Möglichkeit eines langfristigen, weltweiten, breit über Anlageklassen diversifizierten ETF Basisportfolios

  • Diversifikation
  • ETF
  • Basisportfolio
  • breit
  • Streuung
  • langfristig
  • Investment
  • Strategie
426 posts in this topic

Posted · Edited by pillendreher

vor einer Stunde von depotrocker:

Wie soll ich für ein flexibles Basisportfolio Konstrukt ohne es mit Finanzprodukten zu hinterlegen konkrete Kosten aufstellen ? 

 

Dann hinterlege ich es halt:(jeweils 500€ Gratisaktion bei ING)

 

RK1 (20%)

ETF Staatsanleihen AAA-AA € kurze Laufzeit max. 2-3J           Multi Units Luxembourg Lyxor EUROMTS 1-3Y Investment Grade (DR) UCITS ETF C-EUR WKN: LYX0XL  Gesamtkosten (TER) p.a.0,20%

                                                                                        Lyxor EuroMTS 1-3Y Investment Grade (DR) UCITS ETF C EUR  WKN: LYX0XH  Gesamtkosten (TER) p.a.0,17%

RK3 (80%)

50% ETF Aktien Weltweit Entwickelte Länder                        Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D WKN: A1XEY2  Gesamtkosten (TER) p.a.0,19%

20% ETF Aktien Schwellenländer                                         Amundi MSCI Emerging Markets UCITS ETF EUR (A)  WKN: A2H58J   Gesamtkosten (TER) p.a.0,20% (zum 18.04.2018)

20% ETF Staatanleihen Schwellenländer                               iShares J.P. Morgan EM Local Govt Bond UCITS ETF USD (Dist) WKN: A1JADV  Gesamtkosten (TER) p.a.0,50%

10% ETF Staatsanleihen Weltweit Investment Grade $           Amundi Index J.P. Morgan GBI Global Govies UCITS ETF DR (D) WKN: A2H9Q3  Gesamtkosten (TER) p.a.0,20% (Anmerkung: nicht USD)

 

Gesamt-TER = 0,24% ;)

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vor 1 Minute von bondholder:

Spekulation:

Es könnte sich um einen Schätzwert handeln, der irgendwie einmalige Transaktionskosten, laufende Depotkosten (inklusive negativer Guthabenverzinsung auf Depotkonto), Kostenbelastung der ETFs, Kosten für Steuerberatung, Büromaterial und weiß der Himmel was auch immer zusammenfassen soll.

(Um die laufenden Kosten in die Höhe zu treiben, könnte man z.B. das ETF-Depot im Rahmen einer Vermögensverwaltung betreuen lassen.)

Der war gut:thumbsup:

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Posted · Edited by Beamter48

vor 33 Minuten von pillendreher:

Dann hinterlege ich es halt:(jeweils 500€ Gratisaktion bei ING)

 

RK1 (20%)

ETF Staatsanleihen AAA-AA € kurze Laufzeit max. 2-3J           Multi Units Luxembourg Lyxor EUROMTS 1-3Y Investment Grade (DR) UCITS ETF C-EUR WKN: LYX0XL  Gesamtkosten (TER) p.a.0,20%

 

RK3 (80%)

50% ETF Aktien Weltweit Entwickelte Länder                        Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D WKN: A1XEY2  Gesamtkosten (TER) p.a.0,19%

20% ETF Aktien Schwellenländer                                         Amundi MSCI Emerging Markets UCITS ETF EUR (A)  WKN: A2H58J   Gesamtkosten (TER) p.a.0,20% (zum 18.04.2018)

20% ETF Staatanleihen Schwellenländer                               iShares J.P. Morgan EM Local Govt Bond UCITS ETF USD (Dist) WKN: A1JADV  Gesamtkosten (TER) p.a.0,50%

10% ETF Staatsanleihen Weltweit Investment Grade $           Amundi Index J.P. Morgan GBI Global Govies UCITS ETF DR (D) WKN: A2H9Q3  Gesamtkosten (TER) p.a.0,20% (Anmerkung: nicht USD)

 

Gesamt-TER = 0,244% ;)

Also im RK1 hast du eine Ausschüttimgsrendite von -0,29% und zusätzlich 0,20% TER.

Warum soll ich das nehmen wenn ich bei einem Festgeld bei der CA um die 1% bekomme?

