Mission "Passives Einkommen" - Ist das SO umsetzbar?

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164 posts in this topic

Posted · Edited by Schwachzocker

vor 10 Minuten schrieb Portfolio2055:

Die Frage ist: Was will ich mit dem Depot?

Nein, das interessiert niemanden.

Die Frage ist: Warum will man es? Und was bringt es?

 

vor 10 Minuten schrieb Portfolio2055:

...Derjenige, der die Dividenden als nettes Beibrot sieht, der investiert anders..

Ja, das haben wir langsam verstanden. Leider ist die Dividende kein Beibrot (auch kein nettes). Und wer es anderes sieht, der sieht es falsch.

 

vor 10 Minuten schrieb Portfolio2055:

...Das diese Annahme halbwegs sinnvoll erscheint, dass zeigt die amerikanische Aktienkultur.

Nein, nur weil die Amerikaner irgendetwas machen, muss es nicht sinnvoll sein. "Halbwegs" sinnvoll sollte ohnehin nicht der Anspruch sein, sondern vollständig sinnvoll. 

 

Es mag ja sein, dass Dividendenaktien tendenziell besser performt haben. Das heißt aber nicht, dass die Zahlung von Dividenden die Ursache für die gute Wertentwicklung war.

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Doch es ist die Grundsatzfrage! Allein die Tatsache das aus Dividende + Kurswachstum mehr entstehen kann, als aus der Durchschnittlichen Jahresrendite eines MSCI World nach Abzug der Inflation und Gebühr.

Ein ETF ist super für Kleinanleger und Sparplan, Nischen oder was auch immer.

Das ganze macht aber auch nur Sinn bei hohen Anlagevolumia - nicht umsonst beginnt eine Vermögensberatung erst ab durchschnittlich 250k. Denn erst dann, können sämtliche Möglichkeiten und Vehikel sinnvoll kombiniert und maximiert werden.

Allein die Spekulation bei 4 Werten kann die Gewünschte Jahresrendite in 6 Wochen bringen- trotz Abgeltungssteuer 

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vor 1 Minute schrieb Portfolio2055:

Allein die Tatsache das aus Dividende + Kurswachstum mehr entstehen kann, als aus der Durchschnittlichen Jahresrendite eines MSCI World nach Abzug der Inflation und Gebühr.

Ich wünschte die Jahresrendite eines ETFs auf den MSCI World würde sich aus Dividenden- und Kursrendite zusammensetzen, damit endlich mehr aus diesem entstehen kann.

 

vor 1 Minute schrieb Portfolio2055:

Allein die Spekulation bei 4 Werten kann die Gewünschte Jahresrendite in 6 Wochen bringen- trotz Abgeltungssteuer 

Allein die Spekulation auf einen Wert mit 20-fachen Hebel kann die Jahresrendite von 4 Werten in 6 Wochen bringen- trotz Kapitalertragsteuer.

Aber zum Glück gibt es Maßstäbe, anhand derer wir Investitionsentscheidungen beurteilen, so dass wir nicht auf wildes wünsch-dir-was angewiesen sind.

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vor 13 Minuten schrieb Portfolio2055:

Doch es ist die Grundsatzfrage! Allein die Tatsache das aus Dividende + Kurswachstum mehr entstehen kann, als aus der Durchschnittlichen Jahresrendite eines MSCI World nach Abzug der Inflation und Gebühr.

Diesen Satz verstehe ich einfach nicht. Kannst Du das bitte näher erläutern?

So ist das für mich wirres Geplapper.

 

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vor 18 Minuten schrieb Portfolio2055:

Doch es ist die Grundsatzfrage! Allein die Tatsache das aus Dividende + Kurswachstum mehr entstehen kann, als aus der Durchschnittlichen Jahresrendite eines MSCI World nach Abzug der Inflation und Gebühr.

Kannst Du erläutern woraus sich die Jahresrendite eines MSCI World zusammensetzt?

