Versteckte Kröte bei traditionellen Fidelity Indexfonds ???

  • Fidelity Indexfonds
43 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

 

ich investiere seit einigen Monaten in Fidelity Indexfonds:

 

IE00BYX5MX67 Fidelity S&P 500 Index Fund P-ACC-EUR  TER 0.06
IE00BDZVHT63 Fidelity MSCI Pacific ex-Japan Index Fund P-ACC-USD TER 0.13
IE00BYX5N771 Fidelity MSCI Japan Index Fund P-ACC-EUR TER 0.1
IE00BYX5MD61 Fidelity MSCI Europe Index Fund P-ACC-EUR TER 0.1
IE00BYX5M476 Fidelity MSCI Emerging Markets Index Fund P Acc EUR TER 0.2

 

Die Fonds sind replizierend. Mit einer Wertpapierverleihe habe ich kein Problem.

 

Das Fondsdepot wird bei der FFB (Fidelity Tochter) geführt. Das Depot wurde über die Webpage der credit europe bank eröffnet.

 

Ich sehe folgende Vorteile:
- geringe TER
- keine Gebühren (bis auf 0.6% Währunsumrechnung für den in USD gehandelten MSCI Pacific) für Kauf/Verkauf/Tausch an die FFB
- geringe gebührenfreie Einzahlungen möglich

 

Nachteile:
- Bindung an die FFB, da nicht an der Börse handelbar
- Transaktionen dauern ca. 2 - 4 Tage
- neue Fonds, daher keine Trackingdifferenz vorhanden, eventuell höheres Risiko der Fondsschließung

 

Meine Frage:

Das Angebot gibt es seit ca. einem halben Jahr und wird in Foren kaum beachtet. Ist ebend auch kein ETF. Nach meinen Infos ist das eher der Weg, den man in den USA geht. Bogle rät in einem Buch (little book of common sense investig) eher zu traditionellen Indexfonds wie diesen.

Übersehe ich da irgend einen größeren Nachteil oder warum bin ich der gefühlte Einzige der darin investiert ???????

 

Gruß und Danke für jede Kröte die jemand findet
Gordon

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Du bist nicht der Einzige!

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

vor 18 Minuten schrieb Gordon1607:

Nachteile:
- Bindung an die FFB, da nicht an der Börse handelbar

 

Diesen Nachteil sehe ich nicht.

 

Ich habe zwar die meisten Fonds meines Portfolios im Depot bei der FFB liegen, seit einiger Zeit habe ich aber auch ein (Zweit-)Depot bei der Consorsbank, weil ich mit diesem Depot die (relativ) guten Tagesgeldzinsen für Neukunden ein ganzes Jahr statt nur 6 Monate erhalten kann.

 

Ich habe es gerade probiert; ich könnte bei Consors diese Indexfonds der Fidelity auch kaufen.

Ich tue es nicht, da ich sie natürlich bei der FFB liegen habe. Aber es ginge. Ich hätte nur noch die TAN eingeben müssen.

Man ist also nicht an die FFB gebunden.

 

Nur Mut!

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

Ich würde es begrüßen, wenn das Angebot an traditionellen nicht börsennotierten Indexfonds größer wäre. Als langfristig orientierter Anleger benötigt man keine sekündlich zappelnden Börsenkurse von ETF. Täglicher NAV sollte reichen.

 

Mir sind bei diesen klassischen Indexfonds keine wesentlichen Nachteile gegenüber ETF bekannt.  Wie immer bei klassischen Fonds sollte man genau hinsehen, welche Kauf- und Verkaufskosten entstehen (AA/RA), so dass diese möglichst ähnlich wie bei ETF unter 0,5% liegen, oder 0%.

 

UCITS konform sollten die Fonds natürlich sein, und Vertriebszulassung für Deutschland, mit KIID, Verkaufsprospekt, Steuerdaten usw. Also nicht auf die Idee kommen, 0,001% TER zu sparen und dann einen Haufen Steueraufwände und sonstige Nachteile mit US Indexfonds akzeptieren o.ä.

