Aktuelle Weltwirtschaft und Depot

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123 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Hallo,

ich habe seit ca. 2005 ein Depot. Aktuell bin ich etwas verunsichert. Es gab in diesem Jahr zwei Korrekturen. Mein Bankberater erwägt ab Januar Gewinne mitzunehmen in dem einzelne Fonds in meinem Depot in liquide Mittel umgewandelt werden, um damit die Entwicklungen im nächsten Jahr abzuwarten. Er erwartet weitere, größere Korrekturen. Gold als Gegenpol soll nicht mehr wirksam sein, weil die Anleger eher in andere Anlagen wie Immobilien investieren. Meine Annahme fallende Kurse als günstige Kaufgelegenheit zu sehen, sah er angesichts eingetrübter Konjunkturerwartung eher kritisch. Mein Depot ist eher risikobewust aufgestellt, so ist es im Oktober um ca. 5% eingesunken, hat jetzt aber wieder gut die hälfte wettgemacht. Meine Frage: Ist ein Aktienfond-Depot bei eingetrübter Wirtschaftslage, höherer Unsicherheit und einer Inflation von 2,5% noch die richtige Anlagestrategie?

 

Eigentlich bin ich der Auffassung, diese Situation einfach aussitzen zu können. Ich habe einen Anlagehorizont von 20 Jahren. Da sollte man doch, wenn man jetzt einfach regelmäßig weiter auch in fallende Kurse investiert, immer gewinnen?

 

Beste Grüße

Cyrus

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vor 30 Minuten schrieb cyrus:

Gold als Gegenpol soll nicht mehr wirksam sein

 

Mein Depot [...] im Oktober um ca. 5% eingesunken

 

Was hat Gold im Oktober gemacht?

 

Au.png

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Geschrieben

zwei Meinungen und im Endeffekt geht es um dein Geld.

Die Frage die ich mir gerade stelle, wie oft unterhältst Du dich mit deinem Bankverkäufer und wie oft stimmst Du seiner Einschätzung zu. und wie viele deiner Depotpositionen entspringen deiner Entscheidung.

 

vor 24 Minuten schrieb cyrus:

Meine Frage: Ist ein Aktienfonds-Depot bei eingetrübter Wirtschaftslage, höherer Unsicherheit und einer Inflation von 2,5% noch die richtige Anlagestrategie?

Was ist die Alternative? Vielleicht bist Du auch einfach zu risikobewusst aufgestellt und daher die Unsicherheit. Das kann hier allerdings niemand beurteilen, da Du ja zu deinem Depot selber kein Wort verloren hast.

Seit 2005 hast Du doch schon so einiges mitgemacht und normalerweise / eigentlich ordentliche Gewinne angehäuft. Da sollte dich doch, so eine kleine Delle, nicht aus der Ruhe bringen.

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vor 1 Stunde schrieb cyrus:

in dem einzelne Fonds in meinem Depot in liquide Mittel umgewandelt werden, um damit die Entwicklungen im nächsten Jahr abzuwarten. Er erwartet weitere, größere Korrekturen.

Evtl. ein Hinweis: Dein Bankberater verdient nur durch Verkauf und neuerlichen Kauf weil er dadurch Provisionen bekommen. Ihm wäre es also am liebsten du würdest jeden Monat alles verkaufen und wieder etwas neues kaufen.

 

Ob es nächstes Jahr größere Korrekturen gibt kann niemand vorhersagen. Es ist richtig, dass die aktuelle Hausse verhältnismäßig lange dauert, nur das hat man 2015, 2016 und 2017 auch schon gesagt ...

 

Abseits davon: Wenn du wirklich eine eine Korrektur/Crash glaubst dann verkauf einen Teil deines Depots und lege es für die nächste Zeit zb. in Festgeld an, ansonsten lass es einfach liegen wenn du mit deinem Depot selbst zufrieden bist. Ein wenig Gold ist aber sowieso nie verkehrt - auch wenn die Börse gerade steigt :-)

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vor 2 Stunden schrieb cyrus:

 Meine Frage: Ist ein Aktienfond-Depot bei eingetrübter Wirtschaftslage, höherer Unsicherheit und einer Inflation von 2,5% noch die richtige Anlagestrategie?

