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korbi

Ultrastabilität nach Andreas Beck

Empfohlene Beiträge

Sapine
vor einer Stunde von Puppi:

Dass das allgemeine MaxDD-Risiko des GPO sowieso höher ist als bei einer festen 80/20-Mischung, wurde in Berechnungen vor einigen Jahren hier im Thread aufgezeigt. Eine Finanzkrise wie 2008 würde das GPO nochmal deutlich mehr fallen lassen als eine feste 80/20 -Allocation (das geht dann Richtung 100%-Aktien-MaxDD-Risiko, weshalb es einige eben nicht für albern halten, durchaus mit 100% Aktien zu vergleichen,  So viel zum Thema "das Ding ist viiel weniger riskant als 100% Aktien:rolleyes:.

Wenn das genauso sorgfältig berechnet wurde wie der Vergleich mit 100 % Aktien ETFs wundert mich nichts. Tut mir leid, dieses hätte, könnte, würde beeindruckt mich nicht. Du hast es noch nicht einmal geschafft die angeblich schlechten Werte für den MaxDD zu benennen. 

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966
vor 4 Stunden von Puppi:

...vielleicht der vollständigkeithalber MaxDD-Betrachtungen, wenn man schon "Tatsachen" vorlegen will.

Da schnitt das GPO schlechter ab im Corona-Crash als das 80/20 Extra-Portfolio. 

Das ist doch kompletter Unsinn. Bei extraETF war der GPO *scheinbar* etwas stärker gefallen als das 80/20 Extra-Portfolio (ca. -1,2%pkt), bei Fondsweb dagegen *deutlich* weniger stark als die rechnerische Mischung eines solchen Portfolios (ca. +4,2%pkt).

 

Der Hintergrund dieses scheinbar widersprüchlichen Befundes ist der sehr starke Anstieg der Aktienkurse von um die 10% am 24.3.2020. Damals kamen Hoffnung auf extrem große Corona-Hilfspakete auf. Je nachdem, wann der Fondspreis an diesem Tag berechnet bzw. der ETF-Kurs ermittelt wurde, ergaben sich scheinbar unterschiedlich hohe MDDs. Tatsächlich sind das nur statistische Artefakte ohne jede Aussagekraft.

 

vor 4 Stunden von Puppi:

Bin kein Erbsenzähler

Doch, das bist Du. ;-) Nur solltest Du echte Erbsen zählen und keine Phantasieerbsen. ;-)

 

Und Du solltest mal überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, Dich Deinen inneren Dämonen bei Dir, in Deinem Inneren, zu stellen, anstatt zu versuchen, sie in Threads wie diesem durch Spiegelfechterei zu erschlagen. Hier sind sie nämlich gar nicht, sondern nur Projektionen von ihnen. Das würde dann auch die Qualität des Austausches hier deutlich erhöhen.

 

vor 4 Stunden von Puppi:

Dass das allgemeine MaxDD-Risiko des GPO sowieso höher ist als bei einer festen 80/20-Mischung, wurde in Berechnungen vor einigen Jahren hier im Thread aufgezeigt. Eine Finanzkrise wie 2008 würde das GPO nochmal deutlich mehr fallen lassen als eine feste 80/20 -Allocation (das geht dann Richtung 100%-Aktien-MaxDD-Risiko, weshalb es einige eben nicht für albern halten, durchaus mit 100% Aktien zu vergleichen,  So viel zum Thema "das Ding ist viiel weniger riskant als 100% Aktien:rolleyes:.

Wenn Du Dich zumindest mit den einfachsten Grundlagen des GPOs beschäftigt hättest, wüsstest Du, dass auch Beck erwartet, dass *einige* der *kurzfristigen* *äußeren* Risikomaße des GPOs zeitweise höher ausfallen können als bei einem fixen 80/20-Portfolio. Das ist doch gerade der Sinn des Fonds! Durch seine Antizyklik geht der GPO diese erhöhten kurzfristigen Schwankungs- und MDD-Risiken genau dann ein, wenn sich das besonders lohnt. Gleichzeitig verringert er aber die echten, substantiellen Risiken, indem er die innere Ertragskraft erhöht. Und dadurch verbessern sich im statistischen Schnitt auch bestimmte äußere Risikomaße wie etwa die "Time to Recovery"/"Zeit unter Wasser" im Vergleich zum 80/20-Buy-and Hold-Portfolio.

 

Ein stark vereinfachtes aktuelles Beispiel dazu: Ein ACWI/All World weist derzeit ein Shiller-KGV von um die 32 auf. Das entspricht einer sehr mageren Shiller-Gewinnrendite von nur 3,1% p.a. vor Kosten und Steuern (Kehrwert von 32). Im langfristigen historischen Schnitt lagen die Aktien aber bei einer Gewinnrendite von um die 6 % p.a., also ungefähr doppelt so hoch. Das korrespondierende KGV betrug ca. 16-17, also nur etwa halb so viel wie heute. Wenn das Shiller-KGV sich auf den historischen Durchschnitt zurückbildet, verliert das Portfolio daher ungefähr die Hälfte an Wert, sofern sich bei den Unternehmengewinnen grundsätzlich/langfristig nicht viel ändert (Shiller glättet die inflationsbereinigten Unternehmensgewinne über 10 Jahre).