 

Aktien ETF MIT 50/20. Ist halt der EM Anteil höher als beim All-World. Ist persönliches Gusto.

 

Staatsanleihen EM ist riskant. Immerhin Ausschüttungsrendite 5.48%. Das muss man halt mögen. Meins ist es nicht. Da erhöhe ich eher den Aktienanteil.

 

Aber ich begrüße dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt. Wäre sonst langweilig.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 27 Minuten von Beamter48:

Also im RK1 hast du eine Ausschüttimgsrendite von -0,29% und zusätzlich 0,20% TER.

Warum soll ich das nehmen wenn ich bei einem Festgeld bei der CA um die 1% bekomme?

 

Aktien ETF MIT 50/20. Ist halt der EM Anteil höher als beim All-World. Ist persönliches Gusto.

 

Staatsanleihen EM ist riskant. Immerhin Ausschüttungsrendite 5.48%. Das muss man halt mögen. Meins ist es nicht. Da erhöhe ich eher den Aktienanteil.

 

Aber ich begrüße dass es unterschiedliche Sichtweisen gibt. Wäre sonst langweilig.

 

Meins ist es gans  sicher auch nicht, wollte nur depotrockers Depotvorschlag versuchen umzusetzen.

 

PS

@depotrocker 

Vielleicht wird's doch noch was, zu mal nicht alle faul oder dumm sind, nur weil sie anderer Meinung sind.

Von meiner Seite, Schwamm drüber und Neustart.

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Posted · Edited by depotrocker

vor 1 Stunde von pillendreher:

Währung: Local currency oder USD? Begründung wäre nett.

Ich persönlich investiere in EM Staatsanleihen in $.

Für EM Staatsanleihen in Lokalwährungen liegen mir persönlich zu wenig wissenschaftliche Erkenntnise vor zumindest sind mir zu wenige bekannt so dass ich es für mich auswerten hätte können. Zudem sind viele Schwellenländer in $ verschuldet was bei einem aufwerten des $ den überwiegenden Teil der Schwellenländer in Zahlungschwierigkeiten bringen kann sollte ihre Lokalwährung abwerten. Somit ergibt sich dass die Inflation in den Schwellenländern genauer betrachtet werden sollte. Die einzige halbwegs stabile Weichwährung ist der Chinesische Yuan welcher sich jedoch auch erst noch richtig beweisen muss. Der größte Teil der Lokalwährungen sind zudem zu volatil. Das Risiko der Ausfallwahrscheinlichkeit lässt sich jedoch durch Difersifikation über Länder angemessen reduzieren. Da wie bereits beschrieben der geößte Teil der EM Staaten in $ verschuldet ist lässt sich eine adäquate Diversifikation sowie so nur in $ realisieren. 

Zusätzlich zur Reduzierung des Ausfallrisikos trägt der Umstand bei, dass ein Staat auf ganz andere Möglichkeiten zurückgreifen kann um eine Zahlungsunfähigkeit zu verhindern als es z.B einem Unternehmen möglich ist. 

Siehe dazu "Das Konzept der Cash Flow Kaskade" von Gerd Kommer. 

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/cash-flow-kaskade/

 

weiter lesenswert zum Thema EM SA

 

https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/documents/fixed-income-equity-like-returns-de.pdf

 

https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/MRT_Waterloo_NBER.pdf

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/schwellenlaender-staatsanleihen/

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/konzept-der-sovereign-ceiling/

 

https://fairvalue-magazin.de/anleihen/schwellenlaenderanleihen/

 

https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2019043838&titel=Comeback-der-Schwellenlaender

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vor 8 Minuten von depotrocker:

Siehe dazu "Das Konzept der Cash Flow Kaskade" von Gerd Kommer.

Na geht doch. :thumbsup:

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vor 9 Stunden von depotrocker:

Umfang Notgroschen : 11 Monatsnettogehälter in Tagesgeld oder anderweitig kurzfristig Verfügbar sowie ein Monatsnettogelt in Bar um bei Verdienstausfall oder anderweitigen kurzfristigen 

Das halte ich für maßlos übertrieben.

 

vor 7 Stunden von depotrocker:

Aus meiner persönlichen Sicht sind EM Staatsanleihen eine hervorragende Möglichkeit um zusätzlich zu diversifizieren, das Risiko dadurch zu senken und die Rendite eventuell sogar zu erhöhen.

