Zum Inhalt springen
dev

Finanzielle Unabhängigkeit

Empfohlene Beiträge

PapaPecunia
vor 18 Stunden von Cepha:

Während man im Aktiendepot die Ausfallwahrscheinlichkeit auf die dritte Nachkommastelle bis zum Erbrechen analysiert geht man bei der GRV einfach mal davon aus, dass die jungen in der 2 Zimmer Wohnung den alten im 200m² Haus auch künftig eine gute Rente finanzieren wollen unter massiven Abstrichen für deren eigenen Wohlstand.

Und die können sich dann von den Rentner anhören, wie gut sie es doch heute haben und sie sollen gefälligst weniger konsumieren und mehr schuften.

 

Danke! Das ist so auffällig, nicht nur in diesem Thread, dass bestimmte Dinge bis zum Exzess heruntergebrochen werden (z.B. TER und TD) während man bei vielen anderen Themen einfach sagt, "das ist so und das bleibt so und wird bloß nicht hinterfragt".

 

Ich bin beim Thema nicht nur in Sachen Alter irgendwo dazwischen:

Es gibt einerseits kein Menschenrecht in München, Frankfurt, etc... zu wohnen. Aber andererseits wenn man dann im Bekanntenkreis hört, dass selbst bei zwei Gutverdienern mit solider Sparquote ein Reihenhäuschen deutlich außerhalb quasi bis in die Rente hinein finanziert werden muss, dann stimmt etwas nicht.

Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum viele Junge so verschwenderisch wirken: Ich höre immer, warum soll ich sparen? Für eine eigene Immobilie reicht es sowieso nicht und die Rente wird mir weginflationiert, da lass ich es mir lieber jetzt gut gehen.

Und das mag langfristig sogar falsch gedacht sein, aber ich verstehe voll, dass es nicht motivierend ist, wenn man in den ersten Jahren irgendwelche 50 Euro Sparpläne laufen hat und sich quasi nichts rührt. Dann beschäftigt man sich auch nicht mit der Geldanlage und dann spart man im Zweifelsfall weniger.

 

Ich selber habe als noch relativ junger Angestellter lange überlegt, eine eigene, kleine und billige Wohnung zu kaufen. Die gab es damals hier noch für 50.000 Euro. Dafür würde man heute mindestens 150.000 Euro zahlen, wobei diese Wohnungen nicht mehr auf dem Markt sind. Los geht es eher im Bereich von 200.000 Euro. Für Wohnungen die zu zweit schon eher eng sind und bei denen völlig klar ist, dass die mit Schmerzen noch mit einem Kleinkind aber nicht mit einem Schulkind funktionieren. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 1 Stunde von Sapine:

...Wer 97/98 investiert hat, hatte kein Problem von den folgenden Kursgewinnen 2000 wieder herzugeben.

Ahhh...wieder hergeben... kein Problem... gleichzeitig 5% Zinsen zahlen... auch kein Problem...

Ja, ich verstehe!:D

 

Was ein Problem ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Puppi
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Ahhh...wieder hergeben... kein Problem... gleichzeitig 5% Zinsen zahlen... auch kein Problem...

Ja, ich verstehe!:D

 

Was ein Problem ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters.

Mit Steuern stunden geht das halt :D.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Solara
· bearbeitet von Solara
vor 31 Minuten von PapaPecunia:

Ich selber habe als noch relativ junger Angestellter lange überlegt, eine eigene, kleine und billige Wohnung zu kaufen. Die gab es damals hier noch für 50.000 Euro. Dafür würde man heute mindestens 150.000 Euro zahlen, wobei diese Wohnungen nicht mehr auf dem Markt sind. Los geht es eher im Bereich von 200.000 Euro. Für Wohnungen die zu zweit schon eher eng sind und bei denen völlig klar ist, dass die mit Schmerzen noch mit einem Kleinkind aber nicht mit einem Schulkind funktionieren. 

Die Preise halte ich für noch moderat. Die Immopreise im Süden waren noch nie günstig.Bereits 1986 wurden am Standtrand von München für 2 Zi (OG) mit 52,51 m² 204.000 DM ausgerufen und bezahlt. Ich besitze noch die Original-Ausschreibung vom Bauträger. Bis ich die Liste in Händen hatte, war bereits die Häfte der 44 Wohnungen reserviert und Erdgeschoss vergriffen. Druck war schon immer im Markt, auch anno dazumal. Seitdem sind die Preise gestiegen, die Mieten haben nachgezogen.

