Eklocs Depot

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Liebes Forum,

 

nachdem ich schon längere Zeit dieses Forum passiv verfolge, möchte ich euch gerne an meinem Depot teilhaben lassen und würde mich über Rückmeldungen freuen. Eventuell ergibt sich hieraus die ein oder andere interessante Anmerkung bzw. Diskussion. Außerdem finde ich es reizvoll über die Zeit ein Tagebuch der eigenen Depotentwicklung vorzufinden und es schärft meines Erachtens die eigenen Sinne, wenn man die eigenen Gedanken und Strategien verschriftlicht.

 

Kurz zu mir:

Mitte 30, Beamter, seit ca. 20 Jahre verfolge ich aktiv das Börsengeschehen. Die ersten eigenen Käufe vor ca. 15 Jahren, damals aber eher Fondssparpläne. Dann allerdings zur Finanzierung des Studiums die Werte - glücklicherweise rechtzeitig vor der Finanzkrise - verkauft. In den Studien- und ersten Berufsjahren habe ich das Geschehen zwar weiterhin verfolgt, war aber nicht am Markt aktiv. Nach Beendigung des Studiums stand erstmal das Ansparen eines Notgroschens im Fokus. Seit Ende 2016 habe ich wieder begonnen ein Depot aufzubauen. 

 

Meine Strategie:

Ganz klassisch Buy and Hold. Ich beabsichtige über die kommenden Jahre ein diversifiziertes Aktiendepot mit ca. 35 Werten aufzubauen. Meines Erachtens wird es darüber hinaus zu unübersichtlich und der Diversifikationseffekt schwindet. Ich beabsichtige meine monatlichen Sparraten kontinuierlich mittels ca. 5-7 Einzelkäufen p. A. zum Depotaufbau einzusetzen. Anlagehorizont ist mindestens 20 Jahre. Zweck soll der Aufbau von Kapital zu Altersvorsorgezwecken sein. Eventuell soll das Kapital auch dazu dienen, irgendwann einen Arbeitszeitreduzierung zu ermöglichen. Das ist allerdings Zukunftsmusik. Risikobereitschaft ist insb. in Anbetracht des Anlagezeitraums und meines Jobs durchaus vorhanden. Gekauft werden sollen - platt ausgedrückt - qualitativ hochwertige Aktien mit einem aus meiner Sicht passenden Chance/Risikoprofil. Kein Trading. Aktien sollen langfristig gehalten werden, und Verkäufe nur bei fundamentaler Änderung der Unternehmenssituation bzw. Einsicht, dass meine Kaufentscheidung auf falschen Annahmen beruhte. (Was hoffentlich nicht all zu oft vorkommt) ;) Warum aktives Stockpicking: Zum einen betrachte ich Kapitalanlage als Hobby. Das Marktgeschehen verfolge ich sehr genau - auch beruflich bedingt - wobei hier mein Fokus eher makroökonomisch ist. Zum anderen möchte ich gewisse Branchen meiden, was mittels passiver Kapitalanlage nur schwerlich möglich ist. So ist der aktuelle Stand derzeit:

 

ugzdkuqn.jpg

 

Kurzer Kommentar zu den Beweggründen für die einzelnen Käufe:

 

Vonovia: Idee war es in Anbetracht des m. E. seinerzeit ( und auch heute) weit fortgeschrittenen Konjunkturzykluses einen stabilen und wenig zyklischen Wert ins Depot zu holen.

 

Iberdrola: Ähnliche Überlegungen wie Vonovia. Spanischer Versorger, der rechtzeitig die Weichen auf erneuerbare Energien gestellt hat. Einnahmen überwiegend von den jeweiligen Staaten und vertraglich langfristig fixiert. Mir gefällt das Lateinamerika-Exposure und die hohe Dividende.

 

Yoma: Konglomerat welches in Myanmar aktiv und in Singapur gelistet ist. Zugegeben sehr spekulativer Kauf, der in Anbetracht der Kursentwicklung rückblickend betrachtet auch etwas kleiner hätte ausfallen können. Kaufauslöser war eine Myanmarreise, wo mich Land und Leute sehr beeindruckt haben. Ich nehme den Wert als Anlass die weitere Entwicklung dieses faszinierenden Landes genau zu verfolgen.

