Versteckte Kröte bei traditionellen Fidelity Indexfonds ???

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55 posts in this topic

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vor 2 Minuten schrieb vanity:

42,63 € (zu versteuern / 10k Anfangsbestand) * 0,25 (AgSt) * 1,055 (SolZ) = 11,24 €

 

Danke!

 

Und derartige Kleinbeträge sollten mir immer lieber vom Konto abgebucht werden, statt daß dafür Anteile verkauft werden.

Muß ich also wohl mal an die FFB schreiben.

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vor 6 Stunden schrieb GlobalGrowth:

Ich finde den Ansatz sehr interessant, zumal generell Sparraten selbst direkt bei Fidelity in diese Fonds ohne Gebühren sind.

 

3 Sachen würden mich stören:

 

1. die Fonds haben keine History was den Tracking Error angeht

2. die Verkaufsprospekte sind nur in Englisch

3. als Thesaurierer wird es mit der Vorabpauschale dank InvStG nervig, diese müsste dann auf dem Verrechnungskonto vorgehalten werden

   ( oder gibt es hier schon Neuerungen, habe mich seit 1 Jahr damit nicht weiter beschäftigt )

 

Gruß

David

1. Ja, das ist so - aber das kann man ja in den nächsten Jahren beobachten. Sollte sich irgendwann zeigen, dass die Fonds dauerhafte schlechtere TDs aufweisen als vergleichbare Produkte, reagiert man eben durch Umschichtung oder zumindest zukünftiges Besparen der Alternativen. Aber ohne die Historie kann man ja auch zunächst mal unterstellen, dass Fidelity durchschnittliche TDs durchaus erreichen sollte.

2. Das ist für mich kein Problem. Und auch das ändert sich ja ggf., wenn die Fonds am deutschen Markt auf steigendes Interesse stoßen.

zu 3.:

vor 2 Stunden schrieb whister:

Diesen Nachteil gibt es bei der FFB nicht. Ohne andere Weisung verkauft die FFB Anteile des Fonds um die Steuer auf der Vorabpauschale zu zahlen.

 

vor 5 Minuten schrieb Nachdenklich:

Und derartige Kleinbeträge sollten mir immer lieber vom Konto abgebucht werden, statt daß dafür Anteile verkauft werden.

Muß ich also wohl mal an die FFB schreiben.

Inzwischen hat man bei der FFB ja anscheinend endlich die Wahl zwischen Anteilsverkauf und Einzug per Lastschrift - aus meiner Sicht eine gute Lösung! :thumbsup:

 

vor 5 Stunden schrieb nikolov:

Höchstens die 1-ETF Lösung SPDR MSCI ACWI IMI. Die ganze Welt mit Large-, Mid- und Small-Caps mit einem ETF erschlagen. Wer will mischt halt noch 20-30% MSCI EM IMI in einem zweiten ETF dazu. Imho der geringste Aufwand mittels einer einfachen Lösung. Wenn es ausschüttend sein soll kommt auch der Vanguard FTSE All-Word in Betracht.

Ja, auch das wären legitime Lösungen. Sowohl mit dem SPDR allein als auch mit der 2-ETF-Lösung mit dem beigemischten MSCI EM IMI macht man sicher nichts verkehrt.

 

Wenn man dann jedoch den hohen US-Anteil noch etwas weiter reduzieren will, um sich dem 30/30/30/10-Modell anzunähern, müsste man natürlich noch einen dritten ETF (z.B. auf den Stoxx Europe 600 oder den MSCI Europe) hinzunehmen. Und wenn man DANN noch den Europa-Anteil auch im SC-Bereich erhöhen wollte, müsste man auch noch einen SC Europa-ETF beimischen... Aber ich denke, wir sind uns grundsätzlich -zumindest mehrheitlich- einig, dass das "Luxusprobleme" sind und gegen eine simple 1- oder 2-ETF-Lösung nichts schwerwiegendes einzuwenden ist.