 

Prinzipiell ja,

bessere Antworten brächte Dir eine richtige Themeneröffnung, siehe hier:

 

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vor 3 Stunden schrieb cyrus:

ich habe seit ca. 2005 ein Depot. Aktuell bin ich etwas verunsichert.

 

Wenn du die Finanzkrise ab 2007 mitgemacht hast gibt es aktuell keinen Grund für Unsicherheit. Es sei denn, deine Asset Allokation ist zu riskant eingestellt für das Risiko, was du wirklich ertragen kannst.

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Hallo vielen Dank für die vielen Antworten.

Also mein Berater ist unabhängig, wird also direkt von mir bezahlt (0,XY % des Depotwertes). Das lässt sich bei meinem Bank so definieren.

Es finden alle viertel Jahr Gesprächstermine statt die Depotkäufe sind Vorschläge der Bank, die von mir getragen sind. Der Immobilienfond

ist auf meinen Wunsch hin gekauft worden indirekt vom Immobilienboom profitieren zu wollen, das ist aber schon recht lange hier.

 

Übrigens sind Umschichtungen eher selten. in diesem Jahr wurden Small Caps- China-, Europa- und Skandinavien-Fonds dazugekauft.

Die Menge der Fonds soll bei dem relativ hohen Betrag das Risiko streuen.

 

In der Regel folge ich den Empfehlungen meines Beraters. Im September riet er mir auf Sparpläne umzustellen, danach kam die

Korrektur und ich profitiere durch günstige Zukäufe. Vor ca. einem Jahr war der Kauf von Gold (10% Gold wären sinnvoll)

eine Empfehlung, da habe ich gezögert.

 

Beim letzten Gespräch riet er mir davon ab, weil Gold als Krisenwährung nicht mehr die erste Wahl sei, die Gelder würden in Immobilien

und in andere Aktienwerte umgeschichtet. Ich selbst muss sagen, dass der Goldkurs über 10 Jahre auch nicht wirklich überzeugt.

Im Oktober ist der Kurs nur leicht gestiegen, über 10 Jahre betrachtet, sinkt der Kurs seit 2010 mehr oder weniger.

Auch im Oktober ist der Kurs nur leicht gestiegen, hatte meinen "Verlust" auch nur leicht gemildert, und im Gegenzug, den jetztigen

Anstieg gedämpft, denn der Goldkurs sinkt aktuell wieder.

 

Mein Depot setzt sich wie folgt zusammen (Absteigend nach Fondanteilen):

- Allianz Strategiefonds Wachstum A2 EUR

- Uni-Global - Equities World SA-USD (WKN A0M94E)

- grundbesitz europa RC (WKN 980700)

- BlackRock Global Funds - US Growth Fund A2 (WKN A0BL2F)

- Nordea 1 - Stable Return Fund AP EUR (WKN A0J3XL)

- BlackRock Global Funds - Euro-Markets Fund A4 EUR (WKN 216144)

- Allianz Strategiefonds Wachstum A2 EUR (WKN 979763)

- Robeco Emerging Stars Equities D EUR (WKN A0LE9R)

- BNP Paribas L1 Sustainable Active Stability Classic EUR DIS (WKN 724486)

- M&G Optimal Income Fund Euro A-H Inc (WKN A1WZWZ)

- Parvest Equity Europe Small Cap Classic-Distribution (WKN A0MY3X)

- T. Rowe Price Funds SICAV - US Smaller Companies Equity Fund A EUR (WKN A1W6FZ)

- Goldman Sachs India Equity Portfolio Base Inc USD (WKN A0QYZQ)

- Parvest Equity Nordic Small Cap Classic-Distribution (WKN A1XBVE)

- Fidelity Funds - China Focus Fund A-DIST-USD (WKN A0CA6V)

- Barings German Growth Trust - Class A EUR Acc (WKN 940132)

- Fidelity Funds - Asia Focus Fund A-DIST-EUR (WKN 986394)

 

Im Groben: Immobilienfond, USA, Schwellenländer, neuerdings Small Caps USA und Skandinavien, China, Europa, Deutschland.

 

Ich habe mein Depot auf eigenen Wunsch risikobereiter aufstellen lassen, was bedeutet das Depot hat eine Schwankungsbreite von +-30%.

Die das Risiko habe ich erhöhen lassen, weil ich immer noch einen Anlagehorizont von mindestens 20 Jahre habe und mit gegen die Niedrigzinsphase und

die steigende Inflation arbeiten möchte.

