Carmignac Patrimoine A (A0DPW0 | FR0010135103)

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2.431 Beiträge in diesem Thema

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vor 15 Stunden schrieb Sandman78:

Nun ja, mittlerweile sehe ich es auch eher so, dass der Carmignac nicht risikoarm ist. 

Prinzipiell bin ich bereit, auch etwas risikoreicher zu investieren um ggf. mehr Rendite zu erzielen, allerdings sollte es doch noch ausgewogen sein. 

Was würdet ihr denn mit dem Carmignac machen, bzw. was wäre zum jetzigen Zeitpunkt eine Alternative, die ins Portfolio passt und bestenfalls die Verluste etwas kompensiert?

Wenn Du diesen Fonds verkaufen möchtest und risikoreicher anlegen möchtest, dann stocke doch einfach den World ETF mit dem überschüssigem Geld auf.

Dann bist Du bei ca. 85% Aktienanteil gegenüber deinen Staatsanleihen.

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Der Carmignac Patrimoine hat jetzt ca. -6,5 Prozent auf Sicht von 3 Jahren und ca. -8,5 Prozent auf Sicht von einem Jahr MIESE gemacht.

Auf lange Sicht von 5 Jahren ist er auch nur noch leicht im Plus! Was inflationsbereinigt auch einen Verlust bedeutet.

Das ist eine ganz ganz schwache Managementleistung! Da wir uns in diesen Zeiträumen in einer starken Börsenhausse befanden!

Die Stärke des Dollars müsste den Fonds eigentlich beflügeln seit Jahren. Auch Pustekuchen..

Und was machen die Einzeltitel im Fonds: Facebook, Celgene.. auch eine wahre "Meisterleistung", gerade die Tiefflieger mit hohem Anteil zu halten.

Von Stop-Marken hat das Fondmanagement wohl auch noch nie etwas gehört..

Kurzum: Finger weg! Jeder Pfeil werfende Affe im Zoo macht bessere picks! Und die Kosten der Manager hier ist wesentlich höher als das Ticket für den Zoo.

 

 

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Anbei ein sehr aufschlussreicher FAZ-Artikel über diesen Fonds. Drei gravierende Fehler macht die FAZ für die schlechte Performance verantwortlich:

 

- die vielen Zinserhohungen vom Fed und der deswegen aufwertende Dollar wurden unterschätzt, was sich durch eine gegenteilige Währungsabsicherung noch verschärft auswirkte 

- des Weiteren wurde verstärkt in EM-Valoren investiert, welche durch den aufwertenden Dollar ebenfalls sehr unter Druck gerieten

- zudem fiel dem Fonds zuletzt sein Engagement in Techwerte auf die Füße 

 

Momentan liegt die Cashquote bei 40%, was in stürmischen Zeiten wie diesen Kursverluste abmildert und Munition bietet. Außerdem gibt Édouard Carmignac einen Teil seiner Verantwortung für den Fonds ab. 

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Habe am letzten Dienstag meine Anteile verkauft. Bleibt eine magere Rendite so um 4 % p.a. Immerhin....

 

Hat mich aber gut durch die Finanzkrise gebracht.

 

 

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Heute verkauft. Das so ziemlich enttäuschendste hochgejubelte Produkt der letzten Jahre. In der letzten Finanzkrise war er gut, seitdem aber nur auf den Lorbeeren vergangener Zeiten ausgeruht.

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Carmignacs Saint-Georges rät Investoren zur „großen Vorsicht“  (Quelle: Citywire)

 

Im Jahr 2019 sei aufgrund eines sich fortsetzenden Trends negativer Ergebniskorrekturen der Unternehmen „große Vorsicht“ an den Märkten geboten. Das schreibt Didier Saint-Georges, Geschäftsführer und Mitglied des Investitionsausschusses von Carmignac, in seinem aktuellen Marktkommentar.

Saint-Georges hält eine Fortsetzung der negativen Korrektur kalkulierter Ergebnisse für Unternehmen, sowohl in Europa also auch in den USA, für wahrscheinlich. „Tatsächlich führt der allmähliche Anstieg der Löhne bereits zu einer Verringerung der Unternehmensmargen, was im Zusammenhang mit einer Konjunkturabkühlung gute Enttäuschungsaussichten verspricht.“

 

Hoffen auf die Fed

Im Laufe des Jahres könnte es zu einer Währungsumkehr kommen, wenn die Fed weiterhin nicht in der Lage wäre, ihr Ziel der Währungsnormalisierung aufzugeben; und die EZB so wie heute weitgehend mittellos bliebe.  

Die Beobachtungen der Marktdaten seien dennoch auch im anstehenden Jahr weiter intakt. „Das Kollisionsmuster, zwischen den wirtschaftlichen, monetären und politischen Zyklen, wird nicht veraltet sein, nur weil sich das Kalenderjahr geändert hat. Die Märkte sind daran gewöhnt, auf Tendenzen zu reagieren. Dies kann sich durch Schwankungen auswirken, die von Übertreibungen, bis Ablehnung der Hoffnung reichen.“

 

Saint-Georges sieht eine Abschwächung aller relevanten wirtschaftlichen Indikatoren. „Zu Beginn des Jahres müssen selbst die optimistischsten Ökonomen endlich erkennen, dass das Phänomen der konjunkturellen Abschwächung weit verbreitet ist.“ Handelskrieg zwischen USA und China, Beendigung des Anleihekaufprograms der EZB und turbulente Zeiten für Italien und Frankreich, für Saint-Georges liege die Hoffnung in einer Lockerung der Geldpolitik der Fed.

„Wenn die Rückkehr zu einer ‚Flexibilität‘ der Fed, mit Fortschritten in den Handelsgesprächen zwischen den Vereinigten Staaten und China einhergehen, könnte der starke Rückgang der Aktienmärkte am Ende des Jahres, nun eine Erholung einläuten“, so Saint-Georges. 

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