Beratung zur sinnvollen (ETF) Anlagestrategie

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26 posts in this topic

Posted · Edited by Smoothy_

Hallo zusammen,

 

immer wieder aufgeschoben, aber nun möchte auch ich mir Gedanken über meine zukünftige Anlagestrategie bzw. Finanzplanung machen und erhoffe mir diesbezüglich wertvollen Input von euch. Nachdem ich letztes Jahr länger gelesen hatte, kam ich an irgendeinem Punkt zu einem Thread in dem es hieß "Bei dem Alter und der Wunsch nach einer Immobilie, lasse das Geld auf dem Tageskonto...". Das hatte ich auf mich übertragen und das Thema erst einmal beendet. Nun möchte ich das Thema noch noch einmal aufgreifen.

 

Ich bin mir nicht sicher, welche Infos hierfür relevant sind, deswegen schreibe ich mal ein wenig drauf los. 

Alter: 32

Familienstand: Ledig, in einer Beziehung. Kinder oder Hochzeit sind die nächsten 3 Jahre nicht geplant.

Berufliche Situation: Vollzeit Berufstätig seit 2,5 Jahren, vorher Ausbildung, Studium, Ausland (immer nebenbei gearbeitet)

 

Einkommen:

  • Gehalt: aktuell 72.500 / p.a., Tendenz steigend (beim aktuellen AG, allerdings käme für mich auch ein Wechsel bei etwas weniger Gehalt in Frage....). Ist ein IGM Job, also auch noch mit Betriebsrente usw.
  • Mieteinahmen: 16.000 / p.a. (Teilverschuldetes Haus als Zweier Erbenengemeinschaft geerbt)

 

Verbindlichkeiten:

  • Tilgung für genannte Immobilie: 6000 / p.a. (Kredit endgültig getilgt in ca. 7 Jahren)

 

Vermögen:

  • Genannte Immobilie im Wert von ca. 350.000 ( abzgl. Kredit / 2 Personen = ~150.000)
  • 50.000 Tagesgeld
  • Lebensversicherung, Einzahlung seit 12 Jahren, 50 € / Monat (Rückkauf wäre jederzeit möglich, allerdings waren die Konditionen glaube ich ganz okay, bzw. ich brauche das Geld nicht)
  • Irgendwann werde ich nochmal 100.000 von den Großeltern erben

 

Was gibts sonst noch zu sagen... ich wohne mit der Freundin sehr günstig und habe dafür ein Fahrzeug geleast.

In Summe kann ich so jeden Monat allein von meinem Gehalt 1000,- Netto sparen. Dieser Betrag landet eben immer auf dem Tagesgeldkonto und dümpelt dort vor sich hin.

Die Einnahmen durch Miete liegen auf einem gesonderten Konto und werden als Rücklage für Sanierung und Renovierung (Heizung, Modernisierung, Wohnungsrenovierung) gespart bzw. wurden dieses Jahr schon angefasst. Hier geht es also lediglich darum, dass durch die Steuernachzahlungen für mich persönlich kein Verlust entsteht. 

 

So viel zu mir und zur Situation, nun zu meinen Zielen:

 

1. Unabhängigkeit vom Arbeitgeber. Ich möchte die finanzielle Freiheit haben, einen guten Lebensstandard zu halten ohne mich in die Abhängigkeit eines bestimmten AGs (z.B. aufgrund des hohen Gehalts) zu begeben. Ich hatte es Eingangs schon geschrieben, auf meiner aktuellen Stelle verdiene ich gut und werde zeitnah die 80k überschreiten, allerdings kann ich mir gut vorstellen, auch mal den AG zu wechseln (und dadurch ggf. sogar Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen). 