 

Im Januar soll das nächste Gespräch stattfinden, dort soll überlegt werden, ob man z.B. den BlackRock Global Funds - US Growth Fund A2 (WKN A0BL2F)

verkauft und damit den Gewinn mitnimmt und diesen erst mal liquide belässt. Auch weil man befüchtet, dass die USA hoch verschuldet unter Trump

kippen könnte.

 

Der Handelskonflikt, Brexit, Inflationsanstieg auf nunmehr 2,5% waren auch Thema. All das könnte die Konjunktur dämpfen.

 

Meine Überlegung ist der Depot so zu belassen, weiter per Sparplan in niedrig im Kurs stehende Fonds mit Potential wie

- Fidelity Funds - China Focus Fund A-DIST-USD (WKN A0CA6V)

- Barings German Growth Trust - Class A EUR Acc (WKN 940132)

- Fidelity Funds - Asia Focus Fund A-DIST-EUR (WKN 986394)

 

weiter zu besparen, vielleicht zusätzlich doch 10% Gold zu kaufen und eventuell in den "Grundbesitz europa RC" zu investieren.

 

Generell, ist mein Gedanke, weiter sparen und über 20 Jahre abwarten. Mein Berater sieht die Wirtschaft in der nächsten Zeit

eingetrübt und höheren Schwankungen unterworfen. Und fragte sich, ob man die nächsten Korrekturen alle voll mitnehmen sollte.

 

Ich möchte mich schon mal für den langen Text entschuldigen und bedanke mich im Vorwege für die ein oder andere Antwort

Cyrus

 


 

 

 

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von tyr

vor 33 Minuten schrieb cyrus:

Mein Depot setzt sich wie folgt zusammen (Absteigend nach Fondanteilen):

- Allianz Strategiefonds Wachstum A2 EUR

- Uni-Global - Equities World SA-USD (WKN A0M94E)

- grundbesitz europa RC (WKN 980700)

- BlackRock Global Funds - US Growth Fund A2 (WKN A0BL2F)

- Nordea 1 - Stable Return Fund AP EUR (WKN A0J3XL)

- BlackRock Global Funds - Euro-Markets Fund A4 EUR (WKN 216144)

- Allianz Strategiefonds Wachstum A2 EUR (WKN 979763)

- Robeco Emerging Stars Equities D EUR (WKN A0LE9R)

- BNP Paribas L1 Sustainable Active Stability Classic EUR DIS (WKN 724486)

- M&G Optimal Income Fund Euro A-H Inc (WKN A1WZWZ)

- Parvest Equity Europe Small Cap Classic-Distribution (WKN A0MY3X)

- T. Rowe Price Funds SICAV - US Smaller Companies Equity Fund A EUR (WKN A1W6FZ)

- Goldman Sachs India Equity Portfolio Base Inc USD (WKN A0QYZQ)

- Parvest Equity Nordic Small Cap Classic-Distribution (WKN A1XBVE)

- Fidelity Funds - China Focus Fund A-DIST-USD (WKN A0CA6V)

- Barings German Growth Trust - Class A EUR Acc (WKN 940132)

- Fidelity Funds - Asia Focus Fund A-DIST-EUR (WKN 986394)

 

Wie will man mit so einem unübersichtlichen Haufen an Fonds eine Strategie verfolgen?

 

Ich würde das radikal auf maximal eine Hand voll Fonds vereinfachen und massiv Kosten senken.

 

Rechne doch zum Spaß einmal aus, welche Kosten du jährlich an deinen Banker und die ganzen Fondsverwalter zahlst.

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Geschrieben

Ich würde ebenso den bunten Haufen radikal ausmisten. Mehr Fonds bringen nicht mehr Diversifikation, sondern nur (noch) weniger Übersicht bei gewaltigen Kosten. Hast Du irgendeine Ahnung wieviel % USA (oder gar z.B. Amazon) Du überhaupt hast? Wie hoch die Aktienquote insgesamt ist?

 

Aktive Fonds sind immer eine Wette auf den Fondmanager, nämlich das dieser durch bewusste Auswahl (nach Kosten) den Markt schlägt. Das kann man grundsätzlich hinterfragen, ist aber zumindest für den einzelnen Fond (über eine bestimmte Periode) natürlich möglich. Im Schnitt schaffen das Fonds aber natürlich per Definition nicht, wenn man bunt zusammen mischt bleiben nur sicher die extra Kosten fürs Management.

