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Immobilien Investment lernen

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Ich möchte eines Tages eine Immobilie kaufen, um damit Mieteinnahmen zu generieren.

Ich habe durchaus 5 Jahre Zeit, bis es soweit ist.

 

Wie kann ich Investieren in eine Immobilie gründlich lernen. Was für Fallstricke es gibt, was für Kosten anfallen, wie man Einnahmen und Kosten zuverlässig kalkulieren kann etc. etc.

Ich könnte sogar ein Studium in der Richtung machen, wenn es ein zuverlässiges, gutes gibt.

 

Wie lernt man es am besten?

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Anleger Klein
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Wichtigste Fähigkeit:

Selbstständig und reflektiert nachdenken sowie eigeninitiativ handeln und nicht darauf vertrauen, dass irgendwer einem schon alles hinterherträgt. 

In diesem Kontext - welche Lernmöglichkeiten hast du denn bereits gefunden? Wie rechnest du, dass sich ein Studium für eine Immobilie lohnt? 

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Shari
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Grüß Gott, in 5 Jahren vielleicht wieder bezahlbar. Am besten Wohnungen anschauen, über Immobilenescout24, Ebay Kleinanzeigen. Oder in einer Hausverwaltung lernen und arbeiten.

 

Das wichtigste ist die Lage und das Umfeld, wie entwickelt sich diese in den nächsten Jahrzehnten.

Würde man selber in die Wohnung einziehen?

Je kleiner die Wohnung, desto höher die Rendite und desto kleiner das Risiko. Rendite normal 6-10 %. Ich hatte auch schon mal den Fall in den 90zigeren, das ich die Miete gesenkt habe. Die wirtschaftliche Lage war ungünstig und die Miete war im Verhältnis zu anderen Wohnungen zu hoch. Bevor der langjährige Mieter auszieht bekomm ich lieber weniger. Normalerweise hab ich bei den Neuvermietungen  immer mehr bekommen als vorher. Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis waren immer problematisch. Ich habe im Laufe meines Lebens mehrere Wohnungen/Häuser/Geschäfte gekauft und vom Mieter abzahlen lassen. Funktioniert, aber man braucht viel Zeit für die Betreuung, Verwaltung, steuerliche Behandlung, das nimmt einem keiner ab. Auch die Suche ist aufwendig, nur in seiner Region kaufen, da kennt man sich noch am besten aus. Im Nachhinein würde ich es nicht mehr machen, viel zu aufwendig und riskant im Gegenteil zu Aktien. Mach ich auch schon über 30 Jahre.

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MontBlanc
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ErfolgReich mit Immobilien-Investments: Die Kunst, wie Privatinvestoren mit Wohnimmobilien Geld verdienen (Haufe Fachbuch) Gebundenes Buch – 17. November 2015

Ich finde dieses Buch zum Anfang ganz ordentlich. Den Investment Punk Gerald Hörhan mit seiner Online Akademie kann ich auch empfehlen. Wichtig ist Termine mit MAkler für Besichtigungen zu machen auch wenn du noch nicht kaufen willst aber man bekommt einfach ein Gefühl für Immobilien.

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JosefSpa
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Es gibt nichts einfacheres bzw. logischeres als Immobilieninvestments. Du solltest lediglich Prozentrechnen und den Dreisatz beherrschen. Anschließend etwas Ahnung von der Bausubstanz und was dies und jene Reparatur in etwa kostet. 

 

Das ist eigentlich alles. Der Rest ergibt sich von alleine. Großartige Kurse oder sonstiges braucht es dafür sicher nicht. Und ich rede aus Erfahrung. 

 

Der Erfolg hängt lediglich davon ab ob du ein gutes Angebot aufschnappen kannst und wie deine Kreditwürdigkeit ist. 

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Beamter48
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Das halte ich für den größten Unsinn, zu sagen, dass es nichts einfacheres gibt.

 

Es gibt so viele Unwägbarkeiten:

1. Langfristige Rendite; welche Kaltmiete muss man ansetzen.

2. Zeiträume ohne Mieter müssen überbrückt werden.

3. Nebenkosten bei Erwerb müssen beachtet werden 

4. Instandhaltung und Reparaturen

5. Lageverschlechterung durch massive Nachverdichtung

 

Was bietet mir eine Immobilie die ich vermiete, was mir ein Investment am Immobilienmarkt durch Fonds/Reit nicht auch bietet?

1. Partizipation am Immobilienmarkt

2. Regelmäßige Erträge

3. Keine völlig überhöhten Erwerbsnebenkosten

4. Kein herumärgern mit Mietern

5. Kein Aufwand durch Auswahl neuer Mieter und Vertragsschluss

 

Selbst das System der Eigenbedarfskündigung hilft da nicht. Wenn der Mieter dagegen klagt, dauert es seine Zeit bis er raus muss.

 

Unsinniges Investment, aber gut für Mieter solange es noch Menschen gibt die denken, diese Form der Investition ist gut

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Emitter
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vor 52 Minuten von Beamter48:

Was bietet mir eine Immobilie die ich vermiete, was mir ein Investment am Immobilienmarkt durch Fonds/Reit nicht auch bietet?

Hebel bzw. Kredit, den man nicht selbst zurück zahlt.

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100
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vor 3 Stunden von Beamter48:

Was bietet mir eine Immobilie die ich vermiete, was mir ein Investment am Immobilienmarkt durch Fonds/Reit nicht auch bietet?

 

und dass ich physisches Eigentum habe, anstatt etwas fiktivem.

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Beamter48
Posted · Edited by Beamter48
vor 4 Stunden von 100:

 

und dass ich physisches Eigentum habe, anstatt etwas fiktivem.

Na dann hoffe ich du hast nach deiner Definition von Wertvermögen kein Buch- sondern nur Bargeld.

Noch nie einen größeren Unsinn als Argument gelesen. Klingt schon wie die Goldbugs.

 

 

vor 7 Stunden von Emitter:

Hebel bzw. Kredit, den man nicht selbst zurück zahlt.

Du kannst gerne bei der comdirect ein WP-Kredit aufnehmen.

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Karl-Heinz
Posted
vor 2 Stunden von Beamter48:

Du kannst gerne bei der comdirect ein WP-Kredit aufnehmen.

 

Wow, das ist ja ein Wahnsinnsvergleich! Wenn jemand noch ganz am Anfang der Karriere steht und keine/wenig Wertpapiere besitzt, dann bringt ihm diese Option genau was???

 

Bei ordentlichen Immobilien Investments werden aufgrund des Hebels Eigenkapital-Renditen von 20% und teilweiese deutlich mehr eingefahren. Das muss ein Fonds/Reit erst mal schaffen!

Immobilien sind, wenn man die Materie beherrscht, eine der attraktivsten Assetklassen, aber natürlich lauern dort auch Gefahren.

 

Am Ende des Tages kommt es auf die Mischung an...

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Shari
Posted

Arbeite, lerne, lebe und was vom Geld übrigbleibt wird in eine transparente Direktanlage ohne Verwalter gesteckt.

 

Bleiben nur Aktien, möglichst von großen Unternehmen. Grundsatz viel Rendite - möglicher Totalverlust, also streuen, geht auch mit kleinen Beträgen. Und man ist flexibel, kann man jederzeit aufstocken oder verkaufen. Immobilien verkaufen, sehr aufwendig !

 

Weder Versicherungen, Bausparkasse noch Fonds oder sonstige Finanzprodukte. Die Verkäufer müssen erst mal bezahlt werden.

Nach einer gewissen Zeit, kauft man sich eine kleine Immobilie mit Minimaleigenkapital und lässt diese vom Mieter abzahlen. Nach Jahrzehnten ist diese dann mehr Wert als beim Kauf und der Gewinn ist zurzeit noch steuerfrei.

 

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Beamter48
Posted
vor 1 Stunde von Karl-Heinz:

 

Wow, das ist ja ein Wahnsinnsvergleich! Wenn jemand noch ganz am Anfang der Karriere steht und keine/wenig Wertpapiere besitzt, dann bringt ihm diese Option genau was???

 

Bei ordentlichen Immobilien Investments werden aufgrund des Hebels Eigenkapital-Renditen von 20% und teilweiese deutlich mehr eingefahren. Das muss ein Fonds/Reit erst mal schaffen!

Immobilien sind, wenn man die Materie beherrscht, eine der attraktivsten Assetklassen, aber natürlich lauern dort auch Gefahren.

 

Am Ende des Tages kommt es auf die Mischung an...

Und wie groß ist das Risiko ordentliche Immobilieninvestments zu finden?

Darüber hinaus will der TE nur EINE Immobilie kaufen um von den Erträgen zu leben. Das bedeutet er muss das eine ordentliche Investment finden.

 

Die Erträge fallen darüber hinaus noch in die ESt. Bis die Immobilie bei hohem FK abbezahlt ist, fallen wieder größere Instandhaltungs-/Reparaturkosten an.

 

Das Risiko für den Einzelnen ist viel zu groß. Die Rendite lächerlich.

Große Gesellschaften haben ganz andere Hebel und Mechanismen um hier zu agieren.

 

Das hat mit Risikostreeung nichts zu tun. Das ist ein erhebliches Klumpenrisiko. Die Idee, mein Mieter zahlt meinen Kredit ist eine irrige Vorstellung.

Die Frage muss sein, in welchem Zeitraum kann der Kredit abbezahlt sein.

Wohkungsleerstand bei Mieterkündigung sind unberechenbar.

Klar kann man denken, in bestimmten Wohnlagen habe ich immer mehr N als A. Aber da kosten die Immobilien auch mehr. Wie kann man glauben mehr zu wissen als der Markt?

 

Gab einen Artikel in der wiwo dazu.

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sirpomme
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Hi,

ich habe das wie folgt gemacht.

Ich habe mir über ein Zeitraum von 2 Jahren mehrere Objekte angeschaut,..... einfach so, ohne eine wirkliche Kaufabsicht gehabt zu haben (muss man natürlich für sich behalten :D)

So erhällt man ein groben Überblick in welchen verschiedenen Zuständen Immobilein zu haben sind, kenne mich aber auch recht gut mit der Materie aus, da ich schon einiges renoviert habe.

Dann habe ich mir ein Anhaltspunkt erstellt um den Wert vergleichen zu können. (Kaufpreis /15/12 = Monatsmiete) Ist die daraus resultierende Sollmieteinnahme für dieses Objekt erziehlbar?

Muss man dafür studieren oder Lehrgänge machen..... nö, ist eigentlich kein Problem, gesunder Menschenverstand reicht, event. noch ein Gespür für gute Mieter.

Verursacht eine Immobile viel Arbeit..... nö, wenn ich den Vergleich ziehe zu meiner regulären Arbeitstelle, müsste ich für die höhe der Mieteinnahmen 2 Wochen Arbeiten.

Also einfach mal machen, vor allem keine 5 Jahre warten, fang direkt an.

 

LG

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Cai Shen
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vor 29 Minuten von sirpomme:

So erhällt man ein groben Überblick in welchen verschiedenen Zuständen Immobilein zu haben sind, kenne mich aber auch recht gut mit der Materie aus, da ich schon einiges renoviert habe.

 

Dann hast du gegenüber dem normalen Investor aber einen dicken Vorteil: zum einen Fach- oder zumindest Praxiswissen und zudem vermutlich persönlichen Kontakt zu Handwerkern und bekommst zeitnah eine gute Fachkraft. 

 

Eine günstige, weil renovierungsbedürftige Immobilie bringt nämlich gar nichts, wenn diese erstmal längere Zeit leersteht. 

Derzeit scheinen sich Handwerksbetriebe ihre Kunden auszusuchen, nicht umgekehrt. 

Das führt auch dazu, dass die Preise der Leistungen spürbar anziehen, Kostenvoranschläge einholen und vergleichen kannste derzeit vergessen.

Dem ersten der zusagt den Auftrag erteilen ist in einigen Branchen angesagt!