 

Hinzu kommt ja dann für jeden Anleger u.a. noch die Frage, welches Produkt es bei welcher Bank überhaupt im Sparplan gibt - und welche Konsequenzen das für die eigene Portfoliogestaltung hat.

 

Was am Ende die "beste" Lösung war, werden wir alle sowieso erst hinterher wissen. Jeder muss eben schauen, womit er sich wohl genug fühlt, um langfristig durchzuhalten. Ich persönlich habe halt irgendwie ein Faible für "6-Positionen-Portfolios" entwickelt :D 

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vor 30 Minuten schrieb Dexter81:

Ja, auch das wären legitime Lösungen. Sowohl mit dem SPDR allein als auch mit der 2-ETF-Lösung mit dem beigemischten MSCI EM IMI macht man sicher nichts verkehrt.

 

Wenn man dann jedoch den hohen US-Anteil noch etwas weiter reduzieren will, um sich dem 30/30/30/10-Modell anzunähern, müsste man natürlich noch einen dritten ETF (z.B. auf den Stoxx Europe 600 oder den MSCI Europe) hinzunehmen. Und wenn man DANN noch den Europa-Anteil auch im SC-Bereich erhöhen wollte, müsste man auch noch einen SC Europa-ETF beimischen... Aber ich denke, wir sind uns grundsätzlich -zumindest mehrheitlich- einig, dass das "Luxusprobleme" sind und gegen eine simple 1- oder 2-ETF-Lösung nichts schwerwiegendes einzuwenden ist.

 

Hinzu kommt ja dann für jeden Anleger u.a. noch die Frage, welches Produkt es bei welcher Bank überhaupt im Sparplan gibt - und welche Konsequenzen das für die eigene Portfoliogestaltung hat.

Individualität macht Aufwand und kostet eben B-)

Die von mir genannten ETFs gibt's mittlerweile bei vielen Banken im Sparplan, z.B. DKB (1,50€ flat), 1822direkt (2,95€ flat), comdirect (1,5%), etc.

 

vor 30 Minuten schrieb Dexter81:

Was am Ende die "beste" Lösung war, werden wir alle sowieso erst hinterher wissen. Jeder muss eben schauen, womit er sich wohl genug fühlt, um langfristig durchzuhalten. Ich persönlich habe halt irgendwie ein Faible für "6-Positionen-Portfolios" entwickelt :D 

Ich hatte mir auch ein 6-ETF Portfolio überlegt und mit diesem begonnen. Jetzt fahre ich ein 1-ETF Portfolio mit monatlichem Sparplan zum Spottpreis. Ich weiß nur zu gut, dass man sich als Anfänger gerne selbst überschätzt, volles Risiko fahren will und sich die wildesten ETF-Kombinationen zusammenstellt. Bis die erste Bewährungsprobe namens "Tracking Error Regret" kommt...

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vor 1 Stunde schrieb vanity:

Auch nicht.

 

Basiszins 2018 = 0,87%

 

0,87% (Basiszins) *  0,7 (Kostenpauschale) = 0,609% (Vorabpauschale) 

0,609% (Vorabpauschale) * 0,7 (TFS) = 0,4263% (zu versteuern)

 

42,63 € (zu versteuern / 10k Anfangsbestand) * 0,25 (AgSt) * 1,055 (SolZ) = 11,24 €

 

Voraussetzung w. o., zu versteuern ist min (max (Vorabpauschale - Ausschüttung, 0), Kursertrag) * 0,7 bei TFS = 30%.

 

Danke für die Rechnung.

Jetzt weiß ich auch, wie das ausgerechnet wird.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 11 Minuten schrieb west263:

Danke für die Rechnung.

Jetzt weiß ich auch, wie das ausgerechnet wird.

Danke auch von mir!

Die Rechnung ist ja sogar für mich nachvollziehbar.

Mit meiner nebulösen Annahme, dass es sich um Peanuts handelt, lag ich gar nicht verkehrt.

Wer also für 1 Million thesaurierende Aktien-ETF im Depot hat, sollte zumindest 1200€ auf dem Verrechnungskonto haben - machbar oder?

