Herauskaufen lassen aus Banksparplan?

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Hallo zusammen,

 

ich habe ein recht interessantes Angebot meiner Bank bezüglich meines Sparplans erhalten. Es handelt sich um einen 50€ Sparplan der aktuell circa 7,5k€ Guthaben aufweißt und seit letztem Jahr per Bonus 300€ jährlich abwirft. Der variable Zinssatz ist momentan quasi 0%.

Für den risikoarmen Anteil meines Vermögens also überragend. Das Angebot der Bank schaut folgendermaßen aus:

 

Vertrag auflösen und 30% der addierten Bonuszahlen der gesamten Restlaufzeit (14 Jahre) bekommen. In Zahlen: 

Bonuszahlungen bis Fälligkeit: 4.200 €

Vorab-Bonus 30%: 1.260 € 

 

Was haltet ihr davon?

Eigentlich hatte ich vor den Banksparplan nur im Falle eines starken Rückgangs von 40%+ am Aktienmarkt aufzulösen (3 Monate Kündigungsfrist), bin nun aber unschlüssig ob ich den Vorab-Bonus mitnehmen soll oder nicht.

Bin über jeden Input dankbar ;)

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Posted · Edited by Günther Schild

Hallo,

 

wenn die Bank von selbst ein Angebot macht, kann es fast nur schlecht sein.

Beim aktuellen Guthaben sind das etwa 4% fast risikolose "Zinsen". Den Vertrag möchte die Bank aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase natürlich gerne loswerden, auch wenn sie dafür 30% der Boni anbieteten müssen. 

Wenn du die Kohle nicht sehr sehr sehr! dringend brauchst, würde ich dankend (oder grummelnd, das man Dir so was im Ernst vorschlägt) ablehnen, denn eine so risikoarme und rentable Anlagemöglichkeit findest du heute wohl kaum.

So ab 70% Vorab-Bonus würde ich langsam anfangen darüber nachzudenken.

 

Viele Grüße

 

Thomas

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Ich würde den nicht verkaufen! 

Wie bereits richtig bemerkt, bringt der Sparplan aktuell 4% Rendite, wobei sich die relative Rendite des festen Bonusanteils über die nächsten Jahre gegen 2% annähert. 

In einer Triple-AAA entsprechenden Anlage, solange die Bank der deutschen Einlagensicherung unterliegt und die Politik ihr 100.000 € Sicherungsversprechen einhält. 

 

Die Auflösung würde sich aus Kundensicht nur lohnen, wenn die Auszahlung von ~8.700 € woanders rentierlicher angelegt werden kann. 

 

Die Bank wird die ausstehenden Bonuszahlungen vermutlich abzinsen, das ergibt aber keinen Barwert von nur 30%

 

Hinzu kommt der variable Anteil. 

Auch bei einem Zinsanstieg ist der Sparplan gegenüber einer Neuanlage im Vorteil, solange es einen festen Rahmen für die Bestimmung der variablen Grundverzinsung gibt.

Sollte der variable Zins dem allgemeinen Zinsniveau nicht folgen, ist immer noch eine relativ kurze Kündigung möglich. 

 

Die angebotene Abfindung entspricht grob 4 Jahresrenditen, wenn keine Notwendigkeit zur Aufgabe des Sparvertrags besteht, ist selbst das ausgeschlagene Angebot in kurzer Zeit wieder eingeholt. 

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Posted · Edited by Bigwigster

Also hier mal der Auszug aus dem Vertrag zum variablen Zinsatz:

 

... die Bank orientiert sich dabei an der Veränderung des nachfolgend dargestellten Refinanzierungssatzes:

30% gleitenden 2 Jahreszinsatz börsennotierter Bundeswertpapiere

50% 6 jährige "

20% 10 jährige "

 

Ist sowas mit der Formulierung "orientiert" überhaupt bindend für die Bank? Wäre dann doch ziemlich entscheidend ob man in den nächsten Jahren mit einem steigendem variablem Zinssatz rechnen kann oder eher nicht.

Und woher bekommt man dafür eigentlich die aktuellen Zahlen? (Edit: hier kann man https://www.bvr.de/Service/Referenzzinssaetze nachschauen, da komme ich aktuell auf realistische 0,17%)

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Na dann lassen wir den variablen Zins gedanklich bei Nullkommanull, selbst 2010 wären das lt. Archiv der Bundesbank nur um die 1,5% "Referenzzins" gewesen.
Damit bleibt auch bei leichten Änderungen der Umlaufrendite einzig der Bonuszins als renditetragendes Element.

 

Ich würde den trotzdem weiter besparen, wenn der Anlagehorizont mehr als 4 Jahre beträgt.

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Ich würde ihr ein Gegenangebot mit 60% machen, bei 40-50% (ohne Abzinsung natürlich) würde ich schwach werden. Denn generell vermute ich ein Absacken der Kurse innerhalb der nächsten 2 Jahre. Was deine Erwartungshaltung ist, weiss ich natürlich nicht. Aber wenn bei einem größeren Rücksetzer dann sowieso einsteigen möchtest, dann kann man s auch notfalls 5 Jahre allzeit bereit aufm Depot schimmeln lassen.

Achten solltest du evtl. auf die Steuern, die Zahlung der Bank kann man ja evtl. splitten auf Dez und Jan

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Du nimmst ja keinen Bonus von 1260€ mit, sondern schenkst der Bank 4200€-1260€=2940€ die sie dir nicht zahlen muss. Daher auch das Angebot an dich...

Aus möglichen Markettiminggründen wie empfohlen in die Auflösung gehen halte ich für gewagt...bei so Sachen gilt: Die Bank will es los haben. Auch ohne das Angebot würden sie das machen, wenn du auf Teile der dir zustehenden Zahlungen verzichtest, du kommst da jederzeit raus wenn du dich meldest. Das Angebot ist faktisch die schriftliche Bestätigung, dass es sich für dich lohnt und für die Bank nicht.

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Es wurde ja schon oft geschrieben: Nicht annehmen.

Mir hat unsere Bank auch vor Jahren ein solches Angebot unterbreitet. Natürlich habe ich abgelehnt. Daraufhin haben sie mir mit der Kündigung des Vertrages "gedroht" und es auch versucht. Ich habe trotzdem weitergespart und die Zinsen erhalten und der Kündigung mit Verweis auf die Vertragsbedingungen widersprochen. Nach einigem hin und her und der dezente Hinweis dieses Vorgehen an die Presse weiterzugeben, hat die Bank eingesehen, dass ich den Vertrag nicht beenden will und hat mich daraufhin in Ruhe gelassen. Leider ist er schon ausgelaufen und ein vergleichbares Konstrukt nicht in Sicht.

 

Gruß

Bavarese

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Posted · Edited by Bigwigster

Aber gehe ich mit dem ablehnen nicht in gewisser weiße auch eine Wette ein? Ich gehe ja davon aus, dass das Niedrigzinsumfeld auch die nächsten 4 Jahre so bestehen bleibt. 

Nach dieser Zeit wäre man ja mit dem Vertrag circa bei 2,7% Rendite durch den Bonus, dass sich das Zinsniveau bis dahin erhöht ist nicht so unwahrscheinlich oder?

 

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vor 12 Minuten schrieb Bigwigster:

dass sich das Zinsniveau bis dahin erhöht ist nicht so unwahrscheinlich oder?

alles was ich so höre, gehe ich nicht davon aus, das sich schnell was ändert  an dem Zinsniveau.

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vor einer Stunde schrieb Bigwigster:

Aber gehe ich mit dem ablehnen nicht in gewisser weiße auch eine Wette ein? Ich gehe ja davon aus, dass das Niedrigzinsumfeld auch die nächsten 4 Jahre so bestehen bleibt. 

Nach dieser Zeit wäre man ja mit dem Vertrag circa bei 2,7% Rendite durch den Bonus, dass sich das Zinsniveau bis dahin erhöht ist nicht so unwahrscheinlich oder?