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Geschrieben

vor 6 Minuten schrieb Nachdenklich:

 

Diesen Nachteil sehe ich nicht.

 

Ich habe zwar die meisten Fonds meines Portfolios im Depot bei der FFB liegen, seit einiger Zeit habe ich aber auch ein (Zweit-)Depot bei der Consorsbank, weil ich mit diesem Depot die (relativ) guten Tagesgeldzinsen für Neukunden ein ganzes Jahr statt nur 6 Monate erhalten kann.

 

Ich habe es gerade probiert; ich könnte bei Consors diese Indexfonds der Fidelity auch kaufen.

Ich tue es nicht, da ich sie natürlich bei der FFB liegen habe. Aber es ginge. Ich hätte nur noch die TAN eingeben müssen.

Man ist also nicht an die FFB gebunden.

 

Nur Mut!

 

Klingt ja gut!

Im extra magazin stand dass ein Handel nur über Fidelity Plattformen möglich ist.

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Gerade eben schrieb Gordon1607:

Bogle rät in einem Buch (little book of common sense investig) eher zu traditionellen Indexfonds wie diesen.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das Argument, dass man mit börsengehandelten Fonds weniger Hürden zum Traden hat als mit klassischen Fonds. Mit der Empfehlung unterstreicht er also nochmal seinen Ansatz, die Fonds lange zu halten.

 

Die Sau, die aktuell durchs Dorf getrieben wird, heißt nunmal ETF. Auch wenn das gleiche drin steckt, fallen die klassischen Indexfonds durchs Raster.

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Gerade eben schrieb alsuna:

Auch wenn das gleiche drin steckt, fallen die klassischen Indexfonds durchs Raster.

 

Hier sind schonmal mindestens drei Anleger im Faden aktiv, bei denen Indexfonds nicht durchs Raster fallen.

 

Das Angebot ist nur sehr klein im Vergleich zum Angebot an ETF. Dadurch sind dann die Vergleichsmöglichkeiten weniger ausprägt als bei ETF. Und es wird weniger darüber geschrieben. Zudem dürfte es für einige verwirrend sein, dass Indexfonds nicht nur als ETF zu haben sind, sondern auch als klassische Fonds.

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vor 2 Minuten schrieb Gordon1607:

Im extra magazin stand dass ein Handel nur über Fidelity Plattformen möglich ist.

 

Ich habe den Eindruck, daß Fidelity und FFB einen anderen Marketingansatz haben und sich bei den üblichen Multiplikatoren nicht in den Vordergrund drängen.

 

Das extra magazin hat mal einen Vergleich der Depotbanken durchgeführt und die FFB dabei gar nicht berücksichtigt.

Ich habe die Redaktion daraufhin angeschrieben und nachgefragt, warum die FFB (und ebase) nicht berücksichtigt worden seien. Die Antwort war, daß das extra magazin bei den Lesern abgefragt hätte, welche Anbieter gängig seien und die FFB und ebase von den Lesern nicht genannt worden seien.

In einem früheren Test sei die FFB aber in der Spitzengruppe gewesen.

Ich selbst bin dort seit 20 Jahren Kunde und sehr zufrieden.

 

Mir ist aber schon häufiger aufgefallen, daß die FFB in gängigen Foren ein Schattendasein führt.

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Ich bin mit der FFB sehr zufrieden. Diese Fidelity Indexfonds sind aber schon sehr gut "versteckt".

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vor 4 Minuten schrieb tyr:

Zudem dürfte es für einige verwirrend sein, dass Indexfonds nicht nur als ETF zu haben sind, sondern auch als klassische Fonds.

 

Für mich war es lange Zeit eher verwirrend, daß man den Begriff "ETF" überwiegend für börsengehandelte Indexfonds verwendet. Schließlich kann man auch klassische Fonds an der Börse handeln.

Aber mit der Zeit habe ich mich dran gewöhnt.

