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Regionalwert AG Berlin-Brandenburg

  • Lebensmittel
  • Bürgeraktien
  • ökologisch

Posted · Edited by dev

Darum geht’s

Die Regionalwert AG investiert mithilfe von Bürgeraktien in regionale Betriebe entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette – also in Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerk, Handel und Gastronomie. Darüber entsteht ein von Bürger*innen getragener Regionalverbund für ökologische und sozial nachhaltig produzierte Lebensmittel. Das Ergebnis: Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Betriebe und gute Lebensmittel bleiben in der Region und mehr Land wird ökologisch bewirtschaftet.

 

https://www.umweltfinanz.de/gruene-geldanlagen/regionalwert-ag

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Wäre bei so "kleinen" Beträgen nicht eine Genossenschaft die bessere Wahl gewesen? BaFin, Veröffentlichungen, etc. kosten am Ende doch alles Bares Geld. Da werkelt es sich mit einer Genossenschaft doch viel günstiger.

 

Ich verstehe auch noch nicht ganz das Modell dahinter. Also verkaufen die dann ihren Brand oder wird alles selbst an Betrieben aufgemacht entlang der "Lebensmittelkette" bishin zum Supermarkt oder Wirtschaft?

 

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Der AG-Mantel stammt von der Apfeltraum AG die seit 2006 existierte.

 

Ich bin nur Aktionär der ersten Stunde und wollte auf die Regional AG hinweisen, falls jemand ökologische Bewirtschaftung unterstützen möchte.

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Zitat

 

Ausgabebetrag:
1,05 Euro

Nennwert:
1,00 Euro

 

 

bedeutet Agio von 5 %. 

 

und 

Zitat

Handel:
Die Einbeziehung in den regulierten Markt oder Freiverkehr ist nicht vorgesehen.

 

Erinnert mich stark an meine Abenteuer mit geschlossenen Fonds.  

 

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https://www.morgenpost.de/brandenburg/article217507995/So-wollen-Bio-Aktionaere-den-Bio-Bauern-helfen.html

Zitat

Schwindende Infrastruktur, Monokulturen, Bienensterben, fehlender Nachwuchs – die Probleme der Landwirtschaft in Brandenburg sind vielfältig. Die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg will den Schwierigkeiten etwas entgegensetzen – mit Aktien. Wer gezielt regionale und biologische Landwirtschaft fördern will, kann jetzt Aktien zeichnen.

 

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Ich dachte, es gibt im Wpf eine Regel:

 

Zitat

Themen über OTC-Werte und pink sheets
Aus Gründen der Qualitätssicherung dieses Forums bitten wir darum, keine Themen mit Werten, welche ausschließlich über OTC oder dem Freiverkehr gehandelt werden, zu erstellen.

 

Diese Klitsche wird nicht mal im Freiverkehr gehandelt. Ist die Rennleitung jetzt auch schon Gutmenschen-verseucht und lässt das Thema zu, weil es "öko" ist?

 

Tempora mutantur.

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vor 6 Minuten von Ramstein:

Diese Klitsche wird nicht mal im Freiverkehr gehandelt. Ist die Rennleitung jetzt auch schon Gutmenschen-verseucht und lässt das Thema zu, weil es "öko" ist?

Ui, ups, hatte ich wegen der "spendenartigen Investition" extra in OT geschrieben.

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Posted · Edited by bondholder

vor 7 Stunden von Bassinus:

Wäre bei so "kleinen" Beträgen nicht eine Genossenschaft die bessere Wahl gewesen? BaFin, Veröffentlichungen, etc. kosten am Ende doch alles Bares Geld. Da werkelt es sich mit einer Genossenschaft doch viel günstiger.

Das Problem bei Genossenschaften besteht darin, dass dort eine Kündigung der Anteile möglich ist und die Genossenschaft dann nach spätestens fünf Jahren die Anteile auszahlen muß. Das kann zu finanziellen Problemen führen. Bei einer Aktiengesellschaft ist eine Rückgabe an die AG nicht vorgesehen.

 

Ich bin selbst an einer der anderen Regionalwert-AGs [Freiburg, Hamburg, Rheinland, Isar-Inn] beteiligt und rechne weder mit Dividenden noch Wertsteigerungen. Eigentlich ist das keine Geldanlage im engeren Sinne, sondern fällt eher in den Bereich Spenden/Stiften/Schenken...

 

wikipedia: Regionalwert-Aktiengesellschaften

Regionalwert Treuhand

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vor 1 Stunde von bondholder:

Das Problem bei Genossenschaften besteht darin, dass dort eine Kündigung der Anteile möglich ist und die Genossenschaft dann nach spätestens fünf Jahren die Anteile auszahlen muß. Das kann zu finanziellen Problemen führen. Bei einer Aktiengesellschaft ist eine Rückgabe an die AG nicht vorgesehen.

Das versteh ich und leuchtet ein. Könnte man aber lösen. Wie gesagt, bin der Meinung das diese Variante ne Menge Geld verzehrt. 

 

Der Rest ist mir klar. Das Ding ist für Leute die sich einbringen wollen und das fördern möchten. Verein würde wahrscheinlich zu wenig Aufmerksamkeit erzeugen und man nutzt den "Aktien Effekt", sollte der in Deutschland überhaupt nennenswert existieren. Mit Steigerung der Kurse oder gar irgendwann eine Dividende wird wohl keiner rechnen mit gewissen Menschenverstand und lesen der Zielsetzung der AG. 

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vor 1 Stunde von bondholder:

Eigentlich ist das keine Geldanlage im engeren Sinne, sondern fällt eher in den Bereich Spenden/Stiften/Schenken...

Ja, ähnlich wie der hier kürzlich verlinkte "DKB Social Bond":

https://www.wertpapier-forum.de/topic/55561-dkb-social-bond-2019/

 

Irgendwie spende ich lieber direkt, das kann ich dann auch von der Steuer absetzen ;) 

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vor 8 Stunden von dev:

Ui, ups, hatte ich wegen der "spendenartigen Investition" extra in OT geschrieben.

Ramstein gebe ich im sachlichen Bezug Recht. Wir als Rennleitung können und werden hier allerdings mal eine Ausnahme machen.

Es ist jetzt keine spekulative Minenaktie. Und obendrein schön öko. :lol:

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vor 11 Stunden von Bassinus:

Wäre bei so "kleinen" Beträgen nicht eine Genossenschaft die bessere Wahl gewesen? BaFin, Veröffentlichungen, etc. kosten am Ende doch alles Bares Geld. Da werkelt es sich mit einer Genossenschaft doch viel günstiger.

 

Ich verstehe auch noch nicht ganz das Modell dahinter. Also verkaufen die dann ihren Brand oder wird alles selbst an Betrieben aufgemacht entlang der "Lebensmittelkette" bishin zum Supermarkt oder Wirtschaft?

 

Im Gegensatz zu einer Genossenschaft, wo jeder Genosse unabhängig von seiner Kapitaleinlage das gleiche Stimmrecht hat, ist das Stimmrecht bei einer AG nach der Kapitaleinlage gewichtet. Im Grunde genommen handelt es sich hier um eine "kleine" AG, da nicht börsennotiert. Der Vorteil gegenüber einer GmbH besteht darin, dass Anteile einfach ohne notariellen Gesellschaftervertrag übertragen werden können. Dafür muss ein Grundkapital von mindestens 50k eingebracht werden, bei einer GmbH genügt ein Stammkapital von 25k. Im konkreten Fall stellt sich die Frage, ob tatsächlich Gewinne erwirtschaftet werden sollen.

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vor 2 Minuten von Schildkröte:

Im konkreten Fall stellt sich die Frage, ob tatsächlich Gewinne erwirtschaftet werden sollen.

