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h3llbroker

Das Aktiendepot von h3llbroker

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Schildkröte
Posted · Edited by Schildkröte
Zitat

Das Tagesgeld ist deswegen so stark gewichtet, weil ich in den nächsten 5-10 Jahren eine Wohnung/Haus kaufen will. Ich dachte 50 fix / 50 in Aktien/ETF klingt nach einer sinnvollen Gewichtung.

Frag zwei Experten und Du kriegst drei Meinungen. ;) Kommt auf die Gesamtsituation an, ob das sinnvoll ist. Bei unter 5 Jahren würde ich von Aktien auf jeden Fall abraten und empfehlen Cash für den Eigenkapitalanteil anzusparen. Bei 5 bis 10 Jahren ehrlich gesagt auch. Hängt natürlich auch vom (künftigen) Einkommen ab, auch von dem der Partnerin (sowie deren Vermögen) und ob es (vorab) was von den (Groß)Eltern dazu gibt. Ggf. könnte man einen Mittelweg, also Haus UND Aktien, eingeschlagen. In dem Fall würde ich die Aktienquote jedoch (deutlich) niedriger ansetzen. Und auch wenn market timing schwierig ist. Bei zwischenzeitlichen deutlichen Überbewertungen kann man ruhig mal (teilweise) Kasse machen. Insbesondere wenn sich der Hauskauf konkretisiert/näher rückt, sollte (auch so) die Cashquote erhöht und entsprechend umgeschichtet werden.

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h3llbroker
Posted
18 hours ago, Schildkröte said:

Sixt habe ich auch. Hast Du die günstigeren Vorzüge oder die teuren Stämme? 

Ich habe die Stammaktien. Jetzt wo ich mir gerade so den Unterschied bewusst mache, sind Vorzugsaktien eigentlich für mich die klügere Wahl. Schon hab ich was gelernt hier im Forum, hehe. 

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Merol Rolod
Posted · Edited by Merol Rolod

 

vor 15 Stunden von h3llbroker:

Klar hätte es auch wieder ein ETF sein können, da ich aber in den nächsten zwei Jahren aufgrund einer weiteren Ausbildung kein Geld auf die Seite legen kann, wollte ich nicht mein gesamtes Vermögen oder die gesamte Anlage auf einmal in einen ETF stecken. In Aktien sah ich mehr Potenzial zu stückeln.

Diese Sätze machen im Kontext des vorgestellten Depots zumindest mich betroffen. :'(

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Bast
Posted · Edited by Bast
vor 57 Minuten von Merol Rolod:
vor 16 Stunden von h3llbroker:

Klar hätte es auch wieder ein ETF sein können, da ich aber in den nächsten zwei Jahren aufgrund einer weiteren Ausbildung kein Geld auf die Seite legen kann, wollte ich nicht mein gesamtes Vermögen oder die gesamte Anlage auf einmal in einen ETF stecken. In Aktien sah ich mehr Potenzial zu stückeln.

Diese Sätze machen im Kontext des vorgestellten Depots zumindest mich betroffen. :'(

In diesem Musterdepot stecken einige andere Sätze, die auf mich den Anschein erwecken, als warte nur jemand darauf, dass sich in diesem Thread die üblichen Verdächtigen die Köpfe einschlagen - oder habe von Investieren keinerlei Ahnung. 

Am 22.6.2020 um 09:48 von h3llbroker:

Wundert Euch bitte nicht über den großen Bitcoin-Anteil.

 

Am 22.6.2020 um 09:48 von h3llbroker:

... weil ich auch irgendwann etwas kaufen will.

 

Am 22.6.2020 um 09:48 von h3llbroker:

Mit einem klugen Trade der TUI-Aktie konnte ich bereits ein paar Euro herausholen (+35%), ähnlich habe ich es auch mit Tesla gemacht (+60%).

 

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h3llbroker
Posted
2 hours ago, Bast said:

In diesem Musterdepot stecken einige andere Sätze, die auf mich den Anschein erwecken, als warte nur jemand darauf, dass sich in diesem Thread die üblichen Verdächtigen die Köpfe einschlagen - oder habe von Investieren keinerlei Ahnung. 

