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korbi

Ultrastabilität nach Andreas Beck

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Autonomes
vor 10 Minuten von franko:

Wieso sollen ETFs nicht unter diese Regelung fallen? Weder im FoRiBG noch in der Richtlinie (EU) 2024/927 finde ich eine Ausnahme für ETFs.

Z.B. hat die Deka Liquiditätsmanagement-Instrumente für ihre ETFs eingeführt:

Änderungen der Besonderen Anlagebedingungen zum 16.04.2026 - neue Liquiditätsmanagementtools

Der ETF hat das Tool im Prospekt, weil er vom Gesetzgeber gezwungen wird. (=Papiertieger) Der Handel läuft im Crash ja zu 99,9 % über die Börse weiter.

Das GPO hat es drin, weil es diese Notbremse im Ernstfall wirklich braucht. Wenn wilde Panik ausbricht und alle gleichzeitig aus dem GPO rauswollen, muss das Management erst die eigenen ETF´s verkaufen, um Cash aufzubauen.

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Autonomes
vor 17 Minuten von Autonomes:

Ich hab mir mal seinen Factsheet genauer belinst.

Guggst Du auf die Top-5-Positionen auf Seite 2:

Platz 1: SPDR S&P 500 ETF (15,71 %)

Platz 2: db x-trackers MSCI USA ETF (12,89 %)

Platz 3: Xtrackers S&P 500 Swap ETF (12,44 %)

 

Das sind zusammen 41,04 % vom gesamten Depot.

Weitere Anteile sind nicht ergründbar, weil nur der Lagerort Irland als Länderverteilung herangezogen wird.

Die Aktienquote laut Factsheet liegt aktuell bei 77,34 %,

Allein diese drei reinen US-ETFs machen stolze 53 % seines gesamten Aktienteils aus.

Zum Vergleich beim US-lastingen MSCI ACWI IMI liegt der USA-Anteil aktuell bei ca. 62,5 %.

Dafür dass er auf YouTube immer so rum tut, als hätte er das USA-Übergewicht quasi wissenschaftlich elimeniert, ist das ein verdammt mageres Ergebnis aus so viel „Wissenschaft und Forschung“

 

 

Im Text auf Seite 1 schreibt das Management Es wird regelmäßig keine Absicherung fremder Währungen gegen Euro erfolgen.

Wenn über die Hälfte des Aktienteils in US-Dollar läuft und nicht abgesichert ist, hat der Fonds ein Fremdwährungsrisiko gegenüber dem Dollar. Dass im Factsheet trotzdem knapp 90 % Euro stehen, liegt rein daran dass die irischen ETFs an einer europäischen Börse in Euro erworben werden. 

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Schlumich
· bearbeitet von Schlumich

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel man über so ein Produkt schreiben kann.....

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
vor 14 Stunden von Schlumich:

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel man über so ein Produkt schreiben kann.....

Nicht dass hier der falsche Eindruck entsteht, dass ich das GPO grotten schlecht finde., es ist fehleranfällig umgesetzt und hält nicht das, was es verspricht. vlt. können wir uns ja ein besseres GPO selber bauen.

Das wäre doch mal ein konstruktiver Ansatz hier. Lassen wir die Fehler der GPO-Umsetzung weg.

(träge Dachfonds-Konstruktion; echte Börsennotierung; die Mörder-Gebühren; die Strafgebühren-Mausefalle, geringeres Währungsrisiko, komplizierte Welt ETF, feinere Investitionsstufen, flexiblere Entnahmen)

Vlt. lässt sich das Kernkonzept passiv und sicher nachbauen.

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hattifnatt
vor 49 Minuten von Autonomes:

Vlt. lässt sich das Kernkonzept passiv und sicher nachbauen.