 

Der Berater muss sich natürlich rechtfertigen, auch wenn er nicht an den Transaktionen sondern am Volumen verdient. Würde der schlicht raten einen einzigen (oder von mir aus 2 bis 3) günstige und breit diversifizierte ETFs zu kaufen und den Rest in Festgeld anzulegen (und für "ewig" dieser Strategie zu folgen) würde man schnell auf die Idee kommen das auch allein zu schaffen. Durch Komplexität (also buntes Zusammenwürfeln von irgendwelchen Produkten) kann man da schon leichter den eigenen Preis rechtfertigen. 

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Geschrieben · bearbeitet von cyrus
Ergänzung

Also, Bedenken bezüglich der Menge an Fonds habe ich auch. Die Begründung des Beraters war: Bei der Höhe des Depots müsse man diversifizieren und damit das Risiko streuen. Von der Bank gibt es ein Übersichtsdiagram, bei dem man sieht, wie hoch z.B die Aktienqote ist, die liegt hier bei ca. 50%. meines Wissens doppelt sich auch nichts. Wie errechne ich, was mich das Depot kostet, von ETWs halte ich wenig, sind mir zu riskant. Die Zahlung an den Berater richtet sich nach dem Gesamtvolumen.

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Geschrieben

Gerade eben schrieb cyrus:

Also, Bedenken bezüglich der Menge an Fonds habe ich auch. Die Begründung des Beraters war: Bei der Höhe des Depots müsse man diversifizieren und damit das Risiko streuen. Von der Bank gibt es ein Übersichtsdiagram, bei dem man sieht, wie hoch z.B die Aktienqote ist, die liegt hier bei ca. 50%. meines Wissens doppelt sich auch nichts. Wie errechne ich, was mich das Depot kostet, von ETWs halte ich wenig, sind mir zu riskant.

Ein paar unverschämte Fragen:

Magst du mitteilen um welche Bank mit Anlageberatung es sich handelt?

Warum sind ETFs (das meinst du wohl mit ETWs) riskant?

Wie war die Wertentwicklung deines Beratungsdepots die letzten 1, 3, 5 Jahre?

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Geschrieben

Bin mit dem Depot bei Consors. Das Depot lag vor der Steuerreform Anfang des Jahres bei ca. 5%, eine Gesamtwertentwicklung kann ich dir leider nicht sagen, hab die Gesamtinvestion über die 13 Jahre nicht dokumentiert.  

 

ETWs bilden ja den Index ab, beim Beispiel des DAX wären das in diesem Jahr ein Minus von über 10 %.

 

Macht es keinen Sinn bei höherem Depotvermögen die Fondquote zu erhöhen?

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Geschrieben

Natürlich doppelt sich da jede Menge, da reicht ein schneller Blick (beliebiges Beispiel) auf

 

https://www.fondsweb.com/de/DE0009797639 (Microsoft und Amazon als 3. bzw. 4 größte Position)

 

und

 

https://www.fondsweb.com/de/LU0171298135 (Amazon als größte und Microsoft als 2 größte Position)

 

Würde man das systematisch durchgehen wären das definitiv jede Menge Überschneidungen dabei. Aber für dieses Service zahlt Du ja, sollte Dir also bekannt sein.

 

Die laufenden Kosten siehst Du auch in den Links (in den beiden Beispielen zwischen 1,5 und 2%), breit diversifiziert geht auch mit 0 bis maximal 0,2%. Oder andersrum, Deine Manager müssen den Markt um fast 2% schlagen damit Du gegenüber einem ETF ohne Verlust aussteigt. Das erscheint mir deutlich riskanter, vor allem da es ja jeder einzelner der vielen Manager schaffen muss.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von sigmabe

14 minutes ago, cyrus said:

beim Beispiel des DAX wären das in diesem Jahr ein Minus von über 10 %

Ist dir bewusst, dass du auch einen aktiven Fonds mit deutschen Aktien hast?

