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korbi

Ultrastabilität nach Andreas Beck

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Schwachzocker
vor 41 Minuten von Puppi:

Was ist, wenn jemand oft nur einen Satz postet? Kommt dann auch "So wenig Text!"?:D

Ja, das kommt. Ich kann es bestätigen.:rolleyes:

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 10 Stunden von Geldhaber:

ING ist für Fonds ohnehin nicht empfehlenswert (FNZ kenne ich nicht). 

Das Thema mit den Insti-Tranchen ist eigentlich OT hier, aber ich poste trotzdem mal etwas dazu, weil einigen viele Dinge anscheinend noch nicht ganz klar sind und es helfen könnte.

 

Ich hatte mich mit dem Thema vor einiger Zeit mal intensiv auseinandergesetzt und unter anderem auch konkret bei meiner ING Bank angefragt, ob ein Depotübertrag zu ihnen mit speziellen institutionellen Fondstranchen (die bei ohne eben nicht kaufbar sind) möglich wäre. Es kam ein ziemlich klares Nein als Antwort mit entsprechender Erklärung. 

Bevor ich hier nochmal "viel Text" tippe, lasse ich die KI das Thema erklären.

https://share.google/aimode/YmCRb6hFkcbaUt4dh

 

Für mich sind das Risiken bzw. Dinge, die auch im WPF oft nicht bedacht werden. Daher meide ich Insti-Tranchen mittlerweile komplett, egal bei welchem Fonds, weil mir das versteckte Risiko, welches sich vielleicht irgendwann in Zukunft realisieren könnte, nicht wert ist. Maximal in fest ummantelten Lebensversicherungen kann ich verstehen, dass man sich dafür entscheidet, da dort ein möglicher Depotwechsel eher nicht nötig sein dürfte bzw. der Versicherer bestimmte Wege finden wird, um das mögliche Problem dann entsprechend zu lösen.

 

vor 34 Minuten von Lazaros:

Bei etwas reflektierter Betrachtung ist darin das Dilemma fast jeder WPF-Endlosdebatte erkennbar.

Ich gebe dir absolut recht. Diese Endlos-Debatten, zu denen ich mich natürlich (gebe ich klar zu!) auch immer wieder hinreißen lasse, sind oft schade und nervig. Aber das kennen doch viele hier. Vermutlich leben Foren davon. Sonst wäre es doch langweilig :D.

 

Ich weiß nicht, ob es aktuell noch so ist, aber du hattest doch auch mal eine Phase, in der du nicht selten meintest, dass eigentlich alles ziemlich egal ist (wie man anlegt etc). Fragt sich halt, ob diese "Diskussions-Variante" mehr Sinn hat/Spaß macht (ist nicht böse gemeint, sondern tatsächlich nur eine Überlegung).

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 26 Minuten von Puppi:

Bevor ich hier nochmal "viel Text" tippe, lasse ich die KI das Thema erklären.

https://share.google/aimode/YmCRb6hFkcbaUt4dh

Ergänzend:

Zitat

"Ein konkretes Beispiel aus der Praxis verdeutlicht die Gefahr: Beim Wechsel des Anbieters Smartbroker (vom alten Partner BNP Paribas hin zur Baader Bank) saßen Privatanleger, die die institutionelle IT-Tranche des Global Portfolio One mit fünfstelligen Beträgen hielten, plötzlich in der Falle. Sie konnten die Anteile nach dem Umzug weder aufstocken noch verkaufen, da die neue Bank den Handel für diese Tranche unter der Mindestsumme von 5 Millionen Euro systemseitig sperrte. 

 

Die Risiken basieren auf den automatisierten Prozessen im Wertpapiergeschäft:

 

Warum die Risiken technisch unumgänglich sind:

Automatisierte Stammdaten-Prüfung: Banken pflegen für jede ISIN Bedingungen ein. Die Baader Bank oder andere gängige Abwicklungsplattformen blockieren Orders für institutionelle Tranchen automatisch, wenn das Depotprofil nicht die Kriterien (z. B. Status als Großinvestor oder die geforderte Anlagesumme) erfüllt. 

 

Keine Kulanz bei Fehlern:

Wenn ein Broker den Kauf durch einen Systemfehler oder eine unsaubere Filterung der Handelsplätze erlaubt, entsteht daraus kein dauerhaftes Recht, diese Tranche zu halten.