 

Ja, der Artikel von Gerd Kommer war schon gut geschrieben. 

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Posted · Edited by riemy

vor 24 Minuten von depotrocker:

Ich persönlich investiere in EM Staatsanleihen in $.

Für EM Staatsanleihen in Lokalwährungen liegen mir persönlich zu wenig wissenschaftliche Erkenntnise vor zumindest sind mir zu wenige bekannt so dass ich es für mich auswerten hätte können. Zudem sind viele Schwellenländer in $ verschuldet was bei einem aufwerten des $ den überwiegenden Teil der Schwellenländer in Zahlungschwierigkeiten bringen kann sollte ihre Lokalwährung abwerten. Somit ergibt sich dass die Inflation in den Schwellenländern genauer betrachtet werden sollte. Die einzige halbwegs stabile Hartwärung ist der ¥ der Japaner welcher sich jedoch auch erst noch beweisen muss. Der größte Teil der Lokalwährungen sind zudem zu volatil. Das Risiko der Ausfallwahrscheinlichkeit lässt sich jedoch durch Difersifikation über Länder angemessen reduzieren. Da wie bereits beschrieben der geößte Teil der EM Staaten in $ verschuldet ist lässt sich eine adäquate Diversifikation sowie so nur in $ realisieren. 

Zusätzlich zur Reduzierung des Ausfallrisikos trägt der Umstand bei, dass ein Staat auf ganz andere Möglichkeiten zurückgreifen kann um eine Zahlungsunfähigkeit zu verhindern als es z.B einem Unternehmen möglich ist. 

Siehe dazu "Das Konzept der Cash Flow Kaskade" von Gerd Kommer. 

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/cash-flow-kaskade/

 

weiter lesenswert zum Thema EM SA

 

https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/documents/fixed-income-equity-like-returns-de.pdf

 

https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/MRT_Waterloo_NBER.pdf

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/schwellenlaender-staatsanleihen/

Ja unfassbar.

War das jetzt so schlimm, hier endlich mal ein paar sinnvolle Links oder Erklärungen zu posten? 

Top:thumbsup:

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Posted · Edited by depotrocker

vor 34 Minuten von pillendreher:

 

Meins ist es gans  sicher auch nicht, wollte nur depotrockers Depotvorschlag versuchen umzusetzen.

 

PS

@depotrocker 

Vielleicht wird's doch noch was, zu mal nicht alle faul oder dumm sind, nur weil sie anderer Meinung sind.

Von meiner Seite, Schwamm drüber und Neustart.

  

 

...

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vor 10 Stunden von Schwachzocker:

Nur falls es Dich interessiert:

 

Ich kenne jemanden, der das so macht. Genauer gesagt sind es ca. 20 Nettomonatsgehälter. Noch genauer: Ich bin es selbst.

Allerdings sind das meine gesamten Geldmittel. Ich habe das nicht (mehr) in verschiedene mentale Töpfe unterteilt. Hier der sichere Anteil des Depots, da der Notgroschen, dort die Urlaubskasse und hier das Ansparen für den nächsten Gebrauchtwagen. Durch eine solche Aufteilung vermehrt sich das Geld auch nicht.

 

Warum ich das so mache?! Weil es nun einmal meiner persönlichen Risikotragfähigkeit entspricht. Und weil mich die Entwicklung eines bestimmten Teils meines Vermögens nicht interessiert. Mich interessiert das Chancen-Risikoverhältnis meines Gesamtvermögens.

Wahnsinn, nicht wahr? 

 

Man muss das volle Aktienmarktrisiko nicht mitgehen, wenn man nicht will. Man kann auch nur einen Teil der Chancen nehmen, und damit auch nur einen Teil des Risikos.

Ja Moin,

 

nen RK1-Anteil zu haben ist doch völlig tacko. Die Frage von mir ging aber in die Richtung, ob der TE (oder ihm bekannte), neben den vom TE empfohlenen 20% RK1 zusätzliche 11 Netto in Petto hält. Den RK1 Anteil so zu wählen, dass es für den Anleger mental passt ist doch ok und schön, wenn dies11 oder 20 oder 100 Netto entspricht - finde da nur die gesonderte Bereitstellung der 11 Netto überzogen viel.