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Geschrieben

Es gibt bei Fidelity übrigen auch einen Indexfonds auf den MSCI World. Sogar in drei Versionen.

In US Dollar, in Euro (IE00BYX5NX33) und in Euro hedged.

Damit entfallen auch Kosten für die Währungsumrechnung.

 

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vor 1 Minute schrieb Nachdenklich:

 

Für mich war es lange Zeit eher verwirrend, daß man den Begriff "ETF" überwiegend für börsengehandelte Indexfonds verwendet. Schließlich kann man auch klassische Fonds an der Börse handeln.

Aber mit der Zeit habe ich mich dran gewöhnt.

Mich hat verwirrt, dass das Investieren in einen Index seit einigen Jahren als neuer ETF Trend durch die Medien geht.

Ich habe früher nicht so richtig konsequent in Indexfonds investiert, aber meine erste Investition in Indexfonds war Ende der 90 iger in einen EUR STOXX 50 aufgelegt von Consors als Consors noch zur Schmitt Bank gehörte. Den erste MSCI World hatte ich noch vor dem ishares Markteintritt von Investco. Dummerweise habe ich damals die Überlegenheit nicht erkannt und dann irgendwann  verkauft.

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Geschrieben

@Gordon1607: Vielen Dank für die Eröffnung dieses Themas! :thumbsup:

Ich habe selbst das FFB-Fondsdepot über die Credit Europe, aber auf den Ansatz mit den Fidelity Indexfonds bin ich bislang noch nicht gestoßen.

Das von Dir in Beitrag #1 vorgestellte Depot ist ja ein extrem günstiger Weg, ein Weltportfolio zu bauen - nahezu keine Kaufkosten (außer der Währungsumrechnung beim Pac.) und zumindest relativ niedrige TERs... TDs mal außen vor.

Wie gewichtest Du die einzelnen Fonds zueinander, insbesondere Japan und Pacific ex-Japan?

Das einzige, was mich noch davon abhält, sofort ebenfalls auf diese Variante umzusteigen, sind die fehlenden Small Caps. Hast Du die über andere Fonds/ETFs abgedeckt, oder verzichtest Du darauf?

Und wie würdet Ihr anderen das beurteilen? Wie wichtig ist Euch ein SC-Anteil im Portfolio? (Ich weiß: das muss jeder für sich selbst bewerten und entscheiden - ich bin nur neugierig ;)  )

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 14 Minuten schrieb Dexter81:

@Gordon1607: Vielen Dank für die Eröffnung dieses Themas! :thumbsup:

Ich habe selbst das FFB-Fondsdepot über die Credit Europe, aber auf den Ansatz mit den Fidelity Indexfonds bin ich bislang noch nicht gestoßen.

Das von Dir in Beitrag #1 vorgestellte Depot ist ja ein extrem günstiger Weg, ein Weltportfolio zu bauen - nahezu keine Kaufkosten (außer der Währungsumrechnung beim Pac.) und zumindest relativ niedrige TERs... TDs mal außen vor.

Wie gewichtest Du die einzelnen Fonds zueinander, insbesondere Japan und Pacific ex-Japan?

Das einzige, was mich noch davon abhält, sofort ebenfalls auf diese Variante umzusteigen, sind die fehlenden Small Caps. Hast Du die über andere Fonds/ETFs abgedeckt, oder verzichtest Du darauf?

