Erfahrungen mit Robo-Advisor

  • Robo-Advisor

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Hallo liebe Leute,

 

habt ihr schon Erfahrungen mit Robo-Advisor Anbietern wie Scalable gemacht? Versprechungen wie Krisen und Crashs vorhersehen machen mich skeptisch, aber offensichtlich scheinen andere mehr vertrauen zu haben: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/sparen-und-geld-anlegen/ing-diba-unterstuetzt-start-up-mit-mehr-als-einer-milliarde-euro-15611831.html

 

Vielleicht tummeln sich ja auch hier einige davon. Deswegen meine Frage: Habt ihr schon Erfahrungen gemacht? Waren die gut oder schlecht?

 

Liebe Grüße

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Keine Erfahrungen aber Lesetipp:

 

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vor 1 Minute schrieb Blackbeard:

Versprechungen wie Krisen und Crashs vorhersehen machen mich skeptisch, aber offensichtlich scheinen andere mehr vertrauen zu haben

Ich nutze es nicht und habe auch nicht vor dieses zu tun.

 

Aber bis jetzt gab es meines Wissens, seit dem Aufkommen der vielen Robo Advisors, noch keine Krisen und Crashs. Von daher kann man viel versprechen. Wie es dann tatsächlich ausgeht, werden wir bei der ersten großen Krise und Crash seit 2008 sehen.

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Zitat

Keine Erfahrungen aber Lesetipp:

Den kenn ich. Danke :-) Mir geht es um echte Erfahrungsberichte. Falls vorhanden.

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vor 1 Minute schrieb Blackbeard:

Mir geht es um echte Erfahrungsberichte.

Ich denke, die meisten die hier her kommen, wollen sich selber um ihre Geldanlage kümmern. Die, die sich für Robo entscheiden, haben keinen Grund mehr, hier im Forum aktiv teilzunehmen. Die Arbeit wird ihnen ja abgenommen.

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vor 16 Minuten schrieb Blackbeard:

Versprechungen wie Krisen und Crashs vorhersehen machen mich skeptisch,

Das ist aber doch gar nicht Anspruch seriöser Robos. 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Robo Advisors sind nur alter Wein in neuen Schläuchen. Ganz normale Mischfonds.

 

Das kann man auch mit Portfolio-ETF haben:

 

 

 

Und noch weitere. Mittlerweile gibt es auch noch eine defensive und noch offensivere Variante vom Comstage Vermögensstrategie: https://www.comstage.de/News/PressArticles.aspx?c=237202 Damit kann man dann schon ziemlich viele Portfoliostrukturen und damit Risiko-Tragfähigkeitswünsche abdecken.

 

Vom Xtrackers Portfolio-ETF gibt es ebenfalls noch eine defensivere Variante, die schüttet dann die Erträge aus: https://etf.dws.com/de-DE/etf-wissen/themenwelten/portfolio-etf/

 

Daher: wozu noch die Extrakosten von irgendwelchen "Robo Advisors" bezahlen? Damit man weitere Berichte abheften kann?

 

 

Eigentlich ist das alles nicht so schwer. Man schaut sich seine persönliche Risikotoleranz und Risikotragfähkeit an und definiert auf dieser Basis eine zum persönlichen Bedarf passende Portfoliostruktur aus Anteil Aktien-Marktportfolio (das hier diskutierte Aktien-Weltdepot) und den risikoarmen Anteil Zinsanlagen, z. B. bis 100.000 Euro Bankeinlageprodukte bei bonitätsstarken Banken.

 

Die gute alte Kapitalmarktlinie: https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalmarktlinie

 

Dann nimmt man wenn man es fertig haben will einen Portfolio-ETF in der passenden Aktienquote, die man vorher bestimmt hat. Es kann auch mal ein bischen abweichen, ob nun 10% Aktien mehr oder weniger spielt eh keine Rolle, da Aktienkurse täglich steigen und fallen. Grob sollte es aber passen: jemand mit 20% Aktienquote sollte kein 80% Aktienportfolio halten, egal wie toll der Robo Advisor/Bankverkäufer/Versicherungsvermittler noch bunte Folien zeigt.

 

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vor 4 Minuten schrieb tyr:

Robo Advisors sind nur alter Wein in neuen Schläuchen. Ganz normale Mischfonds.

Eher: Dachfonds. Ansonsten: :thumbsup:

 

off-topic: mit dem Firefox sehe ich nicht, welche Themen verlinkt sind, ich sehe nur 3 Rahmen ohne Inhalt. Kann das jemand nachvollziehen?

 

Mit dem IE sehe ich die Themen

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vor 3 Minuten schrieb odensee:

Eher: Dachfonds.

