Wohngebäudeversicherung

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33 posts in this topic

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Hallo verehrte Foristen, 

 

wir suchen eine passende Wohngebäudeversicherung für unser Haus. 

 

Das Haus steht in 95445, hat 116qm, eine zusätzliche Garage. 

Die letzten Sanierungen waren eine neue Heizung in 2018. 

Baujahr des Hauses ist 1962.

Der vorherige Besitzer hat das Haus dämmen lassen, sowie alle Fenster selbst erneuert und auch die Elektroinstallation neu gemacht in 2011.

 

Unsere bisherige Versicherung erhöht den Beitrag von 359 auf 372€. 

Wobei ein Selbstbehalt von 500€ berücksichtigt wird. 

Das Gebäude hat einen Wert nach 1914 von 18.000 Mark. 

Es besteht Unterversicherungsverzicht. 

 

Kurzum, ich denke, dass der Versicherungsbetrag zu hoch ist. 

Könnt ihr mir günstigere empfehlen? 

Jetzt ist es die Basler. 

 

Ach ja bevor ich es vergesse, meine Frau ist Beamtin und ich im öff. Dienst. 

 

Vielen Dank fürs lesen und hilfreiche Tipps. 

 

 

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Wir sprechen bei der Prämienerhöhung aber nicht von der jährlichen Indexanpassung, oder?

 

Welche Gefahren sind versichert? 

Handelt es sich um das Standardprodukt der Basler oder um ein spezielles Deckungskonzept / Sondervereinbarung eines Vermittlers?

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Ich finde, dass bei der Absicherung des i.d.R. größten Vermögenswertes nicht vorrangig der Beitrag ein Kriterium sein sollte.

Wie bereits oben gefragt / gesagt, ist doch eher der Leistungsumfang relevant. Soweit ich informiert bin, ist K+M in diesem Bereich führend.

 

Zur Basler im Speziellen kann ich nichts sagen, da gibt es hier anderweitig Experten.

 

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vor einer Stunde von Seabushy:

K+M in diesem Bereich führend

Sie machen zumindest momentan recht offensiv Werbung in Vermittlerkreisen wie geil sie doch eigentlich sind.

Als führend würde ich sie - als Blick aus der Praxis - nicht bezeichnen.

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Es handelt sich hier um die jährliche Anpassung. 

 

Ich stelle mal das Leistungverzechnis hier rein

 

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Es sind nur die Gefahr für Feuer, Sturm, und Leitungswasser versichert. 

 

 

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Leistungsmäßig kann man das Deckungskonzept der ASC (btw @ananbt: die sitzen übrigens in der Harburger Straße ;-)) sicherlich noch toppen.

 

Die jährliche Indexanpassung hast du aber bei jedem Versicherer sofern du zum gleitenden Neuwert versicherst.

Ist dir Sinn und Zweck dieser Indexanpassung denn überhaupt bekannt?

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So wie ich das lese, fehlt die Elementarschadenversicherung.

Angesichts immer häufigerer Wetterkapriolen halte ich das für Leichtsinn.

Das kann schnell mehr kosten, als ein paar gesparte Euro an Beiträgen.

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Würde auch nicht unbedingt weniger ausgeben, sondern alles absichern, auf jeden Fall Elementarschadenversicherung. Bin bei der AXA. Bei mir ist ein Baum umgefallen, hat mehrere mitgerissen, versichert ist das Fällen, aufräumen, Wurzelentfernung und Aufforsten. Würde mal nach einer Kombination mit Hausrat und Haftpflicht fragen. HUK24 wäre noch eine Alternative, bei KFZ unschlagbar.

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vor 35 Minuten von Shari:

 HUK24 wäre noch eine Alternative, bei KFZ unschlagbar.

Bei KFZ möglicherweise, in den privaten Sachsparten jedoch sicher nicht.

 

Die Leistungsfähigkeit eines Tarifs/VR solltet ihr bitte auch nicht nur an einem einzigen Schaden festmachen der mal bezahlt wurde sondern eure Bedürfnisse an Hand des Bedongungswerks verstehen.

 

Beispiele: 

 

Was wenn der Baum nur abgeknickt und nicht komplett entwurzelt wurde?

Was passiert wenn eine Wasserleitung unterhalb der Bodenplatte undicht wird?

Sind lediglich frostbedingte Bruchschäden oder auch sonstige Bruchschäden / Beschädigungen (zB Muffenversatz oder Wurzeleinwuchs) versichert?

Sind alle Zu- und Ableitungen versichert oder nur bestimmte Gruppen? Gibt es ein Sublimit / SB?