Und wie würdet Ihr anderen das beurteilen? Wie wichtig ist Euch ein SC-Anteil im Portfolio? (Ich weiß: das muss jeder für sich selbst bewerten und entscheiden - ich bin nur neugierig ;)  )

 

SC gibt's wohl nicht: https://www.fidelity.de/de/fonds/fondsfinder.page

 

Fidelity S&P 500 Index Fund P Acc EUR 
IE00BYX5MX67 / A2JE57	 	 
	
Fidelity MSCI Pacific ex-Japan Index Fund P Acc USD 
IE00BDZVHT63 / A2JFZ4	 	 
	
Fidelity MSCI Emerging Markets Index Fund P Acc EUR
IE00BYX5M476 / A2JE5T	 	 
	
Fidelity MSCI Europe Index Fund P Acc EUR 
IE00BYX5MD61 / A2JE5U	 	 
	
Fidelity MSCI Europe Index Fund P Acc USD 
IE00BYX5MJ24 / A2JFZ5	 	 
	
Fidelity MSCI Europe Index Fund P Acc EUR Hedged 
IE00BYX5ML46 / A2JE5W 	 
	
Fidelity S&P 500 Index Fund P Acc 
IE00BYX5MS15 / A2JE56	 	 
	
Fidelity MSCI Emerging Markets Index Fund P Acc USD
IE00BYX5M039 / A2JE5S 	 
	
Fidelity S&P 500 Index Fund P Acc EUR Hedged 
IE00BYX5N110 / A2JE59 
	
Fidelity MSCI Japan Index Fund P Acc USD 
IE00BYX5N334 / A2JE5Y 
	
Fidelity MSCI Japan Index Fund P Acc EUR 
IE00BYX5N771 / A2JE5Z	 
	
Fidelity MSCI Japan Index Fund P Acc EUR Hedged 
IE00BYX5NH74 / A2JE51 
	
Fidelity MSCI World Index Fund P Acc USD 
IE00BYX5NK04 / A2JE52	 
	
Fidelity MSCI World Index Fund P Acc EUR 
IE00BYX5NX33 / A2JE53
 	 	
Fidelity MSCI World Index Fund P Acc EUR Hedged 
IE00BYX5P602 / A2JE55

 

Ist m. E. auch kein Beinbruch. Es wird immer irgendwelche Spezialitäten geben, die ein Anbieter nicht abdecken wird. Du kannst das fortsetzen mit Faktorstrategien, die ja hier ebenfalls nicht angeboten werden. Zudem sind die gelisteten Fonds scheinbar alle thesaurierend, das sollte für Anleger, deren Sparerpauschbetrag noch nicht sicher ausgeschöpft ist (Anlagevermögen in der anhaltenden Niedrigzinsphase unter z. B. 50.000 Euro) nicht die erste Wahl sein.

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Geschrieben · bearbeitet von Nachdenklich

vor 19 Minuten schrieb Dexter81:

Wie wichtig ist Euch ein SC-Anteil im Portfolio?

Ich glaube nicht, daß ein SC-Anteil wirklich wichtig ist. Er kann aber m.E. auch nicht schaden. ;)

 

Nein, wirklich wichtig ist in erster Linie, welchen Anteil seines Portfolios man in Aktien steckt statt in "sicheren" Anlagen festzustecken.

5 % mehr in Aktien zu stecken ist sicher wichtiger als die Frage, ob man einen SC-Anteil hält oder nicht.

Ich z.B. habe keinen nominellen SC-Anteil. Statt dessen habe ich einen kleinen Anteil des Portfolios in einen Indexfonds auf den Tec-Dax (und in einen weiteren aber aktiven Fonds, der auf Nebenwerte spezialisiert ist) investiert.

 

Aber der Kernsatz lautet:

vor 19 Minuten schrieb Dexter81:

(Ich weiß: das muss jeder für sich selbst bewerten und entscheiden - ich bin nur neugierig ;)  )

 

vor 6 Minuten schrieb tyr:

SC gibt's wohl nicht:

Dieses Angebot ist ohnehin neu. Ich gehe mal davon aus, daß bei entsprechender Entwicklung der Fonds auch noch weitere folgen werden.

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Geschrieben

vor 1 Stunde schrieb Nachdenklich:
vor 1 Stunde schrieb tyr:

SC gibt's wohl nicht:

Dieses Angebot ist ohnehin neu. Ich gehe mal davon aus, daß bei entsprechender Entwicklung der Fonds auch noch weitere folgen werden.