Wahrscheinlich wegen steuerlichem FIFO nicht ganz leicht - vielleicht im neuen Altersvorsorgedepot? ;) 

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
vor 2 Stunden von hattifnatt:

Wahrscheinlich wegen steuerlichem FIFO nicht ganz leicht - vielleicht im neuen Altersvorsorgedepot? ;) 

Hm es geht sogar auch anders, ohne das Altersvorsorgedepot. Wenn du für die Umschichtungen im Crash einfach einen anderen Welt-ETF nimmst als für den Buy-and-Hold-Anteil, gibt es keine FIFO. Die Reserve ist statistisch gesehen zu 72 % der Zeit unproduktiv im Normalzustand verweilt, d.h. es wir in den meisten Jahren keine Steuerer durch die Aktien ausgelöst. Die Haltedauer der Investitionsreserve ist eher kurz.

Selbst in einem echten Crash-Jahr, in dem man die Reserve im Tiefpunkt investiert und nach der Erholung wieder aufgelöst wird liegt die Steuerlast für diesen Anteil dank des Zweit-ETFs bei z.B. einem 100k-Depot gerade mal bei einigen hundert Euro. Auf die gesamte Laufzeit umgelegt macht das im Schnitt vielleicht 300 Euro bis 400 Euro im Durchschnitt Steuern pro Jahr.

Wenn ich das mit dem echten GPO vergleiche, Da zahlst du die 0,76 % TER jedes einzelne Jahr auf das gesamte Vermögen – also all inclusive auch auf das Reservekapital. Bei einem 100k-Depot sind das 760 Euro Fixkosten pro Jahr. Im Eigenbau mit zwei passiven ETFs (ca. 0,20 % TER) zahlte ich nur 200 Euro.

Die jährliche Gebührenersparnis von 560 Euro pulverisiert den minimalen Steuereffekt der Reserve locker ab dem zweiten Jahr. Ich sehe im Fondsmantel oder im Altersvorsorgedepot keine steuerlichen Vorteile nur aus der Steuer. Am Ende, bei der Entnahme musst du dann in beiden Varianten je nachdem versteuern. Aber wer eine Staatliche Förderung mitnehmen kann, gerne. Und das GPO hat damit seinen einzigen Trumpf (den steuerfreien Fondsmantel) im Altersvorsorgedepot verloren. Am Ende bleibt nur noch der nackte, unerbittliche Kostenunterschied von 0,56 % / Jahr.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 38 Minuten von Autonomes:

es geht sogar auch anders

Es geht sogar auch noch viel einfacher und günstiger.

 

Einfach diese beiden Produkte kombinieren im für sich passenden Risiko-Verhältnis samt Rebalancing, sofern beide Positionen mehr als 20% auseinanderlaufen. Fertig.

 

Vorteile:

- auch 30% TFS auf beide Positionen (ja, auch beim Geldmarktfonds)

- extrem geringe Gesamt-TER von unter 0,07%

- keine unvorhergesehenen Schwankungen/Überraschungen im sicheren Teil, die aufgrund von aktivem Fondsmanagement/"Herumwurschteln" mit länger laufenden Anleihen, Gold etc entstehen können

- keine Erhöhung des Risikos im Crash, die aufgrund Erhöhung der Aktienquote erfolgt (Griff ins fallende Messer)

- Handel beider Produkte über die normalen und liquiden Börsenmärkte möglich (kein unbekannter KAG-Kurs zwei Tage später nach Ordereingang)

 

Wer eine andere Gewichtung im Aktienteil möchte, kann sich statt dem Vanguard den Invesco All World Fundamental, den Kommer ETF etc nehmen (zahlt dann aber halt deutlich mehr Gebühren).

 

Mit dieser extrem billigen und simplen Kombi kann man dann aber leider bei Youtube nicht viele Klicks ernten oder wunder was "wissenschaftlich" argumentieren/"tolle" Kurzstudien entwerfen, aber es funktioniert für sehr viele Privatanleger sehr gut und hat auch bisschen was von "ultrastabil".:lol:

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor einer Stunde von Puppi:

...

 

Mit dieser extrem billigen und simplen Kombi kann man dann aber leider bei Youtube nicht viele Klicks ernten oder wunder was "wissenschaftlich" argumentieren/"tolle" Kurzstudien entwerfen...

Oh, man kann damit sogar sehr gut wissenschaftlich argumentieren. Und man benötigt auch keine Studien dafür, um zu erkennen, dass günstiger bei gleicher Wirkung langfristig besser ist.

Es ist aber zu einfach, als dass es als wahr akzeptiert werden kann.

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
vor 3 Stunden von Puppi:

Es geht sogar auch noch viel einfacher und günstiger.

 

... und das sogar noch stabiler

Ich habe mir mal den Spaß gemacht und das Ganze für drei klassische Portfolios mit einem sturen Rebalancing (30 % absolute Abweichung) im Vergleich zur Benchmark durchgerechnet. Die Zahlen lügen nicht und zeigen die nackte Realität beim Risiko-Rendite-Verhältnis

 

Rebalanzing: 30% Absolute Deviation  

Portfolio 1: 70/30

Portfolio 2: 80/20 

Portfolio 3: 100/0

CAGR 8.44% 8.90% 9.87%

DD -40.03% -44.98% -55.41%

 

KIS-GPO

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Autonomes
· bearbeitet von Autonomes
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Oh, man kann damit sogar sehr gut wissenschaftlich argumentieren. Und man benötigt auch keine Studien dafür, um zu erkennen, dass günstiger bei gleicher Wirkung langfristig besser ist.

Es ist aber zu einfach, als dass es als wahr akzeptiert werden kann.

Ich würde das Konzept radikal vereinfachen. keep it simple

 

KIS-GPO Konzept:

Der Aktien-Kern (80 %): Ein stinknormaler Welt-ETF für schlanke 0,20 % TER.

Die Investitionsreserve (20 %): Ein hochliquider Euro-Geldmarktfonds auf den € für minimale 0,05 % TER.

Das Regelwerk: Rebalancing per Absolute Deviation bei 30 % relativem beziehungsweise absolutem Abstand.

Es wird erst eingegriffen, wenn sich die Gewichte drastisch verschieben.

 

Option: Untergewichtung Welt-ETF ex US 50 %

 

Mal sehen was die GPO-Marketing-Fraktion zum KIS-GPO spricht. 

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Autonomes

Nachdem ich das KIS Konzept mit einem sturen 30/30-Rebalancing-Band durch die Historie von 1987 bis 2024 gejagt hab bestätigt sich einiges.

 

In knapp 40 Jahren gab es insgesamt nur 9 Rebalancing-Events .

 

Das System meldet sich also bei mir im Schnitt nur alle 4 bis 5 Jahre zum Monatsende zum umschichten. Das ist absolut kein Aufwand.

 

Steuern und Transaktionsgebühren sind somit auch kein entscheidendes Thema mehr für den Eigenbau.

Zwei billige, liquide Standard-ETFs für eine Gesamt-TER von unter 0,15 % reichen völlig aus um das System umzusetzen.

 

Auch in einer Entnahmephase ist immer Liquidität im Geldmarkttopf, welche nicht als ausschließliche Investitionsreserve für das Regime C vorgehalten werden muss.

Beim Eigenbau ist dann das Geld flexibel für den Lebensunterhalt verfügbar, während das GPO im „Regime C“ die Schotten dichtmacht, die Kündigungsfristen verlängert und den Anleger im Ernstfall sogar mit 2 % Strafgebühren belegt. So was nennt man dann Eigenkapitalknappheit.

 

Für mich ist damit das Thema GPO durch:

 

Die Idee des antizyklischen Handelns ist gut, aber ein privater regelbasierter Rebalancing Eigenbau schlägt die durch menschliche Fehler anfällige und gebührentreibende GPO-Umsetzung in der Praxis in absolut jeder Kategorie.

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leoluchs
· bearbeitet von leoluchs

Ich meine, das KISS-Konzept ist nun nicht ganz neu. Dass du es zu befolgen vorschlägst, finde ich prima. Ob es Sieger aller Klassen sein wird - "schaun wir mal", meinte einst eine Legende, die auch die deutsche Fußballnationalelf auf Jahre hinaus für nicht zu schlagen erklärte. :P

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