 

 

Warum sollte es sich denn erhöhen? Und wenn, wären ein paar Zehntel so schlimm?
Weiter oben hast du was von einer variablen Komponente im Zinssatz deines Guthabens geschrieben. Sollte das Zinsniveau steigen, dann steigt die Verzinsung bei dir ja auch mit weil die variable Komponente wieder dazukommt.

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Am 14.2.2019 um 08:53 schrieb Anleger Klein:

Du nimmst ja keinen Bonus von 1260€ mit, sondern schenkst der Bank 4200€-1260€=2940€ die sie dir nicht zahlen muss. Daher auch das Angebot an dich...

bei so Sachen gilt: Die Bank will es los haben. Auch ohne das Angebot würden sie das machen, wenn du auf Teile der dir zustehenden Zahlungen verzichtest, du kommst da jederzeit raus wenn du dich meldest. Das Angebot ist faktisch die schriftliche Bestätigung, dass es sich für dich lohnt und für die Bank nicht.

Dass ist ja so nicht ganz richtig. Die Zahlungen sind quasi wie Zinsen, und werden erst in den jeweiligen Jahren fällig. Dementsprechend kann der TE wenn er das Geld jetzt nimmt, seine Einzahlungen 7500€ + bisherige Boni (scheinbar inklusive) + Entschädigungszahlung der Bank in Höhe von 1260€ (evtl. verhandelbar) erhalten. 

Jetzt stellt sich die Frage, ob er diesen gesamten Betrag nach Steuern (auf die Boni) besser (genauso sicher)/anders anlegen kann/möchte als die erwartbare Rendite von 2940€ bezogen auf den gesamten (jetzt zu erhaltenden) Betrag zuzüglich aller zukünftig zu zahlenden Einzahlungen (um die Boni zu erhalten). 

8600€ auf 14 Jahre und jährlich 600€ reinbuttern. In 2 Jahren wäre die Verzinsung noch bei ca. 2% (2940€/14 Jahre auf 10.000€) und sinkt kontinuierlich, je höher das Bestandsguthaben ist.

Ohne Vorfälligkeitsentschädigung wäre die Verzinsung höher (1260€-Steuern nicht jetzt im Bestand, sondern nur die 7500€; und die Verzinsung höher, 4200€ auf 14 Jahre) aber da das Angebot vorliegt, bestehen Opportunitätskosten.

Am 14.2.2019 um 08:53 schrieb Anleger Klein:

Aus möglichen Markettiminggründen wie empfohlen in die Auflösung gehen halte ich für gewagt...

Hier

Am 13.2.2019 um 17:56 schrieb Bigwigster:

Eigentlich hatte ich vor den Banksparplan nur im Falle eines starken Rückgangs von 40%+ am Aktienmarkt aufzulösen (3 Monate Kündigungsfrist)

war die Idee zum Markettiming, und wenn dies gegeben ist, dann lohnt es sich die Boni von x Jahren jetzt entgegen zu nehmen, falls der 40% Rückgang eher als in x Jahren eintritt. Ob dies passiert, weiss natürlich niemand. Aber schlecht ist die Idee per se nicht, alles von x abhängig.

 

Der Notgroschen scheint dort auch nicht angelegt.

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Effektivverzinsung über die 14 Jahre könnte man auch ausrechnen, am Ende sind ca. 20.000€, da jährliche Steigerung um 900€. 

Wird wohl so bei ca. 1,8% liegen, aber wenn jederzeit kündigen kannst, musst du die gestaffelte betrachten.

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vor 41 Minuten schrieb Shong09:

Dass ist ja so nicht ganz richtig. Die Zahlungen sind quasi wie Zinsen, und werden erst in den jeweiligen Jahren fällig. Dementsprechend kann der TE wenn er das Geld jetzt nimmt, seine Einzahlungen 7500€ + bisherige Boni (scheinbar inklusive) + Entschädigungszahlung der Bank in Höhe von 1260€ (evtl. verhandelbar) erhalten. 