 

Spotify: Natürlich wieder sehr spekulativ. Kaufgründe waren meine persönliche Überzeugung von Geschäftsmodell und Produkt. Marktposition weiterhin sehr gut, auch wenn natürlich gewichtige Wettbewerber mit im Spiel sind. Ich erachte Spotify als "Pure-Play" hier dennoch sehr gut aufgestellt. Großes Problem sind natürlich die hohen Fixkosten in Form der Streamingvergütungen an die Plattenindustrie. M. E. wird entscheidend für den Erfolg von Spotify sein, ob es ihnen gelingt die Plattenindustrie aus der Wertschöpfungskette herauszuschneiden und direkt Verträge mit Künstlern zu schließen. Erste zaghafte Bemühungen in diese Richtung gibt es schon.

 

Siemens Healthineers: Kaufgründe waren für mich die nur begrenzte Zyklizität des Geschäftsmodells, das wachsende Marktumfeld sowie die gute Marktposition.

 

Ceconomy: In Zeiten hoher Bewertungen ist es natürlich verlockend sich auf Werte zu fokussieren, die aufgrund diverser Probleme hohe Kursrückgänge zu verzeichnen hatten. Grundsätzlich erachte ich Turnaround-Wetten als problematisch, weil sehr schwierig einzuschätzen. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht, weil mir die Bewertung bei aller operativer Probleme als sehr verlockend vorkam. Wo bekommt man schon ein Unternehmen mit € 20 Mrd. Umsatz für einen Bewertung von € 2 Mrd.? Gleichzeitig bin ich bei aller Onlinekonkurrenz der Meinung, dass ein Teil der Leute ihre TVs, Waschmaschinen etc. weiterhin im Laden kaufen werden und das Geschäftsmodell für mich deshalb grundsätzlich intakt erscheint. Ob ich mit dieser Einschätzung richtig liege werden die nächsten Jahre zeigen.

 

Frosta: Mir gefällt die Marktpositionierung im Premiumsegement für Gefrierkost. Bewertung bei Kauf war natürlich sportlich. Bei weiteren Kursrückgängen könnte ich mir durchaus einen Nachkauf vorstellen.

 

Sonos: Kaufgrund war hier für mich eine aus meiner Sicht übertriebene Kursrückgänge und damit eine aus meiner Sicht attraktive Bewertung. Natürlich gibt es unzählige Wettbewerber in diese Konsumerelektroniksegment. Allerdings verfügt Sonos über eine treue Fanbasis und es gibt noch viel Wachstumspotential. Siehe IKEA-Kooperation oder der neue mobile Sonos-Speaker

 

Fresenius: Klassiker, der in vielen Depots zur Grundausstattung zählt. Deshalb gibt es wenig zu sagen.

 

3M: siehe Fresenius

 

Corbion: Eher unbekannter Wert aus den Niederlanden. Mir gefällt die Kombination aus dem eher langweiligen Geschäft mit Lebensmittelzusätzen auf Milchsäurebasis mit den eher innovativen Ansätzen/Kooperationen der Firma etwa bei Bioplastik.

 

Pinterest: Für mich die Antithese zu Facebook als Jauchegrube des Internet. Social Media fernab von dem sonst in diesem Bereich üblichen Oberflächigkeiten, politische Agitation etc. Daneben hat mich der Zeitpunkt gereizt. Als Aktionär ist es zumeinst kaum möglich, bei einem Wachstumsunternehmen in einer derart frühen Phase der Monetarisierung des Geschäftsmodells einzusteigen.

 

Novartis: Weiterer Standardwert zu dem es wenig zu sagen gibt.

 

Ansonsten steht bei mir auf der Watchlist derzeit noch: Cisco, Microsoft, Munich Re, Roche, Sanofi, Hannover Rück, Nvidia, Kone, Electronic Arts, Activision Blizzard, SAP und Intel.

 

Für Anmerkungen und Rückfragen bin ich gerne offen. Ansonsten würde ich zu gegebener Zeit hier weitere Updates posten.