 

Selbst wenn das Angebot von Fidelity Indexfonds so bleibt wie jetzt ist das ebenfalls in Ordnung. Für spezielle Anforderungen gibt es mehr als genug weitere Angebote an ETF. Ich finde es ohnehin eine gute Idee, größere Vermögen auf mehrere unabhängige Kapitalanlagegsellschaften zu streuen und nicht alle Eier in einen Korb zu legen.

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Geschrieben

vor 3 Stunden schrieb Dexter81:

@Gordon1607: Vielen Dank für die Eröffnung dieses Themas! :thumbsup:

Ich habe selbst das FFB-Fondsdepot über die Credit Europe, aber auf den Ansatz mit den Fidelity Indexfonds bin ich bislang noch nicht gestoßen.

Das von Dir in Beitrag #1 vorgestellte Depot ist ja ein extrem günstiger Weg, ein Weltportfolio zu bauen - nahezu keine Kaufkosten (außer der Währungsumrechnung beim Pac.) und zumindest relativ niedrige TERs... TDs mal außen vor.

Wie gewichtest Du die einzelnen Fonds zueinander, insbesondere Japan und Pacific ex-Japan?

Das einzige, was mich noch davon abhält, sofort ebenfalls auf diese Variante umzusteigen, sind die fehlenden Small Caps. Hast Du die über andere Fonds/ETFs abgedeckt, oder verzichtest Du darauf?

Und wie würdet Ihr anderen das beurteilen? Wie wichtig ist Euch ein SC-Anteil im Portfolio? (Ich weiß: das muss jeder für sich selbst bewerten und entscheiden - ich bin nur neugierig ;)  )

@Dexter81

 

Mein Ziel ist :

30% SP500 30% MSCI Europe 30% MSCI EM 5% MSCI Japan 5% MSCI Pacific ex. Japan

 

Meine Sparpläne treffen so halbwegs (die 5% Ziel sind eher 6 %  und die 30 % etwas weniger):

 

250 EUR SP500 250 EUR MSCI Europe 250 EUR MSCI EM 50 EUR MSCI Japan 50 EUR MSCI Pacific ex Japan

 

Das sind stolze 850 EUR im Monat. Rebalancen (war nur ein Test) konnte ich kostenlos.

 

Ich lasse es erst einmal so laufen und rebalance wenn entsprechende Summen zusammengekommen sind.

 

Ich habe keinen nennenswerten SC Anteil.

 

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Geschrieben

Ich finde den Ansatz sehr interessant, zumal generell Sparraten selbst direkt bei Fidelity in diese Fonds ohne Gebühren sind.

 

3 Sachen würden mich stören:

 

1. die Fonds haben keine History was den Tracking Error angeht

2. die Verkaufsprospekte sind nur in Englisch

3. als Thesaurierer wird es mit der Vorabpauschale dank InvStG nervig, diese müsste dann auf dem Verrechnungskonto vorgehalten werden

   ( oder gibt es hier schon Neuerungen, habe mich seit 1 Jahr damit nicht weiter beschäftigt )

 

Gruß

David

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vor 16 Stunden schrieb tyr:

Zudem sind die gelisteten Fonds scheinbar alle thesaurierend, das sollte für Anleger, deren Sparerpauschbetrag noch nicht sicher ausgeschöpft ist (Anlagevermögen in der anhaltenden Niedrigzinsphase unter z. B. 50.000 Euro) nicht die erste Wahl sein.

In diesem Punkt stimme ich Dir grundsätzlich zu. Da mein Sparerpauschbetrag allerdings anderweitig ausgeschöpft wird und meine Comstage-ETFs leider auf "ausschüttend" umgestellt wurden, finde ich die Thesaurierung bei den Fidelity-Fonds sehr charmant.

 

vor 16 Stunden schrieb Nachdenklich:

Ich glaube nicht, daß ein SC-Anteil wirklich wichtig ist. Er kann aber m.E. auch nicht schaden. ;)

 

Nein, wirklich wichtig ist in erster Linie, welchen Anteil seines Portfolios man in Aktien steckt statt in "sicheren" Anlagen festzustecken.

