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Depotrocker*in

Entwicklung eines Basisportfolio-Ansatzes

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Depotrocker*in
· bearbeitet von depotrocker

Ich möchte nochmal etwas näher auf das Thema Portfolio/Aktiengewichtung nach Marktkapitalisierung - BIP - Revenue Exposure (Umsatz) eingehen. 

 

ergänzend zu dem Beitrag von @Ramstein im Themenbereich ETF Depot aufbauen 

 

hier bin ich im WPF bereits ausführlich auf die Thematik eingegangen

 

Nun möchte ich aber noch weitere Informationen zum Thema zur Verfügung stellen.

 

Da Unternehmen in mehreren Ländern und Regionen tätig sind und nicht nur in dem Land in dem sie ihren Hauptsitz haben, sind ihre Einnahmen und Umsätze wirtschaftlichen Aktivitäten außerhalb ihres Heimatlandes ausgesetzt.

 

Zum 30. Juni 2014 erzielte Samsung Electronics Co. mit Sitz in Korea 90% seines Umsatzes außerhalb Koreas und knapp 50% außerhalb der Schwellenländer (EM).

Yum Brands, ein Nicht-Basiskonsumgüterunternehmen mit Hauptsitz in den USA, erzielte 53% seines Umsatzes in China und nur 22% in den USA.

 

Innerhalb des MSCI ACWI Index, eines globalen Aktienindex, der aus Unternehmen aus Industrieländern und Schwellenländern besteht, erzielten 25% der Marktkapitalisierung mindestens 75% ihrer Einnahmen aus internationalen Märkten.

 

Die nachfolgende Grafik stellt die  MK Gewichtung und Revenue Exposure (Umsatz) des MSCI ACWI-Index gegenüber. Die Schwellenländer trugen mit 11% nach MK-Gewicht des MSCI ACWI-Index fast 35% zum weltweiten Umsatz bei. In ähnlicher Weise machten die Vereinigten Staaten 49% des MSCI ACWI aus, trugen jedoch nur 28% zum globalen Umsatz bei. Auch wenn die Gewichtungen in Bezug auf Marktkapitalisierung und Umsatz gleich sind, wie in Europa ohne Großbritannien, können die zugrunde liegenden Aktienkörbe variieren. Grafik:  Marktkapitalisierung im Vergleich zum Umsatz des MSCI ACWI Index

 

mk.png

 


Somit ergibt sich mit einer 1 ETF Strategie auf den MSCI ACW Index oder FTSE AW (oder anderen MSCI World Varianten) nicht wie oftmals fälschlicher Weise angenommene eine Übergewichtung der Region Nordamerika (USA / Kanada) sondern eine ausgewogene Gewichtung entsprechend der Umsätze und wirtschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen.

 

 

Auf der nächsten Grafik erkennt man, dass eine Reihe von MSCI-Regionalindizes ein beträchtliches Engagement im Ausland haben.

So erzielte der MSCI North Amerika Index 69% seiner Umsätze im Inland, 11% in Europa und 16% in Schwellenländern. Bemerkenswerterweise bezog der MSCI Europe Index nur 50% seiner Einnahmen aus der europäischen Wirtschaft.

 

mk1.png

 

 

 

Mit diesen Erkenntnissen lässt sich feststellen, dass es bei einer nach BIP ausgerichteten Gewichtung (Blau) zu starken und ungewollten Übergewichtungen der EM kommen kann. 

Dagegen mit einer nach MK gewichteten 1 ETF Lösung (zur Darstellung des Depotanteiles "Aktien Weltweit")  auf den MSCI ACWI Index oder FTSE AW Index eine ausgewogene Gewichtung orientiert daran wie sie regelmäßig empfohlen wird (DM 70%/ EM 30%) erzielt werden kann.

 

 

 

Weitere allgemeine Informationen zur Gewichtung mit Diskussion gibt es im WPF  HIER

 

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Bubert2000

Und hier die Variante, die auch jeder versteht:

 

Es gibt allerdings Studien, die beweisen, dass eine BIP-Gewichtung auch besser sein kann.

=> es dürfte purer Zufall sein, was besser abschneidet (in Zukunft)

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Depotrocker*in
· bearbeitet von depotrocker
vor 41 Minuten von Bubert2000:

 

 

Es gibt allerdings Studien, die beweisen, dass eine BIP-Gewichtung auch besser sein kann.

 

Kannst du etwas ausführlicher auf diese Studien und deren Erkenntnisse eingehen oder diese Studien zur Verfügung stellen auf die du dich beziehst?

Besser in was ? 