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vor 5 Minuten schrieb pillendreher:

Wer also für 1 Million thesaurierende Aktien-ETF im Depot hat, sollte zumindest 1200€ auf dem Verrechnungskonto haben - machbar oder?

ohh, muss mal schnell Depot und Konto checken, ob es reicht. :D

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Am 12.10.2018 um 22:42 schrieb Nachdenklich:

 

Für mich war es lange Zeit eher verwirrend, daß man den Begriff "ETF" überwiegend für börsengehandelte Indexfonds verwendet. Schließlich kann man auch klassische Fonds an der Börse handeln.

Aber mit der Zeit habe ich mich dran gewöhnt.

Nochmal hallo zusammen,

 

bevor das hier total in eine Diskussion über den Sinn eines 1 oder 6 Fonds Depot, Steuerfragen oder Ausschütter v.s. Thesaurierer abdriftet:

 

Vielen Dank an alle die sich beteiligt haben!!!!

 

Ich hatte im Frühjahr etwas im extra magazin über die Fidelity Fonds gelesen und sofort angefangen zu investieren.

Da in vielen Foren jegliche Gebühr teilweise panisch diskutiert wird und dieses Angebot nahezu gebührenfrei (Kauf + Depot) bei sehr günstigen TER ist war ich total verwirrt dass das überhaupt nicht in Foren thematisiert wird und ich irgendetwas "übersehen" habe.

 

Liegt wohl daran, dass es nicht aktiv beworben wird und da kein ETF auch nicht über justetf oder die ETF Suche der FFB auffindbar ist.

 

Ich bleibe also dabei.

 

@Nachdenklich:

 

Ich habe den Bogle (little book of common sense investing) im Original mit meinem "broken English" gelesen. Empfohlen werden Indexfonds. Wie du richtigerweise schreibst werden ETFs in einem Kapitel wegen der schnellen Handelbarkeit abgelehnt.


Seit Kurzem gibt es diese Werk auch in Deutsch (Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens). Ich wollte mir das Werk (auch für meine Kinder) zulegen und habe dann mit Erschrecken die Amazon Beschreibung gelesen.

 

Zitat:

 

Wie investiere ich intelligent und gleichzeitig möglichst günstig am Aktienmarkt? John Bogle hat die Antwort darauf in seinem Handbuch kompakt zusammengefasst. Das Zauberwort heißt: ETFs – Exchange Traded Funds. Zum ersten Mal erklärt der Erfinder der ETFs anschaulich und für jeden verständlich, wie man sein Geld mit so wenig Aufwand und Kosten wie möglich anlegen und gleichzeitig auch noch eine stabile und langfristige Rendite erzielen kann. Der weltweit anerkannte Unternehmer und Aktienexperte vermittelt nicht nur, wie ETFs funktionieren, sondern erklärt auch, was bei der Auswahl zu berücksichtigen ist und wie man mit der richtigen Strategie ETFs zur Grundlage einer soliden Altersvorsorge und sicheren Geldanlage machen kann.

 

Danach hatte ich keine Lust mehr auf die deutsche Übersetzung.
Nicht falsch verstehen: Ich halte ETFs und finde sie gut. Aber wenn der Übersetzer keine TIDs und ETFs auseinander halten kann sollte er es sein lassen ....

Bogle als Erfinder der ETFs ...  :lol:

 

Gruß
Gordon

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Posted · Edited by dimido

vor 10 Stunden schrieb Gordon1607:

Ich habe den Bogle (little book of common sense investing) im Original mit meinem "broken English" gelesen. Empfohlen werden Indexfonds. Wie du richtigerweise schreibst werden ETFs in einem Kapitel wegen der schnellen Handelbarkeit abgelehnt.

Aber was ist der Vorteil für mich als Anleger, wenn die schnelle Handelbarkeit fehlt?
Nicht falsch verstehen, ich brauche die schnelle Handelbarkeit nicht (ich kaufe immer im Direkthandel sobald genug Geld da ist, für prozentual günstige Kaufkosten).
Aber ich sehe auch kein Vorteil für mich darin, wenn ein Produkt die schnelle Handelbarkeit nicht hat.