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Shari
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Auf dem Papier sieht alles gut aus, aber man sollte sich das Objekt genau anschauen.

 

1 ZKB Kaufpreis 100.000,00, Notar, Makler, Grunderwerbsteuer, + 10.000,00  Anzahlung 20 %, Finanzierung 88.000,00 zu 1% Zins und 3 % Tilgung = 293,00 monatliche Finanzierungskosten

 

Zusätzlich Hausnebenkosten einschließlich Rücklageneinzahlung mit 300,00 monatlich (kommt auf die Rücklageneinzahlung an)

 

Miete pro Monat 480,00 + Mieter-Betriebskosten 140,00 = 620,00 Euro

 

Bleiben also pro Monat ca. 27,00 Euro Überschuss übrig

 

Fehlt noch die Grundsteuer und die steuerliche Auswirkung auf seine eigenen Bedürfnisse.

 

Am besten die drei letzten Protokolle Eigentümerversammlungen und Abrechnungen verlangen, dann sicht man ob irgendwelche Probleme oder Streitigkeiten da sind und man erweckt den Eindruck von großem Interesse an der Wohnung.

 

Wie hoch ist die Instandhaltungsrücklage ?, Bei manchen Wohnanlagen beträgt diese 1000,00 Euro pro Wohnung, bei anderen 10.000,00 Euro. Und diese Rücklage wird ja an den Käufer übertragen, Instandhaltungsstau vorhanden ?

 

Handwerker, gar kein Problem. Ich baue laufend um und renoviere. Einfach mal unter myhammer ausschreiben und anschauen. Aber wie alles, Risiko, kein Vertrauen, alles überwachen. Im Laufe der Jahre habe ich natürlich feste Stamm-Handwerker, die sofort da sind und machen was ich will und auch zu einem annehmbaren Preis.

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Shari
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Was mir grad noch einfällt. Man sollte fragen ob das Objekt / Eigentumswohnung auf eigenem Grundstück steht oder Erbbaurecht ? Sieht man nämlich nicht sofort und wird gern unterschlagen. Falls Erbbaurecht, sofort vergessen, später unverkäuflich.

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Karl-Heinz
Posted
vor 3 Stunden von Beamter48:

Und wie groß ist das Risiko ordentliche Immobilieninvestments zu finden?

Darüber hinaus will der TE nur EINE Immobilie kaufen um von den Erträgen zu leben. Das bedeutet er muss das eine ordentliche Investment finden.

 

Die Erträge fallen darüber hinaus noch in die ESt. Bis die Immobilie bei hohem FK abbezahlt ist, fallen wieder größere Instandhaltungs-/Reparaturkosten an.

 

Das Risiko für den Einzelnen ist viel zu groß. Die Rendite lächerlich.

Große Gesellschaften haben ganz andere Hebel und Mechanismen um hier zu agieren.

 

Das hat mit Risikostreeung nichts zu tun. Das ist ein erhebliches Klumpenrisiko. Die Idee, mein Mieter zahlt meinen Kredit ist eine irrige Vorstellung.

Die Frage muss sein, in welchem Zeitraum kann der Kredit abbezahlt sein.

Wohkungsleerstand bei Mieterkündigung sind unberechenbar.

Klar kann man denken, in bestimmten Wohnlagen habe ich immer mehr N als A. Aber da kosten die Immobilien auch mehr. Wie kann man glauben mehr zu wissen als der Markt?

 

Gab einen Artikel in der wiwo dazu.

 

Naja, das sind jetzt so die klassischen Glaubenssätze, die in Deutschland vorgeherrscht haben. Das war ein traumhafter Zustand in dem man noch mit Immobilien Geld verdienen konnte was mit Aktien nicht annähernd zu erzielen war. Mittlerweile sind aber viel zu viele auf den Zug Immobilien aufgesprungen und auch immer mehr "Immobilien Investoren (oft Berufsanfänger Mitte 20, die auf Youtube oder Facebook tolle Videos gesehen haben)" sind bereit viel zu heftige Preise zu bezahlen.