Jetzt stellt sich die Frage, ob er diesen gesamten Betrag nach Steuern (auf die Boni) besser (genauso sicher)/anders anlegen kann/möchte als die erwartbare Rendite von 2940€ bezogen auf den gesamten (jetzt zu erhaltenden) Betrag zuzüglich aller zukünftig zu zahlenden Einzahlungen (um die Boni zu erhalten). 

8600€ auf 14 Jahre und jährlich 600€ reinbuttern. In 2 Jahren wäre die Verzinsung noch bei ca. 2% (2940€/14 Jahre auf 10.000€) und sinkt kontinuierlich, je höher das Bestandsguthaben ist.

Ohne Vorfälligkeitsentschädigung wäre die Verzinsung höher (1260€-Steuern nicht jetzt im Bestand, sondern nur die 7500€; und die Verzinsung höher, 4200€ auf 14 Jahre) aber da das Angebot vorliegt, bestehen Opportunitätskosten.

 

Was stimmt an meiner Aussage nicht?
Du hast dich in eine Renditeberechnung gestürzt und verglichen was er mit den ausgezahlten Euros machen kann, das weiß jedoch niemand. Mein Post betrachtet die absoluten Euros und die Situation der Geschäftspartner zueinander - Bank legt aus ihrer Sicht drauf, will raus, Sparer geht mit Profit da raus anstelle der Bank. Über die Höhe dessen etc. kann man sich nun viereckig rechnen, klar ist jedoch, solange er beim selben Risiko nicht mehr als den verzichteten Betrag bekommt macht es keinen Sinn.

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vor 3 Stunden schrieb Anleger Klein:

Was stimmt an meiner Aussage nicht?

 

Am 14.2.2019 um 08:53 schrieb Anleger Klein:

(Du nimmst ja keinen Bonus von 1260€ mit, sondern schenkst der Bank 4200€-1260€=2940€ die sie dir nicht zahlen muss. Daher auch das Angebot an dich...)

1.Aus möglichen Markettiminggründen wie empfohlen in die Auflösung gehen 2.halte ich für gewagt...

1.Ich habe ihn doch oben zitiert, bei einem großen Rücksetzer möchte er das Geld gerne in Aktien investieren. Vlt. habe ich dich auch falsch verstanden, für mich kam es ein bisschen so rüber, als ob ich ihm das eingeredet hätte.

 

OffTopic: Es gibt meiner Meinung nach nichts besseres, als zu wirklich niedrigen Kursen des gesamten Marktes breit in den Aktienmarkt zu investieren. Markettiming hört sich so negativ an und wird meist als Argument genutzt, es könne niemand den niedrigsten und höchsten Kurs erwischen, man solle doch direkt einsteigen. Dies ist nicht ganz falsch, aber deswegen am Hoch zu kaufen und am Tief verkaufen, wie das viele Privatanleger tun, auch nicht besser. Wenn man zu niedrigen Kursen einsteigt, fällt das laufen lassen danach auch sehr viel einfacher, weil man nicht ständig so tief im Minus ist. Einen gewissen Anteil des Vermögens im Depot vorzugsweise ewig laufen zu lassen ist sicherlich nicht verkehrt, aber einen gewissen zusätzlichen Anteil erst zu niedrigen Kursen und nicht nahe am ATH (am Ende eines Wirtschaftszyklus, muss jeder selbst einschätzen wo wir da stehen) zu investieren, ist wohl das Beste was man tun kann. Die Zukunft kann mich natürlich Widerlegen, aber in der Vergangenheit war es bisher immer(?) so. 

 

2. Das gewagt lässt mich vermuten, dass du wie der TE die Rendite des Vertrags beim Ausschlagen des Angebots überschätzt.

 

Wenn der Rücksetzer erst in 10 Jahren kommt, klar, dann lohnt es sich den Bonusplan bis dahin beizubehalten. 

Wenn er in 2 Jahren kommt, dann lohnt es sich eher 4 oder 5 Jahre Boni jetzt mitzunehmen, und das Geld bis zum Rücksetzer auf dem Konto schimmeln zu lassen.

Von mir kam nicht die Empfehlung, dass er das so machen soll, obwohl er nichts  davon weiss, sondern er hatte die Idee und ich halte sie nicht für schlecht. Aber er sollte versuchen, falls er das so machen möchte, möglichst viel Boni rauszuschlagen. 

