Konsolidierung der Depots: Welche Fonds behalten?

27 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von PuddleScratcher

1. Erfahrungen mit Geldanlagen

Mittel: Zum ersten mal vor ca. 9 Jahren bei MLP mit geringer Sparrate investiert. Zwischenzeitlich auf Empfehlen des "Beraters" aufgestockt. Seitdem ich mich vor ein paar Monaten angefangen habe selbst in die Thematik einzulesen habe ich die Sparplanzahlungen bei MLP dann gestoppt und stattdessen in ETFs bei meiner Hausbank (DKB) investiert.

 

2. Darstellung von bereits vorhandenen Fondspositionen (ISIN angeben)

Meine bestehenden Fonds liegen teils bei MLP, teils bei der DKB. Außerdem habe ich kürzlich ein Depot bei der Onvista-Bank angelegt, das aber noch leer ist. [WKN in Klammern]

 

MLP:

  •  BSF Fixed Income Strategies Fund [A0NDDA] - 6000 € (-0,56%)
  •  Fidelity Funds - Global Technology [921800] - 3000 € (+7,19%)
  •  Acatis Gané Value Event Fonds [A0X754] - 2500 € (+4,92%)
  •  Carmignac Investissement [A0DP5W] - 16.000 € (+6,55%)
  •  DJE FMM-Fonds [847811] - 2400 € (-0,70%)
  •  Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen [A0M8HD] - 3100 € (-0,46%)
  •  FvS Multiple Opportunities [RA0M430] - 16.500 € (+7,55%)

(Insgesamt 2.500 € im Plus, einzelne Fonds liegen aber auch bei 0 €.)

 

DKB:

  • [LYX0AG]- Lyxor MSCI World (+3,00%)
  • [LYX0MG]- Lyxor MSCI All Country World (+3,16%)
  • [A0JDGC] - Lycor MSCI Europe (-0,22%)

 

 

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Ein paar Stunden pro Woche wahrscheinlich. Alle paar Monate durchaus auch mal mehr.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Geduldig, ich habe kein Problem damit Verlustmonate auszusitzen.

 

Optionale Angaben:

1. Alter: 37

2. Berufliche Situation: Festangestellt, IT, 50k brutto

3. Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft? Nein

 

Über meine Fondsanlage

1. Anlagehorizont: min. 10 Jahre, eher 30 Jahre (bis zur Rente)

2. Zweck der Anlage: Das Geld vergammelt auf dem Tagesgeldkonto nur.

3. Einmalanlage und/oder Sparplan? Beides eine Option

4. Anlagekapital: Einmalig könnte ich nochmal 5.000 - 10.000 € in die Hand nehmen. Monatlich stünden 1.000 - 1.500 € zur Verfügung

 

Aktuelle Situation:

Das sind mir zu viele verschiedene Fonds und einige sind mir eindeutig zu teuer. Erreichen möchte ich ein Depot bestehend aus 3 oder 4 ETFs mit einer Aufteilung von 30% NA, 30% Europa, 30% EM und 10% Pazifik. Aktuell ist vor allem mein Anteil an EM viel zu gering, daher müsste ich auf jeden Fall aufstocken oder umschichten. Außerdem möchte ich das Depot bei MLP vollständig schließen. Die Fonds würde ich dann bei der DKB und/oder Onvista verwalten.

 

Jede Menge Fragen:

Welche Fonds sollte ich behalten und zu meinem neuen Depot übertragen? Oder sollte ich erstmal alle übertragen und nur die nichtübertragbaren Teilstücke verkaufen?

Die MLP-Fonds verkaufen und davon einen EM ETF anlegen? Oder erstmal behalten und das noch verfügbare Kapital in einen EM ETF anlegen?

Sofort verkaufen oder über dieses und letztes Jahr verteilt um den Sparerpauschbetrag voll auszunutzen?

Langfristig bei den Lyxor ETFs bleiben oder ab jetzt andere ETFs ansparen?

 

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Geschrieben

vor 9 Jahren gekauft, ich denke mal nach dem 01.01.2009?

Schreibe doch mal bitte noch hinter die Fonds, wieviel % im Plus.