Allein aus Gründen der einfacheren Selbstdisziplinierung wird er es wohl nicht ablehnen.


Oder lehnt Bogle das eher aus Sorge um die Märkte ab?

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vor 8 Minuten schrieb dimido:

Aber was ist der Vorteil für mich als Anleger, wenn die schnelle Handelbarkeit fehlt?
Nicht falsch verstehen, ich brauche die schnelle Handelbarkeit nicht (ich kaufe immer im Direkthandel sobald genug Geld da ist, für prozentual günstige Kaufkosten).
Aber ich sehe auch kein Vorteil für mich darin, wenn ein Produkt die schnelle Handelbarkeit nicht hat.

Allein aus Gründen der einfacheren Selbstdisziplinierung wird er es wohl nicht ablehnen.


Oder lehnt Bogle das eher aus Sorge um die Märkte ab?

 

Ich verstehe das Argument so: langfristige Anlage, nicht kurzfristiges Spekulieren.

 

Beim Indexfonds klassischer Bauart stellt man den Kaufauftrag und bekommt dann später Anteile. Oder man verkauft und bekommt später das Geld. Beim ETF sieht man zur Börsenzeit sofort, wie viel die Anteile wert sind und kann kurzfristig spekulieren.

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vor 22 Stunden schrieb Gordon1607:

Nochmal hallo zusammen,

 

bevor das hier total in eine Diskussion über den Sinn eines 1 oder 6 Fonds Depot, Steuerfragen oder Ausschütter v.s. Thesaurierer abdriftet:

 

Vielen Dank an alle die sich beteiligt haben!!!!

 

Ich hatte im Frühjahr etwas im extra magazin über die Fidelity Fonds gelesen und sofort angefangen zu investieren.

Da in vielen Foren jegliche Gebühr teilweise panisch diskutiert wird und dieses Angebot nahezu gebührenfrei (Kauf + Depot) bei sehr günstigen TER ist war ich total verwirrt dass das überhaupt nicht in Foren thematisiert wird und ich irgendetwas "übersehen" habe.

 

Liegt wohl daran, dass es nicht aktiv beworben wird und da kein ETF auch nicht über justetf oder die ETF Suche der FFB auffindbar ist.

 

Ich bleibe also dabei.

 

"Sorry" für das teilweise "Kapern" / Zweckentfremden des Threads ;)

Vielen Dank auf jeden Fall, dass Du die Fidelity Indexfonds hier thematisiert hast!! Ich habe sie zumindest vor Deinem Post nicht wahrgenommen, und so geht's vermutlich der Mehrzahl...

Größere versteckte Kröten hat ja anscheinend bislang niemand entdecken können, um mal den Threadtitel wieder aufzugreifen.

Und dass es aufgrund der fehlenden Historie keine Daten zur TD gibt, ist ja auch nicht produktspezifisch, sondern bei jedem anderen neuen Fonds genauso.

Also: gute Entscheidung, dabeizubleiben - und nochmal danke!! :thumbsup:

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vor 57 Minuten schrieb Dexter81:

"Sorry" für das teilweise "Kapern" / Zweckentfremden des Threads ;)

Vielen Dank auf jeden Fall, dass Du die Fidelity Indexfonds hier thematisiert hast!! Ich habe sie zumindest vor Deinem Post nicht wahrgenommen, und so geht's vermutlich der Mehrzahl...

 

Um noch mehr Anbieter zu nennen: es gibt zudem noch klassische Indexfonds von Credit Suisse, die für Privatanleger angeboten und beworben werden: https://www.credit-suisse.com/de/de/asset-management/solutions-capabilities/index-solutions/our-product-range.html

 

Da sind ebenfalls einige günstige dabei. Rabatte auf eventuelle Ausgabeaufschläge darf man dann wieder selber finden, wie gehabt bei klassischen Fonds.