Bemerkt die Bank den Fehler – oft getriggert durch einen Depotübertrag –, korrigiert sie diesen konsequent.

 

Das Steuer-Dilemma:

Lässt die neue Bank den Übertrag nicht zu und sperrt Ihre Anteile, bleibt Ihnen rechtlich nur die Löschung oder der Verkauf bei der alten Bank. Ein Verkauf erzwingt die sofortige Versteuerung aller Kursgewinne nach dem FIFO-Prinzip (First-in-First-out), wodurch Sie wertvollen Zinseszins-Effekt verlieren. 

Ich will hier echt keine Panik verbreiten, aber ich finde eben, dass man diese Risiken kennen sollte. Entscheiden muss dann natürlich jeder selbst.

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Schwachzocker

 

vor 54 Minuten von Puppi:
vor einer Stunde von Lazaros:

Bei etwas reflektierter Betrachtung ist darin das Dilemma fast jeder WPF-Endlosdebatte erkennbar.

Ich gebe dir absolut recht. Diese Endlos-Debatten, zu denen ich mich natürlich (gebe ich klar zu!) auch immer wieder hinreißen lasse, sind oft schade und nervig. Aber das kennen doch viele hier. Vermutlich leben Foren davon. Sonst wäre es doch langweilig :D.

Soll man nicht ohnehin so anlegen, dass man sich wohl fühlt? Damit sind doch alle Diskussionen hinfällig.

Wer mit der Insti-Tranche genauso gut schlafen kann wie mit Dividenden, der soll das machen.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 53 Minuten von Schwachzocker:

Soll man nicht ohnehin so anlegen, dass man sich wohl fühlt?

Wer mit der Insti-Tranche genauso gut schlafen kann wie mit Dividenden, der soll das machen.

:thumbsup::unsure:

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Beginner81
· bearbeitet von Beginner81

I see what I see.

Und ich denke gar nicht daran, eine andere Benchmark zu wählen. 

 

Screenshot_20260723_122402_Samsung Browser.jpg

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hattifnatt
Am 23.7.2026 um 07:57 von Tenno:

Wieviel Lebenszeit wird dadurch verschwendet? Das Lesen ist nicht das Problem. Wie lange dauert es so einen Text immer und immer wieder zu schreiben!

Zeit ist bei den meisten Trollen im Überfluss vorhanden, das ist ja gerade das Problem. :rolleyes:

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CorMaguire
vor einer Stunde von Beginner81:

I see what I see.

Und ich denke gar nicht daran, eine andere Benchmark zu wählen. ...

"Dies über alles: Sei dir selber treu," (Polonius, Hamlet) :thumbsup:

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Sapine

Keiner verbietet es Dir Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Hat schon eine gewisse Ähnlichkeit ... 

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satgar
vor 5 Minuten von Sapine:

Keiner verbietet es Dir Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Hat schon eine gewisse Ähnlichkeit ... 

Nashi vielleicht ;)

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Beginner81
vor 17 Stunden von Sapine:

Keiner verbietet es Dir Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Hat schon eine gewisse Ähnlichkeit ... 


Jep, beides Obst, beides schmeckt, beides kann faulen oder Bauchschmerzen verursachen. :lol:

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes

Dank moderner KI-Tools ist es heute zum Glück auch ohne Programmierkenntnisse ein Leichtes, komplexe Portfoliostrategien zu backtesten. Ich habe mir das Prinzip der Regime-Wechsel angeschaut. Da die exakten Schwellenwerte meist eine Blackbox sind, habe ich die Regeln pragmatisch definiert: Signalgeber sind ein Minus von 25 % bzw. 45 % vom letzten Hoch sowie eine anschließende 100-prozentige Erholung.

Für den Test habe ich den S&P 500 als Basis genommen. Andreas Beck nutzt für das GPO zwar eine eigene Mischung der „Welt AG“, in schweren systemischen Krisen laufen die globalen Indizes und der S&P 500 jedoch mit einer Korrelation von nahezu 1. Die kurzfristigen Anleihen habe ich in der Berechnung außen vor gelassen – kalkuliert man hier im Schnitt mit 3 % Rendite auf einen Portfolioanteil von 20 %, der über zwei Drittel der Zeit gehalten wird, fehlen der Strategie im Backtest rund 0,4 % Performance pro Jahr. Steuern und Gebühren blieben ebenfalls unberücksichtigt, was man beim realen Nachbau über ETFs aber unbedingt auf dem Zettel haben muss.