 

Ich hab derzeit 8 Netto als RK1 und nen "Notgroschen", der kaum mehr leistet, als das Konto zuverlässig im Positiven zu halten. Für mich sind/waren "Notfälle" so selten, dass ich dann mal gucke, was ansteht, wenn es soweit ist.

Da man ja aber die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht kaufen kann ist da mein Sicherheitsbedürfnis beim Notgroschen nicht so ausgeprägt.

 

SG

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vor 43 Minuten von Düsseldorfer101:

Ja Moin,

 

nen RK1-Anteil zu haben ist doch völlig tacko. Die Frage von mir ging aber in die Richtung, ob der TE (oder ihm bekannte), neben den vom TE empfohlenen 20% RK1 zusätzliche 11 Netto in Petto hält. Den RK1 Anteil so zu wählen, dass es für den Anleger mental passt ist doch ok und schön, wenn dies11 oder 20 oder 100 Netto entspricht - finde da nur die gesonderte Bereitstellung der 11 Netto überzogen viel.

 

Ich hab derzeit 8 Netto als RK1 und nen "Notgroschen", der kaum mehr leistet, als das Konto zuverlässig im Positiven zu halten. Für mich sind/waren "Notfälle" so selten, dass ich dann mal gucke, was ansteht, wenn es soweit ist.

Da man ja aber die wirklich wichtigen Dinge im Leben nicht kaufen kann ist da mein Sicherheitsbedürfnis beim Notgroschen nicht so ausgeprägt.

 

SG

Willst Du nicht verstehen, dass es egal ist, wie man das Geld nennt und ob man es in zwei Haufen aufteilt oder kannst Du es nicht?

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vor 10 Stunden von Beamter48:

Also im RK1 hast du eine Ausschüttimgsrendite von -0,29% und zusätzlich 0,20% TER.

Warum soll ich das nehmen wenn ich bei einem Festgeld bei der CA um die 1% bekomme?

...

Weil es sich bei der CA nicht um nette Menschen handelt, die Dir etwas schenken wollen, sondern weil das ein höheres Risiko ist.

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vor 16 Stunden von pillendreher:

Zweideutige Antwort:

Entweder ist dein Jahresnettogehalt bemitleidenswert niedrig oder aber :respect:. Offen bleibt noch wie hoch dann der Wert des verbleibenden Depots ist.

Trennst du diese 10 Jahresnettogehälter vom restlichen Depotanteil? Wenn ja, warum?

 

Übrigens ist mein risikoarmer Depotanteil zur Zeit deutlich höher. :yahoo: (kleine testosterongeschwängerte Antwort, die durch vorgehende Aussage (Jahresnettogehalt bemitleidenswert niedrig)  ins rechte Licht zu setzen ist).

Dafür habe ich keinen Notgroschen, aber eine Familie, die immer einspringen würde und meinen Lombardrahmen.

 

...speziell, okay zugegeben, aber jeder muss das für sich ganz individuell entscheiden. Einige wenige Rahmendaten: ich werde dieses Jahr 50, mein Jahresnetto beträgt ca. 62k€. Das neben der Liquiditätsreserve bestehende Depot hat aktuell einen Wert von ca. 750k€. Insgesamt ist bei mir kein Erbe, Geschenk o.ä. enthalten, sondern mir ist die Krise in 2008/2009 zu Hilfe gekommen. Daher (2008ff.) rührt ein enormer Vermögenszuwachs. 

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Posted · Edited by riemy

Glückwunsch zu dieser sehr kompfortablen finanziellen Situation:)

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vor 7 Stunden von Schwachzocker:

Willst Du nicht verstehen, dass es egal ist, wie man das Geld nennt und ob man es in zwei Haufen aufteilt oder kannst Du es nicht?

Wenn du keine Inhalte lesen willst, kann ich es nicht verstehen.

Wenn du keine Inhalte lesen kannst, will ich es verstehen.

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Posted · Edited by depotrocker

Ich möchte noch einmal bezugnehmend auf die von mir vorgestellte Möglichkeit einer flexiblen weltweit über Anlageklassen breit diversifizierten Asset Allocation auf das Thema Schwellenländer eingehen.

 

dazu möchte ich auf folgenden link mit einem aktuellen aus 2019 veröffentlichten, sehr lesenswerten Artikel zum Thema Schwellenländer verweisen. 