 

Die Krönung bei den Mieten ist mir gestern auf dem Immo-Portal begegnet, eine Neubau 5 Zi-Wohnung mit 105 m² für 3540 Euro Kaltmiete. Da bleibt auch dem Gutverdiener die Spucke weg. Das Angebot ist heute offline. Entweder war es ein Fehler und kommt korrigiert wieder auf den Markt oder eine neue Schallmauer wurde durchbrochen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 30 Minuten von PapaPecunia:

...Aber andererseits wenn man dann im Bekanntenkreis hört, dass selbst bei zwei Gutverdienern mit solider Sparquote ein Reihenhäuschen deutlich außerhalb quasi bis in die Rente hinein finanziert werden muss, dann stimmt etwas nicht.

Was stimmt denn Deiner Meinung nach nicht? Vielleicht das, was Deine Bekannten Dir erzählen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Und perfekt soll es gewesen sein?:rolleyes:

Bei laufenden Mieteinnahmen und Geld, daß man nicht benötigt, dazu gut verdienendem Ehemann, der auch gut geerbt hat, ja, dann ist es nahezu perfekt gelaufen. Dann kann man auch Risiko gehen, leider hat nicht jeder das Glück. Andere mussten die Eltern im Alter finanziell unterstützen, Pflegeheim kam dazu und nebenbei noch Grundstock für die nachfolgende Generation aufbauen. So hat jeder andere Voraussetzungen, für manche weniger perfekt.

Dafür mache ich mir bei meinen Kindern keine Sorgen, daß sie das Geld verprassen. Haben auch die schwierigen Zeiten miterlebt, das prägt.

In den Jahren vor dem Zusammenbruch des Neuen Marktes sind die Renditen dafür enorm gewesen, nur sehen alle lediglich den Zeitpunkt des Zusammenbruchs.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 6 Minuten von Der Heini:

...dazu gut verdienendem Ehemann, der auch gut geerbt hat...

Das dürfte wohl im Wesentlichen das Geheimnis gewesen sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Solara
vor 38 Minuten von Schwachzocker:

Das dürfte wohl im Wesentlichen das Geheimnis gewesen sein.

Auch, aber tatsächlich ist das Geheimnis, dass mir mein Mann die Investition unserer Einkommen komplett überlassen hat und sich auf den Aufbau seiner Firma konzentriert hat. Aus Zeitmangel wäre er sonst nämlich ein Kandidat für den Bankberater geworden und was da die letzten 30 Jahre passiert wäre, weiß man ja. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 1 Stunde von PapaPecunia:

wenn man dann im Bekanntenkreis hört, dass selbst bei zwei Gutverdienern mit solider Sparquote ein Reihenhäuschen deutlich außerhalb quasi bis in die Rente hinein finanziert werden muss, dann stimmt etwas nicht.

wenn ich die KI befrage, dann war das auch in den 1960er Jahren so, und in den 70er Jahren auch, und in den 80er Jahren. 

vor 9 Minuten von Solara:

tatsächlich ist das Geheimnis, dass mir mein Mann die Investition unserer Einkommen komplett überlassen hat und sich auf den Aufbau seiner Firma konzentriert hat.

Könnte das geheimnis auch die Unternehmertätigkeit gewesen sein, welche im Schnitt mehr einbringen soll als ein Angestelltenverhältnis?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
vor 6 Minuten von Bolanger:

...

Könnte das geheimnis auch die Unternehmertätigkeit gewesen sein, welche im Schnitt mehr einbringen soll als ein Angestelltenverhältnis?

Glaube ich nicht!

Es lag im Wesentlichen daran, dass man auf Kredit spekuliert und Dividenden vereinnahmt hat. So schafft man es!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Bolanger
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Es lag im Wesentlichen daran, dass man auf Kredit spekuliert und Dividenden vereinnahmt hat. So schafft man es!