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vor 1 Minute schrieb Peter Grimes:

Kannst Du erläutern woraus sich die Jahresrendite eines MSCI World zusammensetzt?

Und dazu bitte gleich noch erläutern, warum nur bei der Rendite des MSCI World Inflation und Gebühren abgezogen werden müssen (Steuern ja scheinbar nicht), bei anderen Anlagen aber nicht.

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Hätte jemand von euch evtl ein Argument parat wenn es um die Frage geht: Stoxx 600 oder MSCI Europe als 20% Beimischung zum MSCI World (50%) und MSCI EM (30%)?

Stoxx 600 hat etwas höhere Diversifikation und einen kleinen Teil Small Caps. Volatilität (fast logischerweise) identisch. MSCI ist leicht günstiger im Bereich TER (wobei wir generell von angenehmen 0,2% (Stoxx) vs 0,12% (MSCI)) reden und hat im Gegensatz zum Stoxx keinerlei Überschneidungen.

 

Aber vllt hat ja jemand von euch noch nen wirklichen Vorteil einer dieser beiden parat?! :-)

 

 

 

 

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vor 10 Minuten schrieb ETFEinsteiger:

Hätte jemand von euch evtl ein Argument parat wenn es um die Frage geht: Stoxx 600 oder MSCI Europe

bilde dir selber eine Meinung

 

mM, völlig schnuppe

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vor 12 Minuten schrieb ETFEinsteiger:

 

Aber vllt hat ja jemand von euch noch nen wirklichen Vorteil einer dieser beiden parat?! :-)

 

 

Nimm den, denn du gratis kaufen kannst und der ausschüttend ist.

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vor 3 Minuten schrieb pillendreher:

 

Nimm den, denn du gratis kaufen kannst und der ausschüttend ist.

Gratis wäre für mich aktuell keiner und ausschüttend wären beide ;-)

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Posted · Edited by Dvnty

Ich hatte mir die Zusammensetzung der Indizes auch lange nicht mehr angeschaut. Wie kommt iShares auf die Idee beim Stoxx 600 1,12% USA beizumischen :D

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251931/ishares-stoxx-europe-600-ucits-etf-de-fund?switchLocale=y&siteEntryPassthrough=true

 

Weiß jemand welche 3 Länder im Stoxx sind und im MSCI fehlen ? Finde gerade keine komplette Liste

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Posted · Edited by pillendreher

vor 2 Minuten schrieb ETFEinsteiger:

Gratis wäre für mich aktuell keiner und ausschüttend wären beide ;-)

Dann denk mal über eine andere Bank/anderen Broker nach - bei welchem bist du?

Tipp: ING mit Gratis-Aktion ab 500€ manueller kauf.

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vor 8 Minuten schrieb west263:

bilde dir selber eine Meinung

 

mM, völlig schnuppe

Danke für den Link... hab aktuell die gleiche Einschätzung. Vermutlich such' ich nach was, das nicht existiert ;-)

vor 2 Minuten schrieb pillendreher:

Dann denk mal über eine andere Bank/anderen Broker nach - bei welchem bist du?

Comdirect 

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Posted · Edited by pillendreher

vor 10 Minuten schrieb ETFEinsteiger:

Comdirect 

 

Und der? Lyxor Core STOXX Europe 600 (DR) UCITS ETF - D EUR DIS H ETF WKN: LYX0WH ISIN: LU1574142243

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Posted · Edited by ETFEinsteiger

Gut... ok... hatte jetzt ganz speziell die beiden iShares als Stoxx und MSCI Europe gemeint. Es würde schon den einen oder anderen generell geben.

Allerdings wäre mir speziell der hier mit 32 Mio Fondsvolumen seit Auflage (2017) deutlich zu klein.

 

Der Lyxor MSCI Europe UCITS ETF D-EURISIN FR0010261198, WKN A0JDGC wäre ne Möglichkeit. Allerdings wäre der auch doppelt so teuer wenn die kostenlos Aktion abgelaufen ist...