 

 

https://fairvalue-magazin.de/emerging-markets/

 

 

 

 

sowie einen weiteren informativen Artikel aus Ende 2018 

 

 

https://www.derassetmanager.de/argumente-fuer-schwellenlaender-in-fuenf-grafiken/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Posted · Edited by Siebert

Am 24.7.2019 um 21:43 von pillendreher:

Dann hinterlege ich es halt:(jeweils 500€ Gratisaktion bei ING)

 

RK1 (20%)

ETF Staatsanleihen AAA-AA € kurze Laufzeit max. 2-3J           Multi Units Luxembourg Lyxor EUROMTS 1-3Y Investment Grade (DR) UCITS ETF C-EUR WKN: LYX0XL  Gesamtkosten (TER) p.a.0,20%

                                                                                        Lyxor EuroMTS 1-3Y Investment Grade (DR) UCITS ETF C EUR  WKN: LYX0XH  Gesamtkosten (TER) p.a.0,17%

RK3 (80%)

50% ETF Aktien Weltweit Entwickelte Länder                        Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D WKN: A1XEY2  Gesamtkosten (TER) p.a.0,19%

20% ETF Aktien Schwellenländer                                         Amundi MSCI Emerging Markets UCITS ETF EUR (A)  WKN: A2H58J   Gesamtkosten (TER) p.a.0,20% (zum 18.04.2018)

20% ETF Staatanleihen Schwellenländer                               iShares J.P. Morgan EM Local Govt Bond UCITS ETF USD (Dist) WKN: A1JADV  Gesamtkosten (TER) p.a.0,50%

10% ETF Staatsanleihen Weltweit Investment Grade $           Amundi Index J.P. Morgan GBI Global Govies UCITS ETF DR (D) WKN: A2H9Q3  Gesamtkosten (TER) p.a.0,20% (Anmerkung: nicht USD)

 

Gesamt-TER = 0,24% ;)

 

Ich hab noch zwei ETFs im folgenden Link aufgeführt in Sachen EM-Anleihen:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B5M4WH52,LU1686830909,IE00B2NPKV68

Worin unterschieden sich die zwei im Vergleich zum oben genannten?

Der "Grüne" wäre doch mit Abstand die beste Wahl oder?

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Posted · Edited by depotrocker

vor 38 Minuten von Siebert:

 

Ich hab noch zwei ETFs im folgenden Link aufgeführt in Sachen EM-Anleihen:

https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/IE00B5M4WH52,LU1686830909,IE00B2NPKV68

Worin unterschieden sich die zwei im Vergleich zum oben genannten?

Der "Grüne" wäre doch mit Abstand die beste Wahl oder?

 

 

Hartwährung vs Weichwährung, Unterschiede in den Restlaufzeiten und Kreditqualität weiter unterscheiden sich die Replikationsmethoden.

 

 

Der "Grüne" wäre doch mit Abstand die beste Wahl.  Was lässt dich zu dieser Erkenntnis kommen der Vergleich über einen Zeitraum von 9 Monaten?

 

 

 

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Posted · Edited by riemy

vor 14 Minuten von depotrocker:

Was lässt dich zu dieser Erkenntnis kommen der 1,5 Jahres Vergleich?

Alles eigentlich.

Rendite, Vola. ...

Nimm den neuesten der drei ETF einfach raus.

 

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Gerade eben von riemy:

Alles eigentlich.

Rendite, Vola. …

 

 

Hab meinen Beitrag nochmal korrigiert es sind ja nur 9 Monate.

 

Du solltest die Produkte erst einmal Grundsätzlich in ihrer Zusammenstellung vergleichen was sie genau abbilden. 

Wie ich geschrieben habe unterscheiden sich die Produkte doch erheblich. 

 

 

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Posted · Edited by Siebert

vor 46 Minuten von depotrocker:

Der "Grüne" wäre doch mit Abstand die beste Wahl.  Was lässt dich zu dieser Erkenntnis kommen der Vergleich über einen Zeitraum von 9 Monaten?

Wie schon hier geschrieben - der IE00B2NPKV68 hat doch einfach die besseren "Daten".

Die Frage ist doch berechtigt. 

 

Welchen ETF auf EM-Anleihen nutzt du denn selbst?