 

MLP kenne ich pers. nicht, nur vom hören, aber kostet dich der Verkauf bei MLP Gebühren? Wenn ja, sollte man vielleicht darüber nachdenken, die Fonds vor dem Verkauf auf ein anderes Depot zu verschieben.

 

 

und was auch noch auffällt, dein DKB Depot, World, ACWI und Europe, passt nicht zu dem, was Du möchtest.

vor 10 Minuten schrieb PuddleScratcher:

Erreichen möchte ich ein Depot bestehend aus 3 oder 4 ETFs mit einer Aufteilung von 30% NA, 30% Europa, 30% EM und 10% Pazifik.

 

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Geschrieben · bearbeitet von kerdos
Wort eingefügt

vor 16 Minuten schrieb PuddleScratcher:

3. Zeitliche Aufwandsbereitschaft für eure Fondsanlage

Ein paar Stunden pro Woche wahrscheinlich. Alle paar Monate durchaus auch mal mehr.

 

4. Risikotyp/Risikobereitschaft/Umgang mit Verlusten

Geduldig, ich habe kein Problem damit Verlustmonate auszusitzen.

 

3. ist mir nicht klar; was meint "wahrscheinlich"? Was heißt, alle paar Monate durchaus auch mal mehr? -- vermutlich ist aktuell mehr an Zeit zu investieren, die Antworten werden auf eine grundlegende Einarbeitung in die verschiedenen Aspekte hinweisen: - welche Strategie wird gewählt usw.

4. ist möglicherweise missverständlich formuliert, "Verlustmonate auszusitzen" greift im Zusammenhang mit Aktien, Aktienfonds und Dergleichen etwas kurz - ich gehe davon aus, dass die aktuellen Anlagen auch über mehrere Monate im Minus waren; sonst ist Vorsicht geboten, wenn die Anlageerfahrung nur auf den Zeitraum eines Kursanstiegs (mit kleineren Rücksetzern) beschränkt ist ...

Gruß

kerdos

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59 minutes ago, west263 said:

vor 9 Jahren gekauft, ich denke mal nach dem 01.01.2009?

 

Ja, als Sparplan. Die längsten liefen seit August 2009.

 

1 hour ago, west263 said:

Schreibe doch mal bitte noch hinter die Fonds, wieviel % im Plus.

 

Done.

 

1 hour ago, west263 said:

MLP kenne ich pers. nicht, nur vom hören, aber kostet dich der Verkauf bei MLP Gebühren? Wenn ja, sollte man vielleicht darüber nachdenken, die Fonds vor dem Verkauf auf ein anderes Depot zu verschieben.

Ich werde aus den Gebühren nicht so ganz schlau. (Siehe hier) Unter "Vermögensdepot" steht lediglich dass es einen Mindestbetrag für Auszahlungen gibt, jedoch nicht ob dabei Gebühren anfallen. Außerdem gibt es auch noch eine Seite zum "MLP Online-Wertpapierdepot" wo Gebühren von Wertpapierverkäufen gelistet sind. Sollte aber nicht auf mich zutreffen, da mein Depot ein Vermögensdepot ist.

Ich werde mich mal bei meinem "Berater" schlau machen.

 

1 hour ago, west263 said:

und was auch noch auffällt, dein DKB Depot, World, ACWI und Europe, passt nicht zu dem, was Du möchtest

Richtig, das ist ja auch alles Vergangenheit. Daher meine Frage wie ich meine Altbestände am sinnvollsten an meine Wunschstrategie anpasse.

 

1 hour ago, kerdos said:

3. ist mir nicht klar; was meint "wahrscheinlich"? Was heißt, alle paar Monate durchaus auch mal mehr? -- vermutlich ist aktuell mehr an Zeit zu investieren, die Antworten werden auf eine grundlegende Einarbeitung in die verschiedenen Aspekte hinweisen: - welche Strategie wird gewählt usw.

Ich werde nicht jede Woche Zeit haben mich damit zu beschäftigen, aber im Schnitt ein paar Stunden pro Woche. Und zusätzlich könnte ich mich alle paar Monate noch intensiver mit Details auseinandersetzen, z.B. zum Rebalancen usw.