 

Beste Grüße Ekloc

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Moin,

 

Dein Depot würde ich überprüfen im Hinblick auf zwei Dinge:

- Was sind Deine politischen Wünsche? Ist das relevant für die Aktienauswahl?

- Was war zu den einzelnen Kaufzeitpunkten en vogue in den von Dir beobachteten Medien? Bist Du da Teil einer Herde?

 

"qualitativ hochwertige Aktien" sehe ich in der Mehrheit der Werte nicht.

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vor 22 Stunden von Laser12:

Moin,

 

Dein Depot würde ich überprüfen im Hinblick auf zwei Dinge:

- Was sind Deine politischen Wünsche? Ist das relevant für die Aktienauswahl?

- Was war zu den einzelnen Kaufzeitpunkten en vogue in den von Dir beobachteten Medien? Bist Du da Teil einer Herde?

 

"qualitativ hochwertige Aktien" sehe ich in der Mehrheit der Werte nicht.

Hallo Laser12,

 

vielen Dank für deine Rückmeldung. Mit der Kritik die in deinem ersten Punkt durchschimmert, zielst du auf einen interessanten Aspekt ab. Soll mich meine eigene Weltanschauung bei der Aktienwahl leiten lassen? Ich glaube das wäre töricht - zumindest wenn es darum geht welches Unternehmen ich mir ins Depot lege. Vertretbar wäre für mich eher der negative Ansatz im Sinne der - ich nenne es mal - "persönlichen Seelenhygiene". Also wenn ich sagen würde "ich kaufe keine Aktien von Tabakkonzernen weil ich das Geschäftsmodell für unethisch erachte". In der Praxis wird es bei diesem Thema natürlich sehr schnell verworren weil ich glaube, dass die nüchterne wirtschaftliche Betrachtung von Unternehmen und die Einschätzung der Zukunftsaussichten nie gänzlich isoliert von der eigenen Weltanschauung erfolgen kann.

 

Zu deinem zweiten Punkt: Grundsätzlich versuche ich mich von Medienhypes bzw. Trendaktien/Branchen fernzuhalten. Hier würden mir derzeit Sachen wie Wirecard, BeyondMeat oder die Canabisbranche einfallen. Da du keine konkrete Aktien aus meinen Depot ansprichst, weiß ich natürlich nicht worauf du mit deiner Kritik konkret abzielst. Um mit Pinterest nur mal einen Wert zu nennen. Der wurde meiner Wahrnehmung nach beim Börsengang überwiegend sehr kritisch in den einschlägigen Medien/Foren beurteilt. Da fand ich es gerade reizvoll, dass - zumindest meinen Eindruck nach - meine eigene Einschätzung sich von der vieler Kommentatoren unterscheidet. Sozusagen gegen die Herde. Nur damit hier keine falscher Eindruck entsteht: Ich betrachte Pinterest als einen hochspekulativen Wert mit einem signifikanten Risiko des Totalverlusts. 

 

Und deshalb kann ich deine Einschätzung zumindest teilweise vollziehen, dass du mehrheitlich keine Qualitätsaktien in meinem Depot siehst, auch wenn du hier keine Werte konkret nennst. Solche Sachen wie Pinterest, Spotify oder Yoma taugen als kleine Wette/Spekulation und sollten deshalb nur einen geringen Depotanteil ausmachen. Daher möchte ich den Fokus bei denn nächsten Käufen auch auf solidere Werte legen. Für Vorschläge hierzu bin ich natürlich gerne offen.

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Posted · Edited by Laser12

Moin,

 

aus meiner Sicht sind fast alle Unternehmen von Punkt 1 und/oder 2 betroffen bis auf

Yoma, Corbin, dich ich bisher nicht kannte

Sonos, bei der ich selbst politisch beeinflusst sein könnte.

 

Bei Verwendung von Schlagwörtern wie "Qualitätsaktien" ohne weitere Definition entsteht bei mir gelegentlich der Eindruck, dass keine argumentative Basis besteht sondern ein Nachahmen von Fremdmeinungen.