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Posted · Edited by pillendreher

vor 2 Minuten schrieb ETFEinsteiger:

Gut... ok... hatte jetzt ganz speziell die beiden iShares als Stoxx und MSCI Europe gemeint. Es würde schon insgesamt einen geben.

Allerdings wäre mir speziell der hier mit 32 Mio Fondsvolumen seit Auflage (2017) deutlich zu klein.

 

Der Lyxor MSCI Europe UCITS ETF D-EURISIN FR0010261198, WKN A0JDGC wäre ne Möglichkeit. Allerdings wäre der auch doppelt so teuer wenn die kostenlos Aktion abgelaufen ist...

 

Oh Mann, du machst es dir aber auch schwer, take it or leave it, ich bin raus.

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vor 20 Minuten schrieb ETFEinsteiger:

Allerdings wäre mir speziell der hier mit 32 Mio Fondsvolumen seit Auflage (2017) deutlich zu klein.

wo soll denn das Volumen herkommen, wenn alle so denken. und außerdem gibt es den erst seit 2017.

Also suche einen anderen Grund, diesen ETF nicht nehmen zu müssen. Das Volumen ist keiner.

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Posted · Edited by hund555

vor 17 Stunden schrieb stummlfumml:

3. Ich habe keine Datenbasis für deine Grafik gefunden, die überprüfbar wäre. Scheinbar wurde diese aber im Auftrag der Allianz erstellt, um damit aktive Dividendenfonds verkaufen zu können.

Vielleicht untermauert eine ähnliche Datenbasis in der Doku #69 das Ganze? (FIGURE 7 - Average Annual Returns and Volatility by Dividend Policy)

Andererseits kannst du gerne selbst recherchieren, das ist nicht die einzige Quelle, welche meine Aussage stützt.

 

vor 17 Stunden schrieb stummlfumml:

4. Ist mir die Grundgesamtheit S&P500 etwas zu klein und auch die Aufschlüsselung nicht nachvollziehbar. Ich würde nämlich davon ausgehen, dass die Anzahl der Unternehmen ohne Dividendenzahlungen im S&P500 deutlich kleiner ist, als die Anzahl der Unternehmen mit Dividendenzahlung, so dass die Grafik einfach nur eine Reduzierung der Volatilität durch die größere Anzahl/Diversifikation der Dividendentitel ist, ohne dass dadurch nachgewiesen wird, dass Dividendenzahlungen an sich die Volatilität reduzieren würden. Das wäre so als würde ich die Volatilität des DAX mit der einer Einzelaktie des DAX vergleichen: ein Taschenspielertrick.

Ich nehme stark an wenn man EM und europäische Titeln dazu nimmt, dass es noch extremer wird, weil in unsicheren Zeiten das Geld zu erst aus diesen Märkten abgezogen wird, erst dann aus amerikanischen Titeln. 

Und wenn S&P über 40 Jahre nicht ausreichend ist, was dann? S&P ist wohl effizienteste Markt mit den längsten Datenbasis in der Vergangenheit.

 

vor 17 Stunden schrieb stummlfumml:

5. So so, "man" verkauft also in eingebrochenen Märkten, "man" verkauft aber nicht in gestiegenen Märkten, um damit ein Scheinargument zu erzeugen.

In gestiegen Märkten ist es auch nicht das Problem. Wenn man auf sein Portfolio 30-40 Jahre angewiesen ist, und jedes Jahr das Geld entnimmt, dann sind die eingebrochene Märkte das Problem.

Die Aktien sind durchschnittlich 8-9% gestiegen, aber wann konnte nicht jedes Jahr 8% entnehmen, weil eben die volatil sind - und je volatiler desto mehr hat man das Problem.

 

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vor 22 Minuten schrieb hund555:

Vielleicht untermauert eine ähnliche Datenbasis in der Doku #69 das Ganze? (FIGURE 7 - Average Annual Returns and Volatility by Dividend Policy)

Andererseits kannst du gerne selbst recherchieren, das ist nicht die einzigste Quelle, welche meine Aussage stützt.

