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Gast240416

Strikt rationales Investieren als Langzeitanleger

Empfohlene Beiträge

Sapine

 Ich werde mir das Video heute noch ein zweites mal zu Gemüte führen, weil ich es sicher noch nicht komplett verstanden habe. Erst mal eine Menge Input, der meine intuitive Meinung bedient. Dies ist natürlich grundsätzlich gefährlich, denn man soll auch solche Informationen kritisch betrachten, die einen bestätigen. 

Zitat

Dass durch solches "Data-Mining" jetzt der heilige Gral der AA für die Zukunft gefunden worden ist, ist meiner Meinung stark zu bezweifeln.

Ist es wirklich reines Data-Mining? Ob man jetzt einen neuen heiligen Gral der Portfolioaufteilung gefunden hat würde ich nicht sehen, aber der Glaube an das alte Modell ist angekratzt und das bisherige Modell zeigt Schwächen. Genau solche Untersuchungen können wissenschaftlichen Fortschritt in Gang bringen, was nicht bedeutet, dass man den neuen Erkenntnissen gleich blind folgen soll. 

Zitat

Das ist das gleiche Problem wie bei den Faktoren und die gleichen Leute, welche eine Schwäche für Faktoren haben springen jetzt auf dieses Paper an...

Du wirst insofern recht haben, dass es die gleichen Leute sind, die grundsätzlich Neuerungen gegenüber aufgeschlossen sind. Darüber hinaus sehe ich wenig Parallelen. 

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finisher
· bearbeitet von finisher
vor 20 Stunden von Cef:

Interview zum Paper im Rational Reminder -Podcast (auf YouTube)

Ausgiebige Diskussion (im Moment mit Beteiligung des Autors)

auch hier im Rational-Reminder-Forum (Achtung nerdig).

Nur wieder ein gut gemeinter Ratschlag von mir:
Sei Dir bei Ben Felix und Cameron Passmore vom Rational Reminder Podcast immer bewusst, dass diese Portfolio Manager bei PWLCapital sind.


Es ist kein Zufall, dass diese von dem Paper begeistert sind und es über ihren Podcast "promoten".
Weil die in dem Paper genannte Gewinner-Strategie ist komplex in der Umsetzung.


Komplexität ist Arbeitsplatzsicherheit im Beratungsgeschäft. Wenn ein Berater das Portfoliomanagement kompliziert macht, neigen Kunden eher dazu, beim Berater zu bleiben.
Mit einer 1-2 Fondslösung und Buy & Hold kann ein Berater nicht viel Geld verdienen.

Durch das Favorisieren von komplexen Strategien in den Rational Reminder Podcasts erzeugen die Macher des Podcasts mit Sicherheit einen ständigen Zufluss von neuen Beratungsfällen und Neukunden bei PWLCapital. 
 

Übrigens habe ich mir den ganzen Podcast angesehen, wenn auch unter Schmerzen.
Schmerzen deshalb, weil der Professor wieder ein typischer Fall von jemanden ist, der an den Aktienmarkt herangeht, wie bei den klassischen Wissenschaften wie Physik oder Chemie mit seinen gleich bleibenden Gesetzen.
Er würde für sein Paper auch sicherlich Bestnoten bekommen, weil er so toll die Daten aus der Vergangenheit analysiert hat. 
Daraus aber Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen funktioniert bei einem komplexen adaptiven System wie dem Aktienmarkt nicht.
 

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3dbruce
· bearbeitet von 3dbruce
Typo
vor 1 Stunde von i++:

Fraktale Geometrie könnte hier weiterhelfen um realistischere Simulationen zu erhalten. Es gibt dazu auch einen interessanten Artikel "Börsentubulenzen neu Erklärt" von Mandelbrot in Spektrum der Wissenschaft von Mai 1999 (PDF via Google auffindbar)

Ich gestehe, ich habe den Artikel (noch) nicht gelesen. Aber normalerweise fängt bei MC-Simulationen dann sehr schnell der Punkt an, ab dem man (u.U. mehrere) weitere Parameter hinzufügen muss, die man wiederum irgendwie aus historischen Daten ableiten muss. Darunter leidet aus meiner Sicht dann schnell die Vorhersagekraft der Ergebnisse, weil kleine Änderungen dieser Parameter oft große Auswirkungen der Ergebnisse nach sich ziehen. Einen Tod muss man leider immer sterben. Ich finde daher einen engeren Bezug zu historischen Zeitreihen sinnvoller aber es gibt da sicherlich kein pauschales "richtig" oder "falsch".