Rendite ? Nach Kosten (inkl. Rebalancing)?

 

 

Zitat

=> es dürfte purer Zufall sein, was besser abschneidet (in Zukunft)

 

Ja das ist ja mit allem so... 

 

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Bubert2000
· bearbeitet von Bubert2000
vor 31 Minuten von depotrocker:

Kannst du etwas ausführlicher auf diese Studien eingehen oder diese Studien zur Verfügung stellen auf die du deine Erkenntnisse beziehst?

Besser in was ? 

Rendite ? Nach Kosten (inkl Rebalancing)?

Prof. Webers (der Typ vom Arero) Studien behaupten, dass eine BIP-Gewichtung statistisch von der Rendite her besser ist.

Das war in den letzten Jahren zwar glaube ich nicht der Fall, aber es gibt eben wohl keine klar bessere Variante.

Der Arero-Fonds ist glaub ich auch BIP gewichtet.

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marcero
vor 33 Minuten von depotrocker:

 

Ja das ist ja mit allem so... 

 

Dann ist es ja gut, dass wir drüber gesprochen haben. 

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PapaPecunia

Lieber depotrocker, vielen herzlichen Dank für die vielen werthaltigen Beiträge seit deinem Beitritt!

Schade nur, dass du dein Profilbild geändert hast ;-)

Aber vielleicht war ein Teil der polarisierenden (und meines Erachtens teilweise überschießenden) Reaktionen auf deine Beiträge einer Ablehnung von FJS geschuldet.

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Depotrocker*in
· bearbeitet von depotrocker
vor 9 Stunden von PapaPecunia:

Lieber depotrocker, vielen herzlichen Dank für die vielen werthaltigen Beiträge seit deinem Beitritt!

Schade nur, dass du dein Profilbild geändert hast ;-)

Aber vielleicht war ein Teil der polarisierenden (und meines Erachtens teilweise überschießenden) Reaktionen auf deine Beiträge einer Ablehnung von FJS geschuldet.

 

Danke für das Lob. 

 

Das Profilbild habe ich tatsächlich geändert um eventuelle Vorbehalte mir gegenüber abzubauen. Einige andere Foristen haben sich dadurch motiviert gefühlt, mir gegenüber eine unberechtigte Ablehnung aufzubauen. 

 

Ich habe jedoch auch mein Verhalten geändert und bemühe mich, bevor ich einen Beitrag verfasse, mich mehr in die Lage des Lesers zu versetzen. 

 

Ich versuche mittlerweile auch mehr, durch das zur Verfügung stellen von Informationen in meinen Beiträgen, den Leser zu motivieren sich tiefer mit den Themenbereichen zu befassen. Dazu stelle ich in den Beiträgen häufig Verlinkungen bereit, welche ich in die Texte einbette, um zusätzliche Informationsquellen bereitzustellen, was meine Aussagen und Feststellung nachvollziehbar machen sollte und dem Leser die Möglichkeit geben soll sich umfänglicher mit dem Thema zu befassen. 

 

 

Ich werde versuchen diesen Themenbereich, um eine Möglichkeit eines Basisportfolios, übersichtlicher zu gestalten.  

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Bubert2000

Kurze Zwischenfrage:

Spricht etwas gegen den ACWI IMI Index als ETF?

Der streut noch breiter als ein FTSE All World oder der normale ACWI aufgrund der Small Caps.

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nikolov
· bearbeitet von nikolov
vor 49 Minuten von Bubert2000:

Kurze Zwischenfrage:

Spricht etwas gegen den ACWI IMI Index als ETF?

Der streut noch breiter als ein FTSE All World oder der normale ACWI aufgrund der Small Caps.

 

Hier wurde bereits alles gesagt:

 

vor 13 Stunden von Bubert2000:

Prof. Webers (der Typ vom Arero) Studien behaupten, dass eine BIP-Gewichtung statistisch von der Rendite her besser ist.

Das war in den letzten Jahren zwar glaube ich nicht der Fall, aber es gibt eben wohl keine klar bessere Variante.

Der Arero-Fonds ist glaub ich auch BIP gewichtet.

Vielleicht waren auch ganz andere Faktoren für diese bessere Rendite verantwortlich und das BIP hat mit diesen im Betrachtungszeitraum nur korreliert.

 

vor 14 Stunden von Bubert2000:

Und hier die Variante, die auch jeder versteht:

 

Leider wird im Video nicht erklärt, warum der MSCI World der beste sei. Aber von Videos, die mit "Warum... dies das und jenes" anfangen, erwarte ich auch nicht all zu viel.

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in

.