Das Resultat ist ernüchternd, aber deckt sich mit der Theorie: Der Drawdown wird nicht nennenswert verringert und die Performance ist annähernd wie bei Buy & Hold. Solche einfachen, starren Trendfolge- oder Regime-Strategien schaffen es nach Kosten und Steuern schlichtweg in den seltensten Fällen, den breiten Markt durch bloßes Halten zu schlagen.

 

 

 

 

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satgar
vor 41 Minuten von Autonomes:

die exakten Schwellenwerte meist eine Blackbox sind, habe ich die Regeln pragmatisch definiert: Signalgeber sind ein Minus von 25 % bzw. 45 % vom letzten Hoch

Das ist bei Beck doch aber gar keine black Box. Es sind 20 und 40% vom ATH

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Es gibt aber noch ein paar Randbedingungen - da müsste man nachlesen. 

 

Mit dem Bild habe ich so meine Probleme. Was soll da was sein? Wie sehen die Vola-Werte aus und wie das MaxDD?

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Bigwigster

Das der GPO nicht 100% Aktien schlägt ist jetzt nicht wirklich was Neues...

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
Am 21.9.2026 um 13:03 von satgar:

Das ist bei Beck doch aber gar keine black Box. Es sind 20 und 40% vom ATH

Regime B (90 % Aktien / 10 % Reserve):

Auslöser: Aktienmärkte fallen um mehr als 20 % vom Dreijahreshoch.

zusätzliche Bedingung: Die Volatilität steigt auf das 1,5-fache des Durchschnitts. 

Regime C (100 % Aktien / 0 % Reserve):

Auslöser: Weitere 25 % Kursverlust seit dem Wechsel zu Regime B.

zusätzliche Bedingung: Volatilität bleibt erhöht (1,5-faches) und es ist mindestens ein Jahr vergangen. 

Rückkehr zur Normalität (Wiederaufbau der Reserve)

Schritt 1 (C zu B): Kurse steigen um 50 % vom letzten Dreijahrestief; mindestens ein Jahr vergangen. 

Schritt 2 (B zu A): Weitere Kurssteigerung um 25 %, um das Ausgangsverhältnis wiederherzustellen. 

 

"Die Volatilität steigt auf das 1,5-fache des Durchschnitts" ..... und welcher Durchschnitt ist bitteschön gemeint?

 

Bei der Rückkehr zur Normalität wird es kompliziert. "50%  vom letzten Dreijahrestief". So zufällig wie die Märkte laufen wird das dann eine Jahrelange 100%ige Aktienquote ergeben.

Am 21.9.2026 um 13:04 von Sapine:

Es gibt aber noch ein paar Randbedingungen - da müsste man nachlesen. 

 

Mit dem Bild habe ich so meine Probleme. Was soll da was sein? Wie sehen die Vola-Werte aus und wie das MaxDD?

Diese Randbedingungen sind nicht exakt definiert. "zusätzliche Bedingung: Die Volatilität steigt auf das 1,5-fache des Durchschnitts."

 

 

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Autonomes
vor einer Stunde von Bigwigster:

Das der GPO nicht 100% Aktien schlägt ist jetzt nicht wirklich was Neues...

Das System verhält sich in etwa so wie der Markt, es vermindert den Drawdown nur unwesentlich, gleiches gilt für die Dauer des Drawdwons. 

Zum Vergleich ein 50% DD mit 10% Investitionsreserve. 

 

|                 | Ohne Reserve | Mit 10 % Reserve |

| --------------- | -----------: | ---------------: |

| Start               |             100 |              100 |

| Investiert        |        100 % |             90 % |

| Reserve          |          0 % |             10 % |

| Einsatz Reserve |            – |        bei –45 % |

| Tiefpunkt       |        50,00 |        **54,09** |

| Drawdown     |     –50,00 % |     **–45,91 %** |

| Verbesserung    |            – |  **4,09 %-Pkt.** |

 

oder 20% Reserve

 

|                  |  Ohne System |  80/10/10-System |
| ---------------- | -----------: | ---------------: |
| Start            |        100 € |            100 € |
| Startinvestition |        100 % |             80 % |
| bei –20 %        |            – | +10 % investiert |
| bei –45 %        |            – | +10 % investiert |
| Wert bei –50 %   |  **50,00 €** |      **55,34 €** |
| Drawdown         | **–50,00 %** |     **–44,66 %** |
| **Verbesserung** |              |  **5,34 %-Pkt.** |

 

 

 

 

 

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 11 Minuten von Autonomes:

es vermindert den Drawdown nur unwesentlich, gleiches gilt für die Dauer des Drawdwons. 