Es gibt immer noch gute Investments, aber die sind tatsächlich rar gesät. Vor einigen Jahren konnte man noch in guten B-Städten Immobilien zum 10-12fachen der Jahreskaltmiete kaufen, mittlerweile sind wir da tendenziell im Bereich 25+X und dann sind die Renditen in der Tat lächerlich und das Risiko auch in meinen Augen viel zu groß.

 

Wenn Du das aber pauschal sagst, dann zeigt es einfach nur, dass Du von der Materie wenig bis gar keine Ahnung hast.

 

Es spricht überhaupt nichts dagegen ein Immobilieninvestment zu suchen, aber man muss wissen was man tut und es ist zwingend notwendig die betriebswirtschaftlichen Grundlagen zu beherrschen.

Als Lektüre lege ich die Bücher von Thomas Knedel und Alexander Goldwein ans Herz, damit kann man ein gewisses Grundverständis bekommen.

 

Über Immoscout und andere Portale wird man in A oder B Städten kaum noch was finden, von daher wird man an Wertpapieren kaum vorbeikommen :-)

vor 24 Minuten von Shari:

 

Was mir grad noch einfällt. Man sollte fragen ob das Objekt / Eigentumswohnung auf eigenem Grundstück steht oder Erbbaurecht ? Sieht man nämlich nicht sofort und wird gern unterschlagen. Falls Erbbaurecht, sofort vergessen, später unverkäuflich.

In 95% der Fälle hast Du aktuell recht, aber grundsätzlich ist Erbbaurecht ein sehr interessantes Konstrukt als Investment, da es steuerlich für den Investor positiv zu betrachten ist und die Konkurrenz in diesem Segment wesentlich geringer ist.

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MontBlanc
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Bei den der Comdirekt lese ich irgendwas um die 3,9 % Zins für diesen Wertpapierkredit. Ein Kredit für eine Immobilie dürfte bereits mit einer 2 oder sogar mit einer 1 vor dem Komma zu bekommen sein. 

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Phibu94
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Zum Thema Immobilien hab ich eine interessante Website (Immocation) gefunden, diese stellt ein kostenloses Tool zur einfachen Berechnung der Immobilie zu Verfügung.

Das hilft bei der Analyse der Wirtschaftlichkeit & allgemeinen Bewertung der Immobilie, siehe Datei im Anhang. 

immocation-Kalkulationstool.zip

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smarttrader
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Am 10.7.2019 um 22:10 von Beamter48:

Das halte ich für den größten Unsinn, zu sagen, dass es nichts einfacheres gibt.

 

Es gibt so viele Unwägbarkeiten:

1. Langfristige Rendite; welche Kaltmiete muss man ansetzen.

2. Zeiträume ohne Mieter müssen überbrückt werden.

3. Nebenkosten bei Erwerb müssen beachtet werden 

4. Instandhaltung und Reparaturen

5. Lageverschlechterung durch massive Nachverdichtung

 

Was bietet mir eine Immobilie die ich vermiete, was mir ein Investment am Immobilienmarkt durch Fonds/Reit nicht auch bietet?

1. Partizipation am Immobilienmarkt

2. Regelmäßige Erträge

3. Keine völlig überhöhten Erwerbsnebenkosten

4. Kein herumärgern mit Mietern

5. Kein Aufwand durch Auswahl neuer Mieter und Vertragsschluss

 

Selbst das System der Eigenbedarfskündigung hilft da nicht. Wenn der Mieter dagegen klagt, dauert es seine Zeit bis er raus muss.

 

Unsinniges Investment, aber gut für Mieter solange es noch Menschen gibt die denken, diese Form der Investition ist gut

Falsch, ein Mieter hat auch einfach Ansprüche die erfüllt werden sollten. Warum habe ich als Eigentümer alle paar Jahre eine neue Küche und ein Mieter alle 20?

 

Wir haben das Haus vermietet, und sind gespannt. Aktuell sieht es Nach 8, 4% nach Steuern aus, was viel zu viel ist. 

 

 

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Strahlemann84
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vor 20 Stunden von smarttrader:

Falsch, ein Mieter hat auch einfach Ansprüche die erfüllt werden sollten. Warum habe ich als Eigentümer alle paar Jahre eine neue Küche und ein Mieter alle 20?