Na das bitte nicht. Das hier soll ja ein Musterdepot sein und nicht die Arena für private Hahnenkämpfe.... 

Das ich nach objektiven Kriterien keine nachvollziehbare Strategie verfolge und in den bisherigen Käufen auch eher Glück hatte, will ich auch gar nicht von der Hand weisen. Deswegen bin ich ja auch hier. Ich will nicht so enden wie andere Leute im Forum hier, die erst ein Drittel oder mehr ihres Geldes verlieren und dann anklopfen, weil sie fertig mit der Welt sind oder diese nicht mehr verstehen. 

 

Daher ist auch konstruktive Kritik jederzeit willkommen, reines Bashing bitte eher für sich behalten. 

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Der T
Posted · Edited by Der T
vor 18 Stunden von h3llbroker:

Zu meinem Hintergrund: Ich habe früher nie investiert und hatte bis vor einigen Jahren aufgrund Studium etc.. auch kein Geld. Ich habe 2016 auf Raten eines Freundes in Krypto investiert und hatte nach dem Totalabsturz eben noch die 0,6 BTC als Gewinn übrig. Deswegen bin ich da noch drin. Ich habe den Coin auch deswegen noch, weil ich als Neuling auch einfach unsicher gegenüber den Aktienunternehmen war. Mit Bitcoin kenne ich mich aus, da weiß ich das Risiko. Aber das Geld jetzt einfach in ein Unternehmen X zu stecken, was ich nicht kenne, erscheint da als großes Risiko. Objektiv gesehen ist jeder DAX-Wert natürlich sicherer als jede Kryptowährung.... (mit Ausnahme von Wirecard vielleicht).

 

Danach habe ich mir ETFs gekauft, war aber persönlich unsicher über die weitere Entwicklung, da die Wirtschaft mehr als eine Dekade einen ununterbrochenen Aufstieg hatte. Daher habe ich die nach 1,5-2 Jahren wieder verkauft. Das war Ende 2019. Den ETF, den ich noch besitze ist ein Relikt von damals. In der Coronakrise sah ich jetzt den richtigen Zeitpunkt in Aktien zu investieren. Klar hätte es auch wieder ein ETF sein können, da ich aber in den nächsten zwei Jahren aufgrund einer weiteren Ausbildung kein Geld auf die Seite legen kann, wollte ich nicht mein gesamtes Vermögen oder die gesamte Anlage auf einmal in einen ETF stecken. In Aktien sah ich mehr Potenzial zu stückeln. Zudem habe ich aktuell viel Zeit um mich in die Thematik Aktien und in die Unternehmen einzulesen. 

MMn liegt hier der Knackpunkt. Das klingt für mich so, als ob Du noch keine Soll-Aufteilung hast - unabhängig davon mit welchen Instrumenten die umgesetzt werden soll. Daher würde ich empfehlen: mach Dir Gedanken mit wie viel % Aktienanteil Du dich wohl fühlst. Du kannst Dich da auch erst langsam rantasten über einen Sparplan und wenn Du merkst Du fühlst Dich damit unwohl stoppst Du den.

Weiterhin würde ich aufgrund der Depotgröße empfehlen mit einem breitgestreutem MSCI World (oder noch breiter ACWI) anzufangen.

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h3llbroker
Posted · Edited by h3llbroker
29 minutes ago, Der T said:

MMn liegt hier der Knackpunkt. Das klingt für mich so, als ob Du noch keine Soll-Aufteilung hast - unabhängig davon mit welchen Instrumenten die umgesetzt werden soll. Daher würde ich empfehlen: mach Dir Gedanken mit wie viel % Aktienanteil Du dich wohl fühlst. Du kannst Dich da auch erst langsam rantasten über einen Sparplan und wenn Du merkst Du fühlst Dich damit unwohl stoppst Du den.

Weiterhin würde ich aufgrund der Depotgröße empfehlen mit einem breitgestreutem MSCI World (oder noch breiter ACWI) anzufangen.

Da hast Du definitiv Recht! Ich habe für mich beschlossen, 10000 € in Aktien anzulegen, also rund ein Viertel. Der Bitcoin wird zudem um die Hälfte reduziert. Gleichzeitig werde ich monatlich 250€ als Sparplan in einen World-ETF anlegen. Das klingt jetzt wie ein Gemischtwarenladen, das soll es auch sein. Selbst wenn ich damit nicht besser fahre, als wenn ich gleich alles in einen ETF anlege, so habe ich doch einiges an Erfahrung gewonnen und Verlustrisiken gestreut. Damit fühle ich mich dann auch wohl. Über die Quote der unverzinsten Ersparnisse muss ich mir mal Gedanken machen. Da spielen ja auch kurz- und mittelfristige Jobaussichten, die Partnerin, Kinderplanung und viele andere Faktoren eine Rolle. 

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Der T
Posted · Edited by Der T
vor 31 Minuten von h3llbroker:

Da hast Du definitiv Recht! Ich habe für mich beschlossen, 10000 € in Aktien anzulegen, also rund ein Viertel. Der Bitcoin wird zudem um die Hälfte reduziert. Gleichzeitig werde ich monatlich 250€ als Sparplan in einen World-ETF anlegen. Das klingt jetzt wie ein Gemischtwarenladen, das soll es auch sein. Selbst wenn ich damit nicht besser fahre, als wenn ich gleich alles in einen ETF anlege, so habe ich doch einiges an Erfahrung gewonnen und Verlustrisiken gestreut. Damit fühle ich mich dann auch wohl. Über die Quote der unverzinsten Ersparnisse muss ich mir mal Gedanken machen. Da spielen ja auch kurz- und mittelfristige Jobaussichten, die Partnerin, Kinderplanung und viele andere Faktoren eine Rolle. 

Das klingt nach einem guten Vorgehen. Ich finde folgende Fragen hilfreich: 

1.) Welche Anlageklassen= Anlageklassen auflisten, in die Du investieren möchtest.

2.) Wie viel in welche Anlageklasse? Die Gewichtung dazu aufnehmen.

3.)a) Welche Maximalgewichtung darf eine Anlageklasse haben?

3.)b) Was machst Du wenn die Maximalgewichtung überschritten wird?

 

Die unverzinsten Gelder würde ich nochmal unterteilen:

A) Für Investments verfügbar, aber noch nicht angelegt

B) Für zukünftige Ausgaben (Hauskauf, Kinder, Auto, Urlaub, Sinnloses Verprassen usw.)

 

Ich kann auch empfehlen Dir eine Regel zu überlegen, wieviel von Deinem/Eurem Sparbetrag wofür benötigt wird --> Investment oder risikolos. Das kann man mMn sowohl relativ als auch absolut machen.

 

Bevor ich jetzt zu sehr ins Detail gehe oder zu weit abschweife, mache ich hier mal einen Break.

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Merol Rolod
Posted
vor 27 Minuten von h3llbroker:

Selbst wenn ich damit nicht besser fahre, als wenn ich gleich alles in einen ETF anlege, so habe ich doch einiges an Erfahrung gewonnen und Verlustrisiken gestreut.

Das ist immer noch falsch. Im Welt-ETF sind mehr Aktien als du dir hier einzeln zusammenkaufst. Jede Einzelaktie, die du nebenher erwirbst, erhöht dein Portfolio-Risiko und reduziert es eben nicht.

 

Wie sieht denn deine Zielallokation nun konkret aus?

25 % oder 10.000 € in RK3 (Aktien)? Sind da dann die Bitcoins schon mit drin oder nicht?

Stell es doch mal bitte prozentual für das Gesamtvermögen dar.

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h3llbroker
Posted · Edited by h3llbroker

bnv.thumb.png.de0e91d58070e81d0f0610ca2900a4af.png

 

Ich habe jetzt angefangen mein Portfolio zu überdenken. Ich werde 30% in einen weltweiten ETF stecken, 25% in Aktien, dann 40% in Anleihen anlegen und auf mein Tagesgeld bunkern. Meine Bitcoins will ich auf 5 % reduzieren. Das kommt jetzt alles nach und nach. Bei den Aktien will ich im Grunde verstärkt auf Aktien gehen, die nicht ohnehin stark im ETF gewichtet sind, also eher deutsche Aktien (Zalando) oder asiatische Werte (Xiaomi). 

 

 

Shell habe ich dazu genommen, weil ich glaube, dass die im langen Spektrum wieder von den steigenden Ölpreisen profitieren werden. 

Disney werde ich weiterhin nicht verkaufen, da ich da aber auch nur einen geringen Betrag investiert habe ist das weniger wichtig. 

Bei Sixt glaube ich auch, dass die bald wieder mehr vermieten werde und es dann auch wieder bergauf gehen wird. 

 

Den Anteil an ETF habe ich aufgestockt... ich glaube das muss ich nicht weiter begründen. Da fließen jetzt zudem 250€ monatlich ein. 

 

Ich habe deswegen relativ viel auf Risiko angelegt, weil ich perspektivisch von einem deutlich höhren Monatseinkommen ausgehe. Da ist dann das bisher angesparte Geld nicht gleichermaßen relevant. (Ich gehe von ca. 5000 € Einkommen von meiner Frau und mir monatlich aus und wir leben eher sparsam). 

 

Die Tesla-Aktie habe ich mit gut 70% verkauft. Im Rückblick natürlich ein Fehler, aber so habe ich 70% Gewinn mitgenommen und mir schöne neue Lautsprecher davon gegönnt. Die zahlen sich gerade deutlich besser aus als ein Aktienkurs auf dem Papier/Display. 

 

Meinen Optionsschein habe ich verkauft. Ich bin nicht so der Spieler, wie ich gedacht habe. Leichter Gewinn, also alles gut. 

 

Die restlichen Aktien werden jetzt erst einmal gehalten und ich verfolge was noch so passiert. 

 

Danke soweit für alle Ratschläge bisher. Sie haben mir sehr geholfen meine Perspektive auf Anlageformen nüchterner zu gestalten. 

 

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InvestNiffler
Posted

Ich finde den Punkt Anleihen recht interessant: Was planst du hier? High Risk wie Schalke? Staatsanleihen von DE? Wir sind beide recht jung und da finde ich Anleihen derzeit ein schwieriges Thema. High-Yield bringt Rendite aber auch hohes Risk mit rein, besonders wenn du Einzelinvestments tätigst (würde hier - besonders in relation zu deinen absoluten Beträgen) wohl eher zu Fonds/ETFs tendieren, um dort Streuung zu erlangen. Low Risk Anleihen versprechen etwas Protfoliostabilität, aber bringen teilweise negative Rendite. Für einen jungen Menschen also wohl eher nix derzeit.

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hattifnatt
Posted · Edited by hattifnatt

Das Depot (auch die Zielaufteilung) ist in meinen Augen nichts halbes und nichts ganzes. Wozu der hohe Anteil Tagesgeld, wenn Du dann 25% in Einzelaktien und dort größtenteils in konjunkturabhängige/riskante Werte anlegst? Wozu die Schalke-Anleihe?  Du legst 40% sicher an und mit dem Rest zockst Du irgendwie rum. (Vom Ver-Konsumieren von Gewinnen halte ich auch nicht viel, aber wenn's eine Ausnahme bleibt ... ;) )

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Schlumich
Posted
Am 6.7.2020 um 22:49 von h3llbroker:

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Ich habe jetzt angefangen mein Portfolio zu überdenken. Ich werde 30% in einen weltweiten ETF stecken, 25% in Aktien, dann 40% in Anleihen anlegen und auf mein Tagesgeld bunkern. Meine Bitcoins will ich auf 5 % reduzieren. Das kommt jetzt alles nach und nach. Bei den Aktien will ich im Grunde verstärkt auf Aktien gehen, die nicht ohnehin stark im ETF gewichtet sind, also eher deutsche Aktien (Zalando) oder asiatische Werte (Xiaomi). 

 

 

Shell habe ich dazu genommen, weil ich glaube, dass die im langen Spektrum wieder von den steigenden Ölpreisen profitieren werden. 

Disney werde ich weiterhin nicht verkaufen, da ich da aber auch nur einen geringen Betrag investiert habe ist das weniger wichtig. 

Bei Sixt glaube ich auch, dass die bald wieder mehr vermieten werde und es dann auch wieder bergauf gehen wird. 

 

Den Anteil an ETF habe ich aufgestockt... ich glaube das muss ich nicht weiter begründen. Da fließen jetzt zudem 250€ monatlich ein. 

 

Ich habe deswegen relativ viel auf Risiko angelegt, weil ich perspektivisch von einem deutlich höhren Monatseinkommen ausgehe. Da ist dann das bisher angesparte Geld nicht gleichermaßen relevant. (Ich gehe von ca. 5000 € Einkommen von meiner Frau und mir monatlich aus und wir leben eher sparsam). 

 

Die Tesla-Aktie habe ich mit gut 70% verkauft. Im Rückblick natürlich ein Fehler, aber so habe ich 70% Gewinn mitgenommen und mir schöne neue Lautsprecher davon gegönnt. Die zahlen sich gerade deutlich besser aus als ein Aktienkurs auf dem Papier/Display. 

 

Meinen Optionsschein habe ich verkauft. Ich bin nicht so der Spieler, wie ich gedacht habe. Leichter Gewinn, also alles gut. 

 

Die restlichen Aktien werden jetzt erst einmal gehalten und ich verfolge was noch so passiert. 

 

Danke soweit für alle Ratschläge bisher. Sie haben mir sehr geholfen meine Perspektive auf Anlageformen nüchterner zu gestalten. 

 

Also..... man könnte jetzt einen sehr ausführlichen Kommentar abgeben oder es sehr kurz machen. Die kurze Version lautet:

 

>> Bei dem Volumen (20k€ incl. Kryptos - ich lasse Tagesgeld & co hier mal raus), welches hinter Deinem Depot steht, macht diese feinstgranuläre Aufsplitterung absolut keinen Sinn. Die brutal-logische Schlussfolgerung wäre: Verkauf das Zeugs bis auf einen World-ETF und stecke die freiwerdende Liquidität in eben diesen ETF rein. Die Risikosteuerung gelingt durch den Anteil ETF/Tagesgeld.

 

Die etwas längere Ausführung wäre:

  • Einzelaktien bei diesem geringen Volumen sind Spielerei und verursachen nur Kosten.
  • Skurile Branchenwetten-ETFs braucht man bei diesem Volumen auch nicht - oder wie groß denkst Du, ist der Hebel, den Du mit diesem CH.COM.Serv ETF (ich nehme an, das ist irgendso ein IT-Spezial-ETF) erzielen wirst bei einer Einlage von derzeit 440€?
  • Anleihen..... wozu? Wenn Du denkst Anleihen bringen Dir Ruhe und Stabilität ins Depot, bist Du mit einer S04-Anleihe oder Ähnlichem schlecht beraten. Alles, was im Anleihebereich heute noch Rendite bringt, hat auch ein Risiko. Weitgehend risikolos sind kurzlaufende Staatsanleihen mit hoher Bonität. Die bringen aber keine Rendite (im Gegenteil). Diesen Bereich kannst Du guten Gewissens ersatzlos streichen und den risikolosen Teil den Depots über den Tagesgeldanteil steuern.
  • Kryptos..... das muss jeder für sich entscheiden. Für mich sind Kryptos nichts anderes als Casino. Das ist aber nur meine persönliche Meinung,die ich hier gar nicht diskutieren möchte.

 

Um zum Abschluss auch ein paar positive Dinge anzumerken:

  • Es ist gut, hier offen und transparent nachzufragen, auch wenn die Antworten manchmal schmerzhaft sein könnten
  • Es ist gut, dass Du versuchst in alle Bereiche hineinzuschnuppern, um zu lernen (das wäre der einzige Grund, warum diese feingranuläre Aufteilung bei diesem Depotvolumen Sinn machen könnte)
  • Man kann eine Lernkurve erkennen, mit dem Ziel, das Depot übersichtlicher und stringenter zu gestalten.

 

Denk mal drüber nach und wenn das Depot wächst (>im hohen 5-stelligen Bereich oder 6 stellig,) fange behutsam an zu diversifizieren

 

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h3llbroker
Posted
On 7/11/2020 at 10:00 AM, Schlumich said:

Also..... man könnte jetzt einen sehr ausführlichen Kommentar abgeben oder es sehr kurz machen. Die kurze Version lautet:

 

>> Bei dem Volumen (20k€ incl. Kryptos - ich lasse Tagesgeld & co hier mal raus), welches hinter Deinem Depot steht, macht diese feinstgranuläre Aufsplitterung absolut keinen Sinn. Die brutal-logische Schlussfolgerung wäre: Verkauf das Zeugs bis auf einen World-ETF und stecke die freiwerdende Liquidität in eben diesen ETF rein. Die Risikosteuerung gelingt durch den Anteil ETF/Tagesgeld.

 

Die etwas längere Ausführung wäre:

  • Einzelaktien bei diesem geringen Volumen sind Spielerei und verursachen nur Kosten.
  • Skurile Branchenwetten-ETFs braucht man bei diesem Volumen auch nicht - oder wie groß denkst Du, ist der Hebel, den Du mit diesem CH.COM.Serv ETF (ich nehme an, das ist irgendso ein IT-Spezial-ETF) erzielen wirst bei einer Einlage von derzeit 440€?
  • Anleihen..... wozu? Wenn Du denkst Anleihen bringen Dir Ruhe und Stabilität ins Depot, bist Du mit einer S04-Anleihe oder Ähnlichem schlecht beraten. Alles, was im Anleihebereich heute noch Rendite bringt, hat auch ein Risiko. Weitgehend risikolos sind kurzlaufende Staatsanleihen mit hoher Bonität. Die bringen aber keine Rendite (im Gegenteil). Diesen Bereich kannst Du guten Gewissens ersatzlos streichen und den risikolosen Teil den Depots über den Tagesgeldanteil steuern.
  • Kryptos..... das muss jeder für sich entscheiden. Für mich sind Kryptos nichts anderes als Casino. Das ist aber nur meine persönliche Meinung,die ich hier gar nicht diskutieren möchte.

 

Um zum Abschluss auch ein paar positive Dinge anzumerken:

  • Es ist gut, hier offen und transparent nachzufragen, auch wenn die Antworten manchmal schmerzhaft sein könnten
  • Es ist gut, dass Du versuchst in alle Bereiche hineinzuschnuppern, um zu lernen (das wäre der einzige Grund, warum diese feingranuläre Aufteilung bei diesem Depotvolumen Sinn machen könnte)
  • Man kann eine Lernkurve erkennen, mit dem Ziel, das Depot übersichtlicher und stringenter zu gestalten.

 

Denk mal drüber nach und wenn das Depot wächst (>im hohen 5-stelligen Bereich oder 6 stellig,) fange behutsam an zu diversifizieren

 

Den Branchen-ETF habe ich noch von früher. Das war ein Rest. Damals habe ich wild gestreut und irgendwann vor Corona alles verkauft. 

Danke für die Hinweise zu Anleihen. Dann werde ich mir das mal genauer ankucken und evtl. die Finger von lassen.

Zu den Kryptos...wie ich ja schon geschrieben habe, werde ich den Anteil noch verkleinern. Deiner Casino-Beurteilung stimme ich da voll und ganz zu. Zudem hat vermutlich fast jeder ETF seit 2017 eine höhere Rendite als der Bitcoin im gleichen Zeitraum. 

 

 Die Aktien werde ich jetzt laufen lassen. In der AA passt der Anteil ja jetzt. Alles was jetzt neu dazukommt wandert direkt in den großen SPDR-ETF. Da stellt sich dann die Verteilung mit der Zeit von selbst ein. 

Die Schalke-Anleihe werde ich auch auslaufen lassen. Das ist ja dann auch schon im nächsten Jahr und so spare ich mir unnötig Verkaufsgebühren. 

 

Aktuell lese ich viel und kaufe wenig... ich glaube damit fahre ich momentam am besten. 

 

 

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