Das hatten wir alles schon hier im Thread vor Jahren. @edan

hatte sogar schöne Tabellen geliefert und sogar das normale Rebalancing mitberücksichtigt, wodurch die Drawdowns im GPO noch höher wurden.

 

Ein weiteres Problem ist aber, dass die 10-20% Investitionsreserve nicht genau eingeschätzt werden können, da Beck dort aktives Management betreibt mit eigenen Risiken. Das kann man nicht mit einem Geldmarkt Anteil vergleichen.

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Autonomes
vor 1 Stunde von Puppi:

Das hatten wir alles schon hier im Thread vor Jahren. @edan

hatte sogar schöne Tabellen geliefert und sogar das normale Rebalancing mitberücksichtigt, wodurch die Drawdowns im GPO noch höher wurden.

 

Ein weiteres Problem ist aber, dass die 10-20% Investitionsreserve nicht genau eingeschätzt werden können, da Beck dort aktives Management betreibt mit eigenen Risiken. Das kann man nicht mit einem Geldmarkt Anteil vergleichen.

Rebalancing erfolgt bei jedem Regimewechsel was aber steuerlich gesehen nicht gerade gut ist. Und wir schauen alle nur in den Rückspiegel und hoffen dass es mit dem aktiven Management mit eigenen Risiken gut gehen wird. Ein kontrolliertes, prognosefreies Risikomanagement sehe ich darin nicht.

 

Mit viel Risikofreude könnte man vlt. die Drawdownzeit um 15% reduzieren.  Man könnte ja als Investitionsreserve anstatt der Welt AG gleich die Nasdaq 100 mit Monatsrenditen von 2% nehmen. Das kann aber auch Schief gehen.

 

 

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes

Die Performance liegt noch weiter hinter dem Markt. Der Drawdown ist etwas besser.

Das ist nichts für Trader eher etwas für langweilige Angsthasen. 

 

 

 

 

 

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Geldhaber
vor 2 Stunden von Autonomes:

Rebalancing erfolgt bei jedem Regimewechsel was aber steuerlich gesehen nicht gerade gut ist.

Wieso? Rebalancing innerhalb eines Fonds sollte steuerlich nicht relevant sein. (Jeder Mischfonds macht das von Zeit zu Zeit.) Allerdings fallen dabei Transaktionskosten an. 

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
Am 21.9.2026 um 20:01 von Geldhaber:

Wieso? Rebalancing innerhalb eines Fonds sollte steuerlich nicht relevant sein. (Jeder Mischfonds macht das von Zeit zu Zeit.) Allerdings fallen dabei Transaktionskosten an. 

Es ist so, dass das GPO für mich jedenfalls keinen Mehrwert erzielt. Es reduziert den maximalen Drawdown nur unwesentlich, ebenso wie die Erholungszeiten – dabei bleibt die Performance im Bereich eines klassischen 80/20-Portfolios.

 

Beim GPO wird der Übergang von Regime A (80/20) zu Regime B (90/10) rein mathematisch durch zwei Faktoren ausgelöst: ein Kursrückgang von mindestens 20 % gegenüber dem 3-Jahres-Hoch und ein gleichzeitiger Anstieg der Aktienvolatilität auf das 1,5-Fache des langfristigen Schnitts. Wenn in der Praxis (wie während der Handelskonflikte mit dem Zoll oder kleinerer Korrekturen) „vorzeitig“ umgeschichtet oder verbal interveniert wurde, hebelt dies das Versprechen eines rein systematischen, prognosefreien Modells aus.

 

Eigene Berechnungen ergeben, dass bei gleicher Performance wie beim GPO ein 70/10/10/10-System beim Drawdown und bei den Erholungszeiten besser abschneidet. Zudem können die 30 % Investitionsreserve deutlich besser in rentableren, risikoarmen Bereichen eingesetzt werden.

 

Auch der Goldanteil ist mir im GPO zu gering. Gold weist eine sehr geringe Korrelation zu Aktien auf und wirkt in echten Crashs oft als Katalysator, während Staatsanleihen im aktuellen Zinsumfeld diese ausgleichende Rolle nur noch bedingt spielen können.

