Depot Bewertung - Was ist gut/Was ist schlecht?

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93 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von MIB_0909

Hallo zusammen,

 

mit diesem Beitrag wollte ich mich zum einen hier im Forum kurz vorstellen und zum anderen mein Investitionsplan durch euch auf den Prüstand stellen.

 

Zu meiner Person in Kurzform:

Alter: 37

Beruf: Dipl.-Ing. in leitender Position im Automobilsektor

Investitionssumme: Einmalig 100.000,- ; pro Monat 1.500-2.000,-

Ziel Investition: Finanzielle Freiheit = Fixkosten werden durch Investition getragen

Riskiobereitschaft: Mittel bis Niedrig

 

Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit intensiver zum Thema Investment.

Ich hab mich zum Thema ETF eingelesen und zum Thema Anleihen.

CFD-Trading habe ich über eToro im Jahr 2018 gestartet mit mäßigem Erfolg.

 

Über die Weihnachsfeiertage habe ich mir nun einen Investitionsplan erstellt und würde diesen gerne durch euch auf den Prüfplan stellen wollen.

 

Meinen Plan findet ihr im Anhang

 

Kurze Info noch zu ETF.

Was war ausschlaggebend für die Wahl des ETFs?

-physisch

-thesaurierend

-Weltmarkt abdecken aber nicht wie im ACWI - Verteilung 80/20 also grob 2x soviel EM

-ausreichend groß, ausreichend lange am Markt

-geringe Kosten

 

Fraglich war für mich noch ob Vanguard oder nicht hab aber hier nicht so den Mehrwert gesehen.

 

Kurze Info zu Anleihen.

Warum in 2 Risikogruppen aufgeführt?

-Ich beziehe mich hierbei auf das Rating

-höhere Rendite bei höherem Risiko

 

 

Fragen die sich mir aktuell noch stellen

ETF

-Ein Bekannter, mit dem ich mich regelmäßig bzgl. Investement austausche, hat mir von meiner ETF Auswahl abgeraten aufgrund doppelter Steuerbelastung. Nach meinem Verständnis spielt es durch die neue Steuerregelung keine Rolle mehr welche ETF Art man wählt (Ausschüttend/Thesaurierend, physisch/synthetisch). Mein Ziel ist maximale Rendite deshalb erscheint mir Thesaurierend aufgrund einer Art "Zinseszins" am sinnvollsten.

 

Anleihen

-Mein Plan war in Anleihen zu Investieren die ich Nahe bei 100% bekomme und diese dann bis zum Ende halte. Vorteil Planbare Zinserträge und ich erhalte meine Investitionssumme im Idealfall vollständig "ohne" Risiko zurück.

-Jetzt wird mir jedoch empfohlen Anleihen mit kurzer Restlaufzeit und ohne Währungsrisiko zu holen. Das Währungsrisiko leuchtet mir ja noch ein aber weshalb sollte es von Vorteil sind diese bei kurzen Laufzeiten zu kaufen? Meistens kauft man diese Anleihen dann zu >100% d.h. mit diesen Anleihen macht man nur aufgrund der Haltezeit bis zum Schluss einen Verlust. Wie ist eure Meinung hierzu?

 

Aktien

-Hier kaufe ich erstmal noch nichts bis ich mich zum Thema Aktien-/Firmenbewertung eingelesen habe

 

Bestandteil hohes Risiko Allgemein

-P2P und Crowd-Investing hab ich mich zwar eingelesen aber auch hiermit werde ich mich erst nur mit kleinen Summen beteiligen und erst dann die Ziel Portfolie Verteilung aufbauen.

 

Investitionstart

-Ich habe zwei verschiedene Anlagestrategien für ETFs verglichen und hierbei 2 Jahre vor dem letzten Finanzcrash genommen.

-1x 100% Investition sofort und 1x 100% Investition über 1 Jahr verteilt

-Mit diesem Vergleich wollte ich sehen ob sich das geringere Risiko über eine zeitlich versetzte Investion auch vor einem Crash lohnt. Als Ergebnis kam raus "NEIN" es lohnt sich nicht die 1x Investition lohnt sich auch zu einem schlechtem Einstiegszeitpunkt immer.

-Was wäre eure Empfehlung wie man hier vorgehen sollte - habt ihr andere Erfahrungen gesammelt?

 

-Ich möchte liquide bleiben um auf Änderungen schnell reagieren zu können. Im Bekanntenkreis wurde durch Investitionen neben der Börse ein beachtliches Vermögen erwirtschaftet mit passiven Einkommen >200.000 p.a. Deren Vermögen entstand durch Investition in gewerbl. Immobilien die vermietet werden und/oder durch Investition in Solaranlagen und/oder Unternehmertum. Diese Option möchte ich mir offen halten und hier evtl. zukünftig neben der Börse investieren.

 

 

Mein persönliches Ziel für 2019 wäre

-Investiert sein in der geplanten Asset Allocation mit ca. 10-20% des Gesamtkapitals (=Probelauf ob das geplante Konzept aufgeht)

 

 

Es ist evtl. ein wenig viel Text aber falls jemand bis hier hin gelesen hat und sich im Stande fühlt des Plan zu bewerten, würde ich mich freuen wenn ihr das nun macht ;)

 

Viele Grüße,

Michael

 

2019_Vermögensaufbau.pdf

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Hallo @MIB_0909, willkommen im Forum.