Wobei ich vermute, dass der Kredit zur Finanzierung einer fremdvermieteten Immobilie genutzt wurde. Das wirft ein anderes Licht darauf als wenn man den Kredit für die eigengenutze Immo aufnimmt. Vermietertum kann man auch als eine Art Unternehmertum betrachten.  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 20 Stunden von Cepha:

...

 

Sicherlich ist aber auch nachvollziehbar, wenn sich eine 30-jährige mit einer 60 jährigen Privatiere über eine 3Zi Wohnung für 2000€ kalt unterhält und die 30-jährige sagt, die kann ich mir nicht leisten, ich wohn aber mit Partner und bald 2 Kindern auf 2 Zimmern und die 60-jährige meint, die will ich mir auch nicht leisten, ich bleib lieber alleine im abbezahlten gewachsenen 200m² Haus...

 

 

Früher war alles besser

Zitat

 

...So ist zum Beispiel der Wohnflächenkonsum in den letzten 30 Jahren um 37 Prozent nach oben geklettert. Und auch die Qualität der Immobilien ist heute auf einem anderen Niveau.

"Es wird alles immer höherwertiger und teurer. Nicht nur, weil der Staat das zum Teil vorschreibt, sondern weil wir das so haben möchten", erklärt Finanzexperte Gerd Kommer im Podcast.

 

Kommer schon wieder, diese Spaßbremse! Der kann einen sogar das Jammern vermiesen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Der Heini
· bearbeitet von Der Heini
vor 46 Minuten von Bolanger:

Könnte das geheimnis auch die Unternehmertätigkeit gewesen sein, welche im Schnitt mehr einbringen soll als ein Angestelltenverhältnis?

Das Geheimnis ist gar keins, es ist eben viel zusammengekommen. Eine Frau, die sich um die Finanzen kümmert und kann. Dem Ehemann daher bei der Unternehmertätigkeit den Rücken freihält und beide gute Startmöglichkeiten hatten (Erbe).

Dann läuft es, wie so oft, finanziell gut. Muss eben alles zusammenkommen.

Aber hier im Forum ist, glaube ich, keiner an der Armutsgrenze oder im unteren Bereich der Bevölkerung. Die sind kaum in einem Wertpapierforum, sondern eher bei Peter Zwegat.

 

grafik.png

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Lazaros
vor 5 Minuten von Der Heini:

Die sind kaum in einem Wertpapierforum, sondern eher bei Peter Zwegat.

"waren" -> https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Zwegat

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 3 Stunden von PapaPecunia:

Es gibt einerseits kein Menschenrecht in München, Frankfurt, etc... zu wohnen. Aber andererseits wenn man dann im Bekanntenkreis hört, dass selbst bei zwei Gutverdienern mit solider Sparquote ein Reihenhäuschen deutlich außerhalb quasi bis in die Rente hinein finanziert werden muss, dann stimmt etwas nicht.

Das Haus in dem mein Vater wohnt wurde seit Mitte bis Ende der 70er gebaut. 

Viel Muskelhypothek.

Das Grundstück ist Erbpacht.

Lt. Landesentwicklungsplan ist der Wohnort als "ländlicher Raum" definiert oder wie es ein Comedian sagte: "Ich wohne in einer Gegend mit viel Gegend.".

Die letzte Rate vom Kredit hat er mit 82 Jahren abbezahlt. 

Okay, er war offiziell der Alleinverdiener aber meine Mutter hat auch gearbeitet (meist in der Gastro) und einiges an Geld zum täglichen Bedarf dazu gesteuert. 

Und mein Vater hat im ÖD nicht schlecht verdient.

Die Autos, ja meine Eltern hatten zeitweise zwei, waren meist 10+ Jahre alte Gebrauchte. 

Fernreisen gab es nicht. Urlaub war 1x im Jahr 14 Tage bis 3 Wochen im Wohnwagen von Verwandtschaft an der Ostsee. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
· bearbeitet von Cepha
vor 5 Stunden von Solara:

Ich habe die Einnahmen ohne einen Pfennig/Cent zu konsumieren seitdem an die Börse gebracht. Und das ist mein Verdienst am Vermögensaufbau, 1996 all in Aktien zu gehen (es gab keine ETFs) und wenig später mit einem gehebelten Immokredit das Vermögen erheblich zu steigern. Ich habe den Preisansstieg der Immos mitgenommen und den der Börse zeitgleich. Zweifellos gute Jahre und mein Plan mehr Geld mit Aktien zu verdienen, Vollfinanzierung zu wählen und 5 Prozent Zinsen für den Hausbau zu zahlen, ist auch perfekt aufgegangen...