 

1 hour ago, kerdos said:

ich gehe davon aus, dass die aktuellen Anlagen auch über mehrere Monate im Minus waren; sonst ist Vorsicht geboten, wenn die Anlageerfahrung nur auf den Zeitraum eines Kursanstiegs (mit kleineren Rücksetzern) beschränkt ist ...

Ja, mir ist durchaus bewusst dass es bei den Anlagen zu Kursschwankungen kommen wird, diese aber (zumindest in historischem Rückblick auf die größten Indizes) über lange Sicht ausgeglichen werden. Der Einfluß davon lässt sich aber minimieren wenn man langfristig (15 Jahre+) dabei bleibt. Ich sehe mich nicht als jemanden der sich zu Panikverkäufen hinreißen lässt.

 

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vor 32 Minuten schrieb PuddleScratcher:

Ich werde mich mal bei meinem "Berater" schlau machen.

ja mache das mal. Aber Vorsicht, der wird versuchen, dich davon abzuhalten.

 

Deine Rendite der Fonds, das sieht schon wirklich so dürre aus, wie der Rasen im Stadtpark. :D Eigentlich müsste man sagen, Augen zu und durch", aber man kann ja versuchen, deine paar Gewinne mit dem Freistellungsauftrag noch perfekt auszunutzen.

Die ETF bei der DKB würde ich erstmal so lassen und mich dem Depot bei der MLP zuwenden. Ich würde keinen der Fonds behalten.

 

 

 

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Mein MLP-"Berater" ist bis Ende des Monats im Urlaub. Aber anhand von anderen Erfahrungsberichten gehe ich davon aus, dass ich die Fonds kostenlos verkaufen kann. Zur Deckung der Depotkosten werden gelegentlich auch automatisch Anteile verkauft.

 

On 8/9/2018 at 2:36 PM, west263 said:

Deine Rendite der Fonds, das sieht schon wirklich so dürre aus, wie der Rasen im Stadtpark. :D Eigentlich müsste man sagen, Augen zu und durch", aber man kann ja versuchen, deine paar Gewinne mit dem Freistellungsauftrag noch perfekt auszunutzen.

Heute morgen habe ich meine Daten mal in Portfolio Performance eingespeist und dabei festgestellt, dass ich Blödsinn erzählt habe. Die erste Anlage (Carmignac und FvS) erfolgte erst seit Januar 2014 und zwar als Sparplan. Und die restlichen laufen erst seit Ende 2017. Insofern sind die Prozentsätze wenig aussagekräftig, ich werde noch versuchen den internen Zinsfuß zu errechnen um ein besseres Bild zu bekomen. (Bezieht man dabei Depotgebühren ein? Dann wird es kompliziert.)

 

On 8/9/2018 at 2:36 PM, west263 said:

Die ETF bei der DKB würde ich erstmal so lassen und mich dem Depot bei der MLP zuwenden. Ich würde keinen der Fonds behalten.

 

Was wäre denn die beste Strategie zum Umschichten? Ich hätte jetzt überlegt die Fonds ohne Redite direkt komplett zu verkaufen. Die restlichen erstmal zur DKB übertragen um die Depotkosten zu sparen. Und dann über die nächsten 2-3 Jahre verkaufen um den Pauschbetrag optimal zu nutzen. Macht das Sinn?

 

Die aktuellen 10 Fonds sind mir einfach zu viele verschiedene. Aber einen EM ETF will ich schon noch dazunehmen, weil ich diesen Teil der Welt bisher kaum abbilde.

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vor einer Stunde schrieb PuddleScratcher:

Was wäre denn die beste Strategie zum Umschichten? Ich hätte jetzt überlegt die Fonds ohne Redite direkt komplett zu verkaufen. Die restlichen erstmal zur DKB übertragen um die Depotkosten zu sparen. Und dann über die nächsten 2-3 Jahre verkaufen um den Pauschbetrag optimal zu nutzen. Macht das Sinn?

Bei der DKB kannst du die Fonds jedoch nicht kostenlos verkaufen. Ich würde tabula rasa machen und die Fonds bei MLP schnellstmöglich verkaufen und dann das Depot schließen. Den Freibetrag kannst du auch mit dem Kauf von ausschüttenden Fonds ausnutzen.