 

vor 19 Minuten schrieb MIB_0909:

... die 1x Investition lohnt sich auch zu einem schlechtem Einstiegszeitpunkt immer.

Als Ingenieur solltest Du wissen, dass man solche Behauptungen nicht aus einem einzelnen Experiment ableiten kann.

Hier steht was zum Thema Einstiegsszenarien:  https://www.wertpapier-forum.de/topic/34144-die-mischung-machts/?do=findComment&comment=635947

 

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Geschrieben

Das mag sein aber ich habe im Grunde genommen den Worst-Case Fall angenommen.

Also im Hoch groß eingekauft, kurze Zeit noch vom Kursanstieg profitiert und dann massiv in den Crash gefahren.

 

Den Vorteil des gemittelten Kaufkurses wurde eliminiert durch die höheren Erträge seit Beginn.

 

Meine Aussage kann nur nicht stimmen wenn diese Szenarien eintreten

 

- Unmittelbar nach Kauf folgt der Crash also wirklich im absoluten Hoch gekauft

- Der Markt erholt sich nicht und erreicht dieses Hoch nie wieder

- Der Markt erholt sich extrem langsam

 

Über die verschiedenen Einstiegsszenarien hab ich mich schon infomiert und es wurde "immer" ;) empfohlen den zeitlich versetzten Einstieg zu wählen und damit das Kurs/Kaufrisiko zu mindern. Genau diese Aussage habe ich eben durch meine Worst-Case Annahme überprüft und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen.

 

Ohne meinen Plan jedoch min 1 Jahr zu testen würde ich allerdings aktuell niemals die 100k investieren. Da ist mir das Risiko einfach zu hoch ob ich vielleicht irgendwas nicht bedacht habe und dann massive Verluste einfahre.

Selbst wenn ich mich jetzt entscheiden würde die 100k über 2 Jahre verteilt zu investieren wären das auch immerhin ca. 4200 + die monatlich angedachten Sparraten. Auch das wäre schon viel würde ich sagen.

 

Hast du dir meinen Plan auch mal angesehen ob dieser brauchbar ist oder nicht?

 

 

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Geschrieben

Habe deinen Plan überflogen und stelle mir die Frage, was du eigentlich vor hast, für mich passt hier einiges gar nicht zusammen.

47 minutes ago, MIB_0909 said:

Riskiobereitschaft: Mittel bis Niedrig

 

Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit intensiver zum Thema Investment.

Ich hab mich zum Thema ETF eingelesen und zum Thema Anleihen.

CFD-Trading habe ich über eToro im Jahr 2018 gestartet mit mäßigem Erfolg.

 

Jetzt soll nach deinem Plan 20% des Portfolios in einen "Risiko Hoch"-Anteil fließen, der zu 45% aus Zocken (oder was hast du damit vor?) mit CFDs besteht (war da nicht gerade etwas mit mäßigem Erfolg?) und angestrebt wird "Ziel: Rendite =10x Inflation".

 

Vielleicht kannst du uns ja zunächst erklären, wie du darauf kommst, dass du bei höherer Inflation in der Lage sein wirst eine höhere Rendite zu erzielen und warum du, wenn du ernsthaft glaubst bei 3% Inflation einen Portfolioanteil durchschnittlich mit 30% Rendite managen zu können, nicht die große Karriere als Fondsmanager anstrebst.

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Geschrieben · bearbeitet von whister

Kannst du erklären wie dein Anteil "Risiko hoch" eine langfristige Rendite von 20% p.a. (oder wie du schreibst "10x Inflation") erzielen soll?

 

EDIT: Immobilienfonds und Rohstofffonds sind keine Anlage mit niedrigem Risiko.

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Geschrieben · bearbeitet von Cai Shen

Also schonmal ein großes Lob, mit einer 12-seitige Präsentation hat hier - glaube ich - noch niemand seine Pläne vorgestellt.

 

Meine Anmerkungen beim ersten Überfliegen:

1000 € monatliche Entnahme (netto) ohne Kapitalverzehr entspricht ca. 16.500 € jährlichem Zuwachs (vor Steuer).
Bei 250k € Kapital ist das eine sportliche Rendite von ~6,5% die man nicht einfach so konstant und schon gar nicht bei niedrigem bis mittlerem Risiko aus dem Hut schüttelt.
Im aktuellen Zinsumfeld veranschlage mal einen Kapitalbedarf von 400k € und die daraus resultierenden gut 4% brutto sind für "mittleres" Risiko schon seeeehr optimistisch gerechnet.

 

Unternehmensgründung und passives Einkommen?
Den Aspekt könntest du mal genauer herausarbeiten.
Ich habe gerade eine Unternehmensgründung hinter mir und mit Passivität geht da gar nichts.