Alles richtig gemacht. Das Haus zum selber drin wohnen würde ich dennoch als Konsum betrachten. Es mag sein, dass da kein Kapital Deiner Eltern drin steckt, aber das ist vermutlich auch nur mentale Buchhaltung.

Mache ich auch. Ich hab auch eine Schenkung von meinen Eltern bekommen (so wie meine Geschwister auch) und "dieses Geld" steckt jetzt in einer Immobilie und war mit ein Grund, warum ich überhaupt eine kaufte.

Meine Eltern freuen sich, dass "ihre Schenkung" wie bei meinen Geschwistern auch nun in einer Immobilie steckt. Es in ein Depot zu geben und mit 55 deshalb das Arbeiten aufzuhören oder alternativ die Hälfte davon im Crash zu "verzocken" würde ihnen vermutlich deutlich weniger gefallen.

 

So herum erzählt passt es besser und alle sind zufrieden. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PapaPecunia

Für Reihenhäuser (30 km zum Zentrum) im Bereich 150qm und Baujahr in den 90igern hätten die Bekannten gut eine Million bezahlen müssen.

Er Nachwuchsführungskraft im US-Konzern, sie Projektmanagement im DAX Konzern. 

Eigenkapital 0,25 Mio. Bei 3000 Euro Sparrate im Monat wäre das Projekt "Abzahlung" auf 40 Jahre ausgelegt gewesen. Ohne Berücksichtigung dessen, dass du dann ein 80 Jahre altes Haus hast und natürlich Renovierungen fällig werden.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Tatsächlich

In diesem genannten Fall ist das einfach eine Frage der Priorisierung.

Wenn sie unbedingt und auf jeden Fall ein Haus haben wollen, bekommen sie es auch günstiger: Nicht 30km, sondern 60-90km entfernt und/oder kleineres Grundstück und/oder älteres Baujahr

Hat alles Nachteile (längere Fahrtwege, weniger Wohn/Lebensraum, älterer Standard), aber es geht - nur wird dann gesagt "Ne, darauf und darauf wollen wir (auch) auf keinen Fall verzichten" 

In dem von Dir genannten Einkommensbereich ist es defintiv möglich, aber es fehlt die Kompromissbereitschaft.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
hattifnatt
vor 3 Stunden von Tatsächlich:

In dem von Dir genannten Einkommensbereich ist es defintiv möglich, aber es fehlt die Kompromissbereitschaft.

Ja, und das geht m.E. bei der Sparrate los, 3k sind ja wahrscheinlich wesentlich weniger als 50% des Nettoeinkommens. :-*

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Nostradamus
· bearbeitet von Nostradamus
vor 5 Stunden von Cepha:

Ich hab auch eine Schenkung von meinen Eltern bekommen (so wie meine Geschwister auch) und "dieses Geld" steckt jetzt in einer Immobilie und war mit ein Grund, warum ich überhaupt eine kaufte.

Meine Eltern freuen sich, dass "ihre Schenkung" wie bei meinen Geschwistern auch nun in einer Immobilie steckt. Es in ein Depot zu geben und mit 55 deshalb das Arbeiten aufzuhören oder alternativ die Hälfte davon im Crash zu "verzocken" würde ihnen vermutlich deutlich weniger gefallen.

Eltern wollen auch, dass ihre Schenkung einen entscheidenden Unterschied macht, nämlich sich überhaupt die Immobilie kaufen zu können. Für so einen Grund wird bereitwillig Geld gegeben. Für den Fall "Ich bleib zur Miete wohnen, aber nehme gerne das Geld, dann wird mein Depot halt noch größer" sitzt die Brieftasche eventuell nicht ganz so locker. ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Cepha
vor 7 Stunden von PapaPecunia:

Für Reihenhäuser (30 km zum Zentrum) im Bereich 150qm und Baujahr in den 90igern hätten die Bekannten gut eine Million bezahlen müssen.

Er Nachwuchsführungskraft im US-Konzern, sie Projektmanagement im DAX Konzern. 