 

Sind die Aktienkurse nun um 40% gesunken, hält der GPO zwar 100% Aktien, aber eben keine 100% der sehr teuren Aktien mit einem Shiller-KGV von 32 und einem Rückschlagspotenzial von 50% zum historischen Durchschnitt, sondern akzeptabel bewertete Aktien mit einem Shiller-KGV von nur noch knapp 20 und nur noch einem ziemlich überschaubarem Rückschlagspotenzial zum historischen Durchschnitt. Auch das KBV wird nach dem Kursabschlag von 40% deutlich niedriger sein. Damit weisen diese 100% Aktien ein deutlich niedrigeres substantielles Langfrist-Risiko auf als die 80% mit dem hohen Shiller-KGV von 32 und dem hohen KBV, sofern die grundsätzlichen ökonomischen Mechanismen (noch) funktionieren. Letztere Voraussetzung betont Beck immer wieder in seinen Videos.

 

Deine Argumentation mit dem zeitweise erhöhtem Risiko des GPO, das sich dem von 100% Aktien angeblich annähere, führt daher ins Leere, weil Du Dich nicht mit dem grundlegenden Ansatz des GPOs beschäftigt hast.

 

Vieles ist in dieser Kurzstudie dargestellt: https://cdn.prod.website-files.com/660bf176b7df26120baa4cce/660bf176b7df26120baa4e71_Risikomanagement%2Bbei%2BNullzinsen%2BGrundlagen.pdf

Sie findet sich auch auf dieser Seite: https://www.globalportfolio-one.com/veroeffentlichungen

 

Die Studie geht von Anlagezeiträumen ab 15 Jahren aus.

 

Ich bin übrigens nicht im GPO investiert und war es bisher auch noch nicht.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 9 Stunden von Fondsanleger1966:

Und Du solltest mal überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, Dich Deinen inneren Dämonen bei Dir, in Deinem Inneren, zu stellen, anstatt zu versuchen, sie in Threads wie diesem durch Spiegelfechterei zu erschlagen. Hier sind sie nämlich gar nicht, sondern nur Projektionen von ihnen. Das würde dann auch die Qualität des Austausches hier deutlich erhöhen.

Lassen wir es gut sein.

Du bist eben immer noch und regelmäßig (erkennbar im Forum) Befürworter aktiver (teurer) Fonds und verteidigst diese entsprechend.

Ich bin eben das Gegenteil :).

Jeder, wie er will :prost:.

 

PS:

Es fiel mir schwer, zu dem Shiller-KGV-Zeugs nix Ausführliches zu schreiben. Es ist halt eines der vielen Argumente, an die sich aktive Anleger immer noch regelmäßig klammern.

Das Wort "HOFFEN" wäre im Zusammhang mit aktiven Fonds/aktiven Strategien sowieso passender als irgendwelche Erklärungen mit Daten/Zahlen/Analysen/"Studien".

 

Aber wie gesagt...lassen wir es gut sein, vor allem, weil es zum x-ten Mal letztendlich auf das Thema aktiv vs. passiv hinausläuft.

Die zwei Lager hier sind anhand der üblichen User ja wieder klar zu erkennen.;)

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Norica
· bearbeitet von Norica
vor 9 Stunden von Fondsanleger1966:

Wenn Du Dich zumindest mit den einfachsten Grundlagen des GPOs beschäftigt hättest, wüsstest Du, dass auch Beck erwartet, dass *einige* der *kurzfristigen* *äußeren* Risikomaße des GPOs zeitweise höher ausfallen können als bei einem fixen 80/20-Portfolio. Das ist doch gerade der Sinn des Fonds! Durch seine Antizyklik geht der GPO diese erhöhten kurzfristigen Schwankungs- und MDD-Risiken genau dann ein, wenn sich das besonders lohnt. Gleichzeitig verringert er aber die echten, substantiellen Risiken, indem er die innere Ertragskraft erhöht. Und dadurch verbessern sich im statistischen Schnitt auch bestimmte äußere Risikomaße wie etwa die "Time to Recovery"/"Zeit unter Wasser" im Vergleich zum 80/20-Buy-and Hold-Portfolio.

 

Ein stark vereinfachtes aktuelles Beispiel dazu: Ein ACWI/All World weist derzeit ein Shiller-KGV von um die 32 auf. Das entspricht einer sehr mageren Shiller-Gewinnrendite von nur 3,1% p.a. vor Kosten und Steuern (Kehrwert von 32). Im langfristigen historischen Schnitt lagen die Aktien aber bei einer Gewinnrendite von um die 6 % p.a., also ungefähr doppelt so hoch. Das korrespondierende KGV betrug ca. 16-17, also nur etwa halb so viel wie heute. Wenn das Shiller-KGV sich auf den historischen Durchschnitt zurückbildet, verliert das Portfolio daher ungefähr die Hälfte an Wert, sofern sich bei den Unternehmengewinnen grundsätzlich/langfristig nicht viel ändert (Shiller glättet die inflationsbereinigten Unternehmensgewinne über 10 Jahre).

 

Sind die Aktienkurse nun um 40% gesunken, hält der GPO zwar 100% Aktien, aber eben keine 100% der sehr teuren Aktien mit einem Shiller-KGV von 32 und einem Rückschlagspotenzial von 50% zum historischen Durchschnitt, sondern akzeptabel bewertete Aktien mit einem Shiller-KGV von nur noch knapp 20 und nur noch einem ziemlich überschaubarem Rückschlagspotenzial zum historischen Durchschnitt. Auch das KBV wird nach dem Kursabschlag von 40% deutlich niedriger sein. Damit weisen diese 100% Aktien ein deutlich niedrigeres substantielles Langfrist-Risiko auf als die 80% mit dem hohen Shiller-KGV von 32 und dem hohen KBV, sofern die grundsätzlichen ökonomischen Mechanismen (noch) funktionieren. Letztere Voraussetzung betont Beck immer wieder in seinen Videos.