 

Um Himmels Willen keine ausschüttbaren Gewinne generieren. Wenn man den ganzen Kleinaktionären die Minidividenden kostenlos zahlen will und dazu die korrekten Steuerbescheinigungen zustellen muss, dann arbeitet man sich entweder einen Wolf, oder muss kräftig Kohle an einen Dienstleister zahlen.

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Posted · Edited by Schildkröte

vor 10 Minuten von Ramstein:

Um Himmels Willen keine ausschüttbaren Gewinne generieren. Wenn man den ganzen Kleinaktionären die Minidividenden kostenlos zahlen will und dazu die korrekten Steuerbescheinigungen zustellen muss, dann arbeitet man sich entweder einen Wolf, oder muss kräftig Kohle an einen Dienstleister zahlen.

 

Wohl auch aus ähnlichen Gründen zahlt meine Waldgenossenschaft Remscheid 6 Jahre nach Gründung trotz Gewinn immer noch keine Dividende. ;)

 

Zitat

Gibt es eine Rendite?

Die Regionalwert AG hat das Ziel eine gesamtwirtschaftliche, also ökologische, soziale, regionale als auch finanzielle Renditezu erwirtschaften.

Seit ihrer Gründung hat die Regionalwert AG jedoch noch keine finanzielle Dividende an Aktionär/innen ausschütten können. Es ist auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar, ob eine solche finanzielle Rendite in den nächsten Jahren gezahlt werden wird. Trotz der guten Umsatzentwicklungen der Partnerbetriebe, die mittlerweile auch Niederschlag in positiven Jahresergebnissen finden, müssen erst die geplanten, aufgelaufenen Anfangsverluste auf Ebenen der Partnerbetriebe und der AG abgebaut werden, bevor eine Dividende an Aktionär/innen ausgezahlt werden kann.
Langfristig sehen wir die Regionalwert Aktie als eine nachhaltig wertstabile Kapitalanlage, was sich früher oder später auch in finanziellen Renditen ausdrücken wird.

Werden die Aktien an der Börse gehandelt?

Bei den Aktien der Regionalwert AG handelt es sich um vinkulierte Namensaktien. Diese Form von Aktien wird nicht an einer Börse gehandelt.

Nach dem Kauf von einer oder mehrerer Aktien werden Sie persönlich in das Aktienregister der Regionalwert AG aufgenommen und dort als Aktionär/in geführt.

Wie kann ich meine Aktien wieder verkaufen?

Vinkulierte Namensaktien können nur mit Zustimmung der ausgebenden AG veräußert werden.

Wenn Sie eine oder mehrere Ihrer Aktien verkaufen möchten, können Sie mit einer Käuferin oder einem Käufer einen Vertragschließen. Die/den Käufer/in finden Sie oder wir setzen Ihren Verkaufswunsch auf eine interne Liste, sodass wir Sie informieren können sobald sich ein/e Kaufinteressent/in bei uns meldet. Der Vertrag muss dann von der Regionalwert AG bestätigt werden, um wirksam zu werden.

Diese Beschränkung dient bspw. dazu, dass die AG immer über den aktuellen Aktionärsbestand informiert ist und dass keine unzulässigen Aktienmehrheiten in einer Hand durch kontinuierlichen Zukauf angehäuft werden können. In der Regel werden wir als Regionalwert AG einer Veräußerung nicht widersprechen.

Preis und Verkaufsmodalitäten werden dabei zwischen Käufer/in und Verkäufer/in frei verhandelt: wir empfehlen momentan den Nennwert als Verkaufspreis. Eine Vertragsvorlage haben wir vorliegen.

Quelle: Regionalwert AG

 

Selbstverständlich könn(t)en vinkulierte Namensaktien an der Börse gehandelt werden.

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vor 14 Minuten von Schildkröte:

Bei den Aktien der Regionalwert AG handelt es sich um vinkulierte Namensaktien. Diese Form von Aktien wird nicht an einer Börse gehandelt.

 

Das ist natürlich Blödsinn.

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