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DST
· bearbeitet von DST
vor 1 Stunde von Bigwigster:

Vor allem muss ich für mich noch verstehen was mit der Erkenntnis dass 100% Aktien (wenn man die Kriterien Volatilität und Drawdowns als irrelevant beiseite lässt) besser als Asset Allocationen mit Anleihen sind, das Neue ist.

Nichts, vor allem nicht wenn man berücksichtigt wieso Anleihen historisch in den vorherigen Jahrzehnten überhaupt so gut perfomt haben. In den kommenden Jahrzehnten dürften Anleihen sogar noch weniger zu einer besseren AA beitragen, auch wenn es kurzfristig über die nächsten Jahre zu Zinssenkungen kommen sollte.

 

Zitat

Dafür war der Punkt mit der Übergewichtung des Heimatmarktes natürlich etwas sehr aufschlussreiches, da eine Abweichung von der Marktkapitalisierung anscheinend durchaus von Vorteil sein kann.

Ich hätte nicht gedacht, dass das für dich eine neue Erkenntnis ist, zumal, wie ich bereits erwähnte, das schon vor Jahren z. B. von einer Studie von Vanguard dargelegt wurde, auch wenn ich nicht mehr weiß ob hier explizit auf Währungseffekte eingegangen wurde. Auch die gesamte BIP-Literatur von Kommer, Weber, et al. geht in diese Richtung. Rein evidenzbasiert spricht eher wenig für einen reinen MK-Ansatz, auch wenn er von vielen dogmatisch in den Himmel gelobt wird. Und damit will ich nicht sagen, dass es kein guter Ansatz wäre. Er hat viele Vorteile, aber für eine Maximierung der erwarteten Rendite bzw. der ewarteten Rendite/Risiko dürfte es bessere Alternativen geben.

 

vor 1 Stunde von Bigwigster:

Wenn die Ursache eher Währungseffekte sind und weniger Gründe wie bei der BIP-Gewichtung des ARERO (Backtests, Korrelation, Blasenvermeidung), dann könnte man natürlich auch vermuten, dass durch den höheren Heimatwährungsanteil einfach ein Teil der positiven Funktion des Anleiheanteils übernommen wird. Was ich meine ist, dass typischerweise ja Staatsanleihen in Heimatwährung dem Aktienanteil beigemischt werden. In der 100% Aktienvariante mit Übergewichtung des Heimatmarktes wird dann zumindest teilweise der Währungseffekt der Anleihen imitiert?

Dass eine Reduzierung des Währungsrisikos bzw. eine bessere Währungsdiversifikation grundlegend mit einem besseren Rendite/Risko-Verhältnis einhergehen dürfte, ist zunächst einmal naheliegend, weswegen es m. E. auch eher zu beweisen wäre, warum dem nicht so ist. Auch Holzmeier hat bei seiner Empfehlung damals, im Aktienteil den eigenen Währungsraum höher zu gewichten, insb. seinen gesunden Menschenverstand walten lassen. Zumindest früher ging es im WPF bei der Übergewichtung von Europa bzw. EMU oder Europa ex UK auch um ein reduziertes Währungsrisiko. Das wurde aber durch den BIP-Hype immer weiter verdrängt, weswegen inzwischen inzwischen meist auch nur noch von Europa gesprochen wird und EMU (das ich durch Small Caps abbilde) kaum noch Erwähnung findet. Auch Europe ex UK wird meist nur noch aus BIP-Gründen gewählt und nicht, wie von mir damals, aus BIP und Währungsgründen.

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Sapine
vor 2 Stunden von Hicks&Hudson:

SORR , Ruhestand etc. 

Das ist das Kernthema des Papers wenn ich es richtig verstanden habe. 

 

Vermögensaufbau ist aber kein Allheilmittel gegen sämtliche Widrigkeiten des Lebens. 

vor 2 Stunden von Hicks&Hudson:

Was ist mit Scheidung?

Drum prüfe wer sich ewig bindet ... Auch danach kann man viel tun zum Gelingen einer Ehe oder halt eben nicht mit den bekannten Nachteilen. Ein profitabler Vermögensaufbau lässt Trennungen ohne materielle Existenzängste zu. Vor Streitereien wird er Dich nicht bewahren. Da sehe ich keinen Widerspruch. 

vor 2 Stunden von Hicks&Hudson:

Was ist mit Krankheit?