2. Vermögensaufbau für... Immobilie (?). Mein großes Ziel war es immer, ein Haus nach meinen Vorstellungen zu bauen. Da ich allerdings in Süddeutschland wohne, verabschiede ich mich innerlich immer mehr von diesem Ziel, da die Preise einfach utopisch hoch sind. Zumal ich mir nicht vorstellen kann, tief auf dem Land zu wohnen

3. Vermögensaufbau generell, also einerseits um nicht Geld auf dem Tageskonto zu verlieren und anderseits ein bisschen was fürs Alter, wobei die Altersvorsorge für mich aktuell eine nachgelagerte Rolle spielt. 

 

Nun bin ich gespannt auf eure Empfehlungen. Ganz klar denke / hoffe ich hier auf ETFs die mir zu einem oder mehreren Zielen verhelfen. In Summe wird es wohl also darum gehen, was ich mit den 1000,- jeden Monat mache bzw. wie ich diese aufteile. Wichtig wäre mir, immer einen Betrag in Höhe von 20 - 30.000 kurzfristig und ohne Risiko verfügbar zu haben. Generell bin ich nicht sonderlich Risikofreudig, was meine Finanzen angeht.

 

Danke und viele Grüße!

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vor 23 Minuten von Smoothy_:

Generell bin ich nicht sonderlich Risikofreudig, was meine Finanzen angeht.

bis jetzt hast Du immer nur darüber nachgedacht und meinst, Du wärest es nicht. Allerdings schwirrt nun schon eine ganze Zeit in deinem Kopf herum, ich möchte gerne Geld anlegen.

ja also, nimm deine 1.000€ monatl. und stecke sie in IE00B3RBWM25 Vanguard All World ausschüttend. Spätestens nach 12 Monaten weißt Du, wie risikofreudig Du tatsächlich bist und ob das Engagement in ETF für dich das richtige ist. Falls es so sein sollte, könnte dann vielleicht auch dein Tagesgeld Polster etwas reduziert werden. Aber damit würde ich jetzt erstmal noch warten.

 

eigentlich bietet sich momentan "nur" die DKB an. 1,50€ pro Sparplan Ausführung.

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Das passt ja, bei der DKB bin ich sowieso. Danke auch für den Vorschlag - jetzt wäre noch Interessant, ob die anderen Mitglieder diesen Vorschlag so mittragen....wäre für mich ok!

 

Grüße

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Posted · Edited by pillendreher

vor 10 Minuten von Smoothy_:

..., ob die anderen Mitglieder diesen Vorschlag so mittragen....wäre für mich ok!

 

 

O.K. wenn du's gerne hören willst: Trage den Vorschlag  von @west263 mit.

Weil erstens sinnvoll und zweitens: if you are happy, I am happy ;)

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vor 49 Minuten von Smoothy_:

ob die anderen Mitglieder diesen Vorschlag so mittragen....wäre für mich ok!

Falls du drauf bestehen solltest, dass es wenigstens drei sind:

 

Ich kann den Vorschlag auch so mittragen ohne unter der Bürde zusammenzubrechen. Das Schlimmste, was dir passieren kann ist, dass du nach 12 Monaten immer noch keine Vorstellung von deiner Risikoaffinität hast.

 

Im Übrigen habe ich diese Vorgehensweise in meinem privaten Umfeld auch zum Herantasten an die Aktien-ETF-Welt "empfohlen" (gleicher Broker, gleicher Fonds, Zahlen in ähnlicher Größenordnung). Die monatliche Investition hätte ich etwas höher gewählt, aber eine entscheidende Rolle spielt es nicht.

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vor 1 Minute von vanity:

Das Schlimmste, was dir passieren kann ist, dass du nach 12 Monaten immer noch keine Vorstellung von deiner Risikoaffinität hast.

Und genau das wird bei diesem Betrag passieren. Die Summe muss mind. so hoch sein, dass sie bei Verlust richtig weh tun würde. Nur dann kann man die Risikofreudigkeit ermitteln.

Mit den 1000 € monatlich hast du gerade einmal 6000 € im Durchschnitt investiert. Für die Vermögenslage ein mickriger Betrag.