Danke, hier möchte ich mal den Finger drauf legen. Man muss sich diese Aussagen vielleicht ein bisschen auf der Zunge zergehen lassen.  :rolleyes:

Wer jetzt noch in der Lage ist, für sich ein paar Querverbindungen zu ziehen, könnte zu ungewohnten Erkenntnissen kommen.

 

Ohne Wertung des GPO selbst (in das ich nicht investiert bin) ist meine Einordnung jedenfalls, dass wenn ich mir den Kostennachteil spare, kann ich mir das GPO sparen und trotzdem die gleichen Ergebnisse erzielen.

Damit ist Beck eine Art Informationsquelle, aus seinen Versuchen kann man was mitnehmen. Kaufen muss ich das Produkt jedoch nicht unbedingt.

 

 

SG

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 2 Stunden von Norica:

Damit ist Beck eine Art Informationsquelle, aus seinen Versuchen kann man was mitnehmen.

Sorry, aber das uralte "günstig Nachkaufen" im Crash (auvh in mehreren Stufen) ist doch wahrlich keine neue, bahnbrechende Strategie-Variante.

 

Mir ist immer noch schleierhaft, wie gut Beck es schafft, diesen alten Wein so gut neu zu vermarkten :rolleyes:.

Aber offensichtlich kann er das gut, sonst würden selbst einige alte Hasen des WPF nicht so auf seine "Studien" anspringen...sogar die, die früher mal gebrandmarkt wurden durch den Griff ins fallende Messer.:(

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 5 Stunden von Puppi:

PS:

Es fiel mir schwer, zu dem Shiller-KGV-Zeugs nix Ausführliches zu schreiben. Es ist halt eines der vielen Argumente, an die sich aktive Anleger immer noch regelmäßig klammern.

Das Wort "HOFFEN" wäre im Zusammhang mit aktiven Fonds/aktiven Strategien sowieso passender als irgendwelche Erklärungen mit Daten/Zahlen/Analysen/"Studien".

Mir hätte es gereicht, wenn Du was substantielles faktisches zu den Einwänden beim angeblichen Max-DD Risiko geschrieben hättest. Sonst liegt es nahe, dass @Fondsanleger1966mit seinen Ausführungen den Nagel auf den Kopf getroffen hat. 

 

Was die Vorhersagekraft des Shiller KGV für zukünftige Renditen angeht, könnte man zweifellos streiten. Muss man aber nicht in diesem Kontext, denn das ist nicht Thema des GPO. 

 

Du hast eine Behauptung aufgestellt und bleibst den Plausibilitätsnachweis (wenn nicht gar Beweis) schuldig. Soweit zu den Fakten. 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

 

vor 42 Minuten von Sapine:

Du hast eine Behauptung aufgestellt und bleibst den Plausibilitätsnachweis (wenn nicht gar Beweis) schuldig. Soweit zu den Fakten. 

Nee, danke für das Angebot, aber auf Endlos-Diskussionen mit dir verzichte ich mittlerweile :D

Bitte nicht böse oder traurig sein.

Wir können es daher zum Wohle aller abkürzen.

Wie sagte mal Mario Barth:

"Du hast recht, ich habe meine Ruhe!":lol:

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 20 Stunden von Puppi:

Dass das allgemeine MaxDD-Risiko des GPO sowieso höher ist als bei einer festen 80/20-Mischung, wurde in Berechnungen vor einigen Jahren hier im Thread aufgezeigt. Eine Finanzkrise wie 2008 würde das GPO nochmal deutlich mehr fallen lassen als eine feste 80/20 -Allocation (das geht dann Richtung 100%-Aktien-MaxDD-Risiko, weshalb es einige eben nicht für albern halten, durchaus mit 100% Aktien zu vergleichen,  So viel zum Thema "das Ding ist viiel weniger riskant als 100% Aktien:rolleyes:.

Da ich per PN gefragt wurde, wo Posts zu diesen Berechnungen zu finden sind, hier nochmal für alle => KLICK 

 

Zum Thema, ob das Rendite-Risiko-Verhältnis besser ist, sofern man 20, 30, 40%... unter ATH kauft oder am ATH - dazu hatten wir auch schon einen extra Thread mit Diskussionen, z.B. ab hier:

 

 

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Sapine
vor 2 Stunden von Puppi:

"Du hast recht, ich habe meine Ruhe!":lol:

Ist gut lass stecken, hast einfach fabuliert. 

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Fondsanleger1966
Am 18.7.2026 um 08:14 von Puppi:

weil es zum x-ten Mal letztendlich auf das Thema aktiv vs. passiv hinausläuft.

Nein, hier geht es um das Thema Deiner massiven handwerklichen Fehler in der Analyse des GPO, die zu falschen Tatsachenbehauptungen von Deiner Seite in #2115, #2117 und #2125 geführt haben.

 

Am 18.7.2026 um 08:14 von Puppi:

Die zwei Lager hier sind anhand der üblichen User ja wieder klar zu erkennen.

Diese angeblichen Lager existieren m.M.n. nur in Deinem Kopf.

 

Hier im Forum gibt es dagegen sehr viele unterschiedliche Anleger, die ein sehr breites Spektrum verschiedener Investmentstrategien und -philosophien verfolgen, mit sehr viel mehr Zwischentönen und Grauschattierungen als nur zwei eng gefasste Lagermeinungen.

 

Am 18.7.2026 um 08:14 von Puppi:

Du bist eben immer noch und regelmäßig (erkennbar im Forum) Befürworter aktiver (teurer) Fonds und verteidigst diese entsprechend.

Auch das ist in vielerlei Hinsicht falsch. 