Normalerweise nicht planbar. Aber ergänzend zum Vermögensaufbau ist eine ordentliche BU-Absicherung sinnvoll. Denke ich habe das schon oft betont hier im Forum. Das ist die Absicherung des Humankapitals. Wenn zu einer (bescheidenen) BU-Rente noch Vermögen hinzukommt dürfte alles paletti sein. Hier würde ich noch das Thema Tod eines Partners ansprechen. Auch der sollte abgesichert sein, wenn das Einkommen essentiell ist für den Vermögensaufbau.

vor 2 Stunden von Hicks&Hudson:

Was ist mit Jobverlust?

Schwer abzusichern und wird häufig übersehen beim Thema BAV. Hier kann Ehe und Familie richtig gut funktionieren. In der Planung von meinem Mann und mir hat das eine deutliche Rolle gespielt. Gerade Arbeitslosigkeit mit 55+ kann über ein bestehendes Vermögen in Kombi mit einem verlässlichen Partner gut funktionieren. 

vor 2 Stunden von Hicks&Hudson:

Was ist mit Änderung der Lebensziele/Ansichten?

Gegen sich selbst kann man sich nicht versichern. Ein größerer Finanzrahmen wird dabei nicht schädlich sein. 

vor 52 Minuten von 3dbruce:

Alleine das sagt mir schon, dass ich z.B. simplen Monte-Carlo Simulationen, die lediglich mit erwarteter Rendite und Volatiliät parametrisiert werden, überhaupt nicht mehr trauen sollte. 

Soweit würde ich nicht gehen. Eine Monte-Carlo Simulation stellt gegenüber einem Sparplanrechner, der von konstanten Renditen ausgeht eine dramatische Verbesserung dar. Du kannst sehen, welches Bündel an möglichen Ergebnissen entsteht. Entsprechende Berechnungen würde ich daher nicht in den Wind schießen. Dass es noch besser geht, ist dennoch zu vermuten. 

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Gast240416
· bearbeitet von Cef

..

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finisher
vor 6 Minuten von Cef:

Ansonsten werde ich das Gefühl weiterhin nicht los das Du Paper und Podcast nicht verstanden hast.

 

Genaue Begründung?

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finisher
vor 15 Minuten von DST:

Zumindest früher ging es im WPF bei der Übergewichtung von Europa bzw. EMU oder Europa ex UK auch um ein reduziertes Währungsrisiko.

Was aber wieder verworfen worden ist: 

 

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 17 Minuten von finisher:

Genaue Begründung?

Weil das hier falsch ist:

vor 35 Minuten von finisher:

Weil die in dem Paper genannte Gewinner-Strategie ist komplex in der Umsetzung.

Eine 100% Aktien-Allokation mit 50/50 ist annähernd mit einem ACWI oder maximal zwei ETFs umsetzbar. Keine veränderlichen Bonds-Anteile mit Glidepath mehr. Als Portfoliomanager müsste man den Kunden sagen, dass die bisherige Strategie suboptimal war. Ich fand im Gegenteil, dass Ben Felix ziemlich "bedröppelt" wirkte. Alles was den Vermögensverwaltern noch bleibt, ist dann eigentlich psychologische Beratung und Coaching im Drawdown, wie du ja auch selbst(widersprüchlich) feststellst.

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LongtermInvestor
· bearbeitet von LongtermInvestor

Für mich ist das Papier nicht mehr als eine wissenschaftliche Simulation auf Basis von historischen Daten. 
 

Ich werde auf der Basis weder eine Asset-Allokation anpassen, noch darüber traurig sein, wenn mein „Maximum Wealth“ vor retirement 20% unter einem theoretisch genannten Niveau liegt. Warum auch sollte man dies tun? 

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Theobuy
vor einer Stunde von DST:

Rein evidenzbasiert spricht eher wenig für einen reinen MK-Ansatz, auch wenn er von vielen dogmatisch in den Himmel gelobt wird. Und damit will ich nicht sagen, dass es kein guter Ansatz wäre. Er hat viele Vorteile, aber für eine Maximierung der erwarteten Rendite bzw. der ewarteten Rendite/Risiko dürfte es bessere Alternativen geben.

Vermutlich hast du dazu schon etwas ausführlicher etwas geschrieben. Falls ja - wo? Und falls nein - was hältst du für einen besseren Ansatz in Bezug auf Rendite/Risiko?

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Leeloo Dallas
vor 48 Minuten von LongtermInvestor:

Für mich ist das Papier nicht mehr als eine wissenschaftliche Simulation auf Basis von historischen Daten.

