s1lv3r vor 13 Stunden vor einer Stunde von PapaPecunia: Meiner groben Schätzung nach verdienen sie eher zusammen 9k Netto, was ich für ein unverheiratetes Paar in dem Alter (er Mitte, sie Anfang 30) als doch recht hohes Einkommen erachte. Dafür haben wir ja den Einkommensrechner der IW Köln; https://www.iwkoeln.de/iw-einkommensrechner-2025.html Ein Zwei-Personen-Haushalt mit bedarfsgewichtetem Nettoeinkommen von >8000€ ist schon im 99. Perzentil. Nur 1% sind reicher ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 13 Stunden Wobei sich das im Raum München leicht verschiebt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini vor 12 Stunden Meiner Erfahrung nach verschätzt man sich beim Einkommen anderer schnell und sehr stark. Daher würde ich da nicht drauf bauen. Oft passt für mich das angeblich hohe Einkommen nie zum Lebensstil und dass man über >50% des Nettoeinkommens spart, ist nur im WPF üblich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tatsächlich vor 12 Stunden vor 49 Minuten von s1lv3r: Ein Zwei-Personen-Haushalt mit bedarfsgewichtetem Nettoeinkommen von >8000€ ist schon im 99. Perzentil. Nur 1% sind reicher ... vor 43 Minuten von Sapine: Wobei sich das im Raum München leicht verschiebt. Von daher passt das argumentativ genau in diesen thread: Irgendjemand ist immer noch reicher/einkommensstärker und an manchen Stellen gehört man plötzlich nicht mehr zu den Top-1%, sondern nur noch Top-5% (oder3%, 4%) und ist damit natürlich klar raus aus dem Rennen um eine Immobilie / die finanzielle Freiheit / ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha vor 11 Stunden · bearbeitet vor 10 Stunden von Cepha vor 5 Stunden von PapaPecunia: Die sparen mehr als ein durchschnittliches Nettoeinkommen in dem Alter und dann kommen Aussagen wie "geht schon", "sparen zu wenig". Und haben natürlich im Hinterkopf eine Familie zu gründen (dafür auch das Reihenhaus), was sie halt einkalkulieren müssen. Konsumwünsche muss man immer in Relation zum Einkommen sehen. 9k/Monat, also grob 100k im Jahr ist halt nur 1/10tel einer Immobilie für 1 Mio. Euro. Ich kann das nachvollziehen, dass man ein Bestands-Reihenhaus als absolut angemessen empfindet für ein deutlich überdurchschnittliches Nettoeinkommen. War es ja bis vor 5 Jahren auch noch. Jetzt in Hochpreisstädten aber nicht mehr. Gerade das Thema Wohnen und Mieten ist für die Generation, die dann jetzt was sucht in bestimmten Regionen wirklich absolut beschissen. Was da psychologisch dazu kommt: Wenn Du in dem Fall dann halt 3000€ für die Miete rausballerst um den Lebensstandard der Eltern auch selber zu erreichen dann ist Dir auch klar, dass es in absehbarer Zukunft kaum besser werden wird. Man hat nicht das Gefühl, da müsste man jetzt mal 3 blöde Jahre aussitzen, sondern man hat womöglich das Gefühl, das versaut einem das ganze Leben. Gerade Immobilienkredite in den 30ern habe ja die unangenehme Eigenschaft, dass mit jedem Jahr warten die maximal mögliche Kreditlaufzeit auch um 1 Jahr abnimmt. Dass man sich also bestimmte Optionen für das ganze Leben versaut muss nicht so kommen, aber nachvollziehbar halte ich das schon, wenn die jungen so denken. Es macht halt einen krassen Unterschied, wenn man "notgedrungen" zur Miete wohnt und in einem Fall jeden Monat 'nen 1000er mehr bezahlt, weil man 10 Jahre später geboren wurde. (und daher den Mietvertrag 10 Jahre später unterschrieben hat) Ich hab davon profitiert. Meine Miete war stets recht billig und gegenüber den Jungen, die neu mieten müssen (und altersbedingt für vergleichbare Tätigkeit weniger verdienen) hat das meine Sparrate sehr deutlich verbessert Auf der anderen Seite des Beispiels: Das junge Paar hat schon am Anfang des Berufslebens 250k ansparen können. Wenn das nur grob so weiter geht werden die niemals Geldsorgen haben, auch nicht als Mieter. Und wenn ihnen das Haus wirklich so wichtig ist. Ich nehme mal an mit 25% EK werden sie den 750k Kredit bei 9k Einkommen schon bekommen. bei 30 Jahre Laufzeit bis in die 60er Jahre hinein sind das 3,6k im Monat. Finanziell nicht das, was man rational nüchtern machen würde und mit multiplen Risiken vom Jobverlust, Scheidung, Krankheit, schwere Baumängel, Teilzeit etc..., aber machbar wäre es. Bleiben anfangs grob 4,5-5k/Monat zum Leben. Wenn sie bisher in wenigen Jahren zur Miete wohnen 250k ansparen konnten dürfte das keine Einschränkung zum bisherigen Lebensstandard sein. Aber man verliert hat die finanzielle Entspanntheit, wenn man 250k liquides Vermögen gegen 750k Schulden tauscht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag