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ETF: Einmalzahlung oder Sparplan?

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Geschrieben

Hallo Gemeinde,

 

nehmen wir an ich möchte in einen ausgewählten (sparplanfähigen) ETF investieren.

 

Ich kann a) monatlich 50 Euro direkt investieren (Sparplan) oder diese 50 Euro jeweils sammeln (meinetwegen Tagesgeld) und b) einmal jährlich 600 Euro gesamt anlegen (Einmalzahlung).

 

Für den Sparplan spricht wohl der Cost-Average-Effekt und das Vorgehen scheint irgendwie bequemer, dafür fallen (zumindest bei meiner Bank) insgesamt leicht höhere Gebühren an.

 

Gibt es auch etwas was für die Einmalzahlung spricht?

 

 

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Geschrieben

vor 18 Minuten schrieb HansDampf1:

Hallo Gemeinde,

 

nehmen wir an ich möchte in einen ausgewählten (sparplanfähigen) ETF investieren.

 

Ich kann a) monatlich 50 Euro direkt investieren (Sparplan) oder diese 50 Euro jeweils sammeln (meinetwegen Tagesgeld) und b) einmal jährlich 600 Euro gesamt anlegen (Einmalzahlung).

 

Für den Sparplan spricht wohl der Cost-Average-Effekt und das Vorgehen scheint irgendwie bequemer, dafür fallen (zumindest bei meiner Bank) insgesamt leicht höhere Gebühren an.

 

Gibt es auch etwas was für die Einmalzahlung spricht?

 

 

Ja - einmal jährlich 600 Euro- mehr sag ich nicht.

Übrigens: wäre nett, wenn du nicht für jede Frage ein neues Thema anfangen würdest, nimm doch einfach den:

 

 

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Geschrieben

Wenn man die Transaktionskosten außen vor lässt ist es besser monatlich zu kaufen.  

Natürlich fallen aber Kosten an, es waere also gut wenn du sagst wie hoch die jeweiligen Kosten wären bei einem monatlichen und bei einem jährlichen Kauf. 

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Geschrieben

Falls du es wirklich wissen willst:

  1. Mach eine Excel-Tabelle mit den Einzahlungen und den Kosten für beide Alternativen.
  2. Dann kannst du für die von dir erwartete Rendite ausrechnen, welche durchschnittliche Wertsteigerung du bei der Einmalzahlung versäumst.
  3. Dann vergleichst du beide Zahlen.

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Geschrieben · bearbeitet von HansDampf1

Gerade eben schrieb Mirage:

... es waere also gut wenn du sagst wie hoch die jeweiligen Kosten wären bei einem monatlichen und bei einem jährlichen Kauf. 

 

Um in meinem Beispiel zu bleiben, bei der ING:

 

a) €50,00 x 1,75% "Orderprovision vom Kurswert" = €0,88 x 12 Monate = €10,50 p.a.

b) €600,00 x "0,25% vom Kurswert" + "€4,90 Grundgebühr" = €6,40 p.a.

 

Die €4,10 Unterschied oder meinetwegen gut €60 in 15 Jahren halte ich bislang für nicht ausschlaggebend bzw. sehe sie zu Gunsten der Kaufkursglättung und der Bequemlichkeit als faire Servicepauschale.

 

vor 18 Stunden schrieb pillendreher:

... wäre nett, wenn du nicht für jede Frage ein neues Thema anfangen würdest ...

 

 

Danke für den Hinweis, werde ich künftig selbstredend beachten.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb HansDampf1:

a) €50,00 x 1,75% "Orderprovision vom Kurswert" = €0,88 x 12 Monate = €10,50 p.a.

b) €600,00 x "0,25% vom Kurswert" + "€4,90 Grundgebühr" = €6,40 p.a.

 

Ich gebe folgendes zu bedenken (andere Sichtweise, und nur mal um darüber nachzudenken)

 

Beispiel a): 1,75% Kaufkosten , ich bin selbst bei der ING, aber das ist ein Nogo für mich.

