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Hausinvest Immobilienfonds

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714 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

vor 7 Minuten schrieb FranzFerdinand:

Wie verhält sich aus eurer Sicht eigentlich der Fonds zu privatem Wohnungsbesitz? Ist es eine sinnvolle Risikodiversivizierung sowohl den hausinvest (v.a. EU-Gewerbeimmos) als auch (vermietete) deutsche Wohnimmobilen zu besitzen, oder gehen erfahrungsgemäß beide Anlageklassen Hand in Hand? Dann würde ich mich wohl vom Hausinvest trennen und eher auf Aktien setzen, da ich schon stark in (Wohn-)Immobilien investiert bin.

Sowohl Aktien als auch EU-Gewerbeimmobilien sind ein Diversifizierung zu deutschen Wohnimmobilien.

Aber wieso eine Entweder-Oder-Entscheidung? Du kannst doch zu beliebigen Teilen den Hausinvest (wenn du davon überzeugt bist) und einen Aktien-Fonds kaufen. Wie du das mischt ist dir überlassen und kann beliebig nach deiner Risikopräferenz gehen. 

Ich glaube EU-Gerwerbeimmobilien eher mit dem Aktienmarkt korreliert als deutsche Wohnimmobilien. Geht es der Wirtschaft in Europa schlecht, dann leiden Aktien als auch Gewerbeimmobilien. Die Leute müssen dennoch weiter wohnen und ziehen nicht einfach mal so auf ihrer Wohnung aus. Zur Not wird die Miete dann Übergangsweise aus Arbeitslosengeld / dem Ersparten bezahlt. 

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Geschrieben · bearbeitet von FranzFerdinand

Das Entweder-Oder kommt daher, dass eine nur teilweise Umverteilung meine Risikoverteilung nicht wirklich stark beeinflußt, der hausinvest macht einen einstelligen Anteil meines Vermögens aus, da lohnt weiteres aufsplitten nicht. Aber deine Argumente finde ich schlüssig, das spricht für ein Halten und eine differenzierte Betrachtung meiner Vermögenswerte im Reiter "Immobilien", wo ich bisher Wohn- und Gewerbeimmos mische.

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Anbei ein recht aufschlussreiches Interview von der AHGZ mit dem für Hotelimmobilien zuständigen Manager von Commerz Real, welche immerhin gut 10% vom hausInvest ausmachen. 

 

Zitat

Lag der Kaufpreis 2009 noch beim 14-fachen der Jahrespacht, so beträgt er heute das 20- bis 25-Fache. Eine weitere Steigerung scheint mir allerdings wenig realistisch. Für ein 2-Sterne Hotel wie beispielsweise ein Ibis liegt die Pacht heute bei 400 bis 600 Euro pro Zimmer, bei einem 3-Sterne-Haus zwischen 600 und 800 Euro und für ein 4-Sterne-Hotel zwischen 1000 und 1500 Euro, in A- bis B-Lagen. Solange der Hotelmarkt weiter so prosperiert wie in den vergangenen acht Jahren, wird das funktionieren. Sollte es aber mal zu Rückgängen kommen, wird der eine oder andere in Schwierigkeiten geraten.

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Geschrieben

Hallo

 

Meiner Mutter wurde der Hausinvest von der Sparkasse empfohlen, natürlich mit Ausgabeaufschlag.

Gibt es beim Kauf über eine Börse Nachteile?

Muss bei Rückgabe an die Fondgesellschaft die 12 Monate Kündigungsfrist eingehalten werden?

 

Danke

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vor 5 Stunden schrieb Market Maker:

Meiner Mutter wurde der Hausinvest von der Sparkasse empfohlen, natürlich mit Ausgabeaufschlag.

Gibt es beim Kauf über eine Börse Nachteile?

Muss bei Rückgabe an die Fondgesellschaft die 12 Monate Kündigungsfrist eingehalten werden?

Aus Sicht der Sparkasse ist der Verkauf mit AA verständlich - die bekommen ja einen Teil davon ab. 

An der Börse kann man aber auch das gleiche kaufen - es gibt da keine Unterschiede oder Nachteile. Einfach mal die Kosten für die Anteile vergleichen. 

 

Wenn Du früher als in 12 Monaten wieder verkaufen möchtest solltest Du auch den Verkauf über die Börse wählen. Für die kurzfristige Geldanlage ist ein OIF allerdings nicht gedacht. 