 

Größeres Investment in Einzelposition = hohes Risiko und üblicherweise nicht empfohlen, es sei denn du bestreitest deinen Lebensunterhalt davon.
Aber darum ging es bei den Überlegungen zum passiven Einkommen eher nicht.

 

Die Rendite der Risikogruppen bedürfen einer grundsätzlichen Überarbeitung (hoch = 10x Inflation :w00t:), das schaffen selbst Hedge Fonds Manager nichtmal über kurze Zeiträume.
Vorschlag: 1 / 2 / 3-4 als realistische Annahme.

 

Risiko niedrig: ersetze "Rohstofffonds" durch Gold, 5-10% könnte passen, erwirtschaftet als Rendite aber keine laufenden Ausschüttungen.
Silber sehe ich an der Stelle nicht, da eher Industriemetall und in der Vergangenheit sehr volatil - für Gold läßt sich ein Inflationsausgleich über längere Zeiträume herleiten.

 

Aktien(fonds) haben in Risiko mittel nichts verloren, die sind immer stark risikobehaftet.
Außer Anleihen könnte man wahrscheinlich nur Immobilienanteile guten Gewissens hierhin verlagern.

 

CFDs sind kurzfristige Zock-ultrahochrisiko-Papiere, die würde ich auch aufgrund des Zeitaufwands aus dem passiven Einkommensstrom raushalten.
Dann eher überlegen, ob die darin investierte Zeit als Hobby veranschlagt oder zielführender in die Karriere als Ingenieur gesteckt wird.
P2P könnte man als kleinen Anteil tatsächlich lassen, solange man das als Robo-Investment sieht und nicht den Anspruch hat Einzelinvestments herauszupicken.

 

Ich würde - gerade am Anfang - für einen langsamen Einstieg plädieren, witzigerweise ist das Ziel doch auch schon vordefiniert.

Zitat

Mein persönliches Ziel für 2019 wäre -Investiert sein in der geplanten Asset Allocation mit ca. 10-20% des Gesamtkapitals

Klingt vernünftig, wird sich inklusive der ganzen 5% Positionen aber nicht durchführen lassen.
Diese verbleiben solange eben im Tagesgeld/Festgeld und werden bei Erreichen der (mindestens) 50% Marke am Stück "nachinvestiert".

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von moonraker

Die Risikoeinstufungen finde ich auch unpassend.

Und für "mittel bis niedrige" Risikobereitschaft bist Du für mich zu offensiv aufgestellt (nur 10% RK1?, neben dem Puffer)

- 10x Inflation ist sehrt spekulativ, das findet man selten (und das sicher vorhersagbar? Es kann auch mal kräftig runter gehen)

- Rohstofffonds haben kein "niedriges" Risiko

- Fonds/ETF sind "mittel" riskant? Aktienfonds sind riskanter, Rentenfonds sind u.U. weniger riskant, dafür mit weniger Rendite (s.u.)

- Rentenfonds mit niedrigen Risiko bringen z.Zt. 0-Renditen oder sogar negative - da ist TG/FG besser

- Die Aufteilung innerhalb der Risikoklassen ist m.M.n. viel zu kleinteilig / zu viele Positionen

 

Zu Deiner Rechnung auf der letzten Seite: Die Steuern fallen nur an, wenn Du verkaufst. Ansonsten kann der Betrag auch im nächsten Jahr an der Wertentwicklung teilhaben.

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb MIB_0909:

Meinen Plan findet ihr im Anhang

Zeithorizont 15 Jahre und "schnelle Verfügbarkeit der Investmentsumme" passt nicht zusammen.
 

Unabhängig von der Diskussion, wie man die Risikoklassen bezeichnet und was wo einsortiert gehört: 10x Inflation ist eine viel zu hohe Erwartung! Wie viel Geld erwartest du denn mit CFD-Spekulationen verdienen zu können, insbesondere da du schreibst, du hättest das bisher mit "mäßigem Erfolg" betrieben?

 

Durch den Top-Down-Ansatz hast du ein paar Doppelungen drin, z.B. Staats- und Unternehmensanleihen sowohl in "Niedrig" als auch in "Mittel", und einige Allokationen sind extrem klein, z.B. CFD-Krypto wenn man es ausmultipliziert mit 0,09% Depotanteil. Selbst wenn du dort 100% p.a. erwirtschaftest sind das in absoluten Zahlen 90€ pro Jahr. Für welchen Zeitaufwand?

 

Du hast so ziemlich alles an Anlagevehikeln drin, was der Markt hergibt: Rentenfonds, Mischfonds, Rohstofffonds, Immobilienfonds, ETFs (Aktienfonds), Aktien, CFDs, Krypto, Crowd-Investing, P2P-Kredite. Ist das wirklich sinnvoll?

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Geschrieben

vor einer Stunde schrieb MIB_0909:

Beruf: Dipl.-Ing. in leitender Position im Automobilsektor

 

Da würde ich mal sagen: typisches Overengineering im Anlagebereich. Keep it simple.

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Geschrieben

Derart komplizierte Portfoliostrukturierungen kenne ich bisher nur von Seiten professioneller Berater, die mit der Komplexität ihre Vergütung rechtfertigen wollen.