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vor 55 Minuten von Smoothy_:

jetzt wäre noch Interessant, ob die anderen Mitglieder diesen Vorschlag so mittragen....

naja, allzu viele Meinungen wirst Du nicht mehr bekommen. Das liegt einfach daran, das das momentan so die aktuell einfacheste Standard Empfehlung ist.

In jedem mind. 2. neuen Thread läuft es im Endeffekt darauf hinaus.

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vor 2 Minuten von west263:

naja, allzu viele Meinungen wirst Du nicht mehr bekommen. Das liegt einfach daran, das das momentan so die aktuell einfacheste Standard Empfehlung ist.

In jedem mind. 2. neuen Thread läuft es im Endeffekt darauf hinaus.

Alles klar, dann vielen Dank an dich und die Runde. Ich werde das so machen, Depot ist bereits beantragt.

Nach 12 Monaten werde ich dann also entweder x % (~5?) Rendite auf das monatliche steigende Volumen haben oder eben einen Verlust, sofern der Aktienindex entsprechend sinkt. 

Ausschüttend heisst monatliche ausschüttend, und die Rendite wird direkt wieder mit angelegt?

 

Gibt es auf Basis meiner sonst geschilderten Rahmendaten (Mieteinnahmen, zu tilgender Kredit als Erbengemeinschaft) sonst noch irgendwelche tollen Tips, wie man sich am besten aufstellt oder was man noch machen könnte?

 

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vor 3 Minuten von Smoothy_:

Ausschüttend heisst monatliche ausschüttend,

nein, bei diesem ETF vierteljährlich

 

vor 4 Minuten von Smoothy_:

und die Rendite wird direkt wieder mit angelegt?

nein, selbst ist der Mann / Frau / Divers.

Da Du ja einen Sparplan hast, musst Du halt 4x im Jahr deinen Sparplan anpassen, um die Höhe der Ausschüttung und dann wieder reduzieren.

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Posted · Edited by pillendreher

vor 14 Minuten von Smoothy_:

Gibt es auf Basis meiner sonst geschilderten Rahmendaten (Mieteinnahmen, zu tilgender Kredit als Erbengemeinschaft) sonst noch irgendwelche tollen Tips, wie man sich am besten aufstellt oder was man noch machen könnte?

 

 

Aus der Hüfte geschossen:

Warum nicht bei einer 2er Erbengemeinschaft das Haus verkaufen, Kredit sofort tilgen (wenn möglich), Geld hälftig aufteilen und dadurch das Klumpenrisiko Einzel-Immobilie in der Vermögensaufteilung reduzieren?

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Posted · Edited by Smoothy_

vor 35 Minuten von pillendreher:

 

Aus der Hüfte geschossen:

Warum nicht bei einer 2er Erbengemeinschaft das Haus verkaufen, Kredit sofort tilgen (wenn möglich), Geld hälftig aufteilen und dadurch das Klumpenrisiko Einzel-Immobilie in der Vermögensaufteilung reduzieren?

Da sehe ich den Vorteil nicht. Aktuell wird fast nur noch getilgt und fast keine Zinsen mehr bezahlt. Zudem sind die Mieteinahmen für Region und im Verhältnis zum Verkaufspreis aufgrund einer besonderen Konstellation außerordentlich hoch. Solang die Situation so bleibt, kann ich mir eigentlich keine bessere Rendite vorstellen. Ich lasse mich hier aber gerne eines besseren belehren. 

 

Natürlich bringt die Vermietung im Gegenzug auch einen gewissen Stress mit, den man kaum in einzelnen Euros aufrechnen kann... 

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Zitat

 Zudem sind die Mieteinahmen für Region und im Verhältnis zum Verkaufspreis aufgrund einer besonderen Konstellation außerordentlich hoch.

Dann sollte ja der Verkaufspreis entsprechend höher machbar sein, oder? 

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Posted · Edited by Smoothy_

Das wage ich zu bezweifeln...wie gesagt, diese Sonderkonstellation ist zeitlich ungewiss. Sollte diese nicht mehr funktionieren, käme tatsächlich ein Verkauf in Frage.