"einzigste" :wacko:

 

Werbeprospekte untermauern gar nichts. Hier empfiehlt niemand nur auf Unternehmen ohne Dividende zu setzen, das ist nur ein Strohmann, um die eigenen Produkte vermarkten zu können.

Was abgelehnt wird, ist:

1. Nur in Dividendenaktien zu investieren bzw. grundlos nicht-ausschüttende Unternehmen zu vermeiden

2. Dividendenaktien allgemein irrational überzugewichten

3. Aktien mit höherer Dividendenrendite eine höhere Bedeutung als Aktien mit niedriger Dividendenrendite zuzusprechen, wie das bei Dividendenaristokraten der Fall ist

 

Vergleiche zwischen Indizes ohne besonderen Dividendenfokus und mit besonderem Dividendenfokus wurden sowohl hier im Thread, als auch schon im Forum zur Genüge gepostet.

 

vor 22 Minuten schrieb hund555:

Ich nehme stark an wenn man EM und europäische Titeln dazu nimmt, dass es noch extremer wird, weil in unsicheren Zeiten das Geld zu erst aus diesen Märkten abgezogen wird, erst dann aus amerikanischen Titeln. 

Und wenn S&P über 40 Jahre nicht ausreichend ist, was dann? S&P ist wohl effizienteste Markt mit den längsten Datenbasis in der Vergangenheit.

 

Es wäre deutlich produktiver, wenn Du versuchen würdest die vorgebrachte Kritik zu verstehen. Der S&P 500 besteht lediglich aus 500 Unternehmen, wenn man den dann noch aufsplittet in eine Gruppe von 92 zu 408 Unternehmen, wird die Datenbasis noch dünner. Die Aufspaltung an sich ist aber schon unsinnig und dient einfach nur der Bauernfängerei. Der S&P 500 ist gar kein Markt und dass der Handel mit ihm der effizienteste sei, ist zumindest eine gewagte Behauptung.

 

vor 22 Minuten schrieb hund555:

In gestiegen Märkten ist es auch nicht das Problem. Wenn man auf sein Portfolio 30-40 Jahre angewiesen ist, und jedes Jahr das Geld entnimmt, dann sind die eingebrochene Märkte das Problem.

Die Aktien sind durchschnittlich 8-9% gestiegen, aber wann konnte nicht jedes Jahr 8% entnehmen, weil eben die volatil sind - und je volatiler desto mehr hat man das Problem.

 

Und in der Ansparphase ist genau das Gegenteil der Fall. Da es hier aber um den Aufbau geht, warum pickst Du dir selektiv den Fall heraus, der hier gar nicht relevant ist, sondern der Fall, der dir nur besser in den Kram passt?

Aber nochmal, hier ging es nie darum nur auf Unternehmen zu setzen, die keine Dividende auszahlen. Der gesamte S&P 500 ist weniger volatil als nur die Gruppe der ausschüttenden Unternehmen. 

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vor 3 Minuten schrieb stummlfumml:

Werbeprospekte untermauern gar nichts. Hier empfiehlt niemand nur auf Unternehmen ohne Dividende zu setzen, das ist nur ein Strohmann, um die eigenen Produkte vermarkten zu können.

Was abgelehnt wird, ist:

1. Nur in Dividendenaktien zu investieren bzw. grundlos nicht-ausschüttende Unternehmen zu vermeiden

2. Dividendenaktien allgemein irrational überzugewichten

3. Aktien mit höherer Dividendenrendite eine höhere Bedeutung als Aktien mit niedriger Dividendenrendite zuzusprechen, wie das bei Dividendenaristokraten der Fall ist

 

 

Hast du eigentlich meinen letzten Satz in #69 gelesen?

1 + 2) warum wird es abgelehnt ? Es gibt genug Investoren wie Warren Buffett welche nur auf Value Werte setzten 

3) D.h. man soll Dividendenaristokraten meiden? warum? die schlagen nachweisbar den Markt.