5 % mehr in Aktien zu stecken ist sicher wichtiger als die Frage, ob man einen SC-Anteil hält oder nicht.

...

Aber der Kernsatz lautet:

 

Dieses Angebot ist ohnehin neu. Ich gehe mal davon aus, daß bei entsprechender Entwicklung der Fonds auch noch weitere folgen werden.

Danke für Deine Einschätzung! Das sehe ich ähnlich. Einen SC-Anteil finde ich halt ganz nett, wenn man ihn ohne großen Aufwand ins Portfolio integrieren kann. Zwingend erforderlich ist er sicherlich nicht.

 

vor 12 Stunden schrieb Gordon1607:

@Dexter81

 

Mein Ziel ist :

30% SP500 30% MSCI Europe 30% MSCI EM 5% MSCI Japan 5% MSCI Pacific ex. Japan

 

Meine Sparpläne treffen so halbwegs (die 5% Ziel sind eher 6 %  und die 30 % etwas weniger):

 

250 EUR SP500 250 EUR MSCI Europe 250 EUR MSCI EM 50 EUR MSCI Japan 50 EUR MSCI Pacific ex Japan

 

Das sind stolze 850 EUR im Monat. Rebalancen (war nur ein Test) konnte ich kostenlos.

 

Ich lasse es erst einmal so laufen und rebalance wenn entsprechende Summen zusammengekommen sind.

 

Ich habe keinen nennenswerten SC Anteil.

 

:thumbsup: Ich fahre auch das 30/30/30/10-Modell in einer ähnlichen Größenordnung wie Du.

 

Zur Beimischung von SC (falls vom Anleger gewünscht) habe ich mir inzwischen noch ein paar Gedanken gemacht:

 

Variante A: (5 Fidelity-Fonds, 1 ETF)

- Man bespart die o.g. Fidelity-Fonds mit 30% MSCI EM, 25% SP500, 25% MSCI Europe und insgesamt 10% Japan + Pacific ex. Japan

- Zusätzliche 10% gehen in einen der beiden derzeit am Markt verfügbaren MSCI World Small Cap-ETF. Damit hätte man zumindest den SC-Part für USA, Europa und Pacific abgedeckt; lediglich EM SC würde fehlen.

 

Variante B: (4 Fidelity-Fonds, 2 ETFs)

- bei der FFB werden folgende Fidelity-Fonds bespart: 25% SP500, 25% MSCI Europe und insgesamt 10% Japan + Pacific ex. Japan

- bei der DKB werden vierteljährlich folgende iShares-ETFs bespart: 30% (Core) MSCI Emerging Markets IMI, 10% MSCI World Small Cap.

 

Bei Variante B hätte man somit ein an "30/30/30/10" orientiertes Portfolio inkl. weltweitem SC-Anteil gebildet, würde dabei den hier genannten Aspekt...

vor 15 Stunden schrieb tyr:

Selbst wenn das Angebot von Fidelity Indexfonds so bleibt wie jetzt ist das ebenfalls in Ordnung. Für spezielle Anforderungen gibt es mehr als genug weitere Angebote an ETF. Ich finde es ohnehin eine gute Idee, größere Vermögen auf mehrere unabhängige Kapitalanlagegesellschaften zu streuen und nicht alle Eier in einen Korb zu legen.

... berücksichtigen und hätte die Kosten ziemlich minimiert:

 

Kaufkosten bei der FFB (Ausführungsrhythmus egal): 0,00 € (bis auf den m.E. zu vernachlässigenden Währungskursspread-Effekt beim kleinen Pacific ex-Japan-Anteil)

Kaufkosten bei der DKB (vierteljährliche Ausführung): 2 x 1,50€ = 3,00€/Quartal = 1,00€/Monat ---> bei 1.000€ mtl. Gesamtsparrate dementsprechend Gesamtkaufkosten von 0,10%.