Aber nochmal: Wo liegt der Vorteil am Verkaufen? Dass ich noch mehr Geld ungenutzt auf dem Tagesgeld liegen habe, oder unterliegt das Argument der Annahme, dass der komplette Erlös wieder direkt in ETFs investiert wird?

Mein Stand war, dass Mieteinahmen eben gerade ein sinnvoller Teil einer Diversifizierungstrategie sind. 

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vor 4 Stunden von Smoothy_:

Mein großes Ziel war es immer, ein Haus nach meinen Vorstellungen zu bauen. Da ich allerdings in Süddeutschland wohne, verabschiede ich mich innerlich immer mehr von diesem Ziel, da die Preise einfach utopisch hoch sind. Zumal ich mir nicht vorstellen kann, tief auf dem Land zu wohnen

Ich trage die Idee mit dem Vanguard nur unter dieser o.g. Prämisse mit. Die Entscheidung für oder gegen eine Immobilie ist ausgesprochen lästig und im WPF unbeliebt.

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vor 4 Stunden von west263:

Spätestens nach 12 Monaten weißt Du, wie risikofreudig Du tatsächlich bist und ob das Engagement in ETF für dich das richtige ist.

Wie soll das funktionieren? Es könnte doch 12 Monate lang aufwärts oder seitwärts gehen. 

 

Die eigene Risikobereitschaft lernt man vermutlich erst dann richtig kennen, wenn der Markt mehr als 50% verliert und man in relevantem Umfang investiert ist. 

 

Das spricht nicht gegen ein Rantasten an die Erfahrung. Nur sollte weiterhin die Demut vor dem Markt und seinen potentiellen Risiken erhalten bleiben.

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Du schreibst was von finanzieller Freiheit, die Rendite deines größten Vermögentsteils hängt aber von irgendeiner ominösen Sonderkonstellation ab. Mir wäre das zu nervig.

 

Landläufig wird im übrigen von Aktieninvestments abgeraten, so lange man noch Schulden hat. Kommer dazu:

 

Zitat

Letztlich ist es für den typischen Privatanleger am besten, überhaupt nicht mit Aktieninvestments zu beginnen, solange er noch seinen Hypothekenkredit oder andere Schulden hat. Die Tilgung des Kredites ist für ihn das beste Investment. Eine Ausnahme hiervon gilt vermutlich nur für sehr wohlhabende Anleger oder Anleger mit einem hohen Humankapital 

(siehe Abschnitt 5.5 und Abschnitt 7.1).

 

Kommer, Gerd. Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs

Und mit sehr wohlhabend meint er Menschen ab 1 Mio. Euro Vermögen. 

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Mieteinnahmen immer mitnehmen.

Wieso bleiben bei dir eigtl nur 1.000,- pro Monat übrig?

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Posted · Edited by Smoothy_

vor 16 Minuten von vn5p7aw58aw357pw:

Du schreibst was von finanzieller Freiheit, die Rendite deines größten Vermögentsteils hängt aber von irgendeiner ominösen Sonderkonstellation ab. Mir wäre das zu nervig.

 

Landläufig wird im übrigen von Aktieninvestments abgeraten, so lange man noch Schulden hat. Kommer dazu:

 

Und mit sehr wohlhabend meint er Menschen ab 1 Mio. Euro Vermögen. 

Naja, so ominös ist das gar nicht - nur eben selten. Es ist halt so sicher oder unsicher wie jedes andere Mietverhältnis auch, nur eben sehr unwahrscheinlich dass sich eine ähnliche Konstellation nochmal ergibt. Ich möchte nur nicht ins Detail gehen, da ich hier mein Vermögen ziemlich transparent offen gelegt habe. Da es offenbar zudem wenig zum eigentlich Sachverhalt beiträgt, werde ich ggf. probieren das noch "zu schwärzen". 