 

Wir haben das Haus vermietet, und sind gespannt. Aktuell sieht es Nach 8, 4% nach Steuern aus, was viel zu viel ist. 

 

 

Dann zeig uns mal deine Rechnung damit wir das nachvollziehen können.

 

Die Aussage mit der Küche ist nicht nachvollziehbar. Wenn man nicht gerade grässlich grelle Modefarben nimmt an denen man sich schnell satt sieht, ist eine Küche eine langfristige Angelegenheit.

 

Hängt wahrscheinlich auch vom Charakter ab. Nach 10 Jahren in unserem Haus haben wir uns noch an nix satt gesehen.

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Knacker
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Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Und wie groß ist das Risiko ordentliche Immobilieninvestments zu finden?

Darüber hinaus will der TE nur EINE Immobilie kaufen um von den Erträgen zu leben. Das bedeutet er muss das eine ordentliche Investment finden.

Das ist im Augenblick sicher nicht so einfach, aber man sollte sich dennoch ständig informieren, dann bekommt man die notwendige Erfahrung.

Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Die Erträge fallen darüber hinaus noch in die ESt. Bis die Immobilie bei hohem FK abbezahlt ist, fallen wieder größere Instandhaltungs-/Reparaturkosten an.

Wer mit viel Fremdkapital finanziert und größere Instandhaltungs-/Reparaturkosten hat, zahlt nicht viel ESt. Darüber hinaus verdoppelt sich der Wert einer Immobilie über einen langen Zeitraum gerne mal.

Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Das Risiko für den Einzelnen ist viel zu groß. Die Rendite lächerlich.

Große Gesellschaften haben ganz andere Hebel und Mechanismen um hier zu agieren.

Nur wenn man überteuert und ggf. auch noch mit überzogenen Zinsen kauft. Große Gesellschaften werden gelegentlich auf Grund von zu wenig Eigenkapital insolvent, aber nur weil sie - wie manche Privatperson - nicht die Zeit haben, das aus zu sitzen.

 

Ich habe z. B. vor 20 Jahren mit der Verwandtschaft ein Mehrfamilienhaus gebaut. Es war damals relativ teuer, die Zinsen lagen knapp bei 5 %, aber die Miete war immerhin so gut , dass sie 85 % der Kosten abdeckte und nach 10 Jahren hätte ich beim anvisierten Verkauf nicht einmal die Herstellungskosten bekommen.

 

Ich habe nicht verkauft, weil ich eine Verbesserung der Mietrendite erwartet habe.

Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Das hat mit Risikostreeung nichts zu tun. Das ist ein erhebliches Klumpenrisiko.

Da man sehr viel finanzieren kann (im Moment auch sehr sehr zinsgünstig) bleibt ggf. noch genug für andere Anlagen.

Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Die Idee, mein Mieter zahlt meinen Kredit ist eine irrige Vorstellung.

Jetzt  zahlen meine Mieter tatsächlich  die Kredite und eine zusätzliche Rendite.

Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Die Frage muss sein, in welchem Zeitraum kann der Kredit abbezahlt sein.

Solange die Mietrendite stimmt ist das ohne Belang.

Am 11.7.2019 um 10:34 von Beamter48:

Wohkungsleerstand bei Mieterkündigung sind unberechenbar.
Klar kann man denken, in bestimmten Wohnlagen habe ich immer mehr N als A. Aber da kosten die Immobilien auch mehr. Wie kann man glauben mehr zu wissen als der Markt?

Wohnungsleerstand in guten Lagen gibt es kaum und obwohl dort die Preise höher sind, steigen sie dennoch langfristig stärker als anderswo. Man kann man bei Betrachtung der Vergangenheit sehr gut nachverfolgen.