 

1.) befürworte ich *passende* Vehikel für den jeweiligen Anlagezweck. Das kann ein aktiver Fonds sein, ist aber oft etwas Passives wie aktuell z.B. iBonds & Verwandte oder vorher einen passiven, gleichgewichteten Rohstoff-ETF.

2.) sind aktive Fonds nicht unbedingt teuer. Der GPO (IT) z.B. hat lfd. Kosten von 0,43% p.a. Da ist sogar schon Dein früher so geliebter Arero teurer.

3.) habe ich den GPO nicht *verteidigt*, sondern nur (korrekt) *analysiert* und Deine massiven Analysefehler korrigiert.

4.) habe ich geschrieben, dass ich den GPO gar nicht im Depot habe und auch früher noch nicht hatte.

 

Am 18.7.2026 um 08:14 von Puppi:

Das Wort "HOFFEN"

... ersetze es durch Wahrscheinlichkeit. Bei der künftigen Geldanlage (gleich, ob stärker aktiv oder stärker passiv) geht es immer um Wahrscheinlichkeiten. Ob sie höher sind oder niedriger. Sofern es überhaupt abschätzbare Wahrscheinlichkeiten gibt (das Thema Unsicherheit vs. Ungewissheit).

 

Am 18.7.2026 um 08:14 von Puppi:

Jeder, wie er will

Bei der eigenen Anlage ja, aber nicht beim Zumüllen der Threads in diesem Forum mit Analysefehlern und mit falschen Tatsachenbehauptungen.

 

Zusammenfassend: Der GPO (IT) liegt mit seiner Outperformance gegenüber einer 80/20-Benchmark oberhalb des erwarteten Wertes aus der Kurzstudie von Beck & Co. Die langfristige Vola fällt überraschend niedrig aus. Die kurzfristige Vola ist erhöht, wie es auch in der Studie für manche Zeiträume erwartet wurde.

 

Am 18.7.2026 um 11:16 von Norica:

Ohne Wertung des GPO selbst (in das ich nicht investiert bin) ist meine Einordnung jedenfalls, dass wenn ich mir den Kostennachteil spare, kann ich mir das GPO sparen und trotzdem die gleichen Ergebnisse erzielen.

Damit ist Beck eine Art Informationsquelle, aus seinen Versuchen kann man was mitnehmen. Kaufen muss ich das Produkt jedoch nicht unbedingt.

Ich sehe das ähnlich.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

 

Und? Welche massiven "handwerklichen" Fehler werden in dieser Analyse begangen?

 

PS: Das Video wurde bereits schon hier gepostet.

 

Kurz noch zu den Dimensional-Allocation-Mischfonds.

Diese werden aktiv verwaltet inklusive teils starker Eingriffe (z.B. Durations-Veränderung Anleihen etc).

Ich halte sie daher für nicht sonderlich geeignet als "Passiv-Vergleichs-Benchmark".

Besser sind in der Tat die schon aufgeführten Extra-ETF-Weltportfolios 80/20 oder gar 90/10. 85/15 gibt es leider nicht, aber man kann ja die Mitte der Zahlen zwischen 80/20 und 90/10 nehmen.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 41 Minuten von Puppi:

Besser sind in der Tat die schon aufgeführten Extra-ETF-Weltportfolios 80/20 oder gar 90/10. 85/15 gibt es leider nicht, aber man kann ja die Mitte der Zahlen zwischen 80/20 und 90/10 nehmen.

Also hier nochmal in Bildern und Zahlen.

 

80/20 Extra-ETF-Weltportfolio vs. Globalportfolio One IT und RT seit Auflage GPO (13.11.2019):

1.thumb.png.089fb76233b9bb21e8dea4946512b87b.png

https://extraetf.com/de/etf-portfolio/extraetf-weltportfolio-80?tab=chart

 

90/10 Extra-ETF-Weltportfolio vs. Globalportfolio One IT und RT seit Auflage GPO (13.11.2019):

2.thumb.png.183961aba4d6749fefc67c18a083e151.png

https://extraetf.com/de/etf-portfolio/extraetf-weltportfolio-90?tab=chart

 

Performance:

Ein 85/15 Weltportfolio läge also entsprechend bei 88,9% vs. GPO IT 91,05% vs. GPO RT 87,37%.

 

MaxDD Zahlen (Corona Crash):

GPO IT 28,43%

GPO RT: 28,45%

85/15 Weltportfolio: 28,7%

 

Vola-Zahlen kann ich nicht liefern, aber die Vola-Zahlen des 85/15 müssen logischerweise etwas höher sein als die des GPO, da schon das 80/20 nur maximal ungefähr gleichauf mit dem GPO ist (siehe Zahlen fondsweb beim Vanguard Life80).

 

@Fondsanleger1966

Zufrieden? :)

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Nicht dass es Dich interessieren würde,

 

Notgroschen hat Regeln programmiert, die nicht den Regimes des Portfolio one entsprechen. Er hat selektiv nur eines der Kriterien gewählt. (Kursrückgang/-anstieg) 

 

Er postuliert eine Aufteilung bei Renten und Gold, die so nur für einen kurzen Zeitraum gegolten hat. Das hochzurechnen auf den Rest der Zeit nenne ich abenteuerlich. 

 

Welchen Sinn hat die Berechnung einer Standardabweichung, wenn der GPO sich konstruktionsbedingt anders verhält. 

 

Der Video Ersteller sagt von sich selbst, dass er die naivste Version einer Prognose gewählt hat, das trifft es ziemlich gut.