 

Beispiel b) ca. 1% Kaufkosten

 

Viele hier im Forum, auch ich, bevorzugen Kaufkosten deutlich unter 0,8%. In deinem Fall wären das alle zwei Jahre ein Kauf von 1200,- Euro, dann bist du bei ca. 0,5% Kaufkosten. Gut, das ist keine wirkliche Strategie und auch nicht zu empfehlen in deinem Fall. Besser wäre es in DEINEM FALL die Kosten, gerade bei er kleinen Sparrate, zu minimieren. Und das geht halt eben nur über den ING Tellerrand zu schauen und Angebote zu vergleichen und 0 Euro Aktionen mitzunehmen. Das ist kein Muss, aber die Nebenkosten fressen halt , gerade bei kleinem Sparvolumen, die Rendite. Das ist eben der Teufelskreis.

 

Daher, speziell in deinem Fall, mache dir Gedanken über die Höhe der Kaufnebenkosten und entscheide dann wann, wo, und in welcher Höhe du kauft. Ich denke hier liegt der Schlüssel. Ich würde hier, natürlich je nach Angebot,  event. zu halbjährlichem oder Quartal Kauf raten.

 

 

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Geschrieben

Am 1.11.2018 um 00:44 schrieb Walter White:

... 0 Euro Aktionen mitzunehmen. ...

 

Danke, gerade um andere Sichtweisen geht es mir ja!

 

Dieses Ding soll es also werden: Lyxor ETF MSCI All Country World C-EUR WKN: LYX0MG|ISIN: FR0011079466

 

Warum?

  • ACWI
  • Thesaurierend
  • für 0,- über die ING zu kaufen
  • Sparplan kann ich dann später ggf. machen
  • Akzeptable Ratings

Nur um mal ein Gespür zu bekommen, wenn wir nicht über 600,- sondern über 6.000,- sprächen - was wäre dann anders? Oder müsste ich noch eine Null dranhängen damit es relevant wird?

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Geschrieben

Je höher die Kaufsumme, desto geringer ist i.d.R. die Transaktionsgebühr. Bei 6k bist du in dem Beispiel bei 0,3% Gebühren. 

Jeder hat da so seine Schmerzgrenze was die Gebühren anbelangt. Ich z.B. finde alles bis 0,7% noch ok. 

 

Daher ist ein Sparplan meist die teure, wenn auch einfachere, Variante. Da sollte immer kostengünstig /kostenlos gedacht werden.

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Geschrieben

vor 10 Stunden schrieb HansDampf1:

Nur um mal ein Gespür zu bekommen, wenn wir nicht über 600,- sondern über 6.000,- sprächen - was wäre dann anders? Oder müsste ich noch eine Null dranhängen damit es relevant wird?

Dafür gibt's Taschenrechner und Excel.

 

vor 10 Stunden schrieb Walter White:

Daher ist ein Sparplan meist die teure, wenn auch einfachere, Variante.

Die Aussage halte ich aber nur für kleine Anlagebeträge wie beim Threadersteller vertretbar.

Bei 1,50€ pro volumenunabhängiger Ausführung beim derzeit günstigsten Anbieter ist man schon ab 300€ bei weniger als 0,5% Kostenquote.

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Geschrieben

vor 14 Stunden schrieb HansDampf1:

Dieses Ding soll es also werden: Lyxor ETF MSCI All Country World C-EUR WKN: LYX0MG|ISIN: FR0011079466

[...]

Nur um mal ein Gespür zu bekommen, wenn wir nicht über 600,- sondern über 6.000,- sprächen - was wäre dann anders? Oder müsste ich noch eine Null dranhängen damit es relevant wird?

Hier mal ein Excel zum Rumspielen, basierend auf den ING-DiBA-Preisen.
In gelb trägst Du den monatlichen Sparbetrag ein und die geschätze Wertentwicklung des Fonds.
Bei jährlichem Kauf, wird die Sparrate erstmal unverzinst auf dem Cash-Konto angespart.