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vor 1 Stunde schrieb whister:

Bei der DKB kannst du die Fonds jedoch nicht kostenlos verkaufen.

Kann man bei der DKB keine Fonds an die KAG verkaufen?

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vor 2 Stunden schrieb PuddleScratcher:

Was wäre denn die beste Strategie zum Umschichten? Ich hätte jetzt überlegt die Fonds ohne Redite direkt komplett zu verkaufen. Die restlichen erstmal zur DKB übertragen um die Depotkosten zu sparen. Und dann über die nächsten 2-3 Jahre verkaufen um den Pauschbetrag optimal zu nutzen. Macht das Sinn?

Was ist mit deinem Pauschbetrag? Bei MLP eingereicht und wenn ja, wie weit ist dieser schon belastet.

 

Ich bin mir aktuell nicht ganz sicher, wie zuerst verrechnet wird, FSA oder Verlusttopf. Aber das wird bestimmt gleich jemand offenbaren. :)

Ich würde als erstes die Fonds veräußern, die im Minus sind. Dann würde ich soviele Fonds verkaufen, um mit dem Gewinn, den Verlusttopf auszugleichen. Dann würde ich weitere Fonds verkaufen, wo die Gewinne mit dem FSA verrechnet werden. und dann musst Du dir überlegen, warten bis 2019 und wieder mit Verkauf den FSA ausnutzen oder gleich alles verkaufen, Augen zu und durch und Strich drunter.

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Geschrieben · bearbeitet von whister

vor 21 Minuten schrieb west263:

Kann man bei der DKB keine Fonds an die KAG verkaufen?

Kann man. Rückgabe an KAG kostet jedoch 25 Euro.

 

vor 8 Minuten schrieb west263:

Ich bin mir aktuell nicht ganz sicher, wie zuerst verrechnet wird, FSA oder Verlusttopf. Aber das wird bestimmt gleich jemand offenbaren. :)

Verlusttopf wird zuerst verrechnet.

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vor 2 Minuten schrieb whister:

Kann man. Rückgabe an KAG kostet jedoch 25 Euro.

ja dann wäre ein Übertrag an die DKB mit nachfolgendem Verkauf wenig sinnig.

@PuddleScratcher, hast Du das mit den 25€ gelesen? Die Idee kannst Du schon mal begraben.

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Geschrieben

1 hour ago, west263 said:

Was ist mit deinem Pauschbetrag? Bei MLP eingereicht und wenn ja, wie weit ist dieser schon belastet.

Ich rechne aktuell damit, dass bis Jahresende etwa die Hälfte ausgeschöpft ist. Im nächsten Jahr könnte ich dann auch noch den Pauschbetrag meiner Verlobten mitnutzen, den sie bisher maximal zu 10% genutzt hat.

 

58 minutes ago, west263 said:

ja dann wäre ein Übertrag an die DKB mit nachfolgendem Verkauf wenig sinnig.

@PuddleScratcher, hast Du das mit den 25€ gelesen? Die Idee kannst Du schon mal begraben.

Ich hab ja auch noch ein Depot bei OnVista. Da würde je Verkauf 6,50 € anfallen. Könnte Sinn machen.

 

Aber die allgemeine Meinung scheint ja schonmal zu sein alle MLP Positionen zu verkaufen und meinen Aktienanteil in ETFs zu stecken?

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Am 8/10/2018 um 14:39 schrieb PuddleScratcher:

Heute morgen habe ich meine Daten mal in Portfolio Performance eingespeist und dabei festgestellt, dass ich Blödsinn erzählt habe. Die erste Anlage (Carmignac und FvS) erfolgte erst seit Januar 2014 und zwar als Sparplan. Und die restlichen laufen erst seit Ende 2017. Insofern sind die Prozentsätze wenig aussagekräftig, ich werde noch versuchen den internen Zinsfuß zu errechnen um ein besseres Bild zu bekomen. (Bezieht man dabei Depotgebühren ein? Dann wird es kompliziert.)

Portfolio Performance bedarf etwas Einarbeitung; Kaufkosten usw. sollte man jeweils mit eintragen (später geht das über den Import von PDF-Dokumenten, wenn man ein Depot bei einer der aufgelisteten Banken hat), das sind schließlich Kosten. Die Depotgebühren lassen sich auf dem Depot selbst verbuchen.