 

Den Aktienanteil für die Benchmark zu wählen, das die gleiche Rendite (ohne Kosten) produziert wird hat mich dann fast sprachlos gemacht. Bei solchen Annahmen wird der GPO zwangsweise schlechter. 

 

Fazit: Shit in - shit out

 

Auch ich bin nicht investiert in den GPO und ich finde die TER zu hoch. 

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Bigwigster

Btw, GPO inzwischen bei +1 Mrd. Euro Anlagevolumen

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966
Am 19.7.2026 um 19:22 von Puppi:

 

@Fondsanleger1966

Zufrieden? :)

Nicht wirklich. Auch nach sehr viel Input und Hilfestellungen für Dich sehe ich nicht wirklich Fortschritte in Deinem Verständnis des GPO, seiner Strategie und generell der Analyse solcher Produkte. Das von Dir verlinkte Video hättest Du m.M.n. mit der erhaltenen Unterstützung auch selbst entlarven können.

 

Am 19.7.2026 um 18:48 von Puppi:

Und? Welche massiven "handwerklichen" Fehler werden in dieser Analyse begangen?

 

PS: Das Video wurde bereits schon hier gepostet.

Es gibt andere Analysen dieses Influencers, die auch ich mir mit Erkenntnisgewinn angesehen haben. Das hier ist aus meiner Sicht aber ein ziemlich übles Machwerk, auf das leider unerfahrene und naive Anleger reihenweise hineingefallen sind, wie Dein Link und die Kommentare unter dem Video zeigen.

 

Vieles hat @Sapine schon in #2138 angesprochen. Ich erlaube mir zu ergänzen:

 

1) Beim wissenschaftlichen Arbeiten wird nicht ohne Grund zunächst der vorhandene Kenntnisstand zu einem Thema oder einem Produkt zusammengefasst. Erst, wenn dies geschehen ist, wird das Untersuchungsdesign entwickelt. Das fehlt hier und führt zu den vielen konzeptionellen und handwerklichen Fehlern dieser Untersuchung.

 

2) Wäre diese Vorbereitung geschehen, hätte der Video-Autor nicht übersehen, dass der GPO (IT) laufende Kosten von nur 0,43 % p.a. aufweist, und nicht 0,70 % p.a.

 

3) Üblicherweise untersucht man als erstes vorhandene reale Zahlen. Dadurch bekommt man eine Art Anker für die historischen Rückrechnungen. Auch das wird hier sträflicherweise ignoriert mit entsprechenden Konsequenzen.

 

4) Im Video gibt Notgroschen bei 10‘55‘‘ an, für den Aktienanteil ab 1970 den ACWI IMI zu verwenden. Diesen Index gibt es jedoch gar nicht ab 1970. Wer die Studie von Beck gelesen hat, weiß das (S.7: „Der MSCI ACWI Net Return Index ist erst seit 1999 verfügbar“). Beck beschreibt deshalb auf S.8 detailliert und transparent, wie er die Daten für seine Rückrechnung zusammengestellt hat. Notgroschen lässt uns darüber im Unklaren.

 

5) Bei 11‘03‘‘ weist der Influencer für seine Berechnung (von der wir nicht wissen, auf welcher Basis er diese durchgeführt hat) nur eine Mehrrendite für den Regimewechsel von 0,08 % p.a. aus. Das ist deutlich weniger als Beck in seiner besonderen Rückrechnung zur Isolierung des Antizyklik-Effektes mit 0,61 % p.a. Über eine derartig eklatante Abweichung kann man nicht einfach hinweggehen, sondern man muss sie aufklären. Zum Beispiel, indem man die Rückrechnung von Beck mit dem eigenen Datensatz nach der Methode von Beck durchführt und schaut, welches Ergebnis dabei herauskommt.

 

Es gibt 2 mögliche Erklärungen für die enorme Abweichung:

 

A) Im Datensatz des Influenzers stimmt etwas (gewaltig) nicht.

 

B) Es liegt an dem vom Beck auf S.8 beschriebenen Effekt: „Die risikolose Position des Portfolios wird [in der Rückrechnung] jeweils durch ein zinsloses Tagesgeldkonto abgebildet, da Bundesanleihen im Betrachtungszeitraum beinahe ebenso hohe Renditen erzielt haben wie eine weltweite Aktienanlage“ und deshalb den reinen Antizyklik-Effekt der Regimewechsel bei den Aktien zum Teil überdecken dürften.

 

Wenn Letzteres der Fall sein sollte, wäre das gesamte Untersuchungsdesign von Notgroschen hinfällig, weil die GPO-Strategie dann erst nach dem Auslaufen des langjährigen Renten-Bullenmarktes ab ca. 2019 Sinn ergibt (damals wurde auch der GPO aufgelegt – möglicherweise, weil diese Strategie vorher aufgrund der jahrzehntelangen Rentenhausse in einem eigens dafür aufgelegten Fonds mit seinen naturgemäß höheren Kosten nicht effizient umzusetzen war). So etwas ist der Grund, dass man beim wissenschaftlichen Arbeiten lernt, erst zu denken und dann zu rechnen.

 

6) Der absolute Hammer und größte Fehler der Untersuchung besteht jedoch darin, ungeeignete Risikomaße zu verwenden. Ich hatte das bereits angesprochen:

Am 18.7.2026 um 01:41 von Fondsanleger1966:

Wenn Du Dich zumindest mit den einfachsten Grundlagen des GPOs beschäftigt hättest, wüsstest Du, dass auch Beck erwartet, dass *einige* der *kurzfristigen* *äußeren* Risikomaße des GPOs zeitweise höher ausfallen können als bei einem fixen 80/20-Portfolio. Das ist doch gerade der Sinn des Fonds! Durch seine Antizyklik geht der GPO diese erhöhten kurzfristigen Schwankungs- und MDD-Risiken genau dann ein, wenn sich das besonders lohnt. Gleichzeitig verringert er aber die echten, substantiellen Risiken, indem er die innere Ertragskraft erhöht. Und dadurch verbessern sich im statistischen Schnitt auch bestimmte äußere Risikomaße wie etwa die "Time to Recovery"/"Zeit unter Wasser" im Vergleich zum 80/20-Buy-and Hold-Portfolio.