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Geschrieben · bearbeitet von stummlfumml

Zur den unpassenden Risikoeinschätzungen sage ich nichts, darauf sind die Vorposter schon korrekt eingegangen.

 

vor 2 Stunden schrieb MIB_0909:

Meinen Plan findet ihr im Anhang

 

Vermutlich während der Arbeitszeit erstellt? ;)

 

Zitat

-Ein Bekannter, mit dem ich mich regelmäßig bzgl. Investement austausche, hat mir von meiner ETF Auswahl abgeraten aufgrund doppelter Steuerbelastung. Nach meinem Verständnis spielt es durch die neue Steuerregelung keine Rolle mehr welche ETF Art man wählt (Ausschüttend/Thesaurierend, physisch/synthetisch).

 

1. Mit der aktuellen Steuerreglung sind thesaurierende Fonds immer noch vorteilhafter, da der Steuerstundungseffekt durch die Mindestbesteuerung nur abgeschwächt wurde, solange der Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist.

2. Dem Bekannten bei Investitionsthemen nicht mehr zuhören.

 

Zitat

Anleihen

-Mein Plan war in Anleihen zu Investieren die ich Nahe bei 100% bekomme und diese dann bis zum Ende halte. Vorteil Planbare Zinserträge und ich erhalte meine Investitionssumme im Idealfall vollständig "ohne" Risiko zurück.

 

Ich hoffe Du bist dir wirklich darüber bewusst, dass das auch im Idealfall nicht ohne Risiko ist und hast das ohne nicht nur aus Langeweile in Anführungszeichen gesetzt. Rendite gibt es für das Tragen von Risiken.

 

Zitat

Aktien

-Hier kaufe ich erstmal noch nichts bis ich mich zum Thema Aktien-/Firmenbewertung eingelesen habe

 

Die Literatur kannst Du dir sparen, wenn Du dir davon erhoffst bessere Investitionsentscheidungen für Aktien treffen zu können. Wenn es dich natürlich inhaltlich interessiert, go for it. 

 

Zitat

-Ich möchte liquide bleiben um auf Änderungen schnell reagieren zu können.

 

 

Also market timing? Zu diesem Versuch wirst Du hier voraussichtlich (und berechtigter Weise) Kritik hören. 

 

Zitat

Im Bekanntenkreis wurde durch Investitionen neben der Börse ein beachtliches Vermögen erwirtschaftet mit passiven Einkommen >200.000 p.a. Deren Vermögen entstand durch Investition in gewerbl. Immobilien die vermietet werden und/oder durch Investition in Solaranlagen und/oder Unternehmertum. Diese Option möchte ich mir offen halten und hier evtl. zukünftig neben der Börse investieren.

 

Trugschlüsse wie survivorship bias, selektive Wahrnehmung, anekdotische Beweisführungen, confirmation bias etc. sind dir geläufig? Literatur zu diesen würde ich eher empfehlen, als zu Unternehmensbewertungen.

 

Zitat

2019_Vermögensaufbau.pdf  28   1 MB

 

Investmentstrategien in kursorientierte/dividendenorientierte Aktien würde ich komplett streichen, da ich davon ausgehe, dass dort Missverständnisse/fehlendes Verständnis deinerseits bestehen.

CFDs würde ich ebenfalls komplett streichen. In der Theorie eine nette Ergänzung des Werkzeugkastens, sind sie in der Praxis viel zu teuer, als dass man sie als Investmentvehikel betrachten kann.

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Geschrieben

@sigmabe

Der CFD Anteil wird über eToro (=Copy Trading) abgedeckt.

Mässiger Erfolg, da ich auf "Empfehlung" hier eingestiegen bin mit mehreren Fehlern.

- CopyStart mit offenen Positionen - also zu einen sehr ungünstigen Zeitpunkt (Hallo Bitcoin-Kauf 18KW1 :)  )

- Ohne Wissen Leute kopiert bzw. ohne gute Bewertungskritieren gefunden zu haben

- Zu lange in der Kopie geblieben und den eigenen Analysen kein Glauben geschenkt bzw. immer die Hoffnung getragen "Vielleicht wird es ja doch noch besser"

 

Jetzt hab ich auf eToro komplett umgeschichtet und seit Nov 18 geht es bergauf.

Ich kopiere aktuell eine Person die Konstand über Jahre hinweg min 25% p.a. macht

Eine Person kopiere ich die im letzten Jahr 140% p.a. gemacht hat (mir ist bewusst, dass hier das Risiko sehr hoch ist)

 

Inflation hab ich mal mit 2% angenommen was man auch an der Tabelle im Anhang sieht (8% Rendite p.a. des Gesamtdepots)

 

@whister

Siehe Antwort von oben.

Danke für den Hinweis der Fonds. Ich werde das nochmal überdenken bzw. weshalb sind gehören diese Fonds deiner Meinung nach nicht in diese Risikogruppe?

 

@Cai Shen

Siehe ebenfalls Tabelle im Anhang. Hier ist mein Plan aufgeführt wie ich zu diesen Summen komme.

 

Unternehmensgründung ist nicht gleich Unternehmesgründung.