Interner Zinsfuß usw. wird dann von Portfolio Performance in der Summe selbst berechnet (auf der entsprechenden Seite) und ausgewiesen. Einzelauflistungen für Depot oder Assets sind auch möglich, müssen aber entsprechend angelegt werden - dann ist es überhaupt nicht kompliziert ...

kerdos

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Geschrieben · bearbeitet von PuddleScratcher

17 hours ago, kerdos said:

Die Depotgebühren lassen sich auf dem Depot selbst verbuchen.

 

Ja? Das konnte ich nicht finden. Ich hab die Gebühren jetzt auf dem Referenzkonto verbucht.

 

Hier mal der interne Zinsfuß (über 5 Jahre) zu den Produkten in meinem MLP-Depot:

  •  BSF Fixed Income Strategies Fund [A0NDDA]: -1,18%
  •  Fidelity Funds - Global Technology [921800]: 28,49%
  •  Acatis Gané Value Event Fonds [A0X754]: 9,47%
  •  Carmignac Investissement [A0DP5W]: 4,29%
  •  DJE FMM-Fonds [847811]: -2,07%
  •  Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen [A0M8HD]: -0,71%
  •  FvS Multiple Opportunities [RA0M430]: 5,51%

 

Aber das ist natürlich exklusive Gebühren, da diese ja dem gesamten Depot und nicht einzelnen Fonds zugeschlagen werden. Und da stellt sich mir jetzt die Frage wie ich es korrekt fürs ganze Depot ausrechne. Ich habe jetzt auf dem Referenzkonto einfach meine Gesamteinlagen als "Einlage" zum Zeitpunkt der Depoteröffnung verbucht. So ist das Referenzkonto immerhin nicht im Minus. Aber für den Internen Zinsfuß ist das natürlich Blödsinn, weil ein Großteil des Betrags bei dieser Rechnung ja unverzinst auf dem Referenzkonto liegt bevor er im Zuge des Sparplans investiert wird. Also müsste ich jede Einzahlung auf das Referenzkonto mit korrektem Datum als "Einlage" einbuchen?

 

Edit: Nachdem ich die "Einlagen" ins Referenzkonto zum entsprechenden Zeitpunkt eingetragen habe beträgt der Interne Zinsfuß für Depot+Referenzkonto 3,90% für einen Zeitraum von 5 Jahren. Für das letzte Jahr sind es noch mickrige 1,29%.

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vor 2 Stunden schrieb PuddleScratcher:

Und da stellt sich mir jetzt die Frage wie ich es korrekt fürs ganze Depot ausrechne.

und was bringt dir jetzt diese ganze Rechnerei?

Ich dachte, Du möchtest sie alle verkaufen. Da solltest Du eigentlich deine Energie und Zeit in die neue Asset Allokation stecken.

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Geschrieben · bearbeitet von PuddleScratcher

2 hours ago, west263 said:

Da solltest Du eigentlich deine Energie und Zeit in die neue Asset Allokation stecken.

 

Ist in Arbeit, hier meine aktuelle Überlegung:

 

asset_allokation.png

 

Dazu ein paar Kommentare:

  • "Firmenanteile" sind Aktien meines Arbeitgebers (ohne Haltefrist), die ich aktuell nicht verkaufen will
  • Der Bausparvertrag wirft noch 1,5% + 1,0% Bonuszinsen ab, daher bespare ich ihn in der aktuellen Niedrigzinsphase weiter bis zum Maximum
  • Fürs Festgeld werde ich eine Festgeldleiter bei Credite Agricole anlegen. Zunächst je 7000 € für 6 Monate, 2 Jahre und 3 Jahre. Beim Ablauf des 6-monatigen Festgelds dann Verlängerung einmalig um weitere 6 Monate. Anschließend alle Anlagen für 3 Jahre. 
  • Ist meine Liquiditätsreserve vernünftig angesetzt? Im nächsten Jahr stehen eine Hochzeit und zwei größere Urlaube an, die ich damit stemmen kann. Sollte es wider Erwartens nicht reichen stehen der Notgroschen und das schnell frei werdende Festgeld bereit.
  • Den Anteil an Kryptowährungen sehe ich als Spielgeld und halte ihn daher aus der Berechnung heraus. Insbesondere da die "Anschaffungskosten" schon seit langem abgegolten sind.
  • "Firmen-Sonderfonds" ist ein vielleicht etwas ungewöhnlicher Fonds für Mitarbeiter meines Unternehmens, der auf Aktien der Firma basiert. Man konnte einmalig eine begrenzte Anlage für 5 Jahre tätigen, eine Rendite von mehr als ~90% ist dabei garantiert und in Abhängigkeit der Kursentwicklung ist auch mehr drin.