 

Je höher die Rendite, desto höher der entgangene anteilige Fonds-Gewinn durch das zinslose Ansparen auf dem Verrechnungskonto und den späteren Fonds-Kauf.
Je höher der monatliche Sparbetrag, desto höher sind die absoluten Kosten der Sparplan-Transaktion, aber desto höher sind auch die entgangenen Gewinne durch das zinslose Ansparen.

 

So kommt es, daß bei 50 € monatlich bei einer Rendite von 1,6% der ING-Sparplan quasi gleichauf ist mit einem jährlichen Kauf.
Bei 50 € und 5% ist der "teure" Sparplan aber besser als der jährliche Einzelkauf (weil mehr Wertentwicklung entgeht).
Also je höher die Wertentwicklung, desto vorteilhafter für den Sparplan gegenüber jährlichem Einzel-Kauf.

 

Bei 500 € und 1,6% ist widerum der jährliche Einzelkauf besser als der Sparplan.
Wenn wir bei 500 € aber mit einer Wertentwicklung von 5% rechnen, ist plötzlich der "Außenseiter" monatlicher Einzelkauf sogar der Gesamt-Sieger über monatlichem Sparplan und dem jährlichem Einzelkauf.
Also je höher der monatliche Sparbetrag, desto schlechter für den Sparplan, sodaß am Ende sogar der monatliche Sofort-Einzelkauf der Gewinner wird.

 

So als grobe Hausnummern bei dem ING-Diba-Preismodell:
Wenn wir mal von sehr konservativen 3% Wertentwicklung ausgehen, ist der der Sparplan bis 290 € monatlich besser als das jährliche Ansparen für den Einzelkauf.

 

PS: Ich persönlich würde keinen Lyxor mit Fondsdomizil Frankreich kaufen, auch wenn er einem kostenlos schmackhaft gemacht wird.
Lyxor hat in der Vergangenheit öfter mal FR Fonds mit Luxemburger Fonds verschmolzen und das ganze mit wirtschaftlicher Effizienz begründet.
So eine Verschmelzung kann dann steuerliche Folgen haben durch den nötigen fiktiven Verkauf/Kauf.

ING-sparplan-vs-einzelkauf.xlsx

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Oder man bespart via eines kostenloses Sparplanes bei dem Broker welcher es eben gerade im Angebot hat - dies waren bisher immer 2-3 parallel. Zusätzlich dazu noch kostenfrei bei der ING-DiBa ab 500 Euro kaufen und fertig.

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 50 Minuten schrieb dimido:

 

So als grobe Hausnummern bei dem ING-Diba-Preismodell:
Wenn wir mal von sehr konservativen 3% Wertentwicklung ausgehen, ist der der Sparplan bis 290 € monatlich besser als das jährliche Ansparen für den Einzelkauf.

 

 

 

Ich spinne den Gedanken mal weiter:

1. Und wie wäre es, anstatt des monatlichen Sparplans, die geplante 1-Jahres-Sparrate einmal jährlich im voraus zum Jahresbeginn (zu aktuell günstigen Konditionen kreditfinanziert) zu investieren?

2. Und wie wäre es, anstatt des monatlichen Sparplans, die geplante 10-Jahres-Sparrate schon jetzt (zu aktuell günstigen Konditionen kreditfinanziert) zu investieren?


 

Zitat

 

PS: Ich persönlich würde keinen Lyxor mit Fondsdomizil Frankreich kaufen, auch wenn er einem kostenlos schmackhaft gemacht wird.
Lyxor hat in der Vergangenheit öfter mal FR Fonds mit Luxemburger Fonds verschmolzen und das ganze mit wirtschaftlicher Effizienz begründet

 

Kann man das "öfter" näher erläutern, bezogen auf Standard-Aktien-ETF?

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Geschrieben

Hier hat einer Monat für Monat 50 EUR übrig zum investieren, und es ging darum ob man die paar Kröten sofort per Sparplan spart oder erst später mit Einmalzahlungen.
Was hat das mit kreditfinanziert zu tun?