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Geschrieben · bearbeitet von Schildkröte

Interessant, dass die Sparkasse aktiv den hausInvest propagiert und nicht eigene Immobilienfonds der Deka. Welchen Ausgabeaufschlag verlangt die Sparkasse denn? Der offizielle bzw. maximale Ausgabeaufschlag für den hausInvest liegt bei 5%. Die Commerzbank erhebt derzeit lediglich 2%. Wenn man nach einem Rabatt fragt, erhält man ohne Probleme einen Nachlass von 25%, landet also bei 1,5%. Über die Börse ist es trotzdem günstiger. Zum einen sollte man mit den Ordergebühren unter 1% "Ausgabeaufschlag" landen. Zum anderen liegt der Börsenkurs momentan 0,7% unter dem Nettoinventarwert. Eine Rückgabe an die Fondsgesellschaft ist zwar kostenlos, aber halt mit einer Wartefrist verbunden. Ein Verkauf über die Börse ist also einfacher.

 

Nachtrag:

Laut Homepage verlangt die Deka 5% Ausgabeaufschlag für den hausInvest. No way!

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Geschrieben

Hat mich auch gewundert das der Fond angeboten wurde, kaufe selber auch jeden Kram aber mit Immobilienfonds hab Ich mich noch nicht beschäftigt.

AA sollte 5% betragen und beim Vergleich der Kurse der letzten 4 Monate war ein Kauf in Frankfurt meistens günstiger (Schlusskurs) .

 

Interessant auch, dass auf der Hausinvest Webseite eine Aktion angeboten wird mit 1,5% AA.

 

„No way!"

 

Ganz meine Meinung.

 

„Aus Sicht der Sparkasse ist der Verkauf mit AA verständlich - die bekommen ja einen Teil davon ab.“

 

Beratungsgespräch war etwa so:

Freihand 3 Diagramme aufgezeichnet

 

1 Immobilienfond = gerade Linie

2 Mischfond = etwas zackig mit ausgedachter Schwankungsangabe von 2 bis 3 Prozent p.a.

3 Aktienfond = etwas zackig mit ausgedachter Schwankungsangabe von 3 bis 4 Prozent p.a.

 

Keine Produkte genannt. Anlagesumme 50K.

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Geschrieben

Mein Verständnis ist, das viele Immobilienfonds derzeit das Problem haben, das ihnen mehr Mittel zufließen als Sie sinnvoll investieren können. Deswegen dürfte die Motivation, einen Fonds aus dem eigenen Haus aufzuschwatzen entsprechend gering sein. Dementsprechend hat ein Hausinvest nach aktuellem Factsheet gut 20% des Vermögens als Liquidität.

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vor 1 Stunde schrieb FelixW:

Mein Verständnis ist, das viele Immobilienfonds derzeit das Problem haben, das ihnen mehr Mittel zufließen als Sie sinnvoll investieren können. Deswegen dürfte die Motivation, einen Fonds aus dem eigenen Haus aufzuschwatzen entsprechend gering sein. Dementsprechend hat ein Hausinvest nach aktuellem Factsheet gut 20% des Vermögens als Liquidität.

Wäre das ein wirkliches, also ein echtes, Problem für den Fonds, könnte man das mit einem Handstreich beheben: Hard Close.

Und schon bekommt man kein unliebsames Kapital mehr. Wenn man wieder eine volle Dealpipeline und wenig Cash hat öffnet man den Fonds wieder.

 

Aber dann würden einem natürlich die schönen Gebühren entgehen. Dass der Hausinvest das nicht tut, heißt nichts anderes als dass ihm die Performance seiner Anleger deutlich weniger wichtig ist als der eigene Profit (und der ist ja ohnehin schon nicht klein).

Würde ich in einen solchen Fonds investieren? Niemals!

 

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Geschrieben

Dazu ist natürlich noch recht praktisch, dass verkaufte Anteile erst mal mindestens 12 Monate nicht wieder zurückgegeben werden können - so lange sich niemand anderes an der Börse findet, kommt man also nicht so leicht wieder da raus.

 

Wenn man Link zu Grunde nimmt, scheint die Schwelle bei 25-30% zu liegen, ab wann die Fonds dicht machen

 

Auch erhält man die Erklärung dafür, warum die Sparkassen Hausinvest verkaufen: weil die Deka zwar keinen Hard Close macht, aber limitiert. Und wenn der eigene Partner bedenken hat, dann nimmt die Sparkasse halt einen anderen um Umsatz zu generieren, wenn das Tagesgeld nichts abwirft und Aktien nicht in Frage kommen.