Am 10.7.2019 um 22:10 von Beamter48:

Unsinniges Investment, aber gut für Mieter solange es noch Menschen gibt die denken, diese Form der Investition ist gut

Das erinnert mich an einen meiner Kollegen, der sich vor ca. 20 Jahren über Immobilienbesitzer lustig machte. Inzwischen ist er zweimal umgezogen und zahlt als Rentner heftig Miete. Die ausgezahlte Betriebsrente schmilzt ihm nach Steuer- und Krankenversicherungspflicht recht schnell dahin, aber die Mieten und die Immobilienwerte werden weiter  steigen.

 

Natürlich habe ich mich vor 10 Jahren auch gefragt, ob meine Immobilieninvests richtig waren. Heute bin ich froh, dass ich dabei geblieben bin.

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Beamter48
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Freut mich für dich dasd es geklappt hat.

Du hast spekuliert dass die Mietrendite steigt und hast Glück/Recht gehabt.

Inwieweit dies zu empfehlen ist, lasse ich einmal stehen.

Aber bei den Kaufpreisen muss man eine hohe Miete ansetzen um noch eine vernünftige Mietrendite zu bekommen.

 

 

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monopolyspieler
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Die Frage ist nur, ob man eine "hohe Miete" überhaupt ansetzen darf. 

Sonst holt sich der eingezogene Mieter die überzahlten Kröten nachträglich zurück.

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Shari
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J

vor 22 Stunden von Knacker:

Natürlich habe ich mich vor 10 Jahren auch gefragt, ob meine Immobilieninvests richtig waren. Heute bin ich froh, dass ich dabei geblieben bin.

 

Ja genau das ist das Problem, macht braucht Geduld mit Immobilien. Ich mach das jetzt seit 1984 und die Preise haben immer deutlich geschwankt. So wie andere Anlagen auch.

Ölpreiskrise 1973 und keine kaufte mehr. In den 80igeren stiegen die Preise gewaltig an um dann ab 1984 wieder einzubrechen.

Dann kam 1988 die Wende und die Zuwanderung aus der DDR. Anfang der 90iger Jahre wurde alles unbezahlbar, am Ende der 90iger Jahre waren Immobilien wieder günstig zu kaufen bzw. teilweise unverkäuflich.

Und jetzt kosten die Immobilien das 2-3 fache des Kaufpreises von 1999.

 

Und was ist in 10 Jahren ? Solange die Zinsen günstig bleiben wird die Party weitergehen und wie es ausschaut bleiben die Zinsen langfristig niedrig, aber ich weis es auch nicht.

 

https://www.deutschlandinzahlen.de/tab/deutschland/finanzen/preise/immobilienpreisindex

 

Wo man wohnt, dies sollte einem gehören.

 

Je höher die Miete desto höher das Risiko. Ich bleibe immer deutlich unter dem Höchstpreis und suche mir vernünftige Mieter, dies geht vor der höchstmöglichen Rendite. Ich habe mit allen ein persönliches und gutes Verhältnis. Trotzdem gibt es unendlich viele Risiken auch mit normalen Mietern. Was ist wenn der stirbt und die Erben das Erbe ausschlagen, unheilbare Krankheit oder Depression und die Miete kommt nicht mehr. Ein Bekannter von mir hat einen Vertrag mit einem Mieter aus 1910, zuerst die Eltern, dann die Tochter und jetzt deren Tochter.

 

Große Immobilienunternehmen sind auch nicht schlauer, siehe auch Fonds, die wissen auch nicht mehr und leben nur auf Kosten der Anleger und scheiden meistens schlechter ab als Privatanleger.

 

Schaut euch mal den netten Vergleich mit Affen an. Also kein Angst vor dem Anlegen, Hauptsache man macht es selbst und überläst es nicht den angeblichen Profis, die können nur alles toll darstellen.

 

https://www.welt.de/finanzen/article115382089/Affen-machen-mehr-Gewinne-als-Investoren.html

 

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/wie-schimpansen-mit-dart-pfeilen-zu-den-besten-bankern-der-wall-street-wurden_H1960490147_546306/

 

Deshalb immer noch die gleiche Aussage von mir, möglichst wenig Aufwand bei der Anlage und selber machen. Immobilien sind viel zu aufwendig und riskant im Gegenteil zu Aktien. Mach ich auch schon über 30 Jahre.

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