Qualität könnte man ja z.B. so definieren: hohe Eigenkapitalquote, überdurchschnittlicher cash flow bezogen auf das eingesetzte Kapital, regelmäßig Entwicklung von Geschäft und Aktienkurs. Die Qualität kann man sicher auch anders definieren.

 

Jedenfalls drängte sich mir der Gedanke auf, dass die Punkte 1 und 2 als gemeinsamer Nenner den Aufbau Deines Depots im wesentlichen bestimmt haben.

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vor 19 Minuten von Laser12:

aus meiner Sicht sind fast alle Unternehmen von Punkt 1 und/oder 2 betroffen bis auf

Yoma, Corbin, dich ich bisher nicht kannte

Sonos, bei der ich selbst politisch beeinflusst sein könnte.

Für Fresenius, Healthineers, 3M und Novartis sehe ich das beim besten Willen nicht ;)

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Natürlich könnte man versuchen den Begriff "Qualitätsaktien" sehr konkret zu definieren, aber läuft dann auch Gefahr mit einem sehr statischen Konzept zu enden. Ob man damit der Realität gerecht wird? Als Beispiel die von dir genannte "hohe Eigenkapitalquote": Ich könnte natürlich für mich hier einen Minimalwert definieren und mein Konzepte weiter verfeinern, indem ich etwa nach Branchen differenziere und spezielle Finanzierungsstrukturen berücksichtige. Damit löse ich aber nicht die Grundproblematik, dass es sich bei der Eigenkapitalquote um ein sehr abstraktes, vergangenheitsorientiertes Konzept handelt, welches anfällig für Manipulationen ist. Der Cashflow ist für mich persönlich schon ein relevanteres Kriterium bei der Aktienwahl. Aber auch hier muss meines Erachtens jedes Unternehmen als Einzelfall betrachtet werden. Welche Aussagekraft hat beispielsweise der Cashflow eines Wachstumsunternehmens wie Pinterest? Worauf ich persönlich i.d.R. schon achte sind etwaige Unstimmigkeiten zwischen Cashflow und P/L. Das wäre für mich persönlich ein starkes Warnsignal. Es gibt ja durchaus Stimmen die behaupten, dass die Implosion von Enron seinerzeit vorhersehbar gewesen wäre, hätte sich einer die Mühe gemacht den tatsächlichen Cashflow der geschönten Ertragsrechnung gegenüberzustellen. 

 

Letztlich ist dies natürlich auch alles eine Frage der Effizienz und vorhandener zeitlicher Ressourcen. Ich bin mir sicher, man könnte sich mehrere Tage damit beschäftigen, den Cashflow von 3M auseinanderzunehmen. Würde man damit aber wirklich Mehrwert erzeugen? Oder reicht es hier nicht sich drauf zu beschränken, das Geschäftsmodell halbwegs zu verstehen, die lange positive (Dividenden-)Historie, die gute Marktposition sowie die spezielle Unternehmenskultur zu würdigen um sich dann eine Position ins Depot zu legen? Damit ist man letztlich relativ nah dran an dem was du "Nachahmen von Fremdmeinungen" nennst. Aber damit kann ich persönlich dann leben, unter der Voraussetzung, dass 3M als einzelne Position nur einen geringen Prozentsatz meines Gesamtdepots ausmacht.

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Ich bin bei Dir, dass man immer den Einzelfall betrachten sollte. Ebenso das versteifen auf harte Grenzwerte ist nicht immer angemessen (hilft aber beim Screening).

Interessant wäre eine kurze Erläuterung warum Du die Unternemen als Qualitätsunternehmen einschätzt.

@Laser12 Was sind für Dich keine Qualitätsunternehmen in Eklocs Depot?

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Posted · Edited by Laser12

@Der T

Vonovia
Iberdrola
Spotify
Siemens Healthineers
Ceconomy
Frosta
Fresenius

 

3M steht aufgrund der Verschuldung und der durchschnittlichen draw downs auf der Kippe.

 

Nicht berücksichtigt:

Yoma, Corbin

Sonos (würde ich ggf. auch nicht als Qualitätswert einstufen)

 

Das mit den harten Grenzwerten sehe ich auch so.

