

 

For Dutch income tax purposes and Dutch corporate tax purposes the receipt of Ferrari shares pursuant to the spin off (the demergers under Dutch law) would qualify as a generally tax-free transaction. As a result, Dutch resident holders of FCA shares and non-Dutch resident holders of FCA shares subject to Dutch income taxation or Dutch corporate taxation do not have to recognize a gain or loss upon the receipt of the Ferrari shares except with respect to any cash received in lieu of fractional shares. The holder’s aggregate tax basis in its FCA shares in respect of which Ferrari shares are allotted and such Ferrari shares should equal such holder’s aggregate basis in its FCA shares immediately before the spin-off (less the tax basis reduction resulting from the repurchase price of €0.01 per share of FE interim BV), allocated between the FCA shares and the Ferrari shares allotted in the spin-off in proportion to the fair market value of each.

It is believed that for Dutch income tax and corporate tax purposes the receipt of the Ferrari shares by holders of the MCSs should be treated as a partial conversion of the MCS. Such partial conversion may give rise to a taxable gain or deductible loss for certain Dutch resident holders of MCSs and certain non-Dutch resident holders of MCSs that are subject to Dutch income taxation or corporate taxation.

The exchange of shares in Predecessor Ferrari into shares in Ferrari pursuant to the merger under Dutch law is for certain Dutch resident holders of Predecessor Ferrari shares and certain non-Dutch resident holders of Predecessor Ferrari shares considered to be a disposal of such holder's Predecessor Ferrari shares for Dutch income tax and Dutch corporate tax purposes. Such disposal will result in recognition of a capital gain or a capital loss. In general such shareholders of Predecessor Ferrari can however opt to apply a roll-over facility for the recognized capital gain. If the roll-over facility is applied, the Ferrari shares received as merger consideration must be reported in the balance sheet for Dutch tax purposes at the same tax book value as the divested shares in Predecessor Ferrari. The roll-over facility does not apply to any cash consideration received.

For a more detailed discussion of the Dutch tax consequences of the issue and delivery of Ferrari common shares in the spin-off, see Annex A – “Certain Tax Consequences of the Ferrari Separation”.

For Dutch income tax purposes and Dutch corporate tax purposes the repurchase price of the FE Interim B.V. shares of €0.01 per share in the capital of FE Interim B.V. would be treated as a dividend in the hands of certain Dutch resident holders of FE Interim B.V. shares and certain non-Dutch resident holders of FE Interim B.V. shares to the extent that the repurchase price exceeds the tax basis that such holders have in their FE Interim B.V. shares after the second Dutch law demerger. For a more detailed description of the Dutch income tax and corporate tax consequences of the repurchase price of €0.01 per share in the capital of FE Interim B.V. see Annex A – “Certain Tax Consequences of the Ferrari Separation”.

This information is not intended as tax advice. You are urged to consult your tax advisor as to the specific tax consequences to you of the spin-off under applicable tax laws.

Quelle: Ferrari-IR

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Toni
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FERRARI Aktienbewertung - Die beste Autoaktie der Welt?

 

Kolja Barghoorn von Aktien mit Kopf analysiert die Ferrari-Aktie:

 

 

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