 

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Posted · Edited by whister

Auch von Amundi gibt es fast alle ETF auch als Indexfonds Anteilsklasse - siehe: https://www.amundi.de/privatanleger/fonds-im-fokus/fondskategorien/etf-und-indexfonds.html Viele davon können über die FFB bezogen werden & sind bei 100% Depotrabatt AA frei.

 

vor 19 Minuten schrieb tyr:

 

Um noch mehr Anbieter zu nennen: es gibt zudem noch klassische Indexfonds von Credit Suisse, die für Privatanleger angeboten und beworben werden: https://www.credit-suisse.com/de/de/asset-management/solutions-capabilities/index-solutions/our-product-range.html

 

Da sind ebenfalls einige günstige dabei. Rabatte auf eventuelle Ausgabeaufschläge darf man dann wieder selber finden, wie gehabt bei klassischen Fonds.

 

Ich konnte jedoch keinen Broker finden über denen man die tatsächlich beziehen kann.

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Posted · Edited by tyr

vor 3 Stunden schrieb whister:
vor 3 Stunden schrieb tyr:

Um noch mehr Anbieter zu nennen: es gibt zudem noch klassische Indexfonds von Credit Suisse, die für Privatanleger angeboten und beworben werden: https://www.credit-suisse.com/de/de/asset-management/solutions-capabilities/index-solutions/our-product-range.html

 

Da sind ebenfalls einige günstige dabei. Rabatte auf eventuelle Ausgabeaufschläge darf man dann wieder selber finden, wie gehabt bei klassischen Fonds.

 

Ich konnte jedoch keinen Broker finden über denen man die tatsächlich beziehen kann.

 

Da wären eher Fondsvermittler und Fondsbanken gefragt, weniger Broker, siehe https://www.test.de/Fondsvermittler-Tausende-Investmentfonds-ohne-Ausgabeaufschlag-4897469-0/

 

Beispiel: CSIF EM: 100% AA Rabatt https://www.avl-investmentfonds.de/fondssuche/LU1419776015/CSIF+(Lux)+Equity+Emerging+Markets+FB+EUR+

 

Wobei der AA sowieso kaum der Rede wert ist verglichen mit ETF Spread und Handelskosten.

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So richtige Begeisterung will bei mir aber trotzdem nicht aufkommen.

 

Meines angelesenen Wissens, wird gerade der Creation/Redemption-Prozess bei ETF's als Vorteil für Langfristanleger dargestellt.
Denn Kosten für Käufe und Verkäufe für Neuanlagen werden bei einem klassischen Fonds aus dem Fonds entnommen und nicht in der TER ausgewiesen, also "zahlen" auch die bereits investierten Langfristanleger für das mögliche Rein/Raus von anderen Anlegern und sehen es nicht mal an einer möglichen höheren TER.

 

Bei ETF's geht das aber auf Kosten der Authorized Participants, und somit weitergereicht nur an den Käufer/Verkäufer des neuen ETF-Anteils, also nicht an die Bestandsbesitzer im Fonds.
Finde ich gerade als langfristig orientierter Anleger fairer, wenn Kosten für Kauf/Verkauf von Neuanteilen nicht dem Fondsvermögen "solidarisch" entnommen.

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vor 3 Stunden schrieb dimido:

So richtige Begeisterung will bei mir aber trotzdem nicht aufkommen.

 

Muss auch nicht. Niemand verspricht Glücksgefühle durch Geldanlageprodukte. Jeder kann so sein Geld anlegen, wie er oder sie es für richtig hält.

 

Credit Suisse schreibt zu deinem Zweifel:

 

Zitat

Worin unterscheiden sich unsere Indexfonds von Exchange Traded Funds?

...

Der Handelspreis unserer Indexfonds basiert auf dem Net Asset Value (NAV) zuzüglich eines minimalen Auf- bzw. Abschlags (Spread), der einzig dazu dient, die Transaktionskosten im Fonds zu decken (Verwässerungsschutz). ETFs handeln dagegen zum Geld- bzw. Briefkurs, wobei die Preisspanne stark vom Handelsvolumen abhängt. Hinzu kommen bei ETFs Broker- und Börsenkommissionen.