 

 

vor 3 Minuten schrieb stummlfumml:

Vergleiche zwischen Indizes ohne besonderen Dividendenfokus und mit besonderem Dividendenfokus wurden sowohl hier im Thread, als auch schon im Forum zur Genüge gepostet.

Hier waren Vergleiche aus ETFs welche nach bestimmten Regeln (für mich persönlich irrational) ihre Werte aussuchen, da würde ich auch nicht investieren wollen.

 

vor 5 Minuten schrieb stummlfumml:

Es wäre deutlich produktiver, wenn Du versuchen würdest die vorgebrachte Kritik zu verstehen. Der S&P 500 besteht lediglich aus 500 Unternehmen, wenn man den dann noch aufsplittet in eine Gruppe von 92 zu 408 Unternehmen, wird die Datenbasis noch dünner. Die Aufspaltung an sich ist aber schon unsinnig und dient einfach nur der Bauernfängerei. Der S&P 500 ist gar kein Markt und dass der Handel mit ihm der effizienteste sei, ist zumindest eine gewagte Behauptung.

 

Ok, dann liefere uns doch seriöse Quellen welche meine Aussage negieren. 

 

 

vor 7 Minuten schrieb stummlfumml:

Und in der Ansparphase ist genau das Gegenteil der Fall. Da es hier aber um den Aufbau geht, warum pickst Du dir selektiv den Fall heraus, der hier gar nicht relevant ist, sondern der Fall, der dir nur besser in den Kram passt?

Aber nochmal, hier ging es nie darum nur auf Unternehmen zu setzen, die keine Dividende auszahlen. Der gesamte S&P 500 ist weniger volatil als nur die Gruppe der ausschüttenden Unternehmen. 

Weil man auch irgendwann entspart - an morgen und übermorgen denken nicht vergessen.

Und es kommt oft genug vor, dass man auf das Geld doch früher angewiesen ist, als man davor gedacht hat. (Hauskauf, Scheidung, Jobverlust, ...)

 

 

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vor 10 Minuten schrieb stummlfumml:

Aber nochmal, hier ging es nie darum nur auf Unternehmen zu setzen, die keine Dividende auszahlen. Der gesamte S&P 500 ist weniger volatil als nur die Gruppe der ausschüttenden Unternehmen. 

Aktien mit Dividende haben auch den Vorteil das einem die Volalität fast egal sein kann, solange sich der Gewinn langfristig weit über Infalation steigert.

 

Bsp: In meinem Depot befindet sich eine Aktie die es geschafft hat ihren Gewinn und die Dividende in 20 Jahren mehr als zu verzehnfachen, das sind ~11,8% p.a.

 

Das liegt natürlich nicht daran das sie Dividende ausgeschüttet hat, sondern das sie es geschafft hat, obwohl ca. 50% des Gewinns als Dividende ausgeschüttet werden.

Ein weiterer Vorteil aus Firmensicht ist, das man die Dividende auch mal reduzieren kann, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, andere Firmen brauchen dann Kredite. Und wir wissen, wenn es Firmen nicht so gut geht, vergeben die Banken nicht so gerne Kredite.

 

Der SEO dieser Firma hat festgestellt, das bei der Expanion nicht das Geld das Problem ist, sondern motiviertes Personal zu finden und es einzuarbeiten.

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Posted · Edited by Cai Shen

vor 22 Minuten schrieb dev:

Ein weiterer Vorteil aus Firmensicht ist, das man die Dividende auch mal reduzieren kann, um den Betrieb aufrecht zu erhalten

Dann ist es aber kein Dividendenaristokrat mehr und hat seinen Nimbus bei den Anlegern verspielt.
Außerdem brechen die Aktienkurse bei Dividendenkürzungen oft böse ein, da die Anleger größere Probleme für die zukünftige Entwicklung erwarten.