 

Ansonsten bezieht sich dein Zitat vermutlich primär auf jenen Personenkreis, der auf einen Kredit ordentlich Zinsen zahlt, am besten noch auf selbst bewohntes Eigentum. Ich zahle wie gesagt kaum noch Zinsen, kann diese im Gegenzug aber absetzen, ebenso wie Kosten für den Werterhalt der Immobilie. Müsste man rechnen, aber die Ersparnis durch vorzeitige Ablösung des Kredites sollte äußerst gering sein, vor allem wenn ich im Gegenzug mit ETFs eine Rendite erzielen kann, die die Zinsersparnis übertrifft. 

 

@Moneycruncher: Dann sind wir also wieder bei dem Punkt aus meinem Eingangspost? Wenn Immobilie angestrebt, dann Geld einfach auf dem Tagesgeldkonto belassen? Zum heutigen Zeitpunkt kann ich hier keine klare Entscheidung treffen. Fest steht lediglich, dass ich zu aktuellen Konditionen in der hiesigen Gegend nichts kaufen würde. 

 

@penga Tatsächlich bleibt mehr übrig, aber wie ich schrieb werden die kompletten Mietteinahmen gesondert gespart, weshalb ich diese noch nicht in mein eigentliches Einkommen einrechne. Nächstes Jahr ist es dann tatsächlich mehr. Überschüsse aus Gehalt landen auf dem Girokonto und werden bei Bedarf verlebt. Somit bleibt ein realistischer Sparbetrag von 1000,-, ohne das es weh tut. 

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Da müsstest du jetzt auf die besondere Konstellation eingehen, damit wir erörtern können ob sie das Klumpenrisiko wert ist. 

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vor 8 Minuten von Smoothy_:

Ansonsten bezieht sich dein Zitat vermutlich primär auf jenen Personenkreis, der auf einen Kredit ordentlich Zinsen zahlt, am besten noch auf selbst bewohntes Eigentum. Ich zahle wie gesagt kaum noch Zinsen, kann diese im Gegenzug aber absetzen, ebenso wie Kosten für den Werterhalt der Immobilie. Müsste man rechnen, aber die Ersparnis durch vorzeitige Ablösung des Kredites sollte äußerst gering sein, vor allem wenn ich im Gegenzug mit ETFs eine Rendite erzielen kann, die die Zinsersparnis übertrifft. 

Vor allem musst du rechnen:

 

Die tatsächliche Rendite für deine Immobilie bzw. deines darin festhängenden Geldes. Was genau sind deine Rücklagen? Wie ist der Zustand, eher oll oder gut modernisiert? Was sind best/worst case szenarien für die Miete? Es geht hier nich tum die 3 € Zinsen die du bei Ablöse sparst sondern die besagten 5-9 % eines gut diversifizierten Portfolios, die du wahlweise auf deine 50k oder auf 200k nach Verkauf bekommst.

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vor 20 Stunden von Smoothy_:

@Moneycruncher: Dann sind wir also wieder bei dem Punkt aus meinem Eingangspost? Wenn Immobilie angestrebt, dann Geld einfach auf dem Tagesgeldkonto belassen? Zum heutigen Zeitpunkt kann ich hier keine klare Entscheidung treffen. Fest steht lediglich, dass ich zu aktuellen Konditionen in der hiesigen Gegend nichts kaufen würde. 

Rational gesehen ja. Statt TG wäre eine FG-Leiter etwas lukrativer mit entsprechendem Zeithorizont. Ich würde allerdings nicht ausschließen, dass sich das Thema "Immobilien" für viele Anleger inzwischen erledigt hat. Die Preise sind davongelaufen, "sicheres" Ansparen selbst über lange Zeiträume bringt keine (Real-)Renditen. Auch für Gutverdiener sind das schlechte Zeiten, wenn man kein größeres Vermögen geerbt hat.

