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Jusomath

Carmignac Patrimoine A (A0DPW0 | FR0010135103)

Empfohlene Beiträge

Fondsanleger1966

Hallo Elfriede, herzlich willkommen im Forum!

 

Kann jemand Auskunft geben, warum 2013 ein so unglückliches Jahr war. Es muss doch wohl sehr viel schief laufen, wenn weltweit (außer BRICS)

die Aktienfonds ein beachtliches Wachstum haben und unser Fonds, der ja auch einen großen Aktienanteil hat, so gar kein Plus ausweist.

In der Vergangenheit hatte der Fonds in Aktienwachstumsphasen immer ein - wenn auch geringes - Plus erwirtschaftet.

Diese Frage habe ich auch an Carmignac Patrimoine gestellt, jedoch nach bisher drei Wochen keine Antwort erhalten.

[...]

Wer kann meine Zweifel zerstreuen?

Zweifel zerstreuen will ich nicht, denn die können durchaus produktiv sein und z.B. darauf hinweisen, dass der Fonds nicht zu Deinem Risikoprofil passt.

 

Vom Hoch 1994 zum Tief 1995 hatte er einen maximalen Verlust (MDD) von immerhin 30%. Das ist ganz schön viel, hing aber mit den steigenden Zinsen und den abschmierenden EM zusammen und der Patri ist traditionell stark in den EM engagiert. Im Frühjahr 2013 haben wir ein Mini-1994 bekommen.

 

Der Aktienindex MSCI Emerging Markets (EM) liegt im laufenden Jahr 6,5% im Minus, EM-Anleihen sind sogar zweistellig rot, Minenwerte haben z.T. noch deutlich höhere Verluste erlitten. Außerdem hat der Euro in diesem Jahr gegenüber vielen Währungen aufgewertet, auch ggü. dem US-Dollar. Sprich: Fast alles lief gegen Ede. Vermutlich hat er in diesem Jahr auch nicht immer ein glückliches Händchen gehabt, um es vorsichtig auszudrücken. Zwischendurch hat er z.B. die Quote der Schwellenländer-Staatsanleihen hochgefahren. Mittlerweile hat er sie auf 0% abgesenkt.

 

Die 1,7% im lfd. Jahr (per heute) empfinde ich deshalb insgesamt noch als ganz passables Ergebnis. Immerhin kein Minus (auch wenn sich das bis zum Jahresende noch ergeben könnte, falls wir eine ausgewachsene Korrektur bekommen sollten). Die Rendite müssen derzeit andere Fonds bringen.

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pianopaule

Mal einen vergleich zum M&G Optimal Income (reiner Anleihenfonds; viel High Yield).

 

Kleiner Hinweis: Meines Wissens kann der M&G Optimal Income bis etwa 50% Aktien Welt fahren.

 

Ich schreibe das nur der Klarheit wegen - in dem Vergleichs-Zusammenhang den Marcise aufgestellt hat macht das den M&G vom Prinzip her ja noch ähnlicher zum Carmignac.

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Fondsanleger1966

Mal einen vergleich zum M&G Optimal Income (reiner Anleihenfonds; viel High Yield).

 

Kleiner Hinweis: Meines Wissens kann der M&G Optimal Income bis etwa 50% Aktien Welt fahren.

 

Ich schreibe das nur der Klarheit wegen - in dem Vergleichs-Zusammenhang den Marcise aufgestellt hat macht das den M&G vom Prinzip her ja noch ähnlicher zum Carmignac.

Grundsätzlich kann man die Anlagebedingungen so verstehen. In der Praxis kauft der M & G Optimal Income allerdings v.a. dann eine Aktie, wenn diese als attraktiver erscheint als die Anleihen des Unternehmens. Lange Zeit lag die Aktienquote bei ca 10%. Aktuell ist sie auf gut 12% gestiegen. Währungspositionen ist der Fondsmanager bisher auch nur kurzfristig und maßvoll eingegangen. Dazu kommt noch die Währungssicherung gegenüber dem GBP/Originalfonds in den gehedgten Fondstranchen. Ich würde den Fonds daher nicht in eine Klasse mit dem Patri stecken, sondern eher zum Winbonds.

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pianopaule

Grundsätzlich kann man die Anlagebedingungen so verstehen. In der Praxis kauft der M & G Optimal Income allerdings v.a. dann eine Aktie, wenn diese als attraktiver erscheint als die Anleihen des Unternehmens. Lange Zeit lag die Aktienquote bei ca 10%. Aktuell ist sie auf gut 12% gestiegen. Währungspositionen ist der Fondsmanager bisher auch nur kurzfristig und maßvoll eingegangen. Dazu kommt noch die Währungssicherung gegenüber dem GBP/Originalfonds in den gehedgten Fondstranchen. Ich würde den Fonds daher nicht in eine Klasse mit dem Patri stecken, sondern eher zum Winbonds.

 

Dem ist m.E. nichts hinzuzufügen.

 

Hier geht es um den Carmignac, deshalb vielleicht etwas OT: Die Ähnlichkeiten zum Winbonds sind schon frappierend bis auf das dass der M&G etwas teurer ist.