Es gibt genügend Ansätze für passives Einkommen durch Unternehmensgründung.

App Programmierung

Onlinehandel als Zwischenhändler

Unternehmen, in denen die Angestellten den Großteil des Zeitaufwands abdecken (Bsp. von oben mit Immobilien)

usw.

 

Rohstofffonds hatte ich wegen 2 Gründen genommen. 1. Ich habe keine "Lagerkosten". 2. Physisches Gold erwirtschaftet keine Rendite.

Hier bin ich aber noch offen in der Entscheidung.

 

Aktien selbst hab ich unter Risko hoch eingestuft. Fonds hingegen aufgrund der Streuung in Mittel. Grundsätzlich muss ich aber auf den Gesamtinhalt der Gruppe Riskio mittel betrachtet werden. Der Großteil wird in dieser Gruppe mit 75% Anteil ETF abgedeckt.

 

Thema CFD siehe oben

 

@moonraker

70% sind in Risiko mittel verteilt. Für mich klang das gut und passend zu meiner Riskio Bereitschaft

Rentenfonds wie oben schon erwähnt unterteile ich je nach Rating der Anleihe

Wie ist 0% Rendite möglich bei Anleihen? Meinst du bei zu langer Laufzeit frisst die Inflation die Zinszahlungen?

 

Die letzte Seite soll mir einen Überblick geben zu meiner geplanten monatlichen Ausszahlung wie viel Kapital ich benötige. D.h. ab hier ist ein Verkauf geplant.

 

@Yerg

Wieso passt das nicht zusammen?

So lange ich nicht in Anleihen von 20 Jahren Laufzeit oder Festgeld mit mehreren Jahren Laufzeit investiert bin, komme ich jederzeit an mein Kapital.

 

@Ramstein

Für mich ist dieser Ansatz noch Simple :)

Breit streuen war mir wichtig um das Gesamtrisiko zu senken und im Depot nicht zu volantil zu sein.

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Geschrieben

vor 5 Minuten schrieb MIB_0909:

Aktien selbst hab ich unter Risko hoch eingestuft. Fonds hingegen aufgrund der Streuung in Mittel. Grundsätzlich muss ich aber auf den Gesamtinhalt der Gruppe Riskio mittel betrachtet werden

 

Die Begriffe systematisches und unsystematisches Risiko sind Dir geläufig?

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Geschrieben · bearbeitet von stummlfumml

vor 12 Minuten schrieb MIB_0909:

- Zu lange in der Kopie geblieben und den eigenen Analysen kein Glauben geschenkt bzw. immer die Hoffnung getragen "Vielleicht wird es ja doch noch besser"

 

Ich ergänze noch zu meinem obigen Post: overconfidence bias und control illusion

 

Zitat

Eine Person kopiere ich die im letzten Jahr 140% p.a. gemacht hat (mir ist bewusst, dass hier das Risiko sehr hoch ist)

 

Bist Du dir dessen bewusst? Wirklich?

Dann frage ich dich, warum diese Person noch nicht der reichste Mensch der Welt ist? Und nachdem Du diese Frage beantwortet hast: Warum kopierst Du diese Person dann?

 

Zitat

Es gibt genügend Ansätze für passives Einkommen durch Unternehmensgründung.

App Programmierung

Onlinehandel als Zwischenhändler

Unternehmen, in denen die Angestellten den Großteil des Zeitaufwands abdecken (Bsp. von oben mit Immobilien)

usw.

 

Du möchtest also Unternehmen besitzen, in die Du keinerlei Arbeitsleistung einbringst, sondern nur für die Bereitstellung von Eigenkapital bezahlt wirst?

Wenn man das doch nur einfacher haben könnte... :-*

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Geschrieben

Ich finde du überschätzt deine Risikobereitschaft....

Rendite und Risiko/Volatilität gehen Hand in Hand...

Du willst 100.000k nicht auf einmal reinstecken 

Du möchtest gerne im ,Privatsektor‘ unterwegs sein- aber bitte nur mit Rendite!

Was bist du bereit zu verlieren- zumindest temporär??

Egal zu welchem Zeitpunkt du investierst- was der Markt macht, steht auf einem völlig anderen Blatt....

 

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Geschrieben

vor 28 Minuten schrieb MIB_0909:

Siehe ebenfalls Tabelle im Anhang. Hier ist mein Plan aufgeführt wie ich zu diesen Summen komme.

Mit 10% gerechnet erreicht man das Ziel noch früher :unsure:

 

Nochmal deutlicher: niemand kennt zukünftige Anlageergebnisse, deshalb können wir nur die Vergangenheitswerte irgendwie in die Zukunft projizieren.
Für Aktien sind 6-8% schon das beste zu erwartende Ergebnis, da risikobehaftet mit deutlichen Risiken - und seien es nur Kursschwankungen bis +/- 60%.

Die haben aber nur 10% Anteil an deiner Strategie, können also bestenfalls einen kleinen Renditebeitrag leisten.

Also entweder 100% Aktien und beten oder Renditeerwartung auf ein erreichbares Maß zurückschrauben.