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Geschrieben

vor 20 Stunden schrieb DrFaustus:

Wäre das ein wirkliches, also ein echtes, Problem für den Fonds, könnte man das mit einem Handstreich beheben: Hard Close.

Und schon bekommt man kein unliebsames Kapital mehr. Wenn man wieder eine volle Dealpipeline und wenig Cash hat öffnet man den Fonds wieder.

 

Aber dann würden einem natürlich die schönen Gebühren entgehen. Dass der Hausinvest das nicht tut, heißt nichts anderes als dass ihm die Performance seiner Anleger deutlich weniger wichtig ist als der eigene Profit (und der ist ja ohnehin schon nicht klein).

Würde ich in einen solchen Fonds investieren? Niemals!

 

Die akutellen und erwarteten Renditen des Hausinvest liegen noch weit über Tages- und Festgeld (mindestens Faktor 10!). Solange noch so viel Luft ist, wird der Hausinvest nicht so schnell schließen. Natürlich gibt kaum ein OI-Anleger zu, dass sein "strategisches Immobilieninvestment" eigentlich Tagesgeldersatz ist, aber de facto ist es wohl so. Da hat sich seit 2009 nichts dran geändert...

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Geschrieben · bearbeitet von DrFaustus

vor 19 Minuten schrieb Moneycruncher:

Die akutellen und erwarteten Renditen des Hausinvest liegen noch weit über Tages- und Festgeld (mindestens Faktor 10!). Solange noch so viel Luft ist, wird der Hausinvest nicht so schnell schließen. Natürlich gibt kaum ein OI-Anleger zu, dass sein "strategisches Immobilieninvestment" eigentlich Tagesgeldersatz ist, aber de facto ist es wohl so. Da hat sich seit 2009 nichts dran geändert...

Und was ist mit den Leuten, die einen OI kaufen, weil sie Immobilienexposure haben wollen und nicht Immobilienexposure + 20% negativ verzinste Kasse?

Die sollten sich ziemlich vera.... vorkommen.

Wenn die Commerzreal die Anleger fair behandeln würde, würden sie wenigstens keine Managementgebühr auf die Kassebestände verlangen. Ist aber meines Wissens nicht der Fall.

Also zahlst du für 20% des NAV nicht nur -0,4-0,6% Negativzinsen, sondern auch noch 1,0% Vewaltungsgebühr + 0,02% Depotbankgebühr.

Macht also eine schlechtere Rendite für den Gesamtfonds von 0,28%-0,32% p.a. alleine aufgrund der Kassehaltung, welche durchaus vermeidbar wäre.

 

Selbst diejenigen, die das als Geldmarktersatz nehmen, sollten sich eigentlich von der commerreal wünschen, dass diese Kassehortung aufhört. Wenn sie einen Geldmarktfonds wollen, gibt es sicher welche, die eine bessere Rendite als -1,4% nach Kosten liefern. Somit würden sie mit 80% Hausinvest (ohne Kasse) + 20% GMF auch besser fahren und die Anlage wäre zudem noch liquider.

 

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Geschrieben

vor 15 Minuten schrieb DrFaustus:

Und was ist mit den Leuten, die einen OI kaufen, weil sie Immobilienexposure haben wollen und nicht Immobilienexposure + 20% negativ verzinste Kasse?

Die sollten sich ziemlich vera.... vorkommen.

Wenn die Commerzreal die Anleger fair behandeln würde, würden sie wenigstens keine Managementgebühr auf die Kassebestände verlangen. Ist aber meines Wissens nicht der Fall.

Also zahlst du für 20% des NAV nicht nur -0,4-0,6% Negativzinsen, sondern auch noch 1,0% Vewaltungsgebühr + 0,02% Depotbankgebühr.

Macht also eine schlechtere Rendite für den Gesamtfonds von 0,28%-0,32% p.a. alleine aufgrund der Kassehaltung, welche durchaus vermeidbar wäre.

 

Selbst diejenigen, die das als Geldmarktersatz nehmen, sollten sich eigentlich von der commerreal wünschen, dass diese Kassehortung aufhört. Wenn sie einen Geldmarktfonds wollen, gibt es sicher welche, die eine bessere Rendite als -1,4% nach Kosten liefern. Somit würden sie mit 80% Hausinvest (ohne Kasse) + 20% GMF auch besser fahren und die Anlage wäre zudem noch liquider.

 

Stimmt alles. That´s business..

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