 

 

 

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Fondsanleger1966

Ein Bericht zum Patri und seinem aktuellen Abschneiden: http://www.dasinvest...eruechtekueche/

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TaurusX

Monatsbericht Dez13

CP_Monthly_1_2014.pdf

 

wochenbericht

CP_Weekly.pdf

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Kaffeetasse

Geldanlage: Früher war alles besser

 

Hier in den Carmignac-Thread ist merklich weniger los als noch vor 2-3 Jahren. Zurecht...

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lurklurk
· bearbeitet von lurklurk

Na, derzeit ist doch der Rationalinvest die neue Sau, die Tritur durch's Dorf treibt. laugh.gif

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Tritur

Na, derzeit ist doch der Rationalinvest die neue Sau, die Tritur durch's Dorf treibt. laugh.gif

 

Der Rationalinvest ist keine Sau, sondern ein Sparschwein :D

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ghost_69

Nach langer Zeit der Wochenbericht:

 

CP Wochenbericht 18-2014.pdf

 

Ghost_69 :-

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michaelschmidt

Hallo !

 

Ich hatte den Fonds vor dem 31.12.2008 gekauft.

Ich habe ihn dann, wegen der in den letzten Jahren abnehmenden Performance, Ende 2013 verkauft.

Letzte Woche bekam ich den Bescheid vom Finanzamt.

Die ganzen Jahre hatte ich die ausschüttungsgleichen Erträge versteuert und alle Bescheide, eBundesanzeiter-Auszüge, auch die Besteuerungsgrundlagen von Carmignac beigefügt.

Obwohl ich im Anschreiben auf den Bestandsschutz aufmerksam machte, wurden volle 25% Abgeltungssteuer einbehalten.

Jetzt habe ich natürlich Widerspruch eingelegt.

Ich bin echt mal gespannt, was dabei rauskommt.

Hoffentlich muss ich nicht noch einen Steuer-Anwalt hinzuziehen.......

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fondsnewbie

Das klingt nicht gut.

Bei mir dasselbe Szenario (Kauf- und Verkaufszeitraum).

Allerdings habe ich die ganzen Unterlagen nicht mal beigelegt.

Ich warte noch auf den Steuerbescheid.

Ich könnte mir vorstellen, dass wir damit nicht die einzigen hier sind?!

 

Gibt es weitere Erfahrungswerte?

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ghost_69

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ghost_69

post-3119-0-77525000-1409323571_thumb.jpg

 

post-3119-0-37902400-1409323495_thumb.jpg

 

CP Wochenbericht 34-2014.pdf

 

Es ist doch sehr merkwürdig, immer wenn Krisen das Weltgeschehen beeinflussen

laufen diese Fonds besser als die anderen, warum lassen die die Fonds nicht immer so laufen !?!

 

Ghost_69 :-

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Fondsanleger1966

Outperformance-Zyklen des Patri: http://www.dasinvest...keine-sprinter/

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Schinzilord

Netter Werbeartikel von jemanden, der von der Analyse vermögensverwaltender Fonds lebt.

Diversifikation über mehrere Anlagestile und aktive Vermögensverwaltungsansätze, wie von ihm vorgeschlagen, führt im Mittel zur Marktperformance minus Kosten.

 

Es ist natürlich absolut richtig, dass mal der eine und mal der andere besser läuft als der Markt. Das gilt natürlich auch umgekehrt....

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lurklurk
· bearbeitet von lurklurk

Der Autor hat schon recht mit:

Warum nimmt man – dieses Beispiel vor Augen – vermeintliche Schwächeperioden guter Produkte nicht zum Anlass, den Leser auf die vergangenen und sehr wahrscheinlich wiederkehrenden Perioden der Outperformance und den damit verbunden Diversifikationseffekt hinzuweisen? Stattdessen werden ausnahmslos neue Rendite-Highflyer prozyklisch hochgelobt, um diese nur wenige Monate später ebenfalls durch den medialen Fleischwolf zu drehen]Effekt ist der letztlich vergebliche Versuch des Lesers, in jeder Marktphase die vermeintlich besten Produkte im Portfolio zu haben, frei nach dem Motto „Hin und her macht Taschen leer“.

Vgl. hier oder hier. Aufgrund von 3 oder 5 Jahren schlechter Performance zu verkaufen ist bei funktionierenden Strategien eine schlechte Idee.

 

Er schreibt weiter:

Anleger, die eine Kombination guter vermögensverwaltender Fonds als langfristiges Basisinvestment betrachten

D.h. es geht ihm nicht um das Rein/Raus-Timen von Fonds, nach dem Motto "der wird für 12 Monate outperformen, jetzt kaufen, dann wieder verkaufen". Okay.