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Geschrieben

Zu kompliziert. Risikobereitschaft und erwartete Rendite passen in keinem mir vorstellbaren Szenario.

 

Zum Thema Einstieg ist auch schon alles hier im Forum geschrieben worden. Ich glaube du wirst es nicht! aushalten wenn deine Investitionen im "mittleren" Risikobereich ab -35% rot stehen. Und das kann dir nach einem Monat oder 10 Jahren mit deinem Depot passieren.

 

Entschleunige dein Aktionismus und les dich mal in die wichtigsten Themen hier ein. Und dann reden wir hier weiter. Wenn du wieder eine Spur zur Realität zurück gefunden hast. 

 

Zum Selbsttest kannst du dir ja einfach mal nen ETF mit 5.000€ Einmalanlage kaufen und während deiner Weiterbildung im o.g. Bereich schauen wie es dir damit geht. 

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Geschrieben

vor 35 Minuten schrieb MIB_0909:

Es gibt genügend Ansätze für passives Einkommen durch Unternehmensgründung.

App Programmierung

Onlinehandel als Zwischenhändler

Zwischenhändler, ich orientiere mich hier mal mal am Großhandel, verdienen üblicherweise unter 2% auf den Umsatz gerechnet und rentieren nur sehr effektiv aufgestellt und mit viel Kapitaleinsatz.
Für die App Programmierung sehe ich zumindest eine (mehjährige) Ausbildung als Grundvoraussetzung. Vorhanden oder soll das wieder jemand anderes für lau übernehmen?

Auch Immobilien sind alles andere als Selbstläufer und mit läppischen 100k € kommt man nicht weit.

 

 

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Geschrieben

@bondholder

Ist das nun eine positive oder eine negative Aussage gewesen :)

Ich plane eben alles - ich mache nie Entscheidungen aus dem Bauch raus zumindest nie ohne wenigstens vorher darüber nachgedacht zu haben

 

@stummlfumml

Nein - nicht während der Arbeitszeit. Wie schon geschrieben, es ist über die Weihnachtsfeiertage entstanden. ;)

Danke für den ETF Hinweis. Ich war mir auch ziemlich sicher, dass er unrecht hatte. Bzw. er hatte für sich recht, vor der steuerlichen Änderung und musste tatsächlich doppelt Steuer bezahlen (auch nach längerer Diskussion mit Finanzamt und Bank)

Anleihen sind für mich vom Risiko eben durch die Ratings planbar. Bin ich hier zu blauäugig - gibt es Statistiken wie oft ein Emitter tatsächlich zahlungsunfähig war und kann man diese Zahl mit den zu Beginn vergebenen Rating korrelieren?

Thema Aktien:

Bei Einzelaktienkauf bin ich schon der Meinung, dass man sich zuvor Wissen aneignen sollte wie man Unternehmen bewertet. Selbst wenn es nur so einfache Sachen sind wie "Wie ist die Firma am Markt positioniert" "Welche Zukunftsaussichten hat das Firmenkonzept" etc.

Dividenenorientiert und Kursorientiert sind denke ich schon Anhaltspunkte auf die man achten sollte. Es gibt Aktien die steigen vom Kurs nahezu nie, schütten dafür jedoch regelmäßig den "Firmenerfolg" in Dividenen an die Aktionäre aus. Mag sein, dass ich hier noch zu wenig Ahnung habe, aber ich erwähnte ja bereits, dass ich mich hierzu noch einlesen muss.

 

Theme liquide bleiben:

Nein, es geht mir nicht um Market Timing. Es geht mir darum in andere Investionen neben der Börse schnell einsteigen zu können.

 

Thema Bekanntenkreis:

Diese Begriffe sagen mir nichts, ich werde mal was hierzu nachlesen. Aber es sei an dieser Stelle erwähnt - ich kenne ihre Jahreseinkünfte und ich kenne ihren Aufwand.

Diese Personen haben mir gewiesen, dass der Satz "Du musst Geld haben um viel Geld zu verdienen" stimmt. Sie haben klug investiert jeder von diesen Personen ist Millionär inzwischen (wenn sie alles verkaufen würden) aber sie tragen es nicht so nach außen was vom Charakter sehr sympatisch ist.

 

Zu deiner zweiten Antwort

Die Begriffe kenne ich nicht aber meine Bewertung war korrekt und ich kann nur jedem raten die Statistiken zu hinterfragen was einem die Seite liefert und sich eine eigene Meinung hierzu bilden.

Warum ist die Person nicht reichster Mensch der Welt fragst du? Ganz einfach, auch diese Person hat für sich ein Risko Fenster definiert. Es macht einen Unterschied ob er 100,- investiert und daraus 100% macht oder 100.000 investiert.

Bei eToro muss er nur das Minimum investieren. Sein "Gehalt" erhält er durch eine Anteilssumme des verwalteten Kopierkapitals.

Nicht falsch verstehen - die Gefahr Verlust zu machen ist bei eToro sehr hoch.

 

Zum Thema Unternehmen siehe Antwort von oben "Jahreseinkünfte". Man muss sich nur vom Thema lösen "Geld gegen Zeit", es lohnt sich schon hiermit zu befassen.