TER (nach meinen Berechnungen; geringfügig abhängig u.a. von der exakten Aufteilung Japan / Pacific ex-Japan): ca. 0,14% p.a.

(TD: bislang nicht ermittelbar)

 

Also, mir gefällt diese Variante B ziemlich gut. :D Was sagt Ihr? Habe ich irgendetwas übersehen?

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Geschrieben · bearbeitet von nikolov

vor einer Stunde schrieb Dexter81:

[...]

 

Also, mir gefällt diese Variante B ziemlich gut. :D Was sagt Ihr? Habe ich irgendetwas übersehen?

Höchstens die 1-ETF Lösung SPDR MSCI ACWI IMI. Die ganze Welt mit Large-, Mid- und Small-Caps mit einem ETF erschlagen. Wer will mischt halt noch 20-30% MSCI EM IMI in einem zweiten ETF dazu. Imho der geringste Aufwand mittels einer einfachen Lösung. Wenn es ausschüttend sein soll kommt auch der Vanguard FTSE All-Word in Betracht.

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Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb GlobalGrowth:

3. als Thesaurierer wird es mit der Vorabpauschale dank InvStG nervig, diese müsste dann auf dem Verrechnungskonto vorgehalten werden

   ( oder gibt es hier schon Neuerungen, habe mich seit 1 Jahr damit nicht weiter beschäftigt )

Diesen Nachteil gibt es bei der FFB nicht. Ohne andere Weisung verkauft die FFB Anteile des Fonds um die Steuer auf der Vorabpauschale zu zahlen.

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Geschrieben

vor 4 Stunden schrieb GlobalGrowth:

 

3. als Thesaurierer wird es mit der Vorabpauschale dank InvStG nervig, diese müsste dann auf dem Verrechnungskonto vorgehalten werden

   

 

Weil's mich nicht interessiert bin ich auf dem Gebiet ahnungslos, daher meine Frage:

Wenn ich nur einen ETF auf den MSCI World habe, wie viel macht die Vorabpauschale pro 10.000€ Depotwert circa aus?

Danke im voraus  - meine nebulöse Vermutung -> Peanuts

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Geschrieben

Dieses Jahr 0,87%, also 87 EUR.

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vor 4 Minuten schrieb f86:

Dieses Jahr 0,87%, also 87 EUR.

Das ist falsch.

 

vor einer Stunde schrieb pillendreher:

 

Weil's mich nicht interessiert bin ich auf dem Gebiet ahnungslos, daher meine Frage:

Wenn ich nur einen ETF auf den MSCI World habe, wie viel macht die Vorabpauschale pro 10.000€ Depotwert circa aus?

Danke im voraus  - meine nebulöse Vermutung -> Peanuts

Die Vorabpauschale für 2018 beträgt 0,59% oder die Wertentwicklug des Fonds (je nachdem was kleiner ist) abzgl. 30% Pauschale für Fondskosten abzgl. Ausschüttungen.

 

Somit ergibt eine Steuerlast von (Annahme: TFS 30%, Wertentwicklug > 0,59%, keine Ausschüttungen): 10.000 Euro * 0,59% * 70% Pauschale Fondskosten * 70% TFS * 25% Kapitalertragsteuer * 105,5% Solidaritätszuschlag = 7,63 Euro

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Geschrieben

Auch nicht.

 

Basiszins 2018 = 0,87%

 

0,87% (Basiszins) *  0,7 (Kostenpauschale) = 0,609% (Vorabpauschale) 

0,609% (Vorabpauschale) * 0,7 (TFS) = 0,4263% (zu versteuern)

 

42,63 € (zu versteuern / 10k Anfangsbestand) * 0,25 (AgSt) * 1,055 (SolZ) = 11,24 €

 

Voraussetzung w. o., zu versteuern ist min (max (Vorabpauschale - Ausschüttung, 0), Kursertrag) * 0,7 bei TFS = 30%.

 

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