 

ABER: Dann zeigt er nur, wie sich der CP gegenüber dem "Sektor ausgewogen" verhält. Ich nehme an, das ist auf der Webseite irgendeine Mischfondskategorie? Okay, aber dieser Kategoriedurchschnitt wird auf so etwas wie 50/50 Anleihen Euro (hedged) + Aktien Blend Welt hinauslaufen (minus Kosten). Der Autor schreibt jedoch ausdrücklich von Investmentstilen, d.h. gerade nicht von einer Marktabbildung. Dann interessiert doch beim CP nicht, ob der besser als 50/50 Euro Aggregate + ACWI IMI ist, sondern ob Ede als Manager etwas gegenüber einer statisch-fixen AA dieser Investmentstile herausholt. Sprich; besitzt er Können, leistet er etwas außer Fondsbuchhaltung/kaufm. Abwicklung und konkretem Trading der Wertpapiere? Der Unterschied ist zentral, weil Ede das ja nicht für 0,2% p.a. Managementgebühr macht. Der will viel mehr haben und das muss er erstmal wieder reinholen. Geht ja auch anders, vgl. die Gesamtkosten von höchst erfolgreichen aktiven US-Fonds wie Vanguard Wellington oder Vanguard Wellesley. Die zeigen Mehrwert und kriegen zurecht Geld und Lob.

 

Bei Ede weiß ich das nicht - habe bisher keine sinnvolle Analyse gesehen. Unter sinnvoll verstehe ich bei Aktienfonds sowas wie diese Tabelle am Ende von hier. Oder, am Beispiel eines konkreten Aktien-ETFs durchexerziert hier. Für einen Mischfonds fehlen natürlich noch Faktoren wie Duration/Konvexität und Kreditrisiko. Letzteres ggf. (wenn ein Fonds das macht) noch zusätzlich mit HY, da stark nichtlinear. Z.B. ist es nichts Neues, dass Kreditrisiko zumindest bisher am kurzen Ende risikoadjustiert besser vergütet wurde. Morningstar zeigt nun, dass Ede derzeit(?) dort seine Anleihen hält. Aber: ist das geglücktes taktisches Management oder schwimmt der einfach nur dauerhaft auf den Investmentstilen mit bzw. macht was (Timing), aber ohne Renditewirkung über die Jahre? Bei den beiden o.g. Vanguard-Fonds sieht die Regression so aus. Ein fettes Alpha nach Kosten, im Vergleich zum fiktiven Vor-Kosten-Vor-Steuern-Modell. Zwar in den ~5 Jahren nicht statistsch signifikant (t-Statistik, p-Wert), aber ökonomisch ist die Mehrrendite da. Und das geht seit Jahrzehnten so, die Webseite kann nur Zinsfaktoren erst ab 2009. DA würde ich investieren. Dann kann man sich noch das asymetrische Downside-Risiko anschauen, im Vergleich zur fixen AA. Z.B. Modified CVaR vergleichen oder Pain Ratio, Omega, ...). Ein Fonds mag kein Alpha aufweisen, aber vielleicht schneidet er beim Crashrisiko besser ab (= weniger Wölbung und Linksschiefe, ...), was man bei der einfachen Regression sonst nicht sieht.

 

Wenn dabei nun rauskommt, dass Ede ein Nettoalpha erzielen kann und/oder erheblich weniger Downside-Risiko hinkriegt, dann kann man sich weiter anschauen, ob es Regelmäßigkeiten über Stile hinaus gibt. Z.B. Top-Renditen bei Dispersion. Auch wenn das alles nicht der Fall ist, kann es ja sein, dass der CP einen so speziellen Anlagemix bietet, dass selbst bei negativem Nettoalpha noch 1-2% beim Anleger haften bleiben. Aber um das zu beurteilen fehlt die Basisanalyse des CP - bietet der obige Autor leider nicht.

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TaurusX
· bearbeitet von TaurusX

Zitat von Carmignac-HP

 

Wir haben unsere Anleihenallokation umgeschichtet. Dabei haben wir unser Exposure in

Bankanleihen zulasten von Anleihen von Nicht- Finanzunternehmen verringert. Gleichzeitig

konzentrierten wir uns wieder auf den europäischen Markt, zulasten der USA.

Wochenbericht:

doc(14).pdf

 

 

http://www.dasinvest...-bei-carmignac/

 

Carmignac Patrimoine und Carmignac Investissement, die beiden Flaggschiff-Fonds der Investmenboutique Carmignac,

haben ihren Aktienanteil stark gesenkt. Grund sei das schwache Wirtschaftswachstum.

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TaurusX

Wochenbericht

 

doc(16).pdf

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TaurusX

doc(19).pdf

Wochenbericht

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TaurusX

Wochenbericht

 

doc(21).pdf

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ghost_69
Im Oktober wurde ein langanhaltender Trend gebrochen. Der ausgewogene Mischfonds Carmignac Patrimoine konnte erstmals seit Mai 2013 einen positiven Monat im Vertrieb verzeichnen. Der von Edouard Carmignac verantwortete Fonds liegt nach einer langen Durststrecke in diesem Jahr wieder im oberen Mittelfeld seiner Kategorie, nämlich im 32. Performance-Perzentil. Dies scheint offenbar auch bei Anleger angekommen zu sein, die sich dem Fonds wieder zaghaft annähern, wie die Zuflüsse von moderaten 53 Millionen netto dokumentieren.

 

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Ghost_69 :-

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