Eine mögliche Alternative könnte das Ansparen über 5-10 Jahre mit Aktien(-Fonds) sein. Man bewertet dann zu einem späteren Zeitpunkt wie sich das Aktienvermögen und die Immobilienpreise entwickelt haben und entscheidet dann flexibel. Man muss sich aber über das erhebliche Risiko bewusst sein und dass am Ende evtl. eben auch keine Immobilie gekauft wird.

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vor 20 Stunden von Fondsanleger1966:

Wie soll das funktionieren? Es könnte doch 12 Monate lang aufwärts oder seitwärts gehen.

könnte. Hätte hätte Fahrradkette. Vieles ist in 12 Monaten möglich. Gehen wir doch einfach mal von weiter volatilen Märkten aus. Da lernt er schon eine Menge.

 

vor 21 Stunden von Fondsanleger1966:

Die eigene Risikobereitschaft lernt man vermutlich erst dann richtig kennen, wenn der Markt mehr als 50% verliert und man in relevantem Umfang investiert ist.

Da stimme ich dir voll und ganz zu.

Aber man muss ja nicht gleich jedem Neulinge diese Keule, mitten in das Gesicht, pfeffern.

 

vor 21 Stunden von Fondsanleger1966:

Nur sollte weiterhin die Demut vor dem Markt und seinen potentiellen Risiken erhalten bleiben.

Diese Demut hast Du, ich habe sie auch und noch einige mehr, hier im Forum. Leider gibt es aber auch genügend von Neulingen, die es erst am eigenen Leib erfahren müssen.

und besonders die, die meinen 100% Aktienquote, ich bin jung, ich halte das aus. Ich denke @Sm00thygehört nicht dazu.

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1 hour ago, west263 said:

Diese Demut hast Du, ich habe sie auch und noch einige mehr, hier im Forum. Leider gibt es aber auch genügend von Neulingen, die es erst am eigenen Leib erfahren müssen.

und besonders die, die meinen 100% Aktienquote, ich bin jung, ich halte das aus. Ich denke @Sm00thygehört nicht dazu.

Wie äußert sich deine Demut genau?

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vor 5 Minuten von penga:

Wie äußert sich deine Demut genau?

das kann ich dir sagen. mit einer 65% Aktienquote im ETF Depot und "nur" 2 spekulativen Aktien. (Alibaba und NEL)

Man hat immer mal im Hinterkopf, eigentlich könnte ich ja ....kaufen. Aber nein, nicht zu gierig und nicht zu riskant. Habe in den Jahren 2000 / 2001 und in den letzten Jahren meine Lektion gelernt.

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Danke für die rege Diskussion. Persönlich weiß ich wie gesagt nicht, ob und wann ich mir eine Immobilie leisten kann / möchte. Angestrebt wäre es, aber was weiss ich, was in 5 Jahren ist? 

Bis dahin möchte ich "lediglich" von ein wenig von Rendite profitieren anstatt es auf dem Tagesgeld rumliegen zu lassen. Ggf. könnte man es ja auch aufteilen und sagen.... 100,- (oder 200,-?) werden ab sofort Lebenslang als Altersvorsorge gespart. 900 € / 1000 € mit einem begrenzten Anlagehorizont, sprich, mal schauen was in 5 Jahren bzw. in einem Jahr ist. Ich würde dann wohl, ausgehend vom Abschluss der Diskussion hier, jetzt mal ein Jahr lang in den Vanguard investieren. 

 

Ich verstehe aber, dass z.B. im Worst Case in 5 Jahren der Markt am Boden ist und das Thema Immobilie durch meinen zu dem Zeitpunkt vorliegenden Verlust schwer realisierbar wäre, weil der Betrag benötigt werden könnte. Das ist zumindest nach meinem Verständnis der Hauptgrund, weshalb die Entscheidung "immobilie oder ETF / Aktienanlage" getroffen werden muss (sofern das Vermögen nicht beides zulässt). 

 

Oder denke ich bzw. ihr hier zu schwarz und weiß? Ist das ETF besparen von kleineren Beträgen (und parallel eben das sichere Sparen auf eine immobilie) keine Option? 

 

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