Hier hätte der Video-Autor nach geeigneteren Risikomaßen suchen müssen, zum Beispiel den durchschnittlichen Draw Downs.

 

Auf der von dir eingeführten Homepage https://extraetf.com/de/fund-profile/AT0000A2B4U1?tab=chart lassen sich die Draw Downs des GPO (IT) zum Beispiel mit einer Benchmark wie dem extraETF Weltportfolio 80 vergleichen (vorher „inklusive Ausschüttung“ einschalten). Die Kurse von GPO und dem ETF-Portfolio scheinen um einen Börsentag versetzt zu sein. Gleichwohl sieht man deutlich, dass die Regimewechsel des GPO (IT) den Abbau der Draw Downs im Vergleich zum ETF-Portfolio erheblich beschleunigen. Trotz der rechnerisch höheren durchschnittlichen Aktienquote des GPO weist es einen geringeren durchschnittlichen Draw Down auf und damit ein geringeres realisiertes Risiko als das extraETF Weltportfolio 80.

 

Am 19.7.2026 um 19:22 von Puppi:

Performance:

Ein 85/15 Weltportfolio läge also entsprechend bei 88,9% vs. GPO IT 91,05% vs. GPO RT 87,37%.

 

MaxDD Zahlen (Corona Crash):

GPO IT 28,43%

GPO RT: 28,45%

85/15 Weltportfolio: 28,7%

 

Vola-Zahlen kann ich nicht liefern, aber die Vola-Zahlen des 85/15 müssen logischerweise etwas höher sein als die des GPO, da schon das 80/20 nur maximal ungefähr gleichauf mit dem GPO ist (siehe Zahlen fondsweb beim Vanguard Life80).

Das 85/15-Portfolio weist noch mehr realisiertes Risiko auf als das 80/20-Portfolio, das bereits oberhalb vom GPO lag. Ich halte 85/15 daher nicht für geeignet, um das GPO in der Vergangenheit zu bewerten.

 

Für die Zukunft lässt sich das GPO m.M.n. nicht eindeutig mit einer Fix-Allokation vergleichen. Ähnlich wie sich das Risiko eines Areros nicht mit einem festen Prozentsatz des MSCI World oder ACWI ausdrücken lässt.

 

Wer in solche Anlagestrategien investieren will, sollte sich die Zeit nehmen, um die Besonderheiten solcher Konzepte zu verstehen, und nicht von irgendwelchen fragwürdigen Punktvergleichen mit einer Fix-Allokation blenden lassen. 

 

Am 19.7.2026 um 18:48 von Puppi:

Kurz noch zu den Dimensional-Allocation-Mischfonds.

Diese werden aktiv verwaltet inklusive teils starker Eingriffe (z.B. Durations-Veränderung Anleihen etc).

Ich halte sie daher für nicht sonderlich geeignet als "Passiv-Vergleichs-Benchmark".

Du solltest Dich m.M.n. von Deinem krassen Schwarz-/Weiß-Denken lösen: "Das ist passiv (guuuut!), das ist aktiv (igitt!)". Es gibt sehr viele Zwischenstufen und Grautöne und wirklich passiv im Sinne des Marktportfolios ist kein einziges erwerbbares Weltaktien-Anlageprodukt. Auch ein ACWI-IMI- oder (künftig) ein FTSE-All-Cap-ETF sind aktiv verändert worden im Vergleich zum Marktportfolio.

 

Die Dimensional-Allocation-80/20-Fonds liegen bei Fondsweb vor und haben eine längere Historie als das GPO (IT). Sie enthalten mehr Small Caps, mehr Midcaps und mehr Value als das GPO. Deshalb kann man ein Teil des Anlagespektrums neben dem GPO mit ihnen ausleuchten. Die Vanguard LifeStrategy 80/20 haben gar keine Small Caps und eine kürzere Historie als das GPO. Man kann mit ihnen einen anderen Teil des Anlagespektrums neben dem GPO ausleuchten, wenn auch nicht so gut.

 

Fondsanalyse lebt oft auch vom Pragmatismus. Und nicht immer gibt es ein eindeutiges Ergebnis für alle Zeiten.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 3 Stunden von Fondsanleger1966:

Wäre diese Vorbereitung geschehen, hätte der Video-Autor nicht übersehen, dass der GPO (IT) laufende Kosten von nur 0,43 % p.a. aufweist, und nicht 0,70 % p.a.

Achso, sind ab jetzt Insti-Tranchen von Fonds der Normalzustand oder?:rolleyes:

 

Man darf nicht mit der teuren Retail-Tranche vergleichen (die jeder kaufen kann).

 

Man darf nicht mit 100% Aktien vergleichen.

 

Man darf nicht mit 85/15 vergleichen.

 

Man darf nicht mit marktkapitalisierungsgewichteten Aktien-Indizes vergleichen.

 

Man darf keine üblichen MaxDD-Werte benutzen, da diese aufgrund der ausgefeilten, hochkomplexen Strategie des GPO nicht passend sind.