Genügt das Sublimit für alle Rohrleitungen für die der VN die Gefahr trägt? (Stichwort: Rohrleitungen außerhalb des Grundstücks)

Verzichtet der VR auf eine Kürzung bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung?

 

VR X ist nicht unbedingt das nonplusultra weil er mal einen umgestürzten Baum bezahlt hat.

Sicherlich erfreulich, die existenziellen Risiken liegen aber mEn wo anders (siehe exemplarische Aufzählung ab Bsp 2 ff.)

 

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Hallo, die Risikoabsicherung ist bei jeder Versicherung anderst. Ich habe im Laufe meines Lebens diverse Schäden an unterschiedlichen Gebäuden gehabt. Das mit dem Baum war mich auch neu. Grundsätzlich habe ich nur positive Erfahrungen gemacht, da ich vermutlich immer die richtige Versicherung hatte. 

Eine weitere Informationsquellle wäre Stiftung Warentest:

https://www.test.de/Wohngebaeudeversicherung-Vergleich-4255878-0/

 

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Bei der Wohngebäudeversicherung würde ich nicht ausschließlich nach dem Preis gehen. Natürlich muss das Preis/ Leistungsverhältnis stimmen, der entscheidende Punkte sollte aber eine vernünftige Absicherung sein. Wenn möglich sollte man m.E. eine Elementarversicherung besitzen. Leider sind diese aber nicht überall möglich.

Ein Beispiel aus der Verwandschaft. Eine Wohngebäudeversicherung war vorhanden, aber der Einbruchsversuch war nicht abgedeckt. So wurden vom Schaden nur 500€ ersetzt und die restlichen 4000€ mussten selbst getragen werden. Da freut man sich nicht lange an den ersparten Beiträgen.

 

Das Haus ist neben deiner Arbeitskraft normalerweise dein wertvollster Besitz. Lieber ein paar Euro mehr für einen guten Schutz ausgeben und dafür im Schadensfall keine/ wenig Probleme.

 

Gruß

Bavarese

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vor 16 Minuten von Bavarese:

Eine Wohngebäudeversicherung war vorhanden, aber der Einbruchsversuch war nicht abgedeckt. So wurden vom Schaden nur 500€ ersetzt und die restlichen 4000€ mussten selbst getragen werden. Da freut man sich nicht lange an den ersparten Beiträgen.

Einbruchdiebstahl gehört auch nicht zu den versicherbaren Gefahren einer Wohngebäudeversicherung.

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vor 18 Stunden von Xeronas:

Sie machen zumindest momentan recht offensiv Werbung in Vermittlerkreisen wie geil sie doch eigentlich sind.

Als führend würde ich sie - als Blick aus der Praxis - nicht bezeichnen.

Ich meinte auch nicht den Marktanteil, sondern den Leistungsumfang. Meine Information ist allerdings auch schon ca. 2 Jahre alt.

 

Würdest du denn dein Wissen teilen und sagen, welche Versicherungen / Konzerne in diesem Segment zu empfehlen sind?

(hinsichtlich Leistung bzw. Preis/Leistung)

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Am 26.9.2019 um 17:41 von Seabushy:

Zur Basler im Speziellen kann ich nichts sagen, da gibt es hier anderweitig Experten.

Ich weiß, dass der aktuelle Tarif der WGV sehr gut und preiswert ist. Allerdings versichern die das Risiko Leitungswasser bei Gebäuden > 50 Jahre nur dann, wenn die Zuleitungsrohre erneuert wurden.

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vor 18 Minuten von Knacker:

Ich weiß, dass der aktuelle Tarif der WGV sehr gut und preiswert ist. 

Fürwahr ein guter Witz. Beschäftigt man sich etwas mehr als oberflächlich mit den Bedingungen, stellt man fest, dass die WGV nicht einmal in der Lage ist, Klauseln im Sinne ihrer Kunden zu formulieren bzw. in das Bedingungswerk zu integrieren. Wer ein Stichwort braucht: GDV-Standards. Der TO ist gut beraten, um die WGV auch in diesem Segment den größtmöglichen Bogen zu machen. 

Die können, wenn überhaupt, billig. Aber sicher nicht preiswert.

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Posted · Edited by Knacker

vor 45 Minuten von Simon Oliva:

Fürwahr ein guter Witz.

Du meinst sicher Deine eigene Aussage.

 

Ich kann mich erinnern, dass gerade der Wohngebäudetarif der WGV schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Hier wird auf Finanztest (Heft 12/2018) und Focus Money (Heft 04/2019) verwiesen. Mein nachfolgender letzter Beitrag vom 21.02.2019 im dortigen Thread blieb ohne Antwort.