Viele kleinere Einkommensströme bringen in Summe auch ein großes Einkommen.

 

 

@rammstein

Die Begriffe sagen mir nichts, es hat aber wohl was bezüglich Diversivikation zu tun.

Ich lese mir das mal durch bzw. du könntest mir auch sagen weshalb diese Begriffe wichtig sind.

 

 

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Geschrieben · bearbeitet von pillendreher

vor 32 Minuten schrieb Cai Shen:

Zwischenhändler, ich orientiere mich hier mal mal am Großhandel, verdienen üblicherweise unter 2% auf den Umsatz gerechnet und rentieren nur sehr effektiv aufgestellt und mit viel Kapitaleinsatz.

 

 

Als Nicht-Selbstständiger habe ich natürlich nur einen sehr beschränkten Einblick, aber trotz viel Gejammer, ein bisschen mehr sollte es in unserer Branche schon sein: 2017 +4,38%

http://www.phagro.de/pharma-grosshandel/zahlen-daten-fakten/

PS

Nimm alles zurück, habe mir gerade die GuV-Rechnung für das Geschäftsjahr 2017/18 vom Pharmagroßhändler Phoenix angeschaut :rolleyes:

 

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Geschrieben · bearbeitet von Peter Grimes

@MIB_0909

Bevor Du irgendetwas anderes machst würde ich empfehlen, daß Du erstmal auf diese Seite gehst, und Dir das eBook "Genial einfach investieren" lädst und durchliest. (Es enthält keine Werbung für den Fonds, und der Link ist auch nicht als solche zu verstehen.) Auch wenn der Inhalt von 2007 stammt, bietet es doch einen hervorragenden Eiblick in die persönlichen Fallstricke beim investieren, und wird Dir auch einige der "Begriffe" näher bringen. Weiterführende Literatur, auch zu Funktion und Anwendung verschiedener Investmentinstrumente, wird man Dir hier im Forum dann sicherlich auch noch empfehlen können.

 

(Edit: Typo)

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Geschrieben

Er überschätzt seine Risikobereitschaft- wenn ein Depot mal -15 steht oder gar 50% - das musst du aushalten können für eine Rendite...

Kleines Beispiel : Cronos gekauft- dann erstmal runter, mist- glaube aus allen mir möglichen Informationsquellen trotzdem dran- ausgessen = Ergebnis 100%

Hätte auch anders sein können- ich hätte alles verlieren können... 

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Geschrieben

vor 33 Minuten schrieb MIB_0909:

70% sind in Risiko mittel verteilt. Für mich klang das gut und passend zu meiner Riskio Bereitschaft

70% sind in das verteilt, was du als "mittleres Risiko" bezeichnest. Der Name, den du der Kategorie gibst, ändert nichts am tatsächlichen Risiko.

 

Hier im Forum üblich ist eine Einteilung in drei Risikoklassen (RK1 bis RK3) mit der Einordnung von Aktien in RK3, also die höchste Risikoklasse. Diese Klassifikation kann man kritisieren, sie hat mindestens den Nachteil, dass "RK3" nicht weiter unterscheidet zwischen einem diversifizierten Welt-ETF und hochriskanten CFD-Spekulationen. Wenn du dafür unterschiedliche Risikoklassen haben möchtest, musst du andere verwenden als hier im Forum üblich. Aber egal wie du die Klassen dann nennst, der Name ändert natürlich nichts am tatäschlichen Risiko. Du kannst nicht einfach eine Risikoklasse als "mittleres Risiko" bezeichnen und das dann als Beleg dafür nehmen, dass deine Allokation deiner Zielsetzung entspricht.

 

vor 50 Minuten schrieb MIB_0909:

Wieso passt das nicht zusammen?

So lange ich nicht in Anleihen von 20 Jahren Laufzeit oder Festgeld mit mehreren Jahren Laufzeit investiert bin, komme ich jederzeit an mein Kapital.

Dieses Kriterium erfüllt jedes börsengehandelte Wertpapier (auch Anleihen mit 20 Jahren Laufzeit), solange dir der Verkaufspreis egal ist. Warum hast du denn "Zeithorizont 15 Jahre" in deinen Plan geschrieben, was bedeutet das für dich?

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Geschrieben · bearbeitet von stummlfumml

vor 1 Stunde schrieb MIB_0909:

gibt es Statistiken wie oft ein Emitter tatsächlich zahlungsunfähig war und kann man diese Zahl mit den zu Beginn vergebenen Rating korrelieren?

 

 

Es gibt publizierte Ausfallraten. Dazu wirst Du im Anleihenforum fündig.

 

Zitat

Bei Einzelaktienkauf bin ich schon der Meinung, dass man sich zuvor Wissen aneignen sollte wie man Unternehmen bewertet. Selbst wenn es nur so einfache Sachen sind wie "Wie ist die Firma am Markt positioniert" "Welche Zukunftsaussichten hat das Firmenkonzept" etc.