Es wäre für alle hilfreicher, ein bisschen mehr ins Detail zu gehen mit wirklich entsprechenden Produkt-Beispielen und nicht immer nur mit Gegenfragen und Richtigstellungen - meinst du nicht?

Immerhin hast du den Thread hier eröffnet und scheinst es ja nun zumindest geschafft zu haben, dass sich einige für das Thema EM-Anleihen interessieren und sich damit befassen. Das ist doch schon was.

Also.....hast du konkrete ETF in Hinblick auf EM-Anleihen, die du besser siehst als andere und warum?

Dollar statt Local Currency wissen wir schon - wurde ja geklärt.

 

NACHTRAG:

Der von pille aufgeführte investiert in lokale Währungen - seh ich das richtig?

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IE00B2NPKV68 Diversifiziertes Engagement in auf US-Dollar lautenden Anleihen aus Schwellenländern

IE00B5M4WH52 Diversifiziertes Engagement in Schwellenmarktanleihen, die auf Lokalwährungen lauten

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Danke.

 

Also wäre der IE00B2NPKV68 die richtige Wahl.

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Posted · Edited by depotrocker

Ich möchte nun meine PERSÖNLICHEN Gedanken zu EM Anleihen äußern.

 

Es gilt erst einmal zu klären welche Möglichkeiten sich aus meiner persönlich Sicht durch Hinzunahme von EM Staatsanleihen $ in Portfolio für mich ergeben dazu möchte ich aber erst etwas weiter in der Thematik ausholen.

 

Grundsätzlich gehe ich persönlich davon aus, dass durch eine grundsätzlich vorhandenen Effizienz der Märkte es langfristig sehr wahrscheinlich immer wider nach unregelmäßigen Abweichungen, durch Über und Untertreibungen, zur Rückkehr der Kurse zum Mittelwert kommen wird. 

Da aber nicht auszuschließen ist, dass in Zukunft durch eine starke Übertreibung der Marktteilnehmer eine stärkere Korrektur zum langfristigen  Mittelwert evtl sogar mit einer übertriebenen Unterschreitung des MW verbunden stattfinden kann und es längere Zeit dauert bis diese Übertreibung wieder ausgeglichen ist und die Märkte sich wieder entsprechend zum bzw über den Mittelwert hinaus entwickeln und mit der zunehmenden Dauer bis zu einer Normalisierung bzw. Rückkehr in den positiven Bereich steigt auch das Risiko für den Anleger durch die Notwendigkeit von Liquiden Mitteln durch Verkäufe vorzeitig die Buchverluste zu realen Verlusten zu generieren.

 

Da es jedoch trotz intensivster Analyse nicht Möglich ist die LANGFRISTIGEN Risiken und Entwicklungen der Märkte notwendig genau vorauszusehen um die Märkte langfristig nachhaltig zu schlagen, halte ich es für den durchschnittlichen Privatanleger für durchaus Sinnvoll mit langem Anlagehorizont einen langfristigen weltweit breit über Anlageklassen und Märkte diversifizierten Investmentansatz umzusetzen bei welchem es im optimalsten Fall zu so wenig Überschneidungen wie möglich und somit zur Vermeidung von Bildung eventueller "Klumpenrisiken" kommt und somit möglichst nahe am durchschnittlich Markt zu profitieren.

 

So bin ich ja bereits in vorhergehenden Beiträgen darauf eingegangen, dass es durchaus aus Gründen der stabilisierenden Funktion sinnvoll ist den Aktienanteil DM 50% mit 10% Staatsanleihen Weltweit Investment Grade $ zu ergänzen.

 

Nun möchte ich weiter auf die Schwellenländerposition eingehen.

 

Grundsätzlich sehe ich die Aktienmärkte vieler EM noch in der Anfangsphase was zur folge hat, dass hauptsächlich die Sektoren Finanzwesen, Technologie, Verbraucherdienste, Industrie

börsennotiert sind, was die Diversifikation über Sektoren negativ beeinflusst da diese Faktoren bereits im DM Anteil übermäßig hoch gewichtet werden und zusätzlich eine überdurchschnittlich starke Gewichtung von zyklischen Unternehmen zustande kommt. Das kann durch eine ausgewogene Ergänzung des EM Aktienanteiles durch Staatsanleihen Schwellenländer in $ zum Teil mit ausgeglichen werden. Aus meiner Sicht tragen die vielen in den EM nicht börsennotierten kleinen und mittelständischen Unternehmen (überwiegen antizyklische Unternehmen) durch ihre Steuerabgaben welche sich in den Staatsanleihen indirekt zu einer Reduzierung dieser Übergewichtung der zyklischen Brachen bei. 