Als große Frage bliebe noch, welche ETFs ich jetzt besparen möchte. Dazu stünden bis zu 1500 € monatlich zur Verfügung. Am naheliegendsten fände ich vier Fonds (z.B. auf MSCI World, MSCI Europe, MSCI EM und MSCI Pacific) um auf eine 30/30/30/10 Aufteilung zu kommen.

Dann könnte ich meinen Lyxor MSCI World und Lycor MSCI Europe eventuell behalten und weiter besparen. Ausschüttende Fonds brauche ich ja ohnehin um den Pauschbetrag zukünftig auszureizen. Und dann vielleicht thesaurierende EM und Pacific ETFs dazu?

Das Depot würde ich bei der Onvista Bank anlegen um beim Rebalancing gegenüber der DKB Kosten zu sparen.

 

Klingt das plausibel? Auf Anregungen bin ich gespannt.

 

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vor 3 Minuten schrieb PuddleScratcher:

Als große Frage bliebe noch, welche ETFs ich jetzt besparen möchte. Dazu stünden bis zu 1500 € monatlich zur Verfügung. Am naheliegendsten fände ich Fonds (z.B. auf MSCI World, MSCI Europe, MSCI EM und MSCI Pacific) um auf eine 30/30/30/10 Aufteilung zu kommen.

Dann könnte ich meinen Lyxor MSCI World und Lycor MSCI Europe eventuell behalten und weiter besparen. Ausschüttende Fonds brauche ich ja ohnehin um den Pauschbetrag zukünftig auszureizen. Und dann vielleicht thesaurierende EM und Pacific ETFs dazu?

30 / 30 / 30 / 10 bedeutet - Nordamerika / Europa / EM / Pazifik.

Deine ganzen Aufstellungen und Berechnungen gehen ja schon in diese Richtung, das würde bedeuten, den Europa könntest Du behalten, die anderen zwei (World, ACWI) müssten weg.

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1 minute ago, west263 said:

Deine ganzen Aufstellungen und Berechnungen gehen ja schon in diese Richtung, das würde bedeuten, den Europa könntest Du behalten, die anderen zwei (World, ACWI) müssten weg.

Nicht zwangsläufig. Ich kann auch World und Europa behalten und meine Pacific/EM Anteile so wählen dass mein Portfolio insgesamt einer Marktabdeckung von 30/30/30/10 enspricht. Das Rebalancing ist dann ein bißchen mehr Rechenaufwand, aber dafür hab ich schon ein Excel Sheet.

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vor 23 Minuten schrieb PuddleScratcher:

Nicht zwangsläufig. Ich kann auch World und Europa behalten und meine Pacific/EM Anteile so wählen dass mein Portfolio insgesamt einer Marktabdeckung von 30/30/30/10 enspricht. Das Rebalancing ist dann ein bißchen mehr Rechenaufwand, aber dafür hab ich schon ein Excel Sheet.

geht natürlich auch, dann wäre aber dein gewollter Pazifik ETF zu viel. Ist ja schon in World enthalten.

Entstanden ist die 50% World / 20% Europa / 30% EM Gewichtung eigentlich daraus, das so manchem bei einer 70 / 30 Gewichtung Amerika zu hoch gewichtet war.

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Aktuell besteht der MSCI World aus 64% NA, 23% Europa und 13% Pazifik. Angenommen ich habe 10.000 € in den MSCI World investiert, dann entspricht das 6400 € NA, 2300 € Europa und 1300 € Pazifik. Bei einer 30/30/30/10 Aufteilung müsste ich das Gesamtvolumen des Portfolios also 21.333 € betragen (6400/30*100). Gewünscht wären also 6400 € Europa, 6400 € EM und 2133 € Pazifik. D.h. zum erreichen der gewünschten Allokation müsste man zusätzlich 4100 € in Europa, 833 € in Pazifik und 6400 € in EM stecken.

