s1lv3r 19. September vor einer Stunde von PapaPecunia: Meiner groben Schätzung nach verdienen sie eher zusammen 9k Netto, was ich für ein unverheiratetes Paar in dem Alter (er Mitte, sie Anfang 30) als doch recht hohes Einkommen erachte. Dafür haben wir ja den Einkommensrechner der IW Köln; https://www.iwkoeln.de/iw-einkommensrechner-2025.html Ein Zwei-Personen-Haushalt mit bedarfsgewichtetem Nettoeinkommen von >8000€ ist schon im 99. Perzentil. Nur 1% sind reicher ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine 19. September Wobei sich das im Raum München leicht verschiebt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 19. September Meiner Erfahrung nach verschätzt man sich beim Einkommen anderer schnell und sehr stark. Daher würde ich da nicht drauf bauen. Oft passt für mich das angeblich hohe Einkommen nie zum Lebensstil und dass man über >50% des Nettoeinkommens spart, ist nur im WPF üblich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tatsächlich 19. September vor 49 Minuten von s1lv3r: Ein Zwei-Personen-Haushalt mit bedarfsgewichtetem Nettoeinkommen von >8000€ ist schon im 99. Perzentil. Nur 1% sind reicher ... vor 43 Minuten von Sapine: Wobei sich das im Raum München leicht verschiebt. Von daher passt das argumentativ genau in diesen thread: Irgendjemand ist immer noch reicher/einkommensstärker und an manchen Stellen gehört man plötzlich nicht mehr zu den Top-1%, sondern nur noch Top-5% (oder3%, 4%) und ist damit natürlich klar raus aus dem Rennen um eine Immobilie / die finanzielle Freiheit / ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Cepha 19. September · bearbeitet 19. September von Cepha vor 5 Stunden von PapaPecunia: Die sparen mehr als ein durchschnittliches Nettoeinkommen in dem Alter und dann kommen Aussagen wie "geht schon", "sparen zu wenig". Und haben natürlich im Hinterkopf eine Familie zu gründen (dafür auch das Reihenhaus), was sie halt einkalkulieren müssen. Konsumwünsche muss man immer in Relation zum Einkommen sehen. 9k/Monat, also grob 100k im Jahr ist halt nur 1/10tel einer Immobilie für 1 Mio. Euro. Ich kann das nachvollziehen, dass man ein Bestands-Reihenhaus als absolut angemessen empfindet für ein deutlich überdurchschnittliches Nettoeinkommen. War es ja bis vor 5 Jahren auch noch. Jetzt in Hochpreisstädten aber nicht mehr. Gerade das Thema Wohnen und Mieten ist für die Generation, die dann jetzt was sucht in bestimmten Regionen wirklich absolut beschissen. Was da psychologisch dazu kommt: Wenn Du in dem Fall dann halt 3000€ für die Miete rausballerst um den Lebensstandard der Eltern auch selber zu erreichen dann ist Dir auch klar, dass es in absehbarer Zukunft kaum besser werden wird. Man hat nicht das Gefühl, da müsste man jetzt mal 3 blöde Jahre aussitzen, sondern man hat womöglich das Gefühl, das versaut einem das ganze Leben. Gerade Immobilienkredite in den 30ern habe ja die unangenehme Eigenschaft, dass mit jedem Jahr warten die maximal mögliche Kreditlaufzeit auch um 1 Jahr abnimmt. Dass man sich also bestimmte Optionen für das ganze Leben versaut muss nicht so kommen, aber nachvollziehbar halte ich das schon, wenn die jungen so denken. Es macht halt einen krassen Unterschied, wenn man "notgedrungen" zur Miete wohnt und in einem Fall jeden Monat 'nen 1000er mehr bezahlt, weil man 10 Jahre später geboren wurde. (und daher den Mietvertrag 10 Jahre später unterschrieben hat) Ich hab davon profitiert. Meine Miete war stets recht billig und gegenüber den Jungen, die neu mieten müssen (und altersbedingt für vergleichbare Tätigkeit weniger verdienen) hat das meine Sparrate sehr deutlich verbessert Auf der anderen Seite des Beispiels: Das junge Paar hat schon am Anfang des Berufslebens 250k ansparen können. Wenn das nur grob so weiter geht werden die niemals Geldsorgen haben, auch nicht als Mieter. Und wenn ihnen das Haus wirklich so wichtig ist. Ich nehme mal an mit 25% EK werden sie den 750k Kredit bei 9k Einkommen schon bekommen. bei 30 Jahre Laufzeit bis in die 60er Jahre hinein sind das 3,6k im Monat. Finanziell nicht das, was man rational nüchtern machen würde und mit multiplen Risiken vom Jobverlust, Scheidung, Krankheit, schwere Baumängel, Teilzeit etc..., aber machbar wäre es. Bleiben anfangs grob 4,5-5k/Monat zum