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Schwachzocker
vor 6 Stunden von depotrocker:

...Das Profilbild habe ich tatsächlich geändert um eventuelle Vorbehalte mir gegenüber abzubauen....

Ob Dir das mit einem Bild von Mario Draghi gelingt? Man darf es bezweifeln. 

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Cai Shen
· bearbeitet von Cai Shen
vor 7 Minuten von Schwachzocker:

Ob Dir das mit einem Bild von Mario Draghi gelingt? Man darf es bezweifeln. 

:thumbsup:

Ich dachte ja zuerst, @Leonhard_E wäre wiederauferstanden.

 

(Bitte nicht auf die großen Ökonomen Lagarde oder Kim Jong-Un ändern, bringt nix. Dann lieber irgendein Rothschild, das wäre herrlich doppeldeutig.)

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Der Heini

Hab jetzt in den letzten tagen den ganzen Thread gelesen, aber noch eine Frage dazu:

Vielleicht hab ichs ja übersehen:

Die Korrelation der EM-Bonds zu den Aktien (MSCI-World oder IMI egal) ist mir noch nicht ganz klar, gibts da irgendwo vernünftige Untersuchungen? Kommer hab ich gelesen, würde aber gerne noch mehr Quellen haben. Das ist der Hauptpunkt, der mich noch nicht ganz überzeugt.

Denn gerade diese gute, geringe Korrelation ohne große Renditenachteile ist es doch, die die EM-Bonds hier empfehlenswert macht oder?

Bisher hat die schlechte Rendite von westlichen Staats-Anleihen mich davon abgehalten und ich bin noch bei Aktien-ETFs/Tagesgeld, interessant finde ich die EM-Bonds Beimischung aber schon, wenns vernünftige wissenschaftliche Untersuchungen gibt.

 

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Bubert2000
· bearbeitet von Bubert2000
vor 12 Stunden von nikolov:

Leider wird im Video nicht erklärt, warum der MSCI World der beste sei.

"Der beste" ist vielleicht falsch formuliert. Ich denke, sie meinen eher: Es ist der Index, der absolut ausreicht. "Drunter" sollte es nicht sein (Dax, S&P500 etc), aber mehr (ACWI, FTSE ALL WORLD, ACWI IMI) ist kein Muss. Und dieser Aussage kann eigentlich kaum was entgegengesetzt werden oder?

 

Ob EM oder auch SC in der Zukunft wirklich mehr Rendite bringen, als der simple MSCI W., ist absolut unklar. Die letzten Jahre war es ja nicht der Fall. Auch die oft angepriesene, noch größere Diversifikation war oft nicht der Rede wert.

 

Auch wenn letztendlich die Tracking D. zählt (die ja auch variieren kann) -die reine TER ist bei den MSCI W./FTSE D.W. - ETFs eben auch am günstigsten. 

Ist doch logisch, dass eine Quelle wie Finanztip dem Normalo sagt: "Mehr wie nen MSCI W. brauchst du nicht!".

 

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Depotrocker*in

Eingangspost weiter angepasst. 

 

Übersichtlichkeit erhöht

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in

.

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Erbsenprincess
vor 10 Stunden von Depotrocker*in:

Besonders für all jene, die noch immer darauf vertrauen, dass die Zinsen in Europa, allen voran in Deutschland, irgendwann wieder deutlich steigen werden. Man sollte sich besser nicht darauf verlassen sondern diese Erkenntnis auf seine Anlagestrategie Einfluss nehmen lassen. 

 

Und konkret heißt das dann?

Auch ich rechne eher mit "nicht steigenden Zinsen" die nächsten 10-30 Jahre.

=> Anleihen darf man ruhig weiter im Depot haben???

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in
vor 10 Minuten von Erbsenprincess:

Und konkret heißt das dann?

Auch ich rechne eher mit "nicht steigenden Zinsen" die nächsten 10-30 Jahre.

=> Anleihen darf man ruhig weiter im Depot haben???

 

Da müsste erst einmal geklärt werden, was genau deine Anlageziele sind und weshalb und welche Anleihen du im Depot haben willst?

 

Hast du meinen Beitrag gelesen, welchen elementaren Einfluss die Renditen, der als weitgehend sicher geltenden Staatsanleihen (risikoloser Zins), auf die Risikoprämie haben und weshalb diese grundlegend die Anlageentscheidung beeinflusst? --> Beitrag Risikoprämie

 

Das Anleihen Universum unterteilt sich in zahlreiche eigene Anlageklassen, welche zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden können. 