 

Oder prozentual ausgedrückt ergäbe das folgende Aufteilung: 47% World / 19% Europa / 4% Pazifik / 30% EM. Jetzt kann man noch darüber streiten ob bei 1500 € im Monat eine Sparrate von 59 € auf den Pacific ETF Sinn macht. Das ist vermutlich der Gedanke hinter der vereinfachten Aufteilung auf 3 Fonds?

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Geschrieben

sage ich doch, Berechnungen.

Tue dir doch gleich selber einen Gefallen und nimm die 4 ETF Variante.

 

 

Ps. ein :thumbsup: bekommst Du dafür, das Du deine ganzen Zahlen nicht bis auf die zweite Kommastelle dargestellt hast. :)

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vor 16 Stunden schrieb west263:

Tue dir doch gleich selber einen Gefallen und nimm die 4 ETF Variante.

oder minimalinvasiv mit einem Portfolio mit drei ETFs

 

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vor 24 Minuten schrieb Holzmeier:

oder minimalinvasiv mit einem Portfolio mit drei ETFs

 

mir musst Du das nicht sagen.

Lt. den Berechnungen von @PuddleScratcherist ihm der Pazifik Anteil zu gering. Von daher wird es neben den World, Europa und EM ETF einen weiteren, einen Pazifik ETF geben, also 4. Von daher mein Hinweis auf die 4 ETF Variante Nordamerika, Europa, EM und Pazifik, denn wenn schon 4, dann die richtigen 4.

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Geschrieben · bearbeitet von PuddleScratcher

 

2 hours ago, west263 said:

Lt. den Berechnungen von @PuddleScratcherist ihm der Pazifik Anteil zu gering.

Nicht unbedingt, ich hatte nur die Hoffnung meinen ACWI zu behalten. Und mir war nicht klar mit welcher Begründung ich auf einen 4. Fonds verzichten sollte. Aber das für und wider hat @Holzmeiers Thread ja perfekt zusammengefasst. Daher werde ich wohl eine 3 ETF Variante wählen. Ein vierter kann ich ein paar Jahren immer noch dazu kommen wenn es sein muss.

 

In Hinblick auf die Sparplanfähigkeit bei Onvista wären das:

  • MSCI World: 750 €

    • iShares MSCI World Index (A0RPWH) [P,T]

    • Lyxor ETF MSCI World (LYX0AG) [S,A]

  • EM: 450 €

    • Comstage ETF MSCI Emerging Markets TRN UCITS (ETF127) [S,T]

  • Europa: 300 €

    • iShares STOXX Europe 600 (263530) [P,A]

Beim World bin ich noch unentschlossen. der iShares hat die bessere Tracking Difference (0,04% gegenüber 0,11%), dafür ist der Lyxor ausschüttend. Momentan erreiche ich den Pauschbetrag noch nicht, wohl auch nicht mit den Ausschüttungen aus dem Europa iShares.

 

Edit: Ich hab mal überschlagen was an Ausschüttungen zu erwarten ist. Direkt würde ich ~16.000 € anlegen, hinzu kommen bis Ende 2019 noch 300 € * 16 = 4800 €. 20.800 € gibt derzeit ca. 540 Anteile. Dafür hätte man 2017 Ausschüttungen in Höhe von über 900 € bekommen. Ich glaube meine Entscheidung ist für den iShares MSCI World gefallen.

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vor 5 Minuten schrieb PuddleScratcher:

Nicht unbedingt, ich hatte nur die Hoffnung meinen ACWI zu behalten.

das Du den ACWI verkaufen musst, war doch von vornherein völlig klar. Der passt doch nun überhaupt nicht.

 

Kennst Du das Sprichwort "Hin und Her macht Taschen leer". Sollte man immer im Kopf behalten.

Den Lyxor World ausschüttend hast Du doch jetzt schon und wieso ist der Lyxor Europe, welchen Du auch schon besitzt, hinten runter gefallen?

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