Eigenkapital 0,25 Mio. Bei 3000 Euro Sparrate im Monat wäre das Projekt "Abzahlung" auf 40 Jahre ausgelegt gewesen. Ohne Berücksichtigung dessen, dass du dann ein 80 Jahre altes Haus hast und natürlich Renovierungen fällig werden.

 

Muss man halt in Relation zum Nettoeinkommen sehen. Wenn da 10k im Monat reinkommen kann man schon machen, allerdings ist man dann auf Gedeih und Verderb gleich 2x auf ein über Jahrzehnte weit überdurchschnittliches Nettoeinkommen angewiesen. Sklave seiner Immobilie zu sein ist aber ein anerkanntes Lebensmodell.
Vielleicht tuts aber auch die 90m² 4 Zi Wohnung für 750k? Oder sie sparen und warten weiter bis 500k im Depot stecken. Bei der nun ~30 Jahre alten Immobilie beginnen dann ja auch die Instandhaltungskosten...

 

Im Grunde sind diese Preise halt krass, aber für den Handel genügt ja nur ein einziger Käufer, der es bezahlen mag und kann. Und wenn es da ein vergleichbares Pärchen mit Nestbautrieb gibt und zusätzlich noch 400k Schenkung von den Eltern ist das für die plötzlich durchaus realisierbar...


 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PapaPecunia

Ich denke da kommen wir in Sachen Meinung nicht zusammen. Manchmal verstehe ich die jüngere Generationen, wenn die einfach ein "Ok Boomer" hinrotzen.

Die sparen mehr als ein durchschnittliches Nettoeinkommen in dem Alter und dann kommen Aussagen wie "geht schon", "sparen zu wenig". Und haben natürlich im Hinterkopf eine Familie zu gründen (dafür auch das Reihenhaus), was sie halt einkalkulieren müssen.

 

In dem Alter zwischen 25 und 45 wohnen nach neuesten Zahlen 3/4 zur Miete. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Tatsächlich
vor 32 Minuten von PapaPecunia:

Die sparen mehr als ein durchschnittliches Nettoeinkommen in dem Alter und dann kommen Aussagen wie "geht schon", "sparen zu wenig". 

Die Aussagen "geht schon" und "sparen zu wenig" wurden mit konkreten Angaben getätigt (= wo mögliche Stellhebel sind) und nicht einfach so hingerotzt - welche diese Angaben stimmen aus Deiner Sicht nicht?

 

Oder ist das mehr ein "Trotzdem!"?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
hattifnatt
vor 55 Minuten von PapaPecunia:

Die sparen mehr als ein durchschnittliches Nettoeinkommen in dem Alter

Also, ich nehme an, dass es um den Großraum München geht? Dann würde ich für 

vor 18 Stunden von PapaPecunia:

Er Nachwuchsführungskraft im US-Konzern, sie Projektmanagement im DAX Konzern

ein Nettoeinkommen von > 10k ansetzen, und da zeigt eine Sparrate von 3k in meinen Augen eben zu wenig Motivation.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
PapaPecunia
vor 25 Minuten von Tatsächlich:

Die Aussagen "geht schon" und "sparen zu wenig" wurden mit konkreten Angaben getätigt (= wo mögliche Stellhebel sind) und nicht einfach so hingerotzt - welche diese Angaben stimmen aus Deiner Sicht nicht?

 

Oder ist das mehr ein "Trotzdem!"?

Das hingerotzt war weder auf dich noch auf irgendeinen anderen User bezogen sondern die Art und Weise, wie in anderen Foren eine Diskussion manchmal auf die zwei Worte begrenzt wird.

Keine deiner Aussagen sind falsch, eine längere Anreise aufgrund maximal einem Home-Office-Tag bei einem der Beteiligten aber ehr schwierig. Beziehungsweise dann wäre ggf. auch ein zweites Auto notwendig.

 

Meiner groben Schätzung nach verdienen sie eher zusammen 9k Netto, was ich für ein unverheiratetes Paar in dem Alter (er Mitte, sie Anfang 30) als doch recht hohes Einkommen erachte.

Aber damit sollten wir es an der Stelle mit dem Thema vielleicht wirklich gut sein lassen, weil wir mittlerweile meilenweit vom Thema weg sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

×
×
  • Neu erstellen...