 

Die unterschiedlichen Methoden zur Unternehmensbewertung werden dir nicht dabei helfen, die Zukunftsaussichten des Firmenkonzepts oder der Aktienentwicklung einschätzen zu können. Und die Investition in Einzelwert ist ja schon grundsätzlich in Frage zu stellen. Erst recht von jemanden, der keinen Zugriff auf irgendwelche insider-Informationen hat, sondern sich auch nur aus öffentlichen Quellen informiert. Wenn Du trotzdem glaubst die Entwicklung besser als der Markt prognostizieren zu können, dann nur zu, von mir gibt es dafür aber keinen Zuspruch.

 

 

Zitat

Dividenenorientiert und Kursorientiert sind denke ich schon Anhaltspunkte auf die man achten sollte. Es gibt Aktien die steigen vom Kurs nahezu nie, schütten dafür jedoch regelmäßig den "Firmenerfolg" in Dividenen an die Aktionäre aus. Mag sein, dass ich hier noch zu wenig Ahnung habe, aber ich erwähnte ja bereits, dass ich mich hierzu noch einlesen muss.

 

Dann dazu mal zwei Frage zu deinem Grundverständnis: Was sind Dividenden und was passiert mit dem Aktienkurs wenn Dividenden  ausgeschüttet bzw. einbehalten werden?

 

Zitat

Theme liquide bleiben:

Nein, es geht mir nicht um Market Timing. Es geht mir darum in andere Investionen neben der Börse schnell einsteigen zu können.

 

Also doch market timing? Nur abseits der Aktienmärkte.

 

Zitat

Thema Bekanntenkreis:

Diese Begriffe sagen mir nichts, ich werde mal was hierzu nachlesen. Aber es sei an dieser Stelle erwähnt - ich kenne ihre Jahreseinkünfte und ich kenne ihren Aufwand.

Diese Personen haben mir gewiesen, dass der Satz "Du musst Geld haben um viel Geld zu verdienen" stimmt. Sie haben klug investiert jeder von diesen Personen ist Millionär inzwischen (wenn sie alles verkaufen würden) aber sie tragen es nicht so nach außen was vom Charakter sehr sympatisch ist.

 

 

 

Ja, Du solltest dich in die Begriffe einlesen. Stichworte sind hier behavioral finance bzw. Wahrnehmungsverzerrungen.

 

Zitat

Warum ist die Person nicht reichster Mensch der Welt fragst du? Ganz einfach, auch diese Person hat für sich ein Risko Fenster definiert. Es macht einen Unterschied ob er 100,- investiert und daraus 100% macht oder 100.000 investiert.

 

Wenn er langfristig eine verlustbereinigte Rendite von 140% p.a. erreichen würde, wäre es ziemlich egal ob er mit 100€ oder 100.000€ anfängt. Selbst bei 100€ Starteinsatz wäre er nach 4 Jahren schon Multimillionär, nach 6 Jahren Milliardär (Edit: ich nix können rechnen). Ist er das?

 

Zitat

Nicht falsch verstehen - die Gefahr Verlust zu machen ist bei eToro sehr hoch.

 

Noch höher ist die Chance hohe Kosten zu bezahlen, die liegt nämlich bei 100%. Hast Du dir schon mal Gedanken über Erwartungswert von CFDs abzüglich Kosten gemacht?

 

Zitat

Zum Thema Unternehmen siehe Antwort von oben "Jahreseinkünfte". Man muss sich nur vom Thema lösen "Geld gegen Zeit", es lohnt sich schon hiermit zu befassen.

Viele kleinere Einkommensströme bringen in Summe auch ein großes Einkommen.

 

Ich wiederhole mich: Da Du an der Stelle von passivem Einkommen sprichst, möchtest Du also Anteile an Unternehmen halten, in die Du keine Arbeit investierst, sondern nur für die Bereitstellung von Eigenkapital entlohnt wirst?

Sind dir die schon existierende Konzepte dafür bekannt, dies umzusetzen?

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Geschrieben · bearbeitet von Cai Shen

vor 24 Minuten schrieb pillendreher:

Als Nicht-Selbstständiger habe ich natürlich nur eine sehr beschränkten Einblick,

Den hast du gerade bewiesen :-*

Das ist die Brutto - Rohmarge (Verkauf-Einkauf) ohne irgendwelche Kosten!

Allein die Finanzierung des Warenlagers wird dir als Kleinunternehmer mit großen Zielen auf die Füße fallen.

Einzelfälle mit hervorragenden Beratern, exzellenter Vorbereitung und daraus resultierender tippitoppi KfW Gründungsfinanzierung mal außen vor gelassen :rolleyes:

 

Zitat

Die Marge beschreibt die Differenz zwischen dem Großhandelseinkaufspreis (ApU) und -verkaufspreis (AEP) bezogen auf den Umsatz.

 

Ich hatte da eher börsennotierte Unternehmen im Blickfeld und noch eine meiner älteren Unternehmensanalysen der Metro im Kopf, die hatten unterm Strich 2%.
Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Noweda Bruttomarge (EBIT) 2017 waren 0,95% und Jahresüberschuss 0,55% vom Umsatz, 2016 lief besser mit 0,62% Nettorendite unterm Strich.

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