Ich denke mal, die werden noch eine Folgestudie machen wo sie ein Datenset aus der Zukunft analysieren, nur um auf Nummer sicher zu gehen.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

 

vor 4 Minuten von Leeloo Dallas:
vor 54 Minuten von LongtermInvestor:

Für mich ist das Papier nicht mehr als eine wissenschaftliche Simulation auf Basis von historischen Daten. 

Ich denke mal, die werden noch eine Folgestudie machen wo sie ein Datenset aus der Zukunft analysieren, nur um auf Nummer sicher zu gehen.

Das ist auch Pflicht. Wer will schon diese gammligen historischen Daten?!

Das "Papier" ändert nichts, aber auch gar nichts, an der Erkenntnis, dass die Entwicklung in einem x-beliebigen Zeitraum der Zukunft unbekannt ist. Und daraus lässt sich nur eine Konsequenz ableiten.

Ach so, ich war ja raus. 

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3dbruce
vor 48 Minuten von Sapine:

Soweit würde ich nicht gehen. Eine Monte-Carlo Simulation stellt gegenüber einem Sparplanrechner, der von konstanten Renditen ausgeht eine dramatische Verbesserung dar. Du kannst sehen, welches Bündel an möglichen Ergebnissen entsteht. Entsprechende Berechnungen würde ich daher nicht in den Wind schießen. Dass es noch besser geht, ist dennoch zu vermuten. 

Das Bessere ist halt des Guten Feind. Ich habe MC Simulationen lange auch als komplementär zu historischem Backtesting betrachtet mit einer Daseinsberechtigung für beide Seiten. Und beide Methoden sind sicherlich um Welten besser als mit konstanten Renditen zu rechnen. Mittlerweile sehe ich MC Simulationen aber aus folgenden Gründen klar im Nachteil gegenüber historischen Simulationen:

  • Korrelationen unterschiedlicher Assetklassen sind bei historischen Daten enthalten, müssen bei MC Simulationen aber erst parametrisiert werden (wenn sie überhaupt berücksichtigt werden). Leider sind diese Korrelationen weder bekannt noch zeitlich konstant, d.h. man muss dort mühsam einen Kompromiss zwischen der Zahl der neuen Parameter und Overfitting (auf Basis begrenzter historischer Daten) finden.
  • Zeitliche Korrelationen innerhalb einer Assetklasse sind bei historischen Daten ebenfalls enthalten (vorausgesetzt die Zeitreihe ist lang genug). Bei MC Simulationen muss ich die wieder mit 1...n neuen Parametern modellieren.

Das Paper setzt hier aus meiner Sicht methodisch einfach neue Maßstäbe indem sie a) den fundamentalen Nachteil zu weniger historischer Daten durch neue Daten aus 38 Ländern kompensieren und b) alle Korrelationen zwischen den grundlegenden 3 Assetklassen (Aktien, Anleihen, Cash) und auch longitudinal bis zu einer Dauer von ca. 10 Jahren beibehalten und berücksichtigen. Das ist methodisch einfach verdammt gut gemacht. Wobei ich klar sagen muss: Ich habe das Paper auch noch nicht komplett verdaut und werde sicherlich auch einige Sachen dort selber noch kritisch hinterfragen. Das Fehlen von historischen TIPS Daten tut z.B. schon weh, aber Scott hat dazu ja auch im Podcast ein paar Infos gegeben und wenn ich ihn da richtig verstanden habe, wurden zumindest intern auch Rechnungen mit artifiziellen Anleihen durchgeführt, die definierte reale Renditen abwerfen.

 

Wenn es um meine eigene finanzielle Planung geht, orientiere ich mich ab jetzt aber an dieser Methodik, die für mich den aktuellen Best Practise definiert. Würde mich aber sehr freuen, wenn die MC Experten dies zum Anlass nehmen die eigene Methodik auch noch mal zu verbessern. Wie gesagt: Das Bessere ist des Guten Feind.

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etherial
vor einer Stunde von LongtermInvestor:

Für mich ist das Papier nicht mehr als eine wissenschaftliche Simulation auf Basis von historischen Daten.

Dem müsste zu Grunde liegen, dass man alles relevante an der Börse schon einmal gesehen hat und dass es keine Überraschungen mehr gibt. Ich würde mal sagen, dass diese Annahme doch nachweislich falsch ist, keiner von uns weiß was uns die Klimakrise noch bringt, keiner von uns kennt den Zeitpunkt und die Wirkung der nächsten Pandemie, keiner weiß, was uns Trump, Russland oder China noch bringen. Und es ist auch nicht stochastisch erfassbar.