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Erbsenprincess
vor 10 Minuten von Depotrocker*in:

Hast du meinen Beitrag gelesen, welchen elementaren Einfluss die Renditen, der als weitgehend sicher geltenden Staatsanleihen (risikoloser Zins), auf die Risikoprämie haben und weshalb diese grundlegend die Anlageentscheidung beeinflusst? --> Beitrag Risikoprämie

Habe ich gelesen.

Es liest sich am Ende aber wie fast immer: es ist völlig unklar, welches Szenario eintreten wird.

Ist das so viel anders, als es bisher war?

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Depotrocker*in
Gerade eben von Erbsenprincess:

Habe ich gelesen.

Es liest sich am Ende aber wie fast immer: es ist völlig unklar, welches Szenario eintreten wird.

Ist das so viel anders, als es bisher war?

 

Ich habe deine Beiträge bezüglich des ARERO, in den anderen Themenbereichen, die letzten Tage mitgelesen und mir ist nicht genau klar was du erreichen willst. 

Mir ist auch nicht ersichtlich was du mit der oben gestellten Frage genau meinst, deshalb kann ich sie dir auch nicht beantworten. 

 

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Erbsenprincess
vor 1 Minute von Depotrocker*in:

Ich habe deine Beiträge bezüglich des ARERO, in den anderen Themenbereichen, die letzten Tage mitgelesen und mir ist nicht genau klar was du erreichen willst. 

Von Frau zu Frau:

Bitte etwas genauer.

Was genau spricht gegen einen Arero? Wenn man der Meinung ist, dass man nicht weiß, was kommt - dann ist so ein diversifiziertes Produkt doch eine gute Wahl.

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Depotrocker*in
· bearbeitet von Depotrocker*in
vor 11 Minuten von Erbsenprincess:

 

Was genau spricht gegen einen Arero?

 

Kommt darauf an, was der Anleger genau haben will. 

 

Für einen Anleger, der wenig Zeit und/oder Lust hat, sich um seine Kapitalanlage zu kümmern und trotzdem weltweit, breit über Anlageklassen diversifiziert investieren will, ein passendes Produkt. 

 

 

 

 

 

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Erbsenprincess
· bearbeitet von Erbsenprincess
vor 18 Minuten von Depotrocker*in:

Mir ist auch nicht ersichtlich was du mit der oben gestellten Frage genau meinst, deshalb kann ich sie dir auch nicht beantworten. 

Die Frage war eher rhetorisch.

Es ist doch immer das gleiche:

Für jede Marktlage gibt es Analysen und Vermutungen, was passieren kann, was wie wahrscheinlich ist usw.

Im Endeffekt ist es aber alles egal: Fast keiner liegt dann wirklich richtig.

Also ist es für uns Privatanleger wie immer: Man weiß nicht, wie es kommt. Vielleicht fährt man mit 100% Aktien die nächsten 20 Jahre am besten. Vielleicht ist eine Mischung mit diversen Anleihen besser. Vielleicht ist es besser, so wenig Aktien wie möglich zu haben, bis es kracht und man dann erst wieder einsteigen kann. Auch dein sicherlich gut durchdachtes Depot hier mit EM-Bonds und US-Treas. hat keine Garantie, dass es wirklich so viel mehr bringt.

 

Uns Kleinanleger verwirren Analysen wie deine leider eher und verunsichern uns (ich meine das nicht böse und betone, dass du wirklich viel Ahnung hast!!!).

 

So gesehen fährt man wohl am besten mit der goldenen Mitte (dabei sein, aber nicht mit allem rein und möglichst diversifizieren).

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Fondsanleger1966
vor 1 Stunde von Erbsenprincess:

Es ist doch immer das gleiche:

Für jede Marktlage gibt es Analysen und Vermutungen, was passieren kann, was wie wahrscheinlich ist usw.

Im Endeffekt ist es aber alles egal: Fast keiner liegt dann wirklich richtig.

Also ist es für uns Privatanleger wie immer: Man weiß nicht, wie es kommt. Vielleicht fährt man mit 100% Aktien die nächsten 20 Jahre am besten. Vielleicht ist eine Mischung mit diversen Anleihen besser. Vielleicht ist es besser, so wenig Aktien wie möglich zu haben, bis es kracht und man dann erst wieder einsteigen kann. Auch dein sicherlich gut durchdachtes Depot hier mit EM-Bonds und US-Treas. hat keine Garantie, dass es wirklich so viel mehr bringt.

Darum geht es doch auch gar nicht. Niemand kann die Zukunft ganz genau kennen. Aber ein ausgewogenes Depot sollte zumindest robust aufgebaut sein, also in unterschiedlichen Szenarien nicht aus der Kurve fliegen. 

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