 

2 hours ago, cyrus said:

Barings German Growth Trust - Class A EUR Acc (WKN 940132)

 

Wenn du glaubst, dass dieser kein Minus von über 10 % bisher in diesem Jahr geschafft hat, wäre es mal an der Zeit nachzuschauen

 

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/GB0008192063,DE000ETFL011

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Geschrieben

vor 14 Minuten schrieb cyrus:

ETWs bilden ja den Index ab, beim Beispiel des DAX wären das in diesem Jahr ein Minus von über 10 %.

 

ETW steht als Abkürzung für:

Einsatztoleranzwerte, sieheStörfallbeurteilungswerte

Eigentumswohnung, siehe Liste der Abkürzungen in Wohnungsanzeigen

Europäischer transsonischer Windkanal in Köln

European Tree Worker

Quelle 

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 21 Minuten schrieb cyrus:

Bin mit dem Depot bei Consors. Das Depot lag vor der Steuerreform Anfang des Jahres bei ca. 5%, eine Gesamtwertentwicklung kann ich dir leider nicht sagen, hab die Gesamtinvestion über die 13 Jahre nicht dokumentiert.  

 

Das bedeutet 4 mal pro Jahr Umschichtung nach Telefonberatung und eine Mappe mit bunten Diagrammen?

Kenne so was aus eigener leidvoller Erfahrung von comdirect mit Anlageberatung Plus. :rolleyes:

 

 

Zitat

ETWs bilden ja den Index ab, beim Beispiel des DAX wären das in diesem Jahr ein Minus von über 10 %.

Und der breitgestreute VANGUARD FTSE ALL-WORLD UCITS ETF - A USD DIS ETF WKN: A1JX52 wäre 4,2% im Plus seit Jahresanfang ;)

 

Zitat

 

Macht es keinen Sinn bei höherem Depotvermögen die Fondquote zu erhöhen?

 

Warum? Was für einen Vorteil sollten 10 verschiedene Regionen- bzw. Branchen-Aktienfonds gegenüber einem breit streuenden weltweiten Aktienfonds (z.B. GOTTLIEB DAIMLER AKTIENFONDS DWS Fonds WKN: 976990, wenn's unbedingt ein aktiver Fonds sein soll mit günstiger TER von 0,54% pro Jahr)  haben? Apple ist Apple und Tesla ist Tesla, egal wie der Fonds heißt. Sie investieren doch alle in die gleichen Aktien - oder?

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Geschrieben

Ich bezieht euch hier auf einzelne Werte im Depot. Wenn man die groben Investitionen der Fonts betrachtet, doppelt sich doch nichts. Der eine investiert in der USA, der andere in Immobilien, der nächste im Indien, wieder ein anderer in Skandinavien etc.. Und ja, einer in Deutschland und klar folgt der dem Verlust des DAX. Aber dieser Deutschandfond entspricht vielleicht 2% des Depots.

 

Was auch auch nicht ganz verstehe, wo ist der Unterschied, ob ich nun 5% für einen Fond bezahle, in dem 100% meines Vermögens stecken oder ob ich 5% für 10 Fonds bezahle, in dem je 10% meines Vermögens stecken. Das ist doch egal.

 

Dss Depot wird nicht alle 3 Monate umgeschichtet. Es findet nur alle 3 Monate, oder nach Bedarf eine Beratung statt, die Frequenz definiere ich. Könnte mich auch nur einmal im Jahr beraten lassen. Oder einmal im Monat.

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 7 Minuten schrieb cyrus:

Ich bezieht euch hier auf einzelne Werte im Depot. Wenn man die groben Investitionen der Fonts betrachtet, doppelt sich doch nichts. Der eine investiert in der USA, der andere in Immobilien, der nächste im Indien, wieder ein anderer in Skandinavien etc.. Und ja, einer in Deutschland und klar folgt der dem Verlust des DAX. Aber dieser Deutschandfond entspricht vielleicht 2% des Depots.

 

Was auch auch nicht ganz verstehe, wo ist der Unterschied, ob ich nun 5% für einen Fond bezahle, in dem 100% meines Vermögens stecken oder ob ich 5% für 10 Fonds bezahle, in dem je 10% meines Vermögens stecken. Das ist doch egal.

 

Dss Depot wird nicht alle 3 Monate umgeschichtet. Es findet nur alle 3 Monate, oder nach Bedarf eine Beratung statt, die Frequenz definiere ich. Könnte mich auch nur einmal im Jahr beraten lassen. Oder einmal im Monat.