Folglich sind alle diese Ungewissheiten gar nicht in den Modellen. Erwiesenermaßen sind unter Ungewissheit (unbekannten Risiken) diversere Portfolios robuster. Insofern finde ich die Entscheidung für ein 100%-Aktien-Depot etwas unreflektiert.

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Hicks&Hudson
· bearbeitet von Hicks&Hudson
vor 21 Minuten von Schwachzocker:

Ach so, ich war ja raus.

Ich bin es nun sicher.

Wenn User hier emotional reagieren auf gamz normale Kritik, dann sollten diese sich mal genauer überlegen, ob gerade sie wirklich die abgebrühten "Durchhalter" sind, welche das Paper hier erfordert.

 

Aber wie so oft leider ein klassisches Problem des WPF - das reine/zu konzentrierte "Schweben" in der reinen, zahlenbasierten Theorie samt Übersehen der tatsächlichen Praxis.

 

Ich wünsche trotzdem jedem hier viel Erfolg, egal, was er tut.

Frohes Fest!

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Hicks&Hudson
· bearbeitet von Hicks&Hudson

@Sapine

Danke für deine Ausführungen, aber du hast leider nicht ganz verstanden, was ich gemeint habe.

Ist aber nicht so schlimm.

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Schwachzocker
vor 9 Minuten von etherial:

Dem müsste zu Grunde liegen, dass man alles relevante an der Börse schon einmal gesehen hat und dass es keine Überraschungen mehr gibt. Ich würde mal sagen, dass diese Annahme doch nachweislich falsch ist, keiner von uns weiß was uns die Klimakrise noch bringt, keiner von uns kennt den Zeitpunkt und die Wirkung der nächsten Pandemie, keiner weiß, was uns Trump, Russland oder China noch bringen. Und es ist auch nicht stochastisch erfassbar.


Folglich sind alle diese Ungewissheiten gar nicht in den Modellen. Erwiesenermaßen sind unter Ungewissheit (unbekannten Risiken) diversere Portfolios robuster. Insofern finde ich die Entscheidung für ein 100%-Aktien-Depot etwas unreflektiert.

Das klingt irgendwie nach Markteffizienz?!

Markteffizienz... hahaha... Dabei weiß doch jeder, dass man nur ein Paper lesen muss, um den Markt zu schlagen.

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hattifnatt
vor 32 Minuten von Hicks&Hudson:

du hast leider nicht ganz verstanden, was ich gemeint habe

Ich habe es leider auch nicht verstanden. Klar kommen solche Dinge im Leben vor, aber sie sind einfach nicht Gegenstand finanzwissenschaftlicher Paper oder dieses Forums (auch wenn manche hier zu glauben scheinen, dass es um Lebensberatung geht ...).

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Schwachzocker

Ich verstehe diese Diskussionen über Risiken auf der persönlichen Ebene auch nicht. Die sind halt bei jedem anders. Und sie sind daher für eine sinnstiftende Diskussion nicht geeignet.

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Gast240416
· bearbeitet von Cef

.

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Sapine
vor 18 Minuten von Cef:

Edit 2: Wenn man dann außerdem nicht die gewählte „klassische“ starre Entnahmephase sondern zB eine Guardrail-Strategie ( oder ein anderes dynamisches Modell) verwendet

dürfte das Pleiterisiko nochmal verringerbar sein, vermute ich.

Zweifellos! 

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dev

Interessant, das ich vor einiger Zeit noch wegen meiner Aktienquote gegen 100% kritisiert wurde und jetzt nach dieser Studie solls die Lösung sein.

War ich meiner Zeit voraus? :w00t:

 

Bin gespannt ob sich da irgendwann auch bzgl. Dividenden etwas tut.  :news:

 

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hattifnatt
vor 10 Minuten von dev:

Interessant, das ich vor einiger Zeit noch wegen meiner Aktienquote gegen 100% kritisiert wurde

Wenn ich mich recht erinnere, wurdest du noch nie wegen deiner hohen Aktienquote kritisiert (ich z.B. auch noch nie wegen meiner 105% :-*), sondern wegen deines Sixt-Klumpenrisikos.

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Schwachzocker

Vielleicht kommt zu Sixt auch bald ein Paper heraus, dass zu dem Schluss kommt, dass Sixt bisher die bessere Lösung war.

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