 

Naja, wenn man es ganz genau nimmt sind Portfolio-ETFs (oder ETF-Portfoliofonds beim ARERO) eine andere Geschichte als klassische ETF-Dachfonds, hier erklärt: http://www.morningstar.de/de/news/151361/der-nicht-so-feine-unterschied-zwischen-etf-portfolios-und-etf-dachfonds.aspx

 

Wenn man dann aber wieder in die kleinsten Details schaut, sind die Comstage Vermögensstrategie dann doch wieder Dachfonds, aber eben passiv gemanaged und insgesamt eben mit unter 0,5% Gesamtkosten (inklusive Zielfondskosten!) sehr günstig für die Gesamtleistung.

 

Diesen ganzen Robo Advisor Hokuspokus kann man sich meiner Meinung nach sparen, wenn man versteht, dass die auch nur das alte Mischfondsprinzip unter neuen Marketingbegriffen verkaufen.

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Außerdem ist es doch so, dass bei den Robos steuerpflichtige Kapitalerträge beim Rebalancing (Kauf / Verkauf) entstehen (können)? Das vermeidet man mit Arero und Co. auch.

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vor 2 Stunden schrieb zenith123:

Außerdem ist es doch so, dass bei den Robos steuerpflichtige Kapitalerträge beim Rebalancing (Kauf / Verkauf) entstehen (können)? Das vermeidet man mit Arero und Co. auch.

 

Ich wollte es ursprünglich noch schreiben: wenn man sich das ganze Steuergedöns wärend einer langen Fondsdepot-Ansparphase vom Hals halten will, kann man das Fondsdepot im Mantel einer fondsgebundenen Rentenversicherung halten. Aktien-ETF, Renten-ETF oder einen billigen Portfolio-ETF wie o.g. ARERO (je nach persönlicher Risikotragfähigkeit und Risikotoleranz) und laufen lassen. Problem nur dabei: es gibt nach dem Ende des Cosmosdirekt flexiblen Vorsorgeplans Invest nur sehr wenige wirklich günstige Fondspolicen. Mit so einem Vertragsmantel kann man die Steuerthematik dann auf eine Auszahlungs- bzw. Entnahmephase irgendwann in Zukunft verschieben und hat während der Sparphase seine Ruhe vor steuerlichen Aufwänden durch das Fondsdepot. Ein nicht zu unterschätzender Mehrwert für diejenigen, für die es eher eine unerwünschte Tätigkeit ist, sich in der Freizeit mit steuerlichen Angelegenheiten ihrer Geldanlagen zu beschäftigen.

 

Ob man den Sparerpauschbetrag dann anderweitig ausschöpft und ob pauschal 15% Teilfreistellung von der Kapitalertragsteuer für alle Fonds in der Fondspolice ausreichend sind oder ob man mit immer wiederkehrenden steuerlichen Besonderheiten des Fondsdepots auf den eigenen Namen dann 30% Teilfreistellung auf als Aktienfonds klassifizierte Fonds genießen will darf dann jeder für sich entscheiden.

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Wer sich um nichts kümmern möchte kann auch das WeltInvest von WeltSparen nehmen, wo man selbst festlegen kann, wie risikobereit man ist und einem dann dazu passend ein Portfolio angeboten wird. Alle diese Produkte - auch WeltInvest - lassen sich aber in Eigenregie günstiger selbst zusammenstellen, wenn man sich auskennt und ein bisschen Zeit investiert.

 

Interessanter finde ich da den AI Powered Equity ETF, der allerdings in Deutschland noch nicht angeboten wird. Da trifft der Computer die Anlageentscheidungen und lernt ständig hinzu. Nach einiger Zeit, wenn der auch mal einen Crash durchgemacht hat, dürfte der seine Anlageentscheidungen intelligenter treffen als der Markt.

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vor 2 Stunden schrieb pcfreak324:

Wer sich um nichts kümmern möchte kann auch das WeltInvest von WeltSparen nehmen, wo man selbst festlegen kann, wie risikobereit man ist und einem dann dazu passend ein Portfolio angeboten wird.

 

Welchen Vorteil bietet der Vertragsmantel gegenüber den oben aufgeführten Portfolio-ETF + bei Bedarf einem Zinsanlagekonto, wenn man das Risiko noch feingranularer steuern möchte?

 

vor 2 Stunden schrieb pcfreak324:

Alle diese Produkte - auch WeltInvest - lassen sich aber in Eigenregie günstiger selbst zusammenstellen, wenn man sich auskennt und ein bisschen Zeit investiert.

 

Man kann die Fertig-Portfoliostrukturen ganz ohne weiteren Vertragsmantel mit bekannten Mischfonds oder eben den oben gezeigten passiven bzw. halbaktiven (Xtracker Portfolio) Portfolio-ETF haben, zu sehr günstigen Kosten.

 

vor 2 Stunden schrieb pcfreak324:

Da trifft der Computer die Anlageentscheidungen und lernt ständig hinzu. Nach einiger Zeit, wenn der auch mal einen Crash durchgemacht hat, dürfte der seine Anlageentscheidungen intelligenter treffen als der Markt.

 

Da der Computer zukünftige unerwartete kursbeeinflussende Ereignisse ex ante noch nicht kennt kann dieser nicht besser als der Markt anlegen. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Entwicklung.

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