 

Aber der Herr Beck darf gerne für seine Produkte "unfassbar passende" Benchmarks zum Vergleich heranziehen, wie z.B den Euro-Agg.-Bond-Index, der eine fast doppelt so hohe Duration hat wie sein FIO :rolleyes:...womit er dann die tolle Performance seiner Produkte bei Lochner und Co zur Schau stellen kann.

 

Alles klar :thumbsup:

Kommt mir irgendwie bekannt vor bei vielen Posts von sehr aktiven Anlegern, die zig verschiedene Produkte und Strategien in Ihrem Depot ständig hin und her werfen und dann sagen "Mein Depot ist damit und damit unmöglich vergleichbar!":teach:.

 

Ich erspare mir damit jede weitere Diskussion, da ich erstens ebenso wie der Typ vom Notgroschen Kanal zu blöd bin, Beck's unfassbar komplexe Strategie zu verstehen und zweitens natürlich keine Chance habe mit meinen Argumenten und Vergleichen, weil diese alle fehlerhaft bzw. unpassend sind.:'( 

 

Ach ja..und ich weiß von @Fondsanleger1966...möglichst passives Anlegen gibt es nicht (auch nicht sehr angenähert) und Free Float MCAP ist kein echtes MCAP, auch nicht auf Praxisebene, in der eigentlich nur Preise sinnvoll zustande kommen, sofern allen Anlegern entsprechende Aktien fair zugänglich sind.

Aktive, teure (Misch)Fonds (wie z.B. das "Schätzchen" Prudent Wealth) sind dagegen sinnvolle Graustufen, die ihre Berechtigung haben gegenüber günstigen Mischfonds wie Arero oder den Vanguard-Mischfonds.

 

Doofe Anleger-Welt aber auch! :ermm:

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Geldhaber
vor 35 Minuten von Puppi:

Achso, sind ab jetzt Insti-Tranchen von Fonds der Normalzustand oder?:rolleyes:

 

Man darf nicht mit der teuren Retail-Tranche vergleichen (die jeder kaufen kann).

Eine Zwischenbemerkung zu Eurem Dialog: 

Beim GPO ist die Insti-Tranche tatsächlich sehr einfach für viele Anleger kaufbar. Deshalb kann und sollte man sie für Vergleiche heranziehen. 

Beim FIO sieht das hingegen ganz anders aus. Die Insti-Tranche ist nicht so ohne weiters kaufbar. 

So, nun könnt Ihr weitermachen. 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 13 Minuten von Geldhaber:

Eine Zwischenbemerkung zu Eurem Dialog: 

Beim GPO ist die Insti-Tranche tatsächlich sehr einfach für viele Anleger kaufbar. Deshalb kann und sollte man sie für Vergleiche heranziehen. 

Beim FIO sieht das hingegen ganz anders aus. Die Insti-Tranche ist nicht so ohne weiters kaufbar. 

So, nun könnt Ihr weitermachen. 

Ich (der bei der ING und bei der FNZ Bank ist) kann sie nicht kaufen.

Aber darum geht es doch gar nicht.

Von mir aus zieht man einfach die 0,3% p.a. ab, die günstiger sind im Vergleich zur normalen Tranche.

Das macht das Kraut doch nicht fett.

 

Diese unbändige Versteifung der Beck Fans bzgl. der Insti-Tranche zeigt mMn eher, wie hier verzweifelt versucht wird, jede Erbse pro GPO herauszuholen, um das Produkt passabel dastehen zu lassen. Eigentlich sollte das gar nicht nötig sein, sofern das Produkt wirklich einen spürbaren Mehrwert bietet. Dann würde auch die teurere Retail-Tranche schon gut dastehen im Vergleich zu vielen anderen Produkten/Strategien (die aber ja alle sooooo ungeeignet sind zum Vergleich).

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Mir scheint Du missverstehst das Interesse an dem Konzept mit einem Loblied auf das Produkt (unter anderem).

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Geldhaber
vor 17 Minuten von Puppi:

Ich (der bei der ING und bei der FNZ Bank ist) kann sie nicht kaufen.

ING ist für Fonds ohnehin nicht empfehlenswert (FNZ kenne ich nicht). 

 

vor 18 Minuten von Puppi:

Diese unbändige Versteifung der Beck Fans bzgl. der Insti-Tranche zeigt mMn eher, wie hier verzweifelt versucht wird

Ich bin kein Fan von Beck (und von Kommer, Weber und wie sie alle heißen, auch nicht) und verzweifelt bin ich schon gar nicht. 

Allerdings hätte ich besser keinen Einwurf gemacht, weil man sofort einbezogen wird in diese verbale Rauferei. Möchte ich nicht. Ich halte mich da lieber raus. 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 8 Stunden von Geldhaber:

Ich bin kein Fan von Beck (und von Kommer, Weber und wie sie alle heißen, auch nicht) und verzweifelt bin ich schon gar nicht. 

Allerdings hätte ich besser keinen Einwurf gemacht, weil man sofort einbezogen wird in diese verbale Rauferei. Möchte ich nicht. Ich halte mich da lieber raus. 

Bitte nicht falsch verstehen.

Ich meinte definitiv nicht dich.

Verzeih, falls das falsch rüber kam.

 

Ich finde es nur sehr amüsant, wie sehr entsprechende GPO-Befürworter (von mir aus auch Befürworter der "Antizyklik-Strategie") jegliche Argumente abschmettern, welche aufzeigen wollen, dass diese Strategie/dieses Produkt kaum bis keinen Mehrwert hat im Vergleich zu "Nichts-Tun".