Leben. Wenn sie bisher in wenigen Jahren zur Miete wohnen 250k ansparen konnten dürfte das keine Einschränkung zum bisherigen Lebensstandard sein. Aber man verliert hat die finanzielle Entspanntheit, wenn man 250k liquides Vermögen gegen 750k Schulden tauscht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 20. September Am 19.9.2026 um 14:56 von Der Heini: Meiner Erfahrung nach verschätzt man sich beim Einkommen anderer schnell und sehr stark. Daher würde ich da nicht drauf bauen. Oft passt für mich das angeblich hohe Einkommen nie zum Lebensstil und dass man über >50% des Nettoeinkommens spart, ist nur im WPF üblich. Stimmt. Viele entfernen sich daher wegen des hohen Einkommens sogar weiter von der finanziellen Unabhängigkeit, was ja zunächst einmal absurd erscheint. Auf der anderen Seite macht es natürlich schon etwas mit einem, wenn man plötzlich zB auf der Vorstandsetage parkt und dort ein Porsche neben dem anderen steht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt 20. September · bearbeitet 20. September von hattifnatt vor 51 Minuten von Peter23: Auf der anderen Seite macht es natürlich schon etwas mit einem, wenn man plötzlich zB auf der Vorstandsetage parkt und dort ein Porsche neben dem anderen steht. Aber ist man aber eben - um auf den Titel dieses Threads zurückzukommen - nicht auf dem Weg zur "finanziellen Unabhängigkeit", sondern ein typisches Opfer von "Lifestyle Inflation". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
LongtermInvestor 20. September · bearbeitet 20. September von LongtermInvestor vor 2 Stunden von Peter23: Auf der anderen Seite macht es natürlich schon etwas mit einem, wenn man plötzlich zB auf der Vorstandsetage parkt und dort ein Porsche neben dem anderen steht. Völlig normal, Kulissen sind genau dafür gebaut, Eindruck zu machen. Die Kunst besteht darin, den Effekt wahrzunehmen, sich davon aber nicht die eigenen Prioritäten diktieren zu lassen. Die wirklich Unabhängigen im Raum erkennst du selten am Auto auf dem Parkplatz, sondern an der Freiheit in ihrem Kalender. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwachzocker 20. September · bearbeitet 20. September von Schwachzocker Am 19.9.2026 um 11:44 von PapaPecunia: Die sparen mehr als ein durchschnittliches Nettoeinkommen in dem Alter und dann kommen Aussagen wie "geht schon", "sparen zu wenig". Und haben natürlich im Hinterkopf eine Familie zu gründen (dafür auch das Reihenhaus), was sie halt einkalkulieren müssen. Wo sind bloß die Zeiten geblieben als man mit Familie noch zur Miete gewohnt hat? Wie haben wir das nur geschafft? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 21. September Erste Referenten-Entwürfe für die neue Altersrente ab 2032 sickern durch: https://rentenbescheid24.de/neue-altersrente-ab-2032-diese-4-voraussetzungen-sollen-gelten/?shem=dsdf,sharefoc,agadiscoversdl,,sh/x/discover/m1/4 Was mir etwas Sorgen macht, ist die zukünftige Berechnung der 35 Jahre /420 Monate. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 21. September · bearbeitet 21. September von dimido vor einer Stunde von Holgerli: Was mir etwas Sorgen macht, ist die zukünftige Berechnung der 35 Jahre /420 Monate. https://rentenbescheid24.de/erster-entwurf-zur-rentenreform-liegt-vor-diese-renten-sollen-sich-grundlegend-aendern/ Das ist meines Verständnisses nach aber nur für diese neue Rentenart relevant (siehe Punkt 8.), die die bisherige Rente für besonders langjährig Versicherte ersetzen soll (Punkt 5.). Bei der Rente für langjährig Versicherte (Punkt 3.) ändert sich nur das was eh schon bekannt war, also fixer Abstand von 3 Jahren von der jeweils gültigen Regelaltergrenze. Also aktuell frühestens mit 64 bei 67 Jahren Regelaltergrenze. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