 

Die starke Allokation in Schweizer Staatsanleihen bringt zwar Währungsdiversifikation, erzeugt aber bei Renditen um die 1 % ein klares Klumpenrisiko im CHF. Fällt der Franken gegenüber dem Euro, frisst das die magere Rendite sofort auf.

 

Verantwortungsvoll wie  ich eben bin, schiebe ich eben das Risiko nicht auf einen Fondsmanager, sondern werde mein Portfolio weiterhin selbst managen. Dabei fallen zwar einmalig Steuern durch die Verkäufe an, dafür entfällt im Gegenzug dauerhaft die Fondsgebühr von rund 0,7 % p.a. für Privatanleger.

 

 

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster
vor 44 Minuten von Autonomes:

Es ist so, dass das GPO für mich jedenfalls keinen Mehrwert erzielt. Es reduziert den maximalen Drawdown nur unwesentlich, ebenso wie die Erholungszeiten – dabei bleibt die Performance im Bereich eines klassischen 80/20-Portfolios.

Wenn man als klassisches Portfolio den Vanguard LifeStrategy® 80% Equity als Benchmark sieht, hat der GPO bei niedrigerer Volatilität eine bessere Performance geliefert in beiden Kostenvarianten. Fondsweb

Klingt nach Mehrwert.

Edit:

War zu sehr auf die 5 Jahreszahlen fixiert, im Gesamtzeitraum schaut es nicht ganz so eindeutig aus:

image.png.47cba1772b3c53d9cdebda325a71a657.png

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
vor 23 Minuten von Bigwigster:

Wenn man als klassisches Portfolio den Vanguard LifeStrategy® 80% Equity als Benchmark sieht, hat der GPO bei niedrigerer Volatilität eine bessere Performance geliefert in beiden Kostenvarianten. Fondsweb

Klingt nach Mehrwert.

Edit:

War zu sehr auf die 5 Jahreszahlen fixiert, im Gesamtzeitraum schaut es nicht ganz so eindeutig aus:

 

Vermutlich der "Peanuts"-Faktor (Fondsgröße) oder beii Vanguard kaufst du den ungefilterten, klassischen Weltmarkt inklusive aller Sektoren

 

Erstaunlich auch dass der Vanguard durch eisern umgesetztes Balancen auf sehr ähnliche Werte kommt. 

 

Vergleich

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 36 Minuten von Bigwigster:

Wenn man als klassisches Portfolio den Vanguard LifeStrategy® 80% Equity als Benchmark sieht, hat der GPO bei niedrigerer Volatilität eine bessere Performance geliefert in beiden Kostenvarianten. Fondsweb

Klingt nach Mehrwert.

Edit:

War zu sehr auf die 5 Jahreszahlen fixiert, im Gesamtzeitraum schaut es nicht ganz so eindeutig aus:

image.png.47cba1772b3c53d9cdebda325a71a657.png

Ich bin immer noch der Meinung, dass es unnötig ist, diese Peanuts (minimal höhere Performance je nach Zeitraum und minimal geringere Vola) als Argument pro GPO zu bringen im Vergleich zum Life80 :(. Wen interessieren denn in der Praxis ca. 0,6% mehr oder weniger Vola (die ja auch durch Schwünge nach oben gefüttert wird...es ist nicht die Semi-Vola nach unten)  bei einer Basis von 10-11%?

 

@Bigwigster 

Du schreibst doch drüben gerade über "Worst Case MaxDD etc". Was ist damit? Wäre es nicht sinnvoller, beim GPO das und dann noch die Rendite(erwartung) einzubeziehen? Das GPO kann und wird vermutlich im Worst Case mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen deutlich höheren MaxDD haben, als das ein Vanguard Life 80 haben wird (eben weil es ab einem bestimmten Punkt sogar mit 100% Aktien "drin" ist). Das hatten wir doch hier alles schon angenähert.

Wenn man dieses zusätzliche Risiko berücksichtigt, sehe ich da keinen Mehwert mehr, eher das Gegenteil. Das GPO müsste ergo seit Auflage des Life80 von der Performance her eher mittlerweile deutlich vorne sein...ist es aber nicht trotz mehrfacher Erhöhung auf 90% Aktien zwischendurch. 

Das Risiko des aktiven Managements im 10-20% Reserveteil (ja, das ist dort ein aktiver, defensiver Anleihe- oder gar kleiner Mischfonds...siehe Gold) ist da noch nicht einmal berücksichtigt.

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