 

Dividenden betrachte ich grundsätzlich nicht separat, sondern nur zusammen mit Rückkäufen als "Shareholder Yield" als Teil meines Bewertungsprozesses bei Einzeltiteln.

 

Egal ob Bardividenden, Aktien-Dividenden oder Rückkäufe - es ist letztendlich eine Auszahlung aus dem persönlichen Aktienvermögen.
Historisch gesehen zeigte eine Firma mit hoher Dividende, dass sie finanziell gut aufgestellt ist.
Seitdem haben sich die Bilanzierungsvorschriften verschärft und international vereinheitlicht, in Zeiten des Internet sind testierte Abschlüsse und unauditierte Zwischenergebnisse ständig verfügbar.
Damit haben Dividenden - für mich - den wichtigsten Teil ihrer Berechtigung verloren.

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Posted · Edited by dev

vor 7 Minuten schrieb Cai Shen:

Dann ist es aber kein Dividendenaristokrat mehr und hat seinem Nimbus bei den Anlegern verspielt.

Kommt auf den Anleger an, mir sind Firmen die vernünfig wirtschaften lieber als Dividendenaristokraten.

vor 7 Minuten schrieb Cai Shen:

Außerdem brechen die Aktienkurse bei Dividendenkürzungen oft böse ein, da die Anleger größere Probleme für die zukünftige Entwicklung erwarten.

Die von mir beschriebende Firma hat auch schon mal über 70% Kurs verloren, was solls, hab sie noch immer.

vor 29 Minuten schrieb dev:

Aktien mit Dividende haben auch den Vorteil das einem die Volalität fast egal sein kann, solange sich der Gewinn langfristig weit über Infalation steigert.

 

vor 7 Minuten schrieb Cai Shen:

Egal ob Bardividenden, Aktien-Dividenden oder Rückkäufe - es ist letztendlich eine Auszahlung aus dem persönlichen Aktienvermögen.

Aktienrückkäufe sehe ich kritisch, oft werden diese zu teuren Zeiten gemacht und wenn sich dann mal die Wirtschaft verschlechtert, werden neue Aktien zu geringeren Kursen ausgegeben.

Man darf nicht vergessen, das vielen Firmen ein steigender Kurs wichtig ist, weil Optionsprogramme existieren - da sehe ich oft auch ein Missbrauch der Rückkäufe.

 

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vor 13 Minuten schrieb hund555:

Hast du eigentlich meinen letzten Satz in #69 gelesen?

Ja, aber als belangloses Geschwafel ignoriert. Daran hat sich seither nichts geändert.

 

vor 13 Minuten schrieb hund555:

1 + 2) warum wird es abgelehnt ? Es gibt genug Investoren wie Warren Buffett welche nur auf Value Werte setzten 

Weil es empirisch nicht begründbar ist. Wofür es Hinweise gibt, ist dass Value ein relevanter Risikofaktor ist, der entsprechend vergütet wird. Das Führt aber komplett vom Thema weg.

Zum 2. Satz: Es gibt auch Investoren, die vor jedem Aktienkauf ihre Katze streicheln, nur interessieren anekdotische Beweisführungen mich nicht.

 

vor 13 Minuten schrieb hund555:

3) D.h. man soll Dividendenaristokraten meiden? warum? die schlagen nachweisbar den Markt.

Na wenn deine Werbeprospekte das sagen, dann wird das wohl so sein.

 

vor 13 Minuten schrieb hund555:

Hier waren Vergleiche aus ETFs welche nach bestimmten Regeln (für mich persönlich irrational) ihre Werte aussuchen, da würde ich auch nicht investieren wollen.

Da die Ursprungsaussage aber war, dass Dividenden die Kursrendite nicht beeinflussen, müssten die Indizes, die auf starke Dividendentitel setzen eine höhere Gesamtrendite (weil die Aktien "erholen" sich ja von Ausschüttungen) und eine höhere Volatilität (weil geringere Diversifikation) aufweisen. Was beobachtet wird: geringere Gesamtrendite bei höherer Volatilität des Mutterindizes.