...

 

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Die versteckte Kröte bei den traditionellen Fidelity Indexfonds hat sich aus dem Winterschlaf getraut und wird gerade im Thread zur FFB heiß diskutiert. Die FFB hat an diesen Fonds offenbar nicht genug verdient, also wurde nun eine Bestandsgebühr von 0,1% p.a. beschlossen. Ein Übertrag zu einem x-beliebigen Broker geht eher nicht, man will die Anteile ja irgendwann auch einmal wieder verkaufen und an den Börsen werden die nicht gehandelt. Also heißt es ggf. Kosten schlucken oder die Anteile jetzt schon steuerschädlich verkaufen. Die freie Depot- und Börsenwahl bei ETFs ist dann wohl doch ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

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vor 2 Stunden schrieb skrause:

Ein Übertrag zu einem x-beliebigen Broker geht eher nicht, man will die Anteile ja irgendwann auch einmal wieder verkaufen und an den Börsen werden die nicht gehandelt.

Können diese Indexfonds nicht über andere Banken an die KAG KVG zurückgegeben werden?

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vor 7 Stunden schrieb skrause:

Die versteckte Kröte bei den traditionellen Fidelity Indexfonds hat sich aus dem Winterschlaf getraut und wird gerade im Thread zur FFB heiß diskutiert. Die FFB hat an diesen Fonds offenbar nicht genug verdient, also wurde nun eine Bestandsgebühr von 0,1% p.a. beschlossen. Ein Übertrag zu einem x-beliebigen Broker geht eher nicht, man will die Anteile ja irgendwann auch einmal wieder verkaufen und an den Börsen werden die nicht gehandelt. Also heißt es ggf. Kosten schlucken oder die Anteile jetzt schon steuerschädlich verkaufen. Die freie Depot- und Börsenwahl bei ETFs ist dann wohl doch ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Genau so ist es :-(

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vor 4 Stunden schrieb bondholder:

Können diese Indexfonds nicht über andere Banken an die KAG KVG zurückgegeben werden?

Kann sein. Dann müsste man eine Bank finden, die die Wertpapiere übernimmt. Das Risiko ist, dass man vielleicht mit der Übertragung des Einstandskurses Ärger bekommt. Die Möglichkeit der Anlage in diese Fonds gibt es aber erst seit weniger als einem Jahr. Die meisten Anleger hatten wie ich auch sicher Größeres vor so dass jetzt dort eher relativ kleine Beträge im Gesamtkontext liegen. Das gibt dann ärgerliche kleine Positionen für die ich mir eine andere Depot führende Stelle suchen müsste, die das übernimmt.

Und diese neue Depot führende Stelle ist wirklich der Dumme in dem Spiel, da dieser unbeteiligten Bank wegen Fidelity Aufwände ohne Gewinn entstehen.

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Fidelity ist ja kein soo kleiner und unbekannter Fondsanbieter, ich gehe davon aus, dass die meisten/alle Broker eine Direkthandelmöglichkeit mit Fidelity haben. Ich hab gerade nur für den ersten Fonds (S&P500, IE00BYX5MX67) geschaut und bei der DKB könnte ich den im Direkthandel kaufen und verkaufen.

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vor 54 Minuten schrieb chaosmuc:

Fidelity ist ja kein soo kleiner und unbekannter Fondsanbieter, ich gehe davon aus, dass die meisten/alle Broker eine Direkthandelmöglichkeit mit Fidelity haben. Ich hab gerade nur für den ersten Fonds (S&P500, IE00BYX5MX67) geschaut und bei der DKB könnte ich den im Direkthandel kaufen und verkaufen.

Probier mal, dort wirklich auf "Kaufen" zu klicken...

 

DKB.png

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vor 22 Stunden schrieb skrause:

Probier mal, dort wirklich auf "Kaufen" zu klicken...

Auf Deine Anregung hin beim EM-Fonds gemacht, die TAN-Eingabe habe ich mich dann nicht getraut.

Fidelity_EM_Direkthandel_DKB.png

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