 

Meine Qualitätskriterien:

vor 18 Stunden von Laser12:

Qualität könnte man ja z.B. so definieren: hohe Eigenkapitalquote, überdurchschnittlicher cash flow bezogen auf das eingesetzte Kapital, regelmäßig Entwicklung von Geschäft und Aktienkurs. Die Qualität kann man sicher auch anders definieren.

Draw down nach 2007 ca 65%, 12 Jahre bis zum erreichen des alten Hochs (Iberdrola)

hohe Verschuldung (spotify)

 

Keine extrem schlechte Bewertung in anderen Bereichen:

- politisches Projekt statt Unternehmen (z.B. Airbus)

- schlechtes Management (z.B. Ceconomy)

- angestaubtes Denken (Frosta)

- macht beim Börsengang den Altgesellschafter reich, nicht den Anleger (Siemens Healthineers)

- extrem gehebeltes Anlagevehikel: Vonovia

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vor 4 Stunden von Laser12:

@Der T

Vonovia
Iberdrola
Spotify
Siemens Healthineers
Ceconomy
Frosta
Fresenius

Stimme Dir zu mit der Ausnahme von Fresenius. Dich stört die hohe Verschuldung?

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Bei Fresenius stört mich

85% draw down von 2000 bis 2002

der fallende Cash flow bezogen auf die Bilanzsumme

hohe Verschuldung

 

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Naja, zum einen ist die Dotcomblase ewig her. Zum anderen sollte man eher gucken, wie sehr Aktien 2000/2001 überbewertet waren.

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Kurzes Update von meiner Seite. Seit meinem Ursprungspost sind zwei weitere Werte zum Depot gestoßen:

 

Cisco Systems: Überzeugt hat mich die ordentliche Wettbewerbsposition sowie der positive mittel-bis langfristigen Ausblick für Ciscos Kernmärkte. Dazu scheint das Unternehmen einen guten Track-Rekord bei Zukäufe aufzuweisen. Meines Erachtens unerlässlich um in diesem Geschäft langfristig erfolgreich zu sein. Auch auf der Finanzseite sind mir keine größeren Missstände aufgefallen, so dass ich mit einer ersten Position eingestiegen bin.

 

Activision Blizzard: Der Gamingsektor wird aller Voraussicht nach mittel- bis langfristig weiterhin von sehr attraktiven Wachstumstreibern profitieren. Gleichzeitig ein sehr dynamisches Marktumfeld, wo es schwer fällt abzuschätzen, welche Unternehmen tatsächlich auf der Gewinnerseite stehen werden. Die langjährige Expertise von Activision in diesem dynamischen Umfeld sowie die m. E. verheißungsvolle Produktpipeline des Unternehmens haben mich überzeugt, hier mit einer kleinen Position einzusteigen. So sieht das Ganze Stand 01.12. nun aus:

 

Depot_2.jpg

 

Damit sind meine Zukäufe für dieses Jahr aller Voraussicht nach abgeschlossen. 8 Werte sind in 2019 dazugekommen. Mit nun insgesamt 15 Werten im Depot kann ich zum ersten Mal behaupten, über ein halbwegs diversifiziertes Portfolio zu verfügen. Für meine (durchaus kühne) Aussage im Ursprungspost, dass ich mir "qualitativ hochwertige Aktien" ins Depot legen möchte, habe ich etwas Gegenwind bekommen. Ich habe jedenfalls die Zwischenzeit genutzt, meine Investmentstrategie zu reflektieren und meine Watchlist auszubauen, indem ich weitere in Frage kommende Unternehmen analysiert habe bzw. noch damit beschäftigt bin. Der Fokus bei den Zukäufen in 2020 soll bei "soliden" Werten liegen. In Frage kommt da natürlich einiges, allerdings sind die Bewertungsniveaus (mal abgesehen von Unternehmen aus Branchen mit strukturellen Problemen sowie Unternehmen mit operativen Problemen) auf breiter Front derzeit doch sehr hoch. Mal abwarten was das Neue Jahr bringen wird...

 

Euch allen auf jeden Fall gute Geschäfte & eine schöne Adventszeit

Ekloc

 

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