 

vor 13 Minuten schrieb hund555:

Ok, dann liefere uns doch seriöse Quellen welche meine Aussage negieren. 

Du stellst die Behauptung auf, also darfst Du diese auch gerne belegen.

 

vor 13 Minuten schrieb hund555:

Weil man auch irgendwann entspart - an morgen und übermorgen denken nicht vergessen.

Und es kommt oft genug vor, dass man auf das Geld doch früher angewiesen ist, als man davor gedacht hat. (Hauskauf, Scheidung, Jobverlust, ...)

Es kommt auch vor, dass man zuvor spart. An heute denken nicht vergessen.

Aber um mich erneut zu wiederholen, deine selektive Szenarioauswahl scheitert ebenfalls daran, dass der gesamte S&P 500 weniger volatil als die Untergruppe der ausschüttenden Aktien des S&P 500. Entsprechend steht gerade in deinem Rosinenpickerszenario der Mutterindex besser da, als die Dividendengruppe. 

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vor 22 Minuten schrieb hund555:

...1 + 2) warum wird es abgelehnt ? Es gibt genug Investoren wie Warren Buffett welche nur auf Value Werte setzten 

Nebelkerze!

Nur weil Warren Buffet irgendetwas macht, ist es nicht automatisch richtig. Sein Erfolg kann ganz andere Ursachen haben, die nichts mit Dividenden zu tun haben.

Und wenn es Millionen Investoren so machen, wird es allein dadurch auch nicht richtig.

 

vor 27 Minuten schrieb hund555:

...

3) D.h. man soll Dividendenaristokraten meiden?

Du kämpfst gegen einen Gegner, den es nicht gibt. Niemand schlägt vor, Dividendenaristokraten zu meiden.

Wenn stummlfumml schreibt, dass man ihnen keine höhere Bedeutung beimessen soll, dann heißt das nicht, dass man sie meiden soll. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

 

Es scheitert bei Dir auch daran, dass Du die deutsche Sprache nicht verstehst.

 

vor 32 Minuten schrieb hund555:

...Ok, dann liefere uns doch seriöse Quellen welche meine Aussage negieren.

Dir ist schon mehrfach dargelegt worden, warum Deine Aussagen Quatsch sind. Dafür benötigt man logisches Denkvermögen, keine Quellen.

 

 

vor 29 Minuten schrieb dev:

Aktien mit Dividende haben auch den Vorteil das einem die Volalität fast egal sein kann, solange sich der Gewinn langfristig weit über Infalation steigert.

Wenn jemanden die Schwankungen egal sind, dann ist das eben so. Das liegt an der Psyche des Anlegers und hat nichts mit Dividenden zu tun.

 

vor 31 Minuten schrieb dev:

...Bsp: In meinem Depot befindet sich eine Aktie die es geschafft hat ihren Gewinn und die Dividende in 20 Jahren mehr als zu verzehnfachen, das sind ~11,8% p.a.

 

Das liegt natürlich nicht daran das sie Dividende ausgeschüttet hat...

Herzlichen Glückwunsch! Ein glück, dass wir wenigstens das geklärt haben.

 

vor 32 Minuten schrieb dev:

...Ein weiterer Vorteil aus Firmensicht ist, das man die Dividende auch mal reduzieren kann, um den Betrieb aufrecht zu erhalten...

Wahnsinn! Man zahlt Dividenden, damit man die Möglichkeit hat sie zu reduzieren?! Sehr clever! Und ein großer Vorteil.

Vielleicht haben Deine Eltern Dich auch bei hohen Temperaturen gebadet, damit sie die Möglichkeit hatten, die Wassertemperatur zu reduzieren?

 

vor 35 Minuten schrieb dev:

...andere Firmen brauchen dann Kredite....

Nein, die haben das Geld, was andere als Dividende herausgehauen haben, noch auf dem Konto. Einen Kredit benötigt der Dividendenzahler.

Einfach mal nachdenken!

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