timk 21. September vor 2 Stunden von dimido: Bei der Rente für langjährig Versicherte (Punkt 3.) ändert sich nur das was eh schon bekannt war, also fixer Abstand von 3 Jahren von der jeweils gültigen Regelaltergrenze. Also aktuell frühestens mit 64 bei 67 Jahren Regelaltergrenze. Und Vertrauensschutz von 5 Jahren ist gefallen, da der Jahrgang 1968 mit bisheriger Frührentenregelung im Jahr 2031 in Rente gehen durfte. Nach dem aktuellen Entwurf nun nicht mehr. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Peter23 21. September Am 20.9.2026 um 18:46 von hattifnatt: Aber ist man aber eben - um auf den Titel dieses Threads zurückzukommen - nicht auf dem Weg zur "finanziellen Unabhängigkeit", sondern ein typisches Opfer von "Lifestyle Inflation". Stimmt - genau, aber nicht für alle so einfach es so zu sehen. vor 23 Stunden von LongtermInvestor: Völlig normal, Kulissen sind genau dafür gebaut, Eindruck zu machen. Die Kunst besteht darin, den Effekt wahrzunehmen, sich davon aber nicht die eigenen Prioritäten diktieren zu lassen. Die wirklich Unabhängigen im Raum erkennst du selten am Auto auf dem Parkplatz, sondern an der Freiheit in ihrem Kalender. Klar, wobei in der Vorstandsgarage niemand parkt mit freiem Kalender. Ich persönlich erfreue mich sogar nochmal besonders daran, dass mein eGolf vor knapp 2 Jahren nur 14k gekostet hat und zwar wirklich jedes einzelne Mal, den ich ihn fahre. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geld-Klaus 21. September vor 1 Stunde von timk: Und Vertrauensschutz von 5 Jahren ist gefallen, da der Jahrgang 1968 mit bisheriger Frührentenregelung im Jahr 2031 in Rente gehen durfte. Nach dem aktuellen Entwurf nun nicht mehr. Für die aktuellen Regeln gibt es Online bei der GRV einen "Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner": https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Online-Services/Online-Rechner/RentenbeginnUndHoehenRechner/rentenbeginnrechner_node Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bast 23. September vor 29 Minuten von Der Heini: Wir sind aber jetzt schon sehr Offtopic. Genieß die Offtopic-Politik, bis z.B. @Cai Shen hier feucht durchfeudelt. Edit (@mod): Done Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli 30. September Lust auf Erwerbstätigkeit schwindet - Studie: Viele Angestellte arbeiten nur noch fürs Geld - 59% der AN gegen nur noch wegen des Geldes arbeiten (17% mehr als letztes Jahr und fast doppelt so viele wie 2019) - 63% der 55- bis 63-jährigen wollen sofort in den Ruhestand, wenn es finanziell möglich ist - 54% der unter 55-jähringen wollen so schnell wie möglich aufhören ABER: - 54% kann sich ein Leben ohne Arbeit nicht vorstellen Mein Fazit: So atypisch sind wir hier im Thread garnicht. Wir meinen nur, es uns wirklich zu einem definierteren Zeitpunkt leisten zu können. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 6. Oktober Welche Broker bieten eigentlich Entnahmepläne an? Ich habe gerade nochmal über das AVD und die Option der Entnahmepläne nachgedacht. Zumindest aktuell kommt mir das durchaus attraktiv vor, auch außerhalb des AVD Man setzt ein Alter, bis zu dem der Entnahmeplan laufen soll. Bei angenommenen 30 Jahren würde im ersten Jahr 1/30tel entnommen, im 2. Jahr 1/29tel des dann gültigen Wertes usw.. Das Geld fließt automatisiert auf das Girokonto, auf das auch Rentenzahlungen gehen sollten ebenso wie Kostenbegleichungen. Das Geld auf dem Giro ist zum Ausgeben da, egal wofür. Dieser Automatismus könnte helfen, von der Ansparphase auch wirklich in die Konsumphase überzugehen. da diese Entnahmen automatisiert ablaufen kommt man auch nicht in Versuchung, nun doch weniger zu entnehmen als vorgesehen, weil man das Gelfd ja nicht braucht, oder markettiming zu betreiben. Auch wenn man mal alt und tatterig ist läuft der automatisierte Entnahmeplan einfach weiter. Wenn man das Alter hoch genug ansetzt, dann läuft man auch keine Gefahr, am Ende des Geldes noch viel Leben über zu haben. Das, was über bleibt, bekommen dann die Erben und fertig ist die Laube. So richtig sind mir aber noch keine Broker aufgefallen, die solche Entnahmepläne explizit bewerben. Wenn es Sparpläne mit 1 EUR Kosten pro Transaktion gibt, dann müsste es doch auch Entnahmepläne mit 1 EUR pro Transaktion geben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 6. Oktober vor 11 Minuten von Bolanger: So richtig sind mir aber noch keine Broker aufgefallen, die solche Entnahmepläne explizit bewerben Kenne auch keinen, aber was ist mit Inflation? Wenn, dann müßte die Entnahme inflationsbereinigt laufen. Ansonsten bekommt man doch jedes Jahr weniger, wie will man damit kalkulieren? Was ist mit Sonderausgaben, die sind nicht jedes Jahr gleich. Da würde ich lieber selber agieren, als mich auf Jahre festzulegen. Was anderes wäre eine inflationsbereinigte Entnahme, analog steigenden Dividendenzahlungen oder einer inflationsindexierten Anleiheleiter (geht aber in DE kaum noch). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 6. Oktober vor 31 Minuten von Der Heini: aber was ist mit Inflation? die wird auf lange Sicht durch die weiterhin stattfindenen Wertzuwächse abgebildet. Heute ein Depot von 300 K, also Entnahme von 10K (beim Beispiel von 30 Jahren). Es bleiben 290K im depot, die im jahr um 4% wachsen auf 301,6K. Davon werden im Folgejahr 10,4 K entnommen (1/29tel) usw. Solange die Rendite mit der Inflation Schritt hält passt das. Klar, man trägt das Risiko, dass die Kurse fallen und man weniger ausgezahlt bekommt. Es geht dabei auch gar nicht so sehr um die Optimieurng einer Auszahlphase bis aufs letzte, sondern um einen simplen und automatisierten Mechanismus für Luxusausgaben, mit dem man mental von Sparen auf Konsum umschalten kann. Das Minimum muss natürlich anderweitig abgedeckt sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Joker_19 6. Oktober vor 52 Minuten von Bolanger: Welche Broker bieten eigentlich Entnahmepläne an? Gem. Depotvergleich bei Finanztip sollen Flatex, Targo-Bank und der S-Broker Auszahlpläne anbieten. Da ich bei keinem der drei bin, kann ich zu Details nichts sagen. Gruß, Hardy Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 6. Oktober · bearbeitet 6. Oktober von Bolanger Tatsache, bei Flatex kann man einen Entnahmeplan mit einer fixen monatlichen Rate eingeben. Nun müsste es nur noch einen Automatismus zur jährlichen Neuberechnung der Entnahmerate geben, damit man sich im Alter damit nicht mehr beschäftigen muss, also quasi analog zu dem, was ich bisher über das AVD gelesen habe. Vielleicht kommt diese Option ja automatisch für die freien Depots,, wenn die Broker diese Anpassungslogik für die AVDs ohnehin implementieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Der Heini 6. Oktober Google mal, bei der ING geht das wohl auch Zitat Fondsauszahlplan / Smart Invest: Regelmäßige Auszahlungen durch den Verkauf von Fonds- oder ETF-Anteilen direkt aus Ihrem Depot. Dies bietet höhere Renditechancen, unterliegt jedoch den Schwankungen des Kapitalmarkts. Denke da werden noch andere Broker dazukommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Turmalin 6. Oktober Bei Sbroker sind die Kosten 2,5% der Auszahlung, bei Ing Smartinvest laufende Kosten von 0,65% p.a., also beides ganz schön teuer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido 6. Oktober Außerdem ist SmartInvest nichts anderes als ein Robo-Advisor mit einer Handvoll Standard-ETF. Dein normales ING Depot kannst Du auf diesem Wege nicht entsparen. Ist also nicht vergleichbar mit den Entnahmeplänen wie bei flatex, wo Du dein ganz normales Depot kostenlos "entsparen" kannst, mit allen ETF, ETC und aktiven Fonds. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bolanger 6. Oktober Ich persönlich würde eine Lösung bevorzugen, die man auch völlig auf Autopilot laufen lassen kann. Das beinhaltet dann auch eine regelmäßige Neubewertung des Depots samt Anpassung der Auszahlung bis zum gewünschten Laufzeitende. Beim Auszahlplan des AVD scheint ein solcher Automatismus vorgesehen zu sein. Wahrscheinlich müsste man im freien Depot auch den Vermögensaufbau so strukturieren, dass die Entnahme möglichst einfach ist. Also nur einen Fonds besparen und den dann verzehren. Um wieder den Bogen zur finanziellen Unabhängigkeit zu bekommen: Ich finde die Möglichkeit, einen Überschuss zu vererben, interessant. Man setzt sich einfach das Ziel der Auszahlungen bis zum 120. Geburtstag, den man mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht erreicht. Die Erben haben dan entweder lange etwas vom Erblasser oder ein großes Erbe. Sie gewinnen also immer ;-) All diejenigen, die ihre FU nicht ausschließlich daran ausmachen, für sich selbst ausgesorgt zu haben, sondern auch etwas der Nachwelt hinterlassen wollen, wäre so ein Auszahlplan ein netter Kompromiss, um den Schritt in die FU auch tatsächlich zu gehen ohne noch ein paar Jährchen im Hamsterrad zu bleiben, um für die nächste Generation noch etwas Vermögen bei Seite zu schaffen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag