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Quasan

ETF-Sparplan für Kinder

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Quasan
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Hallo,

ich möchte für meine Kinder (4 und 6 Jahre) einen ETF-Sparplan besparen und bin auf der Suche nach dem besten Produkt für mich. Zunächst die Rahmenbedingungen:

  • Ich möchte für jedes Kind ein Depot eröffnen. Inhaber sollen aber nicht die Kinder sondern sowohl ich als auch meine Frau sein.
  • Anlagehorizont ist etwa die Volljährigkeit der Kinder, also 12 bzw. 14 Jahre.
  • Ich möchte auch Dritten (Großeltern) die Möglichkeit geben, in den Sparplan einzuzahlen.
  • Die monatliche Sparrate sollte zwischen 50 und 100 Euro pro Depot betragen.
  • Es sollte möglich sein ergänzend zu der regelmäßigen Sparrate Einmaleinzahlungen zu tätigen, z.B. für Geburtstagsgeld.
  • Mir schwebt ein einfacher MSCI World basierter ETF vor.
  • Das Depot sollte kostenfrei sein
  • Es sollten möglichst keine oder nur geringe Gebühren für die Sparrate und die Einmalzahlungen anfallen.

 

Ich habe mich bereits informiert und viele Anbieter (comdirekt, Consorsbank, Trade Republic, Smartbroker) bieten ja kostenlose Aktionssparpläne. Insofern fallen da dann ja gar keine Kosten an. 

Hierzu meine erste Frage:

  • Wie häufig kommt es vor, dass ETFs aus den Aktionssparplänen heraus fliegen? Bei comdirekt oder der Consorsbank fallen dann ja immerhin 1,5% an.

Alternativ fasse ich finvesto ins Auge. Hier fallen für alle ETFs 0,2% an. Bei einer Sparrate von 100 Euro sind das dann ja auch gerade einmal 20 Cent im Monat.

 

Fällt eine oder mehrere Alternativen (comdirekt, Consorsbank, Trade Republic, Smartbroker, finvesto) ggf. schon wegen der anfänglich angegeben Rahmenbedingungen raus?

 

Welchen Anbieter könnt ihr mir für meine Bedürfnisse empfehlen?

 

Danke!

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Buy&Hold2018
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Spontan: Vanguard FTSE

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odensee
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vor 3 Stunden von Buy&Hold2018:

Spontan: Vanguard FTSE

Hast du auch die Frage gelesen, oder war dir einfach nur danach, mal was zu schreiben?

 

An den TO: Angebote kommen und gehen, nimm einen der "neuen" Billigbroker und gut. Meine Meinung...

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Quasan
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Leider scheinen die Billigbroker keine Gemeinschaftsdepots anzubieten. Meine Frau und ich sind gemeinsam veranlagt. Ich würde die Depots der Kinder gern auf unserer beider Namen laufen lassen. Insofern kommen wohl vor allem Consorsbank, Comdirect und Finvesto in Frage.

 

Ich habe aktuell folgenden Plan:

  • Für jedes Kind ein Depot, das auf uns Eltern läuft. Dadurch stellen wir sicher, dass nicht zwangsläufig dem Kind zum 18. Geburtstag das gesamte angesparte Kapital zur Verfügung steht.
  • Die Dividenden sollten vom elterlichen Steuerfreibetrag (1.602 Euro) noch abgedeckt sein.
  • Sobald größere Entnahmen (z.B. Studium) anstehen, möchte ich das Depot vorher auf das Kind überschreiben, um vom Steuerfreibetrag (10.245 Euro) des Kindes zu profitieren.

Meine Fragen dazu:

  1. Ist die Überschreibung kostenfrei/steuerfrei möglich?
  2. Können auch nur Teile des Depots überschrieben werden?
  3. Haltet ihr das Vorgehen für sinnvoll?

Danke für die Meinungen!

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moonraker
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vor 24 Minuten von Quasan:
  • Sobald größere Entnahmen (z.B. Studium) anstehen, möchte ich das Depot vorher auf das Kind überschreiben, um vom Steuerfreibetrag (10.245 Euro) des Kindes zu profitieren.

Meine Fragen dazu:

  1. Ist die Überschreibung kostenfrei/steuerfrei möglich?
  2. Können auch nur Teile des Depots überschrieben werden?
  3. Haltet ihr das Vorgehen für sinnvoll?

Danke für die Meinungen!

Wann sollen denn die Kinder studieren? Doch sicher nicht vor Vollendung des 18. Lebensjahres. ^_^

Wenn Du das Depot aber nach dem 18. Geburtstag überträgst, gehört auch alles dem Kind - welchen Sinn hat das dann? Willst Du Dir die Möglichkeit offen halten, das Geld doch nicht auf das Kind zu übertagen, falls es z.B. nicht studiert?

Was das Kind mit dann dem Geld macht, kann es trotzdem selbst entscheiden - die Entnahme liegt also nicht in Deiner Hand. BaföG bekommt es aber wegen Vermögen evtl. nicht mehr - ist das Dein Ziel?

 

Der Übertrag - faktisch eine Schenkung - sollte (in D) kostenlos für beliebige Anteile des Depots möglich sein.

Steuerfrei entsprechend der Grenzen der Schenkungssteuer (z.Zt. zw. Eltern und Kind (je) 400.000€).

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Quasan
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Ich habe mich da vermutlich nicht klar genug aufgedrückt. Also es geht mir gar nicht darum, dass das angesparte Geld z.B. eine "Belohnung" zum Studieren sein soll. Das mit dem Studium war nur ein so Standardbeispiel.

 

Die Idee ist mehr, dass wir die Depots für die Kinder auf unseren Namen laufen lassen und dann z.B. zum 16., 18. und 20. Geburtstag Teile oder eben irgendwann auch alle Wertpapiere den Kindern schenken, indem wir sie auf ihr Depot übertragen.

 

Damit vermeiden wir, dass zwangsläufig das gesamte Geld zum 18. Geburtstag in ihren Besitz und ihre Verantwortung übergeht. Wenn die Kinder 18 sind können wir das aber dennoch auch bei dieser Variante so machen. Wir eröffnen uns auf diese Weise einfach eine größere Flexibilität, ohne etwas zu verbauen.

 

Aufpassen muss man sicherlich noch, dass das Finanzamt nicht auf die Idee kommt, dass wir mit einer Schenkung nur einen steuerfreien Verkauf erreichen wollen, siehe dazu auch Aktiengewinne: Wertpapiere vor dem Verkauf auf Kinder übertragen.

 

Ich hoffe die Beweggründe sind klar geworden. Wenn ihr meint, dass das so keine gute Idee ist oder sogar gar nicht funktioniert, teilt mir das gern mit.

Ich bin über jede Rückmeldung dankbar.

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yggde
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vor 23 Minuten von Quasan:

Die Idee ist mehr, dass wir die Depots für die Kinder auf unseren Namen laufen lassen und dann z.B. zum 16., 18. und 20. Geburtstag Teile oder eben irgendwann auch alle Wertpapiere den Kindern schenken, indem wir sie auf ihr Depot übertragen.

Wie bitte... Also entweder es ist das Depot des jeweiligen Kindes oder von Dir/Euch.
Dritte bzw. Großeltern so hinters Licht führen zu können/wollen/wasauchimmer.... Ne oder?
Also ich würde meinen Kids was husten, wenn ich meinen Enkeln in spe was Gutes tun wollte und das Geld bei den Eltern landet -vom ganzen offiziellen Schenkungsgeraffel mal abgesehen.
 

Erfahrungen mit Minderjährigen-Konten habe ich mit Consorsbank oder ffb -beides tut.

Bei letzterem sogar sicher so, dass "die Dritten" entscheiden können welcher Fonds bespart werden soll -bei der Consorsbank bin ich mir unsicher.

 

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Quasan
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vor 3 Minuten von yggde:

Wie bitte... Also entweder es ist das Depot des jeweiligen Kindes oder von Dir/Euch.
Dritte bzw. Großeltern so hinters Licht führen zu können/wollen/wasauchimmer.... Ne oder?

Es geht nicht darum, ob die Kinder das Geld bekommen, sondern nur wann.

 

Nur weil man 18 Jahre alt ist, heißt es ja nicht unbedingt, dass es der richtige Zeitpunkt ist, um plötzlich über mehrere Tausend Euro zu verfügen.

 

Wie gesagt, und das gesamte Depot zum 18. Geburtstag oder früher zu schenken, ist ja dennoch möglich.

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Quasan
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Ergänzung: Wir werden das mit unseren Eltern, also den Großeltern der Kinder, einfach besprechen.

 

Alternativ können sie dann auch gern auf einen eigenen Sparplan einzahlen, der auf die Kinder läuft.

 

Zusätzlich sparen wir als Eltern dann auch noch zunächst auf unseren Namen jeweils einen Sparplan pro Kind. 

Das ist auch eine mögliche Variante.

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moonraker
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vor 3 Stunden von Quasan:

Ich habe mich da vermutlich nicht klar genug aufgedrückt. Also es geht mir gar nicht darum, dass das angesparte Geld z.B. eine "Belohnung" zum Studieren sein soll. Das mit dem Studium war nur ein so Standardbeispiel.

 

Die Idee ist mehr, dass wir die Depots für die Kinder auf unseren Namen laufen lassen und dann z.B. zum 16., 18. und 20. Geburtstag Teile oder eben irgendwann auch alle Wertpapiere den Kindern schenken, indem wir sie auf ihr Depot übertragen.

Das kam schon richtig rüber...

 

Wie gesagt, funktionieren tut es schon - Du behältst die Steuerungsmöglichkeit, ob, wann und wieviel Geld Ihr den Kindern schenkt.

Du sparst also einen Teil auf Deinen Namen, mit der Absicht es später zu verschenken, ohne Dich tatsächlich festzulegen.

Nur die Verkaufsseite hast Du nach dem Übertrag so oder so nicht mehr im Griff - ob das Geld für Auto, Weltreise, Party oder Studium ausgegeben wird, entscheidet nur noch das Kind.

Geldgeschenke von Anderen an das Kind dürft Ihr aber natürlich nicht vorenthalten, egal ob es vorher auf ein Konto des Kindes eingezahlt wurde oder nicht.

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Quasan
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Dass die Kinder selbst über die Verwendung entscheiden können, ist klar und ja auch so gewollt, wenn ich ihnen die Wertpapiere geschenkt habe.

 

14 Jahre sind eben noch weit weg und man weiß nie, ob es dann aus welchen Gründen auch immer nicht vorteilhaft sein könnte, wenn die Kinder noch kein fünfstelliges Vermögen haben. Bafög ist da ein Faktor, der eine Rolle spielen könnte.

 

Vielleicht gibt es aber auch noch ganz andere Faktoren, die wir noch gar nicht absehen. Letztlich ist es ja nur die Frage, ob wir den Kindern das Geld/die Fonds jetzt schon schenken oder später.

 

Und einmal verschenkt nimmt man sich eben Optionen.

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Merol Rolod
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Ich würde die "Unter"depots selbst im Excel oder sowas abbilden. Spart einfach in euer Depot und merkt euch, welche Anteile wem "gehören". Wenn es soweit ist, übergebt ihr die Wertpapiere oder das Geld. Vermutlich wird zu dem Zeitpunkt sowieso weniger Interesse an den Wertpapieren bestehen.

Die Geldgeschenke der Großeltern gehen entweder direkt an die Kinder oder die Großeltern sollen das Geld behalten bis sie es den Enkeln wirklich geben wollen. Was ist der Sinn, dass Großeltern Enkeln heute z.B. 100 € schenken und das Kind das erst 15 Jahre später bekommt? Das erschließt sich mir nicht, vor allem, wenn es dann einen organisatorischen Rattenschwanz nach sich zieht.

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Besserwisser
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Ich finde Geldgeschenke von Grosseltern total daneben.

So 10 oder 20 Euro dass sich die Kids selbst kaufen können ist ja ok. So eine Zulage aufs Taschengeld.

Wenn ihnen nichts einfällt um dem Enkel eine Freude zu machen ... dann sollen sie es behalten. Früher oder später wirds eine Gelegenheit geben die dann ja auch etwas mehr kosten darf.

 

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Quasan
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Die Depots kosten ja nichts. Ich finde es sogar übersichtlicher als eine zusätzliche Excel-Tabelle. Und es "erinnert" uns Eltern noch expliziter, dass das nur rechtlich, aber nicht moralisch, unser Geld ist. 

 

Ob es sinnvoll ist, dass Großeltern für ihre Enkel sparen, sei mal dahingestellt. Ich glaube das erschließt sich mir auch erst, wenn ich selbst Opa bin. 

 

Viele Dinge habe ich jedenfalls auch erst verstanden, als ich selbst Kinder hatte.

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Shonsu
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Ich halte so eine gedanklichen Buchführung nicht zwingend für sinnvoll, aber das müsst Ihr entscheiden.

 

Zwei Anmerkungen:

- Ihr verbratet Euren Steuerfreibetrag für Eure Kinder um die Kontrolle zu behalten. Dann würde ich trotzdem einen thesaurierenden ETF empfehlen.

- Falls Ihr nicht privatversichert seid: Beachte bei Schenkung mit 18 Jahren und Nutzung des Steuerfreibetrags bis 10.xxx Euro, dass dafür dann Krankenversicherungsbeiträge fällig sind. Hier liegt der Freibetrag irgendwo bei etwas über 4000 Euro (genauer Wert wird sich bis dahin sicher noch ändern;)

 

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Quasan
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Danke für den Hinweis bzgl. Krankenversicherung. Die Kinder sind momentan über die Familienversicherung versichert.

 

Das ist aber ja kein Probleme, das daraus resultiert, dass wir zunächst auf unseren Namen ansparen sondern tritt immer dann auf, wenn die Kinder größere Mengen der ETFs veräußern. Da muss man dann ggf darauf achten, das auf mehrere Jahre aufzuteilen.

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Quasan
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Ich habe nochmal eine konkrete Frage zu Consorsbank und Comdirect: Wird man aktiv darauf hingewiesen, wenn ein Aktions-ETFs ausläuft oder muss man das selbst im Auge behalten?

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west263
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vor 2 Minuten von Quasan:

Wird man aktiv darauf hingewiesen, wenn ein Aktions-ETFs ausläuft oder muss man das selbst im Auge behalten?

musst Du selber im Auge behalten. Bedeutet, entweder hier im Forum weiter mitlesen, denn da wird mit Sicherheit rechtzeitig mitgeteilt oder aber auf jeden Fall monatl. die Abrechnung ansehen. Dann sollte dich eine monatl. Gebühr nur einen Monat überraschen.

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Someone
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vor 10 Minuten von Quasan:

Ich habe nochmal eine konkrete Frage zu Consorsbank und Comdirect: Wird man aktiv darauf hingewiesen, wenn ein Aktions-ETFs ausläuft oder muss man das selbst im Auge behalten?

Bei Comdirect gab es letztes Jahr eine Nachricht in die Postbox als für einen ETF, den ich bespart hatte, die Aktion vorzeitig beendet wurde.

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HansK
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Am 20.7.2020 um 10:25 von Merol Rolod:

Was ist der Sinn, dass Großeltern Enkeln heute z.B. 100 € schenken und das Kind das erst 15 Jahre später bekommt? Das erschließt sich mir nicht, vor allem, wenn es dann einen organisatorischen Rattenschwanz nach sich zieht.

Das ist (auch aufgrund eigener Erfahrungen) genau meine Meinung. Geldgeschenke für kleine Kinder sind sinnvoll, wenn die Eltern direkt davon etwas kaufen und somit ein realer Wert erkennbar wird. Oder die Eltern sammeln etwas länger und kaufen dann etwas Teureres. Aber die Geldgeschenke an Überträge zum 18. Geburtstag zu koppeln? Ich weiß nicht. Man könnte einfach zu 18. Geburtstag ein Konto mit dem Kind eröffnen und dann einen angemessenen Betrag X darauf überweisen, sozusagen als Startkapital für die Volljährigkeit.

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Quasan
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So sehe ich es ja letztlich auch. Ich finde, dass dem Moment des 18. Geburtstag da eine zu hohe Bedeutung gegeben wird. Denn nicht durch diesen Geburtstag ist ja plötzlich ein höherer Kapitalbedarf vorhanden.

 

Trotzdem ist es so, dass ab ca. 15 die Wahrscheinlichkeit steigt, dass größere Investitionen anfallen. Ein Jahr im Ausland, Führerschein, eigene Wohnung, was auch immer.

 

Und dafür ist es in meinen Augen durchaus sinnvoll zu sparen.

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Merol Rolod
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vor 14 Stunden von Quasan:

Trotzdem ist es so, dass ab ca. 15 die Wahrscheinlichkeit steigt, dass größere Investitionen anfallen. Ein Jahr im Ausland, Führerschein, eigene Wohnung, was auch immer.

 

Und dafür ist es in meinen Augen durchaus sinnvoll zu sparen.

Das ist klar. Wenn die Eltern und/oder Großeltern dafür etwas sparen wollen, sollen sie das tun.

Aber dann sind es doch keine Geldgeschenke zum 15. Geburtstag für das Kind. Geldgeschenke zum 15. Geburtstag für das Kind bekommt selbiges zu ebenjenem Geburtstag. Wenn das Kind das Geld dann sparen möchte, z.B. für den Führerschein, ist das die Sache des Kindes und sehr löblich.

Aber mit nem Hunni zum Kind laufen und sagen: "Hier, den schenke ich dir und dein Papa legt es für dich an. Dann hast du in drei Jahren was für den Führerschein." finde ich seltsam.

Aber wahrscheinlich reden wir aufgrund des Begriffes "Geldgeschenk" ein wenig aneinander vorbei und meinen eigentlich das gleiche. Dann sollte man es dem Kind gegenüber aber auch nicht kommunizieren, dass es dort irgendwo ein Konto/Depot mit Werten drauf für es gibt. Das kann irgendwann tricky in der Diskussion werden.

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alsuna
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vor 59 Minuten von Merol Rolod:

Dann sollte man es dem Kind gegenüber aber auch nicht kommunizieren, dass es dort irgendwo ein Konto/Depot mit Werten drauf für es gibt. Das kann irgendwann tricky in der Diskussion werden.

Doch, ich finde, man solllte genau das tun. Das Kind muss wissen, was ein Depot ist, wie es damit umgeht und auch wissen, dass dort relevante Beträge zu verwalten sind. Wenn das Kind völlig unvorbereitet plötzlich über 30k€ verfügt, ist das auch nicht im Sinne des Kindes.

 

Warum wird hier eine Mischform eigentlich so selten diskutiert? Mama und Papa sparen für das Kind, aber das Kind wird ermutigt, im eigenen Depot die weiteren Geschenke ebenfalls anzulegen?

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Merol Rolod
Posted
vor 10 Minuten von alsuna:

Doch, ich finde, man solllte genau das tun. Das Kind muss wissen, was ein Depot ist, wie es damit umgeht und auch wissen, dass dort relevante Beträge zu verwalten sind. Wenn das Kind völlig unvorbereitet plötzlich über 30k€ verfügt, ist das auch nicht im Sinne des Kindes.

Ich bin da skeptisch. Entweder ist es das Geld des Kindes. Dann sollte es auch darüber verfügen können. Und zwar sofort. Schließlich ist es sein Geld und damit in seiner Verantwortung.

 

Oder es ist nicht sein Geld. Dann muss man ihm auch nicht als die großen Beträge unter die Nase halten, behält es für soweit erstmal sich und gibt sein bestes in der Erziehung (ggf. mit Andeutungen, dass ja mal ein größerer Betrag kommen könnte). Und dann hofft man, dass das Kind keine Dummheiten macht, wenn es das Geld bekommt. Falls doch, war die Erziehung nicht ausreichend.

Die Erziehung kann auch anhand des elterlichen Depots oder sogar anhand des für das Kind gedachten Depots erfolgen. Das Kind muss meines Erachtens aber nicht wissen, dass die Penunzen für es gedacht sind.

 

Wahrscheinlich gibt es hier keinen goldenen Weg. Aber wenn ich als Teenager gewusst hätte, dass es mit 18 einen Geldregen gibt, wäre ich mit meinem Taschengeld sicherlich weniger sorgsam umgegangen. Und ob ich nebenbei gearbeitet hätte, weiß ich auch nicht. ;)

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Buy&Hold2018
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Ich finde auch, dass Kinder es ab einem bestimmten Alter wissen sollten. Das Gefühl, wie schnell Geld ausgegeben ist und wie lange es dauert, es wieder zu sparen ist wichtig. Mein Sohn weiß um sein Depot und um meines. Er fängt jetzt mit 13 Jahren auch an, selbst Werte zu suchen, bzw. merkt, dass NVIDIA für Gamer wichtig ist oder Apple. Er weiß was eine Dividende ist und schaut im Supermarkt ob das Produkt von einer unseren Aktien ist. Aktuell ist sein iPad kaputt- natürlich sagt er: dann verkaufe ich halt etwas von meinem Depot oder reinvestiere die Dividende nicht. Da beginnt dann die Erziehung: Nein, erst sparen, zb sein Taschengeld und damit es schneller geht, arbeiten. Also mäht er gerade Rasen in der Umgebung. 

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