 

Und Lyxor hat es mit mehreren ETF's gemacht. Kannst Du erläutern, warum sie es bei, wie Du sie nennst "Standard-Aktien-ETF" nicht machen werden?

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 44 Minuten schrieb dimido:

Hier hat einer Monat für Monat 50 EUR übrig zum investieren, und es ging darum ob man die paar Kröten sofort per Sparplan spart oder erst später mit Einmalzahlungen.
Was hat das mit kreditfinanziert zu tun?

 

Und Lyxor hat es mit mehreren ETF's gemacht. Kannst Du erläutern, warum sie es bei, wie Du sie nennst "Standard-Aktien-ETF" nicht machen werden?

 

Mir geht's ums Prinzip, wie ja anscheinend Dir auch. 

Oder glaubst du wirklich, dass (in deinen Worten) bei den paar Kröten, es irgendeinen Unterschied macht, ob monatlicher Sparplan mit 50€ oder einmal jährlich 600€.

Korrektur - es macht einen Unterschied, denn die Kosten sind real und bekannt, die angenommene Renditeentwicklung steht in den Sternen.

 


PS

Zitat

 

Und Lyxor hat es mit mehreren ETF's gemacht. Kannst Du erläutern, warum sie es bei, wie Du sie nennst "Standard-Aktien-ETF" nicht machen werden?

 

Und kannst Du bitte erläutern, warum andere ETF-/Fondsanbieter selbiges nicht machen sollten?

 

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vor 16 Stunden schrieb HansDampf1:

 

Danke, gerade um andere Sichtweisen geht es mir ja!

 

Dieses Ding soll es also werden: Lyxor ETF MSCI All Country World C-EUR WKN: LYX0MG|ISIN: FR0011079466

 

Dieser ETF wird am 8.11. verschmolzen. Es ist noch nicht klar ob der fusionierte ETF sparplanfähig wird. Ich würde sowieso den ‎IE00B3RBWM25 Vanguard FTSE All-World kaufen. Der ist von der Zusammensetzung her sehr ählich aber günstiger und man kann, wenn man den Sparerpauschbetrag  noch nicht voll hat, die Ausschüttungen steuerfrei mitnehmen. Gibts auch ab 500€ gratis bei ING Diba.

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Geschrieben

vor 40 Minuten schrieb pillendreher:

Und kannst Du bitte erläutern, warum andere ETF-/Fondsanbieter selbiges nicht machen sollten?

tun sie, aktuell sind einige engl. Fondsanbieter dabei, diverse Fonds nach Luxemburg umzusiedeln.

also kein reines Lyxor Problem.

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Geschrieben

vor 15 Stunden schrieb pillendreher:

Oder glaubst du wirklich, dass (in deinen Worten) bei den paar Kröten, es irgendeinen Unterschied macht, ob monatlicher Sparplan mit 50€ oder einmal jährlich 600€.

Korrektur - es macht einen Unterschied, denn die Kosten sind real und bekannt, die angenommene Renditeentwicklung steht in den Sternen.

 

Ich war lediglich so nett, und habe auf die Schnelle mal das Excel gemacht, das Ramstein in #4 angeregt hatte, damit man ein Gefühl für Sparplan vs. Einmalbetrag bekommt.

Wieso pflaumst Du nicht Ramstein an?

 

Am 31.10.2018 um 19:04 schrieb Ramstein:

Falls du es wirklich wissen willst:

  1. Mach eine Excel-Tabelle mit den Einzahlungen und den Kosten für beide Alternativen.
  2. Dann kannst du für die von dir erwartete Rendite ausrechnen, welche durchschnittliche Wertsteigerung du bei der Einmalzahlung versäumst.
  3. Dann vergleichst du beide Zahlen.

 

Meine Kritik an dem Lyxor-ETF war rein auf das Fondsdomizil Frankreich bezogen aus bekannten Gründen.
Oh, ich sehe gerade, der angesprochene Lyxor MSCI All Country World UCITS ETF verschmilzt ja gerade nach Luxemburg, kommende Woche ist es soweit.

 

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