 

Wenn das für dich passt, dann ist's ja gut. Also warum nicht dabei bleiben?


 

Zitat

 

Was auch auch nicht ganz verstehe, wo ist der Unterschied, ob ich nun 5% für einen Fond bezahle, in dem 100% meines Vermögens stecken oder ob ich 5% für 10 Fonds bezahle, in dem je 10% meines Vermögens stecken. Das ist doch egal

 

 

Keiner - beide male wären 5% Ausgabeaufschlag und vor allem die jährlich anfallenden laufenden Kosten für mich inakzeptabel.

 

Mein Vorschlag: Folgende Beiträge lesen und einige Tage/Wochen darüber nachdenken.

 

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Geschrieben

Und ein einziger globaler Fond, such wenn das jetzt überspitzt ist, kann doch nicht so detailliert sein wie viele einzelne. 

Die meisten sind ja rabattiert.

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Geschrieben

Gerade eben schrieb cyrus:

Und ein einziger globaler Fond, such wenn das jetzt überspitzt ist, kann doch nicht so detailliert sein wie viele einzelne. 

Aktien [oder geht es dir um ganz andere Geldanlageprodukte?] von wie vielen Unternehmen sollte dein Gesamtportfolio idealerweise enthalten?

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Geschrieben

Doch, denn "The MSCI ACWI Investable Market Index (IMI) captures large, mid and small cap representation across 23 Developed Markets (DM) and 24 Emerging Markets (EM) countries*. With 8,870 constituents, the index is comprehensive, covering approximately 99% of the global equity investment opportunity set." Ein ETF auf diesen Index kann 99% des weltweiten Aktienmarkts abbilden, das fehlende Prozent wird bei der Performance (bzw. dem Risiko) verkraftbar sein. Glaubst Du, Du deckst mehr wie 99% ab?

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Geschrieben

Mir geht es gar nicht um einzelne Unternehmen, sondern um Märkte. Global, USA, Europa, China, Schwellenländer, etc.

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Geschrieben

Ein interessanter Thread. Jemand der jahrelang nach Beratungsaussagen investierte, trifft auf eingefleischte Do It Yourself-Investoren. 

Grundsätzlich gibt es für @cyrus nur eine Frage, die er beantworten sollte: Besteht die Bereitschaft dich mit den Investieren auf eigene Faust zu beschäftigen oder suchst du hier lediglich die Bestätigung?

Lautet die Antwort ja, lies dir die oben genannten Threads durch und du wirst auf ETFs umsteigen.

Dass das "Bankberater" Depot genauso von einem Affen mit Würfeln stammen könnte, ist offensichtlich. Der Affe hätte vermutlich sogar besser gewürfelt oder auf günstigere ETFs gesetzt. 

 

vor 2 Minuten schrieb cyrus:

Mir geht es gar nicht um einzelne Unternehmen, sondern um Märkte. Global, USA, Europa, China, Schwellenländer, etc.

Genau deshalb sind ETFs wie für dich geschaffen. Außer du bezahlst gerne Gebühren für einen Dritten.

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Geschrieben

Könnte man nicht ein Musterdepot mit ETWs über ein Jahr laufen lassen und beobachten?

 

Ich suche hier Beratung bezüglich meines Depots in Bezug auf die wirtschaftliche Lage. 

 

Den Hinweis, das Depot sei zu groß, find ich hilfreich. Mich würde auch interessieren, welche Fonds ihr halten würdet und von welchen ihr euch trennen würdet.

 

Für ein beraterloses Investierten fehlt mir das Wissen. Wie ihr ja merkt.

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Geschrieben · bearbeitet von bondholder

vor 56 Minuten schrieb cyrus:

Könnte man nicht ein Musterdepot mit ETWs über ein Jahr laufen lassen und beobachten?

Tu dir (und uns) bitte einen Gefallen und hör auf, immer wieder mit Eigentumswohnungen anzufangen. Danke.

 

vor einer Stunde schrieb cyrus:

Mir geht es gar nicht um einzelne Unternehmen, sondern um Märkte. Global, USA, Europa, China, Schwellenländer, etc.

Wie könntest du generell in diese Märkte investieren?

(Ich würde es mit Aktien börsengehandelter Unternehmen versuchen.)

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