Alle Vergleiche von teils sehr seriösen Finanzseiten (z.B. "Finanzen-erklärt") seien unbrauchbar/fehlerbehaftet. "Nichts-Tun-Varianten" (B&H per 100% Aktien, 80/20 Vanguard Life80 etc) werden ständig als "kein passender Vergleich" abgetan, obwohl genau das der Sinn eines solchen PRAXISNAHEN Vergleichs ist, denn die einzig entscheidende Frage für uns Privatanleger ist: "Bringt dieses ganze feinteilige, teils ziemlich aktive/prognosebasierte Herumwurschteln innerhalb des Portfolios einen Mehrwert gegenüber einer simplen, faulen Strategie, in die der Anleger so gut wie nicht eingreift ? 

Keiner sagt, dass es leicht ist oder gar perfekt klappt, Produkte oder Strategien zu 100% risikoadjustiert zu vergleichen, aber Annäherungen und Versuche sind immerhin mehr wert, als von vornherein alles als Müll abzutun. Mit was soll man denn sonst vergleichen, wenn nicht mit den üblichen, einfachen Alternativen für Privatanleger? Vielleicht das GPO Insti mit GPO Retail:rolleyes::D?

Mit dem Totschlagargument "...der Vergleich hinkt!" kann ich auch jeden, teuren aktiven Fonds durchwinken und absegnen (wird ja erstaunlicherweise selbst im WPF immer noch so gemacht).

 

Ich fasse mich da selbst immer noch an die Nase in Bezug auf "zu viel sehen zu wollen in der oder der Strategie / diesem oder jenen toll ausgefeilten Produkt" - das ist ein ziemlich großes Manko im WPF. Wir verlieren manchmal den simplen Kern aus den Augen. Letztendlich geht es nur darum, ob ein Produkt/eine Strategie für uns kleine Privatanleger mehr oder weniger Nutzen generiert und das erst recht, sofern es mehr kostet als billige, einfache Alternativen. Es zählt letztendlich nur das Ergebnis in der PRAXIS. Von tollen theoretischen Studien ex post etc haben wir nix. 

 

Sicherlich macht der Notgroschen-Kanal auch nicht alles perfekt und richtig, aber was ich ihm hoch anrechne, ist, dass er mehr als viele andere Kollegen versucht, praxisnah zu analysieren für einen Privatanleger und damit Dinge beachtet, die andere, reine theoretisch getriebene Kanäle völlig außer Acht lassen. Er deckt sehr oft auf, dass diese kleinteiligen, aktiven Justierungen im vielen Portfolios nichts als zufälliges Rauschen sind und daher ziemliche Energie-Verschwendung. Diese Erkenntnisse sind wertvoller als die x-te Analyse, ob nun 10% weniger oder mehr USA "sinnvoll" sind.

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Tenno

So viel Text!

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 4 Minuten von Tenno:

So viel Text!

Tut mir leid. Ich wusste nicht, dass Posts hier auf eine bestimmte Länge begrenzt sind, da es manchen zu anstrengend ist, so viel zu lesen.

 

Was ist, wenn jemand oft nur einen Satz postet? Kommt dann auch "So wenig Text!"?:D

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Tenno

Wieviel Lebenszeit wird dadurch verschwendet? Das Lesen ist nicht das Problem. Wie lange dauert es so einen Text immer und immer wieder zu schreiben!

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 32 Minuten von Tenno:

Wieviel Lebenszeit wird dadurch verschwendet? Das Lesen ist nicht das Problem. Wie lange dauert es so einen Text immer und immer wieder zu schreiben!

Dazu noch was:  https://plantvs.de/pages/rewilding-renaturing-garten?srsltid=AfmBOoqqh9oo08yF_zmau3wBzdiqhZpUff-FIVE10hqXZLulmI6EdQ6b

Zitat

 

Die einen lassen ihren Rasenmäher demonstrativ stehen, posten Fotos von Löwenzahn und Gänseblümchen und taggen den Content mit #NoMowMay. Es dauert nicht lange, bis die Kommentare erscheinen, dass ein ungemähter Rasen kein Beitrag zum Naturschutz sei, sondern einfach ein ungemähter Rasen. Gut vs. böse, schwarz vs. weiß. Die einfachste Art und Weise, heute Klicks und Aufmerksamkeit und Reichweite zu generieren.

Rewilding oder Renaturing, naturnah und naturalistisch. Diese Begriffe kursieren wieder in einer Geschwindigkeit durch die Gartenwelt, schneller als eine Pusteblume ihre Samen im Frühlingswind verbreiten kann...

 

Was mich an der aktuellen Diskussion manchmal stört, ist der Impuls, durchaus komplexe Sachverhalte auf simple Hashtags (oder „Hatetags") zu reduzieren. Den Rasen wachsen zu lassen ist keine Naturschutzmaßnahme, wenn dahinter kein Plan ist. Eine Hecke wird nicht ökologisch wertvoll, wenn man sie wild nennt — sondern wenn sie heimische Arten beherbergt, wenn sie nicht zur falschen Zeit geschnitten wird, wenn sie passend zum Standort gesetzt wurde. Die Frage ist nicht: Wildnis, ja oder nein? Sondern: Wie naturnah sind naturalistische Pflanzungen? Wie viel Wildnis verträgt ein gestalteter Raum? Wie viel Gestaltung verträgt Wildnis? Wann wird Pflege zur Kontrolle, und wann wird Loslassen zur Verantwortungslosigkeit?

 

Passt zwar auf den ersten Blick nicht ins WPF und auf den zweiten Blick nicht zu der im Thread gerade laufenden "Diskussion", weil aus einem ganz anderen Metier, aber:

Bei etwas reflektierter Betrachtung ist darin das Dilemma fast jeder WPF-Endlosdebatte erkennbar.

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