 

Die Möglichkeiten eines Staates eine Bedienung der Verpflichtungen sicherzustellen sind bei weitem umfangreicher als die eines Unternehmens. Dies Trägt dazu bei, dass Anleihen eines Staates zwangsläufig risikoärmer sein sollten als die Unternehmensanleihen und  Aktien aus dem jeweiligen Landes.

Hier möchte ich einen von mir sehr geschätzten Investmentprofi zitieren:

"Grundsächlich gilt jedoch: Anleihen sind eine Wette auf das Überleben des Emittenten, während Aktien eine Wette auf eine gute Entwicklung des Emittenten sind."

 

Aufgrund der jeweils verfügbaren Möglichkeiten ist es einfacher für einen Staat zu überleben als es für ein Unternehmen möglich ist sich gut zu entwickeln. 

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/cash-flow-kaskade/

 

https://www.gerd-kommer-invest.de/cash-flow-kaskade/

 

Aufgrund des Umstandes, dass die Weichwährungen der Schwellenmärkte sehr starken Schwankungen Unterliegen und in der Vergangenheit in turbulenten Marktphasen überwiegend noch nicht überzeugen konnten halte ich es für Sinnvoll langfristig bei EM Staatsanleihen auf Hartwährung zu setzten und hier den $ zu favorisieren.

 

Allgemein kann man festhalten, dass ich denke, dass langfristig eine Ergänzung von Schwellenländerstaatsanleihen durchaus das Potenzial hat das Risiko im Portfolio zu minimieren und dabei die Rendite sogar erhöhen kann. 

 

Nun zu dem von mir persönlich verwendeten 

 

iShares J.P. Morgan $ EM Bond UCITS ETF

IE00B2NPKV68

 

https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251824/

 

Aus meiner Sicht macht es Sinn das Ausfallrisiko durch einen ETF durch Diversifizierung zu reduzieren.

Dies geschieht auf Regionenebene sprich durch Diversifizierung über viel Länder und weniger über die Verteilung auf viele Position innerhalb eines Landes.

 

 

Der oben gezeigte ETF bietet 

 

- zurückblickend auf die letzten Jahre ein gutes Risiko/Renditeverhältnis 

https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00B2NPKV68

- eine breite Diversifikation über 34 Länder 

- Einen ausgewogenen Ländermix und keine Übergewichtung einzelner Länderpositionen (max ca. 5% Gewichtunng/Land)

Mexiko

5,16

Indonesien

4,74

Russland

3,77

Türkei

3,74

Philippinen

3,53

China

3,42

Saudi-Arabien

3,42

Brasilien

3,40

Kolumbien

3,27

Kazachstan

2,94

Ecuador

2,85

Ägypten

2,84

Peru

2,84

Südafrika

2,82

Dominikanische Republik

2,80

Ukraine

2,79

Qatar

2,76

Argentinien

2,67

Oman

2,67

Uruguay

2,45

Ver. Arabische Emirate

2,12

Sri Lanka

2,12

Panama

2,01

Chile

1,95

Nigeria

1,92

Malaysia

1,83

Polen

1,77

Ungarn

1,68

Bahrain

1,64

Rumänien

1,44

Libanon

1,41

Aserbaidschan

1,12

Angola

1,09

Kenia

1,09

Ghana

1,08

Cash und/oder Derivate

0,24

Other

10,59

- eine durchaus akzeptable Kreditqualität 

AA Rated

5,14

A Rated

11,94

BBB Rated

36,11

BB Rated

13,70

B Rated

30,90

CCC Rated

1,00

D Rated

0,24

Not Rated

0,74

Cash und/oder Derivate

0,24

-Produktstruktur  Physisch

- eine weitere Möglichkeit das Gesamtrisiko des Portfolios durch Diversifikation in zusätzliche Anlageklassen, Märkte und Länder sowie eine Verringerung von Klumpenrisiken, zu reduzieren.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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