 

Zitat

Wenn ich mir den recht aktuellen Test im Focus Money (Heft 04/2019) anschaue, dann fahre ich mit einer WGV von der WGV besser als mit einer von der Domcura. Bei der letzteren muss ich im Schadensfall 10 %,  mindestens aber 500 € selbst berappen. Bei der ersteren geht es auch ohne SB. Wenn man dort eine SB über 500 € vereinbart, dann wird es preislich ein Hit.

Nachdem nur die Top-Tarife verglichen wurde und Focus Money die Gebäudeversicherung der WGV im Ranking auf den ersten Platz gesetzt hat, kann diese gar nicht so schlecht sein, wie von einigen hier vermittelt wird.

 

 

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vor 1 Stunde von Knacker:

Du meinst sicher Deine eigene Aussage.

 

Ich kann mich erinnern, dass gerade der Wohngebäudetarif der WGV schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Hier wird auf Finanztest (Heft 12/2018) und Focus Money (Heft 04/2019) verwiesen. Mein nachfolgender letzter Beitrag vom 21.02.2019 im dortigen Thread blieb ohne Antwort.

 

 

 

Witzbold.. davon abgesehen dass die Domcura deinen genannten Selbstbehalt nur bei Elementarschäden erhebt, wie sieht's denn bei der WGV aus wenn ein Schaden an einem Ableitungsrohr, speziell auf oder auch außerhalb des Grundstücks auftritt?

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vor 16 Stunden von Xeronas:

Witzbold.. davon abgesehen dass die Domcura deinen genannten Selbstbehalt nur bei Elementarschäden erhebt, wie sieht's denn bei der WGV aus wenn ein Schaden an einem Ableitungsrohr, speziell auf oder auch außerhalb des Grundstücks auftritt?

Wer das versichert haben will, zahlt etwas mehr. Aber wahrscheinlich immer noch weniger als Deine Empfehlungen.

 

Jeder sollte die Tarife der verschiedenen Versicherer nachprüfen und vergleichen und selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist.

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Vielen Dank Dank für eure Anregungen. 

Ich werde mir weitere Angebote einholen und dann vergleichen. 

 

Die Domcura hatte ich auch im Blick, da die auf den einschlägigen Vergleichsportalen immer mit dabei ist. 

 

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Was ich gerade noch gelesen habe, Deckungserweiterung: Elementarschäden sind gemäß BEW 2001 mitversichert. 

Der vereinbarte Selbstbehalt im Schadensfall beträgt 1% der Versicherungssumme 1914, maximal 1500€.

 

 

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vor 19 Minuten von ananbt:

Was ich gerade noch gelesen habe, Deckungserweiterung: Elementarschäden sind gemäß BEW 2001 mitversichert. 

Der vereinbarte Selbstbehalt im Schadensfall beträgt 1% der Versicherungssumme 1914, maximal 1500€.

Bei Elementarschäden ist diese versteckte Selbstbeteiligung häufig anzutreffen. Von der WGV weiß ich, dass es eine SB nur dann gibt, wenn der Kunde sie wünscht. Diese ermäßigt den Beitrag noch einmal und gilt für alle Bereiche gleichermaßen. 

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vor 46 Minuten von Knacker:

Bei Elementarschäden ist diese versteckte Selbstbeteiligung häufig anzutreffen. Von der WGV weiß ich, dass es eine SB nur dann gibt, wenn der Kunde sie wünscht. Diese ermäßigt den Beitrag noch einmal und gilt für alle Bereiche gleichermaßen. 

Die wgv versteckt dafür lieber eklatante Leistungslücken, den zumeist wenig versierten Verbraucher benachteiligende Klauseln und verzichtet als Krönchen auf so sinnvolle Deckungserweiterungen wie die Bestandsschutzgarantie oder Innovationsklauseln, die bei im Gegensatz zur wgv nicht nur billigen, sondern auch preiswerten Versicherern zum selbstverständlichen Ton gehören.

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vor 2 Stunden von Simon Oliva:

Die wgv versteckt dafür lieber eklatante Leistungslücken, den zumeist wenig versierten Verbraucher benachteiligende Klauseln und verzichtet als Krönchen auf so sinnvolle Deckungserweiterungen wie die Bestandsschutzgarantie oder Innovationsklauseln, die bei im Gegensatz zur wgv nicht nur billigen, sondern auch preiswerten Versicherern zum selbstverständlichen Ton gehören.

So, so:  eklatante Leistungslücken! Könntest Du dazu einige vergleichende Beispiele aufzählen?

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Hat er doch bereits getan. Selbiges kam mit anderem Inhalt von mir.

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