Und falls das Geld dann 4 Jahre auf dem Konto bei 0% liegt, werden ihm vermutlich trotzdem nicht 3000€ Boni durch die Lappen gehen, weil das Zinsniveau sicherlich in den nächsten 14 Jahren nochmal attraktiver wird.

So unattraktiv ist das Angebot der Bank eben auch nicht, und ein Aktienmarkteinbruch innerhalb der nächsten 4/5 Jahre jetzt wohl auch nicht unmöglich.

vor 3 Stunden schrieb Anleger Klein:

Du hast dich in eine Renditeberechnung gestürzt und verglichen was er mit den ausgezahlten Euros machen kann, das weiß jedoch niemand. 

Rendite kurz überschlagen, nicht so schwierig. Die 2,7% sind eben falsch. 

Die Ungewissheit hat wohl auch jeder so antizipiert. Wie man so schön sagt, das Geld schimmelt dann auf seinem Konto.

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Am 13.2.2019 um 21:56 schrieb Bigwigster:

Also hier mal der Auszug aus dem Vertrag zum variablen Zinsatz:

 

... die Bank orientiert sich dabei an der Veränderung des nachfolgend dargestellten Refinanzierungssatzes:

30% gleitenden 2 Jahreszinsatz börsennotierter Bundeswertpapiere

50% 6 jährige "

20% 10 jährige "

 

Ist sowas mit der Formulierung "orientiert" überhaupt bindend für die Bank? Wäre dann doch ziemlich entscheidend ob man in den nächsten Jahren mit einem steigendem variablem Zinssatz rechnen kann oder eher nicht.

Eine festgelegte Berechnungsformel ist es zwar nicht, aber die Bank kann meiner Laienmeinung nach auch nicht einfach auf dem Weg nach unten die Zinsen kürzen aber bei steigenden Zinsen diese nicht wieder anheben. Es dürfte der BGB-Grundsatz des billigen Ermessens gelten.

 

Am 14.2.2019 um 19:36 schrieb Bigwigster:

Aber gehe ich mit dem ablehnen nicht in gewisser weiße auch eine Wette ein? Ich gehe ja davon aus, dass das Niedrigzinsumfeld auch die nächsten 4 Jahre so bestehen bleibt.

Wenn du es so sehen willst, dann bedenke aber auch, dass die Wette dir von deiner Bank angeboten wurde und die Bank die Wettquote festgelegt hat.

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Ich habe gerade einen Artikel bezüglich dieses Themas gelesen der mich doch stutzig macht:

https://www.focus.de/finanzen/recht/klagen-gegen-extra-kosten-und-kuendigungen-fuer-treue-praemiensparer-sparkassen-bundesgerichtshof-in-karlsruhe-klaert-kundenrechte-mit-neuem-urteil_id_10708302.html

Wenn ich das richtig verstehe kann also ein Sparvertrag wie auch ich ihn habe rechtens vorzeitig von der Bank aus gekündigt werden!?

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Posted · Edited by BarbarossaII

Im Urteil ging es um einen Fall, bei dem

1. die höchste Prämienstufe erreicht war.

2. keine Vertragslaufzeit/Vertrags-Enddatum vereinbart wurde.  

Ist beides in deinem Fall auch so?

 

(edit: so wie Du im Eingangspost schreibst, hat Dein Vertrag ein Enddatum; d.h. zum Gerichtsurteil gibt zumindest bei 2. einen Unterschied. Was sagen denn Deine Vertragsbedingungen zum Thema Vertragsbeendigung, Prämienstaffel und Laufzeit?)

 

 

PS: ähnliche diskussion siehe anderer Thread hier im Forum  ab    #813

 https://www.wertpapier-forum.de/topic/44264-festverzinsliche-sparpläne-ein-überblick-was-es-alles-gibt/?page=33

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Ah ok bei mir ist zwar die höchste Prämienstufe erreicht, aber es ist eine Laufzeit festgelegt von 25 Jahren.

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